Europe, South America, North America · 103 Days · 36 Moments · November 2017

La Planedo Tero - 100 Tage Sabbatical


28 February 2018

Zurück in Bremen haben wir unseren Trip nochmal Revue passieren lassen. Hier unser jeweils persönlichen Top 5 unseres Sabbaticals: Andi: Galapagos: Schnorcheln Peru: Inca Trail Taganga Kolumbien: Tauchkurs, Cusco Peru: Mountainbiken Kolumbien Medellin Mona: Galapagos: Schnorcheln mit Haien und Schildkröten Kolumbien und Peru: Inca Trail und Ciudad Perdida - raus aus der Komfortzone Salento: Eintauchen in die Kaffeekultur Bolivien: Salar de Uyuni Alle Länder: die Freundlichkeit, die uns entgegengebracht wurde. Ein Lächeln kann soviele Türen öffnen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank, dass ihr zumindest virtuell mit dabei gewesen seid. Schreiben macht dann ja doch wesentlich mehr Spaß, wenn es nicht nur für einen selbst ist. Vielleicht haben wir ja mit den Geschichten in dem einen oder anderen ein bisschen Fernweh geweckt. Um nochmals im Schnelldurchlauf die 3,5 Monate zu überfliegen, könnt ihr in der Journi App oben rechts im Menü auf den Marker klicken.

25 February 2018

Da der Rückflug von Kuba aus von Beginn an feststand, waren einige Tage Havanna gesetzt. Die Blütezeit der größten Stadt der karibischen Inseln ist lange vorbei: Baufällige, aber prunkvolle Architektur lässt vermuten, wie farbenfroh es zur Zeit der wirtschaftlichen Blüte vor der kubanischen Revolution 1960 herging. Heute zeugen lediglich die amerikanischen 50er-Jahre Oldtimer von einstig sehr guten Beziehungen in den Norden. Heutzutage ist der Tourismus der größte Wirtschaftszweig der Stadt: 1,2 Millionen Besucher in 2010, die durch die an den Dollar gekoppelte Touristenwährung noch leichter ihr Geld im Land lassen können. Auch wenn die Einreise von den USA aus sich kürzlich wieder erschwert hat, trafen wir viele Touristen dorther: Gründe wie z.B. humanitäre/ religiöse Reisen, Familienbesuche oder journalistische Aktivitäten rechtfertigen eine Einreise. Und was machten wir? Schlenderten ohne Plan und Internet durch die Gassen rum und tranken Rum. Ach so, und Livemusik gabs auch :)

20 February 2018

Nach ereignisreichen drei Monaten entscheiden wir uns dazu, unseren Aufenthalt in Kuba zu Gunsten von zwei Wochen Strand und Entspannung auf der Halbinsel Yucatan zu kürzen. In der Hotelhochburg Cancun verbrachten wir jeweils nur eine Nacht nach und vor den Flügen. Die ordentliche Packung Erholung gab es dann in Tulum: Von hier aus erkundeten wir, neben Strand und Mojitos, die Maya Ruinen von Tulum, das einzigartige Süßwasser-Tunnelsystem (Cenoten) und selbstverständlich die lokale Bikeszene. Gut gebräunt ging es dann weiter nach Kuba.

5 February 2018

Bereits bei unserer Sabbatical-Reiseplanung stand schnell fest - wir wollen in den Amazonas. Nach einigen Recherchen entschieden wir uns für das kolumbianische Leticia, das im Dreilandereck von Brasilien, Peru und Kolumbien liegt. Nach einer Nacht in Leticia fuhren wir am frühen Morgen mit dem Boot nach Puerto Narino. Bereits am ersten Tag bekamen wir die pinken und grauen Delfine zu Gesicht, schipperten mit dem Boot auf dem Amazonas, unternahmen eine Dschungelwanderung, fütterten Kaymane und unternahmen eine Nachtwanderung um Taranteln zu sehen. Am nächsten Tag besuchten wir eine autarke Community auf der peruanische Amazonasseite, dessen Lebensweise uns vom Stammesvorsitz erklärt wurde. Am zweiten Tag übernachteten wir in einer kleinen Community ohne Strom und Co. Wir angelten Piranhas und machten uns in der Dunkelheit auf die Suche nach Kaymanen - ein unvergessliches Erlebnis. Dafür nimmt man nach vier Tagen auch gerne die rund 50 Mosquitostiche in Kauf. :)

