Europe · 21 Days · 183 Moments · July 2018

Fahrradtour nach Oslo 2018


30 July 2018

..... inklusive der Fährüberfahrt Gedser-Rostock 😊
Irgendwann ist es dann aber soweit: ich steige in den Flixbus, der mich zurückbringt in mein Leben mit festem Wohnsitz und geregeltem Tagesablauf 😂 .... die Linie Kopenhagen-Berlin betreibt Flixbus erst seit nem halben Jahr, wie mir der tschechische Busfahrer bei einem Plausch erklärt. Ne schöne Variante um innerhalb von 7 Stunden mit dem Fahrrad nach Kopenhagen zu reisen, als Startpunkt für die nächsten Fahrradtouren 😉 ....
..... und gehe nochmal baden, wie viele Kopenhagener auch.
..... frühstücke ausgiebig in nem Café, statte Christiania einen Besuch ab ....
..... überlege noch kurz den Schiffseigner zu fragen, ob wir mal für ne Saison die Verkehrsmittel tauschen .....
.... und pünktlich um 9:30 gibt uns das Schiff wieder frei. Ich freue mich riesig, dass mich mein Rückweg wieder über Kopenhagen führt und ich nochmals 6 Stunden in Kopenhagen verbringen kann: die Stadt ist mir mittlerweile so vertraut und ich fühle mich fast schon zuhause 😊. Also radel ich gemütlich gen Zentrum .....
..... wenig später ist dann schon Kopenhagen in Sicht .....
Montag: um 8 weckt mich die Lautsprecherstimme aus dem Tiefschlaf in meinem Boxspringbett und preist das Frühstücksbuffet an ..... ich gehe duschen, hole mir Kaffee und Croissant und begebe mich wieder aufs Oberdeck ..... Schloss Kronborg zieht nochmal an mir vorbei .....

29 July 2018

Es ist, als wenn jemand die Zeit zurückdreht ..... den schönen Film zurückspult: 1200 Kilometer bin ich durch Dänemark, Schweden und Norwegen mit meinem Rad unterwegs gewesen, ich habe tolle Menschen kennengelernt, viele nette Begegnungen gehabt, 4600 Höhenmeter überwunden, grandiose Landschaften und Natur erlebt, schöne Städte gesehen und das alles bei bestem Wetter und blauem Himmel. Es war die Fahrradreise, die mich bisher am weitesten in die Ferne geführt hat, aber auch die bisher schönste und abwechslungsreichste! ..... von mir aus hätte es nach Oslo noch weitergehen können: mit dem Rad nach Stockholm, mit dem Schiff nach Turku/ Finnland ..... nach Helsinki, St. Petersburg, Tallin, Riga, Memel, Kaliningrad, Danzig 🤭🤩🤓 .... irgendwannmal 😊 .....ich beende meine wirren Fantasien, schaue noch kurz bei dem Entertainmentprogramm auf dem Schiff vorbei, ziehe mich in meine Kabine zurück und freue mich erstmal auf zuhause 😃
.... und fahren gen Süden durch den Skagerrak. Auf Deck und an Bord lässt es sich wirklich prima aushalten, zwischendurch gehe ich was Essen .... und sehe vom Wasser aus immer wieder Stationen meiner Reise: die Inseln Malmøya und Jeløy, Göteborg, Helsingborg ☺️ ..... wie im Zeiraffer ....
Begleitet von der dänischen Nationalhymne verlassen wir Oslo bei schönstem Wetter .....
Auf der Suche nach Frischluft treibt‘s mich aufs Oberdeck, ich erwarte gespannt die Abfahrt und genieße die letzten Blicke auf Oslo .... eine weitere Stadt, die mir ans Herz gewachsen ist .... Ciao Oslo, ich komme bestimmt wieder 👏🙋‍♂️🚴🏾....
.... ich brauche ne Weile, um meine „2-Bett Innenkabine“ zu finden und bin auch hier erstaunt, quasi ein Hotelzimmer mit eigenem Bad vorzufinden 😊
Auch wenn die richtigen Kreuzfahrtschiffe nochmal doppelt so groß sind: mir kommt dieses auch von innen betrachtet gewaltig vor: knapp 200 Meter lang, 11 Decks und etliche Restaurants, Bars, Clubs und natürlich ein riesiger Duty Free Markt! .... also alles, was der Radler so braucht 😉 .... wenngleich ich solchen Luxus die letzten 14 Tage überhaupt nicht vermisst habe genieße ich es .....
..... checke ein - froh dass mit der Buchung alles so reibungslos geklappt hat - und verschwinde mitsamt meinem Fahrrad in dem (wie es mir scheint) riesigen Schiff.
..... und so radel ich gemütlich zum Hafen ....
.... und vom Dach hat man einen wunderschönen Panoramablick über Oslo:
Während mich sonst der Heimreisetag immer etwas schwermütig stimmt und meist auch stressig ist (nach einem entspannten Urlaub) freue ich mich dieses Mal auf die Rückreise: vom Operngebäude kann ich schon mein „Traumschiff“ sehen, das mich nach Kopenhagen bringt 😃.....
Schließlich fahre ich zurück in Richtung Hafen, ich will mir unbedingt noch das Opernhaus ansehen: tolles Gebäude, liegt wie eine Eisscholle im Wasser ....
..... um danach wieder stadteinwärts zu fahren: immer wieder bin ich erstaunt über das Nebeneinander von Modern und Alt!
Im BLÅ, einem legendären Musik- und Jazzclub lasse ich mich für eine ausgiebige Pause nieder ....
...Kunst- und Trödelmarkt und Kunst 😉
Früher säumten hier wohl Sägewerke, Papiermühlen, Textilbetriebe die Ufer .... heute Ort für Kunst und Kultur .... erinnert mich sehr an die Berliner Panke rund um die Wiesenburg 😊
Mittlerweile ist mir Oslo schon recht vertraut und ich brauche weder Karte noch Navigation, um mich zurechtzufinden. Ich fahre am Flüsschen Akerselva entlang und lasse das Zentrum Oslos hinter mir....
Sonntag: das erste mal seit langem müsste ich mich heute nicht um mein Frühstück kümmern sondern nur rechtzeitig bis 10 Uhr in der Cafeteria des Hostels sein .... wach aber (trotz Wecker) erst kurz danach auf! Doof, aber wundert mich nicht: ich habe wunderbar geschlafen 😴 .... ich beeile mich und finde doch noch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet vor! ..... der Koch von gestern spricht mich an, erklärt mir mit Begeisterung, was es heute zum Dinner gibt (klingt lecker) und lädt mich ein, wie nett 😃 .... leider muss ich dankend ablehnen, da ich ja gleich auschecken muss und die letzten Stunden Oslo erkunden will ☺️
Danach geht’s noch ins „Cafe Sør“: tagsüber Café mit leckeren Sandwiches, abends Club und Tanzladen .... für heute Abend und die Nacht waren für Oslo eigentlich heftigste Gewitter angesagt aber es entpuppt sich als schöner Sommerregen, nach den vielen heißen Tagen ein Genuss! .... der ein oder andere Osloer berichtete mir auch, daß es noch nie einen so schönen Sommer gab ☀️ .... alle scheinen die Abkühlung zu genießen und ich spaziere im Regen gemütlich nach Hause 💦 .... in mein luxuriöses Bett 🛏 ....

