Panama, Peru, Brazil · 21 Days · 40 Moments · May 2017

René's Abenteuer in Peru (und Rio)


23 May 2017

Okay, letzter Tag und tatsächlich kam die Sonne auch nochmal raus und ich war auf dem Corcovado, dem Berg (710 m) auf dem die Christo Redentor (was übrigens Erlöser heißt) Statue steht. Die Sicht war zwar bescheiden aber okay. Da ich noch etwas Zeit hatte, habe ich die Gelegenheit genutzt tatsächlich noch etwas am Copacabana Beach zu entspannen. Jetzt geht's zum Flughafen. Henning out.

22 May 2017

Das ist die Aussicht vom sogenannten Zuckerhut. Heute hingen die Wolken mal etwas höher, sodass es sich tatsächlich gelohnt hat darauf zu fahren. Im Hintergrund sieht man auch die Christo Redentor Statue. PS. Morgen Abend geht's schon wieder zurück nach Gold old Germany.

21 May 2017

Tag 3 in Rio ohne einen Sonnenstrahl. Und ich hatte schon Angst der Rest Sonnencreme reicht nicht... Da immer noch kein Strand- oder Aussichtwetter ist, war ich also im botanischen Garten. Generell muss man zugeben, das die Cariocas (so nennt man die Bewohner Rios) einen gewissen Körperkult betreiben. Habe noch nie so viele Leute Sport machen sehen, wie hier.

20 May 2017

Da ich bisher eigentlich jeden Tag was gepostet habe, nun auch hier mein heutiger Beitrag. Wetter immer noch schlecht und die Wolken hängen so tief, dass man vom Zuckerhut oder von der Christo Statue aus nix sehen würde. Bin deswegen durch die Stadt gelaufen. War u. A. bei den Selaron Treppen, dem Aquädukt (für eine Tram) von Lapa und dem Lago Freitas (hinter Ipamema gelegen). Insgesamt beeindruckt die Stadt mit der Abwechslung von alt und modern, Strand, zwischendurch Regenwaldflair und plötzlich aufragenden steilen Bergen.

19 May 2017

Joar, eigentlich sollten hier viele Menschen flanieren, baden und sich von der Sonne brutzeln lassen. So macht man das wohl an der Copacabana. Allerdings regnet es hier bereits (min.) seit meiner Ankunft heute morgen. Ich komme nach Rio de Janeiro und das erste was ich kaufe, ist ein Regenschirm...

17 May 2017

Wo soll ich anfangen... Ich war heute auf dem sog. Rainbow Mountain. Warum das Ding so genannt wird, ist wohl ersichtlich. Ganz ehrlich, einer der anstrengendsten Sachen die ich je gemacht habe. Dass ich um 3 Uhr aufstehen musste, um dann in einem zu kleinen, wenig vertrauenerweckenden Bus stundenlang durch die Anden zu brettern, bin ich ja fast schon gewohnt. 18 km und 1000 Höhenmeter hören sich eigentlich nicht viel an. Aber wenn man die von 4200 auf 5200 m zurücklegen darf, ist jeder Schritt ein Kampf. Ich habe mit der "dünnen Luft" immer noch zu kämpfen und ich war 2 h am Limit, aber der Weg hat sich gelohnt, nicht nur wegen der tollen Aussicht, sondern auch wegen der Erfahrung. Aber ganz ehrlich, ein Hochgebirge sieht mich, Stand jetzt, so schnell nicht wieder.

16 May 2017

Als Beweis... Henning was there
Ich hatte noch die Möglichkeit auf den Montana Maccu Picchu, den höheren der beiden dazugehörigen Berge zu klettern. Ich war kurz davor es nicht zu tun, da der Berg nicht mal zu sehen war... da in den Wolken verschwunden. Zum Glück habe ich es getan. Wenn auch ziemlich anstrengend und völlig durchnässt, bin ich oben angekommen und es klarte tatsächlich auf.... Seht selbst...
Die sind einfach überall...
Dementsprechend die erste Phase des Tages im strömenden Regen erleben dürfen... Man hätte mich auch in irgendein anderes altertümliches Gebäude stellen können, ich hätte es nicht gemerkt. Okay, vielleicht wegen der fehlenden Lamas...
Der Tag hat mal richtig beschissen angefangen. Ich bin seit 12 Tagen in Peru und habe bisauf eine kleine Ausnahme noch keine Regentropfen gesehen, heute wo es nach Maccu Picchu geht, regnet es wie aus Eimern. Go fuck yourself Peru... Aber hilft ja nix, um 5 Uhr aufgestanden und hoch auf den Berg.

