Austria, Portugal, Spain · 92 Days · 246 Moments · January 2019

Portugal 🇵🇹 2019


6 April 2019

Flughafen Wien überpünktlich angekommen, schönes Wetter, alles gut 😊 Am Kofferband sah ich noch einmal Dagmar Koller in der roten Jacke und ich hatte auch das Vergnügen beim Hinausgehen noch ein paar Worte mit ihr zu wechseln 😊 sie ist immer noch eine tolle Frau.
Eine seltener Glücksfall war der Flug über Wien bei guter Sicht u ich saß auf der richtigen Seite 😊 Wir flogen vom Westen ein und das erste was mir auffiel, waren die zwei Blöcke vom AKH, dem Allgemeinen Krankenhaus 🏥 2. Bild, mit den ausgedehnten Sportanlagen auf der Schmelz. Auf Bild 3 u 4 ist das Gelände der Hofburg schön zu sehen, dahinter das Wahrzeichen Wiens, der Stephansdom und etwas dahinter die Donau mit der UNO-City u der in den letzten Jahren neu entstandenen Skyline. Auf Bild 5 sind unten einige historische Gebäude mit grünen Dächern am Ring zu sehen, links das Burgtheater, das Naturhistorische u das Kunsthistorische Museum sind gut erkennbar, ebenso die Staatsoper, der Steffl u die Donau. Auf Bild 6 ist das Gebiet rund um den neuen Hauptbahnhof. Bild 7-9 zeigt schön die grüne Insel, den Prater mit dem Fußballstadion, benannt nach Ernst Happel, durchkreuzt von der meistbefahrenen Autobahn 🇦🇹 der Südosttangente. Bild 10, Raffinerie Mannswörth, kurz vor dem Flughafen.
Flug über den Alpen Immer wieder gab es eine geschlossene Wolkendecke, hier und da schaute eine der schneebedeckten 🏔 Bergspitzen über Kärnten hervor. Die letzten Ausläufer kurz vor Wien waren schon grün.
Der Flug ✈️ war ruhig
Faro Flughafen Das Einchecken ging super flott, nur 2 Personen vor mir, eine davon war die Dagi Koller die, wie aus den Medien bekannt ist, ihre Zeit oft im Raum Albufeira verbringt. Keine Probleme mit dem Gewicht, weder beim Handgepäck noch beim großen Koffer, in dem ich kurz vorher noch schnell meine schweren Bücher verstaute, die ich bei Bedarf wieder herausgenommen hätte. Die Security war auch easy, meine Hüfte hat nicht gepiepst und der Laptop durfte im Koffer bleiben, Schuhe anlassen, alles super 👍🏻 Im Flugzeug, alle saßen auf ihren Plätzen, kam die Meldung aus dem Cockpit... hier spricht der Kapitän 👨‍✈️ leider ist der Luftraum so überfüllt, dass wir voraussichtlich erst in einer halben Stunde starten dürfen... 👨‍✈️ Ein leises Raunen ging durch den nur mäßig gefüllten Flieger 🛫 weil die meisten schnell heim wollten, doch schon ein paar Minuten später kam die Meldung vom 1. Offizier, dass die Starterlaubnis erteilt wurde.
SA 06.04.2019 Die letzten Stunden in Altura verflogen. Bereits kurz nach 5 Uhr trieb mich meine Blase aus dem Bett und ich war zu unruhig, um noch einmal zu schlafen. Es war noch einiges zu tun. Kurz nach Sieben brachte ich einen Großteil meiner Muscheln 🐚 wieder zurück zum Strand 🏖 nur ein paar von den schönen nahm ich mit. Der Sonnenaufgang wurde von den Wolken ☁️ verdeckt, aber der Himmel färbte sich leuchtend. Ich genoss die letzten Momente, bevor ich gegen 11 Uhr die Wohnung verließ.

5 April 2019

FR 05.04.2019 Loulé Der letzte Tag war wechselhaft, typisch für April🌤💨☔️ alle paar Minuten anders. Den Großteil der Zeit verbrachte ich mit Packen und ich bin traurig, dass ich wieder Abschied nehmen muss. Das Leben am Meer ist etwas Besonderes. Es hatten sich mehr Sachen angesammelt, als ich einpacken konnte. So fuhr ich zum Ikea und besorgte noch ein paar Boxen, um wirklich alles verstauenzu können. Die Pause zwischen den kurzen Regengüssen nutzte ich noch für eine Runde im Zentrum. Auch kurz vor Ostern gibt es noch blühende Weihnachtssterne, die im Sonnenlicht leuchteten.

4 April 2019

Castro Marim Abschied von meinem Lieblingsplatz oberhalb des Guadiana. Die Kühe 🐄 hatten einen neuen Weideplatz und die meisten Störche waren ausgeflogen. Die Sonne schien warm und ich genoss ein letztes Mal für lange Zeit diese herrliche Ruhe, bevor ich auf die andere Seite fuhr, um auch den Flamingos Lebewohl zu sagen.
Ayamonte Isla del Moral
DO 04.04.2019 Ayamonte 🇪🇸 Isla Canela Die Abschiedstour sollte in Ayamonte starten. Es stürmte und selbst am letzten Tag fand ich noch einen neuen, geschützten Weg hinter den Dünen.

3 April 2019

MI 03.04.2019 Vila Real de Santo António Die Überraschung des Tages, die Baustelle am Guadiana war geräumt. Monatelang waren sie dort am Arbeiten und jetzt steht an der südöstlichsten Spitze von Portugal 🇵🇹 dieser runde „Turm“, rot-weiß gestreift, auf einem großen Betonfundament. Ob er auch leuchtet, konnte ich nicht sehen. Reihenweise kamen die Fischer mit ihren Booten zurück, mit schreienden Möwen, die wohl der Geruch anzog.

2 April 2019

DI 02.04.2019 Altura

1 April 2019

Benagil
Carvoeiro
Praia de Paraiso
Ferragudo
Ferragudo mi Blick auf Portimão
Odiáxere
Alma Verde
Forte de Beliche Südküste
Cabo de Sao Vicente ist der südwestlichste Punkt Europas. Ein findiger Deutscher verkauft dort die „letzte Bratwurst vor Amerika“. Jeder, der zwischen März und Oktober deutsch sprechen möchte, braucht nur an diesen schönen Platz zu fahren und bekommt auch noch zertifiziert, dass er da war. Anlässlich des 1. April gab es eine Wurst 🌭 zum Preis für zwei 😂 Die Speisekarte bestand aus 4 verschiedenen Würstchen - normae Bratwurst, Thüringer, Bockwurst und die vierte habe ich vergessen 😉 Beilage Brötchen, fertig 😉Ich aß eine Thüringer mit Senf, sehr lecker für 3,50 Euro. Getränke und Eis gab es am Nebenstand. Die anderen Stände hatten die üblichen Souvenirs.
Sagres Praia do Beliche Die Surfer warteten auf die geniale Welle.
MO 01.04.2019

31 March 2019

SO 31.03.2019 Altura Die Sommerzeit hat letzte Nacht begonnen und wie immer ist am ersten Tag alles etwas durcheinander 😕 Laut meiner Uhr war es schon recht spät, aber es fühlte sich nicht so an. Wie jeden Tag, wenn ich hier war, schaute ich zum Strand. Es waren kaum Menschen am Meer, nur einige suchten intensiv nach Meeresfrüchten im feuchten Sand. Der große Ozean 🌊 ist immer wieder für Überraschungen gut. Gleich in der Nähe des Steges wurden mit der Flut riesige Mengen an Muschelschalen angeschwemmt, die bei Ebbe dort liegen blieben. An dieser Stelle passiert das äußerst selten und es überraschte mich sehr.

