Switzerland, Portugal, Spain · 23 Days · 154 Moments · September 2017

Reiseralf 's Abenteuer auf dem Caminho


13 October 2017

Und als Nachbearbeitung, meine Compostela!

7 October 2017

Und jetzt mal ganz lecker, der letzte Gang beim Abendessen.
Das ist der Außenbereich im Restaurant, direkt neben unserem Hotel. Und eben in Trip Advisor entdeckt, das beste Restaurant der Stadt in punkto Bewertungen
Ein kleines Toast (?) zum Mittag. Das war in Pepe's Bar, dort waren wir häufiger, wie man sieht
Den letzten Tag haben wir dann ruhig gestaltet. Der botanische Garten hinter unserem Hotel mit Irrgarten.

6 October 2017

Ein weiter Blick über den Felsen in den atlantischen Ozean
Und hier ist der Jakobsweg wirklich zu Ende
Ich hatte mir nichts mehr vorgestellt, aber jetzt wußte ich, hier ist die Reise zu Ende und zwar richtig schön. Auch wenn wir nicht richtig lachen, wir sind keine Selfies gewohnt.
Und das ist es, das Ende der Welt. Das letzte Wegekreuz. Die Bedeutung von Cap Finesterre stammt aus der Zeit vor der Entdeckung Amerikas. Weil die Erde eine Scheibe war und dieses der weiteste Punkt für die Pilger war.
Cap Finesterre von weitem
Und vor dem Ende eine langgezogene Bucht zur Halbinsel
Ob man es glaubt oder nicht, das Verkehrszeichen lügt nicht, 30 % Gefälle !
Dort hinten sieht man das Ende des Wasserfalles von Ezaro
Und der Taxifahrer meinte, die Aussicht wäre von oben ganz toll, womit er auch Recht hatte.
Und heute morgen war ich etwas molschig. Es klappte nichts und in der Stadt war es total wuselig. Viele neue Pilger und ein großes Durcheinander. Dann habe ich einen Taxifahrer angesprochen und wir sind los. Erst nach Muros, ein kleiner Ort am Ozean mit einer denkmalgeschützten Innenstadt, dann weiter nach Ezaro. Hier ist der höchste Wasserfall der Welt, der direkt in ein Meer fällt. Dort hinten links sieht man schon Cap Finesterre

5 October 2017

Und es hat uns sehr gut getan, man kommt etwas herunter und's Köpfchen wird frei
Am Abend sind wir dann noch einmal in die Innenstadt und haben das weiche Licht genossen
Gleich nach der Ankunft sind wir zum Pilgerbüro und haben uns unsere Compostela abgeholt. Einfach war es nicht. Zwei Stunden Wartezeit für 30 m Schlange, das hat mehr genervt wie 20 km laufen. Die Leute dort haben wirklich einen harten Job. Den ganzen Tag einer nach dem anderen und die Schlange wächst und wächst. Nachher sind wir auf dem Weg zu unserem Hotel in Pepe's Bar eingekehrt. Kein Touri-Nepp und gute kleine Gerichte. In der Wand haben wir uns auch mit Trinkgeld verewigt.
Eigentlich war es total unspektakulär, zum ersten mal ein Selfie von uns. Die Wegemarkierung war sehr dürftig und wir sind mehr nach Maps gelaufen. Ich hatte mir mehr für die letzte Strecke vorgestellt. Die Spanier nehmen das so hin und fertig. In Portugal war die Begeisterung viel größer. In Barcelos halben viele Autofahrer gehupt, die Hand mit gespreizten Fingern als Zeichen der Muschel heraus gehalten. Sehr viele ältere Menschen haben uns als Tagesgruß immer ein bon Caminho gewünscht.
Ja, und auf einmal waren wir da. Google Maps hat uns wesentlich weniger Kilometer angezeigt und es zog sich. Die Strecke war nicht so schön. Unterwegs haben wir noch amerikanische und australische Pilgerer getroffen, mit denen wir in Rubiaes ordentlich Party gemacht haben.
Es gibt ja viele Scherzbolde auf der Welt, so auch dieser, der das Schild umfunktioniert hat
Morgens, nachdem wir uns im Stadtwirrwarr zurecht gefunden hatten, ein kleiner Lichtblick nach 3 km