1 February 2018

Salento folgte eine langgeplanter Wochenendstopp in der Hauptstadt Bogotá. Während des Inca Trails hatten wir zwei Kolumbianer kennengelernt die für uns ein komplettes Abendprogramm zusammengestellt hatten: Essen, Tejo Spielen, Pre-Party bei Freunden und Geburtstagsfeier einer Freundin. Der einziger erklärungsbedürftig Agendapunkt, Tejo Spielen, beinhaltet das Schmeißen von 200-400g schweren Steinen auf eine 7m entfernte Lehmtafel mit im Kreis angeordneten Schwarzpulver Plättchen, die es zum Explodieren zu bringen gilt. Kombiniert mit zünftigem Bierkonsum klingt das nach einer bombensicheren Rezeptur für Verletzte. Irgendwie kamen wir ohne Blessuren nach einer Stunde wieder raus. Als Zusatz zu der Geburtstagsfeier der Freundin gibt es noch ein interessantes Mobilitätskonzept der Versicherungen: Sogenannte Engel können durch einen Anruf bei der Versicherung gerufen werden, die einem nach überraschenden Bierkonsum das private Auto kostenfrei nach Hause fahren.

28 January 2018

Nach einer recht langen Busanreise kamen wir abends in der Kaffeeregion in Salento in unserer wunderschönen Unterkunft mit Blick auf die Berge und Jacuzzi an. Für die folgenden Tage war eines geplant: Kaffee trinken! Das setzten wir auch gleich am nächsten Morgen in die Tat um und wanderten zur nahegelegenen Kaffeefarm El Ocaso, wo wir von Daniel viel Wissenswertes über Anbau, Trocknung, Röstung, Zubereitung und Geschmack erfuhren. Eine Wanderung im Valle de Cocora, das sind 60 Meter hohe Wachspalmen, stand am folgenden Tag auf dem Programm. Wirklich beeindruckend und wunderschön. Am Abend durften wir einen ganz besonderen Moment miterleben. Auf einem Aussichtspunkt genossen wir auf der einen Seite erst den Sonnenuntergang über der Stadt, ehe wir uns umdrehten und zusahen, wie der Vollmond über den Bergen aufging. Hier fehlten einem die Worte, man genoss einfach nur. Am letzten Tag tauchten wir weiter in die Kaffeekultur ein, ehe es tags darauf am frühen Morgen weiterging.

26 January 2018

Medellín, 1989 mit über 6000 Morden die gefährlichste Stadt der Welt, wurde 2013 unter anderem auf Grund des Transportsystems zur innovativsten Stadt der Welt gewählt. Um einen Überblick über die Topografie, Geschichte und Kultur der Stadt zu erlangen, schlossen wir uns wieder einmal einer Free Walking Tour an. Tourleiterin und gelernte Schauspielerin Mari brachte uns im Rahmen einer 4-stündigen Runde durch das Zentrum den Ursprung der Identität, Geschichte inkl. Kaffeebooms, Drogenkartelle und politischen Wirrwarr, nah. Zusätzlich zu der Innenstadttour nahmen wir an einer Tour durch die Comuna 13 teil. Das ehemals gefährlichste Viertel der Stadt hat sich inzwischen zu einem hippen Street-Art-Viertel gewandelt. Mit Lizeth, die selbst in dem Viertel aufgewachsen ist und dort immer noch lebt, erfuhren wir die Geschichten hinter den Zuversicht ausstrahlenden Graffitis und fuhren mit dem Herzstück der Transformation: Der öffentlichen 6 Millionen Dollar Rolltreppe.