30 March 2019

SA 30.03.2019 Woche 13 Altura Der Countdown läuft - Start in die letzte Woche. Jedes Jahr wundere ich mich von Neuem, wie die Zeit verrennt. So allmählich muss ich anfangen die Wohnung auszuräumen. Das ist jedes Mal Action, weil sich in ein paar Monaten so einiges ansammelt. Den Anfang machten die Muscheln 🐚. Den ersten musterte ich mal aus und brachte sie zum Strand auf Tobi‘s Lieblingsplatz und schrieb seinen Namen als Andenken. Die Stadt erwacht auch so allmählich aus dem Winterschlaf, überall werden die Geschäfte für den Sommer vorbereitet. Die Hauptsaison ist von Anfang Juni bis Ende September, dann steigen auch die Preise. Nebenan in der Villa war heute viel los, es sah so aus, als wenn der Besitzer mit Familie zurück war. Doch am Abend fuhren alle wieder. Es war der Hausmeister, der mit der ganzen Familie das Haus gereinigt hatte, wahrscheinlich wird es in den Osterferien wieder bewohnt, wer weiß 😊

29 March 2019

DO 29.03.2019 Luz de Tavira Es zog mich mal wieder zurück zum Ankerfriedhof. Die kleine Bahn fuhr, doch ich ging den holprigen Weg entlang, immer auf der Hut, um nicht zu stolpern. Die einstmals schön verlegten Platten, sind teilweise tief in den Sand eingesunken. Es war Ebbe und zeitweise ging ein flotter Wind 💨, der immer wieder einige Wolken vor sich herschob. Ich entfernte mich vom belebteren Strand und ging barfuß 🦶 Richtung Osten. Muscheln 🐚 gab es keine besonderen und so kam ich gut voran. Nach ca einem Kilometer, beim Obelisken, waren kaum noch Menschen unterwegs. Nach einem weiteren Kilometer kam wieder diese Baustelle, von der ich noch immer nicht weiß, was sie dort tun. Ein Stück vor mir waren 3 Personen und als die das Rohr passierten schoss ziemlich klares Wasser heraus und fand seinen Weg ins Meer. Kurz darauf war das Wasser schwarz und floss auch in den Ozean 🌊 Hatte der Mann mit der gelben Jacke etwas damit zu tun oder war das einfach nur Zufall? Who knows?

28 March 2019

Altura DO 28.03.2019 Es gibt diese Tage, da bin ich so beschäftigt, dass ich kaum hinaus komme, auch hier 😉 Beim Lesen rennt die Zeit wie im Flug. Relativ spät streifte ich durch den Ort, getrieben von meiner Fitnessuhr, um zumindest mein tägliches Schrittziel zu erreichen. Im kleinen Laden am Weg, war der „Salami-Kuchen“ aus, was zwar gut für meine Gesundheit und Figur war, aber ich hatte nun mal einen „Gusto“ drauf, wie man in Wien sagt, mein Vater hätte gesagt „Jap“, wie auch immer ich hatte Appetit auf diesen Kuchen. So lief ich weiter der Straße entlang, sah einige schöne Tafeln oder Skulpturen bei den Häusern, bis hinauf zur N-125 und bog rechts ein. Der Gehsteig hörte gleich nach der Kurve auf und der Schotterweg war zum Teil mit Autos zugeparkt, doch da musste ich jetzt durch und wurde von den lila Blüten mit einem herrlichen Duft belohnt und meine Augen mit den wunderbaren, verwilderten Gärten. Diese Mühen wurden ich im Supermarkt mit dem Salami-Kuchen honoriert 😋

27 March 2019

MI 27.03.2019 Manta Rota Am Nachmittag waren ein paar mutige Nixen im Wasser. Ich ließ den Körper aus und badete meine Zehen im kühlen Nass. Es war frisch, aber nicht eisig. So trieb es mich barfuß am Meer entlang bis rüber nach Manta Rota. Am Campingplatz waren einige Löcher zwischen den Wohnmobilen. Jetzt neigt sich die Wintersaison dem Ende zu. Die Franzosen spielten ihr Spiel mit den silbernen Kugeln nur noch zu viert.

26 March 2019

DI 26.03.2019 Altura Es war mal wieder bewölkt, aber nicht kalt. Den Großteil des Tages verbrachte ich mit Lesen. Ich wollte endlich dieses Buch fertig bekommen, doch das Meer rauschte so laut, dass ich es in meiner Wohnung hörte. Das trieb mich hinaus und es überraschte mich, dass es relativ mild war. Die Wolken waren dunkel, aber es gab einen weißen Streifen am Horizont und die Möwen hatten sich auf ihrem Stammplatz versammelt. Es lag ein fischiger Geruch in der Luft und der Wind blies zum Teil kräftig. Die Idee, ein Zelt als Windschutz aufzustellen gefiel mir.

25 March 2019

MO 25.03.2019 Altura Und wieder neigt sich ein warmer, sonniger und „arbeitsreicher“ Tag dem Ende zu. Ich wünsche mir noch viele solcher Tage 😍 die das Leben so lebenswert machen 🙏

24 March 2019

SO 24.03.2019 Altura Es war was los am Strand 🏖 und es wird wärmer. Die Menschen wollen relaxen oder chillen, wie das heutzutage heißt 😎

23 March 2019

Ayamonte u Altura Diesen deutschen Bus sah ich auf der Tankstelle und dachte mir, wer weiß irgendwann brauche ich den vielleicht einmal 😉 Den Abend konnte ich noch bei mir am Strand ausklingen lassen.
Ich hatte mich für die N-435 entschieden, weil auf der Autobahn starker Seitenwind war. Diese Strecke war ca 40 km kürzer und die Berge hielten den Wind ab. Im Winter kann es hier auf ca. 400 m Höhe (laut meinem Höhenmesser) wohl manchmal zu Schneefällen kommen. Die Straße ist teilweise steil und sehr kurvig, führt aber an den Ortschaften vorbei. Verkehr war sehr wenig, erst auf dem letzten Stück im Süden war eine Umleitung mit etwas mehr Verkehrsaufkommen. Auf einmal waren vier Autos vor mir, wo ich doch vorher lange Zeit gar keines gesehen hatte 😉 Da macht das Fahren noch Spaß 😊
Fregenal de la Sierra Dieser schöne Ort dort, wo die EX-101 in die Bundesstraße N-435 nach Süden mündete. Ich war so erledigt von meinen Vormittagsausflügen , dass ich einfach nur die schöne Silhouette von zwei Seiten fotografierte.
EX-101 Da macht Autofahren noch Spaß und ist entspannend. Es dauerte etwas, bis mich das Navi endlich hier her gebracht hatte. Google Maps schaltete immer wieder auf schnellere Verbindungen um, auch wenn diese viel weiter waren. Es dauerte eine Weile, bis ich dahinter kam, dass ich aktiv ablehnen musste, wenn eine schnellere Verbindung gefunden wurde. Ich wunderte mich, dass ich eine Strecke, von der ich gerade kam, wieder zurück fahren sollte, nur weil die Autobahn in dieser Richtung war. Oft ist die Fahrzeit zwar um wenige Minuten kürzer, weil es über eine schnellere Straßen geht, der Weg kann aber gleich um einiges länger sein.
Zafra
Zafra
Zafra Iglesia de Ntra. Sra. de la Candelaria Durch einen Seiteneingang konnte ich die Hauptkirche des Ortes, die von überall sichtbar war, betreten. Schon an der Musik 🎶 erkannte ich, dass gerade eine Messe stattfand. Ich sah noch ein paar Menschen in einer Schlange stehen, die auf die heilige Kommunion warteten. Das war mir etwas unangenehm und so machte ich ein schnelles Foto und ging an der Seite entlang beim Vordereingang wieder hinaus. Zu meinem Erstaunen sah ich vor der Kirche eine gut gekleidete Dame, die anscheinend gerade eine Rauchpause machte und sich beeilte wieder hinein zu kommen .
Zafra Iglesia del Rosario Ich hatte Glück, die Kirche war offen. Nach dem grellen Sonnenlicht, mussten sich meine Augen erst an das gedämpfte Licht gewöhnen Zuerst sah ich nur schwarz und wie durch ein Wunder nahm ich nach ein paar Minuten der Ruhe und Stille wieder alles ganz genau wahr.
Zafra
Zafra Letzte Woche war ich in Mafra 🇵🇹 und heute war es Zafra 🇪🇸, eine gemütliche Kleinstadt im Südwesten von Spanien.
Merida Guadiana
Merida
Merida
Merida
SA 23.03.2019 Woche 12 Merida Nach dem Aufstehen packte ich meine Sachen und kam kurz vor 8 Uhr in die Lobby. Dort wartete eine große japanische Gruppe darauf, dass der Frühstücksraum geöffnet wurde. Ich verstaute meine Sachen im Auto und wollte kurz frühstücken gehen, was ich sofort verwarf, als ich einen Blick in den gerade geöffneten Raum warf. In den paar Minuten war alles wie leergefegt und ich drehte um und machte mich auf den Weg. Merida war nur 40 Minuten entfernt und so kam es, dass ich schon vor 9 Uhr in die Stadt kam. Parkplätze gab es genug zu dieser Zeit, aber mit Parkschein. Das Tourismusmusbüro öffnete erst um 10, Uhr, so wie die meisten Geschäfte auch. Nur ein Obstladen war gerade am Aufsperren, wo ich mir frisches Obst zum Frühstück holte. So schlenderte ich durch die noch leere Stadt und genoss die Morgensonne.

