Austria, Greece · 8 Days · 54 Moments · October 2017

Reem & Holger in Crete, Greece


28 October 2017

Glücklich 😁 und traurig 😢 steigen wir in den Flieger, der uns zurück nach Österreich bringt. Es war eine schöne Woche. Wir haben viel gesehen, gegessen und entspannt. Und wir kommen gerne wieder um genau damit weiter zu machen. 😎
Wir verbringen noch ein paar letzte Stunden in Chania, bevor uns ein letzter Bus zurück zum Flughafen bringt. Heute ist die Stadt ausnahmsweise mal nicht nur mit Touristen sondern auch mit Einheimischen gefüllt. Diese feiern ausgelassen in den Lokalen am Hafen ihren Ochi-Tag, der Tag an dem Griechenland 1940 das italienische Ultimatum abgelehnt hat. Heutzutage werden üblicherweise Militärparaden sowie Schüler- und Studentenumzüge organisiert, sowie Gebäude und Denkmäler mit griechischen Flaggen geschmückt. 🇬🇷
Auf der Rückfahrt mit Bus nach Chania haben wir die Nachwehen des Unwetters gesehen. In der Gegend um Chania waren allerorts Schlamm und Geröll auf der Straße zu sehen. Vereinzelt waren auch Gehsteige unterspült und eingesackt. Der Autovermieter hat uns erzählt, dass das Unwetter vorgestern zu einer der schlimmsten Überflutung in den letzten Jahren geführt hat. 😰
Das Wetter zeigt sich zum Abschied nochmal von seiner besten Seite, sodass wir unser Frühstück im Freien genießen konnten. 😊

27 October 2017

Zum Abschluss sind wir zur etwas außerhalb von Kissamos gelegenen Taverna Grambousa gefahren. Das urig eingerichtete Restaurant ist weithin bekannt für die traditionelle Küche bekannt. Auf Empfehlung von einheimischen haben wir die Lammkottlets und einen mit Käse gefüllten Pie bestellt. Dieser hat sich dann leider als vier kleine Teigtaschen herausgestellt. Die Lammkottlets waren ebenfalls kleiner als erwartet, aber trotzdem gut. Überraschend und eine gute Idee war der Obst-Teller als Nachspeise.
Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir in Fallasarna Beach angekommen. Es ist ein schöner Sandstrand mit großen Wellen. Tagsüber werden sportliche Aktivitäten angeboten. Wir hatten jedoch nur Augen für die untergehende Sonne ☀ und das rötliche glitzern in den Wellen. 😊
Auf der Rückfahrt ging es bergauf bergab entlang der Küste. Die Landschaft war beeindruckend. Das Autofahren hat trotz der Serpentinen und Kurven Spaß gemacht. Eine kurze Rast haben wir beim Café Meltemi eingelegt und bot eine tolle Aussicht.
Es war ein sehr entspannter Tag und sicher das Highlight auf unserer Kreta-Reise. Im Sommer ist am Strand sicherlich die Hölle los, jetzt, am Ende der Saison, war es mäßig gefüllt.
Immer wieder ragen schroffe Steine aus dem Wasser. Bei den scharfen Kanten muss man auf seine Füße aufpassen. Das Wasser super zum Beine abkühlen, aber für unseren Geschmack etwas zu kalt zum Baden.
Heute haben wir uns ausnahmsweise mal ein Auto gemietet und sind durch die Berge in den Westen nach Elafonisi Beach gefahren. Laut Reiseführer eine der Top-Strände auf Kreta. Über eine Sandbank geht es zur eigentlichen Insel, welche zum Großteil zum Wohl der Natur abgesperrt ist. Der Strand ist ein Traum! Das Wasser ist seicht, sodass die Wellen langsam an den Strand rollen. Je nach Welle und Perspektive färbt sich der Sand pink. Ein faszinierendes Schauspiel. Die Farbe entsteht durch kleingemahlene pinkfarbene Muscheln. Aber seht selbst...
Das Frühstück im Aphrodite Beach Hotel ist fantastisch! Sogar eine griechische Variante der kalten Schnauze gibt's. 😁

