1 Days · 5 Moments · March 2018

Random Begegnungen in Queenstown


20 March 2018

Noch am gleichen Tag, nach unserer Bootstour, fuhren wir nach Queenstown. Dafür muss man den ganzen Weg durch Te Anau wieder zurück und dann fast durch Lumsden durch. Danach geht's wieder ab in den Norden am Lake Wakatipu entlang nach Queenstown. Dies sind einige Stunden Fahrt, aber wir haben einfach schöne Zwischenstops eingelegt. Nach einer Stärkung bei Subway in Te Anau und einem Halt am See, kamen wir an. Schon auf dem Weg haben wir mit Raphael (aus Opotiki) und Anna geschrieben, die sich beide in Queenstown aufhielten. Wir verabredeten uns für den Abend beim landesweit bekannten Fergburger Restaurant/ Take Away.
Die Burger dort sollten sehr, sehr gut sein. Wir kauften uns alle einen und er war wirklich lecker. Ich würde aber nicht sagen, dass er der beste der Welt war.. In Essen und Hamburg gibt es mindestens genauso gute Burger. 😏
Für die Nacht fuhren Mimmi und ich zu einem Campingplatz. Da wir noch so lange mit Anna und Raphael unterwegs waren, haben wir ganz knapp die Öffnungszeiten der Rezeption verpasst. Deshalb mussten wir im Auto eine Weile bis zehn Uhr warten.. und dann wurde es seltsam. Wir mussten jemanden an einem Telefon anrufen. Der beschrieb uns einen Weg, wo wir hinfahren und ihn dann dort treffen sollten. Der Typ war reichlich strange.. Aber naja wir konnten bezahlen, bekamen die Codes und fuhren auf den schweineteuren Campingplatz. Queenstown ist nämlich leider sehr teuer. Am nächsten Morgen, als es noch dunkel war, standen Mimmi und ich früh auf. Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang versuchten wir unsere nassen Klamotten und Schuhe trocken zu föhnen. Das muss sehr lustig ausgesehen haben. 😂
Tagsüber verbrachten wir mir Anna einen schönen Tag in Queenstown. Wir machten einen Spaziergang und bemerkten erste Herbstboten. Am Mittag gönnten wir uns ein verdammt gutes Eis bei Patagonia, welches wir bei einem wunderschönen Ausblick über den See genossen. Danach schlenderten wir durch das Städtchen und setzten uns auf eine Wiese, um einem Straßenmusiker zuzuhören und zu quatschen. Plötzlich kam ein Mädchen zu uns und fragte, ob es uns umarmen dürfe. Überrascht sagten wir ja und so kamen wir ins Gespräch. Tatiana kommt aus Kanada und sie ist mit einer Organisation 'Youth On A Mission' hier. Später kam auch ihre Freundin Caroline dazu. Wir unterhielten uns lange und liefen später alle gemeinsam zu James, damit die zwei auf unseren Beuteln unterschreiben konnten. 'Youth On A Mission' gibt es in fast allen Bereichen,wie zB. Musik, Technik, Naturwissenschaften oder auch Religion. Diese zwei Mädchen lernen hier und in anderen Ländern etwas über Religion.
Später fragten sie uns, ob sie für uns beten dürften. Wir stimmten zu und sie beteten, dass wir eine sichere Reise haben sollen, James uns treu weiter so gut durch die Gegend fahren soll und dass sie es schön fanden, uns getroffen zu haben. Ich fand es schön. Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Vertrauen manche in Gott haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass sie in keiner Sekunde versuchten haben, einen zu überzeugen, sondern es einfach ein tolles Gespräch mit den beiden war. 😊 Am Abend saßen wir noch am Strand, nachdem wir uns beim Mexikaner Essen geholt und uns danach noch ein Crêpe gekauft haben. Sehr lecker kann ich euch sagen! Irgendwann, als es schon längst dunkel war, fing es an zu regnen. Wir stellten uns unter und nach einer Weile fuhren wir zu einem etwas weiter entfernten, vergleichsweise günstigen Campground. Als wir dort am nächsten Morgen aufwachten, stellten wir fest, dass wir direkt vor einem schönen See standen.