Europe, Asia · 59 Days · 369 Moments · November 2017

Regine und Bernd in Indochina Dez.'17-Jan.'18


27 January 2018

Myanmar hat mich sehr beschäftigt wie unschwer zu erkennen ist. Ich werde sicher wieder in diese zauberhafte und zum Westen völlig andere Welt Südostasiens reisen. Hier ist nun definitiv Schluss mit meinem Reisetagebuch. Ich hoffe ich habe niemanden gelangweilt sondern eher inspiriert vielleicht selber auf Entdeckungsreise nach Südostasien zu gehen. Es tut gut sich in anderen Kulturen zu bewegen und zu verstehen wie es anderswo auf der Welt zugeht. Macht's gut bis zum nächsten Mal! Servus.
Der Westen belohnt die Reformbemühungen mit der Abschaffung zahlreicher Sanktionen. Ausländische Investitionen nehmen zu und auch ein Boom im Tourismus und auf dem Immobilienmarkt sind spürbar. Doch in vielen Bereichen funktionieren die alten Strukturen des Militärs noch. Der aufgeflammte Konflikt mit der Kachin Independance Organisation (KIO) verläuft äusserst blutig, Korruption bestimmt wie eh und je den Alltag der Menschen. Seit 2015 erhöht sich die Zahl der polit. Häftlinge wieder. Auch das Problem der Rohingas ist ungelöst. Die Grenzen nach Bangladesch sind geschlossen. Wie sich die Lage weiterentwickelt bleibt abzuwarten. Noch geniessen die Menschen die neu gewonnene Freiheit.
1988 führt die katastrophale wirtschaftliche Situation zu Massenprotesten, die brutal vom Militär niedergeschlagen werden. Aung San Suu Kyi betritt die politische Bühne. 27.9.1988 erfolgt die Umbenennung des Landes in Union of Myanmar. 1990er Jahre: jeglicher polit. Protest wird im Keim erstickt. Die Wirtschaft liegt in den Händen militäreigener Konglomerate und einigen Oligarchen. 2005/06 wird die Hauptstadt in die auf dem Reissbrett geplante Stadt Nay Pyi Taw im Landesinneren verlegt. Sept. 2007 Preisexplosion und Niederschlagung von Mönchsprotesten. 10.11.2011 finden umstrittene Wahlen satt. Präsident Thlin Sein leitet überraschend tiefgreifende Reformen ein. 2014 Öffnung des Landes, dadurch kommt es zum Wirtschaftsaufschwung. Friedensgespräche mit diversen ethnischen Volksgruppen gehen einher mit blutigen Kämpfen gegen Kachin und Kokang- Armeen. 8.11.2015 finden die zweiten freien Wahlen statt. Seit April 2012 ist Aung San Suu Kyi als Oppositionführerin im polit. Alltag angekommen.
Mittlerweile ist schon wieder viel Zeit vergangen....seit letzten Montag sind wir zurück in Österreich, Bernd ist gleich weiter nach Deutschland geflogen, diverse Sachen erledigen. Und mich hat es auch nicht im neblig grauen Breitenfurt gehalten. Ich bin seit Donnerstag Skifahren in Kitzbühel bei Traumwetter. ABER, ich bin noch das Ende der Geschichte von Myanmar schuldig. Also los: Rangoon wird nach dem 2. Anglo-Birmanischen Krieg zu kolonialen Boomtown und 1857 wird Mandalay unter König Mindon Residenzstadt. 1878-1885 unter dem weltfremden König Thibaw verschlechtert sich die Beziehung zum Empire. Daraus resultiert 1885 der dritte Anglo-Birmanische Krieg mit der Annexion ganz Myanmars. Der König geht ins Exil nach Indien und Myanmar verschwindet von der politischen Landkarte und wird Teil Britisch Indiens. Zahlreiche Aufstände werden brutal niedergeschlagen. Im frühen 20. Jahrhdt. erfolgt eine grosse Migrationswelle aus Südostasien. In Rangoon ist Hindu die Verkehrssprache.

26 January 2018

Aufstände scheitern an der Macht des Empires. 1930er Jahre: die nationalistische Organisation Dobang Asiayone wird zum Sammelbecken antikolonialer Kräfte. 1935 eigenständige Kolonie. 1942 Einmarsch japanischer Truppen 3 Jahre Besatzungszeit. Aung San (Vater von Aung San Suu Kyi) kämpft an der Seite der kaiserlichen Armee gegen das Empire. 1945 wechselt Aung San die Front und kämpft nun an der Seite der Alliierten. 1947 erfolgt die Unabhängigkeit von Grossbritannien, danach im Panglong Abkommen gestaltet sich unter den Volksgruppen die Union Myanmar. 1947 wird Aung San Opfer eines Attentats, 1948 beginnt die Union zu errodieren, bewaffnete Kämpfe gegen die Regierung führen zu zu Unabhängigkeit der Union of Burma. Ein Shan-Fürst wird erster Präsident. 1960 er Jahre: Verstaatlichungspolitik führt zum Exodus der Wirtschaftselite, die ganze Macht ist im Militär gebündelt. 1962 beginnt unter General Ne Win birmanischer Weg zum Sozialismus.

22 January 2018

21 January 2018

So, mittlerweile ist es knapp halb sechs Vienna time, Landung in einer Stunde, geschlafen habe ich ein bisschen, gefrühstückt auch schon, also schreib ich weiter über die Geschichte von Myanmar: Im 9. Jhd. endet das Reich der Pyu und die Bamer nehmen Bagan ein. 1044-1287 ist Bagan neben Angkor eine der führenden Metropolen Südostasiens. 1433 ist Mrauk-U eine mächtige Königstadt der Rakhine, die für 350 Jahre das dominierende Handelszentrum am Golf von Bengalen bleibt. (Bengalen = heutiges Bangladesch). Der Rakhine Staat ist die Grenze zu Bangladesch und Indien. 1782 Gründung von Amarapura (heutiges Mandalay) und Unterwerfung 1784/85 des Küstenstaates Rakhine. 1824-26 Grenzkonflikt mit der britischen Kolonialmacht in Indien eskaliert zum ersten Anglo-Birmanischen Krieg. Die Briten zwingen den König den Küstenstaat Rakhine abzutreten, sie zahlen 1 Mio Britische Pfund als Entschädigung. 1852 kommt es zum 2. Anglo-Birmanischen Krieg. Die Briten erlangen Kontrolle über ganz Nieder- Myanmar.
Rangoon wird zur kolonialen Boomtown. 1857 wird Mandalay unter König Mindon Residenzstadt.
Ok, wir haben es geschafft zu starten, eine Stunde Flugzeit. Der Flughafen in Bangkok ist riesig. Bin gespannt ob sich das ausgeht! Zeitverschiebung haben wir auch noch eine halbe Stunde. Grosser Stress bei der Ankunft in Bangkok. Wir verlassen das Flugzeug mit als Erste. Direkt neben dem Flieger stehen kleine Büschen, 8 Leute haben Platz , wir quetschen uns zu 14 rein. Dann geht's zum Terminal, wir laufen hinter einem laut schreienden Thai durch die Halle, fallen quasi durch die Sicherheitskontrolle und steigen als Letzte in den Bus, schwitz, uff Jetzt hätt ich dann noch Zeit etwas über Myanmars Geschichte zu schreiben: Zwei wichtige Aspekte: Buddhismus und ethnische Vielfalt prägen auch heute noch das Leben in Myanmar und sind für den Lauf der Geschichte in der Vergangenheit und auch für die Zukunft massgeblich! ab dem 2' Jahrh. entstehen Zentren der Pyu,der Mon und Rakhine. Buddhismus, (sowohl Theravada wie Mahayana) breitet sich aus, auch Hindukulte werden praktiziert.
Jetzt haben wir auch mal Pech. Als unser Flieger in Yangon vom Gate ablegt gibts einen Wahnsinns Ruck durch den ganzen Flieger und wir bleiben stehen. Technisches Gebrechen. Wir werden ans Gate zurückgeschleppt und der Flugkapitän meint in einer viertel Stunde geht's los. Techniker kommen an Bord, Getränke werden wieder serviert, die Passagiere stehen auf und werden ungeduldig, ein kleines Kind ist mega unruhig. Wir stehen jetzt schon eine Stunde. Wir müssen in Bangkok unseren Flieger nach Wien erwischen..... ich glaub das wird mega knapp..... Flug ab Bangkok geht um 23.55h.
Wir gehen noch mal ein Runde ins indische Viertel, aber Bernd und ich können heute schwüle 32 Grad und stechende Mittagssonne gar nicht aushalten. Wir suchen uns ein Lokal und essen und trinken eine Kleinigkeit und gehen ins Hotel zurück. Im Zimmer ist es trotz gedrosselter Klimaanlage so kalt, dass ich mir gleich alles anziehe was ich im Rucksack habe. Ist schon verrückt, oder? Um halb fünf holt uns der Guide wieder ab und bringt uns zum Flughafen und er quatscht wieder die ganze Zeit..... um 19.10h ist Boarding nach Bangkok. Alles planmässig. Bernd liest mit die Temperaturen von Wien vor. Morgen brauch ich dann wohl keine Flipflops mehr sondern die komplette Winterausrüstung.....
Der Flughafen in Thandwe, gleich nebenan. Die Shuttlebusse der Hotels sind der Hit! Wir fliegen pünktlich ab um 10.10h nach Yangon. In Yangon trifft uns gleich mal der Umschlag aus Hitze, Schwüle, Menschenmassen, Verkehr und ein unablässig quatschender Guide, der uns zum Hotel bringt, wo wir ein Tageszimmer haben.
Letztes mal Frühstück an der Beach

20 January 2018

Mond und Blinklichter der schon ausgerückten Fischerboote.
Und am letzten Abend, wie bestellt, ein traumhaft schöner Sonnenuntergang der extra Klasse.
Wir laufen bei Ebbe zu einer vorgelagerten Insel und haben einen phantastischen Blick auf Ngapali Beach
Das war auch gut. Jedes Zimmer hat zwei der Zimmer Nummer entsprechende Liegen und einen Sonnenschirm plus Auflagen und Beachtowls. Unter den Sonnenschirmen waren Flaggen montiert, die man mit einem Flaschenzug hochziehen konnte. Die gehisste Flagge bedeutete für das Beachpersonal: Hallo, ich möchte bitte etwas bestellen. Hat super funktioniert! Dann ist die Flagge wieder eingezogen worden.
Auch in der Andamanensee gibt's SUP Boards. Sehr wellig! Aber es hat gut geklappt. Am frühen Nachmittag kamen immer zwei Frauen mit Obsttablets auf dem Kopf am Strand vorbei. Wir haben Ananas, Pomelo und Wassermelonen frisch geschält und kleingeschnitten gekauft und gleich gegessen. Sehr lecker! Da braucht man sonst nix!
Die Beach Bars für den Sundowner sind am Abend immer gut gefüllt.
Beistelltischchen

19 January 2018

Alle Kinder winken immer und grüssen mit Mingalaba, Hallo. Bernd hat gleich wieder seinen Fanclub, macht Fotos, zeigt sie den Kindern und die haben einen Riesen Spaß!
Nach dem Frühstück leihen wir uns Fahrräder aus und drehen eine Runde durch die umliegenden Dörfer. Hier leben alle hauptsächlich vom Fischfang. Der Fisch liegt überall zum Trocknen auf riesigen Planen oder hängt in der Sonne. Der Geruch ist atemberaubend....