22 March 2019

Badajoz ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Extremadura am Guadiana, ist Bischofssitz und hat eine Alcazaba, das ist eine maurische Festung. Ich kam erst gegen Abend an, parkte unterhalb der Burg an der Straße und ging zu Fuß den Berg hinauf. Es gab weiter oben noch einen großen Parkplatz. Als erstes durchquerte ich diesen schönen Innenhof, den Plaza Alta, wo einige Lokale angesiedelt waren. Durch verschiedene Gänge gelangte ich zur Burgmauer der ummauerten Zitadelle. Das Besondere war zum Einen die herrliche Aussicht auf die Stadt und zum Anderen, dass sie rundherum begehbar war. Ein schöner Abschluss dieses Tages war die Abendsonne über dem Guadiana mit seinen historischen Brücken. Ich nahm mir ein Hotel neben der Autobahn, was sich als günstig und sehr ruhig erwies.
Elvas die Stadt mit Herz ❣ ist eine Festungsstadt im Alentejo, nur wenige Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Der Stadtkern ist von einer großen Stadtmauer umgeben, mit einem Graben rundherum. Es ist die größte erhaltene Bollwerk-Befestigungsanlage der Welt und ist UNESCO-Welterbe. Die ganze Altstadt steht unter Denkmalschutz. Besonders beeindruckt hat mich das vierstöckige Amoreira-Aquädukt mit einer Länge von 7540 Metern. Wie die meisten Kleinstädte in 🇵🇹war Elvas mit dem Auto befahrbar. Innerhalb der Stadtmauern gab es größere Parkplätze. Ich ging zu Fuß die steilen Gassen hinauf auf die andere Seite zum Castelo. Für 1 Euro kann über eine steile Treppen der innere Hof besichtigt werden. Mit meinem instabilen Gleichgewichtsgefühl wollte ich mir das nicht zumuten u entschied mich für den Weg entlang der Stadtmauer. Die unterschiedlichen Stadttore waren besonders schön. Am Rückweg durch die engen Gassen verlief ich mich etwas u kam ganz schön ins Schwitzen 😅 in der Sonne ☀
Barragem do Alqueva
Mourão ist eine Kleinstadt im Bezirk Évora im Gebiet der Guadiana-Stauseen. Die alte Festung ist ziemlich verfallen, eröffnet aber einen schönen Ausblick auf die umliegende Seenlandschaft. Auch wenn sie in keinem Reisführer erwähnt wird, war ich doch froh, diesen Tipp von einem österreichischen Paar, erhalten zu haben. Diese wildromantische Gegend ist ruhig und entspannend.
Moura genannt die maurische Jungfrau, im Bezirk Beja, war der erste größere Ort seit einer Weile, der auch über eine ansehnliche Infrastruktur verfügte, um dringende körperliche Bedürfnisse zu befriedigen 😎 Nach dem Moment der Erleichterung 😅 wollte ich mir gerne das Castelo ansehen. Ich umrundete das ganze Gebiet, gewann ein paar Einblicke, doch keinen Eingang. Wahrscheinlich war dieser durch die Bibliothek, doch ich bin der absolute Outdoor-Typ, besonders wenn das Wetter so herrlich ist, sehe ich mir nur selten etwas von innen an. Gerade im Frühling ist es im Freien am Besten und ich sehe mir nie komplett alles an, dann habe ich einen Grund noch einmal zu kommen 😉und etwas zu finden, was ich noch nicht kenne. 😊
Mina de Saõ domingos mit der kleinen Kapelle am Hügel lag am Weg und war der ideale Platz für eine Pause. Seit meiner Zeit in den USA liebe ich Picknick 🧺. Meine Freundin Betty, eine gescheite Frau, inzwischen 93, erklärte mir schon vor Jahren die vielen Vorteile. Es ist entspannend, spart immens viel Zeit unterwegs, gesund, kostengünstig und ich habe immer etwas dabei, egal wann das nächste Lokal kommt. Das ist auch der Grund, warum ich selten von Lokalen unterwegs berichte, sondern mehr von schönen Landschaften, die mich inspirieren. Meine Ausflüge sind nur wenig vorbereitet, ich setze mich ins Auto, schaue ob das Wetter gut ist, habe eine grobe Richtung und fahre los. Das ist die Gnade, wenn die Zeit kaum eine Rolle spielt, einfach schauen 👀 was sich am Weg so ergibt. Da habe ich schon viele Sachen gesehen, manche aber auch nicht, dann sollte es so sein, frei nach dem Motto: „Der Mensch denkt, Gott lenkt“ Einfach treiben lassen und schauen, was ER für mich vorgesehen hat 😎
FR 22.03.2019 Mértola, ist ein Knotenpunkt, der immer wieder meinen Weg kreuzt. Es ist ca 70 Kilometer von Altura entfernt und liegt in einem schönen Naturschutzgebiet, wo es noch iberische Luchse gibt. Hier ist die erste Brücke, um über den Guadiana zu überqueren, seit Ayamonte. Das Castelo besichtigte ich schon vor Jahren bei meinem ersten Besuch, doch es macht mir immer wieder Freude hier zu halten und die schöne Aussicht zu genießen.

21 March 2019

DO 21.03.2019 Castro Marim Naturschutzgebiet Es ging ein starker Wind 💨 als ich auf der Autobahn nach Ayamonte zum Tanken fuhr. Eine starke Böe auf der Brücke traf mich ziemlich plötzlich. Drum änderte ich meine Pläne und fuhr nach dem Tanken wieder zurück zum Fluss, statt zum Strand. Natürlich war es hier auch stürmisch, doch ich lief nicht Gefahr, die feinen Sandkörner wieder in die Augen zu bekommen. Es war gerade Flut und das ganze Gebiet um de Fluss war mit Wasser durchzogen. Bei Vollmond 🌕 sind die Gezeiten eben stärker. Auffällig war, dass kein einziger Storch zu sehen war, bisher waren dort immer mindestens 3 Paare zu sehen, die auch ihre Nester dort hatten. Waren sie Richtung Norden gezogen oder hatte sie der Bagger am Salzberg vertrieben? Nur die Flamingos waren an der gleichen Stelle wie beim letzten Mal.

20 March 2019

MI 20.03.2019 Altura Heute war ich wieder in der Nähe unterwegs und fand zu meinem Erstaunen tatsächlich einen kleinen Supermarkt nur ein Stück die Straße runter, gut sortiert, frische Ware und leicht zu Fuß erreichbar. Es gab köstliche, noch sehr saftige Orangen 🍊 für 0,69 Euro/kg und dunkelrote unverpackte Erdbeeren 🍓 für 2,99 Euro/kg. Normalerweise schreibe ich nicht über Preise, doch das hier beweist eindeutig, dass auch kleine Geschäfte gut und günstig sein können. Wahrscheinlich nahm ich diesen Laden bis jetzt nicht wahr, weil die Werbung schon sehr ausgebleicht war. Die großen Supermarktketten sorgen schon mit Hinweistafeln auf der Autobahn dafür, dass sie gefunden werden. Am Weg sah ich diese herrlichen Engelstrompeten und die Piraten 🏴‍☠️ Bar mit einem Schiff am Dach, das sich kaum von den vielen Stromkabeln der Umgebung unterscheidet. Es gibt auch keine Dachrinnen, dafür regnet es wohl zu selten. Ein kleiner Besuch am Strand und der Tag war wieder perfekt. 🌞

