Iceland · 7 Days · 64 Moments · February 2019

Andi’s & Regula's Urlaub in Island


28 February 2019

Unendliche Weite. Wir fahren über sechs Stunden zurück nach Keflavik und die Landschaft um uns herum verändert sich ständig.
Andreas posiert mit dem Skifahrer im Hotel.
Heute sagen wir Goodbye und verlassen unsere Base in Akureyri in Richtung Süden. Das Icelandair Hotel hier hat uns sehr gefallen. Gerne besuchen wir es jederzeit wieder!!

27 February 2019

Und wir haben es doch noch geschafft. Das Nordlicht hat uns noch vor unserer Abfahrt mit einer einstündigen Show über dem Fjord überrascht. Wir hatten Glück, eine Wolkenlücke zu finden, um das sehr fragile Schauspiel zu bewundern.
An einem alten Hafen haben wir diese Taucher entdeckt. Hier in Hafennähe befindet sich ein Naturwunder unter der Meeresoberfläche.
Auf unserer Suche nach dem geeigneten Platz sind wir auf dieses skurrile Wochenendhaus gestossen. Ein Kutter an Land. Umgebaut zu einem Ferienhaus.
Wir sind heute dann doch noch dem Fjord entlang gefahren auf der Suche nach einem geeigneten Ausgangspunkt, um das Nordlicht zu beobachten. Heute wird es 5 von 8 möglichen Punkten erreichen.
Gestern hat es auf dem Hausberg von Akureyri geschneit. Die Bergkette bildet eine wunderbare Kulisse hinter der Stadt. Am Berg befindet sich das größte Skigebiet auf Island. Mit sieben Abfahrtspisten. Das spezielle daran, es ist nachts mit Flutlicht beleuchtet.
Und diese Bilder finde ich einfach nur schön!
So spiegeln sich die Berge im Fjord.
Der Fjord vor Akureyri ist mit 50 km der Längste auf Island. An den Rändern ist das Meer gefroren.
Die Haupteinkaufsstraße von Akureyri.
Dieses Gebäude am Hafen ist das Kulturzentrum Hofen von Akureyri. Hier finden regelmäßig Konzerte und Festivals statt. Seine Architektur ist ebenfalls der hiesigen Landschaft entnommen. So schmückt die Fassade Basaltgestein.
Die Kirche von Akureyri erinnert an die Basaltfelsen hier auf Island.
Den heutigen Tag haben wir in unseres Home-Base verbracht, in Akureyri. Hier auf dem Bild seht ihr den Blick über den Fjord und zum Hafen.

26 February 2019

Hier bei Myvaten befindet sich ein Wärmekraftwerk. Es raucht und schlotet hier. Aber alles, was man sieht ist nur Wasserdampf.
Hier tut sich die Erde auf. Unter dieser erkalteten Magmamasse liegt eine Quelle in der man bis vor dem Vulkanausbruch von Karla in einer Art Höhle baden konnte. Leider ist das jetzt nicht mehr möglich, da das Wasser nach dem Ausbruch nun über 46 Grad heiß ist.
Eine warme Schokolade gab’s trotzdem, nach langem warten und Diskussion der Zuständigkeiten!
Aussicht vom neuen Foss Hotel bei Myvaten. Ein wunderschöner Bau mitten in der Kraterlandschaft. Aber am Service dürften sie hier noch etwas arbeiten.
Vom Hafen aus hat man einen schönen Blick über den Fjord und die gegenüber liegenden, schneebedeckten Berge. Ich bin immer wieder fasziniert, wie Schneeberge und Meer so nahe zusammen kommen. Normalerweise ist es entweder oder.
Husavik und sein Hafen haben es uns heute etwas angetan. Es ist hier so beschaulich und ruhig. Im Sommer fahren hier die meisten Kutter zum Wale-watching hinaus aufs Meer. Jetzt sieht man ein Teil der Kutter an Land. Sie weden für die kommende Saison flott gemacht.
Hier vor dem Hafen von Husavik werden auf diesen Holzgestellen Fische zum Trocknen aufgehängt. Eine alte Methode, um Fisch haltbar zu machen. Wir kennen diese Art von Fisch als Stockfisch.
Und die Sonne begrüßt uns für einen neuen Tag voller Enteckungen.

