Europe · 30 Days · 85 Moments · July 2017

Unsere Abenteuer in Norwegen


12 August 2017

Heimreise....đŸ˜„ sitzen beim Kapt'n FrĂŒhstĂŒck auf der "Kopenhagen" und fahren von Gedser nach Rostock. Nun freuen wir uns auf zu Hause und unsere Lieben. Wir fuhren 6180 km im Wohni durch drei LĂ€nder. Dabei nutzten wir 23 FĂ€hren, um ĂŒber die vielen Meere, Fjorde und Seen zu kommen. Wir hatten fast immer Sonnenschein und ĂŒbernachteten nur auf vier zu bezahlenden PlĂ€tzen sonst meist in der Wildnis. Mit viel Spaß und Action erholten wir uns prima und freuen uns schon auf nĂ€chstes Jahr, wenn es wieder heisst: "Auf nach Norwegen."
Nach dem schönen Elchpark kamen wir an einem interessanten Freiluftmuseum vorbei und bummelten durch die alten BauernhĂ€user. Mit der FĂ€hre ging es dann weiter von Helsingborg nach Helsingöre. (Schweden- DĂ€nemark). Dort suchten wir uns ein schönes MeerplĂ€tzchen in Gedser zum ĂŒbernachten. Wuschel sprang in die "stĂŒrmische" Ostsee und wir waren entsetzt, wie frĂŒh es dunkel wurde. Mit selbstgemachten Johannisbeerlikörchen stießen wir auf einen gelungenen Urlaub an und fielen k.o. ins Bettchen.

11 August 2017

Elchpark Markaryd: Mit repariertem Wohni konnten wir nun gemĂŒtlich in mehreren Runden durch den Elchpark fahren und uns die sanften Riesen aus der NĂ€he anschauen. Am Eingang hing ein Plakat der PreistrĂ€ger des Fotowettbewerbs vom letzten Jahr. So hing da also ein Foto von mir und ich brauchte nur eine Eintrittskarte zu bezahlen. 🙄Fragen kost ja nix. Hi.... Wir waren das erste Auto und es war frĂŒhmorgens noch sehr leer. Die Elche lagen mĂŒde im Wald und freuten sich ĂŒber unsere mitgebrachten Äpfel. Es war ein schönes Abschlusserlebnis unseres aufregenden Urlaubs.
Wir lieben den Elchpark in Markaryd. In einer 3,5km langen SchlÀngelfahrt durch den Wald besichtigten wir die sanften Riesen mit den schönen Augen aus nÀchster NÀhe.
Welch ein Schreck am vorletzten Urlaubstag. Das Wohni streikte nun völlig am nebligen See und startete nicht. Mit MĂŒh und Not stotterte es mit Hilfe der Bootsbatterie los. Aber die war nun auch alle und die ZĂŒndung ausschalten wĂ€re unklug. Es war 6.30 Uhr. Um uns schliefen noch alle. 100m hinter dem Campingplatz fanden wir eine kleine Fiatwerkstatt, die aber keine Batterien hatte. Na fein! 50m neben der Werkstatt war ein Ersatzteilladen fĂŒr Autos. Wir ließen das Wohni also tuckern und wartete bis um 9Uhr. Ein rĂŒhriger Mitarbeiter schaute sich das Elektrikproblem im Wohni an und fand die entsprechende neue Batterie, die passen sollte. Dann fuhr er mit uns wieder 50m weiter in eine andere Werkstatt, wo uns ein ausgewanderter Brandenburger in deutsch empfing und zusammen mit Wuschel eine neue Batterie einbaute. Phu! Was hatten wir wieder fĂŒr ein GlĂŒck. So standen wir, wie geplant, pĂŒnktlich kurz vor 10 in Markaryd vor dem Elchpark und konnten ruhigen Gewissens unsere Rundfahrt beginnen.

10 August 2017

Nach einem erfrischendem Bad um 7 Uhr im See mit Bioshampoo starteten wir mit Schwierigkeiten. Die Wohnibatterie machte schlapp. Aber der schlaue Wuschel ĂŒberbrĂŒckte mit der Bootsbatterie und so konnten wir weiterdĂŒsen. WĂ€hrend der nĂ€chsten 360km besuchten wir abseits der grossen Strassen alte Kirchen, stiegen bei urigen, aussergewöhnlichen CafĂ©s aus und nahmen am lockeren, schwedische Leben teil. Wir fuhren durch unendliche WĂ€lder mit BlaubeerstrĂ€uchern und lila Heidekraut. Am Götakanal sahen wir kurz den treppensteigenden Schiffe zu. Unser Ziel Markaryd haben wir erreicht und stehen bei KĂ€sefondue und Erdbeeren mit Vanillesosse am sonnendurchfluteten See und freuen uns morgen auf den Elchpark.