21 January 2018

Von Taganga aus ging es mit dem Bus 6 Stunden nach Cartagena. Bei knapp 40 Grad erkundeten wir im Rahmen einer eher schwachen Freewalking Tour die von historischen Festungen und Mauern umschlossenen Innenstadt. Die Altstadt Cartagenas erinnert mit ihren Gebäuden im Kolonialstil, bunten Türen und Fensterläden ein wenig an Prospektbilder der Hauptstadt Kubas: Aber das schauen wir uns dann ja in ein paar Wochen an. Noch etwas angeschlagen vom Tauchen lag unser Fokus der kommenden Tage eher auf Kaffee und gutem Essen von dem wir im Ausgehviertel Getsemani genug fanden. Cartagena ist den Besucherzahlen nach die touristischste Stadt Kolumbiens. Wir hatten Glück, dass während unseren Aufenthaltes kein Kreuzfahrtschiff ankerte.

17 January 2018

Endlich den Tauchschein machen - das hatte sich Mona vorgenommen. Davon kann sie auch ein gebrochener Finger nicht abhalten! Im Netz wurde frühzeitig recherchiert, wo und wann das möglich ist. Taganga sollte es sein. Ein kleiner Fischerort mit vielen Tauchschulen und Open Water Kursen zu unschlagbaren Preisen. Kein Wunder also, dass auch Andi sich entschied den nächsten Schritt in der Zertifizierung zu gehen und einen Advanced Open Water zu belegen inklusive Strömungstauchen, Nachttauchgang und Tieftauchen auf 30m. Höhepunkt war der gemeinsame Tauchgang am letzten Tag. Nach drei Tagen hielten wir beide unsere Zertifizierung in den Händen.

13 January 2018

Einmal Indiana Jones sein und sich selbst auf die Spuren nach der verlorenen Stadt begeben - genau das taten wir. Von Quito, Equador, flogen wir nach Santa Marta, Kolumbien. Vom 13.-16. Januar waren wir im kolumbianischen Dschungel, kämpften gegen Moskitos und einer extrem hohen Luftfeuchtigkeit und wurden dafür mit einer wunderschönen Natur und einem interessanten Einblick in das Leben der indigenen Völker belohnt. Jeder Tag war einzigartig und einfach nur unglaublich. Geschlafen wurde unter einfachsten Bedingungen in Hängematten oder Etagenbetten. Zu hören war nur das Rauschen des Flusses. Sportlich absolut eine Herausforderung, der wir uns gerne stellten und hinterher mit einem Lächeln auf vier wundervolle Tage zurückblicken!

7 January 2018

Mindo Cloud Forest - das beliebteste Urlaubsziel der Quitorianer - liegt nur zwei Stunden Busfahrt entfernt. Ein Glück fuhren wir gegen den Strom, wir kamen, als alle gingen. Wir hatten uns eine süße kleine Holzhütte direkt am Fluss gemietet - Natur pur. Bereits nach der Ankunft gingen wir auf Erkundungstour. Wir hatten von einem privaten Trek gehört - das wollten wir machen. Vom Yellow House führt ein Trailsystem mit fünf Wanderwegen durch den Wald. Wir waren die Einzigen! Weit und breit keine Menschenseele. Einfach nur traumhaft! Am zweiten Tag wanderten wir entlang der sieben Wasserfälle. Ein wunderschöner Wanderweg, der dazu einlädt ins kühle Nass zu springen. Ok, dass sich eine Person mal wieder verletzen musste, ist eine andere ;) Dies führte am dritten Tag auch zu einem frühzeitigem Abbruch und der Rückkehr nach Quito. So langsam können wir über das südamerikanische Gesundheitssystem ein Buch schreiben ;) Glück im Unglück - der weiteren Reise steht nichts im Weg!

