Europe, Australia and Oceania, Asia · 23 Days · 59 Moments · December 2016

Petl und Kattl in Neuseeland


20 January 2017

Bye bye Neuseeland Die letzten beiden Tage hatten wir leider ein bisschen Pech mit dem Wetter, daher gab es nicht so viel zu berichten ;) beim strahlendem Sonnenschein verlassen wir Christchurch in Richtung Singapore. Dort können wir am Flughafen hoffentlich noch ein Bad in Pool genießen 😊 Ein bisschen traurig, aber auch froh bald wieder daheim zu sein, reisen wir aus Neuseeland ab. Mit dem Wissen, irgendwann wiederzukommen, sind wir aber nicht sooo traurig. Außerdem habe ich mich gut für den Rückflug vorbereitet und plane schon unseren nächsten großen Trip 😍

17 January 2017

Tag 18 Dunedin - Twizel | Kattl Nach dem Besuch der steilsten Straße der Welt haben wir Dunedin heute Früh verlassen. Auf dem Weg haben wir einige schöne Strände gesehen, an denen wegen dem Wetter aber leider einfach vorbeigefahren sind. Mittagspause haben wir in dem viktorianisch angehauchten Örtchen Oamaru gemacht, wo wir das Steampunk-Museum besucht haben. Auf unserem weiteren Weg in die Berge sind wir an einem riesigen Fluss und einigen tollen Seen vorbeigekommen. Doch nichts hat den Blick auf den Mount Cook, Neuseelands höchsten Berg, heute überbieten können. Vom Aussichtspunkt am Lake Pukaki ergab sich ein unglaublich toller Anblick. Peter hat hier für euch die besseren Aufnahmen, die er gerade schon bearbeitet. Glück hatten wir noch dazu, da sich der Berggipfel eine halbe Stunde nach unserer Ankunft schon wieder hinter den Wolken versteckt hat. Wir 🙏🏻 dass der Wetterbericht für morgen unrecht hat und es nicht regnet. Würde echt gerne nochmal wandern gehen...but we will see
Tag 18 / Dunedin, Twizle / Peter Letzte Etappe, bevor es wieder nach Christchurch und dann wieder nach Hause in die anscheinend saukalte und eklig verschneite Heimat geht. Bäh. Dafür haben wir heute noch einmal zwei Highlights erlebt, mit denen man eigentlich nach drei Wochen hier nicht mehr rechnet, tja, zum Glück falsch gedacht ;) In Dunedin haben wir wie angekündigt die steilste Straße der Welt besucht, die Baldwin Street macht im Schnitt 35 Prozent und ist wirklich nicht leicht per Pedes zu bewältigen. Dafür beeindruckt sie trotz der allgegenwärtigen Chinesen und ihrem Geschrei und ihrer Fotomanie. Dann nach Twizle, dass auf einer Hochebene nahe dem Mt Cook Nationalpark liegt. Mt Cook ist der höchste Berg Neuseelands und war heute vom wahrscheinlich türkisesten See der Welt, dem Lake Pukaki, in 65 Kilometern Entfernung zu sehen. Einfach nur Wow! Morgen soll dafür das Wetter und die Sicht äußerst bescheiden sein... we will see ;)

16 January 2017

Tag 17 / Dunedin, Otago Halbinsel / Peter Da das Wetter heute Vormittag noch sonnig war, haben wir die Zeit genutzt, um uns die Otago Halbinsel bei Dunedin genauer anzusehen. Mit dem Auto ist vom Stadtzentrum dorthin nicht mehr als eine Viertelstunde. Wir hatten ehrlich gesagt nicht viel erwartet und waren dann (mal wieder) umso positiver überrascht, wieder ein wunderschönes Fleckchen Erde vorzufinden. Vor allem Tunnel Beach mit seinen zerklüfteten Felsen, die vom Meer pausenlos bearbeitet werden, aber auch die sanften grünen Hügel der Halbinsel haben uns sehr gefallen. Kathrin hat den Nachmittag dazu genutzt, jeden einzelnen Klamottenladen in der Stadt abzuklappern. Ich habe einen auf faul gemacht, ins Bett geschmissen und den ganzen Nachmittag Football live angesehen, ohne dafür wie in Deutschland bis in die frühen Morgenstunden wachzubleiben :) Langsam freuen wir uns aber auch schon auf daheim, drei Wochen Natur und Rumfahrerei reicht dann auch... ;)
Tag 17 Dunedin Hatten heute einen, wenn auch eher unerwartet, sehr tollen Tag. Vormittags haben wir die Gegend um Dunedin erkundet und hätten eigentlich schon beim ersten Stop, Tunnel Beach, den kompletten Tag mit Meer-Beobachten verbringen können. Nächstes Ziel war die Halbinsel, dort haben wir einen kleinen Spaziergang zu weiteren Aussichtspunkten und Klippen gemacht. Die Strände sahen von oben sehr verlockend aus, nur leider hat das Wetter nicht mehr so wirklich mitgespielt. Daher sind wir schnell zurück in die City gedüst. Dort bin ich nach dem Mittagessen alleine losgezogen und hab die Stadt erkundet. Sehr schön und geregnet hat es erst, als ich wieder daheim war :)

15 January 2017

Tag 16 Te Anau - Dunedin Nach einem leckeren Frühstück mussten wir uns (leider) von unseren supernetten Gastgebern Susan und Bill verabschieden. Die beiden hatten auch wieder genau unseren Humor und wir haben zwei witzige Abende zusammen verbracht. Da die Wettervorhersage leider nicht so prickelnd war, haben wir uns gegen unser eigentlich geplantes Programm entschieden, das die Fahrt Richtung Milford Sound und eine kurze Wanderung beinhaltete. Dafür sind wir ins Kino gegangen und haben uns eine Doku über die Region angesehen ;) war auch ok, nach dem Film hatten wir allerdings wunderschönstes Wanderwetter 🤔 da Petl aber ein bisschen auf krank macht (😘), sind wir trotzdem direkt in die Unistadt Dunedin gefahren. Die Stadt gefällt uns bis jetzt sehr gut, viele kleine Läden, die es morgen zu erkunden gilt 😍 nur ist es hier sehr, sehr hügelig, wie ihr auf dem Bild sehen könnt 😤
Tag 16 / Te Anau, Dunedin / Peter Gestern war eigentlich ziemlich unspektakulär. Wir sind gleich in der Frühe von Te Anau aufgebrochen und haben uns an die 250 Kilometer nach Dunedin (Dun = bei, edin = Edingburgh --> viele Schotten haben die Stadt mitbegründet) gemacht. Die Stadt gefällt uns beiden sehr gut, auf jeden Fall besser als Christchurch. Hier ist es sehr hügelig und auch die Straßen haben wahnsinnige Gefälle. Die Baldwin-Street, mit 35 % die steilste Straße der Welt, sehen wir uns am Tag unserer Abreise an. Ansonsten haben wir nach der ganzen Natur die Stadt genossen, Bahnhof, Zentrum und Kirchen angeschaut und einen Kaffee (Kathrin) und ich ein gutes Craftbeer genossen :)