26 October 2017

Raubtierfütterung 😁 Feeding the street cats after a rainy day
Zum Abendessen sind wir heute ins Pixida gegangen. Serviert wurde authentische kretische Küche. Als Vorspeise gab es gefüllte Zucchini-Blüten mit Käse und als Hauptspeise gefüllte und überbackene Auberginen, sowie Souvlaki mit Pommes. Alles wurde frisch zubereitet und hat sehr gut geschmeckt. Die Empfehlung für das Restaurant können wir also gerne weiter geben. ☺
Der Regen hat sich verzogen, doch der Wind ist bis zum Sonnenuntergang geblieben. Damit hatten wir beim abendlichen Spaziergang noch die Gelegenheit so richtig viele große Welten zu sehen. 🌊
Viel lieber als Museen, mögen wir es in fremden Lebensmittelläden zu stöbern und nach fremden Produkten Ausschau zu halten. 😁 Synika ist wohl eine der größten Supermärkte in Kissamos und nahe der Innenstadt gelegen. Natürlich müssen wir Olivenöl und Süßigkeiten griechische Süßigkeiten mitnehmen. 😅
Was macht man bei schlechtem Wetter? Richtig, ins Museum gehen. In unserem Fall das archäologische Museum in Kissamos. Es zeigt archäologische Funde aus der näheren Umgebung und ordnet diese im Zeitgeschehen ein. Viel gibt es nicht zu sehen und nach einer halben bis vollen Stunde ist man fertig. Der Eintritt beträgt 2 Euro pro Person.
Die Wettervorhersage für Kissamos von heute 😑
Heute macht die Sonne Pause. Schon lange angekündigt, ist das schlechte Wetter nun da. Und wie es da ist... 😰 Wo gestern noch die Wellen sanft an den Strand rollten, wirbeln give Wellen 🌊 den Sand auf färben das blaue Wasser gelb. Der Wind bläst und der Starkregen tut sein übriges, damit man ja keinen Fuß vor das Hotel setzt. 😅 PS Immer wieder gibt Stromunterbrechungen... ⚡️

25 October 2017

Das Amarena ist ein Café mit sehr leckeren Kuchen und Eis 🍦 direkt and der Promenade gelegen. Hier kann man auch noch bis spät in die Nacht seinen süßen Gelüsten frönen. 😃🍨🍰🍪🍮😋
Was passiert wenn man zu viel Zeit hat? Richtig, man macht eine die man sonst nicht macht. So zum Beispiel zum Barbier gehen und sich Haare schneiden und rasieren lassen. 😁 Das war eine interessante Erfahrung und die Frau hat gute Arbeit geleistet. Die Haut ist nachweislich glatter als jede vorherige Rasur. 😯 Kostenpunkt für den Spaß: 10 Euro für den Haarschnitt und 10 Euro für die Rasur.
Sonnenuntergang in Kissamos. Nur wenige Menschen sind unterwegs. Eine blaue Bank lädt zum entspannen ein. Das Meer in der Bucht von Kissamos ist flach. Nur leise und langsam trauen sich die Wellen am Land. In der Ferne, über dem offenen Meer schickt Zeus seine Blitze vom Himmel. Ein wunderbares Schauspiel.