19 March 2019

DI 19.03.2019 Altura ist ein Paradies 😊 alles andere wurde schon oft beschrieben 😉

18 March 2019

MO 18.03.2019 Altura Den ganzen Tag Fotos vom Wochenende sortieren und spanisch lernen hat mich ganz vergessen lassen, neue Fotos am Strand 🏖 zu machen 🤭

17 March 2019

Lissabon Vasco-da-Gama-Brücke Es war schon lange mein Wunsch über diese 17 Kilometer lange Schrägseilbrücke zu fahren und es ergab sich eine gute Gelegenheit am Heimweg von Sintra zurück an die Algarve. Diese Autobahnbrücke über den Tejo ist zumindest in südlicher Richtung mautfrei und zählt zu den längsten Brücken der Welt. Sie wurde 1998 anlässlich der Expo 98 in Lissabon fertiggestellt und nach dem portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama benannt, der genau 500 Jahre vorher, 1498 den Seeweg nach Indien 🇮🇳 entdeckte. Für mich sieht sie aus, wie ein Schiff mit vielen Segeln ⛵️
Sintra Schloss Quinta da Regaleira hat märchenhafte Gärten und bietet Erholung für die Seele und natürlich ging es auch hier wieder ordentlich bergauf 😊
Palácio Nacional de Sintra liegt im historischen Stadtkern und ist im gotischen Stil erbaut. Ich saß eine Weile dort und genoss einfach nur die Aussicht.
Sintra Hier in Sintra wäre eine gute Vorbereitung sicher hilfreich gewesen. Schon bei der Ankunft wurde auf große Parkplätze am Bahnhof verwiesen, wo dann aber kaum Autos standen. So zahlte ich am Automaten unversuchte die Straße zur Burg zu finden. Das war kein einfaches Unterfangen, denn für Autos war es nicht gut ausgeschildert. Die Straßen waren steil und eng und ich hatte keinen Plan, aber es ging bergauf, Richtung Burg 🏰, wo ich hin wollte. Ich fand einen Parkplatz weiter oben und wollte den Rest zu Fuß erkunden, mit Google Maps. Der Weg führte wieder an der Straße entlang, es ging steil rauf und runter und es gab keinen Gehsteig. Verkehr war genug, jede Menge Busse und Taxis und dann gab es noch Autos, die am Straßenrand zerlegt wurden, also das war kein Vergnügen. Das nächste Mal werde ich eine Rundfahrt buchen und ein Quartier in der Nähe, um auch den westlichsten Punkt Europas, Cabo da Roca, zu besuchen.
Blick auf Sintra Für diesen Blick auf Sintra musste ich stoppen, auch wenn das Wetter am Foto schlimmer aussieht, als es war. Da glaubte ich auch noch ich würde dort hinfahren und mir gemütlich die Burg ansehen 😉 Doch es kam anders...
Mir gefallen immer wieder die kreativen Ideen am Wegesrand.
Mafra Die Attraktion in Mafra ist das Kloster, welches zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbaut wurde. Es übertrifft alle anderen Gebäude im Ort und daher die Hauptattraktion. Als ich ankam hatte gerade ein Paar geheiratet und die Gäste standen alle vor der Tür, um dem Brautpaar zu gratulieren. Dazu spielte ein Musiker auf einem Blasinstrument sehr angenehme Musik 🎶 passend zum Anlass. Würde ich mich besser auskennen, hätte ich auch geschrieben welches Instrument 🎷 er spielte 😉 Aber... was für ein Timing, dass ich gerade in dem Moment dort war 🌞 Als ich wieder aus der Kathedrale heraus kam zerstreuten sich die Hochzeitsgäste gerade zum Parkplatz ihrer Autos. Die Musik 🎵 war verstummt und vor dem großen Platz auf der Straße machten einige Biker mit lautem Motorengeräuschen auf sich aufmerksam. Auch sie genossen, so wie ich, die schönen Frühlingstag.
Encarnação Diese Kirche mit dem schönen Platz davor war ein Zufallstreffer. Ich fuhr auf meinem Weg direkt daran vorbei und lud mich ein, hier kurz stehen zu bleiben.
Dieser Kreisverkehr war wieder einmal sehr originell gestaltet und mit 2 Extrarunden gelangen mir auch ein paar Fotos 😊
Die Pyramide des Faraó war hier wohl eher eine Disco 💃
Porto Novo Ein letzter Blick auf das Golfhotel, bevor es weiter geht.

16 March 2019

Peniche
Peniche wollte ich schon im Dezember besuchen, da ich vor einiger Zeit einmal darüber gelesen hatte. Die Dünenlandschaft gleich am Ortsbeginn ist hier etwas ganz Besonderes. Die Dünen sind hier mehrere Stockwerke hoch. Die Zimmer in den dahinter liegenden Hotels 🏨 haben sicher erst ab dem 5. Stock Meerblick 😉 Zum Erreichen des Strandes sind einige Treppen zu überwinden, doch es zahlt sich aus, diesen wunderbaren Blick auf das Meer zu genießen.
Nazaré Mit diesem Ausblick hatte ich nicht gerechnet, als ich mein Auto, in einer gerade freiwerdenden Parklücke, an der Straße abstellte.
Nazaré
Nazaré Da war ich doch erstaunt, als ich die Automarke erkannte... und dann gleich so viele von der Sorte 😵 Lamborghini, die italienische Nobelmarke, machte Testfahrten am Nordstrand von Nazaré. Pilot und Copilot hatten Helme ⛑ auf, als sie mit dem Boliden den Sand neu aufmischten. Ja, auch hier passte wieder das Timing. 🌞
Alcobaça
Alcobaça Kloster Als ich ankam hatte gerade ein Paar geheiratet und die Gäste standen alle vor der Tür, um dem Brautpaar zu gratulieren. Dazu spielte ein Musiker auf einem Blasinstrument sehr angenehme Musik 🎶 passend zum Anlass. Würde ich mich besser auskennen, hätte ich auch geschrieben welches Instrument 🎷 er spielte 😉 Aber... was für ein Timing, dass ich gerade in dem Moment dort war 🌞 Als ich wieder aus der Kathedrale heraus kam zerstreuten sich die Hochzeitsgäste gerade zum Parkplatz ihrer Autos.
Irgendwann, nachdem ich alle „Abkürzungen“ und Schleichwege in den Bergen durch hatte, landete ich dann hier vor dieser Brücke 😊 „Irgendwo im Nirgendwo“
Fátima
Fátima
SA 16.03.2019 Woche 11 Fátima

15 March 2019

Brücke über Tejo vor Santarém
Évora Tempel und Palazzo
Évora Kathedrale
Évora
Évora
Évora
Évora
Von Vidigueira nach Évora
Vidigueira Heimatstadt von Vasco da Gama
FR 15.03.2019 Mértola

14 March 2019

DO 14.03.2019 Ayamonte 🇪🇸 Mein Tank war leer und das war eine gute Gelegenheit mal wieder rüber nach Ayamonte zu fahren. Es war sehr warm und am Strand 🏖 gab es schon Sonnenschirme. Ich ging eine schöne Runde bis zum Fluss und fand ein paar Muscheln. Am Parkplatz traf ich wieder das deutsche Ehepaar und wir tauschten schnell ein paar Tipps aus. Es gibt sogar für 3 Euro ein deutschsprachiges Magazin, besser gesagt ein Eventkalender, das monatlich erscheint und über aktuelle Ereignisse an der Algarve informiert. Etwas ähnliches hole ich mir immer in klein, in portugiesisch und englisch. Das ist gratis und enthält zumindest die wichtigsten Ereignisse, doch ich werde die Augen 👀 nach dem Großen offen halten. Der Lidl im Ort liegt auf einer Anhöhe und hat einen super Ausblick, da kann kaum ein anderer Supermarkt mithalten. Meist bleibe ich hier stehen, weil die in Portugal 🇵🇹 wesentlich stärker frequentiert sind und ich sammle die spanischen Angebotsblätter für meinen Spanischkurs

13 March 2019

MI 13.03.2019 Altura Endlich schaffte ich es, einmal zu Fuß einzukaufen. Der Supermarkt Intermarché ist oben an der N125 und circa 1,5 Kilometer entfernt. Das ist grundsätzlich keine Entfernung, so lange es nichts zum Schleppen gibt. Mir fehlten nur ein paar Kleinigkeiten und die konnte ich gut im Rucksack 🎒 mitnehmen ohne dass ich unter der Last zusammenbrach. Der Weg war zum Großteil an der breiten Hauptstraße, die von der Bundesstraße hinunter zum Strand führt und ist unbefestigt. Doch auch hier gab es einiges zu sehen. Die Orangen 🍊 waren unten noch nicht abgeerntet, da kamen oben schon wieder die frischen Blüten und verströmten einen süßen Duft. Im Garten hatten die Bohnen schon eine beachtliche Größe und am Wegesrand wuchs Getreide, das aussah wie Gerste u Hafer. Der Sonnenuntergang am Strand verabschiedete wieder einen wunderschönen, warmen und sonnigen Tag.