15 May 2017

Also was will ich mit dem Bild sagen... Eigentlich wollte ich den Wasserfall von Mandor besuchen. Fix gefragt wo genau der ist...."Jaja die Richtung und immer an den Schienen entlang. Siehste schon... " Okay. Ich Kopf runter und Vollgas. Aber es kam kam kein Wasserfall. Neben mir waren auch noch einige andere unterwegs... Unglücklicherweise mit einem anderen Ziel; die nächste Bahnstation. Okay, irgendwann kam mir das doch spanisch vor, auf einmal war weit und breit keiner mehr zu sehen, kurzer Kartencheck. Joar, mal locker 6 km zu weit gelaufen. 🤔😬 Also ab zurück... Und nur den Rückweg zeigt auch der runtastic Ausschnitt. Und ganz ehrlich den Wasserfall habe ich auch auf dem Rückweg nicht gesehen. Das waren höchstens Stromschnellen und kleine Zuflüsse.
Hier ein paar Eindrücke meiner Wanderung. Das coole ist, das kann man auf dem 4. Foto erahnen, ich habe Maccu Picchu (wo es morgen endlich rauf geht) aus dem Tal gesehen. Da kommen andere für gewöhnlich nicht hin. 😁

14 May 2017

Da is er... in der Hauptstadt der Inkas. Cusco. Das ist die touristischste Stadt in ganz Peru. Es gibt im Umland auch allerhand zu sehen... Nicht zuletzt Maccu Picchu. Heute habe ich denn erstmal Cusco besichtigt mit seinen Kolonialbauten und -kirchen und der bedeutenden Inkafestung "Sacsayhuamán" (Wer das aussprechen kann, bekommt ein Keks). Irgendwie liegt immer alles von den Inkas erbauten auf einem Berg... Schon wieder gut Höhenmeter geachrubbt. Morgen komme ich dem vermeidlichem Highlight; Maccu Picchu noch ein Stück näher. Fahre mit dem Zug (das ist die einzige Möglichkeit) nach Aguas Calientes, sozusagen dem Ausgangsort für alle Maccu Picchu-Besuche.

13 May 2017

Die beiden Vulkane von Arequipa (liegt auf etwa 2400 m) thronen über der Stadt. Wirklich beeindruckend. Rechts der el Misti (5822 m), links der Chachani (knapp über 6000 m).

12 May 2017

Eigentlich wollte ich heute (und morgen) den el Misti besteigen, aber das ist wegen Unwetterwarnung ausgefallen... Also hatte ich Zeit mir Arequipa anzuschauen und auch etwas zu chillen. Also war ich auf dem örtlichen Markt, wo man alles, zu Not auch einen vertrockneten Schafskopf (vielleicht auch Alpaka) kaufen kann. Und natürlich auf dem Waffenplatz, so heißen hier in Peru, scheinbar immer, die zentralen Plätze.

11 May 2017

Nach einer langen Busfahrt... Wieder durch die Anden (Angst), dieses mal aber mit einem normalen Bus und viel zu kleinen Sitzen...angekommen im Colca Canyon. Direkt mal ein schönes Touristenfoto gemacht...Keine Ahnung ob mit Lama oder Alpaka, ich kann die nicht unterscheiden... Vermutlich aber Lama. Dann Andenkondore besichtigt... Die schwersten Raubvögel der Welt und mit bis zu 3 m Spannweite. Übrigens können Kondore nur mit entsprechender Thermik aufsteigen. Deswegen sind sie auch oft nicht anzutreffen, aber heute waren es locker 8. Außerdem einige Viewpoints dieses mächtigen Canyons besichtigt. Je nach Definition einer der größten / tiefsten Canyons der Welt. Bis zu 3400m tief. Auf dem Rückweg nach Arequipa mal locker 2:30 h im Stau gestanden. Dann irgendwelche Schleichwege gefahren und von der Polizei abgehalten worden (zum Glück hatten wir einen Detective von Scotland Yard dabei :D). Und irgendwann bin ich dann auch im Hostel angekommen.
Soviel zu peruanischer Unpünktlichkeit. Abholzeit für die colca canyon Tour, morgens 2:40 bis 3:00 Uhr. Der Typ aus dem Hostel erzählt mir, die kommen nicht vor 3 Uhr... Entsprechend stelle ich meinen Wecker, 2:38 Uhr waren sie da...