9 August 2017

Wie Schwedenliebhaber wissen, bedeutet Loppis Flohmarkt und davon gibt es Unmengen. Da die Sonne heute frei hatte, durfte sich der Regen um uns kĂŒmmern und das machte er sehr ausdauernd und pflichtbewusst. Die schwedischen WĂ€lder tropften und wir hielten auf unserem Weg Richtung Heimat an vielen Loppis.Es gab sie in Scheunen, HĂ€usern, Garagen, Dachböden. Von ĂŒberfĂŒllten dreckigen Messischeunen bis super geputzten, freundlichen VerkaufsrĂ€umen. Wir wĂŒhlten und suchten, diskutierten miteinander, ĂŒberlegten und handelten auf englisch und mit HĂ€nden und FĂŒssen. Es gab so viele schöne alte Dinge, die man nicht wirklich braucht. Wo nur hinstellen? Ich kam an alten Metallkannen und schönen Stoffen kaum vorbei, Wuschel liebĂ€ugelte mit verrostetem Werkzeug und Holzteilen. Aber wir sind mittlerweile sehr wĂ€hlerisch geworden und haben ja auch schon soviel. Trotzdem machte es viel Spaß zu trödeln und das Eine oder Andere zu erstehen. Noch ist sogar etwas Luft in der Wohnigarage. 😂
Gerade durch den schwedischen Wald gerobbt und lecker Blaubeeren gesammelt. Toller RĂŒckensport.... Schauen wir mal, ob wir Germknödel bekommen. DĂ€nische Vanillesosse hab ich ja klugerweise mitgenommen. 😃 Tortletts sind auch noch an Bord. Das wird ein Festschmaus und blaue Zungen sind vorprogrammiert. 🙄

8 August 2017

Unsere erste Nacht in Schweden. Hier finden wir wieder romantische PlĂ€tzchen mitten im Wald an strudelnden FlĂŒssen mit Lagerfeuerplatz. Nur Holz mussten wir selbst sammeln, aber Wuschel war nicht zu halten. Endlich Feuer machen! Dazu gab es leckere, heisse Fischsuppe mit selbstgeangelten Inukla- Fisch.
Kurz vor der schwedischen Grenze, auf der 26, kommen wir plötzlich an dieser alten Farm vorbei, die sich als Loppis (Flohmarkt) entpuppte. Die alte Dame drĂŒckte uns erstmal Taschenlampen in die Hand und ließ uns im Dunklen stöbern. Wuschel kam gar nicht mehr heraus, wĂ€hrend die quasselfreudige Dame mir die Geschichte des Hofes und damit die ihrer Familie erzĂ€hlte. Das Haus wurde 1815 erbaut und ihr Ur-Großvater lebte dort und hatte 15 Kinder, wovon 9 ĂŒberlebten. So ging es immer weiter und war sehr interessant. NatĂŒrlich fand mein kleiner Sammler wieder interessante StĂŒcke und wir wurden die restlichen norwegischen Kronen los. Nun sind wir bereits in Schweden. Nach langem Kartenstudieren und hin- und her ĂŒberlegen fahren wir nun doch ĂŒber Schweden zurĂŒck, weil das Wetter in norge auf unserer Strecke richtig mies wird. Vielleicht finden wir ja noch einige andere interessante Loppis in Schweden.
Unterwegs kamen wir kurz vor Kilten auf der Strasse 26 an dem leider geschlossenem Blockkodden Villmarksmuseum vorbei. Da keiner da war, schauten wir uns das AussengelĂ€nde an und trafen Waldgespenster, Hexen, Krokodile und lernten bei einem Spaziergang auf einem herrlichen Pfad einiges ĂŒber die Arbeit der Flösser und Waldarbeiter. Im Wald verstreut viele alte BlockhĂ€user, in denen man das Leben frĂŒherer Zeiten nachempfinden konnte. Wir waren die einzigen GĂ€ste und der sonnendurchflutete Wald mit Flechten, Moosen, Blaubeeren sowie Pilzen duftete harzig-wĂŒrzig. Holzstege fĂŒhrten durch eine mit FlĂŒssen durchzogene, morastige Moorlandschaft. Alles strahlte eine vollkommene Ruhe und Harmonie aus.
Norwegen das Land der alten BauernhĂ€user und ursprĂŒnglicher Natur mit tollen Bademöglichkeiten.
Wenn man durch Norwegen fĂ€hrt sollte man einen Abstecher in die Kommune Sör Tröndelag machen. Da gibt es zwar auf 1km2 nur 3 Einwohner, aber dafĂŒr ist das StĂ€dtchen Röros und die Natur rundherum ein Augenschmaus. Man fĂŒhlt sich ins 17. Jhd versetzt. Viele farbenfrohe HolzhĂ€user stammen aus dieser Zeit. Wegen der alten Bausubstanz wurde Röros in die World Heritage List der UNESCO eingetragen. Urige Cafes laden zum Waffelessen ein. Niedliche LĂ€den ziehen das Geld aus der Tasche. Das ErzbergbaugelĂ€nde wurde in ein Museum verwandelt. Sehr anschaulich ist alles erklĂ€rt. In den Abraumhalden finden oft Konzerte statt. Galerien und KunstgewerbelĂ€den sind fĂŒr alle GeschmĂ€cker. Wir bummelten gemĂŒtlich durch den Ort und fĂŒhlten uns wie richtige Urlauber.
So ein Wohniurlaubsmorgen kann schon anstrengend sein. Wir haben uns in der Enge gut eingelebt und sind ein eingespieltes Team. FrĂŒhstĂŒck zaubern, Betten machen, abwaschen, WĂ€sche durchdrĂŒcken, aufrĂ€umen usw.... und wĂ€hrend meine Aufgaben erledigt sind und Wuschel noch den Kranich am Heck auf Hochglanz bringt und die qietschende TĂŒr repariert, absolviere ich fix FrĂŒhsport und klettere zum Wasserfall runter. Er begrĂŒĂŸt mich dröhnend und feucht sprĂŒhend. Die blauen Glockenblumen wackeln fröhlich in der Sonne.