28 July 2018

.... und dann stürze ich mich ins Osloer Nachtleben: im Jazzclub „Herr Nilsen“ gibt’s heute ein spannendes Konzert mit einem New Yorker Sopransaxophonisten und seinem Jazztrio. Ein ganzes Konzert mit Sopransaxophon kann anstrengend sein, aber dieses Quartett mit Rob Scheps war einfach großartig! 🙏👍
Der Stadtkern von Oslo ist bequem zu Fuß abzulaufen und so beschließe ich, mein Fahrrad im Hostel abzustellen und den Rest des Tages und den Abend zu Fuß unterwegs zu sein .... noch einen Besuch an der Domkirche ....
Ich habe auch gar nicht das Bedürfnis, alle Sehenswürdigkeiten der Stadt zu sehen ..... ich lasse mich eher treiben und kehre in eine schöne Jazzbar im Hinterhof ein und genieße ein Bier bei coolem Jazz.
Überall wird gebadet, man sonnt sich, die Atmosphäre ist äußerst entspannt, niemand verbreitet Stress oder Hektik 😃 .... das habe ich schon an Kopenhagen und Stockholm gemocht. So langsam erschließt sich mir der Reiz und das Flair von Oslo .... die wunderschöne Lage am Wasser, der Blick in den Fjord, das entspannte Lebensgefühl.
..... weiter geht’s die Aker Brygge entlang, früher Werftgebiet, heute beliebter Treff für Einheimische und Touristen.
Ich schau mir die beeindruckende Festung und das Schloss Akershus an ....
.... und ich hab sogar meine eigene Aussenterasse, im 7.Stock mit Blick auf Oslo und in den Fjord vor Oslo 👍.....die Dame an der Rezeption hatte mir noch empfohlen, für 10€ das Dinner im Hostel zu nutzen - preiswerter ginge es in Oslo nicht (selbst das einfachste „Menü“ bei McDoof kostet 12€ 😳) .... das tue ich auch und es ist ausgesprochen lecker! 😊 .... das sage ich auch dem Koch und bedanke mich, nun kann die Stadtrundfahrt losgehen 😃🚴🏾.....
Ich checke im „Perminalen“ Hostel ein, einem Backpacker-Hostel mitten im Zentrum für 90€: dort habe ich alles was ich brauche und es ist wirklich nett und mehr Platz als die letzten 14 Tage zusammen ....
Ich beschließe, mir als erstes ein Zimmer zu suchen um ohne Gepäck durch Oslo zu radeln Das Grand Hotel sieht ja schick aus, aber ein Zimmer gibt’s erst ab 300€! 🤭 .... Oslo ist wahnsinnig teuer, das wusste ich schon vorher .... kleines Eis ab 5€, Bier 8€ und Essen gehen: ab 28€ für ein Gericht. Aber es gibt auch „preiswerte“ Alternativen ....
Der erste Eindruck von Oslo ist eher der einer riesigen Baustelle 🚧
Weiter geht’s die restlichen 8 Kilometer nach Oslo rein .....auch mal schön: heute brauche ich kein Tagespensum schaffen, ich bin ja schon am Ziel meiner Reise 😃
Samstag: zum letzten Mal auf dieser Tour baue ich mein Zelt ab ☺️ .... da ich hier keine zweite Nacht (wie geplant) verbringen kann werde ich mir in Oslo eine Unterkunft suchen ..... ich registriere etwas wehmütig, dass sich meine Reise zu Ende neigt und gestern der letzte „Fahrtag“ war .... aber ich hab ja noch 2 Tage Sightseeing vor mir und eine schöne Rückfahrt 😃 .... ich gehe nochmal baden, nutze die Außendusche und frühstücke auf meiner Terrasse .....

