Thailand · 14 Days · 39 Moments · February 2017

Redwheresoever ~NordThailand~


2 March 2017

Bye, Pa(i)radise! Schweren Herzens muss ich Pai verlassen und weiterziehen...

28 February 2017

Backpackers' Life :)
Day Off - Poolparty ums Eck :) I'm a glitter-fairy! Ich hab goldenen Glitzerstaub mit und schminke damit alle die wollen - bald glitzern wirklich alle (und alles) und ich heiße nur noch 'Goldfee' ;)
Tribe Life. Herrliche Atmosphere im Pai Tribal Hostel, wo ich gerade bin! Mitten im Grünen, viele Hängematten, super familiär - die Leute dort sind im Nu Familie; man kommt an und fühlt sich daheim. Meine zwei besten Freunde: Eden und Pacman.

27 February 2017

Macht Arbeiten schon um einiges attraktiver, wenn man dabei in der Hängematte liegen kann.
Pai Canyon.
Pai und die Umgebung sind wundervoll! Blumen, Berge, herrliche Aussicht. Am besten kann man die Gegend individuell mit Motorrädern/Mopeds erkunden, wenn man keine touristische Bustour möchte. Und wiedermal lächelt mir das Glück der Unverhofften, und plötzlich treffe ich mitten auf der Straße eine Gruppe an Digital Nomads die gerade auf dem Weg mit ihren Motorbikes sind und laden mich ein mitzukommen - schwupps, sind wir unterwegs. Mit Fahrtwind in den Haaren lässt es sich die 36°Grad auch noch angenehmer aushalten. Gut, dass ich mein Arbeitspensum schon am Vormittag erledigt habe :)

26 February 2017

Ankunft in Pai. Pai ist ein Ort ganz im Norden Thailands, inmitten von Bergen, Schluchten und Natur. Es wird als Hippie-Mekka beschrieben - sehr viel Kunst, kaum Verkehr, lauter freie Menschen und Backpacker. Klingt toll, mal sehen wie es ist! Die Fahrt dorthin war - absolut schrecklich. Über 300 Serpentinen-Kurven auf einer ruckligen Straße mit ruckligem Bus, gefahren von einem ruckligen Fahrer. Halleluja, mein Magen... Dafür war das Ankommen umso schöner. Pittoresk und friedliche Landschaft, eingebettet in Berge und rotgoldene Sonne.
Retro. So dürfte es hier früher ausgesehen haben! Es wird Zeit, Abschied von Chiang Mai zu nehmen. Weiter gehts Richtung Norden. Kwan und Kaht, die beiden Thai-Mädls von der Rezeption meines Hostels sind superlieb (merken sich die Namen und Geschichten aller Gäste!) und organisieren mir ein Last-Minute Ticket. Hoch lebe die Spontanität!

25 February 2017

Co-Working Space Nimman. Am Maya Center Dach hat sich ein gemütlicher Co-Working Space etabliert. Für Studenten und Digital Nomads perfekt :) Weil hier total viele Thai Studenten rumhängen, erfährt man auch viel über das echte Leben hier. Ich mache es ihnen gleich und arbeite eifrig. An so einem Arbeitsplatz kann man das ja auch gut :)
Essen in Nimman. Nimman ist eine hippe Gegend etwas außerhalb von Chiang Mai, sehr gemütlich mit vielen jungen Leuten, da die Universität ums Eck ist. Viele Hipster-Läden, viel Kunst, sehr chic und jung. Die meisten Digital Nomads leben dort, ich habe mich mit paar getroffen und sie über ihr Leben hier ausgefragt. Sieht aus, als ließe es sich hier gut leben!
Buddha...

24 February 2017

Night-Bazar Chiang Mai. Der Night Bazar ist nicht nur ein Markt, es ist ein Marktland, wo man stundenlang herumwandern und so circa alles auf der Welt finden & kaufen kann. Von Bekleidung über Technik über Möbel, Waffen, Spa-Leistungen jeder Art, jegliches Essen von Burger bis Frosch-Suppe. Der Bazar ist aber auch Kunsttankstelle, mit unzähligen Bühnen (traditionell, Pop, China-Folk, Rock. Im Bild: eine Thai Metalband. Merkwürdig und großartig), KünstlerInnen jeder Sparte, MalerInnen, TänzerInnen, Ladyboys,... Bunt und laut und herrlich!
Die Legende besagt, dass ein alter Weiser Relikte von Buddha gebracht hat, die sich auf wundersame Art in zwei geteilt haben. Dann traf er einen weißen Elefanten, dem er das umband. Dieser stampfte geradewegs los auf den Berg Doi Suthep, nach drei Tagen, wo er dreimal hingefallen war, traf er beim Berg angekommen den Einsiedler Watsuthep, er kniete sich vor diesem nieder und starb dann. Genau an dieser Stelle ließ Watsuthep dann den Tempel bauen. Diese Geschichte (mit vielen Details) muss in Thailand jedes Kind auswendig lernen!
Trip nach Doi Suthep. In der Früh sammle ich Leute von den großen (teuren) Touristentouren weg, anstatt 20euro, knappe 3Euro, wenn man mit dem local Bus individuell fährt :) Der Berg Doi Suthep ist von Legenden umrankt, an seiner Spitze ist ein wunderschöner, goldener Tempel errichtet worden. Man hat eine fantastische Sicht auf Chiang Mai und das Umland!