4 October 2017

und einmal von der Terasse beim Abendessen, ein schöner Sonnenuntergang. Und es sind bestimmt noch 20°
Einmal aus dem Fenster in unserem Zimmer
Ich kann schwimmen!
Das ist hier nicht gestellt. Wir haben das extra so gebucht. Die 27° im Schatten allerdings nicht. Wir sind etwas abseits vom Caminho und haben noch 8 km bis Santiago de Compostela
Es gibt viele verschiedene Wegweiser, aber der war mal wieder einzigartig
Jetzt sind die km einstellig
Der letzte zweistellige Wegweiser
Manche Tiere, die bei uns als schreckhaft gelten, stört woanders gar nichts, nicht mal eine Horde Pilgerer
Den schlimmen Teil an der Nationalstraße habe ich nicht eingestellt. Nur die schöne Landschaft
Jetzt sind es keine 20 mehr
Heute etwas später gestartet. Der Caminho geht nicht direkt am Bahnhof lang, aber nach 800 m war ich auf Kurs. Zunächst erstmal durch kleine verwinkelte Orte

3 October 2017

Der Mond inmitten der Elektrizität
Und der Bahnhof bei Nacht aus unserem Zimmer.
Sonnenuntergang hinter den Bergen aus unserem Zimmer im Hotel im 3. Stock
So sah es dann an der Platanenallee aus, alles schön einheitlich , direkt am Fluss mit Aussicht
Der eiserne Pilger, mitten in Padron. Wir sind dann noch zum Abendessen in die Stadt weiter gegangen und haben uns an einer Platanenallee nach draußen gesetzt. Viele bekannte Pilgerfreunde sind vorbei gekommen und haben einen guten Appetit gewünscht, auch der Brasilianer aus dem Waschsalon.
Der Bahnhof von Padron direkt vor unserem Hotel. Außer ein paar Zügen kein Verkehr, also auf jeden Fall besser als gestern. Leider darf man die Gleise nicht überqueren, um eine Abkürzung zu nehmen. Die Einheimischen haben sich schon mit Paletten eine Treppe auf einem Teil gebastelt, also nichts wie hinüber.
Die Motive für die Bildstöcke sind unterschiedlich, aber immer religiös
Hier hat noch keine Weinlese statt gefunden.
Nun wird es langsam melancholisch, unter 30 km und man fragt sich, wo die Zeit und die Strecke geblieben ist.
Heute Morgen war es noch angenehm frisch und eine schöne Landschaft
Die erste gute Tat des Tages, unter 40 km noch

2 October 2017

Und rückwärtig von unserem Tisch hatten wir diesen schönen Ausblick über die alte Brücke in die Berge mit dem aufgehenden Mond am Himmel
Und jetzt gibt's lecker Abendessen
Und gar lustig kann das Pilgerleben auch sein. Bei 28 ° im Schatten
Aber man muss sich diesen Moment erarbeiten
Nochmal endlich, diesmal in Caldas de Reis, nach 24 km und ohne größere Bergwertung in 4 1/4 Std.
Die Eisenbahn begleitet uns auf dem Caminho. Wir haben das Gefühl, man könnte auch mit ihr weiter kommen. Das täuscht, denn die Züge fahren nur spärlich und halten selten
Eigentlich hätte man hier einkehren sollen, aber leider war es noch zu früh für eine Pause
Mal richtig schön unter den Weinreben zu laufen. Hier hängt der Wein immer nur oben im Gegensatz zu den Weinstöcken bei uns
Endlich, keine 50 km mehr
Und immer wieder passiert es, das mehrere Pilger kurz nacheinander laufen
Auch eine Art und Weise sein Pferd auszuführen
Die Brücke von Pontevedra stadtauswärts, morgens, die Sonne scheint, aber es ist noch angenehm kühl, da kannste gut und schnell Kilometer machen
Unter 60 km noch bis Santiago.
Und heute morgen habe ich den Brasilianer von gestern bei uns im Hotel beim Frühstück wieder getroffen. Großes Hallo und Bon Caminho.

1 October 2017

Eine tolle Werbung, leider habe ich die Bar nicht gefunden, vielleicht sollte auch nur das Bier beworben werden
Es gibt Sachen über die ist man einfach froh, daß sie da sind wegen ihrer Zweckmäßigkeit. Ein Hoch auf diesen Waschsalon und ich sitze in der Bar um die Ecke. Und nachher habe ich mich gewundert als ich die Wäsche in den Trockner umladen wollte, warum da jemand sitzt und gar nichts macht. Alle anderen Maschinen waren frei. Ich grüsse noch freundlich und er redet wie wild auf mich ein. Des Rätsels Lösung: er war ein brasilianischer Pilger und hatte keine Ahnung von der Bedienung der Maschine. Wartete also nur auf mich. Habe ihm gesagt, daß ich Deutscher bin und nur ein wenig italienisch rede. Er lachte und meinte es sei doch alles irgendwie miteinander verwandt. Das mit dem Waschen haben wir dann noch hin bekommen.
Zur Vermeidung einer aktuellen Unterhopfung ! 1.9 km vor dem Tagesziel.
Und dann, im Aufstieg machen wir eine kleine Rast und mit einem mal taucht die Frau mit den beiden Ziegen auf. Und schwupp, vom Weg in das Unterholz waren sie schon weiter. Die Frau hat man noch lange gehört, sie hat irgend jemanden immer wieder etwas zugerufen und der Gestank des Ziegenbockes ist uns nicht so schnell aus der Nase gegangen
Eine kleine Kapelle kurz vor Pontevedra, den Pilgerstempel gab es in Selbstbedienung
Das ist eine ehemalige Waschstelle, die gibt's in jedem Ort, nur hier ist das Becken richtig groß, wird aber nicht mehr genutzt
In Gedenken an einen Pilgerer, der in diesem Jahr hier mit dem Fahrrad tödlich verunglückt ist
Frühstück der Extraklasse