14 January 2017

Tag 15 / Rainy Rainy Doubtful Sound, Te Anau / Peter Heute gings für und dann wieder mal über die Südalpen (und richtig geraten, damit wieder in eine der Regenreichsten Regionen der Erde). Ich glaube, nur ein kleiner Teil der Touristen sieht den berühmten Milford Sound bei trockenem Wetter, die Meiste Zeit sammeln sich die Regenwolken der Tasman Sea an den Berghängen und regnen schön ab, während auf der anderen Seite die Sonne lacht. Wir haben zu den glücklicheren Touris gehört, da immerhin unsere Hinfahrt einigermaßen trocken verlief und wir noch Sicht hatten. Auf dem Rückweg war alles in dichten Nebel und Regenwolken gehüllt. Übrigens waren wir nicht am Milford-, sondern am Doubtful Sound, der größer mit etwas flacheren Flanken ist, und bei weitem nicht so von Touris überrannt wird. Anreise war: halbe Stunde Auto, 1,5 Stunden Boot, Halbe Stunde Bus, 3 Stunden Boot. Aber der Aufwand hat sich gelohnt, trotz Regen und kühlen 14 Grad hat das Weltnaturerbe beeindruckt.
Tag 15 Doubtful Sound | Kattl Unser heutiger Ausflug hat uns zum Doubtful Sound gebracht, wieder ein sehr beeindruckendes Stück Erde. Auch wenn es ein bisschen kitschig klingt: Fotos können die tatsächliche Stimmung nicht rüberbringen. Und der Regen hat kein bisschen gestört, sondern hat es noch bezaubernder gemacht. Abends hat uns eine witzige Notiz unserer Gastgeberin erwartet, davon musste ich einfach ein Foto machen :)

13 January 2017

Tag 14 / Wanaka, Queenstown, Te Anau / Peter Gestern hatten wir perfektes Bergwanderwetter und haben das auch gleich ausgenutzt, indem wir bereits um 08:30 mit dem Aufstieg zum Rocky Mountain am Rand des Mount Aspiring National Park (die haben hier so geile Namen) aufgestiegen sind. So wenig Anstrengung für soviel Panorama hat man selten. Toll!! Auf dem Weg nach Queenstown habe ich meinen fünften Vogel zu seinen Ahnen geschickt. Von den Viechern fliegen einfach soviel am Fahrbahnrand rum, dass sich ab und zu einer an die Windschutzscheibe verirrt. Dann macht es Dong und das Vieh stürzt hinter einem auf die Fahrbahn ab, kein schöner Anblick. Aber in Neuseeland normal. Alle 200 Meter hat man ein totes Vieh auf der Straße. Hase, Opossum, Vogel oder sonstwas. Nach kurzem Halt in der Touri-Hochburg Queenstown sind wir weiter zu unserer Unterkunft Te Anau am Lake Anau gedüst, die als Tor zum Fjordland mit seinem berühmten Tälen Milford und Doubtful Sound gilt.
Tag 14 Wanaka - Te Anua 2 | Kattl Der Weg zu unserem nächsten Stopp in Queenstown sollte ein weiteres Tageshighlight darstellen. Auf den Bildern seht ihr noch mehr Berge und Gletscherseen, die wir unterwegs entdeckt haben. Queenstown ist bekannt als die Adventure-City Neuseelands, in der es vor Angeboten an Bungee-Jumping, Rafting und Skydiven nur so wimmelt. Wir hatten uns hier nicht so viel versprochen, fanden es dann aber doch besser als erwartet ;) sehr touristisch, aber immerhin mal eine Fußgängerzone, die den Namen verdient. Das Wetter hat auch gepasst, daher haben wir hier noch ein spätes Mittagessen in der Sonne genossen. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft in Te Anau haben wir endlich ein paar Schafe gesehen. Und noch mehr Schafe, gleichzeitig immer weniger Autos und Menschen ;) Abends war ich noch eine Runde laufen 💪🏻 anschließend haben wir mit unseren Hosts und einem Pärchen aus Augsburg noch ein Gläschen Portwein getrunken und (mal wieder) über Autos geredet.
Tag 14 Wanaka - Te Anau | Kattl Gestern haben wir schon wieder so viel erlebt, da mussten wir erstmal ne Nacht drüber schlafen ;) Als early birds waren wir schon um zehn am Gipfel des Rocky Mountain und konnten eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und Seen genießen. Auch hier haben wir mit minimalem Aufwand (ca 1 Stunde zum Gipfel) das Maximum rausgeholt. Beim Aufstieg und am Gipfel haben wir noch die Ruhe genossen, da kein Mensch unterwegs war. Auf dem Rückweg sah das schon anders aus, alle paar Meter sind uns andere Bergsteiger begegnet, darunter auch ein National-Geographic Rentner Ausflug ;) Anschließend stand ein bisschen Shopping auf dem Programm und ich hab endlich bei dem super Angebot an Merino-Klamotten zugeschlagen 😍

