North America, Europe · 34 Days · 4 Moments · October 2017

Maui- Eine Reise ins Paradies


12 November 2017

Eine Reise auf die Inseln, von denen man eigentlich nur etwas aus dem Fernsehen kennt. Doch alles sollte etwas anders werden, als geplant. Flüge und Camper waren gebucht. 7 Tage wollte wir mit unseren Freunden aus Costa Mesa Tanni und Maui gemeinsam in einem Apartment nächtigen, der Rest sollte sich ergeben. 4 Wochen vor dem Urlaub, bekam ich von meiner Liebsten die freudige Nachricht, dass wir bald zu dritt sind und somit gerieten unsere Pläne (Tauchen, langes Wandern, Surfen) ein wenig durcheinander, zudem auch noch zu Hause eine Menge Neues wartete. Eine Woche vorher fragte mich Tine, ob nicht Nina aus South Carolina sich bei uns die erste Woche mit anschliessen kann. Nun ja, wir kannten uns alle, der Camper war gross genug und es klang nach einem interessanten Urlaub. 1 Woche vor unserem Flug wurde ich noch richtig krank, was sich noch etwas auf unsere Reise auswirken sollte, denn es wurde nicht besser. Mit Nina hatte ich noch etwas ausgeheckt, aber dazu später.

12 October 2017

Nachdem wir beim Arzt waren und das Penecelin seine Wirkung tat, holten wir Nina vom Flughafen ab und das Abenteuer sollte beginnen. Wir entschlossen uns, als erstes, an den Strand im Makena State Park baden zu gehen. Die Wellen waren richtig gross, man hatte sichtlich Spaß. Nach einem kleinen Snack fuhren wir die Strasse an den riesigen Lavasteinfeldern weiter, bis wir zu einem grossen Parkplatz kamen. Hier parkten wir unseren Van und gingen immer an der Küste entlang, bis wir zu mehreren natürlichen Pools kamen, die sich in den unvorstellbarsten Farben aus grün und türkis präsentierten. Das liess die Strapazen des langen Fussmarsches schnell vergessen. Jetzt hieß es einen Schlafplätze finden, was sich jedoch als etwas schwierig herausstellte, weil Wildcamping auf Maui überall eigentlich verboten ist. Trotz rascher Dunkelheit fanden wir doch noch ein Plätzchen in einer Einfahrt zu einer gesperrten Area und die erste Nacht könnten wir in Angriff nehmen.

10 October 2017

Nach 27 langen Stunden mit SAS, wo man nur noch ein Getränk für 11 h Flugzeit bekommt, und wo sich meine Erkältung noch richtig verschlechterte, kamen wir endlich in Kahului an und wurden mit einer seichten Brise bei ca 24 Grad nachts um 22:00 Uhr empfangen. Die Blumenketten, welche meine Frau erwartet hatte, gab es leider nur am Automaten. Also ein Taxi gesucht und für 60$ nach Kihei, wo wir die ersten zwei Nächte ein Hotelzimmer gebucht hatten. Meine Schmerzen im Hals waren mittlerweile so schlimm, dass ich um 4:00 Uhr aufwachte,um dann bei einem Getränk(Essen konnte ich schon seit Hamburg nicht mehr) den ersten Sonnenaufgang zu geniessen. Als erstes wollten wir dann unser Auto holen, aber da gab es ein Problem. Der Besitzer von Aloha Campers, mit dem wir 2 Wochen vorher noch gesprochen haben, hatte alle Fahrzeuge an die benachbarte Werkstatt verkauft und niemand wusste etwas von uns. Jedoch halfen uns alle sehr und der Chef von Maui Tech Auto Repair gab uns seine Versicherung