18 January 2018

Jetzt weiss ich wo der Lederleitner sein “Lichthaus-Design“ her hat.....

17 January 2018

Best Friend Restaurant. Hier liefere ich Brillen ab, die mir Anna, eine liebe Freundin vom Pilates, für Ihre Freunde mitgegeben hat. Die Freude ist gross und wir machen gleich ein Foto! Liebe Grüsse an Anna vom Boss und Family. Sie wissen noch, dass du jeden Abend da warst!!!
Wir gehen Richtung Norden am Strand. Sundowner muss sein. Am Abend werden die Restaurants direkt im Sand am Strand aufgebaut.
Im Süden vom Strand werden auf riesigen Planen Fische zum Trocknen ausgelegt.
Wir sind nicht in Dänemark sondern in Myanmar

16 January 2018

Unser Zimmer:)
Da sind wir. Sandoway Hotel, Ngapali Beach. Traumhaft schön! Hier bleib ich jetzt! Sunset am Beach
Unser Transfertaxi von Thandwe nach Ngapali Beach. So kolonial!
Der Flughafen von Bagan. Alles sehr simpel. Aber es hat alles geklappt. Hier sind die Flugpläne handgeschrieben. Mit Verspätungen muss man immer rechnen. Im Flieger ist unser Ballonfahrer mit seiner Frau wie sich herausstellt. Er macht seit November das erste mal ein paar Tage Urlaub und landet im gleichen Hotel wie wir. Sein Tag beginnt um 3.30h und dauert bis 10.30h . Er möchte eigentlich nur schlafen..... Die Firma Ballons über Bagan umfasst 200 Leute und er ist einer von den alten Hasen, die auch neue Piloten ausbilden. 10 Ballons haben sie. Ein Fahrt für eine Person kostet um Euro 300,-- also, 16 Leute haben in einem Ballon Platz, und sie fahren täglich von November bis Ende März...... Ganz netter Reibach! Aber ich glaube die haben irre Auflagen und was wir bis jetzt von und über Myanmar gehört haben, wird die Regierung schon auch was haben wollen..... Ausserdem hat dieses Unternehmen Elektrizität in die Dörfer gebracht wo ihre Mitarbeiter wohnen. Sie wollen etwas zurückgeben!
Ganz liebe Shop-Damen und unser Häuschen (Zimmer) aus allen Himmelsrichtungen. Die Tempel genau vor unserer Terasse. Das Geschmeide aus Silber habe ich nur angeschaut. Nicht gekauft. Too much asia style for Europe....... Wir frühstücken um Ca. 8.30h, das ist die Zeit wenn die Ballonfahrer zurückkommen. Alle haben ein Lächeln im Gesicht und schauen sehr zufrieden aus. Allen ist ein bisschen kalt, aber die Morgensonne hat schon ordentlich Kraft und so ist man schnell wieder auf Normaltemperatur.
Deko und ein Riesen-Peacock am Frühstücksbuffet. Diese Dinger dienen als Aufbewahrungstool. Hier als Möbel für das Frühstücksbuffet.

15 January 2018

Im Hotel in Bagan gab's immer wieder neue Deko Ideen. Am Abend waren wir noch mal auswärts Essen in Nyaung-U, so heisst das Dorf neben Alt- und Neu-Bagan, wo auch der Flughafen ist.
Vom View Tower unseres Hotels, Sonnenuntergang.
Bausünden in Alt- Bagan. Das Archäologische Museum. Ganz schlimm!
Am Vormittag noch eine Runde mit dem Moped. Es gibt genau zwei Hauptstrassen die asphaltiert sind. Sonst nur “Piste“. Man fährt einfach kreuz und quer durch die Tempel, Pagoden, Stupas und Monastries ( Klöster). Aber: wir fahren super leise, nämlich elektrisch mit Batterie! Die UNESCO ist hier auch auf dem Plan. Doch durch die strengen Auflagen des Status des Welkulturerbes, dauert es noch mit der Aufnahme. Es werden wohl auch nur einzelne Tempel In das Weltkulturerbe aufgenommenen. Restaurierungen der wichtigsten Tempel sind in vollem Gange. Auch machen immer wieder starke Erdbeben, bis Stärke (9,5) die Arbeit von Jahren wieder zu nichte. Bagan ist eigentlich wie Angkor in Kambodscha. Der Unterschied ist, das in Angkor zwischen den Tempeln heute niemand mehr lebt. In Bagan ist die unmittelbare Tempelumgebung Heimat und Lebensraum von der einheimischen Bevölkerung.
verlassen, als etwa 180 km flussaufwärts in Sagaing (heute Teil von Mandalay)ein neues Machtzentrum entstand. Zur leichteren Orientierung werden die Tempel den verschiedenen Ortschaften zugeordnet. Wirtschaftliches Zentrum ist Nyaung-U, so heisst auch der Flughafen. 2 asphaltierte Strassen führen parallel nach Alt-Bagan, dem ehemaligen politischen Zentrum. Dort liegen die wichtigsten Tempelanlagen. Im Mai 1990 gab's eine umstrittene Zwangsumsiedelungsaktion.Heute leben die Menschen im 4 km südlich gelegenen Neu-Bagan, das sich mit zahlreichen Hotels und Gästehäusern zu einer lebendigen Siedlung gemausert hat. Unser Guide hat auch noch erzählt, das viele alte Leute die Umsiedelung nicht überlebt haben. So auch sein Grossvater. Die Regierung hat Ausgrabungen als Grund für die Umsiedelung vorgeschoben. Doch in Wahrheit suchte die Regierung nach Edelsteinen und Gold. In Altbagan lebt heute niemand mehr. Es gibt einen Markt und ein paar Läden.
849 wurde Pukam Hauptstadt des Königreichs der Barmer , es dauerte aber immer noch 200 Jahre, bis Pukam Zentrum eines Grossreiches wurde. (Die Briten führten die Schreibweise Pagan ein, erst seit 1989 wird lautgerecht “Bagan“ geschrieben). König Anawratha liess sich 1044 krönen. Diese Jahr gilt als der Beginn des ersten birmanischen Reiches. Unter diesem König startete ein wahrer religiöser Bauboom. Shwezigon, Ananda und unzählige Pyu Tempel wurden errichtet. Der Niedergang des ersten birmanischen Reiches begann im 13. Jahrhdt. Das grösste Problem waren die sinkenden Steuereinnahmen infolge der Landschenkungen an teilweise übermächtig gewordene Klöster. Kostspielige Tempelbauten verschlangen Arbeitskräfte, die woanders fehlten. Bagan hatte den geopolitischen Veränderungen in Südostasien nichts entgegenzusetzen. Rasante Eroberungszüge der Mongolen aus dem Norden dringen bis hierher vor. Allerdings wurde die Stadt mit seinerzeit etwa 400'000 Einw.
Oft war nur ein Ziegelhaufen übrig. Auf diese Weise entstanden 1299 Monumente zwischen 1995 und 2008 vollständig neu. Insgesamt gibt es 3335 Monumente. Alle sind durchnummeriert. So präsentiert sich Bagan immer mehr als eine Mischung aus historischer Stätte und zeitgenössischen Glaubens. Ausländische Besucher mögen darüber die Nase rümpfen, für Einheimische ist Bagan DAS SYMBOL der grossen birmanischen Vergangenheit und ungebrochenen Vitalität des buddhistischen Glaubens.
Unser Hotel von oben 40 km2 ist das Tempelareal groß. Es liegt in einer Trockenzone. Die Monsumwolken werden von 3000m hohen Gipfeln des Rakhine Yoma im Westen Myanmars abgehalten. Die Landschaft ist wie eine Savanne. Akazien, Niem und Tamarinde wachsen hier, es gibt überdurchschnittlich viele Schlangenspezies und einige Vogelarten, die nur hier leben. Die vielen Klöster und Pagoden zeugen davon, wie tief die birmanische Kultur vom Buddhismus durchdrungen ist. Wer ein Kloster oder einen Tempel stiftete, wollte der Nachwelt seine tiefe Religiosität demonstrieren. Ausserdem manifestierte der Spenderdamit seinen Wunsch, durch die so erworbenen Verdienste eine bessere Wiedergeburt zu erlangen. Die vielen Inschriften bringen diese Hoffnung zum Ausdruck. An dieser Einstellng hat sich bis heute nichts verändert. Von der einfachen Reisbäuerin bis zum obersten General wird Geld gespendet, um Sakralbauten zu renovieren oder gar neu errichten zu lassen.
Ballons over Bagan. Ein absolutes Highlight unserer Reise.Um 5.30h werden wir abgeholt mit einem alten Bus, ein sehr sympathischer Ballonfahrer aus England der aber in Colorado lebt und seit einigen Jahren hier Ballon fährt für die Touristen von November bis März. Das ist die Ballon Saison hier in Bagan. Wir werden eingeschult und dann stehen wir im stockfinsteren Morgen vor 10 roten , 10 grünen und 4 gelben Riesenballonhüllen, ungefüllt mitten im Nirgendwo. Die Ballons werden mit kalter Luft gefüllt und dann mit dem Brenner aufgeheizt, bis sie sich aufrichten. Dann schnell hineinkrabbeln. 16 Personen plus unser Fahrer. Und wir schweben schon los........

14 January 2018

Teatime am Boot auf der Rückfahrt. Und wieder mal Sonnenuntergang. Man gewöhnt sich an alles und wird immer gelassener wenn es rot am Himmel aufzieht.
Shoes off! Bei jedem Tempel! Also Flipflops sind einfach unverzichtbar! Von aussen sichtbarer Teil eines uralten Höhlentempels am Ayeyarwaddy River. Hier haben wir mit dem Boot angelegt.
In den Stollen des Höhlentempels. Hier haben sich im zweiten Weltkrieg die Menschen versteckt. Auch kann man hier meditieren in völliger Dunkelheit.
Dann gehen wir wieder mal auf ein kleines Ausflugsboot und fahren zum Höhlentempel.
Mittagspause am Ayeyarwaddy Fluss. Waschgelegenheit mitten im Restaurant.
Diese Schränke brauchen ein Jahr bis sie fertig sind.
Der Ananda Tempel. Angelegt wie ein Schweizer Kreuz. In der Mitte ist in alle Richtungen jeweils ein Buddha aufgestellt. Vor dem Tempel gibt's immer viel zu sehen und zu kaufen. Hier noch mal die Naturkosmetik Thanaka - Paste. Links unten im Bild sieht man die Mahlsteine zwischen denen die Baumrinde zerrieben wird. Dann besuchen wir noch am Weg zwischen den ganzen Tempeln eine Laquer- Herstellung. Hier wird mit einem Baumharz welches nur im feuchten Keller hart wird aus Bambus und Pferdehaaren unglaubliche Gegenstände für jeglichen Gebrauch hergestellt.
In Bagan Shwezigon Pagoda. Unter dem ganzen Gold ist Sandstein und Ziegel.