12 January 2017

Tag 13 / Fox Glacier, Jackson Bay, Wanaka / Peter Beim Aufwachen wie gestern Mistwetter. Westküste halt, scheint da wirklich normal zu sein... Auf dem Weg nach Süden wurde es dann aber besser. Nach 50 Kilometern gab es eine schöne Wanderung durch den Urwald zu einem Pinguinstrand, nur dass die Pinguine anscheinend auch wie wir Urlaub haben ;), es sei ihnen gegönnt. Dann Abstecher an das Ende der Welt mit Namen Jackson Bay. Ein Kaff mit fünf Häusern irgendwo am Meer im. Nirgendwo, 50 Kilometer von der nächsten Kreuzung entfernt. Dafür bekommt man dort fangfrischen Fisch, der noch richtig nach Meerwasser schmeckt, genial. Dann über den Haast Pass Richtung Queenstown und den Regen hinter uns gelassen. Lake Wanaka und Lake Hawea mit Traumkulissen bei Sonnenschein aber frischen 18 Grad. Immer wenn man denkt, man hat alle beeindruckenden Plätze in NZ gesehen, kommt wieder was neues. Der Kopf quillt über. Morgen Wetter abwarten: Wenn gut Wandern, wenn schlecht Queenstown. We'll see
Tag 13 Jackson Bay - Wanaka | Kattl Über den Haast Pass (den ich leider fast komplett verschlafen habe) sind wir weiter ins Landesinnere nach Wanaka gedüst. Schon der Weg in den Ort, der am gleichnamigen See liegt, hat uns sehr beeindruckt. An allen Seiten Berge und in den Tälern wunderschöne und riesige Seen. Auch dieses Gebiet war früher komplett mit Eis bedeckt, im Mount Aspiring Nationalpark, an dem wir vorbeigefahren sind, gibt es daher auch noch einige kleinere Gletscher. Kaum angekommen, haben wir eine kleine Wanderung auf den Mount Iron gestartet. Dort konnten wir mit sehr wenig Aufwand (ca. 1 Stunde zum Gipfel) von einer unglaublichen 360 Grad Sicht profitieren. Zudem war das Wetter ganz gut und wir haben endlich mal wieder die Sonne gesehen 😎 Gerade waren wir noch sehr lecker und gesund essen, es gab verschiedenes Gemüsesorten und Salate im orientalischen Stil, für Peter noch mit extra Lamm 🤤
Tag 13 Fox Glacier - Jackson Bay | Kattl Da das Wetter heute früh immer noch ziemlich mistig war, haben wir den Gletschern den Rücken gekehrt und uns Richtung Jackson Bay aufgemacht. Unterwegs haben wir einen kleinen Spaziergang durch den Regenwald bis an den Strand gemacht, an dem theoretisch Pinguine 🐧 leben. Leider haben sie sich heute rar gemacht 😪 wir haben den Marsch trotzdem genossen und sind anschließend nach Jackson Bay gedüst. Jackson Bay wurde uns von Ralphi empfohlen, der ein halbes Jahr in NZ gearbeitet hat und dort die besten Fish & Chips gegessen hat. Wir sollten nicht enttäuscht werden, in einem kleinen Kabuff am gefühlten Ende der Welt (die Straße dorthin hört auch in dem Örtchen auf, danach folgt nur noch Wildnis) haben wir sehr leckeren Fisch gegessen.

11 January 2017

Tag 12 Hokitika - Franz Josef Glacier - Fox Glacier Hier erstmal noch mein Beitrag von gestern: Heute haben wir gleich zwei Gletscher gesehen. Wobei gesehen relativ ist, da das Wetter ziemlich mies war und es den ganzen Tag geregnet hat. Dennoch haben wir an beiden Gletschern eine kurze Wanderung durch das Tal gemacht, was sehr beeindruckend war. In unserer Unterkunft mit Kamin und Badewanne konnten wir uns zum Glück wieder schön aufwärmen. Abends haben wir sehr lecker gegessen und noch eine kurze Glühwürmchentour im Regenwald gemacht...ein bisschen gruselig, daher sind wir nach ein paar Metern wieder umgekehrt ;)
Tag 12 / Hokitika, Franz Josef-, Fox Glacier / Peter Wie angekündigt war heute der zweite vom Wetter her beschissene Tag 😬 Wasserfestspiele vom Feinsten, so dass wir in der Unterkunft als erstes die Sachen getrocknet haben. Trotzdem haben wir uns zu beiden Gletschern aufgemacht, uns 3 Stunden bewegt und es war trotz minimaler Sicht und nassen Klamotten ein beeindruckender Tag! In der Unterkunft gleich in den Whirlpool gesprungen und den Kamin angemacht. Dann gab es Lammburger und all das schlechte Wetter war vergessen 🤗

10 January 2017

Tag 11 / Christchurch, Greymouth, Hokitika / Peter Heute hieß es schon vor sechs aus dem Bett, weil wir mit dem Tranzalpine von Christchurch rüber an die Westküste der Südinsel gefahren sind. Die Bahnstrecke gilt als eine der schönsten der Welt und hätte vor allem den beiden Kläusen sehr gefallen. In vier Stunden zuckelt man aus Christchurch Richtung Westen, direkt durch die neuseeländischen Alpen über die Wasserscheide bis in Städtchen Greymouth am tasmanischen Meer, das allerdings alles andere als sehenswert ist. Weiter ging es deshalb direkt nach Hokitika, ein verschlafenes Nest (bis zu Queenstown wird sich das wohl auch nicht mehr ändern...), in dem wir heute nächtigen. Wetter war heute bewölkt aber trocken. Kann so bleiben, wenn es nach uns geht, schließlich ist hier eine der regenreichsten Regionen der Erde... Morgen gehts auf die Gletscher. Wünscht uns Sicht ;)
Tag 11 Greymouth - Hokitika | Kattl Auf dem Weg zu unserer Unterkunft haben wir einen Halt am Hokitika Gorge gemacht, einer Quelle, die mit extrem schönen türkisfarbenen Wasser punkten kann. Zudem konnten wir bei dem kurzen Marsch vom Parkplatz den Urwald hier bewundern, der sich doch nochmal sehr von der Nordinsel unterscheidet. Anschließend ging es nach Hokitika, das zwar auch am Meer liegt, aber doch so ganz anders ist als die Strände, die wir bisher gesehen haben. Man merkt hier, wie rau die Westküste ist und dass vor dem Alpenmassiv das ganze schlechte Wetter hängenbleibt 😉 Bei einem kurzen Spaziergang am Strand (mit Begleitung) haben wir zufällig einen Langosch-Stand entdeckt, da mussten wir natürlich sofort zuschlagen 🤤 ansonsten hat die Stadt gefühlt mehr Läden, in denen man Jade-Schmuck kaufen kann als Restaurants. Wir sind froh, dass wir heute Abend satt geworden sind. Zum Verdauen haben wir noch einen Spaziergang ins Glühwürmchental gemacht, was sehr beeindrucken war.
Tag 11 Christchurch - Greymouth | Kattl Heute Morgen stand ein weiteres Highlight auf dem Programm: die Zugfahrt mit dem TranzAlpin durch die Southern Alps. Das hieß aber zunächst: sehr früh aufstehen, da wir vor der Abfahrt noch frühstücken unseren Mietwagen abgeben mussten. Die Zugfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt und war leider viel zu schnell vorbei. Kaum hatten wir die Alpen überquert, hat uns auch schon das eher garstige Wetter der Westküste begrüßt. Es hat zwar nicht geregnet, aber die letzten Tage hatten wir eindeutig schöneres Wetter. In Greymouth haben wir nur unseren Mietwagen abholt und sind direkt weitergedüst, da diese ehemalige Goldgräberstadt nicht so viel für uns zu bieten hatte.