27 July 2018

Wie schön das ist; man stellt sein Zelt irgendwo auf und fühlt sich sofort zu Hause!!!!
Anke und Daniel sind gestern mit sportlichem Ehrgeiz gefahren und haben 153 km und 1278 Höhenmeter bis Oslo in einem Stück gemacht! 😳 Wahnsinn! Ich habe die Strecke auf 2 Tage verteilt und fand sie immer noch anspruchsvoll 😅 ..... da trennt sich der Sportler vom Sonntagsfahrer 😉🚴🏾.....
Auf den letzten Kilometern nach Malmøya ist’s dann auch nochmal anstrengend und ich komme nach 75 Kilometern ziemlich erschöpft auf dem „Campingplatz“ an ..... da ich die Rezeption nicht finde frage ich in der Küche des angeschlossenen Restaurants bei dem Koch nach und erfahre, dass dies ein Platz für Menschen mit Handicap sei und kein öffentlicher Zeltplatz! .... ich bin ratlos und Hartnäckigkeit wäre komplett daneben!! ... der Koch (aus Sri Lanka) erkennt wohl meine Situation, fragt bei seinem Chef nach und Voila !! Ich kann für eine Nacht hierbleiben 😃🙏
... weiter geht’s nun eher entspannt bergab mit wunderschönen Aussichten .... in Richtung Insel Malmøya, dort gibt es 10 Kilometer vor Oslo einen Campingplatz, auf dem ich die 2 Nächte bis zur Heimreise verbringen will ....
Nach 50 Kilometern mache ich Psuse an einem Fjordausläufer, unterhalte mich mit einem Rennradfahrer aus Oslo und danach mit 2 Motorradfahrern, die‘s cool finden, dass ich von Berlin mit Fahrrad angereist bin 😉 ....
Es geht weiter bergauf und die Hitze ist schier unerträglich: 33 Grad im Schatten und das im fernen Norwegen? .... mein Wasservorrat geht auch zur Neige und so halte ich an einem Reiterhof und frage nach: ich kann mich erfrischen und meinen Wasservorrat mit kaltem, klaren Wasser auffüllen .... was für ne Wohltat! ... wie wichtig das in diesem Moment ist und wie schön, dass andere Menschen das erkennen und einfach helfen ☺️
.... gegen 12:30 Uhr starte ich endlich: die nächsten 40 Kilometer kommen mir sehr beschwerlich vor, es geht ständig bergauf und bergab .... und irgendwie ist meine Kondition wohl etwas verbraucht ....Bei der nächsten Rast versuche ich, mein Hinterrad zu zentrieren, das läuft schon seit ner Weile „unrund“ und die Bremse schleift.... aber es gelingt mir nicht, bis ich feststelle, dass die Felge an einer Stelle schon ausbeult, die ist durchgebremst! 😳 ... zum Glück habe ich nur noch circa 100 Kilometer auf dieser Tour zu fahren! Ich lasse etwas Luft ab, um die Felge zu entlasten und fahre ab jetzt deutlich langsamer und vorsichtiger die Abfahrten hinunter: 50 kn/h sind mir jetzt zu riskant! ... in Berlin muss ich mir neue Felgen bestellen! 😃
Freitag: ich schlaf gemütlich bis 9, durch die offene Zelttür weht mir der Wind um die Nase und ich genieße den Blick aufs Wasser .... nach dem Aufstehen gehe ich erstmal Baden. Auf dem Rückweg begegne ich Oleg wieder: wir hatten gestern Abend schon kurz miteinander gesprochen ..... und ich lade ihn zum gemeinsamen Frühstück ein. Es gibt viel zu erzählen: Oleg lebt in Berlin- Moabit (ich fahre quasi jeden Morgen an seiner Haustüre vorbei) ... ist auch auf Radtour und fährt ein wunderschönes Silkroad-Reiserad von Tout Terrain in Nachtblaumetallic 🤩 ... wir tauschen Telefonnummern und werden uns bestimmt in Berlin Wiedersehen! 😃 .... gegen 12 packe ich endlich meinen Kram zusammen, ich will ja heute noch 70 Kilometer und 700 Höhenmeter nach Oslo überwinden! 🚴🏻.... Oleg bleibt noch einen Tag an diesem wunderschönen Platz ....