3 January 2018

Nur schweren Herzen verließen wir am 3. Januar die Galapagosinseln. Unser nächstes Ziel? Ecuadors Hauptstadt Quito. Hier hatten wir das Glück in einem tollen Hostal unterzukommen, das von zwei Brüdern, die auch Bergführer sind, geleitet wird. Direkt für den nächsten Tag buchten wir eine Tour zum Quilotoa-Krater. Eine vierstündige Wanderung bei beeindruckendem Panaroma erwartete uns. Ansonsten waren wir so gar nicht auf Stadt eingestellt. Wir unternahmen wieder eine Free Walking Tour, bei der wir sehr ehrliche Einblicke in die Zeit bekamen, als die Landeswährung auf Dollar umgestellt wurde. Andi nutzte die Berge außerdem wieder für eine Mountainbike-Tour mit Happy Jesus. Ganz so traurig waren wir nicht, Quito hinter uns lassen zu müssen, denn als nächstes geht es wieder in die Natur!

31 December 2017

Isla Isabela - unsere dritte und für uns auch schönste Insel, die wir besuchen. Das lag nicht nur an unserer tollen Unterkunft, sondern daran, dass hier die Uhren anders ticken. Auf Isla Isabela gingen wir viel wandern - zur Aufzuchtstation, vorbei an Flamingos, am Strand entlang oder zur Wall of Tears. Monas Schildkröto-Meter war spätestens hier bei 100 Prozent. Doch auch das Schnorcheln kam nicht zu kurz. Wie erwischten bei der Tour zu den Los Tuneles einen grandiosen Tag und sahen Blaufusstölpel, Pinguine, Haie, Schildkröten, Manta Rays und Seepferdchen. Höhepunkt auf der Insel war Silvester. Hier erlebten wir das traditionelle Verbrennen von Pappmaschee-Figuren (um die bösen Geister zu vertreiben). Danach wurde zu Livemusik bis in die frühen Morgenstunden getanzt - zusammen mit den Inselbewohnern, die sich alle für diesen besonderen Tag in Schale geworfen hatten.

27 December 2017

Den ersten Tag auf Santa Cruz sahen wir die ersten Galapagos-Riesenlandschildkröte in der Charles Darwin Aufzuchtsstation. Die hier lebenden Tier maßen bereits bis zu 100cm Länge. Der Ähnlichkeit des Panzers mit einer im 16ten Jahrhundert gängigen Sattelart verdanken Schildkröten sowie Inselgruppe den Namen „Galápago“. Am 27. war Andi tauchen inklusive Rochen und Haien an einem der wenigen Tauchspots, an dem man ohne zusätzliche Ausbildung und Lizenz tauchen darf. Die starken, kalten Strömungen, denen die Inselgruppe die Artenvielfalt verdankt, erschwert Orientierung und Bewegung Unterwasser enorm. Mona war wandern zur Bahia de Tortuga, der Schildkröten Bucht. Den dritten Tag fuhren wir mit dem Fahrrad Richtung Inland, um auf einer Schildkrötenfarm in einem riesen Areal 100+ Jahre alte Exemplare zu bestaunen. Wenn man die vorgeschriebenen 3 Meter Sicherheitsabstand unterschritt, würde man direkt mit einem Fauchen aus einem Panzer mit eingezogenen Beinen und Kopf abgestraft.

24 December 2017

Nach einem weiteren Zwischenstopp in Cuenca und Guayaquil ging es am 23. Dezember mit dem Flieger (in der Business Class - Upgrade sei Dank) auf die Galapagosinseln- nach San Cristobal. Unser Heiligabend startete ein wenig anders als sonst - wir fuhren zum Kickers Rock, dem Taucher- und Schnorchelspot schlechthin. Haie, Schildkröten, Seelöwen... direkt unter oder neben einem. Wahnsinn! Auch der Playa Mann und der Cerro Tijeretas waren gut auf eigene Faust zu erreichen. Und sonst? Man bekommt nicht genug davon, durch den größten Zoo zu laufen. Überall liegen Iguanas, Seelöwen etc. herum und lassen sich nicht stören. Zwischen den einzelnen Galapagosinseln sind Speedboote das Hauptbeförderungsmittel. Innerhalb von gut zwei Stunden fuhren wir am 26.12. nach Westen zur zentral gelegenen Santa Cruz.