7 August 2017

Warum vergehen Urlaubstage immer wie im Fluge? Wir schafften 361 km und stehen an einem donnernden Wasserfall kurz vor Röros auf der Straße 30. Wir werden sicherlich von Babyelchen, festgerammelten Wohnis, eiskalten Seen mit tollen Bademöglichkeiten, zu grossen Möbeln, der Route 66 mit einer Kerzenfabrik, alten Kirchen und verrĂŒckte Lachsanglern trĂ€umen und was wir heute sonst noch so erlebten.
Diese Elchkuh mit ihrem Jungen stand am Straßenrand auf der Wiese und ließ sich nicht stören.
Mein Blutdruck ist immer noch auf 250. Dabei wollten wir uns nur den Formofoss Wasserfall hinter Gong anschauen. Wuschel fuhr wieder so dicht wie möglich in einen Waldweg, immer tiefer in den Wald. Ich sagte: "lass uns oben parken und laufen.." Plötzlich war Schluss und der Platz, wo wir standen, genauso gross wie das Wohni. RĂŒckwĂ€rts ein steiler Anstieg auf Schotter. Na prima. Mir rutschte gleich das Herz in die Hose. Die einzige Möglichkeit, auf der Stelle drehen. Mit einem 7,34m Wohni. Toll. Nach langem, milimeterweisem vor und zurĂŒck hatten wir es gemeinsam geschafft. Dann hieß es Gas geben, um den Berg zu bewĂ€ltigen. Wuschel trat durch. Das Wohni schlenkerte und rutschte. Ich stand unten und hielt den Atem an. Nach gefĂŒhlter Ewigkeit - phu, geschafft. Das brauchen wir nicht nochmal. Fazit: MĂ€nner sollten auf ihre Frauen hören.... Aber Schuld war natĂŒrlich der Troll. 😉 Dann besichtigten wir zu Fuß in Ruhe den gewaltigen Formofoss und unser Herzschlag beruhigte sich etwas.

6 August 2017

Auf der RĂŒckfahrt kamen wir am Svartisengletscher vorbei, eine neue Wanderchance. Diesmal meinte der Wettergott es gut und um 7 Uhr wanderten wir los. Es ging ĂŒber 2h immer am milchig hellblauen See entlang, durch morastige Wege, ĂŒber BaumstĂ€mme, durch BĂ€che, vorbei an WasserfĂ€llen, durch meterhohe nasse Farne und ĂŒber gelb blĂŒhende Orchideenwiesen. Wir waren schnell klatschnass aber Eins mit der Natur. Dann begann der Aufstieg in die Berge, vorbei an donnernden WasserfĂ€llen und ĂŒber rot, silber, goldenes BlĂ€tterteiggebirge. Wir kletterten immer höher und die Aussichten wurden spektakulĂ€r. Plötzlich erhob sich der riesige Gletscher hinter dem hellblauen See vor uns in seiner jahrhunderte alten Erhabenheit. Der Wind pfiff eiskalt und alles strahlte eine eingefrorene Ruhe aus. In einer SchutzhĂŒtte mit Blick zum Gletscher wĂ€rmten wir uns bei heißem Tee mit KnĂ€ckebrot. ZurĂŒck ging es mit dem Boot und wir sahen die Wanderstrecke vom See aus. Nach 7 h hatte das Wohni uns wieder.
Endlich wandern. Der Svartisengletscher soll erobert werden.

5 August 2017

Unser Übernachtungsplatz am Gletscher Svartisen, den wir morgen in 4h erwandern wollen. Hoffentlich spielt das Wetter mit.
Am Polarkreis 66 Grad 33N an der E6. Wuschel organisierte extra einen Regenbogen. Ausserdem kamen wir an vielen WasserfÀllen vorbei und fuhren endlose Strassen.
In der Grottlihöhle erlebten wir zu viert eine FĂŒhrung. Sie war sehr beeindruckend. Wir liefen 1km in den Berg und wurden von tosendem Wasser mit kleinen WasserfĂ€llen begleitet. Überall glitzerten Wassertropfen an den Decken und kleine Stalagtiten hingen an den Decken. Ein schönes Erlebnis.
Nationalparkcenter kurz vorm Polarkreis auf der E6. Sehr liebevoll und informativ ausgestattet und fĂŒr Kinder jede Menge zum anfassen und ausprobieren.
Auf unserer Route weichen wir gern mal vom Wege ab und folgen angezeigten SehenswĂŒrdigkeiten. Dieses kleine Freilichtmuseum fanden wir an der E6 im Saltdal. Wuschel wurde zum Lehrer in einer Dorfschule aus dem 17. Jhd. und erklĂ€rte den Wal. (gestern gut aufgepasst 😅). Ich wurde zur MĂŒllerin und drehte mĂŒhsam den schweren Stein. Ein GlĂŒck essen wir ja kein Brot mehr..😂. Aber dafĂŒr frisch gebackene, heisse, duftende Waffeln mit Schmand und Moosbeermarmelade. Dazu heißen Kaffee. Urlaubsmomente die hĂ€ppy machen... Interessant auch die eingerichteten Wohnstuben oder der Blick in die Zahnarztpraxis. Was sind wir doch froh im Hier und Jetzt zu leben.
Gestern war noch ein langer Abend, denn wir fuhren bis 23.30 Uhr ĂŒber die Lofoten bei verzaubertem Licht. Die untergehende Sonne tauchte alles in Rottöne ĂŒber die ganze Farbpalette. Die Lofoten sind der grosse rauhe Bruder der lieblichen Schwester Vesteralen und strotzt vor Bergen, die im Himmel anstossen. An die HĂ€nge quetschen sich rote und weiße HĂ€uschen auf Holzpfeilern. Die Strassen winden sich in vielen Kurven und jeder Ausblick ist schön. Wir erlebten einen unglaublich kitschigen Sonnenuntergang in grellem gold-orange und obwohl die Sonne im Meer schlafen ging, war es noch lange hell. Alles ist so bildschön und die Seele seufzt zufrieden...
Die Lofoten beeindrucken uns immer wieder.
Abschied von den Lofoten um 7 Uhr. Fahren von Moskenes nach Bodö. 3.5h dauert die Fahrt. Nun erstmal frĂŒhstĂŒcken.