12 March 2019

DI 12.03.2019 Altura Es gab schon ein paar Mutige, die ins Wasser gingen. Bei mir hat es für die Füße gereicht. Mehrere Kilometer barfuß 🦶 am Strand ist gut für die Durchblutung. Das Highlight meines heutigen Strandspazierganges war ein Filmteam, zumindest sah es danach aus. Beim näheren Hinsehen wurden eher Werbeaufnahmen von ein paar Models gemacht, weil das Licht der Nachmittagssonne besonders gut war. Das Ganze dauerte genau so lange, bis die Polizei kam. Der Fotograf beeilte sich noch, um so viel wie möglich in den Kasten zu bekommen, bevor alles in Windeseile abgebaut wurde

11 March 2019

MO 11.03.2019 Castro Marim Vor „unserem“ Haus stand heute ein Auto und ich war gleich ganz aufgeregt, doch es stellte sich heraus, dass es Einheimische mit einer guten Fotoausrüstung waren, die schöne Fotos machen wollten. Die Störche waren heute sehr weit hinten, aber es waren auch die weißen Reiher da. Schon am Weg tat ein Bagger laut seine Arbeit am Salzberg. Ich hatte heute 3 Stunden erfolglos in der Warteschleife eines Amtes verbracht, immer mit der gleichen Ansage: „im Moment sind alle Leitungen besetzt, Sie werden sofort nach Freiwerden einer Leitung verbunden“. Das ist so ermüdend und dann kommt noch der Frust dazu, wieder nichts erreicht zu haben... einfach unglaublich

10 March 2019

SO 10.03.2019 Altura Der erste Tag allein war noch etwas ungewohnt. Am Strand war es richtig „voll“ bei dem schönen Wetter. Anschließend schlenderte ich die Hauptstraße hinauf u genoss die Abendsonne. Einige Menschen fuhren in einer Pferdekutsche vorbei, während in der Wiese daneben jemand sein Pferd züchtigte. Es war nicht zu übersehen, welche Angst das Pferd vor der Peitsche hatte und das arme Tier tat mir leid. Da fiel mir wieder eine Frage von Tobi ein „was ist schön daran, von armen (Menschen) zu träumen?“ Ich wusste gar nicht, was er meinte, bis ich begriff, dass er von dem alten Gerhard Wendland Schlager sprach, der ab und zu bei mir um Auto lief: Tanze mit mir in den Morgen, tanze mit mir in das Glück, in deinen Armen zu träumen, ist so schön.... Da war alles klar u ich musste lachen, er kann den Text von einigen uralten Schlagern, doch aus dem Mund eines Kindes klingt das lustig. Ich stellte wieder fest, unsere Sprache hat sich seit meiner Kindheit verändert.

9 March 2019

SA 09.03.2019 Woche 10 Faro Flughafen Tobi flog heute nach wunderbaren 3 Wochen mit Lufthansa wieder heimzu seiner Familie. Wir waren beide etwas traurig beim Abschied, doch er freute sich auch schon auf seine Eltern und Geschwister. Wenn Kinder unter 12 Jahren allein fliegen ✈️ muss die Begleitperson bis zum Abflug der Maschine am Flughafen bleiben und die Abholperson muss rechtzeitig mit Ausweis am Ankunftsflughafen sein. Lufthansa nimmt ständig Kinder allein mit und es funktioniert alles super. Er kam wieder gut nach Hause. Als ich nach Altura zurück kam, lagen neben meinem Parkplatz noch die „Schätze“, die er nicht mitnehmen konnte, ein Ziegelstein mit verschiedenen Bambusstöcken, als Erinnerung 😇

8 March 2019

Letzte Runde durch das Naturschutzgebiet zum Abschied, vor Tobi s Abreise. Noch einmal kurz rüber nach 🇪🇸 und als Belohnung auf der Rückfahrt noch ein herrlicher Abendhimmel im Westen.
FR 08.03.2019 Altura Wir gingen noch eine kleine Strandrunde. Der Wind hatte den Sand über den Weg geweht und Tobi machte mit großem Eifer eine Spur frei. Für diese Arbeit war der Traktor 🚜 zu groß, der leerte nur die großen Mülltonnen. Unsere schöne „Sandbank“ war nach dem Regen und den Stürmen der letzten Tage nicht mehr zu sehen nur der „Berg“ auf der Seite war noch ansatzweise sichtbar. Der Sand war etwas feucht und fester als sonst. Der starke Wind 💨 hatte die Oberfläche zu Rillen verweht. Noch einmal inspizierte er seinen Platz zum Abschluss und es ging weiter zum nächsten Ziel.

7 March 2019

San Lucar 🇪🇸 Mit dem Boot ging es hinüber nach Spanien. Die Fahrt war nur kurz und für 2,50 Euro ging es hin und zurück. Die Quittungen hatten verschiedene Daten vom Februar und wir gaben sie bei der Rückfahrt wieder ab, für die nächsten Passagiere 😉 Wir streiften etwas durch den steilen Ort, beobachteten Enten 🦆 Hühner 🐓 oder Fasane und sahen uns die schönen Gärten an. Auf einmal hatte Tobi eine Blase und wir gingen langsam wieder zurück zum Steg, wo das Segelboot ⛵️ ein Loch in den Himmel gestoßen hatte 😉
DO 07.03.2019 Alcoutim Nachdem Tobi die Natur so liebt, machten wir einen Ausflug entlang dem Guadiana bis Alcoutim. Der Wind war frisch und fallweise fielen ein paar kleine Tropfen 💧 vom Himmel, doch es blieb trocken. Wir genossen die Zeit am Guadiana und zwischendurch las ich Tobi noch aus „Tom Sawyer“ vor. Wir wollten das Buch noch diese Woche fertig lesen und was bot sich da besser an, als eine Bank am Fluss. Auch wenn das Buch alt war, so sind die Themen noch immer so spannend wie damals, nur die Ausdrucksweise ist heute eine andere. Mark Twain beschreibt alles sehr detailliert und blumig und so musste ich oft die Wörter oder den Sinn erklären, weil heutzutage ganz anders gesprochen wird, besonders dann, wenn der Zuhörer in den österreichischen Bergen aufwächst und hauptsächlich Dialekt spricht.

6 March 2019

Naturschutzgebiet Am Weg sahen wir schon Störche und ein Pferd neben den Bahngleisen. An unserem Lieblingsplatz kam gerade der Bauer, um den Kühen frisches Wasser zu bringen. Ich dachte er tauscht den Wagen mit dem Fass einfach aus, doch er pumpte das Wasser mit einem Schlauch hinüber in das größere Fass. Dieses wiederum hatte eine Schlauchleitung zu einer großen Badewanne 🛀, die auf 3 Seiten eingezäunt war. Hierher kamen die Kühe regelmäßig zum Trinken. Der Bauer fuhr noch kurz über das Gelände zu seinen Kühen und wir entspannten uns bei dieser herrlichen Kulisse, vor „unserem Haus“, auf der Terassenmauer.
Cacela Velha Die Wolken ☁️ hatten sich größtenteils verzogen und wir fuhren ein paar Kilometer weiter nach Cacela Velha. Es war Flut und der größte Teil des Strandes war überschwemmt. Die beste Zeit für die Reiher, um Futter zu finden. Wir fanden seitlich einen Weg und Tobi hatte Spaß bei den Hühnern. Sie waren anscheinend ziemlich ausgehungert und pickten wie wild nach dem frischen Gras, das er durch den Zaun schob. Durch die Gärten kamen wir zurück zu unserem Parkplatz, wo jetzt mehrere Busse standen. Eine Traube von Menschen schob sich in den kleinen Ort, der wegen seiner tollen Aussicht sehr beliebt ist. Wir fuhren gemütlich weiter zum nächsten Naturschutzgebiet.
MI 06.03.2019 Altura Früh am Morgen hatte heute schon geschüttet. Das Wetter heute war so, wie bei uns im April. Der Himmel war mal blau und mal schwarz. Am Vormittag hatten wir mal wieder „Kino“ vor der Tür. Die Pizzeria unter uns bekam einen Container geliefert und Tobi war ganz aus dem Häuschen. Er passte genau auf und gab sogar helfende Anweisungen von oben. Bis der nächste Schauer kam, war der Container an Ort und Stelle und wir stärkten uns mit Orangensaft.