23 February 2017

Straßenkunst. Chiang Mai ist voll davon!
Monk Chat. In einem der Tempel hatte man die Möglichkeit, mit Mönchen zu reden, die um einen Tisch saßen und bereitwillig Auskunft gaben über was auch immer man wissen wollte. Wusstet ihr, dass buddhistische Mönche ausschließlich von Spenden leben? Jeden Tag in der Früh gehen sie los, um nach Essen zu fragen, und jeder gibt ihnen gerne. Im Tempel, wo sie leben, teilen sie es dann an alle auf, und alles übrige verteilen sie an umliegende Bedürftige, Kinderheime, etc. So liebe Leute! Und froh, mit Fremden zu reden, sie probieren und üben gerne ihr Englisch.
Wat Chedi Luang.
Khoi Soi, das Regionalgericht Nr 1 (Kokosnuss, mhm!); Bambuswege, Drachen, goldene Dächer, Türen, buddhistische Segnungen. Die Altstadt von Chiang Mai steckt voller Kultur! Und wie prunkvoll alles ist!
Auf Entdeckungstour durch Chiang Mai. Die Stadt der tausend Tempel...

22 February 2017

Abends beim Nachtbazar in Chiang Mai. Schöne Stimmung und Live-Musik, zwischen vielen leckeren Essensständen. Und wen treffe ich da? Gabrijela, die mit mir vor 5 Jahren im Studentenheim gewohnt hat! Schöner Abend, schöner Zufall - die Welt ist ein Dorf :-)
Ankunft in Chiang Mai. Süße Kleinstadt im Norden, die Altstadt ist schön überschaubar. Heute gibts viel zu tun, also verbringen mein roter Reise-Kompanion und ich bei Kaffee und Pad Thai Tofu viel Zeit im Cafe. Könnte schlimmer sein ;)
Mit dem Nachtbus 10h nach Nordthailand gefahren, sehr gemütlich und Service wie im Flieger. Auf dem Busbahnhof macht sich wieder die wundervoll freundliche Art der Menschen hier zu bemerken: Bei einem der Essensstände möchte ich bestellen, aber der Inhaber, ein alter süßer Thai-Opa, hat eigentlich schon zu und mein Essen ist schon aus. Ich möchte gehen, da ruft er mich zurück, stellt mir eine leckere Suppe vor die Nase, eine Portion Reis dazu - und schenkt sie mir mit einem Lächeln! "For you, for you!" So lieb, und so gut hat es geschmeckt! Die Leute hier sind unglaublich! :)

21 February 2017

Co-Working Space ...und schlaue Pflanzen ;)
Juhu, endlich hab ich mein Myanmar Visum! Das Beste ist aber durch Zufall passiert: Während ich auf dem Weg dorthin irgendwo rumgeirrt bin und dann fröhlich resignierend mich einen Moment hingesetzt habe, um gemütlich meinen frischen Fruchtsaft auszutrinken, läuft mir jemand entgegen und ich frage sie nach dem Weg. Es stellt sich heraus, dass sie zwar keine Ahnung hat, wo die Botschaft ist - aber dafür zwei Jahre lang in Myanmar gewohnt hat! Ich erfahre viele gute Tipps und Infos von ihr, auch bezüglich politischer Recherche, und es ist einfach ein herrliches Gespräch!
Bangkok Skyline

20 February 2017

After-Work in der Red Sky Lounge
Tag 3 - Auf dem Weg zur Botschaft Myanmars. Ich warte auf mein Visum. Tausende Menschen, die Visumgebühren sind doppelt so hoch wie auf der Website angegeben, aber was soll man machen. Myanmar jetzt zu sehen ist es mir wert. Ich glaube das Land wird sich in den nächsten Jahren noch sehr verändern, es jetzt in seinem noch recht 'ursprünglichen' Zustand zu sehen, bevor die Hotelburg-Touris es erobern, ist es mir wert. Jetzt noch schnell einen Papaya Salat in der Markthalle, und dann ab ins Office.
Arbeitstag. Dem Digital Nomads Leben fröhnend, begebe ich mich heute in einen schicken Co-Working Space. Sehr feiner Arbeitsplatz! Guter Kaffee, freundliche Leute und High-Speed Internet. In der Mittagspause hole ich mir in der nahegelegenen FoodHall was Gutes zu essen. Die Malls hier sind riesig und voller Menschen. Ein richtiger Sonntag eben... Abends entspanne ich noch ein wenig beim leckeren Straßenstand um die Ecke.