4 August 2017

Nun sind wir mit der FĂ€hre auf den Lofoten in Fiskebölvika angekommen und erhabene, dunkle Berge mit Schneeflecken begrĂŒĂŸen uns. Die Sonne steht schon tief, strahlt aber mit guter Laune. Diese verging uns kurzfristig als unsere Waltour wegen hoher Wellen abgesagt wurde. Wie hatten wir uns darauf gefreut. Aber als ich das Schiff sah, verging mir die Freude. Alle Passagiere sollten sich auf dem Bug eng zusammendrĂ€ngen und 3h bei Wellengang stehen. Also sehen wir es positiv. Wir haben die Wale ja vor 2 Jahren gesehen. Karsten erzĂ€hlte uns alles ĂŒber Wale. Das Walmuseum war grosse Klasse. Das Skelettfoto ist ein Kopf vom Pottwal. Wir entschieden uns also schweren Herzens die RĂŒckfahrt anzutreten. In 7 Tagen mĂŒssen wir wieder in Trelleborg sein und das sind noch ca. 2400km. Aber der Weg ist das Ziel und wir wollen noch einiges sehen. Am weissen Sandstrand sprangen wir in den eisigen Nordatlantik. Der RĂŒckweg an der KĂŒstenstrasse nahm uns in ihren Bann. Jetzt geht's ĂŒber die Lofoten.
Die Vesteralen haben uns verzaubert. Hier mĂŒssen wir nochmal her. Unbedingt.
Milchiger Nebel auf den Versteralen versteckt noch Schönheiten. Aber bald löst die Sonne die RÀtsel.
Abendspaziergang an der Mole in Dverberg bei zauberhaftem Licht. (22 Uhr)

3 August 2017

Unser NachtplĂ€tzchen im Minihafen von Dverberg. Sehr gemĂŒtlich und ruhig. Nebenan ist gleich ein Coop- Minisupermarkt, wo es fast alles gibt. Das Gute, jeder Supermarkt hat einen Gastinternet-Zugang. So können wir dann immer fix die neuesten Infos senden.
Heute sind wir völlig durchgeschĂŒttelt und nicht nur das Wohni fĂ€ngt langsam an zu quietschen, mein RĂŒcken auch...460km fuhren wir vom Svartisengletscher ĂŒber die schöne 17, die E80, E6, die 85 und die 82 und stehen nun 22km vor unserem Ziel Andenes auf den Vesteralen. Die Straßen werden, je weiter es nach Norden geht, immer schlechter. Wir dĂŒsten ĂŒber viele BrĂŒcken, wie z.B. die berĂŒhmte SaltstraumenbrĂŒcke wo wir auch schon vor Jahren angelten. Die einstĂŒndige FĂ€hrĂŒberfahrt auf einem fast leeren Schiff war wieder traumhaft. Unterwegs buchten wir per Handy vorsichtshalber unseren morgigen Ausflug. Um 14 Uhr geht's mit einem Walboot Richtung Meer und wir hoffen die grossen Riesen zu sichten. Sind schon sehr aufgeregt und freuen uns sehr. Nun können wir aber erstmal etwas verschnaufen. Bei frischen Erdbeettortletts und Weinchen lassen wir nun den Abend ausklingen.
Was sind wir doch fĂŒr GlĂŒckskinder. Seit 6 Uhr unterwegs und ca. 340km gefahren. Kommen am Hafen in Bognes an, da steht die FĂ€hre nach Lodingen zu den Lofoten. Wir fahren rauf, die Heckklappe wird zugeklappt und los gehts....Auf zu den Lofoten. Juchu! Das Meer ist ruhig, der Wind zerrt an uns und es regnet nicht. Was will man mehr.