10 May 2017

Heute steht eigentlich nur die 6h Busfahrt von Puno nach Arequipa an. Aber wenn ich schon nicht Businessclass fliegen kann, dann doch zumindest Busfahren. Die Busse sind echt richtig komfortabel... und wenn man denn noch das Luxury-Package bucht... Richtig geil. Allerdings, im Dunkeln durch die Anden zu fahren ist auch in einem luxuriösen Bus ziemlich bedrückend. Trotz der Tatsache, dass die Busse per Gesetz bei 90 km/h abgeriegelt sind. Mein Busfahrer will auf jeden Fall gerne schneller, ich merke das bei jedem Manöver.

9 May 2017

Danach sind wir über 2 h mit dem langsamsten Boot auf dem ich bisher gewesen bin über den Titicaca zu einem richtigen Eiland (Tanquile) gefahren. Das war ziemlich cool und auch nicht zuu touristisch. Die 2000 Leute die da wohnen, betreiben auch noch Landwirtschaft und soweiter. Bei den Uros hingegen sind über 70 Prozent mit Tourismus beschäftigt.... Der Rest vermutlich arbeitslos. PS. Von Tanquile kann man bereits bis nach Bolivien gucken. Die andere Seite des Titicaca.
Heute war der Titicacasee dran. Viel zu früh aufgestanden, um dann erstmal auf den Taxifahrer zu warten. Peruanische Gemütlichkeit am Arsch. Ich war der letzte auf dem Boot, aber immerhin haben sie auf mich gewartet. Was man sieht sind die schwimmenden Inseln der Uros. Diese sind komplett aus Schilf gebaut. Mittlerweile leben die dort aber scheinbar nur noch um Touristen als Fotoobjekt zu dienen. Naja hat man es mal gesehen.

8 May 2017

Alpakaburger... schon etwas anders/intensiver im Geschmack als Rind, aber eigentlich ganz lecker. Und die Viecher geben auch noch Wolle... Ich hadere noch ob ich mir ne schöne Alpaka Mütze oder sowas kaufe. 😀
Den bekanntesten Viewpoint von Puno aufgesucht. Knappe 200 Höhenmeter zurück gelegt. 2 Mal gestorben.😥😣 Und ganz nebenbei das erste mal in meinem Leben auf dem Boden die 4000 Höhenmeter überquert. Achso das im Hintergrund ist übrigens der Lago Titicaca. Der größte See Südamerikas und gleichzeitig das höchstgelegendste schiffbare Gewässer. ☝️🤓
Yummi. Köstliches von der Fleischtheke. Ich weiß nicht, ob ihr es erkennen könnt, aber da hängt ein Haut / Fell von einem Alpaka runter. Hoffentlich wird das noch alles gut gebraten.
Also erste Nacht ist geschafft. Das man hier Sauerstoffflaschen ausleihen kann, sagt wohl einiges. Die Luft ist wirklich dünn. 2 Treppen gestiegen und atemtechnisch habe ich das Gefühl ein Power-Workout gemacht zu haben. Nachts nervt es auch, da man bei seinem normalen Atemrhythmus das Gefühl hat zu ersticken. Also muss man bewusst intensiver atmen. Nervt, aber trotzdem coole Erfahrung für Schwemmlandbewohner wie mich.