26 July 2018

Wahnsinn: es ist fast Mitternacht und noch immer Abendrot zu sehen .../
.... und so verbringe ich ganz gechillt einen Sonnenuntergang an diesem wunderschönen Platz!
.... finde ich ausreichend Platz für mich und mein Zelt 😃 .... noch dazu einen wunderschönen !!! Mit direktem Wasserzugang (ich gehe auch gleich baden) und traumhaftem Blick in den Fjord nach Oslo rein 😊 .... schöner geht’s kaum 😃😂
Dort angekommen das Übliche: der junge, freundliche Mann an der Rezeption erklärt mir, dass kein Platz mehr wäre! .... mittlerweile in Hartnäckigkeit erprobt 😉 .... schlägt er mir dann vor, mal zu schauen ob ich was finde....und natürlich....
Nach 50 Kilometern beschließe ich, den nächsten Campingplatz zu suchen: es ist gar nicht so einfach, in der Gegend gibt’s wenige .... aber mit nem kleinen Umweg finde ich auf der Insel Jeløy einen, den ich auch sofort ansteuere ...
Weiter geht’s an den typischen, skandinavischen Häusern vorbei ... ich mache häufig Pause: hier ein Eis, dort Kaffee und Torte 😊 ....
.... dann kommt ein Stück Radweg, der unter der Autobahn „hängt“ 😳 .... unheimlich! ..... Als es wieder bergab geht habe ich das untrügliche Gefühl, hinten einen Platten zu haben .... ich schiebe mein Fahrrad runter, nehme alle Taschen ab und stelle fest, dass alles OK ist 🤓 .... umso besser!
Auf schönen Wegen geht’s weiter und die erste Rast ist auch schnell fällig ☺️ .... Ein älterer Norweger kommt auf seinem E-Bike vorbei, er interviewt mich neugierig, kanns nicht fassen dass ich ohne „Electricity“ unterwegs bin und erklärt mir, dass man in Norwegen überall sein Zelt aufschlagen darf, solange man 250 Meter Abstand zum nächsten bewohnten Haus einhält 👍
Um 12 Uhr starte ich endlich: froh, alles für eine entspannte Rückreise erledigt zu haben und auch froh, heute entspannte 60 Kilometer zu radeln ....
So sehr mich manchmal die Technik nervt: ist schon cool, all das irgendwo mit dem Smartphone regeln zu können 👍😃 .... ich habe ja nicht mal Kartenmaterial dabei, aber „Komoot“ auf meinem Smartphone navigiert mich zuverlässig überall hin 😃 .... und ich mache Fotos, und ich schreib meinen kleinen Reisebericht damit 😊 ....
Donnerstag: so langsam muss ich mir mal Gedanken machen, wie ich dann von Oslo nach Berlin zurückkomme 🤭 .... theoretisch könnte ich’s heute bis nach Oslo schaffen, Freitag Sightseeing und Samstag die Heimreise antreten: aber heute 110 Kilometer und 900 Höhenmeter sind mir zu stressig .... Deshalb beschließe ich, meinen Urlaub um 2 Tage zu verlängern und die Fahrt bis Oslo entspannt auf 2 Tage aufzuteilen. Für die Rückreise recherchiere ich: es gibt einen Flixbus nach Berlin, aber der fährt 17 Stunden 😳 So lange halte ich das nach 14 Tagen Frischluft und einem hohen Bewegungspensum nicht im Bus aus! Dann entdecke ich ein Schiff von Oslo nach Kopenhagen und buche eine 2-Bett Kabine (Kabinenzwang!) für Sonntag Abend.... morgens um 9 bin ich dann in Kopenhagen, kann den Tag dort verbringen und steige um 17 Uhr in den Flixbus, der mich direkt (inklusive Fährüberfahrt Gedser-Rostock) nach Berlin bringt 😊 .... das klingt nach einer entspannten Heimreise 😃 ....