2 August 2017

Wir haben unser Tagesziel erreicht, den Swartisengletscher. Um dahin zu kommen, fuhren wir mit 5 FĂ€hren insgesamt ca. 2,5h bei herrlichem Wetter und legten 240km auf kurvigem Asphalt zurĂŒck. Dabei begegneten wir dem Elch, lernten den Dichter und Pfarrer Petter Dass (1647-1707) und seine WirkungsstĂ€tte Alstahaug kennen und besichtigten das Museum von aussen. Die zeitgenössische norwegische Baukunst gefiel uns nicht. Zu glatt und modern. Wir fuhren ĂŒber die riesige HelgelandbrĂŒcke, kletterten auf Aussichtspunkte und schauten neugierig in Kirchen. Am meisten genossen wir aber die Überfahrten von Horn bis Foröy und die unglaublichen Ausblicke ĂŒber das weite Wasser in die Berge. Wir ĂŒberquerten dabei den Polarkreis und sahen am Ufer den Globus als Richtlinie dazu. Morgen wollten wir eigentlich zum Svartisengletscher wandern. Aber der ist gerade im Nebel verschwunden und es regnet sich ein.
Gerade den Polarkreis, mit FĂ€hre Nr 4 fĂŒr heute, ĂŒberquert. Die Sonne strahlt, wir können weit ins Land und die Berge schauen.
Wir warten auf die FĂ€hre und nutzen die Zeit, um zu brutzeln. Es gibt Fisch Inukla.
Bei unserem Halbinselhopping von Brönnöysund ĂŒber Horn, Forvik, Tjötta hatten wir bei strahlender Sonne tolle Aussichten auf die SchĂ€ren. Auf Tjötta meinte Wuschel, so in 200m kommen Elche....und macht plötzlich eine Vollbremsung. Dachte er will mich verĂ€ppeln. Aber da stand der Prachtbursche mit Geweih seelenruhig am Wiesenrand und frĂŒhstĂŒckte die Zweige der BĂ€umchen ab. Ich sprang in Schlappen aus dem Wohni, kĂ€mpfte mich leise, kurzhosig durch's dornige GestrĂŒpp und hatte das Foto im Kasten. Er blickte uns lange an und verschwand dann im BlĂ€tterwald.

1 August 2017

Norwegischer Abend mit selbstgesammelten Blaubeeren am zugigen Meer.
Unsere erste Elchkuh am Strassenrand.... Wuschel wendete vor Begeisterung mit dem langen Wohni auf der Stelle. Ein Prachtexemplar!
Wir waren heute 14h auf Achse und fuhren 370km durch unendliche Kurven von Lensvik ĂŒber die 710, die 715, Abzweigung in Mörreaunet bis ins StĂ€dtchen Malm. Dann weiter auf der 720 und immer am Meer die 17 entlang bis Brönnöysund, wo wir jetzt am Meer stehen. Wir wanderten zwischendurch ĂŒber HĂ€ngebrĂŒcken, gaben Geld beim Trödler aus, sammelten Blaubeeren, fuhren mit FĂ€hren ĂŒber Fjorde und sahen vieieiel Natur. Das Highlight war zum Schluss die Elchkuh am Strassenrand, nach der wir schon so lange Ausschau gehalten haben. Jetzt gibt es zum Abendbrot selbstgesammelte Blaubeeren mit Pudding. Wir sitzen direkt am Meer und genießen dabei den Sonnenuntergang.

31 July 2017

Heute haben wir es bis Lensvik geschafft und ĂŒbernachten im Ort direkt hinter Coop dem Einkaufszentrum. Hier hat alles bis 22 Uhr offen. Die MĂ€rkte sind riesig und die Preise hoch. Aber wir haben ja viel Fisch an Bord. Gerade haben wir die erste Portion von unseren vielen eingeschweissten, tiefgekĂŒhlten Fischportionen schön gebraten gefuttert. Es war mega lecker. (Danke Klaus und Ingrid...😘)
Smöla eine vertrĂ€umte Inselgruppe mit vielen BrĂŒcken. Traumhaft.
Momentan sind wir auf Smöla, einer Inselgruppe in Mittelnorwegen auf Achse. Sie ist 274 km2 gross und es wohnen hier ca. 2100 Leute. Viele kleine und grosse BrĂŒcken verbinden die Inseln. Wir haben gute Aussichten aufs Meer und die SchĂ€ren. Heidekraut, Blumenwiesen Flechten und flache Felsen wechseln sich ab. Schafe grasen. Der Wind pfeift ĂŒber die Insel und verpasst uns tolle Frisuren. GemĂŒtliche Kaffees laden zum verweilen ein und wir können dem norwegischen Kuchen nicht widerstehen. Leider sind wir auf dem Weg zur FĂ€hre, um aufs Festland zurĂŒckzukehren. Der Abschied von Smöla fĂ€llt uns schwer.
Heute frĂŒh hieß es Abschied nehmen von Ingrid und Klaus, zwei sehr liebenswerten Menschen. Wir verstanden uns so prima und die letzten dreieinhalb Tage waren spannend, abenteuerlich, erholsam und fröhlich. Wir genossen sie sehr und der gestrigen Sonnenuntergang mit Regenbogen gegen 23 Uhr meinte es auch gut mit uns. Nun geht die Reise weiter Richtung Norden.