Wir waren soooo hungrig, als wir in Kissamos angekommen sind. Auf Empfehlung der netten Rezeptionistin unseres Hotels, ging es in die Fisch-Taverne Stimadoris, die nur wenige Geh-Minuten entfernt lag. Man beachte das Messer und die Gabel. 🍴 Wir waren die einzigen Gäste in einem Saal der ganze Hochzeitsgesellschaften fässt. Der Seeblick war natürlich inklusive. ☺ Den Fisch, einen Tiefsee Fisch mit extra großen Augen, konnten wir uns frisch aussuchen. Dazu gab es einen griechischen Salat und gefüllte Weinblätter. Es war ein Festessen. Alles war ausgesprochen lecker. Die Weinblätter waren handgemacht und mit Reis und Tomaten gefüllt. Der Fisch hat gänzlich anders geschmeckt, als die üblichen verdächtigen (die man so in Österreich kaufen kann). Er war sehr zart und saftig gegrillt. Am Ende haben wir wirklich alles aufgegessen und waren satt und zufrieden. 😊 Kostenpunkt: 23 Euro für den Fisch (inkl Salat), 6 Euro für die Weinblätter, plus Getränke. Zusammen 35 Euro.
Das Aphrodite Beach Hotel ist einiges der wenigen Hotels die am Ende der Saison noch geöffnet haben. Die Rezeptionistin war sehr freundlich und hilfsbereit. Es gab sogar ein kleines Zimmer Upgrade kostenlos. Nun haben wir teilweise einen Meerblick. 😯😊 Unser Zimmer ist sehr großzügig mit Terrasse und kleiner Kochnische. Das Frühstück ist Klasse. Es gibt alles was das Herz begehrt: von warm bis kalt, von herzhaft bis süß. Wirklich Klasse und kein Vergleich zu den vorherigen Unterkünften.
Die Bücherregale am Eingang eines jeden Hotels sind eine tolle Erfindung! Wir haben sie bisher in jeder Unterkunft gesehen. Nach Sprachen sortiert, findet man mit Sicherheit die passende Lektüre für lange Regentage und laue Abende. Spannend: Die Länder der Gäste spiegeln vermutlich sich in den Kategorien/Sprachen wider. Deutsch und englisch waren klar immer dabei. Im ersten Hotel in Chania hatten wir eine große Bandbreite an skandinavischen und niederländischen Büchern. Im Small Paradiese gab es dagegen kaum andere Sprachen neben deutsch und englisch. Und hier in Kissamos gibt es noch italienisch und spanisch. Und weil wir gerade bei Nationalitäten sind: Asiaten haben wir zu dieser Jahreszeit auf Kreta noch keine gesehen.
Mit dem Bus geht es vom Sfakia im Süden der Insel zurück nach Chania und dann weiter in den Nordwesten nach Kissamos. Der Bus ist sehr pünktlich, sauber und der Umstieg klappt reibungslos. Viel besser als anfänglich erwartet. 👍 Auf der Fahrt fällt uns auf wie steinig und vertrocknet die Landschaft im Süden ist. Es dominieren nackte Felswände, karge Vegetation und kaum Bäume. Sobald wir die Berge hinter uns gelassen haben und sich die Ebene im Norden ausbreitet, wird die Landschaft bedeutend grüner. Die Wiesen werden grüner, Oliven- und Orangenbäume nehmen zu. Und auch wir blühen auf und fühlen uns im Norden viel wohler.
So blau und kristallklar kann ein Meer sein. Wir werden es vermissen.
Und noch mehr Katzen... 😻
Der Weg zurück aus dem Paradies ist wellig 〰. Nach dem es ja gestern gestürmt hat beruhigt sich das Meer langsam. Trotzdem sind die Wellen für ein kleines Boot immer noch gefährlich und hoch. So geht es mit einigen Wanderern und Touristen von Loutro nach Sfakia.