7 May 2017

Warum ein Foto von einem Balisto. Wie man vielleicht erkennen kann, ist das Ding ziemlich aufgebläht... Das liegt daran, dass ich mich auf über 3800 m über NN befinde... Ich bin also gut in Puno angekommen, wenn auch ziemlich unkomfortabel... Sowohl im Flugzeug als auch im Bus von Julianca (richtig fiese Stadt und angeblich größter Umschlagsort für Kokain in Südamerika) nach Puno habe ich neben dicken Männern gesessen, die gesessen haben wie auf dem Tron der Inka. Das Problem ist die stört es auch nicht permanent intensiven Körperkontakt zu haben..., das heißt ich habe gesessen wie auf einem Melkschemel. Egal bin da. Mein Hotelzimmer dagegen ist gut... Mein Bad ist größer als mein Zimmer im Hostel in Lima. So far take care.
Achso und ich habe JESUS getroffen... und das im Trikot der deutschen Nationalmannschaft. :D
Heute nur einen Küstensparziergang gemacht und mal die Füße in den Pazifik gehalten. Für uns Ostseekinder sogar erträglich. Aber Sandstrand haben die in Lima leider nicht. Trotzdem eine wirklich sehenswerte Stadt. Heute Abend geht's nach Puno / Titicacasee.

6 May 2017

Coca Sour... Was drin ist, könnt ihr euch ja denken. Aber pssst. 🙃😃
Kleeblatt auf der Ampel... Wer mal hier war weiß warum die Glück im Straßenverkehr brauchen...
Heute nichts besonderes gerissen... Ich war nochmal in der Stadt unterwegs und habe die Sachen besucht, die ich beim ersten Mal ausgelassen habe.

5 May 2017

Ich sehe gerade... Ziemlich viele Selfies bzw. Bilder von mir ... 😂😂😂 Naja da müsst ihr durch.
Danach den Boardwalk von Lima besser gesagt Miraflores entlang spaziert. Ziemlich cool und richtig hübsch... Heftiger Kontrast zu anderen Vierteln in Lima.
Gleich zwei Premieren heute. Endlich mal was von den Inkas gesehen... Das dazu mitten in Lima... Haben die einfach mal 1000 Jahren den Schutt von einem Berg gekehrt... Siehe da eine Inka-Pyramide. Außerdem hatten die da auch passenderweise Lamas und Alpakas die sich nach Lima verirrt haben und für ein Foto bereitstanden.

4 May 2017

Tja direkt mal vergessen Sonnencreme aufzutragen... Sollte eigentlich auch nicht soo sonnig werden. Das ist der Sonne egal gewesen.
Später mit einem Bus (Ich war nicht der einzige, der ab und an sein Leben an sich vorbeiziehen gesehen hat) auf den Berg San Cristobal gefahren... Ziemlich abgefahrene Sicht auf Lima.
Hola. Heute im Zentrum von Lima losgelegt. Mit einem unfassbar überfüllten Bus in die Stadt (und zurück) gefahren und schon mal die wichtigsten Orte wie Präsidentenpalast, Rathaus usw. abgeklappert. Walking Tour gemacht und Pisco Sour verkostet. ☺️
Okay, angekommen in Lima. Das war insgesamt schon recht anstrengend und lang. Gut war, dass ich immer eine Sitzreihe für mich hatte und nicht permanent kuscheln musste. Neue Erkenntnis: Peruaner klatschen (noch) wenn das Flugzeug gelandet ist. Ohne abgezockt worden zu sein bin ich mit dem Taxi zum Hostel gefahren. Und ich Vollpfosten habe natürlich erst die Nacht für heute (also morgen) gebucht. Kein Zimmer frei. René mitten in der Nacht auf den Straßen von Lima... 😨 Zum Glück in der Nähe ein Hostel gefunden... Musste direkt mal meine Spanischkenntnisse rausholen... 😂😂😕🙃 aber hat geklappt. So jetzt pennen, morgen wird Lima erkundet und ich beziehe mein richtiges Hostel. 😁
Okay, kein Taxi-sightseeing-trip in Panama-City. Es schifft hier wie aus Eimern außerdem bin ich ziemlich müde. Aber Preise haben die hier am Flughafen, wie in der 5 Avenue. Krass.

3 May 2017

Es geht los... Esta passando. Bremen verabschiedet mich standesgemäß mit Regen (ist vermutlich traurig). Das und das viel zu frühe Aufstehen (4 Uhr) könnten einem fast die Laune verderben. Aber bereits angekommen am Frankfurt Airport und gestärkt durch einen Kaffee und ein Marzipan Croissant kann es weiter gehen.