30 July 2017

Plötzlich zuckt die Leine der Angel wie verrĂŒckt und ich kann sie kaum halten. Sie biegt sich gefĂ€hrlich und die Kurbel lĂ€sst sich nur megaschwer drehen. Ich habe das GefĂŒhl ein Riesenfisch hat angebissen. Die Wellen plĂ€tschern an den Kutter. Möwen lachen schreiend und fliegen aufgeregt in Vorfreude um uns herum. Klaus und Wuschel helfen mir, den Brocken mit einem Haken an Land zu ziehen. So erging es mir sieben Mal. Wir angelte wieder Dorsche, Lengs, Rotbarsche, Seelachse, Markrelen, ein Knurrhahn und Pollaks. Es machte so super Laune. Das Wetter war Klasse und die Zeit verging wie im Fluge. Wir nahmen die Fische gleich aus und Klaus filetierte sie mundgerecht. Die Pfanne brutzelt nun schon. Wir sind sehr ausgehungert von der Angelei und lassen es uns gleich munden. Der Fisch wird nur in Mehl gewĂ€lzt und gebraten. Ein Hochgenuss. Ein dickes Danke an Ingrid und Klaus fĂŒr dieses tolle Erlebnis und fĂŒr die liebe Gastfreundschaft. 😘
Angeln auf dem schönen Kutter norge mit Klaus auf dem Fjord vor Edoy. Ratet mal, wer Angelkönigin wurde..😁
FĂŒnf Uhr frĂŒh. Es zieht mich magisch an den Fjord und ein herrlicher Sonnenaufgang ĂŒber dem Leuchtturm von Edoy und ein farbenfroher Regenbogen begrĂŒĂŸen mich. Leider auch 7598 Nitzen (MinimĂŒcken) die meine Beine sehr lecker finden. Also schnell wieder ab in die Koje und weiterschlafen....

29 July 2017

Ein wirklich schöner Tag geht zu Ende. GemĂŒtlichkeit bei Ingrid und Klaus mit einem atemberaubenden Blick auf den Fjord und die Berge.
WĂ€hrend die MĂ€nner nach dem Fahne hissen angelten, spazierte ich mit Ingrid auf den höchsten Berg auf Edoy und wir trugen uns ins Gipfelbuch ein. Der Aufstieg war sehr anstrengend.😅Der Berg ist 60m hoch.... Wir sammelten WildkrĂ€uter und bewunderten Orchideenwiesen. Den Rest des Tages lag ich lesend im Garten oder saß am Fjord und beobachtete die Schiffe. So bin ich heute absolut tiefenentspannt und die Sommersprossen tummeln sich mal wieder... Abends gab es dann frischen Fisch aus der Pfanne und nun sitzen wir gemĂŒtlich bei Weinchen und Whisky beisammen, schauen auf den Fjord aus dem Wohnzimmerfenster und relaxen.
Heute war der Urlaubstag der Urlaubstage....Sonne pur, 25 Grad. Wuschel war den ganzen Tag mit Klaus angeln. Strahlend und super stolz kamen sie zurĂŒck und hatten viel Fisch gefangen. Dabei war Dorsch,Makrele, Seehecht, Seelachs und Pollak. Im Keller wurde der Fisch dann gleich verarbeitet und eingeschweisst. Nun wartet er in der TiefkĂŒhltruhe darauf, dass wir ihn ins Wohni umladen. Wir werden also die nĂ€chsten Wochen nicht hungern.

28 July 2017

Wir angelten, was das Zeug hielt. Erst sollten Makrelen als Köder geangelt werden. 100m Sehne wurde bis zum Grund abgelassen und dann wieder aufgerollt. Sehr anstrengend!!!! Der Wind frischte auf. Die Wellen wurden stĂ€rker und das Boot schaukelte wie verrĂŒckt. Riesige Schiffe fuhren vorbei und machten auch riesige Wellen. Eine echte Herausforderung - festhalten und mit 2 HĂ€nden die Angel bedienen. Keine Zeit zum ĂŒbergeben..... Es war zum verzweifeln, die Fische hatten keine Lust geangelt zu werden. Gerade mal 3 Makrelen...Toll war, dass ich die norge auch mal lenken durfte. Nicht so einfach bei dem Wellengeschubse. Im letzten Jahr angelten wir eine Schubkarre voll Fische. Also werden wir morgen noch mal rausfahren und unser GlĂŒck probieren. Petri Heil....Zum Abendbrot gab es statt frischen Fisch KĂ€seschlemmies...
Dann wurde auf einen guten Fang erstmal angestossen. Wir tuckerten am gemĂŒtlichen Haus von Ingrid und Klaus vorbei....Die Möwen beĂ€ugen uns misstrauisch.
Heute waren wir mit dem Fischkutter von Klaus im Edoyfjord angeln. Wuschel schleppte per Schubkarre das Equipment zum Schiff und erstmal wurde alles vorbereitet. Das Wetter war warm und das Wasser ruhig ... noch.....
Gestern erreichten wir nach vielen FĂ€hrĂŒberfahrten endlich die Atlantikstrasse. Kleine und grosse BrĂŒcken verbanden felsige Inselgruppen. HolzhĂ€uschen standen einsam auf den Inselchen. Das Meer spielte mit den Algen. Möwen kreischten lautstark. Überall lehnten Angler an den BrĂŒcken und hofften auf den Fang. An der Atlantikstrasse wimmelte es von Touries. Dabei gibt es hier oben noch viel schönere BrĂŒckenaussichten. Aber das verraten wir nicht.... Wir erreichten abends unser erstes Zwischenziel, die Insel Edoy auf Smöla. Dort besuchen wir Ingrid und Klaus, die uns wieder herzlich aufnahmen. Wir verlebten noch bis Mitternacht zusammen einen entspannten Abend und genossen bei interessanten GesprĂ€chen den herrlichen Ausblick auf den Edoyfjord.

27 July 2017

Endlich. Mein erster Fisch. Juchu. Wuschel angelte einen Miniseestern samt Riesenalge. 😂 Es gibt also heute Abend gegrillten Fisch.