5 March 2019

DI 05.03.2019 Cabanas de Tavira Das Wetter war etwas durchwachsen u bot sich für einen kleinen Rundgang in Cabanas an. Vor dem Burggraben gab es einen neuen Weg, den wir ausprobierten. Ein großer Baum über dem Burggraben lud Tobi sofort zum Klettern ein, so schnell konnte ich gar nicht schauen 👀 Am liebsten hätte er den Gipfel erklommen u sicher geschafft, aber .... so lange ich die Verantwortung habe ...😊 Die Natur hat noch so viel anderes zu bieten. Das alte, verfallene Haus musste inspiziert werden. Der Zaun war kaputt und Tobi sah das als Einladung. Den Rest des Nachmittags waren wir einkaufen 🛒, unsere Vorräte mussten aufgefüllt werden. Da kam uns das bewölkte Wetter gerade recht. Die „Orangenfrau“, die auch Zitronen, Kartoffeln und Zwiebeln hatte, freute sich uns zu sehen. Sie schenkte Tobi ein Feuerzeug in Portugal 🇵🇹 Farben, was er mit Begeisterung annahm.

4 March 2019

El Rocío 🇪🇸 war eine Empfehlung von Alex. Er wusste, dass dort im Moment viele Flamingos waren und das wollte sich Tobi nicht entgehen lassen. Wir beeilten uns, um noch vor Einbruch der Dunkelheit anzukommen. Vor der großen Wallfahrtskirche war keine Straße, sondern einfach Sand und ab und zu kamen Reiter vorbei. Der See war ein Tummelplatz für kleine und große Vögel. Obwohl ein kalter Wind ging verbrachten wir eine Weile dort, bis wir in der Dämmerung die ca 100 Kilometer Heimweg antraten. Schon beim Herfahren fielen uns die vielen Gewächshäuser auf. Kilometerweit sahen wir weiße Planen, darunter waren hauptsächlich Erdbeeren 🍓 die wir dann in Supermärkten finden. An der Straße gab es in dieser Gegend relativ viele Fußgänger, meistens Männer mit dunkler Hautfarbe, aber auch ein paar Frauen mit Kopftuch, die anscheinend auf den großen Plantagen arbeiteten. Ich schloss daraus, dass es sich wahrscheinlich um Gastarbeiter handelte, die sich kein eigenes Fahrzeug leisten konnten.
Matalascañas 🇪🇸 war unser eigentliches Ziel. Wir fuhren bis zum Ortsende u parkten am großen Parkplatz. Es gibt einen Weg aus massiven Holzbrettern durch die Dünen, der am Strand endet. Dieser Teil ist Nationalpark u darf nicht bebaut werden. Da bleibt die Schönheit der Natur erhalten. Zu manchen Zeiten gibt es Führungen mit Geländebussen. Zurück am Parkplatz fuhr gerade ein weißer Range Rover mit Frankfurter Nummer ein. Wir kamen ins Gespräch, weil Tobi das Auto so gut gefiel. Alex, ein IT-Spezialist, war schon seit 2 Jahren unterwegs, im Winter hauptsächlich in Spanien, Portugal u Marokko. Das Dach des Geländewagens konnte nach oben geklappt werden u bot einen guten Schlafplatz. Kurz darauf kam ein weißer Kastenwagen, mit Kathi aus Berlin am Steuer. Sie fuhr ein ausrangiertes Auto von DHL. Innen war jetzt eine Holzverkleidung u Linoleumfussboden, Bett, Kühlschrank, usw. Kathi u Alex wollten auf dem Parkplatz die Nacht verbringen, ob gemeinsam od jeder allein wurde nicht verraten
MO 04.03.2019 Mazagón 🇪🇸 Es war sehr stark bewölkt bei uns und laut Wetterbericht waren die Aussichten weiter östlich noch etwas besser, zumindest ohne Regen. Das war eine gute Gelegenheit einen Ausflug nach Spanien 🇪🇸 zu machen. Bis hinter Huelva fuhren wir auf der Autobahn, bis wir dann rechts Richtung Süden abbogen. Tobi saß sehr still neben mir und hatte wohl etwas Heimweh und es war Zeit für einen Stopp. Immer noch schweigend gingen wir zum Strand und kurz darauf war er wieder ganz lebendig und sprudelte über vor Ideen. Die Schiffe 🚢 interessierten ihn nicht sehr, aber die Pflanzen, besser gesagt waren es die Früchte eines Baumes in einem Garten. Durch einen schmalen Spalt bei der Mauer kletterte er hinauf, um sich das näher anzusehen. Der Ort war wie ausgestorben und meine Sorge war mehr, dass er von der Mauer fallen könnte und im Garten landete, aber beim Klettern stellt er sich immer sehr geschickt an. So pflückte er ein paar Baumfrüchte und sähte die Samen zu Haus in ein

3 March 2019

SO 03.03.2019 Castro Marim Als wir ins Auto stiegen hatten wir noch Karneval in Loulé als Ziel. Am Weg zur Autobahn wollten wir schnell mal nachsehen, ob die Flamingos heute da waren, nur einen Abstecher. Schon vom Auto aus sahen wir in der Ferne die schönen Vögel. Wir parkten am Rande eines Feldweges und gingen zu Fuß weiter. Dieses Mal nahm ich die Wanderstöcke mit, da es fallweise etwas uneben war. An einer schmalen Stelle gelang es uns, einen der Bäche zu überqueren, um den Weg gegenüber zu erreichen, der höher lag und wir erhofften uns den Rand der Seen zu erreichen. Die Überraschung war groß, als wir gleich hinter dem Weg wieder einen Graben vorfanden, noch breiter als der Erste, aber unsere Sicht war wesentlich besser als zuvor. Ab und zu gab es schmale Stege, die für Tobi einfach zu bewältigen waren, doch ich wollte mein Gleichgewicht nicht auf die Probe stellen. So gingen wir eine gemütliche Runde und genossen den Anblick der schönen Vögel. Den Karneval hatten wir vergessen

2 March 2019

SA 2.03.2019 Woche 9 Karneval in Altura war wie Karneval in Rio, nur kleiner 😉 Wir hätten den Spaß auch vom Balkon unserer Wohnung beobachten können, doch Tobi erhoffte sich „Guzzle“ so wie daheim. Die waren hier eher spärlich, doch am Ende hatte er doch eine Hand voll ergattert. Die „Prominenz“ reichte von ABBA bis ELVIS 🕺 oder MICHAEL JACKSON bis BOB MARLEY, um nur die bekanntesten zu nennen 😉 An den Ständen reihten sich lange Schlangen. So gingen wir in das Café neben unserem Eingang, das auch WLAN hatte. Die Auswahl war nicht so prickelnd und am Schluss musste ich alle Münzen zusammen kratzen, weil er keinen Hunderter wechseln konnte, aber... wir hatten das Passwort für s WLAN, was dann leider doch nicht bis in unsere Wohnung reichte. 😉