25 February 2019

Die Isländer gehen bei jedem Wetter nach draußen. So sind hier auch passable Skilifte installiert und die Pisten mit Flutlicht beleuchtet. Das Skigebiet von Sigluflördur, dem St. Moritz von Island, befindet sich am nördlichsten bewohnten Punkt von Island. Von hier aus befindet sich der Polarkreis nur 40 Kilometer entfernt!
Zwischen den beiden Fjorden Skagafjördur und Eyaflördur findet man unzählige Islandpferde. Diese Tiere stehen bei jedem Wetter draußen und es scheint ihnen nichts auszumachen.
Der Blick über den Naturhafen von Hofstadir mit seinen alten Lagerhäusern.
Hier spiegeln wir uns in den Scheiben eines alten Fischerhauses aus dem 17Jh. in Hofstadir. Ein ganz besonders schöner Naturhafen ist hier noch erhalten. Zusammen mit der Bergkulisse im Hintergrund verschlägt es einem den Atem.
In Saudarkrokur hat sich im Jahr 2008 ein Eisbär hierher verlaufen. Ganz schön weit von seiner Heimat weg. Nun steht er ausgestopft im Naturmuseum. Irgendwie skurril. Hier geht’s zur ganzen Geschichte: https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/umwelt/island-die-eisbaeren-kehren-zurueck-1540215.html
Im Hafen von Saudarkrókur liegt ein großer Fisch-Crawler vor Anker. Mich machen diese großen, schwimmenden Fischfabriken immer etwas Angst.
Über die Meerenge von Skagafjördur führt eine Brücke. Das ganze Meereis ist hier in Eisplatten gebrochen. Es gleicht großen Stücken Bruchschokolade.
Gefrorenes Meer. Die ganze Küste entlang ist das Meer über weite Strecken gefroren. Auf dem blanken Eis spiegeln sich die Bergketten und der Himmel mit seinem Wolkenspiel.
Bizarre Felsformationen säumen unseren Weg. Überall findet man Zeugen zur Entstehung dieser Vulkaninsel.
Hier ein Reality-Bild, wie wir diese Woche auf unserem Road Trip unterwegs sind.

24 February 2019

Unser Abendessen im Fischrestaurant in Akureyri - ein Ableger unseres Lieblingsrestaurants in Reykjavik - es gab Kabeljau und für die Vitamine noch etwas Salat! Hmmmm... so fein und fang frisch.
Abendstimmung über dem gefrorenen See. Es heißt Abschied nehmen für heute. Wir kommen wieder, versprochen!
Also, wir sitzen hier in einem Chesterfield Sofa und genießen den Blick über den See von Myvaten. Zum Cappuccino wäre jetzt ein Cheesecake mit Skyr und Heidelbeeren ein perfekter Begleiter! Aber wir müssen hier lernen, dass Kaffee und Kuchen nicht Teil der isländischen Esskultur zu sein scheint. Schon gestern haben wir unseren süßen Zahn mit Blockschokolade gestillt. So auch heute. Isländische Schokolade ist nicht zu verachten. Insbesondere, wenn nichts anderes zur Wahl steht.
Coffee-Stop im Icelandair Hotel in Reykjahlid bei Myvatn. Seit wir hier vor fünf Jahren zum ersten Mal auf der Durchreise vorbeigekommen sind, sind zahlreiche neue Hotelkomplexe entstanden. Aber irgendwie sind die Bauten schön konzipiert und passen sich der Landschaft an.
In einer 4 km2 Senke stehen die bizarren Lavagebilde, teilweise vollständig überwachsen von Birken und Kriechgewächsen. Geologen vermuten, dass ein Lavasee einen Hohlraum bildete, indem seine Oberfläche abkühlte und erstatte. Als die noch flüssige Lava aus dem Inneren plötzlich abfloss, brach die Decke ein und hinterließ die Lavapfeiler.
Ein ganz besonders mystischer Ort ist Dimmuborgir bei Myvatn. Die dunklen Burgen, so die Übersetzung, wirken wie eine verwunschene, geheimnisvollen Anlage. Besonders eindrücklich wirkt diese Kulisse mit der verschleierten Sonne im Hintergrund.
Andi als einsamer Wanderer am Ufer des Myvaten. Wie einsam es wohl hier im Sommer ist?!
Ziel erreicht: Myvaten. Der See ist gefroren und strahlt in der ganzen Umgebung eine unbeschreiblich schöne Ruhe aus. Ein Kraftort.
Der Himmel scheint hier endlos zu sein.
Geeister Vulkan im Spotlight. Und irgendwie scheint Gott noch ein wenig an dieser atemberaubenden Inszenierung mitzugestalten.
Wir fahren die Ringstrasse in Richtung Osten und das Licht verändert die Landschaft ständig.
Godafoss erhielt seinen Namen im Jahr 1000, als der Gode der Region nach der beschlossenen Übernahme des Christentums als Staatsreligion seine alten Götterstatuen in die tosenden Wassermassen warf. Effizient!
Den Wasserfall der Götter Godafoss. Ein ganz besonderes Schauspiel mit den vereisten Felswänden und dem teilweise gefrorenen Fluss.
Einer meiner heutigen Lieblingsmomente: Die Verkehrsampeln in Akureyri sind besonders herzlich. Das Rotlicht wird in Form eines Herzens angezeigt. Wirkt irgendwie gleich nicht mehr so provozierend.