13 January 2018

Wir werden mit einem traumhaften Hotel und einem ersten sagenhaften Sonnenuntergang verwöhnt.
Sagaing Hill. Stupa und Tempel in vielen Variationen.
Wir reisen weiter nach Bagan per Flussschiff. Wir hatten keine Ahnung was uns erwartet. Ein Seelenverkäufer von Boot, eine An und Ablegestelle von besonderer Qualität und eine etwas rudimentäre Restaurantausstattung. Aber das Mittagessen war super lecker und alle sehr bemüht. Wir haben den Tag zum relaxen sehr genossen! Um 7am sind wir losgefahren und um 4pm waren wir in Bagan.

12 January 2018

Und ein überwältigender Sonnenuntergang
Am Abend an der längsten Teakholzbrücke der Welt: die U-Bein-Brücke. 1,2km lang.
Unterwegs in Amarapura mit dem Pferdekarren. Ich bin ja leider allergisch gegen die Tierchen. Unser Guide hat eine Atemschutzmaske besorgt, und damit hatte ich dann keinerlei Probleme.
Marmorbearbeitung, Buddhas mit und ohne Gesicht. Gesicht macht nur der Master mit 20 jähriger Erfahrung.
Wir haben nur 1 vollen Tag in Mandalay, also losgehts: Herrlicher Blick auf den ehemaligen Königspalast. Wurde von den Japanern im 2. Weltkrieg besetzt und von den Engländern deswegen dem Erdboden gleichgemacht. Schlechter Kopie-Nachbau und heutige Nutzung als Militärstützpung. Besichtigt NIEMAND! Dann gehen wir in ein Teehaus für die Mandalay berühmt ist. Tee mit süsser Kondensmilch. Zuerst wollt ich nicht, aber dann hab ich's probiert: Super lecker!!! Schmeckt nach Karamell! Dazu fritierten Tofu, Crostini aus roten Böhnchen und ein Ringerl dass geschmeckt hat wie Croissant. Sehr gut! Hier geht's echt rund! Jeden Tag volles Haus, erklärt unser Guide.

11 January 2018

Schöne Idee für plätschernde Springbrunnen vor dem Hotel. Wir gehen noch vor die Türe und suchen ein Lokal für eine Kleinigkeit zum Essen. Mit der Strassenbeleuchtung schaut's allerdings schlecht aus.....
Wie Mandalay entstand: wir sind am Mandalay Hill, 236 m hoch(uff) Super Panoramablick, nach 2/3 des Aufstiegs erreichen wir den stehenden Buddha, der mit ausgestreckter Hand auf das ferne Palastgebäude zeigt. Diese Geste geht auf die Prophezeihung Buddhas zurück: Bei seinem Besuch in Begleitung eines Mönchs hatte er vorausgesagt, dass 2400 Jahre später am Fusse dieses Hügels eine grosse Stadt entstehen würde. . Nach westlichem Kalender wäre das 1857 gewesen, und damit genau der Zeitpunkt zu dem König Mindon den Umzug der Stadt von Amarapura nach Mandalay angeordnet hatte
Landung in Mandaly. Hier ist der Flughafen gleich einmal ein Tempel!. Vor unserem Hotel liegt ein tonnenschweren Jade Felsen, über 1 Mio Euro Wert. Angeblich gehört das Hotel einem SinoShan, ein chinesischer Shan-Burmese , stinkreich durch Jadeabbau im Norden, in der Provinz Kachin. Das Hotel soll mal sein Privathaus gewesen sein...... Nachdem wir gehört haben wir es in Kachin zugeht wegen des Jadeabbaus durch die Chinesen sind wir sehr zwiespältig auch wenn dieses Hotel sehr schön ist. Die Chinesen reissen mit Baggern die Erde auf und zwangsrekrutierte Arbeiter aus den umliegenden Dörfern graben nach Jade mit blossen Händen bis sie zusammenbrechen oder sogar sterben. Die Einwohner setzten sich mit Waffengewalt zur Wehr. Auch gegenüber dem burmesischen Militär. Der Kachin Staat ist deswegen nur schwer, besser gar nicht zu bereisen. Nur mit Sondergenehmigung und lokalen Führern und nur vereinzelte Gebiete.
Palin, die Schriftsprache (wie bei uns Latein) aller buddhistischen Länder. Wir sind am Weg nach Mandalay. Unter uns die Berge vom Shan Staat.
Poster vom Inle See am Flughafen Heho. Hier gibt's sonst nicht viel...... Dieser Flughafen ist im 2 ten Weltkrieg von den Briten gebaut worden.
Wir fahren zum Flughafen nach Heho
Ein Haus wird gebaut mit vereinten Kräften.

10 January 2018

Das ist der “Gartenzaun“ zu unserem Hotel. Die Grundstücksgrenze markiert ein im Wasser liegender Bambusstamm. Das Boot fährt einfach drüber. Die Antriebsschraube wird kurz aus dem Wasser hochgehievt. Wir sind früh genug von unserem Tagesausflug zurück und geniessen noch die Abendsonne am Pool. Ich hab unseren Guide gefragt ob jemand im See schwimmen geht. Daraufhin hat sie gelacht. Die einheimischen Kinder springen oft ins Wasser. Einmal hat sie eine Gruppe Amerikaner betreut. Mit denen sei die in einem Stelzenrestaurant gewesen. Nach dem Mittagessen hätten sie sich ausgezogen und wären gleich vom Verandageländer in den See gesprungen. Alle Einheimischen hätten sich gewundert und furchtbar gelacht. Also offenbar völlig unüblich hier ins Wasser zu gehen.
Das ist der verwaiste Markt von Nampan. Einen Tag vorher waren wir , siehe Fotos von dem Trubel. Heute schaut's hier aus wie in einer Geisterstadt. Das ist der sog. 5 Tages Markt. Jeden Wochentag wo anders.
Das sind alles Knoblauchfelder. Völlig anders wie bei uns. Schmeckt mild und hat überhaupt kein bisschen “Nachgeruch“. Dann kommen wir an einer Quelle vorbei. Da sitzen mehrere Frauen und waschen Gemüse. Morgen gibt's hier in der Nähe eine Hochzeit mit einer Einladungsliste von 700 Leuten erfährt unser Guide. Es kann aber auch sein, dass drei- oder viermal so viele kommen. Unser Guide ist traurig dass wir das verpassen.....
Zuckerrohr in voller Blüte. Drei Ernten werden hintereinander auf einem Feld gemacht. Dann wird alles abgebrannt und dann geht's von vorne los. Wir testen den süssen Zuckerrohrgeschmack. Dazu schält unser guide eine Stange ab und wir beissen mit den Zähnen ein Stück ab. Auf dem Stück wird herumgekaut um den Sirup auszuquetschen. Picksüss!
Das war sooooooo schön. Wir kommen an einer Schule und an einem Kindergarten vorbei. Die Kinder kommen winkend und rufen zu uns . Die grösste Attraktion ist es photographiert zu werden und dann sich selbst am Foto anzuschauen.
Heute haben wir ein eintägiges Wanderabbenteuer am See. In Summe sind wir 18 km marschiert. Rauf und runter, alles sehr ländlich und voll mit Gemüseanbau. Ein Hausschwein bei der letzten Station vorm Start. Ein Tofu-Chips Transporter der die lokalen Shops auffüllt und wir am Wanderweg.....
Ein Seegrassammler. Dieses Seegras wird dann auf den Floating Tomatos als Biodünger eingesetzt. Der Inle See ist ein wichtiges Tomatenanbaugebiet. Die Tomaten werden auf den schwimmenden Wassergärten aus Wasserhyazinten gepflanzt. Auch hier gibt es “ Gartenzäune“
Unser “Zimmer “ im Sanctuary Hotel. So Big! Ein Haus eher!

9 January 2018

Abendstimmung am See und eine Übersichtskarte von Myanmar.
Der von locals bewirtschaftete Garten des Hotels.
Einbeinruderer auf dem Entenschnabelteakholzboot. Das Ruder wird unter die Achsel geklemmt. Über die Hüfte und über das Bein bis zum Knöchel. Über eine kreisförmige Ruderbewegung wird gleichzeitig Balance gehalten, und die Hände frei gehalten zum Fischen. Der Einbeinruderer steht am Kopfende des Entenschnabelbootes. Am Heck ist ein kleiner Motor montiert. Das Wasser ist sehr flach. Nur mit der Rudertechnik bewegt er sich zwischen den ausgelegten Netzen hin und her. Dann gibt's noch kleinere Entenschnabelboote nur zum rudern von Haus zu Haus, und grössere Holzboote mit denen alles transportiert wird, so auch wir. Die kleinen Boote werden aus einem Teakbaum heraus gehobelt, die grösseren aus Teakholzplanken zusammengebaut. Alles per Hand!
Frauen am Holzmarkt. Hier wird heute nur Feuerholz gehandelt. Mit Ochsenkarren bringen die Bergbewohner das Holz hier an den See. Am Rückweg nehmen sie Wasser mit. Morgen wird hier der 5 Tages Markt stattfinden. Oberhalb dieses Marktes ist ein Pagodenfeld wie aus dem Märchenbuch. Überall bimmeln kleine Glöckchen in Wind. Sehr friedliche Stimmung. Wir besichtigen noch den Buddha und bekommen von einem uralten Mönch einen Segen.
Tempel, Pagoden und Klöster überall rund um den See.
Eine Restaurantküche....
Tomatenstangen für den Anbau der Floating Tomatoes
Wir stecken fest in den Waterhyazinthen. Die schwimmen hier überall herum und je nach Windrichtung einmal mehr im Süden zusammengeschoben, und einmal mehr im Norden. Je nach Windrichtung jeden Tag anders.
Zwischendurch immer wieder die glasklare Luft und der spiegelnde See
Wir machen per Boot einen Ausflug rund um den See. Der 5 Tages Markt ist ein Sammelsurium an Menschen und Dingen wie es nur schwer vorstellbar ist. Alle treffen sich hier. Zahnarzt, Naturheilmittel, Obst, Gemüse, Glibbersweeties, richtig bunte stabile Einkauskörbe die auch wirklich gebraucht und benutzt werden.
Morgenstimmung am See
Blick vom Hotel zum See. Alles spiegelt sich!