26 July 2017

Die rauchenden Dreckschleudern auf dem Geiranger sind UmweltsĂŒnden hoch Zehn. Beim fĂŒllen ihrer BĂ€uche mit Bussen und Zweibeinern bildeten sich durch schwarze Abgasfahnen stinkende, bunte DieselpfĂŒtzen neben unseren Angeln im Hafen. Kein Wunder, dass nix biss. Sonst sind wir heute viel aus dem Wohni ausgestiegen und haben die Natur genossen. Über enge Straßen fuhren wir hunderte Meter oberhalb des Innvikfjords und ich betete, dass uns niemand entgegen kam. Unser linker Außenspiegel kĂŒsste dabei einen Transporter und bereute es bitterlich. Die Ausblicke von oben waren unglaublich schön. In Hellesylt am Geiranger staunten wir ĂŒber geschlossene Hotels und den herunter gekommenen Ort. Im Supermarkt erschlugen uns die Preise. Ich wollte doch nur Salat und HĂ€hnchen.... Alles irre teuer. In einer Schule betreuten fleißige FerienschĂŒler ein Kaffee und es gab hĂŒbsche, leider ĂŒberteuerte Handarbeiten. Nun sind wir in Stranda gestrandet und ĂŒbernachten im Hafen mit Blick auf den Storfjorden.
10 Uhr Knopperszeit in Deutschland. 10 Uhr Angelzeit in Norwegen in Ryssfjora am Utfjorden. Abseits der Pisten diesen Traumplatz gefunden. Im Fjord schwimmt Abfallholz, BĂ€ume, braune, wabbernde NadelholzflĂ€chen. Das muss geschĂŒttet haben....Selbst die Fische verstecken sich .
Duschen am Eidsdalfoss...mega laut und sehr nass. 😁
Den perfekten FrĂŒhstĂŒcksplatz gefunden. Schöner Ausblick, Badestelle und frische Blaubeeren vor der TĂŒr. Was will man mehr??? 😃
Der Tag fĂ€ngt ja gut an. Extra frĂŒh losgefahren und nun stehen wir an der 60, NĂ€he Byrkjelo mitten auf dem Berg vor einer Strassensperre. Der nette Ranger zeigte uns Fotos von einer weggespĂŒlten Strasse. Extrem. Mehrere Monate Arbeit... FĂŒr uns heisst das 3h Umweg. Egal. Der Weg ist das Ziel.

25 July 2017

Wollten am Kjosnesfjord zwischen dem Grovabreen dem Jostdalsbreen ĂŒbernachten. Standen direkt neben einem murmelnden Bach und wurden dann weggeschickt, da es Nationalparkterritorium ist. Also ging es noch ein StĂŒckchen weiter bis 23 Uhr und wir fanden ein anderes schönes PlĂ€tzchen.
Nun sind wir mittendrin in Norge und haben 240km geschafft. Aufgrund der unendlichen Serpentien eine gute Strecke. Dieses Jahr gibt es zwar auch viele WasserfĂ€lle aber es ist nicht so feucht, wie letztes Jahr und das Wasser donnert nicht so heftig die Felsen hinunter. Wir fuhren kilometerlang durch Obstplantagen und konnten den dicken, saftigen, sauteuren Kirschen und Himbeeren nicht widerstehen. Viele kleine Orte zogen am Wohni vorbei und die weissen und roten HolzhĂ€uschen inmitten grĂŒner HĂ€nge waren eine Augenweide. Wir ĂŒberquerten mit der AutofĂ€hre Fjorde und landeten z.B. in Hella. WasserfĂ€lle wie z.B. der Skersvfossen oder Tvidefossen dröhnten in den Ohren und wir fragten uns, wo kommt nur das viele Wasser her. Atemberaubende Ausblicke in blĂŒhende TĂ€ler waren grandios. Wuschel kĂ€mpfte vergeblich mit starköpfigen KĂŒhen, die uns nicht vorbeilassen wollten.
Möwengeschrei und Schafsblöcken weckten uns am Samlafjorden. Algenduft kitzelte in den Nasen und Sonne schaute neugierig ins Wohnischlafgemach. 6 Uhr raustreten und angeln! 1Fisch erbeutet juchu! GemĂŒtlich mit Fjordblick gefrĂŒhstĂŒckt und nun auf zu neuen Abenteuern. Wuschel hat die Anglerleidenschaft gepackt...
Die steile Abfahrt vom Gletscher ins Tal, vorbei an rauschenden WasserfĂ€llen, rauhe Natur und engen Kurven ging gestern noch gut. Ein GlĂŒck kam uns kein Auto entgegen. Wir ĂŒbernachteten fĂŒr 150 NOK am Kai in Herand mit allem Luxus fĂŒr Wohnifahrer. Bis 22.30 Uhr badeten wir die Blinker der Angeln, die nun sauber sind. 😂 Ob es hier auch Fische gibt? Ein romantischer Sonnenuntergang schaute uns belustigt zu. Wuschel schwebte vor GlĂŒck in Norwegen zu sein.