1 March 2019

Naturschutzgebiet Das faszinierendste was Tobi heute entdeckte waren gut 50 aneinander sitzende Raupen die sich im Kreis bewegten. Gemeinsam sahen sie aus wie ein Teil, bis eine Raupe 🐛 hinaus fiel. Sie hatten sich auf einer Mauer in der Sonne neben einem verfallenen Haus platziert, wo kaum jemand hinkam. Ein herrlicher Platz oberhalb des Fusses mit einer atemberaubenden Aussicht Weiter ging unsere Suche nach den Famingos und es verschlug uns in eine Sackgasse mit gefühlten 50 Hunden, die alle wild bellten. Ganz so viele waren es nicht. Wir gingen ehrfürchtig vorbei und vergaßen in der Anspannung Fotos zu machen. Erst als wir uns wieder in Sicherheit wiegten fotografierten wir zur Erinnerung noch einen großen Hund 🐶, der ganz friedlich dreinschaute. Gleich nebenan wohnte die Katze und die Turteltauben. Wir hatten genug Abenteuer heute u fuhren heim. Die Putzfrau war da und Tobi fand es „ungerecht“, dass wir das Gleiche bezahlen, obwohl er nur 1 Handtuch gebraucht hat 😉Kindermund
FR 01.03.2019 Castro Marim Wir machten uns noch einmal auf den Weg zu den Flamingos, nur dieses Mal an einer anderen Stelle. Heute trafen wir dort Ziegen 🐐, bewacht von mehreren Hunden und einem Hirten, keine Famingos. So fuhren wir auf die andere Seite des Naturschutzgebietes und beobachten die Störche, wie sie im Sumpf nach Futter pickten und immer wieder laut klapperten.

28 February 2019

DO 28.02.2019 Castro Marim Naturschutzgebiet Tobi wollte Flamingos sehen und das erste Mal in all den Jahren fanden wir ganz in der Nähe, im Naturschutzgebiet eine Stelle, wo es sehr viele Flamingos gab. Mit dem Tele meiner Kamera waren sie gut erkennbar, aber vielleicht schaffen wir es ja noch einmal sie aus der Nähe zu sehen. Die Zugvögel flogen über uns, auf ihrer Reise nach Norden . Das ist ein gutes Zeichen - es wird wärmer 😊

27 February 2019

MI 27.02.2019 Manta Rota Es war ein schöner, milder Tag, und wir machten einen Ausflug nach Manta Rota. Normalerweise ging ich die 2 Km dorthin zu Fuß, doch wir wollten hinaus zur Landzunge. Das waren weitere 3 Km und da wird einenm Kind schnell mal langweilig 😑 Kondition hat Tobi viel mehr als ich, aber er braucht die Abwechslung. Zwischendurch kam immer wieder mal die quälende Frage „wie lange dauert es denn noch“ 😉 Am Weg sahen wir einige Fischer, die ihrer Arbeit nachgingen und kein Auge für neugierige Touristen hatten. Ihre Gedanken kreisten einzig allein um die Arbeit und die Hoffnung einen guten Fang zu machen. Es war Ebbe und das Wasser war so niedrig, dass ein paar Fischer den im Moment kniehohen Fluss überquerten. Als wir im Muschel 🐚 Paradies ankamen steigerte sich Tobi’s Begeisterung schlagartig. Er fand ein paar schöne Exemplare und die Zeit verflog. Am Heimweg hatte er immer noch genug Energie für die Turngeräte beim Campingplatz. Er turnte bis zum Sonnenuntergang 🌅

26 February 2019

DI 26.02.2019 Altura Strand Auf der selbst gebauten Sandbank ließ es sich gut sitzen.

25 February 2019

MO 25.02.2019 Ayamonte 🇪🇸 Jedes Mal, wenn ich in Spanien einreise, denke ich, es ist anders als Portugal. Am ersten Blick sind es die Straßen, die besser erhalten sind, dadurch wirkt es sauberer, doch auf der anderen Seite ist es gerade am Strand viel stärker verbaut, was zu Lasten der Natur geht. In der Flussmündung des Guadiana lässt es sich bei Ebbe immer herrlich gehen und es ist weitgehend naturbelassen und mäßig verbaut. Am Strand trafen wir ein deutsches Ehepaar, in meinem Alter, Detlef und Susanne, die so wie ich den 4. Winter hier sind. Sie wohnen in Ayamonte im Ort, brauchen immer das Auto, um ans Meer zu kommen. So wie ich lieben sie die Sand-Algarve. Tobi hatte zwar seine Schaufel mit, doch es gab zu viel zu erkunden, also keine Zeit zum Buddeln 😉

24 February 2019

SO 24.02.2019 Altura-Loulé Heute kam die neue Schaufel zum Einsatz u Tobi baute uns eine „bequeme“ Sitzbank, die nur noch von der Sonne aufgewärmt werden sollte, der untere Sand war noch feucht u kühl. Nach einer Weile entschieden wir uns zum Finale des Algarve Radrennens zu fahren, das ganz in der Nähe in Malhão stattfand. Wir fuhren über schmale Straßen landeinwärts in die Berge u wunderten uns, dass wir unterwegs kaum Verkehr hatten. Der Ort war ausgestorben u endete in einer Sackgasse mit ein paar Orangenbäumen. Ich erlaubte Tobi 2 von jenen zu pflücken, die über den Zaun hingen. Wir studierten wieder Google Maps u sahen, dass es den Ort 20 km weiter, bei Tavira noch einmal gab, doch auch dieser Weg führte uns ins Leere. Wir versuchten eine Frau zu fragen, die gerade mit ihren Hunden am Zaun stand. Sie war super freundlich, redete viel, doch wir verstanden kein Wort 🙏 Das 3. Malhão war bei Loulé, wieder nichts. Jetzt hatten wir genug u Tobi entdeckte einen McDonalds in der Stadt

23 February 2019

Tavira Es war unser letzter Stop heute. Wir wollten noch zum Radrennen, waren aber zu spät dran. Am Weg, auf der Autobahn sahen wir jede Menge Autos mit 4 - 5 Fahrrädern am Dach und etliche Busse mit den Sportlern darin. So sahen wir immerhin noch einen schönen Sonnenuntergang 🌅 und Tobi hatten es die vielen Schlösser auf der Brücke angetan 😊
Loulé
SA 23.02.2019 Woche 8 Lagos Heute ging es früh los Richtung Lagos. Das sind von hier etwa 130 km nach Westen und wir mussten eineinhalb Stunden Wegzeit einplanen. Ebbe war um 11 Uhr und es war einer der letzten Tage nach Vollmond 🌕, wo sie noch besonders niedrig war. Tobi war noch müde und aß sein Müsli im Auto. Lagos hat über 30.000 Einwohner, ist eine Kleinstadt an der westlichen Algarve, die durch ihre Höhlen in den Felsen bekannt ist. Diese sind nur bei Ebbe begehbar oder mit einem Boot vom Wasser aus. Als wir ankamen, stiegen wir gleich hinunter.

22 February 2019

FR 22.02.2019 Altura

21 February 2019

DO 21.02.2019 Spaziergang nach der Flut. Die Büsche mit den gelben Blüten fangen wieder an zu blühen

20 February 2019

MI 20.02.2019 Santa Luzia Die Luft war etwas frisch, so wie es sich anfühlte, war es ein kühler Ostwind der uns ins Gesicht blies. So entschieden wir uns Richtung Westen zu gehen, das hatte auch den Vorteil, dass uns am Rückweg die schon tiefer stehende Sonne nicht blenden würde. Gestern war Vollmond und das Meer war aufgewühlt. Im Sand waren richtige Absätze und Tobi hatte seinen Spaß an den Kanten zu hüpfen.

19 February 2019

DI 19.02.2019 Es war Flut als wir ankamen und das Wasser 💦 ging fast bis zu den Dünen hinauf. Heute war Vollmond 🌕 da sind die Gezeiten besonders intensiv - von 0,5 m bei Ebbe bis 3,60 m bei Flut, im englischen wird das auch als „low tide“ bezeichnet und ist besonders beliebt bei Muschel 🐚 suchern. Tobi hat mit seinen guten Augen 👀 zwei Senkbleie mit Resten von Angelschnur gefunden und er hatte die Geduld, die Knoten aus der Schnur zu lösen. Da es hier keine Sitzplätze gibt, hat er uns eine Bank in den Dünen gebaut. Da konnten wir die Sonne 🌞 genießen, mit Sonnenbrille 🕶 oder geschlossenen Augen 👀 Als wir gingen hatte sich das Wasser 💦 schon wieder ein ganzes Stück zurück gezogen.
DI 19.02.2019 Guadiana Am Fluss war noch immer die große Baustelle 🚧 und wir konnten nicht bis ganz vorne hinfahren. So gingen wir ein Stück bis zum Meer.