8 January 2018

Die Phaung Daw U-Pagode. Hier stehen 5 Buddha Statuen die schon bis zur Unendlichkeit mit Blattgold von Gläubigen zugeklebt worden sind. Das mehr als hauchdünn ausgewalzte oder geklopfte Blattgold kann man quadratzentimeterweise kaufen. Einmal im Jahr werden vier Buddhas im Rahmen einer Prozession über den See gefahren. Den fünften lassen sie zu Hause, er ging schon einmal bei Sturm verloren im See ,tauchte unter mysteriösen Umständen wieder auf und wird jetzt nicht mehr mitgenommen. Hier gibt's immer noch ganz viel Aberglaube. Gleichzeitig findet ein grosses Festival statt und es gibt Einbeinruderer-Competitions von allen Dörfern rund um den See. Sicher ein wunderschönes, kunterbuntes Fest!
Werkzeuge der Bootsbauer
Lotus wird gesponnen. Bricht man den Stengel einer Lotusblüte entzwei finden sich ganz feine seidige spinnwebartige Fasern. Die werden lang gezogen und dann verwirbelt und versponnen. Die Fäden werden mit Naturfarben eingefärbt. Und dann diese Webstühle.... Alles von Hand belegt. Komplizierteste Muster werden hier von Hand verwebt. Unglaublich!
Wir kommen an einem alten komplett aus Teakholz gebauten Kloster vorbei. Junge Mönche sind grad am Lernen und die Tempelkatzen haben es lustig!
Am Weg zum Inle See machen wir einen Stopp bei den Papier und Schirmherstellern.
Ja, Heho ist echt am A....... der Welt. Hier gibt's nix. Nicht einmal ein Hotel mit Lizenz für Ausländerbeherbergung. Flugplatz ist aus dem 2. Weltkrieg, von den Briten gebaut.
Weiterflug nach Heho mit kurzer Zwischenlandung. Nach der Zwischenlandung waren wir nur noch zu sechst im Mini Flieger!
Wir hatten einen super guten Guide: Julei!

7 January 2018

Am Abend sind wir gegenüber von Hotel im Sakura Tower am Dach in einer Bar und sehen die Shwedagon Pagode noch mal in voller Pracht an Horizont leuchten. Es ist 19.00h und hat immer noch schwüle 30 Grad. Die Bar war sehr cool....
Der Legende nach ist die Shwedagon Pagode über den 8 Haaren des Buddhas errichtet worden.Zwei Händler machten sich auf den Weg nach Indien. Sie trafen einen Nat (Geist) der sie zum damals noch lebenden Buddha brachte. Sie huldigten und folgten ihm. Sie wurden zu seinen Anhängern und Buddha schenkte ihnen acht seiner Haare zum Abschied als sie sich auf den Weg nach Hause machten. Sie trafen hintereinander 2 Könige aus verschiedenen Landesteilen und gaben jeweils 2 Haare ab. Zuhause übergaben sie ihrem König das Kästchen mit den verbliebenen 4 Haaren. Beim Öffnen des Kästchens waren aber wie durch ein Wunder alle 8 Haare wieder da. Die schwebten in der Luft und leuchteten, Edelsteine regnete es vom Himmel. Gehörlose und Blinde sowie Gelähmte waren geheilt. Daraufhin liess der König die Haare auf dem Singuttra-Hügel in eine Stupa einmauern. So entstand die Shwedagon Pagode, das Nationalheiligtum von Myanmar.
Und dann endlich die Shwedagon Pagode. Genau zur richtigen Sonnenuntergangszeit. Wir sind wie viele Andere auch deeply impressed und verry touched . Uralt, 2500 Jahre soll sie alt sein, erbaut noch vor den Tod des historischen Buddhas. 100 m ist sie heute hoch. Ihr Gesamtgewicht ist 149 t , davon alleine 9,75 t Gold. Hier hielt die Opositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi 1988 ihre erste öffentliche Rede. 60.000 qm2 ist die Plattform gross. Reichgeschmückte Schreine, Gebetshallen, Pavillons, 64 kleinere und 4 grössere Stupas. Das Gegen der Plattform ist eine gute Tat. Es treffen sich Familien , Freunde, Schülergruppen, Arbeitskollegen zum fegen. Schwuppdiwupp hatte i h au h fast einen Besen in der Hand, ein paar junge Männer hätten mich gleich mitgenommen. Ganz oben auf der goldenen Stupa ist der siebenfache 10 m Höhe Umbrella aufgesetzt , 1000 Diamanten, noch mehr Rubine und Saphire verzieren diesen Schirm. Ein 76 Karat Diamant ist die oberste Krönung.
Unsere nächste Station ist Batataung Pagode. Der Stupa der Pagode, leider under construction, ist von innen begehbar und hat acht Räume. Die Gänge sind vergoldet. Im innersten Heiligtum steht ein Schrein, der eine Haar Reliquie Buddhas enthalten soll. Am Weg zu unserem Auto kommen wir wieder an einem Vogelkäfig vorbei. Auch diese Vögelchen kann man kaufen, besprechen und bewünschen und dann sofort freilassen. Julei verrät uns, dass der Verkäufer eine Pfeife hat mit deren Pfiffen er die Vögel wieder zurückholt und dann wieder und wieder verkauft. Ich lach mich schlapp! Das Geschäftsmodell aus Laos, LuangPrabang, ist hier offensichtlich schon weiter entwickelt worden..... Dann gab's noch Sugar Cane zu kaufen und einen mehr als voll besetzten Personentransporter zu bestaunen.
Unsere Mittagspause verbringen wir am Royal Lake. Hier sieht man schon die Shwedagon Pagode. Nach dem Essen bekommen wir Yangon Zuckerln. Picksüss!
Auf dem Banana-Market. Die Bananen-Staude kommt in ihre eigenen Blätter gehüllt am LKW hier an. Staude für Staude wird entladen, von den Blättern befreit. Aus den Blätter werden Blätterberge, keiner kann sie gebrauchen...... Die Stauden werden fein säuberlich zusammengestellt. Es gibt 35 Bananenarten erklärt Julei: die vier wichtigsten: rote, gelbe, dicke Grüne und kleine Grüne. Ausserdem gibt's noch Coconut, Sugar Cane, Papayas.Hier wird verkauft an Wiederverkäufer.
Wir steigen aus an einem Markt und hier ist es wieder wunderbar vielfältig! An einem Stand alles für ein Shan -Curry, am anderen alles für ein Burma style breakfast, soooo viele Zutaten!!!! Dann die einzige Naturkosmetik die die Burmesen lange Zeit hatten: Thanaka Paste. Aus bestimmter Baumrinde mit Wasser zwischen zwei Steinen zermahlen diente die als Pflege. Sonnenschutz, Heilmittel. Heute sind viele Menschen immer noch damit beschmiert, jedoch mehr aus traditionellen Gründen. Auf den Wangen wird ein Rechteck mit dieser Paste angeschmiert. Hat fast jeder hier in Yangon. (Bild 4). Dann gibt's auch noch den Niem Baum. Die Apotheke Südostasiens.
Beim Aussteigen latscht man einfach über die Gleise. In der Bahnhofshalle spielen die Mädchen Gummi-Twist. Do you remember???? Dann geht's weiter mit einer Rikscha. Die Fahrräder sind uralt. Ohne Gangschaltung und die Pedale sind aus Holz. Wir begegnen kleinen Nonnen, ganz in rosa Sanghas und kahlgeschoren. Wie eine rosa Wolke schweben sie vorbei. Als Rikscha- Fahrgast komm ich mir total idiotisch vor. Das Fahrrad ist eh schon schwer genug und der Lenker muss sich derart plagen mit mir als Gepäck voran zukommen.......
7.1.2018 Wir machen heute den ganzen Tag Sight Seeing mit unsere entzückenden Begleitung. Sei heisst Julei und ist der Prototyp einer süssen Asiatin. So was von goldig! Zuerst fahren wir von der Central Station mit einer uralten langsamen Eisenbahn “Ring Train“. Die Menschen starren einen an wie als wären wir von einem anderen Planeten. Aber wir starren genauso zurück. Irgendwann fängt einer an zu lächeln und dann ist alles gut!

6 January 2018

Auch hier gibts Fitness-Studios. Nach Einbruch der Dunkelheit bis ca. 22h wimmelt es hier richtig auf den Straßen. Das indische Viertel ist herrlich!!!!
Yangon bei Nacht.
Yangon BBQ. Sehr Speziell!
Yangon, erste Eindrücke. Erinnert mich sehr an Hanoi, in Vietnam. Yangon hat 7 Mio Einwohner! War britische Kolonie, von Indien aus wie ein Aussenposten verwaltet. Wunderschöne alte Kolonialbauten. Werden gerade renoviert und teilweise als Museum eingerichtet. Die alten Häuser stehen alle unter Denkmalschutz. Wer die kauft muss auch renovieren. 2.Foto die Sule Pagode, aber die ist nicht so wichtig!
Wir fliegen weiter nach Myanmar, Yangon. 6.12.2018. Vor 2000 Jahren wurde die Stadt von den Mon gegründet. Hauptstadt wurde Yangon 1885 in der britischen Kolonialzeit. ( Rangoon).Die Regierung ist 2006 in die am Reisbrett geplante neue Hauptstadt Nay Pyi Taw umgezogen. Die Kolonialzeit ist noch stark spürbar. Auch werden viele koloniale Prachtbauten restauriert und künftig als Museen der Öffentlichkeit zugänglich sein. Dauert aber sicher noch einige Jahre......

5 January 2018

Dann geht's wieder den Berg hinunter. Wir machen noch Halt bei zwei Chedis, gebaut zu Ehren des derzeitigen Königspaares. Ein Blumengarten mit Rhododendren, Hortensien, Rosen, Engelstropeten und ich weiss nicht was alles noch an Blumen hier eingepflanzt ist.
Dann geht's noch auf den Peak. 2565 m hoch. Alles im Nebel, sehr dunstig und nass, 10 Grad. In der Stupa auf dem Gipfel ist die Asche des letzten Königs von Chiang Mai, verstorben 1897, eingeschlossen. Es ist so feucht hier, dass die Elephanten komplett mit Moos überwachsen sind.
Mittagessen: Suppe mit Eiertofu
Und hier wird Kaffee angebaut. Feinster Arabica. Wir bekommen einen Kaffee zum kosten. Hinter dem Haus wird selbst geröstet. Der Kaffee ist hervorragend!
Die Landschaft ist wunderschön. Wir kommen dann noch zu einem (H)Mong Dorf: Khun Klang. Auch hier das königliche Landwirtschaftsprojekt: Obst und Gemüse statt Opium. Eine kleine Spinne : handtellergross.....
Weiter geht's auf einem Trail an Obst, Blumen und Gemüseplantagen vorbei, mitten im Dschungel. Hier kann man sich gut vorstellen, das das einmal versteckte Opiumfelder waren. Hier herauf kam so gut wie niemand als es die Strasse noch nicht gab. Und zur Grenze nach Myanmar sind's auch nur 200 km. Wir gehen weiter am Wasser entlang. Bernd rutscht aus und verletzt sich am Handgelenk an einem Bambus Geländer. Es blutet ziemlich stark. Der Local Guide der uns begleitet reißt ein Blatt von einem Strauch ab, zerkaut es und pappt den grünen Brei auf Bernds Wunde. Hört sofort auf zu bluten. Im Auto gibt's später ein Pflaster.
5.1.2018 Grosser Ausflug auf den Doi Inthanon, der höchste Berg Thailands mit 2565 Metern Höhe. Wir laufen zum Vachirathan Wasserfall. Sehr glitschig alles und geduscht ist man auch gleich von der Gischt des Wasserfalls.
Elephanten überall. Das Wappentier von Thailand.