24 July 2017

Eine 20km lange Straße fĂŒhrte uns ĂŒber enge Serpentinen 1243m hoch zum Folgefonn Gletscher. Schneeraupen krochen ĂŒber die steile Piste. Grosse Schneefelder waren mit weißer Plane gegen das Tauen abgedeckt.Die Skislipanlage ruhte sich aus. Eine indische Filmgesellschaft wartete auf besseres Wetter. Wir nicht. Wird der Wiskhy abends eben ohne Eis getrunken. Mich gruselts vor der Abfahrt....
Wir fahren von einem Highlight zum NĂ€chsten. Leider gibt es in 1000m Höhe kaum noch Schnee und unser Eissee war geschmolzen. Trotzdem ĂŒberwĂ€ltigt uns die Landschaft. In Odda machten wir eine kurze Shoppingpause. Wegen zu enger Wege konnten wir den Gletscher bei Odda nicht anfahren. So dĂŒsen wir nun weiter Richtung Jondal. Vielleicht kommen wir da ans ewige Eis. Jetzt befahren wir einen 11km langen Tunnel unter dem Gletscher. Schauen wir uns von ihn eben unten an....😉
Bis 8 Uhr wie die Mumeltiere geschlafen. Erholungsphase beginnt... Fahren heute von Haukelisaeter Hall auf der E 134 Richtung 520 und hoffen dort viel Schnee in den Bergen vorzufinden. Überall rauscht und tropft es unterwegs und die Seen spiegeln eitel die grĂŒnen Berge. Wuschel freut sich ein kleiner Junge und strahlt. Gerade fahren wir wieder in einen ellenlangen Tunnel mit vielen Kurven. Toll.

23 July 2017

Der 1. Tag heute in Norwegen war ein Traum. 25 Grad, Sonne ĂŒberall und sogar die Seen waren angenehm warm zum baden. Die Fjorde glitzerten wie Silber. Kleine HolzhĂ€uschen zierten die Dörfer und ĂŒberall blĂŒhte und grĂŒnte es. Ein wahrer Augenschmaus. Selbst jetzt um 21.30 Uhr sitzen wir vor dem Wohni, schauen in die schneebedeckten Berge und lassen uns bei einem GlĂ€schen Wein von den Sonnenstrahlen verwöhnen. Genau so muss Urlaub sein.
Wir haben ihn wiedergefunden. Hier ist der Sommer.....rein in den Badeanzug und ab in die kĂŒhlen Fluten. Köstlich!
Langesund empfing uns mit strahlendem Sonnenschein und 25 Grad. Die Norweger winkten vom Ufer und schwenkten ihre Fahnen. Wir sind froh vom quirligen, lauten Boot zu kommen und wollen nur noch Natur. Endlich in Norwegen. 😀
Schiffsidylle. Ruhige See, tolles Wetter, gutes Essen. Wuschel holt Schlaf nach und ich kann endlich mal in Ruhe lesen.
Voller Vorfreude stehen wir als erstes Wohni vor den noch geschlossenen Toren der Hirtshalser Hafenanlage. Nun heisst es warten. Um 9 Uhr soll die FĂ€hre nach Langesund ablegen. Die Sonne strahlt mit uns um die Wette.

22 July 2017

Nach sieben Stunden Autofahrt durchs langweilige DĂ€nemark nun endlich in Hirtshals angekommen. Schiffe gucken um 21.30 Uhr und dann ab in die Falle. Morgen geht's endlich nach Norwegen.
Meistens verpassen wir Schnapszahlen.... Prost auf 88.888km und dass uns das Wohni weiterhin so gut durch die Welt fÀhrt. Wohni wir lieben dich!!!
Leider war unser Besuch bei Elke und Bernd in Norderstedt viel zu schnell vorbei. Wir redeten 3h fast ohne Luft zu holen, denn wir haben uns lange nicht gesehen. Das Mittag war wieder seeehr lecker und der Himmel zeigte sich typisch norddeutsch zum Abschied. Bis zum nÀchsten mal....Danke. Nun geht es weiter durch DÀnemark bis Hirtshals. Die Bahn ist knackig voll. Gegen 19 Uhr sollen wir ankommen.
Unser erster halber Urlaubstag ging gestern bei einem sommerlichen Abendspaziergang an der Elbe und durch das StÀdtchen Lauenburg zu Ende. Die kleinen Gassen und backsteinigen HÀuschen strotzen vor Vergangenheit. Nun sind wir auf dem Weg nach Norderstedt zu unseren Freunden Elke und Bernd.

21 July 2017

Erste Nacht in der Marina von Lauenburg mit vielen Gleichgesinnten. 10€. Heute Nacht werden wir nicht geklaut...
Wir werden nicht verhungern. In Norwegen ist alles sehr teuer.... So wenig haben wir noch nie eingekauft. Ab ĂŒbermorgen wird selbst geangelter Fisch gegessen und frische KrĂ€uter gesammelt. Wir sind weiter eisern. Nix SĂŒsses! Wir sind ja sĂŒĂŸ genug. Hi.
Unsere langersehnte Reise nach Norwegen beginnt. Drei Wochen mit vielen Abenteuern stehen uns bevor.
Das erste PĂ€uschen genießen wir im Eiscafe Demlin bei BĂŒffeleis und Blaubeersorbet. Es gibt soviel Sorten. Wir können uns kaum entscheiden.

13 July 2017

Endlich geht es auf Reisen, in unser Lieblingsland nach Norwegen. Damit wir unser Wohni immer finden und wir gesehen werden, haben wir den Kranich anfertigen lassen. Wochenlang haben wir uns vorbereitet. Alles ist gepackt. Auf gehts. Kommt in diesem Fotobuch mit uns nochmal auf Reisen.