30 September 2017

Angst haben wir keine bekommen, sieht auch sehr nett aus. Vigo hat eine schöne Altstadt, wenn auch etwas hügelig
Der Hafen von Vigo. Wir sind etwas abseits vom Caminho, weil direkt am Caminho keine ansprechende Herberge war und wir die Stadt gerne sehen wollten.
Ein kleiner renaturierter Bachlauf kurz vor O Porinno
So sah es fast komplett bis weit über die erste Hälfte aus. In Portugal war es teilweise vom Gelände her interessanter aus, aber Steigungen sind schwerer zu laufen.
Heute Morgen um 10, der große Treck setzt sich wieder in Bewegung. Wir treffen meistens mittlerweile gute Bekannte irgendwann wieder. Die anderen sind schneller oder starten früher, aber wir machen weniger Pause.

29 September 2017

Das ist unser Hotel von hinten. Ein über 300 Jahre altes Haus. Schöner Garten und ganz ruhig. Tui hat einen schönen historischen Kern und eine große Kathedrale.
Und die gelbe Linie ist die Grenze
Das ist die Autospur.
Das ist die Brücke nach Spanien. Oben die Züge, rechts und links die Fußgänger und in der Mitte die Autos
Noch einmal ein schöner Portugiesischer Wegweiser
Heute Morgen, kurz nach dem Start. Das Wetter wollte nicht so richtig, nachher hat es sogar ein wenig geregnet.

28 September 2017

Und da sitzen wir jetzt noch um 21 h ohne Auto davor mit kaltem Weißwein bei 19 °. Das Hotel heißt Casa da Capela, sieht man auch auf dem rechten Teil des Bildes
Unser Garten am Hotel mit Sonnenuntergang
Hier waren es noch 1.2 km, der kleine nette Kanal machte einem die Füsse wieder leicht
Nach 23 km und ca 600 Höhenmetern der Blick aus dem Fenster in unserem Zimmer. Das war die Königsetappe. Unser Hotel liegt noch 3 km weiter als die Hostels in Rubiaes, aber der Weg hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Da hat sich der Besitzer eines Restaurants einen ganz besonderen Wegweiser fertigen lassen. Und im nachhinein lohnt es sich für ihn. Sein Restaurant ist im Kreis bekannt und die Gastgeber fahren ihre Gäste zu ihm und er bringt sie wieder zurück. Alles kostenlos und das Essen sehr gut und preiswert. An unserem Abend war es sehr voll und wir haben bekannte Pilger aus Mexiko, USA und Kanada getroffen.
Je nach Komune oder Bezirk gibt es immer verschiedene Wegweiser
Ein einsamer Freund am Wegesrand. Er war auch nicht angriffslustig, trotz seiner Haltung, eher träge
Da war die Welt noch in Ordnung, aber man sieht das Unheil in Form der Berge schon kommen

27 September 2017

Es ist echt schön hier, haben in einer Plastikbar zu Abend gegessen, und einer Pilgerin beim suchen nach ihrem Quartier geholfen
Und einmal von der anderen Seite
Die alte Brücke bei Sonnenuntergang, wg Ponte
Das Pilgerleben hat auch seine schönen Seiten. Mitten in der Stadt im Hinterhof unseres Hotels. Oben links wohnen wir. Und gleich springe ich ins Wasser bei 25 °. Wir sind in Ponte de Lima beim Km 97
Einer der schönsten Bildstöcke auf dem Caminho. Es stellt einen Pilger dar

26 September 2017

Und das war bestimmt einer der Höhepunkte unserer Reise. Wir haben alle zusammen gesessen und gemeinsam gegessen. Susanna, die Patronin hat lecker gekocht und Leute aus Brasilien, Kanada, Ecuador, USA und Deutschland saßen an einem Tisch.
Die Anlage, sehr einfach aber zweckmäßig und die Leute total nett.
20 km können einen ganz schön fertig machen. Wir sind in der Estabulo de Valhinas, nur Pilger hier. Km 83
Die kleine Kapelle war richtig schön, leider verschlossen wie die Toilette dahinter. Dabei war unter den Bäumen nebenan ein schöner Rastplatz eingerichtet
Das Herz des Eisenbahners geht auf.
Impressionen vom Wegesrand