4 January 2018

Unser Hotel in Chiang Mai war total von Bambus bewachsen.
Abends. Ein Restaurant am River Ping. Sehr schöne Musik, ein Double vom jungen John Lennon und seiner Frau Yoko Ono sangen und spielten richtig gut!
Wat Suan Dok , gebaut im 14. Jhdt. Auf dem Areal des ehemaligen königlichen Klostergartens. Damals wurde der grosse Chedi über einer Reliquie gebaut. Später wurden etwas weiter westlich kleinere Tempeltürme als Grabstätten der Fürsten von Chiang Mai errichtet.
Wat Jet Yot, gebaut 1455 nach dem Vorbild des Mahabohdi Tempels im Indischen Bodh Gaya gebaut, wo Buddha die Erleuchtung zuteil wurde. Die Asche des Tempelgründers, König Tilokaraja liegt unter einem hohen Chedi im Klostergarten. Er schuf mit diesem Tempel eines der bedeutendsten religiösen Zentren dieser Zeit. Im Garten des Tempels ist auch ein uralter Banyan Tree, ca. 500 Jahre alt. Genau unter so einem Baum erlangte Buddha seine Erleuchtung in Indien nach 40 Tagen Meditation.
Wir gehen wieder hinunter über die Haupttreppe die rechts und links mit einer Schlange verziert ist. Unten endet die Schlange und aus ihren Maul kommt der siebenköpfige Drache.
Dann geht's weiter zu den Tempeln, hatten wir doch schon, oder? Aber es wird wieder anders! Wat Phraya That Doi Suthep. Die Legende: König Ku Na legte im 14. Jhdt den Schwur ab, dass er für eine wertvolle Reliquie einen Tempel erbauen werde. Um den geeigneten Bauplatz zu finden, band man einem weissen Elephanten den heiligen Gegenstand auf den Rücken und liess das Tier dann frei. Es wanderte aus der Stadt heraus, den steilen Berg hinauf, bis zum ehemaligen Wohnort eines Heiligen, wo es sich niederlegte und starb. Genau an dieser Stelle wurde sodann ein Chedi über der Reliquie gebaut. Diese Tempelanlagen ist sooooo prachtvoll. Der Chedi ist 32 m hoch und im burmesischen Stil. Rund um diesen Chedi ist ein Wandelgang, den müssen die Gläubigen betend und meditierend drei mal umgehen. Es leben Mönche und Nonnen hier, und alle Studenten müssen einmal in ihrer Studierzeit hier herauf wandern und diesenWandelgang beschreiten.
Ausblick auf Chiang Mai, gleichzeitig Mittagspause mit Sticky Rice in Bamboo, ur lecker und Fleischspiesschen, köstlich! Chiang Mai ist im Norden die grösste Ansiedelung. 1262 gegründet von Mengrai, einem frühen Thai-Fürsten, der auch Chiang Rai gegründet hat: die Grundlage für das unabhängige Thai- Königreich Lan Na, das Land der Millionen Reisfelder. So war Thailand eigentlich bis 1932 zwei Königreiche, das nördliche und das südliche! Wenn man vom Süden Thailands sprach, sprach man immer von Siam. 1932 wurde Lan Na in das Thai-Fürsten Reich eingegliedert. Unsere Tour Führerin ist stolze Nordthailänderin. Und erklärt genau wer Nordthailänder oder Siamese ist. Die Siamesen sind deutlich dunkler von der Hautfarbe.
Eine Karte des Golden Triangl hängt im Shop. Sehr gefährliche Gegend immer noch, vor allen Dingen auf der Seite in Myanmar. Drogenbesitz und Drogenschmuggel ist bei drakonischen Strafen verboten! Der König von Thailand hat für sein Land das Drogenproblem gelöst: Den ehemaligen Drogenbauern wurde Hilfe und Geld zuteil aus den Opiumplantagen Obst-, Kaffee-, und Gemüseplantagen zu machen! Diese Projekte sind im Norden höchst erfolgreich umgesetzt worden. Im übrigen Land auch, aber im Golden Triangl Thailand, Laos, Myanmar(Burma), hat es Thailand drogenfrei gemacht. In Laos ist das Drogengeschäft noch ganz schlimm und in Myanmar am schlimmsten im Gange.
Am weiteren Weg trafen wir Mr. and Mrs. Condom. Ein Thai hat sich in der Aufklärung engagiert und ist mit Kondomen reich geworden.
Das ist kein Tempel sondern die Toilettenanlage.
Am Weg von Chiang Rei nach Chiang Mai besichtigen wir den White Temple. Ein Künstler verwirklicht seinen Tempeltraum in strahlendem Weiss. Alles schaut aus wie aus Zuckerguss. Es ist Zement, der weiss angestrichen ist. Der Künstler heisst Chalermchai Kositpipat. Er hat hier einen alten Tempel abgerissen und baut heute noch an seinem Meisterwerk voller Details und Symbolik. Phantastische Wandgemälde im Innneren und in einer Galerie stellen die Dämonen unserer Zeit da: 11.September, Sucht nach Erdöl, Alkohol und Markenwaren und Macht der Waffen. Etwas irritierend der Inhalt für einen Tempel, aber der Künstler will der nächsten Generation zeigen was das 20. Jahrhdt. beeinflusst hat. Die Gemälde Galerie braucht einen Vergleich mit unserem Museum der phantastischen Surrealisten in Wien am Lobkowitzplatz nicht zu scheuen.
Wir übernachten in Chiang Rei. Unsere Dusche mit kaltem Wasser. Wieder nix mit Haarewaschen.... aber mittlerweile fungiert der ganze Staub als Trockenshampoo perfekt. Ein Tag geht noch.......und ein im wahrsten Sinne des Wortes “ Double Espresso“

3 January 2018

Das ist Big, der fast vierjährige Sohn der Bootsfamilie. Ein cleveres Bürschchen. Zum Schluss hat er dann mit Kulli sogar sich selbst angemalt.
Auf Wiedersehen Laos. Auf Wiedersehen Lin, unser Guide hat uns 6 Tage begleitet. Wir haben viel gesehen, erfahren und gelernt! Danke!
Die Brücke über den Mekong ist der Grenzübergang von Laos nach Thailand. Wir brauchen eine Stunde bis alle Formalitäten erledigt sind und wir mit einem Bus über die Brücke gebracht werden. Keine gemeinsame Grenzstation, keine Berührungspunkte, Distanz zwischen diesen Ländern wird spürbar. Der Mekong ist die natürliche östliche Grenze zwischen Laos und Thailand über fast die gesamte Länge von Laos hinunter in den Süden.
In diesem Dorf ist die Zeit wirklich stehen geblieben...... Kein fliessend Wasser in den Hütten. Ich werde sehr nachdenklich .... über welchen Blödsinn wir uns aufregen..... Wir jammern wirklich auf allerhöchstem Niveau! Die Kinder lachen und spielen mit alten Reifen, die sie mit einem Stock vor sich hertreiben. Ich verschenke Bleistifte, die Buntstifte sind schon aufgebraucht. Das war ein Tip von einer Laos-Kennerin. Die Kinder malen alle so gerne und mit diesen kleinen Geschenken kann man ihnen echt eine Freude machen. Das letzte Bild zeigt ein Schnellboot. Die schnellste Reisemöglichkeit von Norden nach Süden in Laos ist auf dem Mekong. Die Strassen sind zu schlecht um lange Entfernungen schnell zu bewältigen. Der Bootsführer hat meistens einen Vollvisierhelm auf, seine Kundschaft versucht irgendwie halbwegs trocken und ohne blaue Flecken am Ziel anzukommen. Die flitzten wirklich, auch über die Stromschnellen!
Wir kommen schon an etwas bewohnteren Gebieten vorbei je näher die thailändische Grenze kommt.Dann machen wir noch mal Halt in einem Mong Dorf. Es ist so wahnsinnig ärmlich hier. Noch dazu werden diese Leute hier von den chinesischen Bananenplantagenbesitzern ausgebeutet. Unter niedrigsten Bedingungen müssen sie in den von Pflanzenschutzmitteln verseuchten Plantagen arbeiten. Alle zwei Jahre werden die Arbeiter ausgetauscht damit sie nicht nachweislich durch Pestizide krank geworden sind. Unfassbar!!! Hier in Laos nehmen sich die Chinesen brutal das Land, das sie wollen. Die Laoten haben dem nichts entgegenzusetzen. Das Land wird von einer hochgradig korrupten Regierung und nur im Ein-Parteien-System geführt. Für die Menschen hier wird nichts getan. Die Familie mit der wir auf dem Boot unterwegs waren haben zwei Kinder. Der ältere ist knapp 4. Mit 6 soll er in die Schule gehen. Die Eltern verdienen so wenig, das sie noch nicht wissen wie es finanziert werden soll.
Wieder ganz früh Aufstehen, 5.45h schnell einen Kaffee. Breakfastbox für Frühstück an Board und es geht weiter auf dem Mekong. Auf der anderen Seite des Flusses haben gerade zwei Elephanten ihr morgendliches Bad genommen.