19 February 2017

Tag 2 - Papaya-Frühstück :)
Ausklang auf der berüchtigten Khao San Road. Kein Wunder, dass Leo DiCaprio in The Beach hier fast verschollen geht; ist fast wie ein schwarzes Loch, nur glitzernd, leuchtreklamig, irre laut und voll von betrunkenen Deutschen und Amis, die aus Eimern trinken. Jetzt versteh ich, warum so viele Touris nach Thailand reisen: Man kann weit weg sein, und nichts von dem fremden Land spüren. Naja meins ist es nicht, ich hol mir noch nen frischen Fruchtsaft und fahr in meine Thai Nachbarschaft zurück . Day 1, over!

18 February 2017

...und irgendwie bin ich dann in eine Thai Prozession gekommen. Von einmal war da ne Absperrung, ein Thai Polizist hat mich freundlich durchgewunken und sich gefreut, dass ich mitmache... Und dann waren da ganz, ganz, ganz viele Thais in schwarzer Kleidung, die dem König, der anscheinend gerade gestorben ist, Respekt zollten und in seinen großen Palast eingeladen wurden. Es gab auch Bilder, Fahnen, Essen und Getränke unterwegs, wie bei einem Marathon, nur anders. Ich glaub ganz Thailand war da. Irgendwie habe ich es dann geschafft, mich den schwarzen Massen zu entreißen, die geordnet in den Palast stürmten... Leere Straßen überall sonst, sieht aus, als wäre King Kong dagewesen.
Mit den CityLine Fähren einfach mal drauflos gefahren, natürlich kein Wort verstanden weil alles auf Thai. Bin irgendwo ausgestiegen und losmarschiert - und natürlich gleich über wundervolle Tempel gestolpert. Wat Arun 'Tempel der Dämmerung' und Wat Po.
Nachmittags mache ich mich daran, die Stadt zu entdecken. Erstmal am Straßenmarkt was Gutes essen. Spannende Stadt. So neu und alt gleichzeitig. Überall wimmelt es vor Menschen. Der Verkehr ist nicht so dramatisch wie in Vietnam, wenn man über die Straße möchte, sollte man sich aber trotzdem an Locals anhängen. Die Ubahn heißt hier Skytrain und fährt Übergrund, und die Taxis sind oft Pink., weil das die Lieblingsfarbe vom König war.
Um 7h morgens in Bangkok gelandet und mich erstmal etwas außerhalb des Trubels angesiedelt. Immerhin bin ich ja auch zum Arbeiten hier. Der Jetlag sitzt ziemlich; hab auf all meinen Fernreisen noch nie Probleme damit gehabt, diesmal fühle ich mich ziemlich erschlagen. Hätte ich in Doha wohl doch mehr schlafen sollen...
Nachdem ich die letzten Stunden hier noch in einer der gemütlichen Ecken des Flughafens gearbeitet habe und ein wenig durch das Flughafen-Wonderland gewandelt bin (samt Scheichen mit Falken auf ihrem Arm, "Kinderplaneten" mit Disney-Musical-zum-Mitsingen Charakter, und der halben Swarowski Welt) , war es endlich Zeit für meinen Weiterflug nach Bangkok. Gelandet sind wir im herrlichsten Sonnenaufgang....

17 February 2017

Am Vormittag mache ich eine Doha City Tour. Interessant. Eines der reichsten Länder der Welt, extrem gutes Sozialnetz, aber alle arbeitenden Menschen scheinen nicht aus Qatar zu sein... Ich quatsche mit ein paar Leuten, die ich in der Medina treffe - die Einheimischen arbeiten anscheinend für die Regierung, unter extrem guten Bedingungen. Alle anderen Arbeiten machen Fremde - aber auch zu recht guter Bezahlung. Unzählige Syrer leben hier, wird mir erzählt, und alle haben einen Job...
Qatar Airlines. Transit-Stopp in Doha. Was mache ich hier jetzt 19h...? Doha Airport erinnert mich stark an Dubai. Mehr eigenes Land als Flughafen. Von Hotels, Spa, Massage, High-Cuisine zu Burgerking, Museum, diverser Indoor Botanik, Wasserfällen, Designerläden, Popcornständen, Fitnesscenter gibt es hier alles. Absurd und amüsant.

16 February 2017

Und los geht's mal wieder...