9 January 2017

Tag 10 / Hanmer Springs, Christchurch / Peter Heute morgen haben wir noch einmal bei bestem Wetter eine Wanderung auf den Conical Hill bei Hanmer Springs gemacht. 30 Minuten hoch, 30 Minuten runter und für den geringen Aufwand eine super Sicht auf den Kurort und die neuseeländischen Alpen. Dann ging es rund 130km nach Christchurch... Puh... man will der Stadt nichts Unrechtes tun, denn vor den verheerenden Erdbeben 2010 und 2011 , bei dem 183 Menschen ums Leben kamen und die vor allem die Innenstadt verwüsteten, mag das ja eine schöne und florierende Stadt gewesen sein. Jetzt ist sie vor allem Baustelle, zu Parkplätzen umfunktioniertes Brachland und Ruinen, die durch Eisenträger vor dem Zusammenbruch bewahrt werden müssen. Auch die Geschäfte und Cafés schließen alle bereits um fünf Uhr Nachmittags - schlimmer als in Bayern... Gerade macht es uns nichts aus, morgen gleich mit dem Tranzalpine weiter zu fahren, auch wenn das Wetter für die kommenden Tage nass und kalt angesagt ist...
Tag 10 Hanmer Springs - Christchurch 2 | Kattl Ansonsten ist Christchurch noch sehr stark von den Erdbeben 2010 und 2011 geprägt und eigentlich vor allem eine große Baustelle. Das Erdbeben 2011 hat die komplette Innenstadt zerstört, die nun seit 5 Jahren neu aufgebaut wird. Auf dem Rückweg in unser Hotel sind wir eher zufällig am botanischen Garten vorbeigekommen. Dort habe ich ganz viele Bilder für meine Blumenfamilie gemacht 😘 viel Spaß beim anschauen!
Tag 10 Hanmer Springs - Christchurch 1 | Kattl Vom verschlafenen Bergdorf in die Großstadt Nach einen leckeren und ausgedehnten Frühstück zusammen mit unseren Hosts (die einige weiter Anekdoten aus ihrem Leben mit uns geteilt haben), sind wir in Hanmers Springs noch eine Runde spazieren gegangen. Danach hieß es Bye Bye Berge, aber nur für einen Tag 😜 Christchurch ist jedoch auch ziemlich verschlafen, die meisten Geschäfte und Cafés in der Innenstadt schließen um 5. Fünf Uhr nachmittags, wohlgemerkt ☝🏻Wir leben zwar in Bayern, aber das ist selbst für uns ziemlich früh. Mit viel Glück haben wir das Bunsen-Café entdeckt, das immerhin bis acht aufhat und uns sogar kostenlos mit W-Lan versorgte. Dort haben wir (=ich) unsere weitere Reise und vor allem unsere anstehenden Wanderungen geplant.

8 January 2017

Tag 9 / Rabbit Island, Hanmer Springs / Peter Heute mussten wir die wunderbare Gegend um den Able Tasman National Park leider schon wieder verlassen und einen weiten Weg von knapp vier Stunden Richtung Süden nach Hanmer Springs zurücklegen. Das Wetter zeigte sich in der Früh noch einmal von seiner besten Seite, so dass wir den Vormittag noch einmal voll am menschenleeren Strand von Rabbit Island auskosteten. Dann ging es auf die Fahrt, die uns durch die neuseeländischen Alpen und in den kleinen Kurort führte. Hier ist es fast so wie in den Alpen, nur mit besserem Wetter ;) unsere beiden Hosts sind zwei Holländer, Die bereits vor 54 Jahren ausgewandert sind. Beneidenswert. Nachdem wir eine Stunde mit ihnen gequasselt hatten, sind wir noch in die Stadt zum Dinner. Morgen geht es nach einer kurzen Wanderung noch in die örtlichen Thermalquallen und dann auf nach Christchurch.
Tag 9 Rabbit Island - Hanmer Springs | Kattl Heute mussten wir unser kleines Häuschen auf Rabbit Island leider verlassen. Da das Wetter nochmal richtig gut war, haben wir vor der Fahrt noch einen Stopp am Strand eingelegt und dort ein bisschen gechillt. Und ich war zum ersten Mal laufen in Neuseeland, direkt am Strand. War anstrengend, aber hat trotzdem Spaß gemacht 💪🏻 Mittags sind wir dann Richtung Hanmer Springs und damit zu den neuseeländischen Alpen aufgebrochen. Wir hatten uns von diesem Halt nicht soo viel erwartet, wurden aber positiv überrascht. Der kleine Ort liegt mitten in den Bergen und unsere Hosts, Einwanderer aus Holland, sind supernett.