2 January 2018

Auf dem Boot mit dem wir gefahren sind war ein kleiner Junge, mit dem hab ich den ganzen Nachmittag gezeichnet und gespielt. Pakbeng braucht jeder, der diese Route von Luang Prabang in Laos nach Nordthailand Chiang Rai nimmt. Wir sind in der Nähe des Golden Triangles, Grenze zwischen Laos, Thailand und Myanmar, und hier gehts noch ziemlich ungesittet zu. Besonders gefährlich ist es an der Grenze zu Myanmar. Da geht's wirklich noch zur Sache wegen Drogen, vor allem Opium. Kein Mensch der halbwegs vernünftig ist, ist hier nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs. Es geht einfach nicht. Auf dem Mekong diese Strecke zu fahren ist die schnellste und auch bequemste Art die schlechten so genannten Strassen zu meiden. Es sind doch knapp 400 km zu bewältigen.
Abendstimmung am Hafen
Dann kommen wir nach Pakbeng, unser Etappen-Ziel für heute. Echt Provinz at it's best. Ein Stopover für Backpacker. One night only, Guesthouses und sonst nicht viel... Wir kommen in einer Logde eines Franzosen unter, sehr kolonial, ur schön, vortreffliches Lao-Food und, wie kann des anders sein, Wein aus der Provence! Formidable!!! Der hat wohl einen Direktimport. Der Preis ist für diese Gegend günstig gewesen: Euro 17,--.
Kleine Häuseransammlungen, eigentlich unbewohnt die Gegend
Viele Sandbänke
Bernd genießt die Atmosphäre sichtlich, wie im alten Indochina.....Der Norden ist geprägt von Wäldern, Bergen und Flüssen. Die äussersten Punkte Laos grenzen an China, Vietnam, Thailand und Myanmar. Dementsprechend ist der Kulturmix. Nordöstlichen: Hmong und Khmu, nordwestlich kleinere Völker der tibetobirmanischen Sprachfamilie, Nordöstlich: Hmong und Ethnien der der Thai. Immer mehr macht sich auch der Einfluss der chinesischen Investoren bemerkbar. Bananen und Kautschukplantagen, Brücken- und Eisenbahnprojekte.
Hier gibt es auch noch viel Geisterglaube. Die (H)Mong z.b. sind Animisten, die Folgen noch den alten Ritualen. Z.B. dieses Kästchen hier, sieht man in fast jedem Tempel: Auf den Zetteln stehen Weissagungen für die Zukunft. In dem Behälter daneben stehen Holzstäbchen mit Nummern drauf. Dieser Behälter wird so lange geschüttelt, bis ein Stäbchen mit einer Nummer rausfällt. Dann sucht man den Zettel mit der identen Nummer aus dem Holzkistchen und schon weiss man was in der Zukunft passieren wird. Das kann gut, aber auch nicht so gut sein. Hab ich dann in Chiang Mai auch probiert. 13 war meine Zahl. Hab gleich an Ela gedacht, meine Schwester, die hat am 13.2. Geburtstag. Ich hatte eine gute Vorhersage für die Zukunft!
Viele Buddhas werden von Gläubigen hierhergebracht. Ich komme mit einem Wunsch oder hole mir einen Segen. Geht es mit dem Wunsch oder Bitte in Erfüllung, oder wird etwas anders durch einen Segen muss ich wieder kommen und wieder einen Buddha hinstellen. Oder ich bringe Opfergaben. Das kann alles sein, Essen, Trinken, Blumen, Blumen mit Räucherstäbchen usw.
Unsere erste Station nach 2 Stunden Fahrt: die Höhlen von Pack Ou, oder auch Tham Ting= bedeutendste buddhistische Kultstätte von Nordlaos . 1547 gegründet anlässlich des Baus des VaT (Tempel) Pak Ou im gegenüberliegenden Dorf. In der unteren Höhle Tham Loum stehen hunderte kleine Buddhafiguren aus Holz, Bronze und Eisen. In Tham Theung, der oberen Höhle , 200 m höher, befindet sich eine Stupa und weitere Figuren. Zu erreichen sind diese Höhlentempel nur mit dem Boot. Der Wasserstand des Mekongs divergiert hier in der Regenzeit bis zu 10 Meter. Die Höhlen sind dann knapp unter Wasser.
Herrliche Stimmung zum Seele baumeln lassen.
Eine Eisenbahnbrücke wird gebaut
Die Berge rundherum sind nebelverhangen.
Wir hatten ein Boot komplett für uns alleine. Riesig lang, und es ging gleich los.
2.12.2018 Wecker um 5.15Uhr , Lao-Glibber- Frühstück, aber keine Sorge, es gibt auch was anderes. Abfahrt 6.15h zum Bootsanleger. Heute geht's auf dem Mekong Richtung Norden. Vorher wars noch lustig, unsere Villa 4, im hintersten Winkel des Hotels, ist mit klappernden Holzstegen bis zur Lobby verbunden. Wir schieben und ziehen unsere Koffer über diese klappernden Stege bis zur Lobby. Ich bin sicher jeder Gast des Hotels war anschliessend wach........ Ich musste soviel lachen wie Bernd dann auch noch Anlauf nahm und in gebückter angespannter Haltung mit viel Schwung sein Gepäck die Schräge hinaufzerrte. Am Eingang stand immer dieser alte Mann. Er salutiert bei jedem ein und ausgehenden Hotelgast. Ich glaub der war dort festgewachsen.

1 January 2018

Wir wandern über den Mekong, auch über eine Bambusbrücke und haben so unendlich viele Eindrücke den ganzen Tag. Wunderschöne Kolonialhäuser, alle unter Denkmalschutz. Die meisten sind Guesthouses, Restaurants, Cafes und dazwischen Galerien und Ausstellungen. Überall nette Leute aus aller Welt, multikulti at its best. Coole Musik, aber dezent und angenehm. Hier kann man es aushalten.
Sogar ein Fitness Studio, offen zur Strasse, kostet für ein beliebig langes Workout 15.000 Kiep=1,50Euro.
Der Mekong fliesst träge dahin. An den Ufern sind die Gärten der Bauern. Es wird der fruchtbare Schlamm von der Regenzeit optimal genutzt.
Wir laufen durch ein Dorf und es gibt feinste Villen, die Geisterhäuschen, logo wieder mal einen Tempel und normale Häuser
1.1.2018 Heute kein Guide, wir machen uns auf den Weg zum Mekong. Mit Tuktuk auf sehr rumpeligen Strassen. Es ist Trockenheit und so gibt es 2 Bambusbrücken über den Nam Khan. Diese Preistafel ist der Wahnsinn. Ganz oben kann man mit den Tuktuk “reisen“, 7 Stunden in dieser Kiste... Die Strassen hier sind grenzwertig, mit richtig tiefen Schlaglöchern. Die 20 Minuten vom Hotel in die Stadt sind mehr als genug!!!!!

31 December 2017

Schuhe aus, Schuhe an heisst es den ganzen Tag. Aber wir müssen überall hineinschauen und sind begeistert.
Happy New Year Form Laos!
Ein schönes Ritual: unter den kleinen Holzkörbchen sind kleine Vögel gefangen. Die kann man kaufen, mit nach Hause nehmen, all seine Sorgen, aber auch Wünsche auf diese Vögel sprechen. Dann lässt man ihn frei und alle Sorgen fliegen mit dem Vogel davon. So auch mit den Wünschen.
Heute machen wir eine Stadt und Tempeltour mit dem Rad. Als erstes besichtigen wir den Königspalast mit seinem Haupttempel. Alles so unglaublich prachtvoll und Buddhas ohne Ende.

30 December 2017

Vorbereitungen für die Grosse Sylvesterparty..
Vom Abend noch ein paar Eindrücke vom Nachtmarkt. Alles wahnsinnig farbenprächtig. Vor allem die ganzen Indingofarbenen Sachen haben es mir angetan . Alles Naturfarben und Handarbeit. Maschinell wird was Kleidung betrifft in Vietnamm, Kambodscha und Thailand produziert. Die Karavane der Massenproduzenten hat Laos noch nicht erreicht.
Nochmal unser Hotel im Sonnenuntergang, alles wie ein grosser botanischer Garten angelegt. Ganz viele Seerosenteiche dazwischen.
Wunderschöne Natur und zum Schluss unser Essen. Sehr lecker!
Danach geht's zu einem Wasserfall, Bernd war in einem der Becken schwimmen, mir war's zu kalt..... Bild 5 und 6 zeigt grauen und goldenen Bambus. Der graue ist sehr robust und damit werden Häuser gebaut. Der goldene bringt Unglück sagt unser Guide . Nicht mal für Dekozwecke kommt der einem Einheimischen ins Haus. Hier war auch ein Bärenreservat.
Die Häuser sind sehr einfach . Oben ist Ein Wohn-und Schlafraum, unten waren früher die Tiere untergebracht. Wir kommen auch an einer Reis Whisky Brennerei vorbei. Alkohol mit über 50%. Sehr scharf....
Nach dem Frühstück geht's in ein Dorf der (H)Mong, eine Minderheit in Laos , die noch so leben wie früher. Alles wird in Handarbeit gemacht. Ich versuche mit einer Presse aus der Baumwolle die Samen herauszupressen. Sehr mühsam.....
Die letzte Hütte ist unsere Villa. Alles aus Teakholz, ein bisschen dunkel drinnen aber urgemütlich! Nach dem Phusi Berg gehen wir noch über einen Morgenmarkt. Hier wird schon wieder fleißig gekocht Dann fahren wir an die Mekong Promenade und bekommen Lao Frühstück: Nudelsuppe. Ich liebe dieses Frühstück!
Seidenschal angelegt, Frauen anders als Männer, dieser Schal drückt Respekt aus, und dann sitzen wir auf unseren Hockern und warten auf die Mönche, es ist stockfinster und natürlich sind viele Touristen da, aber mich stört das nicht. Ich hab mein Handy zur Seite gelegt und deshalb gibt's hier auch kein Foto auf Journi hiervon, und ich geniesse diese Momente. Die Mönche kommen, öffnen im vorbeigehen ihre angehängten Boxen und jeder, der ihnen etwas geben möchte, tut dies ebenso schweigend. Dann ist mein Reis aufgebraucht, Bernd gibt mir noch was ab, er war wohl sparsamer beim Austeilen. Das ganze dauert eine halbe Stunde. In bereitgestellte Körbe geben die Mönche zurück was sie nicht wollen oder brauchen. Diese Spenden gehen dann an Bedürftige. Zum Schluss gehen die Mönche wieder in ihren Tempel zurück und widmen sich ihren Gebeten und Lehren. Es wird langsam hell , wir packen zusammen und fahren weiter zum Phusi Berg natürlich mit einer Pagode drauf. Wunderschöner Blick uns Dorf.
30.12.17 Tagwache um 04.45, wir werden um 5.30 abgeholt für den Almosengang der Mönche. Jeden Morgen schreiten orange gewandete Mönche auf der Hauptstraße schweigend entlang. Bis zu 600 Mönche. Die nehmen schweigend Essensgaben entgegen von Gläubigen. Dieser Almosengang “dag bat“ genannt, zählt zu den wichtigsten religiösen Handlungen im Theravada Buddhismus. Mit ihrer Gabe können die Gläubigen Verdienste für ihre Wiedergeburt erwerben. Hier in LuangPrabang ist das Ganze ein bisschen verkommen durch die vielenTouristen, die nur zum fotographieren hier sind. Ein langjähriger UNESCO Berater empfiehlt: Touristen sollten bei der dag bat weder fotographieren noch den Mönchen Almosen geben. Sofern sie keine Buddhisten sind. Unsere Reiseagentut hat das sehr nett für und vorbereitet. Auf einem Gehsteig an der Hauptstrasse haben sie eine Matte ausgelegt, darauf stehen 2 Hocker und daneben 2 Bambuskörbchen mit Sticky Rice. Wir ziehen die Schuhe aus, bekommen jeder einen schönen