18 December 2017

Vilcabamba „Urlaub vom Urlaub“ war das Motto in Izhcayluma (zwei Hügel in Quechua). In der von deutschen Geführten Unterkunft entspannten wir drei Tage. Pool, Morgenyoga, Massage, Wanderwege, Hängematte auf dem Balkon und ein paar gute Bücher waren dafür das perfekte Rezept.

17 December 2017

Nachdem wir zwei Tage vor Abflug nur durch Zufall rausgefunden haben, dass unser Flug von Guayaquil nach Loja gecancelt wurde, musste eine Lösung her. Also fuhren wir spontan nach unserer Landung in Ecuador zum wohl größten Busterminal - dem Terminal Terrestre in Guayaquil. Wir fragten uns durch - und keine halbe Stunde später saßen wir bereits im Bus nach Cuenca. Allein die Fahrt durch den National Park Las Cajas auf 4000+ Meter war atemberaubend und so kamen wir vier Stunden später in der drittgrößten Stadt Ecuadors an - die eigentlich so gar nicht auf unserem Plan stand, uns aber auf Anhieb gefiel. Viel Zeit blieb nicht zum Erkunden, denn am nächsten Tag sollte die Reise bereits weitergehen. Vilcabamba - das Tal der Hundertjährigen wartet auf uns.

16 December 2017

Nach einem wirklich schönen Panoramaflug von Cusco nach Lima wurden wir hier bereits beim Landeanflug auf die Hauptstadt Perus auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Lima ist wirklich nicht schön - das bestätigte sich leider auch auf dem Weg in unsere Unterkunft, die im hippen Viertel Miraflores lag. Da uns nicht nach Sightseeing war, schlenderten wir zu der Top-Attraktion schlechthin: Larcomar - eine Shoppingmall direkt am Meer. Einmal durchschlendern reichte uns jedoch. Was Lima zu bieten hat? Eine verdammt gute Craft Beer Bar! Die BarBarian hat etwa 25 Biere vom Fass - die natürlich alle probiert werden mussten: Wir machten bei 15 schlapp.

15 December 2017

Cusco 2 Mach dem Inca Trail verbrachten wir nochmals vier weitere Nächte in Cusco. Einen Tag war Andi mountainbiken: 2500 Höhenmeter auf sehr technischen Trails mit abschließender urbaner Downhillsession =Treppen. :) Einen weiteren der freien Vormittage besuchten wir zwei der bekanntesten Attraktionen des Umlandes: Salinas de Maras und Moray. Maras ist eine Saline mit ca.3000 fünf Quadratmeter großen Becken, in denen Gletscherwasser verdunstet, dass Salz aus dem Gebirgsgestein gelöst hat. Das Salz wird anschließend als extrem Jodhaltig verkauft. Moray ist eine ehemalige Teststätte, in der anhand der unterschiedlichen Mikroklimas der Terrassen, bis zu 20 verschiedene klimatischen Bedingungen simuliert wurden. Diese wurden für landwirtschaftliche Test genutzt, um neue Sorten zu züchten und bestehende zu optimieren.