25 July 2018

Anke und Daniel schreiben mir: sie haben heute eher einen entspannten Tag gemacht und sind noch in Schweden.....
.... und sie haben mir neugierig beim Kochen zugeschaut 😃 .... würde mich nicht wundern, wenn sie mich morgen zum Frühstück wieder besuchen!
..... und ihr Bruder Christian-Emanuel zu mir 😃 .... die beiden jungen Norweger lernen grad Englisch und kombiniert mit meinem schlechten Englisch gabs ne lustige Konversation 😂 ... ich hab den Beiden noch ne Möhre und ne Banane spendiert....und versucht ihnen zu erklären, wo ich herkomme: aber weder Berlin noch Deutschland kamen Ihnen irgendwie bekannt vor 😊 .... aber ich wüsste wahrscheinlich genausowenig, wo ihr Heimatort ist 🤓.
Es dauerte auch nicht lange, da gesellten sich Amalia ...
.... dort gibt es sogar ne Bank mit Tisch 👍
Ich steuere den nächsten Campingplatz an: in 12 Kilometern an einem Fjord. Nach 95 Kilometern dort angekommen erklärt mir die Dame an der Rezeption, dass der Campingplatz total voll sei und für mich kein Platz mehr wäre .... na super!!!! ... ich gehe wieder raus und überlege vor dem Eingang, was zu tun sei: zum Weiterfahren habe ich keine Energie mehr und auf den nächsten Campingplätzen kann mir das Gleiche passieren .... in der Zeit kümmert sie sich intensiv um Jemanden, der einen Stellplatz für sein Auto sucht (?!??🙄) .... Also schalte ich um auf hartnäckig: Wo ist der nächste Campingplatz? .... darf man in Norwegen wildcampen(nein!)?....muss ich jetzt wirklich noch weiterradeln? .... und siehe da: sie findet gemeinsam mit mir doch noch ein Plätzchen direkt am Spielplatz 😃
Hinter der Grenze stelle ich fest, dass Norwegen eine recht gute Fahrradinfrastruktur hat 😃 .... nach Oslo sind‘s nun nur noch 111 Kilometer 👍
Hurra, ich hab’s geschafft, ich bin in Norwegen 😃 .... ich bin ergriffen und fühle mich ein bisschen wie Marco Polo: Norwegen klang für mich immer so weit weg und nun bin ich 1000 Kilometer durch Dänemark, Schweden hierher geradelt! Andererseits fängt hier das Land erst an und bis zum Nordkap wären es weitere 2000 Kilometer 🤠 .... und auf ganz Schweden verteilt leben nur 1,5 mal soviele Menschen wie in Berlin ....
Wenn Grenzen überhaupt schön sein können, dann diese: links Norwegen, rechts Schweden und dazwischen der Fjord:
.... und da ist sie: eine Brücke führt über einen schmalen, langen Fjord der Schweden 🇸🇪 von Norwegen 🇳🇴 trennt:
.... auf schöner Piste entlang der Straße (aber das ist mir mittlerweile egal) nähere ich mich der Grenze....
Dort mache ich in wunderschöner Lage eine ausgiebige Rast, vermutlich meine letzte in Schweden ....... noch 25 Kilometer bis zur norwegischen Grenze 😃
Nach 40 Kilometern durch Wälder komme ich endlich wieder ans Wasser und in Strömstad an ....
Mittwoch: ich frühstücke noch gemeinsam mit Anke und Daniel, beschließe danach aber alleine weiterzuradeln: ich brauche einfach noch ein paar Tage komplett in meinem Modus und Zeit mit mir alleine, um die ganzen Eindrücke und Begegnungen zu verarbeiten. Wir waren 6 Tage gemeinsam unterwegs und hatten ne tolle Zeit miteinander! 😃 ..... wir sehen uns spätestens in Berlin wieder, Ciao Ihr Beiden, Danke 🙏 und bis bald 🙋‍♂️☺️ ..... von nun an geht’s auf wenig befahrenen Landstraßen weiter gen Norden, die Schweden überholen sehr vorsichtig und der Rückenwind verhilft mir zu nem schönen Tempo 🚴🏼.....
Partystimmung in Fjällbacka 😃 .... ich genieße den Abend zwischen Segelbooten beim Bier, hier ist echt was los und sogar die 80er-Jahre Mugge steigert (ausnahmsweise) meine Stimmung 😉 .... wenn ich erst wieder in Berlin bin mit all meinen schönen Platten und dem spannenden Soundtrack der Stadt! .... ich bekomme grad ne schöne Sehnsucht nach meiner Heimatstadt 😊

24 July 2018

... nach unserem gemeinsamen Abendessen fahre ich allein noch nach Fjällbacka rein ....
Zum Glück gibt‘s 5 Kilometer weiter einen anderen Campingplatz, auf dem wir entspannt einchecken können 😊
Ein schönes Urlauber-Städtchen .... wir steuern den Campingplatz direkt neben dem Yachthafen an: dort erklärt uns der Mann an der Rezeption, daß kein Platz für uns sei und wir doch vorher reservieren sollten. Wie bitte? Auf Radtour weiß man morgens nie, wo man Abends landet! .... Abend um 20 Uhr Radfahrer weiterschicken: der Platz ist für immer gestrichen von meiner Liste!!
..... nach 105 Kilometern und 760 überwundenen Höhenmetern kommen wir an unserem Tagesziel an: Fjällbacka ....und erledigen erstmal unsere Einkäufe.
....