7 January 2017

Tag 8 / Abel Tasman National Park / Peter Heute haben wir eine Station hinter uns gebracht, auf die ich mich mit am meisten gefreut habe. Der Abel Tasman National Park liegt am nordwestlichen Ende der Südinsel Neuseelands und ist berühmt für seine feinen Sandstrände, die sich malerisch in die bergige Landschaft direkt am Meer einfügen. Wir haben uns für den Tag ein Komplettprogramm gegönnt, samt Wassertaxi (im Prinzip ein Schnellbott für 20 Mann, dass mit 55 km/h über das Wasser ballert), zweistündiger Wanderung an der Küste entlang, wieder Wassertaxi zu einer anderen Bucht und einer dreistündigen Kajaktour an Küste und Buchten zurück zum Ausgangspunkt. Wetter wie immer 1a, obwohl es gegen Nachmittag immer mehr bedeckte, für das Paddeln allerdings gerade richtig. Sind wieder ein paar tolle Aussichten für Postkartenbilder dabei gewesen ;)
Tag 8 Abel Tasman National Park 2| Kattl Unser Wanderziel für heute war die Bark Bay, wieder eine wunderschöne Bucht, in der wir natürlich sofort ins Wasser springen mussten. Nach einem leckeren Picknick hat uns das Wassertaxi wieder abgeholt und uns zu einer weiteren Bucht gebracht, von der aus wir mit dem Kajak zum Eingang des NP zurückgepaddelt sind. Das Kajakfahren hat uns beiden viel Spaß gemacht, mal sehen was unsere Arme dazu sagen ;)
Tag 8 Abel Tasman Nationalpark | Kattl Heute waren wir sehr sportlich im Abel Tasman Nationalpark unterwegs, den kleinsten aber beliebtesten NP in Neuseeland. Nach einer kurzen Fahrt mit dem Wassertaxi (Peter wäre hier äußerst gerne Taxifahrer ;) sind wir eine Teilstrecke des Abel Tasman Coast Tracks gelaufen. Abel Tasman war übrigens Seefahrer und der erste Europäer in Neuseeland. Nach ihm sind auch einige Inseln und das Meer zwischen NZ und Australien benannt. Die Wanderwege haben uns ein bisschen an die Alpen erinnert, nur das ziemlich viel Palmen rumstanden und man ab und zu Blick aufs Meer hatte ;) wir haben zudem eine ziemlich hohe Hängebrücke überschritten, leider haben die Kinder hinter uns ziemlich gedrängelt, daher gibt es nicht so viel Bilder.

6 January 2017

Tag 7 Wellington - Picton - Rabbit Island | Kattl Bye bye Nordinsel - Hello Südinsel! Heute Morgen ging es für uns mit der Fähre von Wellington nach Picton. Schon während der Überfahrt empfingen uns die wunderschönen Landschaften und Fjorde der Marlborough Sounds. Über den malerischen Queen Charlotte Drive ging es weiter Richtung Nelson, eine der sonnenreichsten Gegenden Neuseelands und ein Top-Weinanbaugebiet (eine kleine Kostprobe genießen wir gerade in unserer Unterkunft). Dank des guten Wetters konnten wir ein kurzes Bad im Meer genießen und uns am Strand der Rabbit Island ausruhen. Untergebracht sind wir heute in einer sehr einfachen, aber modern eingerichteten Blockhütte, die uns beiden sehr gut gefällt.
Tag 7 / Wellington, Picton, Rabbit Island / Peter Heute haben wir früh mit der Interislander-Fähre Wellington und somit die Nordinsel verlassen und sind in knapp über drei Stunden auf die Südinsel übergesetzt. Die Fahrt war -- mal wieder -- atemberaubend, was vor allem der Fjordlandschaft der Malborough Sounds zu verdanken ist. Norwegen habe ich für mich jetzt erstmal abgehakt, denn besser als hier kann es nicht werden, dafür aber das Wetter schlechter ;). Neuer Mietwagen und Fahrt von Picton über Nelson nach Rabbit Island, wo unsere Unterkunft ist, hat auch super funktioniert. Langsam mache ich mir sorgen, mich daheim wieder in den Rechtsverkehr einzufinden xD. Noch zwei Stunden am Strang relaxed, bevor ein fangfrischer Red Snapper für das lowcarb-Abendessen herhalten musste. Morgen geht es auf Kayaktour, das Wetter soll bombe bleiben.

5 January 2017

Tag 6 Turangi - Wellington | Kattl Hier noch ein paar Bilder von unserer Fahrt von Turangi nach Wellington gestern. Peter hat eigentlich schon alles gesagt, beeindruckend waren vor allem die verschiedenen Vegetationen und das Bad im Tasmanischen Meer. Endlich gab es mal ordentlich Wellen 🏄🏼‍♀️ abends haben wir uns in Wellington die Bäuche mit lecker Burgern vollgeschlagen, nom nom.
Tag 7 / Turangi - Wellington / Peter Tag der Gegensätze. Heute hatten wir einen Autotag, denn wir mussten 300km von Tarungi in Neuseelands Hauptstadt Wellington am Südufer der Nordinsel abreißen. Jetzt mal ehrlich, alle 50 Kilometer fährt man auf diesem Weg durch komplett andere Landschaften. Angefangen vom Tongariro Nationalpark mit seinen beeindruckenden Vulkanen, über irische Landschaften nur 20 Kilometer südlich der kargen Hochebende bis hin zu feinen (aber dunklen) Sandstränden für Surfer und Hobby-Cricket-Spieler... das Hirn kommt gar nicht so schnell mit, wie sich Wetter und Natur um einen herum verändern. Wellington selbst ist ein krasser Kontrast zum restlichen Land (außer Auckland und wahrscheinlich Christchurch). Hier quetschen sich Hochhäuser auf engstem Raum in die Nischen zwischen Bucht und Berge, gibt es weitläufige Fußgängerzonen und eine lebendige Restaurantszene. Wir haben uns an den Docks mit Fisch überfressen. Tschüss Nordinsel, es war toll mit dir!