12 December 2017

Tag 4 | Machu Picchu Nach 3 Uhr-Aufstehen und zwei Stunde Warten auf das Öffnen des letzten Checkpoints, startete das Rennen als erster beim Sonnentor zu sein. Als Gruppe führten wir den Tross lange Zeit an, um am Schluss von oben auf den Nebel zu blicken, der Machu Picchu umgab. Wir stiegen weiter ins Tal um nach der Zahlung der 70 Dollar Eintritt als Teil der 2500 Personen/ Tag die Inca Stätte zu besuchen. Nun lichtete sich auch der Nebel und uns wurde erstmal die Dimension dieses Weltwunders deutlich. Nur geringe Teile der Pachu Micchu sind restauriert, wodurch man zum einen eine gute Vorstellung bekommt, wie die Stadt zur Hochzeit der Inca aussah. Zum Anderen konnte man die Ingenieurskunst der kaum verfallenen Architektur bestaunen. Nach 3-stündiger Erkundungstour und anschließender Busfahrt trafen wir uns zum Siegerbierchen mit „La Familia“ und kehrten mit Zug und Bus nach Cusco zurück.

9 December 2017

Inca-Trail (09.-12.12.) Tag 1 Nach dem Briefing am Vorabend, kurzem Kennenlernen, sowie einer kurzen Nacht, starteten wir am frühen Morgen Richtung Kilometer 82, dem Startpunkt des Inca-Trails. Nach einem stärkenden Frühstück passierte unsere 11-köpfige Truppe samt 2 Guides und 19 Portern den ersten Checkpoint. Tag 1 war lang, jedoch ein recht angenehmer Einstieg, wenn man die letzten zwei Stunden nicht mit einberechnet. :) Tag 2 Früh aufstehen liegt uns. Es ging erst 900 Meter hoch um den Dead woman’s pass zu überqueren. Anschließend 500 Meter runter, wieder 500 rauf zum nächsten Pass und 500 runter. Belohnt wurden wir mit einer wunderschönen Inca-Stätte und einer Camp-Site mit Blick ins Tal. Tag 3 Passend zu unserem Trek durch den Cloud Forest regnete es ein wenig und war nebelig. Das änderte sich nach dem 3. Pass. Zwei wirklich spektakuläre Inca-Stätten, die wir nur für uns hatten, waren der krönende Abschluss.
https://quik.gopro.com/v/8Lz444MPnZ/

5 December 2017

Nach einer erneuten Fahrt mit dem Nachtbus und einem sehr entspannten Grenzübergang nutzten wir die ersten Tage in der auf 3400m liegenden Stadt Cusco um sie auf Herz und Nieren zu prüfen. Eine Stadt, die uns sofort in ihren Bann zog: Kulinarisch mit Ceviche, Fruchtvielfalt und Quinoa, architektonisch mit einer Mischung der Überresten der Paläste der ehemaligen Hauptstadt des Inkareiches und Kolonialbauten der Spanier. Die Sprache der Inka Quechua ist auch heutzutage noch allgegenwärtig: Qusqu, der Name Cuscos bevor die Conquistador kamen, bedeutend Nabel der Welt. Quechua wird heute wieder an immer mehr Schulen unterrichtet. Auch die Tiefe Verbundenheit zur Umwelt, Pacha Mama, ist für viele Peruaner fester Bestandteil des täglichen Lebens: Glaube an die Wiedergeburt, hohe Abhängigkeit von der Umwelt und die Verantwortung des Menschen für die Umwelt sind den Peruaner wichtig.

30 November 2017

Einen Tag nach Monas Unfall ging es mit dem Bus nach Copacabana, Titicacasee, unserem letzter Halt in Bolivien. Hier hatten wir uns für vier Tage im schönen Hostal La Cupula eingenistet. Und das war auch gut so - brauchten wir doch mal ein wenig Zeit zum Verschnaufen, Entspannen und Wunden lecken 😉. Das süße Nichtstun... und so sagen wir „Tschüss Bolivien“!

29 November 2017

Über La Paz: In La Paz sitzt die bolivianischen Regierung, wobei Sucre die Hauptstadt ist. Das Stadtbild wird geprägt durch Mi Teleferico, das urbane Mobilitätsprojekt, das Stand Sep 17 17km und fünf Seilbahnlinien umspannt. Hauptmotivation des 500 Millionen USD Projektes ist das alltägliche Verkehrschaos während des Hauptschlagzeiten. Für umgerechnet 30 Cent bietet eine Fahrt mit der roten oder gelben Linie einen großartig und ungewöhnlichen Blick auf die Stadt. Kulturell ist Bolivien ein Misch aus 37 offiziellen Sprachen und dementsprechend vielen Kulturen, repräsentiert durch die Whipala-Flagge und die allgegenwärtige Erinnerung an das Menschenrecht Todos somos iguals ante la ley (Vor dem Gesetzt sind wir alle gleich). Die Hauptminderheiten der Quechua und Aimaras sind durch Hüte und bunte Tragetücher sehr präsent. Der regierende Präsident Evo Morales setzt sich seit mehr als zwei Legislaturperioden für ein stärkeres Miteinander ein, wenn auch zuletzt mit Trump-ähnlichen Methoden
Von Uyuni aus ging es für uns mit dem Nachtbus nach La Paz. Um 6 Uhr morgens angekommen, machten wir uns auf den Weg zu unserem Hostel „The Adventure Brew Hostel“ - der Name spricht für sich. Nach einer Dusche die Erkundung der Stadt. Erstmal könnten wir uns ein ausgiebiges Frühstück mit dem bis dato leckerstem Kaffee, schlenderten durch die Stadt und fuhren Seilbahn. Am 29.11. wollten wir dann die Death Road mit dem Bike bewältigen. Der Camino de la Muerte (Death Road) ist eine der Hauptattraktionen Bolivien. Mit dem Mountainbike fährt man die seit 2007 für Autos gesperrte ehemalige Hauptstraße ca. 65 km ins Tal, 3500m Höhenunterschied inklusive. Doch es kam, wie es kommen musste: 11 km vor Schluss rutschte Mona in einer Kurve weg. Was genau passierte? Man weiß es nicht. Sie wollte sich nach dem Sturz sofort wieder aufs Rad schwingen, merkte aber, dass etwas nicht stimmte. Ab ins Krankenhaus. Resultat: nichts, was nicht wieder heilen wird die nächsten Wochen!

27 November 2017

Am dritten und letzten Tag standen wir mit dem Krähen des Hahns auf. Zum Sonnenaufgang fuhren wir auf der Isla Incahuasi, ein Fels in mitten der sich über mehr als 10.000 km2 erstreckenden Salzwüste Salar de Uyuni. Auf der abschließenden Fahrt Richtung Uyuni stoppten wir in Mitten der Salzwüste, um unsere Version der Fotos zu schießen, die man beim Googlen der Salzwüste angezeigt bekommt. Die Fotos und das Video des Eisenbahnfriedhofes entstanden in Uyuni selbst und zeugen von den Hochzeiten der Mineralförderung der Region. https://youtu.be/F_UHg_xNOPA/

26 November 2017

Die Atacama Wüste liegt auf 3500+ Metern und wird durch sehr unterschiedliche Landschaftsformen geprägt. Nachdem wir an Lagunen, Hochebenen, erkalteten Lavafeldern und Sanddünen übernachten wir die zweite Nacht in einem Hostal komplett aus Salz, am Rand der Salar de Uyuni, der größten Salzwüste der Welt.

25 November 2017

Nach einem kurzen Aufenthalt im Backpacker Ort San Pedro de Atacama starteten wir am Samstagmorgen, 25.11., unser Abenteuer in die Atacama Wüste. Nachdem wir die Zollformalitäten, aus Chile aus- nach Bolivien einreisend, erledigt haben, stiegen wir hinter der Grenze in unseren 4x4 Toyosa ein. Zusammen mit unseren italienischen Mitfahrern - Andrea and Matteo - machten wir am ersten Tag an diversen Lagunen Halt, badeten in einer 35+ Grad heißen thermalen Quelle mit Blick auf Flamingos, ehe wir in unserem Hostal ankamen.

23 November 2017

Von Rio ging es via Santiago de Chile nach Calama, von wo aus wir nach San Pedro de Atacama weitertingelten. Hier startet am Samstag unsere Tour in die Salar de Uyuni. Doch vorher lassen wir uns von dem Flair dieses Ortes verzaubern und dürfen heute mit den Locals ein großes Fest, den Geburtstag der Kommune, feiern. Das heißt Livemusik, Feuerwerk etc.

22 November 2017

Fazit: Gesäumt von Alleen kann man in die 11 Millionen Stadt Rio de Janeiro einen guten Eindruck in die Brasilianische Kultur Erlangen. Wie so oft bei Städtetouren ist hier mit Rio de Janeiro das vielleicht 10% abdeckende Zentrum inklusive Stränden gemeint. Optional werden zahlreich Touren in die Favelas (Ghettos) angeboten. Die Brasilianer an sich haben wir als sehr herzliche, hilfsbereite und selbstbewusste Menschen kennengelernt.
Kulinarisch Ein neues Land zu bereisen, bedeutet auch, sich kulinarisch auf etwas Neues einzulassen. Manches hat mehr, manches weniger gescheckt. Unbedingt probieren: Bolinho de Bacalau: frittierte Kabeljau-Bällchen Coxinha: geschreddertes Hähnchenfleisch, teigummantelt, frittiert Caipirinha an der Copacabana Feijão: Bohnen in würziger Soße Empada: gefüllte Pastete. Besonders lecker bei den Strandverkäufern. Kokosnuss Wasser Cerveza :) Kann man machen, muss man aber nicht: Brigadero: essen die Brasilianer bei Liebeskummer. Klebrig süss. Matte Leão: Zucker-Mate Getränk, extrem süß Geliertes Konzentrat der Goiabada Frucht (Quittenbrot auf brasilianisch): als Snack zwischendurch, ein kleines Stück und man ist bedient. Farofa: geröstetes Mehl, war auf vielen Gerichten zu finden, sehr trocken. Empanada: gefüllte Teigtaschen, frittiert. Sehr fettig. Guaverana: Energydrink, wer auf Red Bull steht, wird ihn mögen.
Kurz Steckbrief Brasilien/Rio Rio de Janeiro ist nach São Paolo die zweitgrößte Stadt Brasiliens. Der Name (Januar-Fluss) beruht auf einem Irrtum des Seefahrers Gaspar de Lemos, der die Bucht am 1. Januar 1502 entdeckte und für die Mündung eines großen Flusses hielt. (Wiki) Kosten im Überblick Metro: 4,30 Real Taxi: 65 Real (zum/vom Airport, 30 min) Übernachtung: ca. 40 Euro (Airbnb, Wohnung im Zentrum) Bier: 7,50-12 Real (Flasche 600 ml) Stadtteile im Überblick Lapa: Ausgehviertel Ipanema: Strand, Hippie–Markt, Lagune Centro: Regierung, Theater, free Walker Tour Flamengo: Strand St Teresa: Künstlerviertel, Tipp: Bonde (Tram) bergab ist kostenlos Copacabana: Strand, Körperkultur a la Brasil Botafogo: Morro Urca, Pão Azucar (Zuckerhut) Jardim Botanico: Botanischer Garten

20 November 2017

Wir sind angekommen! Nach einem ereignisreichen ersten Tag mit dem Aufstieg zur Mittelstation des Zuckerhuts und anschließender Gondelfahrt, entspannten wir im Anschluss in ipanema. Heute ging es für uns bei einer free walking tour durchs Zentrum. Unter anderem zu den wohl bekanntesten Treppen der Welt. Und nun? Time for a beer :)

18 November 2017

Und hier ist unsere grobe Route.
Los gehts! 100 Tage Sab können starten!