23 July 2018

22 July 2018

21 July 2018

.... bei der Ankunft waren wir noch genervt von den tausenden Wohnwagen auf dem Platz, aber tatsächlich entpuppte sich der Platz für Zelte als kleine, grüne Oase 😃 .... die Wäsche vom Vorabend war mittlerweile auch getrocknet 😉👍
Samstag: bei einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück wird viel erzählt und gelacht 😃 insbesondere Jule ist amüsiert darüber, was ich alles so aus meinen Taschen an Equipment hervorkrame 😂 ....

20 July 2018

.... wir steuern den nächsten Supermarkt an, versorgen uns mit Lebensmitteln und erfahren am Zeltplatz, dass kein Platz mehr frei ist 🙄 .... also nochmal weiter und nach 105 Tageskilometern können wir endlich unsere Zelte aufschlagen und unser Abendessen genießen 😊
Gegen 18 Uhr treffen wir Jule und Judith wieder: sie sind noch unschlüssig, wo sie ihr Zelt aufschlagen.... letztlich reihen sie sich bei uns ein, um den nächsten Zeltplatz anzufahren 🚴🏻🚴🏼🚴🏿🚴🏻‍♀️🚴🏻..........
Wir setzen unsere Fahrt fort bis zur ersten Rast.
..... beim zweiten klappt‘s.
Der erste Versuch scheitert....
.... ne Weile später halten wir an, um ein Gruppenbild mit Selbstauslöser zu machen:
Freitag: nach einem gemeinsamen Frühstück bekommt mein Fahrrad eine neue Kette spendiert und dann kann es weitergehen.....
Nach von mir unerwarteten (es war stellenweise heftiger Gegenwind und 560 Höhenmeter zu überwinden) 108 Kilometern schlagen wir unser Zelt auf, kochen uns was Leckeres und haben uns viel zu erzählen .... sehr sympathische Begegnung! Anke und Daniel wollen bis Göteborg. Nebenbei stellen wir fest, dass wir seit Kopenhagen immer auf den gleichen Plätzen übernachtet haben 😃 .... kurz gesellen sich auch noch die Radlerinnen Jule (Berlin) und Judith (Berlin/Bremen) zu uns .....

19 July 2018

Ab jetzt fahren wir in der Gruppe weiter: Daniel meist vorn, dahinter Anke und ich mit meinem Schwerlasttransporter hinten im Windschatten der Beiden. Es macht wahnsinnig Spaß so dicht hintereinander die wunderschöne Kattegatküste entlangzufahren. Während der Fahrt erklären die Beiden mir die verschiedenen Handzeichen bei der Fahrt in der Gruppe: Achtung Schlagloch, Links/rechts halten, anhalten, Huckel ..... „Rückspiegel-Ralf“ kann zum Dank dafür die Beiden warnen, wenn sich von hinten Rennradfahrer oder Fahrzeuge nähern. So kommen wir gut voran! Daniel ist nicht nur Rad-Enthusiast sondern auch leidenschaftlicher Fotograf und schert häufig aus, wenn er ein schönes Motiv entdeckt.
Kurze Zeit später treffe ich das Radfahrerpäarchen von eben wieder: es sind Anke und Daniel aus Berlin, ein eingespieltes Rennradfahrerteam, diesmal auf Radreise ..... Da wir scheinbar ne ähnliche Reisegeschwindigkeit haben fahren wir zu dritt weiter 🚴🏼🚴🏿🚴🏾..... und machen die erste gemeinsame Rast nach nem Einkauf im Supermarkt.
Hab ich mich verfahren und brauche doch Radkarten? Nach Sibirien wollte ich auf dieser Tour noch nicht .....
Nach den ersten paar Kilometern mache ich ein Foto, als mich ein Radfahrerpäarchen überholt und fröhlich auf Englisch grüßt .....
..... und folge ab jetzt dem Kattegatleden in Richtung Göteborg. Die Ausschilderung ist recht gut, so dass ich den Weg auch ohne Kartenmaterial finde .....
.... also ziehe ich weiter, in der Hoffnung für die nächsten Nächte wieder einen schönen Lagerplatz in der Natur zu finden 🚴🏻.....
..... umso dröger der Ausblick nach hinten: Wohnwagen an Wohnwagen ..... die Schweden haben wohl auch Ferien und entsprechend voll sind die Zeltplätze!
Donnerstag: so idyllisch meine Aussicht aus dem Zelt in Richtung Meer ist 😃.....