4 January 2017

Tag 6 Lake Taupō 2 | Kattl Als Alternative zur Wanderung haben wir gestern noch schnell eine Fahrt auf einem Segelschiff gebucht. Diese sollte sich als ein absolutes Highlight entpuppen, da wir eine richtig gute Zeit auf dem See hatten. Da es den ganzen Tag schon ziemlich windig war, gab es auch entsprechend Wellen an Bord und wir sind alle gut nass geworden. Die Schaukelei hat mir zum Glück nicht soo viel ausgemacht (mir war nur ein kleines bisschen schlecht, aber nichts im Vergleich zu manchen Autofahrten 🤢). Vielleicht sollte ich doch mal wieder Achterbahn fahren 🤔. Unsere Mitreisenden waren zum Teil auch sehr nett, wir haben mit einem Italiener geplaudert, der so ziemlich die gleiche Tour wie wir macht. Durch den Wind + Sonne + Wasser haben wir uns heute beide einen schönen Sonnenbrand geholt 😡 hoffe er ist morgen wieder weg. Zum Abschluss des Tages und unserer Zeit am Lake Taupō gab es noch ein leckeres Fischfilet und damit seit Auckland was gesundes zu Essen.
Tag 6 / Lake Taupo / Peter Und das Ersatzprogramm stellte sich als besser heraus, als wir erwartet hatten. Zu erst wanderten wir zu den Huka Falls auf, einen sehr berühmten Wasserfall in Neuseeland. Leider auch so berühmt, dass diese Attraktion nach der Cathedral Cove die zweite vollkommenen überlaufene Attraktion in Neuseeland bis jetzt war. Auf dem Weg liegen noch einmal heiße Quellen, die umsonst für jedermann zugänglich sind. Mir war es zu voll, Kathrin hat die Chance aber genutzt. Nach einem ruhigen Nachmittag in der Stadt ging es auf einen dreistündigen Segeltörn auf dem Lake Taupo. Das Wetter hatte aufgeklart, so dass man sogar den schneebedeckten Ruhapeu (siehe Seebild) sehen konnte. Allerdings ging ein steifer Wind und wir kämpften uns durch 1,5 Meter hohe Wellen (wir bekamen mehr Wasser ab als beim Rafting aber es war geil). Morgen geht es 4h nach Wellingten über das Hochplateu, wo hoffentlich bei guter Sicht weitere tolle Bilder warten :)
Tag 5 und 6 / Roturua, Lake Taupo / Peter Hier meine Zusammenfassung von Tag 5. Wie Kathrin schon sagte, hatten wir gestern zum ersten Mal richtiges Mistwetter, den ganzen Tag hingen die Wolken tief und immer wieder regnete es. Wir haben den Tag aber trotzdem perfekt genutzt mit 1. Raften auf dem Kaituna River mit dem höchsten kommerziell befahrenen Wasserfall der Welt. Sieben Meter haben wir uns mit dem Boot in die Tiefe gestürzt, geiler Scheiß!! Und alle sind heil geblieben ;) Auf dem Weg nach Taupo haben wir noch am Kerosene Creek halt gemacht. Hier treffen heiße Quellen aus vulkanischer Aktivität auf Süßwasser. Heraus kommt ein Waldbach mit der Temperatur eines Vollbades. Also saßen wir eben mit vielen anderen im Wald in einem heißen Bachlauf bei Regen, auch ein toller Moment. :) Leider mussten wir dann abends erfahren, dass Tongariro Crossing, eine der angeblich schönsten Wanderrouten der Welt, wegen Schlechtwetter geschlossen war, aber wir haben guten Ersatz gefunden ;)
Tag 6 Lake Taupō 1 | Kattl Wow, heute haben wir schon wieder so viel erlebt, kaum zu glauben dass wir das alles an einem Tag gemacht haben. Nach einem leckeren Frühstück inklusive der sogenannten Zahnpastafrucht stand für mich die erste Autofahrt in Neuseeland auf dem Programm. Peter war sichtlich nervös (und eindeutig nervöser als ich), aber wir sind langsam, dafür sicher in Taupo angekommen. Dort haben wir einen kurzen Spaziergang zu den Huka Falls gemacht. Den Weg hätten wir uns zwar sparen können, da direkt neben dem Wasserfall ein riesengroßer Parkplatz war. Doch trotz den Menschenmassen hat es sich gelohnt, das Naturspektakel zu besuchen (auch wenn Peter für die besten Fotospots ein wenig kämpfen musste). Danach kurz in eine heiße Quelle gehüpft und entspannt.
Tag 5 Rotorua - Lake Taupō 3 | Kattl In der Touristeninfo in Turangi erhalten wir die erste (und hoffentlich letzte!) schlechte Nachricht unseres Urlaubs: aufgrund schlechter Wetterbedingungen können wir die Wanderung "Tongariro Alpine Crossing", die eines unserer Highlights der Nordinsel sein sollte, nicht machen 😭 Das Wetter haben wir bei unserer eng getakteten Reiseplanung leider nicht eingeplant, daher müssen wir diese Tour wohl auf unseren nächsten Neuseeland-Trip verschieben. Wir hoffen aber, dass der Wettergott gnädig ist und zumindest ein paar schöne Fotos vom See und den Bergen hier zulässt. Die Kleinstadt Turangi ist der Startpunkt für die bekannten Tongariro Alpine Crossing und hat sonst (außer Angeln) leider nicht viel für uns zu bieten. Habe heute keine Bilder gemacht, Peter versorgt euch nachher oder spätestens heute Abend mit ein paar Schnappschüssen.
Tag 5 Rotorua - Lake Taupō 2 | Kattl Während es weiter regnet, bleiben wir den Aktivitäten im Wasser treu und machen einen Abstecher zu Kerosene Creek. Dort gibt es einen kleinen Fluss, in dem man bei ca. 35 Grad heißem Wasser baden kann. In der natürlichen Geotherme sind wir natürlich nicht alleine, genießen aber trotzdem das Bad mitten im Regenwald. Nach einem kurzen Stopp in der Kleinstadt Taupō, die direkt am gleichnamigen See liegt und uns ganz gut gefällt, geht es weiter zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Tage in Turangi, das direkt am Tongariro National Park liegt.
Tag 5 Rotorua - Lake Taupō 1 Gestern waren wir ein bisschen faul, daher jetzt ein kurzer Nachtrag. Wir hatten zum ersten Mal Pech mit dem Wetter, es regnet fast den ganzen Tag. Wir machen das beste draus und gehen eine Runde raften auf dem Kaituna River. Mein erstes Mal raften und sicher nicht das letzte Mal, es hat sehr viel Spaß gemacht. Das Highlight war ein 7 Meter hoher Wasserfalls, der höchste kommerziell befahrene der Welt. Peter hatte ein bisschen Angst, aber unser Boot (wir waren das Leader-Boot von 5, heißt wir sind alle Wasserfälle als erste gefahren) hat ihn bravourös gemeistert 💪🏻 . Am liebsten wären wir ihn danach gleich nochmal gefahren, alle anderen Wasserfälle danach waren fast ein bisschen langweilig ;) Nebenbei konnten wir wieder atemberaubende Natur bestaunen. Da das Gebiet, in dem wir uns aktuell aufhalten, für die Maori sehr wichtig ist, wurden vor und während unserer Tour Danksagungen/Gebete auf Maori, sogenannte Karakia an die Natur bzw. den Fluss gerichtet.