18 February 2019

MO 18.02.2019 Altura Heute gab es den angesagten Regen ☔️ die Natur ist dankbar für jeden Tropfen. Wir konnten den Tag mal zum Ausruhen nutzen und ich hatte die Gelegenheit endlich meine Fotos hier nachzutragen. Nachmittags fuhren wir einkaufen 🛒 nach Tavira. Fußball, Badehose, alles was ein Junge so braucht, wenn das Wetter wieder schön wird. Das Wasser 💦 ist ja noch recht frisch hier und so gaben wir uns alle Mühe, um einen geeigneten Neoprenanzug zu finden. Das erwies sich dann doch als recht schwierig, es zwickte hier und juckte da, so dass wir am Ende doch keinen hatten 😢 Doch alle „Wunden“ heilen schnell mit einem großen Eis 🍦 und einer Pizza 🍕

17 February 2019

Silves - Burg neue Sichtweisen durch die aufgeregten Augen eines Kindes. Alles wird viel lebendiger und schneller. Die Störche waren wieder überall. Sie scheinen sich in dieser Gegend sehr wohl zu fühlen. Steil hinunter ging es in einen Keller. Dort war eine Ausstellung über die heimischen Wildtiere. Der Feldhase 🐰 der Fuchs 🦊 und der iberische Luchs (eine katzenartige Gestalt mit langen, aufstehenden, spitzen Ohren) ist in dieser Gegend noch ansässig. Die Bestände sind in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen.
Silves 🍊Orangen🍊Fest🍊
SO 17.02.2019 Altura Der erste gemeinsame Morgen fing gemütlich an. Es war bewölkt und wir ließen uns Zeit. Tobi war immer noch aufgeregt und machte gleich sein Puzzle 🧩. „Bei dir ist es immer so chillig“, meinte er und brachte mich mal wieder zum Schmunzeln.

16 February 2019

Gleich zu Beginn waren wir kurz in Spanien 🇪🇸 und so waren wir heute in 3 Ländern. Wir waren etwas müde von der Reise 🧳 und so blieben wir im Auto sitzen. Der Wind draußen war recht kühl. „Bleib stehen, da ist ein Augenbaum“ ruft Tobi ganz aufgeregt. Ich war schon so oft an der Stelle am Giadiana, doch bisher ist mir der nie aufgefallen. Kinderaugen sehen anders und es macht Spaß das noch einmal zu erleben.
Altura Tobi erkundet den Strand
SA 16.02.2019 Woche 7 Rückflug nach Faro mit Tobi

15 February 2019

FR 15.02.2019 Wien Hochzeit meines Sohnes Ronny mit Elizabeth Es war wunderschön, klein aber fein und ich freue mich für die beiden, dass sie so verliebt und glücklich sind 🥰

14 February 2019

DO 14.02.2019 Friseur und Hochzeitsstrauss Es war einiges zu erledigen in den Tagen vor der Hochzeit.

12 February 2019

DI 12.02.2019 Heute Früh bin ich schon um 4 Uhr nach Faro gefahren. Kein einziges Auto auf der Strecke in meine Richtung. Auch am Flughafen gab es nur den einen Flug um diese Zeit, den nach Lissabon. Der nächste war erst um 9 Uhr. In Lissabon war schon mehr los und es ging mit dem Bus 🚎 um den halben Flughafen zur Maschine. Das Wetter in der Morgensonne war schön. Der Flug war ruhig und klar bis über Spanien. Da schlief ich dann irgendwann ein und als ich zwischendurch mal kurz wach war, gab es nur grauen Himmel zu sehen. Kurz vor Wien wurde die Wolkendecke im Sinkflug durchbrochen und ich konnte ein Foto der Gegend machen, in der ich lange Zeit gelebt habe. Auf Bild Nr 8 an dem See mit den Häusern rundherum. Das war besonders schön von oben und dann im Flugzeug auf der richtigen Seite sitzen. 😇

11 February 2019

MO 11.02.2019 Altura Für ein paar Tage die letzte Runde heißt auch eine Pause vom Gebell der Hunde 🐕

10 February 2019

SO 10.07.2019 Altura Der Nachmittag war bewölkt ⛅️ und ich wollte nur mal kurz zum Meer. Überraschenderweise ging kaum Wind und ich machte wieder einmal einen ausgedehnten Strandspaziergang. Es war Flut und die kleinen Vögel spielten mit den Wellen, während die Möwen schliefen.

9 February 2019

Mértola liegt in einem Naturschutzgebiet in Alentejo am Guadiana. Für eine Besichtigung der Burg war ich zu spät dran, doch dort war ich bei meiner ersten Reise nach 🇵🇹 schon einmal. So kam ich gerade noch rechtzeitig um von der Anhöhe ein paar Fotos im Schein der Abendsonne zu machen. Über die Schnellstraße IC 27 (im Bezirk Algarve sehr gut ausgebaut)war ich in einer guten Stunde wieder zurück an der Küste. Selbst da war es noch nicht komplett dunkel. Am Horizont leuchtete der Himmel noch immer rot.
Almodôvar
Pico do Mú Alentejo Mir war heute nach Natur und neben den zahlreichen Windrädern gab es hier reichlich davon. Selbst die Schafe 🐑 machten große Augen 👀 als sie mich sahen. Hier war kaum jemand unterwegs. Der Alentejo macht zwar flächenmäßig ca. ein Drittel des Festlandes aus, ist aber mit 7,6 % (lt. Wikipedia) nur sehr dünn besiedelt. Endlich sah ich mal die Korkeichen, für die Portugal 🇵🇹 so bekannt ist. Nach der Fischerei und dem Tourismus steht die Korkproduktion an dritter Stelle. Immer wieder sehe ich die tollen Taschen und Hüte, die aus Kork gefertigt wurden.
Malhão war mehr als 500 m über dem Meeresspiegel. Die Straße dort hin war recht steil und teilweise mit Namen „verziert“. Auf den Parkplätzen war immer wieder Müll im Gras, schade. Die Aussicht von hier oben war genial und in der Ferne sah ich, wie das Meer sich silbern spiegelte. Die angeschriebene Ruine konnte ich nirgends sehen und ich wollte keinen weiteren Umweg machen. Es war inzwischen fast 16 Uhr und wenn die Tage schon wieder etwas länger waren, so blieben doch nur noch gute zwei Stunden Tageslicht.
Salir Gleich am Ortsbeginn fielen die schönen, bunten Mauern auf. Es gab ein Schild mit einer Ruine, dem ich folgte. Am Schluss war die Straße so eng, dass ich zu Fuß weiter ging, vorbei an den kreativen Häusern, der schönen Aussicht gab es dann doch noch ein paar Reste aus früheren Zeiten, wie diesen halben Torbogen. Der Stop hatte sich ausgezahlt, ich habe den Rundgang genossen.
Tor Es ging rauf in die Berge 🏔 und der kleine VW UP hatte bergauf einige Mühe. Zeitweise war nur noch der 2. Gang möglich, so quälte „er“ sich.
SA 09.02.2019 Woche 6 Loulé Jeden Samstag ist Markt in Loulé und für eine Woche noch besondere Stände mit süßen Leckereien. Das hat mich neugierig gemacht, da die Bilder der Vorankündigung sehr vielversprechend waren. Wie immer parkte ich am großen Parkplatz, der heute auch recht gut gefüllt war. Schon von weitem sah ich viele Menschen vor der Markthalle und sehr viele Motorräder 🏍. Wie es aussah fand hier auch ein Bikertreffen statt. Eine halbe Stunde später waren (bis auf einen) alle weg. Gegen 14 Uhr wurde es ruhiger. Einige Stände hatten schon zusammen gepackt und in der Stadt schlossen die meisten Geschäfte. Ganz im Gegensatz zu den Supermärkten und Einkaufszentren, die jeden Tag geöffnet bis 21 Uhr geöffnet haben, auch Sonntags.

8 February 2019

Silves Störche
Silves Castelo
Silves