18 July 2018

Nach insgesamt 97 Kilometern heute schlage ich mein Nachtlager nördlich von Helsingborg auf und koche mir noch etwas .....
Ab jetzt bin ich in Schweden unterwegs 😃🚴🏻.... Helsingborg wirkt wieder ganz großstädtisch und quirlig ....
Nun ab auf die Fähre rüber nach Helsingborg, Schweden 🇸🇪
..... Schloss Kronborg, Schauplatz von Shakespeare“s „Hamlet“:
.... mit nem Partner für die kleine Meerjungfrau 😉
Helsingør ist auch eine ganz hübsche Stadt ....
Angekommen in Helsingör gönne ich mir noch ein Bier, heute geht’s noch nach Schweden rüber und das Bier dort ist eher mäßig ....
.... zu einer meiner Lieblingsbäckereien in dem Gebiet, die ich kenne .... die dänischen Backwaren sind einfach der Hammer!!!
..... entlang des Øresund, an schönen Häüsern vorbei ....
Kurze Pause zum Essen und einem Bad in der Ostsee:
..... und so langsam wird‘s wieder ruhiger und grüner 😊
Nordwärts geht’s raus aus Kopenhagen, vorbei am Kreuzfahrtterminal ....
.... und der kleinen Meerjungfrau noch einen Besuch abgestattet 😃
Vorbei an den Sehenswürdigkeiten der Stadt ....
.... auf den tollen Radwegen
Ein letztes Mal auf nach Kopenhagen.....
Dienstag: heute Solls weitergehen .... ich frühstücke mit meinen Zeltnachbarn Simone und Frank gemeinsam, einem Architektenpäärchen aus Thüringen. Wir erzählen ne Menge und es stellt sich heraus, dass ihr 18-jähriger Sohn mit Vornamen Valentin-Leonard heißt, schöner Zufall 😃

17 July 2018

..... ich überlege hin und her und spiele die Alternativen im Kopf durch: mit meinen verbliebenen 30€ in bar zurück nach Berlin kommen ginge irgendwie, aber ich würde kostbare Urlaubszeit verlieren und Oslo wäre nicht mehr machbar. Eine Onlineüberweisung an die Zeltplatzrezeption, die mir das dann in bar auszahlen ginge theoretisch auch ..... kurzerhand rufe ich den Kollegen vom Reisemanagement in meiner Firma an: er versteht meine Situation und voila: erhöht meinen Kreditrahmen kurzerhand um 2000€!!!! 😃 ..... man bin ich dankbar: 5 Minuten später spuckt der Automat wieder Geld aus und meine Reise kann weitergehen. Irre, wie einfach es dann doch geht, dank Technik und Vernetzung.... Den Rest des Tages verbringe ich dann sehr entspannt und dankbar in Kopenhagen und den Abend lesend auf meinem Zeltplatz ..... freue mich auf morgen: dann geht’s weiter gen Norden 😃🚴🏻......
Montag: heute will ich einen ganz entspannten Tag in Kopenhagen verbringen und mir eine Halterung fürs Handy besorgen. Da ich ab hier bis nach Oslo über keinerlei Kartenmaterial verfüge, bin ich auf eine gute Beschilderung des „Kattegatledens“ angewiesen und im Zweifelsfall auf die Handynavigation „Komoot“ .... ich finde auch schnell nen Fahrradladen, der ne gute Halterung hat aber irgendwie kann ich nicht mit meiner Kreditkarte bezahlen 😳 .... also weiter nach Kopenhagen um Geld abzuheben! .... und am Automat der große Schreck: weder meine EC- noch meine Kreditkarte bescheren mir Bares 😳 .... meine EC-Karte macht schon länger Schwierigkeiten und scheint nun völlig hinüber (hätt mir vor dem Urlaub ja ne neue bestellen können 🙄) .... aber meine Firmenkreditkarte? .... ein Anruf bei AirPlus bringt Klarheit: mein Kreditvolumen für diesen Monat ist ausgeschöpft, klar: die ganze letzte Zeit habe ich meine Kreditkarte gezückt, wenn die EC-Karte nicht ging!! .....

16 July 2018

.... und dann genieße ich die beschauliche Abendstimmung an meinem Schlafplatz und lese weiter „Der alte Mann und das Meer“ ....
Ich fahre dann doch noch nach Kopenhagen rein ..... aber bald wieder zurück, weil ich merke dass mich der Großstadttrubel grad etwas nervt. So kommen für heute knapp 110 Kilometer zusammen .....
Nach 60 Kilometern komme ich auf dem Zeltplatz vor Kopenhagen an, den ich sehr mag:ein kleiner Yachthafen gegenüber vom Arken Kunstmuseum und etwa 18 Kilometer vom Kopenhagen Zentrum entfernt.....
Es ist heute wahnsinnig heiß: mein Tacho zeigt 48 Grad in der Sonne an 😂🤣😅 ich lege ne Zwischenpause ein, um mich abzukühlen:
..... und weiter geht’s in Richtung Kopenhagen 🚴🏻....
Wie immer gönne ich mir in Køge eine leckere Mittagspause .....
Weiter geht’s.....
.... um danach ein kurzes, erfrischendes Bad an „meinem“ Strand zu nehmen ☺️
..... ob dieser Erkenntnis koche ich mir erstmal nen Kaffee und beobachte den Sonnenaufgang über dem Meer.....
Sonntag Morgen: ich wache um halb 6 auf und bin vollkommen ausgeschlafen 😳 .... verrückt, was das Leben in und mit der Natur so alles verändert!