23 February 2019

Sonnenuntergang über dem Fjord. Eine Palette von Pastelltönen..
Noch mehr Sunset am Fjord!
Mein Lieblingswarnschild von heute: Achtung Schäflein und Schafe.
Neu Lieblingshotel von heute: Høtel Siglø.
Am nördlichsten Zipfel der Halbinsel, in Siglufjördur, haben wir in ein Teepause eingelegt mit Blick auf den Hafen.
Heute waren wir unterwegs auf der Halbinsel Tröllaskagi, die zwischen den Fiorden Skagafjördur und Eyjafjördur eingebettet liegt.

22 February 2019

In Akureyri angekommen leisten wir uns den besten Burger auf der Insel. Dieses Burgerrestaurant wurde vor neun Jahren hier in Akureyri in Island eröffnet und hat mittlerweile auch einen Ableger in der Hauptstadt Reykjavik. Wir lieben das feine saftige Fleisch, den rauchigen Geschmack und die tollen Saucen und Topings. Aber der absolute Hammer sind die « Sweet Chips », die Pommes aus Süsskartoffeln. Ihr versteht mich?
Man findet hier in der Natur unzählige Weiss- und Grau-Schattierungen. Ich kann mich kaum satt sehen.
Dieses Wolkenschauspiel fand innerhalb von Minuten statt. Dunkler Horizont, plötzlich blauer Himmel und dann wieder düster. Hier kann man kaum eine Wettervorhersage machen. Auf unserem Weg in den Norden haben wir trockene Straßen, regennasse Straßen, verschneite Straßen und vereiste Straßen vorgefunden. Somit gilt: immer für jeder Wetter angepasst zu sein.
Das Wetter ändert sich von Fiord zu Fiord, von Pass zu Tal, von Meeresküste zu Bergkamm. Ein Farbenspiel der ganz besonderen Art. Wer es den sehen will!
Unser Roadtrip beginnt. SUV abgeholt und los geht’s nach Norden. Wir haben heute noch über 400 km vor uns, bis wir an unserem Ausgangspunkt für unsere weiteren Entdeckungen sind.
Gelandet auf Island. Die Insel begrüßt uns mit Wolkendecke. Aber wir sind nicht betrübt, denn was hat einer meiner Kollegen in der Schweiz bemerkt: « Wenn du im Februar nach Island in den Urlaub fährst, dann bestimmt nicht wegen des schönen Wetters ». Und recht hat er. Ich werde euch in den nächsten Tagen zeigen, weshalb diese Jahreszeit hier so besonders ist. Freu mich, wenn ihr mir auf dieser Reise folgt. Los geht’s!