29 December 2017

Ankunft in Laos, in LuangPrabang, endlich sind wir in den Bergen. Der Flughafen klein und provienziell, unser Hotel im Kolonialstil. Die Franzosen waren auch hier! LuangPrabang ist seit 1995 Weltkulturerbe und die einzige intakte Tempelstadt dieser Region. 30.000 EinWohner zählt dieses aus der Zeit gefallene Städtchen. Von ehemals 65 Klöstern im 18. Jahrh.sind noch mehr als die Hälfte in Betrieb. Rund 1500 Mönche prägen das Stadtbild mit ihrer orangefarbenen Kleidung (Sangha). Der Orangeton für den Sangha von LuangPrabang ist einheitlich festgelegt. Einst war LuangPrabang Sitz der Könige Lane Xangs, des ersten laotischen Grossreichs.
Wir haben's geschafft und fahren in den Hafen von Krabi ein. Dann gibt's wieder mal nasse Anlandung, irgendwo an einer kleinen Beach. Und unglaublicher Weise steht auch schon unser Transfertaxi genau hier bereit..... Alles klappt planmässig und wir sitzen pünktlich im Flieger nach Bangkok.
Von Phiphi Island nach Krabi sind's 42 km , zu weit zum schwimmen..... aber unser Böötchen hält sich tapfer, obwohl man das Gefühle hat bei jedem Wellenkracher fällt das Boot auseinander und der Motor gibt mit einem letzten Röchler den schwachen PS-Geist auf.
Für die Grosse Silvester Party wird schon fleißig umdekoriert. New Years Eve kostet pro Nase 5000 Baht= 150 EUR ohne Getränke, kein Feuerwerk, und um 2 a.m. ist finito. Na gut, wir sind eh schon weg... Wir haben Transfer nach Krabi mit einem kleinen Speedboot. Ein Motor mit nur 200 PS. Ich wär lieber mit dem fetten Marijuanna Boot gefahren......3x250 PS. Bei viel Wind und Welle sind 200 PS zu wenig um wirklich in eine Gleiterposition auf der Welle zu kommen. Und so krachen wir auf jede 3 . Welle mit voller Wucht. 1 Stunde dauert die Überfahrt. Bernd meistert sie im Stehen und ich halte mich im Sitzen krampfhaft irgendwo fest und werde kräftig durchgeschüttelt.

28 December 2017

Wir hatten entspannte Strandtage. Morgen gehts weiter nach Laos, nach Luang Prabang. Wir starten um 8.00h mit einem Schnellboot nach Krabbi, Flug nach Bangkok und dann weiter nach Laos.

27 December 2017

Fisch frisch vom Grill!
Schöne Abendstimmung auf der Brücke im Village

26 December 2017

Nach dem Frühstück gab's eine kleine Gedenkfeier für die beim Tsunami vor genau 13 Jahren umgekommenen Menschen. Auch dieser Strand war hauptbetroffen als hintereinander drei 10 Meter hohe Wellen auf das Land rollten. Hier war alles zerstört. Es gab eine kleine Ansprache und dann haben alle Gäste Blumen bekommen und diese dann in einer Flower Ceremony an der Gedenkstätte abgelegt. Wir haben das auch gemacht. Es war eine feierliche Atmosphäre.
Heute morgen haben wir eine Wanderung zu einem View Point gemacht. Wunderschöne Natur und ein schöner Ausblick auf eine kleine Bucht. Die Straßenlaternen haben einen Blue Marvin on top.

25 December 2017

Die Küche eines typischen Thai Restaurants im Village.
Auch am Pool sieht man lustige Sachen: eine Gruppe Japaner haben doch tatsächlich ihren original Regal Wasserkocher mit an den Pool gebracht. Wo die den allerdings einstecken ist fraglich. Ich seh weder ein Verlängerungskabel noch eine Steckdose hier in der Nähe..... Ahhhh, ich weiss schon wie es geht: die Japaner haben im Bungalow Wasser gekocht und trinken es jetzt aus kleinen Schälchen.
25.12.2017 Heute ist es sehr ruhig in der Hotelanlage. Vermutlich schlafen alle ihren Weihnachtsrausch aus.... Morgens ist hier total Ebbe. Erst gegen 13.00h ist das Wasser zurück. Wir gehen wie an der Nordsee im Watt hier allerdings nicht auf Schlick sondern auf feinstem Sand spazieren.Morgen wollen wir ganz zeitig gehen, da kommt man zu Fuss in die Nachbarbucht. Sonst nur mit dem Boot möglich.

24 December 2017

Sonntag 24. Dezember 2017. Frohe Weihnachten all unseren Familienmitgliedern, unseren Freunden und Journi-Followern wünschen Regine und Bernd aus Thailand von KohPhiPhi Island

23 December 2017

Mit dem Longtailboat die letzte 1/2 Stunde von Phiphi Island Village zu unserem Hotel. Da ist er, unser Strand. Wir haben eine nasse Anlandung, d.h. das Boot fährt auf den Strand auf und wir springen von Boot einfach in den Sand. Unsere Koffer, sau schwer, überlassen wir den Boys! Einchecken und wir werden mit einem Caddy zu unserem Bungalow gebracht. Sehr schön! Wir sortieren uns ein und gehen sogleich auf Entdeckungstour. Die Restaurants vom Hotel sind ziemlich teuer, wir gehen raus ins Village hinter dem Hotel und finden gemütliche Restaurants mit super günstigen Preisen. Thaicuisine von Feinsten für wenig Baht! Mangosalat, Prawns, Fried Noodles usw. Wir werden richtig satt und sind zufrieden! => wichtig für unser Karma!!!
....eines uralten James Bond Filmes. Dazu schnarchen die Männer unüberhörbar und hinter mit hört einer wohl lustige Musik, denn er trommelt mit Händen und Füssen gegen meinen Sitz. Ich steck mir dann (und das macht ich sonst nie!!!) den Gattinengehörschutz (Ohrenstöpsel) in die Ohren und Bernd versorge ich mit Kopfhörern und guter Musik, weil, er hat auch schon einen ganz zerstörten Gesichtsausdruck. Und das kommt sehr sehr selten vor, denn Bernd ist im Gegensatz zu mir NULL geräuschempfindlich. Jetzt haben wir es bald geschafft. Von KohPhiPhi Village müssen wir noch 1/2 Stunde mit den Longtailboat fahren. Ich hoffe es hört auf zu schütten bis wir da sind. Auf der Fähre war völliges Chaos beim Kofferausladen
Was wohl heisst, das unendlich viele Menschen wohl sehr lange zum Einchecken gebraucht haben. Von unserem Guide werden wir zum Pier gebracht , Essen noch Friend Rice mit shrimps und steigen pünktlich um 13'15 h in die Fähre von Krabi nach Phi Phi Island ein. Mit uns ausschließlich internationale Backpacker zwischen 20 und 30. Alle ur cool. Mit Bierdosen und Chips bewaffnet und Kaugummi knatschend. Die Mädels so was von obercool angezogen, frisiert, bebrillt und beschuht. Wir gehen natürlich, wie es sich für Oldies gehört, unter Deck, die “Coolis“ sitzen so weit sie Platz finden vorne im Bug und lassen sich gleich mal ur cool durchblasen. Dann fängts an zu regnen und das ist dann auch für die Coolis nicht mehr cool und sie verschwinden nach drinnen. Nur die Hartgesottenen, wahrscheinlich schon die eingerauchten u. eingedieselten Coolis bleiben draussen. Unter Deck ist's auch nicht schlecht. Ohrenbetäubender Lärm der Maschine mischt sich mit unerträglich schlechter und lauter Tonqualität
Reisetag. Von Bangkok nach Krabi und weiter nach KohPhiPhi Island. Am Flughafen in Bangkok ist um 6.30 die Hölle los.....Wir stellen uns in eine endlose Schlange, die in mehreren Windungen durch den Flughafen geht. Bernd meint noch: “wie gut das wir so früh dran sind. “ Da kommt eine junge, süsse Thai-Fee in Form einer Angestellten der Bangkok Airways zu und und fragt, ob wir früher fliegen wollen.(ich glaub das Fische füttern gestern hat unser Karma ordentlich nach vorne gebracht.....) Wir nicken ohne zu überlegen. Wir wuseln hinter ihr her zu einem menschenleeren Schalter, werden in Sekundenschnelle umgebucht und eingechecked und eilen zu Gate B9 und sitzen eine halbe Stunde später im Flieger und haben null Stress gehabt. So sind wir zwar 1 Std. 30 min. früher in Krabi als geplant, aber in Krabi ist der Flughafen sehr Mini und es sind null Menschen hier. Wie gehen gemütlich Kaffee trinken und warten auf unseren Shuttle zum Pier. Unser eigentlicher Flug hat 1 Stunde Verspätung!

22 December 2017

Dann sind wir noch durch einen Slum gefahren. Hätt ich nicht gebraucht, aber gut. Furchtbar wie die Menschen hier “leben“.
Zurück am Fluss und Überfahrt zurück in die City mit einem Longtailboat
Vorbei an Friedhöfen, Tempeln, Geisterhäuschen,
Ein Watermonitor, dem Waran sehr ähnlich, liegen hier überall in der Sonne, sind aber sehr scheu
Zu Mittag als Nachtisch Rambutan, eine der Lychee ähnliche Frucht. Sehr lecker! ,Und dann sind wir noch an einem sehr stylischen Hotel vorbeigekommen.
Das ist der Selbstmörderbaum. Ein zwei Kerne aus dieser Frucht und es ist schon vorbei mit dem irdischen Dasein. Wächst hier überall. Gott sei Dank ist im Buddhismus Selbstmord unmöglich. Das Nirvana bleibt dann verwehrt.....
Dann waren wir in der grünen Lunge von Bangkok. Ein riesiges Areal durchzogen von Kanälen und alles Naturschutzgebiet. Hier waren wir auch Fische füttern. Das bringt Glück sagt man in Thailand und ist gut für das Karma!
Durch wunderschöne Parks, farbenprächtige Märkte. Foto 5 natürlich auch alle möglichen Insekten und anderes lebendes und totes Getier was ich Euch ersparen möchte. Teilweise echt für Hartgesottene. Völlig fremdartige Gerüche, mein Magen wird auf eine harte Probe gestellt.
Wir starten zu einer Radtour durch Bangkok und Umgebung