24 October 2017

Essen gibt es wie immer im Small Paradiese.

23 October 2017

Zurück nehmen wir den gemütlichen langen Weg. Von hier aus haben wir einen tollen Blick auf die Herbergen Old Phoenix und Small Paradiese.
Es gibt zwei Wege nach Loutro. Einen kurzen steilen und eine langen flachen. Für den Hinweg entscheiden wir uns für den kürzeren der beiden Wege. Wir wandern vorbei an einer alten Burgruine und haben kurze Zeit später einen herrlichen Blick auf Loutro.
Für heute haben wir uns was ganz großes vorgenommen: Wir möchten aus dem Paradies ausbrechen und zum Nachbarstrand schauen. 😅 Weit sind wir leider nicht gekommen, weil uns bei der Kletterpassage am Abhang nicht ganz wohl zu Mute war. Daher sind wir umgekehrt und über einen anderen Hügel nach Loutro gewandert.
Zum Frühstück gab's Omelette und einen große Schüssel mit griechischem Joghurt und frischen Früchten. Das war lecker. 😋

22 October 2017

Red Snapper, Moussaka und griechischer Joghurt mit Honig.
Sonnenuntergang im Paradies...
Und so fühlt sich das Paradies an: Abgeschieden einfach und doch touristisch. In Chania dachten wir, wie hätten eine einfache Unterkunft. Doch wir haben uns getäuscht. In Nikos Small Paradiese sind die Zimmer auf ein Minimum reduziert. Zwei harte Betten, ein einfaches Badezimmer und zwei Plastikstühle auf dem Balkon. Entschädigen tut das Meer, welches in großen Wellen direkt unter dem Balkon auf dem Stein brandet und das gute Essen, das von der Familie liebevoll in Handarbeit zubereitet wird. Gewöhnungsbedürftig ist das Bad, welches man mangels Duschvorhang gänzlich flutet und dass das Meer lauter ist als gedacht.
Ein oder zwei Anrufe im Paradies genügen und schon bekommt man ein kleines Motorboot mit einem urigen langbärtigen Griechen geschickt. Die kurze Überfährt bei dem Wetter macht Laune. Dann biegt man um die kleine Insel und dort ist es. Das kleine Paradies im nirgendwo.
Da sind wir nun also in Loutro. Der Ort der im Reiseführer mit venezianischem Flair beworben wird. Dem Ort an dem die Boote magisch auf dem kristallklaren Wasser schweben. Auch hier gibt es eine handvoll Cafés, Bars, Hotels und einen Strand. Das war's. Mehr gibt es nicht. Uns bleibt ein Rätsel wie man hier mehr als eine Woche verbringen kann (Gehört bei einer schwedisch-deutschen Familie).
So nehmen auch wir die Fähre ⛴ für eine halbe Stunde zum nächsten Ort Loutro. In unserem Fall ist es sogar die große Autofähre. Die Hin- und Rückfahrt kostet 10,50 Euro pro Person.
Hora Sfakia ist ein Dorf im Süden der Insel. Es gibt eine kleine Promenade mit einer handvoll Unterkünften und Bars. Diese sind jedoch nicht der Hauptgrund für Touristen, sondern der Fährhafen.
Jedes Kind weiß, dass keine Schiffe an Berggipfeln ablegen. Daher geht es wieder bergab. Mit 20 km/h schlängelt sich der Bus die Serpentinen hinunter dem Meer entgegen. Der Ausblick ist atemberaubend. 😮
Der Bus setzt sich in Bewegung Richtung Süden. Die Fahrt dauert 1:40 Stunden. Je weiter wir nach Süden kommen, desto bergiger wird es. Der Bus kämpft sich langsam, aber stetig den Berg hinauf. Die Straße ist überraschend gut ausgebaut und wirkt neu. Die Landschaft wird grauer und schroffer.
Ein letzter Blick nach dem Frühstück auf den Strand. Dann geht es zum Busbahnhof von Chania und ab in den Süden der Insel... 😎
Smart im ganz eigenen Sinn: Wer die Waschmaschine auf dem Dach hat braucht die nasse Wäsche nicht so weit zur Leine tragen. 🤓

21 October 2017

Of course cats photos and there gonna be a lot of cats photos here.. there are cats everywhere and they are really friendly 😍 They even have their own restaurant seat 😹
Einen Jasmin-Strauch, wie sie auch in Damaskus häufig zu finden sind, hat Reem auf dem Heimweg durch Zufall entdeckt. Die Blüten riechen sehr intensiv und wirklich wunderbar. 😊
Da wir nach unserem (leider) nur mittelmäßigen Abendessen noch hungrig waren, sind wir wie die Katzen in der Gegend herum gezogen und haben nach etwas süßem zum Dessert gesucht. Wie der Zufall es so möchte wurden wir in einer kleinen Bäckerei fündig, in der zwei Frauen noch fleißig waten für den nächsten Tag herstellten. Die Backwaren waren lecker und die Frauen uns auch um 22 Uhr noch sehr nett bewirtet. Zusätzlich haben sie uns den Abend versüßt, in dem sie uns die beiden leckeren Pudding-Kuchen geschenkt haben. 😊
Das Colombo in der Altstadt von Chania zählt zu den besten Adressen auf TripAdvisor und Co. Das Essen und der Service werden hoch gelobt. Wir fanden das Essen und den Service nur mittelmäßig. Alles war schön hergerichtet. Allerdings war der Octopus 🐙 etwas kalt in der Mitte (was nicht auf eine frische Zubereitung schließen lässt) und zum anderen war die rote Beete roh.
Je näher man der Altstadt und dem Hafen kommt, desto mehr pulsiert das Leben. Überall hört man Leute in englisch, deutsch, italienisch, französisch und spanisch reden. Die Restaurants haben Großteils bis Mitternacht geöffnet und für die Partygänger gibt es auch einige Clubs, wo die ganze Nacht getanzt werden kann.
Das Danaos Hotel ist direkt am Strand gelegen. Leider hatten wir keinen Meerblick, sodass wir uns mit den Häusern der Umgebung zufrieden geben mussten. Das Zimmer ist sehr spartanisch und altmodisch eingerichtet. Das Bad ist wohl der interessanteste Teil, wo man quasi auf/neben dem Klo duscht. 😅
Nice view from the plane.
Die Überraschung des Tages war wohl das Essen im Flugzeug. Erstens der Fakt, dass es überhaupt etwas zu essen gab, das es dann auch noch warm war und zu guter letzt das es auch noch geschmeckt hat. Besonders der Haselnuss-Pudding zum Dessert war sehr lecker. 😋 Gut gemacht Austrian Airlines. ☺
Relaxing a bit in Vienna airport before we fly 😁
Es geht wieder los. Heutiges Ziel: Kreta. 😁