25 September 2017

Und hier sind wir mitten in den Wahlkampf geraten. Auch hier ist am Sonntag Parlamentswahl, nur gibt es noch mehr Tamtam, im wahrsten Sinne des Wortes.
Ein schöner botanischer Garten, mitten in der Stadt
Bei Km 63 erreichen wir Barcelos
Mal eine kleine Impression von unterwegs. Die Landschaft ist eigentlich sehr schön, jedoch unheimlich zersiedelt und unangenehme Bauruinen. Sind lange mit Martin, einen holländischen Pilgerer zusammen gelaufen und die Zeit ist schnell vergangen.
Das Eingangsportal unseres Hotels in Acros. Heute Morgen bei Sonnenschein, gestern hat es den Rest des Tages geregnet.

24 September 2017

Die Bildstöcke werden uns auf dem Caminho begleiten. Andachtskerzen können durch die Öffnung geschoben werden, sonst ist die Andachtsstätte verschlossen
Ein letzter Blick auf den Atlantik, und dann folgen 10 km ins Landesinnere nach Acros. Da wurden keine Bilder mehr gemacht, wir mussten höllisch aufpassen, da wir meistens keinen Fußweg hatten. Die Portugiesen fahren wie die Henker. Nachmittags fing es an zu regnen, wir haben grade noch unser Hotel erreicht.
So sieht der Caminho am Atlantik aus. Man muss sich an das laufen auf dem Bohlenweg erst gewöhnen
Gleich sofort ein netter Gruß
Erster Blick auf den Atlantik, wir nehmen den Weg wieder auf.

23 September 2017

Und die ganze Pracht mit Farbverstärkung
Und ein schöner Tag ist vorbei mit einem herrlichen Sonnenuntergang
Unsere kleine Lieblingsbar in Porto. Gestern waren wir dort für einen kleinen Hamsch zwischendurch und heute lecker essen und trinken
In Porto zurück sind wir dann in die Kathedrale und haben uns den kirchlichen Segen für den Caminho in Form eines Stempels geholt
Die Strecke führt durch das Duorotal und ist sehr schön. Das Wetter war im Gegensatz zu Porto schwülwarm und wir sind nach 2 Stunden wieder zurück. Schade eigentlich, wir hätten noch gern eine Bootsfahrt gemacht, aber außer uns wollte zuerst keiner und nachher war es zu spät.
Also heute morgen recht früh aus den Federn und dann lief alle Zeit durch die Finger. Erst haben wir den Bus in die falsche Richtung genommen und sind dadurch viel später in der Stadt gewesen. Haben den ganzen Tagesplan umgeschmissen und sind in den Zug nach Regua eingestiegen.

22 September 2017

Und zum Schluss des Tages, Mare Atlantico. Wir sind dann mal mit der Pilgerei angefangen und haben auf dem Caminho längs des Atlantik die ersten Kilometer gemacht bei Sonnenschein und einem tollen Sonnenuntergang.
Das ist die Ponte de Luis, neben der Kathedrale Wahrzeichen. Alles immer in Kombi, unten Autos und Fußgänger, oben Metrotram und Fußgänger.
Insider: und wer läuft uns über den Weg? Der Tiger natürlich und ohne Suchen.
Einer der schönsten Bahnhöfe , Sao Bento. Alle Wände mit den tollsten Kacheln. Leider ging keine Reservierung mehr für den Dampfzug im Duorotal, dafür aber der erste Stempel im Pilgerpass
Und heute morgen ging es mit dem Flieger um 10 h nach Porto. Dank Zeitverschiebung waren wir schon um 11.30 h da und um 12 h im Hotel. Dann in die Stadt (Hotel liegt außerhalb wegen des Wanderns am Sonntag). Und gleich in die erste Tourifalle getappt. Das kleine Gedeck, ein Portwein und ein frittiertes Bacalhaubällchen für 9 €. Geschmeckt hat es aber gut und der Laden ist super styli. Und wenn man bedenkt, das in Basel eine Bratwurst mit Rösti 21 € kostet, alles im Rahmen.

21 September 2017

Total toll, auf einer Hauswand die Größten des Pop. Natürlich auch die fab four.
Inside Kleinekathöfer, auch der Tiger ist hier, allerdings ziemlich neu
Das Rathaus von Basel
Kultur muß auch sein, der berühmte Tinguely-Brunnen aus zwei Perspektiven
Schienenersatzverkehr von Rastatt nach Baden-Baden klappt super, Busse ohne Ende und noch einen Takt früher erreicht!😃
Jetzt geht's los. Pünktlich und gut gelaunt in der 1.Klasse