15 July 2018

Danach gönne ich mir noch ein schönes Abendessen im Ko&Co am Yachthafen ....
.... und stelle mein Zelt auf einem Shelterplatz direkt am Meer auf. Die Nacht wird von Wellenrauschen begleitet werden 😊
Nach 97 Kilometern komme ich in Fakse Ladeplads an, meinem heutigen Tagesziel ....
.... auf eine 4 Kilometer lange Brücke über den Storstrøm auf die Insel Sjælland. Über Brücken fahren ist mir immer ein bisschen unheimlich. Man kann natürlich nicht runterfallen, aber der heftige Seitenwind und das 30 Meter über dem Meer 😳
Endlich geht’s los, mein erster richtiger Fahrtag führt mich über die Insel Falster 🚴🏻......
Ich beschließe, nicht weiter dem Berlin-Kopenhagen Radweg zu folgen (350 Kilometer bis Kopenhagen) sondern neue Wege zu beschreiten und auf dem direkten Weg nach Kopenhagen zu fahren (abgesehen davon, dass ich meine Radkarte ja schon verschenkt habe 🤓) Das sind nur 180 Kilometer und spart mir 2 Tage. Die kann ich nach Kopenhagen gut gebrauchen, schließlich betrete ich ab da „Neuland“ (zumindest für mich) und es gibt sicher viel Schöes zu sehen. Auf dem Shelterplatz in Gedser habe ich auch ein Reiseradler Paar kennengelernt, die von Oslo kamen und sie haben sehr geschwärmt 😃
Weil ich’s heute noch bis Fakse Ladeplads schaffen will packe ich dann aber zügig zusammen. Jonathan sagt mir dann noch, er kann sich gar nicht vorstellen, dass ich einem geregelten Bürojob nachgehe, er hätte mich als Abenteurer und Weltenbummler eingestuft. Ob er recht hat? Ich denke mal darüber nach 😉
.... bis 11 Uhr sitze ich noch mit Jan-Philipp und Jonathan beim Frühstück, wir haben uns soviel zu erzählen, die Sympathie und Empathie war von Anfang an spürbar... ich hoffe wir bleiben in Kontakt!
Sonntag: ungewöhnlich früh für mich wache ich um halb 8 auf und koche mir den ersten Kaffee. Nicht viel später gesellen sich Jan-Philipp und Jonathan zu mir .... ich koche uns noch mehrere Kaffees, die beiden genießen es, da sie nix zum Kochen dabeihaben ....

14 July 2018

.... und genieße die traumhafte Aussicht auf das Meer, die Idylle, die Weite um mich ☺️
Ich koche mir ein schönes Chilie con Carne mit Meerblick....
Auf der Fähre lerne ich Jan-Philipp Sendker und seinen 21 jährigen Sohn Jonathan kennen: Jan-Philipp war Journalist und ist jetzt als Schriftsteller tätig: spannende Begegnung, die beiden sind auf Radtour nach Kopenhagen unterwegs. Da sie keine Radkarte mithaben schenke ich Ihnen kurzerhand meine Radkarte vom Berlin- Kopenhagen Radweg (ich kenne ja den Weg, außerdem werde ich den Weg nach Kopenhagen abkürzen).... zum Dank schickt mir Jan-Philipp eines seiner Bücher. Schöne Begegnung, tolle Gespräche mit den Beiden und wir schlagen unser Zelt auch auf dem selben Shelterplatz in Gedser auf 😎
.... wirds mit jedem Kilometer nach Dänemark blauer, klarer, schöner! .... das habe ich jedesmal so erlebt 😃
Auf der Fähre nach Gedser: während Rostock noch ziemlich wolkenverhangen ist ....
Mal schauen, wieviele Kilometer dazukommen:
.... mit dem Zug nach Rostock. Wäre die schöne Strecke auch gerne geradelt, aber so spare ich 3 Tage, die ich in Kopenhagen, Göteborg oder Oslo verbringen kann 😃 ....krass, so ein volles Fahrradabteil hab ich noch nie erlebt!

13 July 2018

Mit etwas Literatur im Gepäck starte ich am Samstag ....

12 July 2018

Das Wetter scheint es gut mit mir zu meinen 😃

10 July 2018

Dieses Mal soll es nach Norwegen gehen, in die Hauptstadt Oslo 😃 .... über Kopenhagen, Göteborg und immer schön an der schwedischen Kattegatküste entlang.... die Entfernung bereitet mir keine Sorgen, aber die 4.300 Höhenmeter 😳 .... naja, wenn ich das packe traue ich mich demnächst vielleicht auch über die Alpen 😊
Prolog: „Entwirf´ deinen Reiseplan im Großen und lass´ dich im Einzelnen von der bunten Stunde treiben. Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an!“ - Kurt Tucholsky ....