2 January 2017

Tag 4 Coromandel Peninsula - Cathedral Cove - Rotorua | Kattl Gegen Nachmittag sind wir zu unserem nächsten Stop gedüst: Rotorua. Unsere Unterkunft ist etwas einfacher, es ist hier ein bisschen wie in einer Jugendherberge. Wir sind glaub ich beide ganz froh, dass wir nur eine Nacht bleiben. Auch die Stadt selbst hat uns nicht sehr vom Hocker gerissen, es ist hier alles etwas heruntergekommen. Aber immerhin können wir nun beweisen: nicht alle Schwäne sind weiß!
Tag 4 Hahei / Cathedral Cove / Rotorua / Peter Heute haben wir das Paradies gefunden. Klingt anmaßend, war aber so. Zumindest kam es uns in dem Moment so vor. Eigentlich heißt das Fleckchen Stingray Bay und ist nur einen Katzensprung von der viel berühmteren Cathedral Cove entfernt, die leider total von Touris überlaufen ist (das erste Mal, dass wir sowas hier erlebt haben). Nach 2h Badespaß ging es auf eine kurvige und zähe Fahrt Richtung Süden nach Rotorua, das Landesweit für seine vulkanische Aktivität bekannt ist. Überall mitten im Zentrum steigt heißer Dampf und heißes Wasser aus der Erde, das leider sehr nach Schwefel riecht. Morgen gehts zum Rafting inklusive sieben Meter Wasserfal... ich hab ein bissi Bammel...
Tag 4 Coromandel Peninsula - Cathedral Cove - Rotorua | Kattl Leider mussten wir uns heute von unserer wunderschönen Unterkunft in Te Kouma und den supernetten Gastgebern Kurt und Joe verabschieden. Unsere nächster Neuseeland-Trip wird auf jeden Fall einen Besuch bei den beiden beinhalten. Kurt kommt ursprünglich aus Deutschland und hat sich sehr gefreut, sich mit uns ein wenig über die deutschen Sitten und Gebräuche auszutauschen.
Tag 4 Coromandel Peninsula - Cathedral Cove - Rotorua | Kattl Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück haben wir uns auf zur Cathedral Cove gemacht, die an der Westküste der Coromandel Peninsula liegt. Diese Region ist bekannt für ihre weißen Traumstände, von denen wir immerhin drei sehen durften. Unser eigentliches Ziel, die Cathedral Cove, war zwar beeindruckend, aber leider auch viel zu überlaufen. Nach zwei Tagen auf der eher wenig besiedelten Nordinsel waren es einfach zu viele Menschen für uns und wir haben uns eine weniger stark frequentierte, aber mindestens genauso schöne Bucht gesucht (und zum Glück auch gefunden). Dort sind wir gleich in den Pazifik gehüpft und haben die einzigen zwei Sonnenstunden des Tages genossen (zum Glück ohne Sonnenbrand).

1 January 2017

Tag 3 Coromandel Peninsula 2 | Kattl Einer unserer schönsten und wärmsten ersten Januare geht für uns zu Ende. Gerade sitze ich am Fenster unserer unglaublich tollen Unterkunft, genieße das Meeresrauschen und bin einfach nur glücklich. Am liebsten würden wir hierbleiben, aber es gibt noch viel mehr zu entdecken in Neuseeland.
Tag 3 Coromandel Peninsula | Kattl Mein Tag in Bildern: 1: Aussicht auf dem Weg zum Coromandel Walkway, zu dem und unser Guide Michael fährt. Angesichts der sehr schmalen Straßen sind wir beide froh, das wir nicht selbst fahren müssen. 2: Petl beim Fotografieren. Die Landschaft erinnert sehr an Schottland oder Island. Wenn nicht auf einmal Palmen dastehen würden. Und es 22 Grad hätte und nicht regnet. 3: In the Jungle 4: Nach dem Wandern machen wir noch einen kleinen Kneippkur im Pazifik. Da könnte man sich dran gewöhnen. 5 & 6: Coromandel Town - die kleineren Städte erinnern hier sehr an die Kulissen in Western-Filme aus den USA. Es gibt jeweils eine Straße, auf der Supermärkte, die Bank und Touristeninformation etc. zu finden sind. 7: Zurück in unserer Unterkunft, die wir eigentlich gar nicht mehr verlassen wollen.
Tag 3 Coromandel Peninsula / Peter Dritter Tag und ein drittes Mal perfektes Wetter. Heute haben wir die komplette Nordkuppe der Coromandel-Halbinsel durchquert. Dafür hat uns beide Michael mit seinem Minibus bis zum nördlichen Ende gefahren. Die letzten 70 Kilometer sind nur noch Schotterpiste und mit normalen Autos und vor allem ohne Erfahrung nur schwer zu bewältigen. Einen Beweis, dass es immer wieder Fahrzeuge über die Böschung und dann 7 Meter nach unten schmeißt, sieht man in einem Bild. Beängstigend... Highlight des Tages war ein 10km Marsch an der Küste entlang. Wie immer unfassbar tolle Ausblicke, fast keine Menschen und tolle kleine Strände. Man hat richtig Angst abzustumpfen. Morgen geht es nach Rotorua, wo die Vegeation den Vulkanen weichen musste, wir sind gespannt.

31 December 2016

Tag 2 Auckland - Coromandel Peninsula / Peter Teil 3 Übrigens: Das Essen ist wie in allen ehemaligen englischen Kolonien äußerst Fett, vor allem die Maori haben oft mit massivem Übergewicht zu kämpfen. Bis jetzt das einzig Negative was mir hier aufgefallen ist. Ein Traum... Heute stoßen wir mit neuseeländischem Sekt, Cider und Bier auf Euch alle an, und hoffen, dass Euer Jahreswechsel ebenso schön verlaufen wird wie unserer Cheers Peter
Tag 2 Auckland - Coromandel Peninsula / Peter Teil 2 An zweiter Stelle kommt die unglaubliche Natur. Wir sind erst drei Tage da und die richtigen Highlights kommen noch, aber allein die Gegend um Auckland bis hin zur Coromandel Halbinsel ist atemberaubend. Gestern die Wanderung an der Küste über mehrere Strände hinweg nördlich von Auckland, heute die rund 150 Kilometer direkt am Meer per Auto. Links der Pazifik, rechts die Berge, dazwischen die großen einstöckigen Häuser der Neuseeländer mit großen Glasfassaden und Terrassen Richtung Meer. Auch der Linksverkehr geht einem nach ein paar Stunden leicht von der Hand (vor allem, wenn man aus Auckland raus und nur noch auf leeren Straßen unterwegs ist), auch wenn die ersten Meter mit Lenkrad und Blinker rechts mehr als abenteuerlich und zweimal auch etwas hektisch waren.
Tag 2 Auckland - Coromandel Peninsula / Peter Teil 3 4h haben wir für 250 Kilometer zu unserer zweiten Unterkunft von Kurt und Joann benötigt. Kurt ist gebürtiger Deutscher aus Nordbaden, der 1960 nach Australien ausgewandert ist und seit 20 Jahren mit ihr in NZ lebt. Ihre Oase, in der wir für zwei Tage unterkommen, ist ihr 14.!!!! Haus. In NZ gibt es wie in Australien keinen Mietmarkt, man kauft sich eine Hütte, nach vier Jahren kommt was Größeres und so fort. Aktuell kann ich nur hier sitzen und nach draußen schauen (das Bild mit Schaukelstuhl und Sonnenschirm) und ich bin mir sicher, dass dieser Blick nie langweilig wird. Morgen hat sich mein Fuß hoffentlich wieder erholt, bis dahin schmiere ich fleißig mit Voltaren (50g rund 15€...) und freue mich, zusammen mit Kathrin das erste Silvester ohne Böller, dafür mit viel Ruhe zu verbringen. Ihr esst dann zu Mittag ;)
Tag 2 Auckland - Coromandel Peninsula / Peter Teil 1 Kathrin ist schonmal runter zum Strand und ich schone derweil meinen lädierten rechten Fuß für die morgige Wanderung, deswegen wird der heutige Tagesbericht von mir etwas ausführlicher ;) Das Wichtigste vorne weg: Neuseeland übertrifft alle Länder, die wir bisher gesehen haben, aber auch die ohnehin hohen Erwartungen, mit denen wir hierher geflogen sind. Einen großen Anteil daran haben die Menschen hier. Im positiven Sinn machen sie einem ständig klar, am Rand der Welt zu sein. Keiner hat oder macht Stress, alle sind freundlich und offen. Probleme wie Terror, Euro- Wirtschafts- und was weiß ich für Krisen kommen hier nicht an. Auch die Zeit vergeht hier intensiver und wird von allen mehr geschätzt. Eine Einstellung die es einem ungemein leicht macht, trotz massivem Jetlag bereits nach zwei Stunden in Urlaubsstimmung zu kommen und Dinge wie die Arbeit daheim mit Freude den anderen zu überlassen.
Tag 2 Auckland - Coromandel Peninsula | Kattl Impressionen unserer ersten Ausfahrt von Auckland nach Te Kouma auf der Halbinsel Coromandel Peninsula. Bin weiterhin schwer beeindruckt und bin gespannt, was uns noch erwartet. Da Peter schon einen halben Roman zum heutigen Tag verfasst hat, halte ich mich zurück und poste ein paar (lustige) Bilder von uns ;)

30 December 2016

Tag 1 Auckland / Peter: Entgegen der Wettervoraussage wunderbares Wetter. Also haben wir die Großstadt Großstadt sein lassen und sind mit der Fähre durch den Hafen nach Devenport übergesetzt. Vom Vorort hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline. Dann viel an der Küste gelaufen und zahlreiche oft menschenleere Strände vorgefunden. Den Tag beendete ortstypisch eine Flunder aus der Pfanne. Anbei meine Top 6 Bilder des Tages. Morgen müssen wir mit Internet mal schauen, die nächste Unterkunft ist ziemlich weit ab vom Schuss.
Tag 1 Auckland / Kattl Mir fallen gleich die Äuglein zu, aber vor dem wohlverdienten Schlaf poste ich noch meine Top5 des Tages. Soviel kann man schon sagen: ich bin verzaubert und würde schon jetzt am liebsten hierbleiben. Auckland und die Umgebung haben die Messlatte für die weiteren Stops schon sehr hoch gesetzt. Nach einem kurzen Bummel durch die Fußgängerzone mit Shoppingking Petl sind wir mit der Fähre in den Vorort Davenport gefahren. Dort haben wir unsere erste Wanderung hinter uns gebracht, einen Teil des North Shore Costal Walk, den wir bei Ebbe direkt am Strand zurückgelegt haben. Zwischendurch haben wir immer wieder Pausen eingelegt zum lecker Fish & Chips mampfen, Kaffeetrinken und um kurz mal in den Pazifik zu hüpfen :) Den Sonnenuntergang haben wir mit Blick auf die Skyline von Auckland von Davenport aus betrachtet. Zurückgelegte km per Fuß: 30-35

29 December 2016

Im Dreamliner von Singapore nach Auckland. Wir können sogar ein bisschen schlafen.
Einmal im Leben Dreamliner fliegen, Check :D

28 December 2016

Die erste von vier Flugzeugmahlzeiten an einem Tag :/ dafür waren alle sehr lecker, bis auf den missglückten Versuch einer Weiß- Bratwurst auf der Air New Zealand...
WhAt a beauty
Sack noch in the city
All packed and ready to go