Europe, Asia, Africa · 17 Days · 36 Moments · November 2017

Oman, Emirate und durch’s südliche Afrika


24 November 2017

Das war es mit der Herbsttour 😉. Auf geht’s ins kalte Deutschland. 14 Stunden Flug via Abu Dhabi, dann sind wir schon da.....

23 November 2017

Nach einem kleinen Rundgang Downtown Johannesburg, waren wir im Apartheid Museum. Sehr beeindruckend.
Und gibt es das „andere“ Soweto: eine aufstrebende Mittelschicht, die ihre schöne Häuser gebaut haben, Kühltürme fürs bungee jumping, Museen zum Studentenaufstand von 1976. Eine „Touri-Strasse“, wo Nelson Mandela und Bischof Tutu ihre Häuser haben. (Da wohnten zwei Nobelpreisträger gerade mal 100 m auseinander.) Echt verrückt. Nichts entsprach unseren Vorstellungen. Richtig cool hier....😎
Johannesburg und Soweto sind ja quasi ein Synonym für Überfälle, Entführungen, Raub, Diebstahl und Mord. Auch auf unserer Reise haben wir nur Leute getroffen, die uns gewarnt haben vor Joburg oder Jozi , wie man hier auch sagt. Also mussten wir uns ein eigenes Bild machen und haben eine Tour durch Soweto gemacht. Dem ältesten Township mit inoffiziell ca. 4-5 Mio Einwohnern. In Johannesburg insgesamt wohnen etwas mehr als 6 Mio „people“ plus noch ca. 5 Mio Flüchtlinge. