Europe, North America · 14 Days · 51 Moments · June 2017

Krieger im Land der Büffel und Cowboys


26 June 2017

Schade, das dies wirklich schöne Reise zu Ende geht. Heute war noch Dauershopping im Cherry Creek Shopping Center angesagt. Das ist eine hier üblichen Malls mit etwa den 10fachen Ausmaßen wie z.B. das Ettlinger Tor in KA. Die Preise für Klamotten waren teilweise zwar günstiger als in Deutschland, aber nicht ganz so günstig wie wir das von anderen Malls in den USA kannten. Jetzt sind wir beim Koffer packen und morgen 10:40 h geht der erste Flug nach Dallas, von dort geht's dann weiter nach Frankfurt wo wir am Mittwoch um 9:10 landen werden.

25 June 2017

Nachdem wir das Auto abgegeben und Elisa am Airport verabschiedet hatten sind wir noch mit der Metro nach Denver Downtown gefahren und die 16th Street entlanggegangen, das ist hier sowas wir die Haupteinkaufsstraße. Die meisten Geschäfte hatten auch auf, obwohl Sonntag war. Denver ist eine sehr aufgeräumte Stadt, man sieht viel Neues, aber auch schöne alte Gebäude. Das State Capitol und das ganze drum herum erinnert an Washington D.C., man meint fast die haben das im kleinen nachgebaut😳.

24 June 2017

Auf den Spuren von Fred Feuerstein im Dinosaur National Monument Park, waren wir bei einem Abstecher während unserer heutigen langen Überfahrt nach Estes Park, zu unserer letzten Unterkunft zusammen mit Elisa. Der Freddy hat hier allerhand Dinos in dem Sandstein versteckt und sich auch mit Malereien verewigt. An einer Stelle finden sich gleich 50-100 teilweise noch komplette Knochen unterschiedlicher Dinos. Damit wir an diesem Tag auch noch etwas Bewegung haben, haben wir noch dem Trail "voices of the desert", ein schöner aber heißer Singeltrail durch das Wüstengebiet gefolgt. Morgen bringen wir Elisa wieder zum Flughafen😥, wir bleiben noch und fliegen dann Dienstag auf Mittwoch zurück. Mal sehen ob es da noch was von Denver zu berichten gibt.

23 June 2017

In the desert😳😉... nein, nein, wir haben nicht kurzerhand nach Afrika übergesetzt😊, wir sind noch in den 🇺🇸. Bei der Überfahrt zur nächsten Unterkunft in Utah nach Flaming Gorge, sind wir noch über 20 Meilen (SUV sei Dank) über Schotterpisten ins Outback gefahren, um eine echte Wüste "Killpecker Desert" zu besuchen. Die liegt immerhin auf 2500 Hm und hat alles was so eine Wüste ausmacht, jede Menge gesiebter Sand überall und sogar Dünen. Zum Glück hatte der Walmart Rasensprenger in Betrieb, die wir als Autowaschanlage for free nutzten, während wir für die letzten Tage einkaufen waren. Das Abendessen gab's dann mit Elisa's Ukulele Begleitung hoch über dem Red Canyon bei Flaming Gorge.

22 June 2017

Elisa hatte heute in einem Prospekt im Hotelzimmer eine geniale Entdeckung gemacht. Nicht weit entfernt von unserem Hotel in Jackson fand auf der Ranch von J.Cuckwagon ein zünftiger Westernabend statt zum dem wir gerade noch 3 Plätze ergattern konnten, obwohl wir erst kurz vor Beginn dort eintrafen. Dazu muss man wissen, Ruth hatte schon die ganze Zeit davon geschwärmt während des Trips einmal in einem Saloon Essen zu gehen😉. Nach der authentischen Verköstigung auf Blechtellern mit Steaks, Kartoffel und Bohnen gab's noch ein musikalisch wirklich gutes Westernprogramm. Die Stimmen der Musiker und vor allem die Gesangseinlagen waren alleine schon die Anreise wert.
Im Teton National Park angekommen stand heute noch Hiking rund um den Jenny Lake auf dem Programm. Nach einer kurzen Bootsfahrt zum gegenüberliegenden Ufer führte uns ein wunderbarer Singletrail zunächst an einen, in einer Schlucht versteckten Wasserfall und dann weiter immer entlang des Sees zurück zum Ausgangspunkt. Zusätzliche Abwechslung hatten wir neben den tollen Ausblicken auf die Berge und den See, durch Murmeltiere, eine Schlange und einen Elch, die unseren Weg kreuzten.Vor Bären wird hier zwar überall und ständig gewarnt😳, begegnet ist uns zum Glück noch keiner.
Heute ging es weiter zum Teton National Park. Leider mussten wir dieses wirklich eindrucksvolle Naturerlebnis - Yellowstone - in vielfältiger Weise wieder verlassen🙁. Aber wenigstens haben wir ab heute wieder Internetverbindung😊, das gab es hier konsequent nicht was im Nachgang, wenn man das alles gesehen hat, für den Park spricht. Die Zugänglichkeit beschränkt sich im Wesentlichen auf die Straße die sich in Form einer 8 durch den Park zieht. Große Teile des Parks bleiben dadurch unerreichbar. Die Amis schaffen es hier wirklich den Tourismus so zu steuern, dass ein großes Erlebnis für die Gäste bleibt, ohne die Natur zu beeinflussen. Das zeigt sich auch im schrankenlosen Miteinander mit den Wildtieren, denen man ständig begegnet und die sich auch von den Autos kaum gestört fühlen.

21 June 2017

Am/im Canyon angekommen wird uns jetzt klar warum der Park und der Fluß Yellowstone heißt. Der Fluß Yellowstone hat eine tiefe Schlucht in die Landschaft gegraben und das dabei freigelegte Gestein in dem Canyon ist durchweg gelb. An einer Stelle stürzt sich der Fluß spektakulär und tosend in die Tiefe. Der Wasserfall soll die doppelte Höhe der Niagara Falls haben. Wir habens nicht nachgemessen, sind aber einem Trail in den Canyon, am Ende über hunderte Stufen bis kurz vor den Wasserfall gefolgt.
Die mit dem Wolf tanzen, könnte man sagen😳😊. Auf der Fahrt zum Grand Canyon of the the Yellowstone läuft uns doch tatsächlich ein Wolf über den Weg.
Wir waren ja früh dran😉, deshalb sind wir gleich nach dem Frühstück zum Old Faithful Geysir gefahren. Das Gebiet ähnelt einem Schweizer Käse. Überall blubbert, dampft, oder spritzt es aus der Erde und das in allen erdenklichen Farbkombinationen. Das ganze inmitten der umgebenden grünen Natur ist ein Kontrast, wie er größer nicht sein könnte. Der Old Faithful Geysir selbst ist wie der Name schon sagt einer der zuverlässigsten. Alle 60 - 90 min spuckt er seine Ladung Wasser meterhoch nach oben. Drumherum gibt es noch eine ganze Menge mehr an solchen Geysiren. Auf unserer Weiterfahrt hat eine Bisonherde beim gemütlichen Überqueren der Fahrbahn für ein mittleres Verkehrschaos in Form eines Staus gesorgt.
Nein es ist doch noch so früh😫, aber Elisa hatte kein Erbarmen und uns heute schon um 5 Uhr zum Sunrise watching über dem Yellowstone Lake geweckt😏. Wir hatten nur ein paar Schritte zum großen See, der von mehreren Gebirgszügen umringt ist und wurden dann auch von einem wunderschönen Sonnenaufgang entlohnt😎.

20 June 2017

Wir sind da, im Yellowstone National Park, sicher ein Höhepunkt unseres Trips. Den ersten Tag haben wir im oberen Teil dieses riesigen Parks verbracht und sind durch die unberührten Gebirgszüge, Wälder und prärieartigen Täler vorbei an wilden Bächen, Flüssen und Wasserfällen gefahren. Hier gibt's tatsächlich Bisonherden, die sich frei bewegen und teilweise direkt am Straßenrand weiden. Die ersten Geysire, für die der Park bekannt ist, haben wir auch schon besucht. Man hat den Eindruck, dass man alles tut, um die Natur möglichst unberührt zu lassen - alles hier übertrifft unsere bisherigen Erfahrungen und Erwartungen bei weitem. Es gibt nur die Straße und sonst nichts, ich glaube nur 5-6 Hotels im ganzen 5000 qkm großen Park. Die Besucher kommen jeden Tag von Hotels außerhalb. Wir haben das Glück in einem Hotel direkt am Lake Yellowstone in einer Cabin zu sein.
Heute sind wir zeitig gestartet um über den Beartooth Pass Highway zum Yellowstone National Park zu kommen. Die Fahrt ging über eine wieder traumhafte Gebirgsstraße mit ebenso traumhaften Ausblicken auf über 3300 Hm. Die Straße schlängelte sich mit teilweise direkt am Straßenrand steil abfallenden Böschungen auf diese Höhe und auf der anderen Seite durch ebenso steile Schluchten wieder herunter. Oben war sogar auf einer Schneeplatte ein Lift in Betrieb, der von Schneeboardern genutzt wurde.

19 June 2017

Rodeo in Buffalo Bills Heimatstadt Cody war angesagt, das haben wir dann noch grade noch vor Beginn erreicht. Die Regeln waren besser zu verstehen als beim American Football letztes Jahr in Florida, die Party und das Drumherum war genau so... einfach toll.
Der laaaaaange Weg zum Yellowstone National Park ging heute über gut 400 Meilen westwärts quer durch Wyoming. In diesem Staat gibt's nur ca. 500 0000 Einwohner. Entsprechend sehen die gut ausgebauten Straßen und die Ansiedelungen (Städte gibt's so gut wie gar nicht) aus, nämlich leeeer😳. Landschaftlich hat Wyoming dafür umso mehr zu bieten. Bis 2500 m hohe Gebirgspässe wechseln sich mit Prärie- und Grasland bis hin zu Steppen, oder auch kleine Canyons. Deshalb war die lange Fahrt dann doch abwechslungsreich. Wir mussten uns dann auch beeilen, wir hatten unterwegs noch kurzer Hand ein Abendprogramm ausgedacht....
Auch etwas was man gesehen haben muss, da steht mitten in der Landschaft so ein überdimensionaler Steinklotz😳, der aussieht wie ein riesiger abgesägter Baumstamm. Nennt sich Devils Tower das Ding, sieht auch wieder aus wie von einer anderen Welt, ist aber typisch amerikanisch umringt von einem National Park und gegen Bezahlung des üblichen Wegelagerer Zolls von 15$ / Car an die Park Ranger, per Drive in angebunden, so dass man bis unmittelbar davor fahren kann. Man will sich ja keine Blasen am Geläuf holen...fehlt nur noch ein Escalator😊.
Nach dem südlichsten Punkt der USA in Key West im vergangenen Jahr, sind wir heute am geographischen Mittelpunkt der USA irgendwo in Midwest ... Bell Fourche nennt sich das hier. Der Punkt wird von ein paar freundlichen Und gesprächigen Rentnern betreut.

18 June 2017

....aber da sind ja noch viel mehr, man glaubt nicht dass man auf der Erde ist, wenn man hier drin steht😳 und einiges an Getier läuft hier wieder frei herum, neben den hier allgegenwärtigen Erdmännchen scheinen sich hier die Widder sauwohl zu fühlen...
....und ne Sandburg XXXXXL haben wir vorher auch noch gebaut😳😉😎😎😎
Nein nicht Disneyland, viiiel besser Badlands... wie einer anderen Welt und das ganze in einer Dimension des Schwarzwaldes...
Der legendäre Wall Drugstore auf dem Weg durch South Dakota...
Black Hills Arts II - Crazy Horse soll größer werden als Mt. Rushmore 😳, wenn man ganz fest daran glaubt und sich vorstellt wie es denn werden soll😉. Muss halt noch etwas daran gearbeitet werden, .....wird schon werden...😊
Ähm nee doch nicht😎😎😎
Mensch denen macht die Erderwärmung auch schon zu schaffen 😜
Black Hills Arts I

17 June 2017

Picknick zwischen Büffel und Erdmännchen im Windcave Nationalpark und Custer National Park. Ja wir haben sie gesehen ... freilaufende Büffel und Millionen von Erdmännchen auf den Wiesen, direkt neben der Straße, oder vor dem Auto über die Straßen. Außerdem Elks (das sind keine Elche sondern Wapitis also Rehähnliche
Welcome in South Dakota😊
Hat sich echt gelohnt hierher zu kommen 😎😎😎
Toadstool Geologic Park👍... zum Glück haben wir unsere Pferde daheim gelassen😉😊
Nach 17 Meilen Schotterpiste😳...
Nebraska wir kommen...
Crossing Wyoming, hunderte Meilen nur Grasland, keine Bäume und kaum Menschen😳😊. Für die aus Appenweier, de Bauer Sauer hätte seine Freud daran😉.
Also die 100 Meilen auf der höchsten asphaltierten Straße der USA waren wirklich ein gigantisches Erlebnis mit traumhaften Aussichten. War ja schon oft laufend in alpinen Höhen unterwegs aber ich hätte nicht gedacht, ich mal mit dem Auto auf knapp 4000 Hm 😳kutschiere.... Amis halt... ist alles per Drivein angebunden😉s gibt nichts was man mit dem Auto nicht erreichen kann😳
Auf der höchsten asphaltierten Straße der USA 100 Meilen durch die Rocky Mountains. Ein gigantisches Naturerlebmis😎

15 June 2017

Sevenfalls, oder Geishöll XXL😊
Balanced Rock😳
Garden of Gods bei Colorado City😎
Unsere Kutsche für den Trip hat auch ein paar Pferde unter der Haube, 6 Zylinder und ne Menge Platz😊
Elisa ist angekommen jetzt sind wir zu dritt😎😎😎, fehlt nur noch das Auto😊
American Breakfast😏😊
Boaaaa ey😳

14 June 2017

In Denver angekommen...Cowboyhut gefunden...alles gut😎😎
Und dann noch ein Kaffee bei Starbucks🤤

14 June 2017

Erstes delikates Menü in US😉...und ein Haufen Müll😳
Fertig zur Landung in Charlotte😉
Flying over Washington D.C.😳
Ready to start🛫
Checked in👍
Auf zum Zug🚂
Juhuu es geht los.....oh Mist😳wir sind ja eine Stunde zu früh aufgestanden. Der Zug fährt ja erst um 4:53h😊.