21 December 2017

Und am Nachhauseweg noch FreiluftZumba für alle
So wunderschön!
Weiter nach Down Town, zum State Tower in die höchst gelegene offene RoofTopBar der Welt. Heute mit langen Hosen, und wir werde. Mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt
Dann gab's was zu essen: Scharfe Thai Suppe mit Prawns.
Wat Pho. Anschliessend noch eine Klong (Kanal) Tour mit einem Longtailboot. Wilde Motorkonstuktion auf einem mehr als flachem Holzboot
Foto 1 Smaragdbuddha.Foto 2 eine Meditationshalle für Frauen. Es wird erklärt, nur Männer können Mönche sein. Frauen dürfen nur unter bestimmten Bedingungen meditieren und sich mit der Metaphysik des Buddhismus beschäftigen. Dann gibt es noch ein Gebäude, das sieht aus wie ein Palais in Wien. Das Borom Phiman Gebäude. Gebaut von Rama V. für seinen Thronerben. Wird heute noch von Rama IX als königliches Gästehaus für ausländische Staatsoberhäupter und Gäste der königlichen Familie benutzt. Die thailändischen Könige waren schon sehr früh westlich orientiert! Sie studierten immer schon in Europa u. waren an Handelsbeziehungen mit Holland, England, Frankreich, Portugal interessiert. Thailand hielt sich geschickt aus Kriegen heraus und stand nie unter Kolonialherschaft!
Dann ging's weiter zum Wat Pho, die älteste und grösste Tempelanlagen der Stadt. Gebaut 1789, eine Oase der Ruhe im hektischen Bangkok. 300 Mönche Leben hier und Hauptanziehungspunkt ist der Vihara mit den Grossen liegende. Buddha. 45 Meter lang + 15 Meter hoch, vollständig vergoldet, aus Ziegeln und Zement stellt er Buddha beim Eingang uns Nirvana da. Auf den Söhnen der überdimensional Grossen Füsse sind 108 Perlmuttplättchen angebracht deren Inschriften die Attribute und Qualitäten Buddhas schildern. Alle Gebäude sind symmetrisch um den zentralen Bot angelegt, in den Hallengalerien Szenen fast 400 Buddhas aus verschiedenen Stil und Kunstepochen. Rama III. gründete auf diesem Gelände die erste offene Universität in der vor allem Medizin unterrichtet wurde. Heute gibt es immer noch die Wat Pho medical School, wo auch Thai Massage gelehrt wird.
nach Bangkok brachte. Alles unendlich prachtvoll und vergoldet! 3. Die obere Terasse mit denn 4 Hauptmonumenten. Ein Reliquienschrein in Form eines goldenen Chedi, das Mondop, ein Aufbewahrungsort für heilige buddhistische Palmblattschriften, ein Miniaturmodell von Angkor Wat (Rama IV.) u. Das königliche Pantheon. Um die Terassen stehen Statuen von Elephanten. Es gibt soooooo viel zu sehen! Überall heisst es Schuhe ausziehen, Knie und Schulter muss bedeckt sein (ganz streng!!!!) und leise sein!
Do. 21.12. Heute Besichtigung der wichtigsten Tempel . 1. Grand Palace gebaut 1782, königl. Palast, Thronhallen So wie Regierungsgebäude. Gelände umfasst 218.000qm2 und rundherum eine Mauer, fast 2 km lang.Erbaut von König Rama I. 2. Königliches Kloster, mit dem Tempel des Smaragdbuddha's. Dieser Tempel gehört zu den Plätzen höchster Verehrung in Thailand. Der Smaragdbuddha sitzt in der Ordinationshalle des königlichen Klosters auf einem Thron, geschnitzt u. vergoldet nach traditionellem thailändischem Stil. Jahreszeitenentsprechend trägt er ein Gewand , Sommer, Regenzeit, Winter, das in feierlichen Zeremonien gewechselt wird. Dieser Buddha wurde 1434 in einer Stupa in Chiang Rai entdeckt. Er war mit Gips bedeckt und erst später stellte ein Mönch fest , dass ein grüner Stein unter dem Gips war. Es wurde angenommen, das sei ein Smaragd, so entstand die Sage vom Smaragdbuddha. Dieser Buddha war auch 226 Jahre in Ventianne , in Laos, bis Rama I. diese Stadt eroberte und den Buddha 1782

20 December 2017

So, jetzt hab ich's geschafft. Ich bin wieder a-jour mit meinem Journi. Kambodscha war doch viel Hintergrundwissen und ich hatte zwischendurch keine Zeit immer gleich zu schreiben. Morgen gehts weiter mit taggleicher zeitgerechter aktueller Info. Und heute schlafe ich mal nicht mit den Handy auf dem Gesicht ein!
Nach einem gemütlichen Frühstück(heute haben wir Ausflugsfrei!!) ,gehts mit dem Skytrain zum Chao Phraya.Hier fährt die U-Bahn hoch über der Strasse und das über 2-3Ebenen. Es schaut aus wie in den ScienceFiction Filmen wenn man vor lauter Skyscrapern und Traffic keinen Himmel mehr sieht. Das ganze von flimmernden Leuchtreklamen eingerahmt. Wir nehmen das Boot vom Taksin Pier und verschaffen uns vom Fluss aus einen ersten Überblick über die Stadt. Wir haben ein Hop-on-hop-off ticket und unterbrechen in Chinatown, im Indischen Viertel, beim Blumenmarkt. Von River City gehen wir bis Taksin Pier zurück und wollten noch im State Tower in die Roof Top Bar. Das ging aber nicht, weil Bernd Shorts anhatte und keine lange Hose. Also dann nicht! Wir fahren mit vielen anderen Menschen im Skytrain nach Nana Station und stolpern ins Hotel zurück. Da machen wir erstmal eine Pause und gehen dann noch auf ein Glas Wein und Bier nach unten in den schönen Innenhof. Wir essen Springrolls+Pomelosalat.

19 December 2017

Es wird gegrillt und gekocht was das Zeug hält. Kurz vor dem Hotel steht noch die Nachspeise! Bananenpalatschinke!😊😊😊 wird es in Zukunft zuhause auch geben.
Wir sind in Bangkok gelandet, und fahren 45 Minuten ins Hotel, so much traffic!!!!! Wir checken in einer grünen Oase zwischen den Hochhäusern ein. Unglaublich. Zwei alte Häuser wurden vor 9 Jahren zusammengelegt und zum Hotel ausgebaut!' Ein Traum. Nur 24 Zimmer. Alles mega geschmackvoll und liebevoll in jedem kleinen Detail eingerichtet. Dann gehen wir noch vor die Türe, wie Bernd so schön sagt. Und geraten gleich mal in ein richtiges “Anmachviertel“....... Am Rückweg kommen wir an zwei riesigen Wellblechhallen vorbei. Hier gehts ums Essen. Vor allen Dingen um frischen Fisch und jegliche Art von Meeresfrüchten.
Wir fliegen weiter nach Bangkok. Der Flughafen in SiemReap war sehr provinziell..... Der Flug mit Bangkok Airways war nur 45 Minuten, aber mit komplettem Essens Service.
Unser Hotel in Siem Reap war wirklich Spitze, inklusive der zwei kleinen Krokodile in einem der Bassins. Beim Frühstück hatten wir noch ein lustiges Erlebnis: Wir stehen immer zeitig auf, damit wir vor den Frühstück ein bisschen sporteln können. In diesem Fall waren wir schwimmen in unserem tollen Pool. Der macht um 7 in der Früh auf. Es ist recht “frisch“, so etwa 18 Grad. Wir gehen nach der Dusche ins Wasser und ziehen unsere Bahnen, als eine Gruppe Japaner winterlich verpackt zum Frühstück erscheint, oder schon beim Frühstück sitzt. Die können es nicht fassen, das da jemand schwimmt bei dieser Kälte. Die kommen einzeln zum Pool und prüfen die Wassertemperatur , machen von uns schwimmenden Langnasen ein Handyphoto und gehen kopfschüttelnd weiter frühstücken.

18 December 2017

Eigentlich ohne Worte.......
Und zum Schluss krabbelten wir zum Sonnenuntergang auf den PreRup, das Timing passte wieder mal perfekt. Steile Stufen krabbelten wir auf den Tempel und blickten ehrfürchtig nach Westen.....
Östlicher Mebon
Die Farbe des rosa/gelben Sandsteins fing bei Sonnenuntergang regelrecht an zu leuchten.
Am Rückweg sehen wir dann noch das Real Life am Tonle Sap See. Sehr primitiv und einfach das Leben hier. Alles erstickt unter einen roten Staubschicht, weil hier gibt es keine asphaltierten Strassen. Zum guten Schluss fahren wir noch nach Norden und sehen noch vier Tempel. BanteaySrei = Zitadelle der Weiblichkeit. Der Unterschied zu den bisherigen Tempel: rosa und gelber Sandstein statt grau und Baneay Samre, beide Reich verziert , auch ganz anders wie die anderen Tempeln.
Das Picknik war wie eine Bento Box. Die Küche faszinierend.
Hier gibt's nur Solarenergie und gesammeltes Regenwasser
Der See erinnert mich ein bisschen an den Neusiedlersee.....
Da wo der Mekong auf den Tonle Sap Fluss trifft, werden die Wassermassen des Mekong in den Tonle Sap Fluss hinaufgedrängt, die Fliessrichtung des Tonle Sap Flusses ändert sich durch den Druck und somit wird der See geflutet. Am Ende der Regenzeit dreht sich das Ganze wieder um. Kompong Khleang ist die grösste Stadt auf dem See. 10.000 Menschen leben hier. Zu Mittag haben wir ein Picknick bei einer einheimischen Familie. Diese Familie wird von unserer lokalen Reiseagentur gesponsert. Alles ist mega sauber und ordentlich. V is a vis sitzt ein vielleicht 18 Monate altes Kind ganz oben auf der steilen, 7-8 Meter hohen Leiter. Ich will schon zum Warnschrei ansetzten, als sich dieser Winzling vollkommen sicher Stufe für Stufe nach unten hangelt. Wie ein kleines Äffchen bewegt sich dieses Kind. Die Mutter sitzt seelenruhig oben und kuckt hin und wieder ob alles ok ist.
Wir machen einen Besuch am Tonle Sap See. Der See ist der grösste und interessanteste See Südostasiens. 170 schwimmende Dörfer und 80 tausend Menschen leben hier. Hausboote, Stezenhäuser und Bambusplattformen. Überwiegend Vietnamesen leben auf dem Wasser, weil ihnen der Landbesitz nicht gestattet ist. Auf dem See leben die Menschen ohne Strom und teilweise ohne Frischwasser. Unsere zwei Kapitäne sind höchstens 13 und 10 Jahre alt. Sie verstehen ihr Handwerk. Unzählige Vogelarten brüten hier und über 300 Süsswasserfischarten schwimmen im See. Der Tole Sap See ist ein Naturphenomen. Mehrere Zuflüsse im Norden, im Süden Abfluss durch den Tonle Sap Fluss, der bei Pnohm Penh in den Mekong mündet. In der Regenzeit schwillt der See von 2.500 km2 auf 10.000km2. Die Seetiefe ändert sich von 2 auf 14 m. Der Grund: die Fliessrichtung des Flusses ändert sich. Im Juni ist Schneeschelze im Himalaya und Beginn der Regenzeit. Der Mekong entspringt im Himalaya.

17 December 2017

Zum besseren Verständnis hier zwei Kartenausschnitte von den Tempelanlagen.
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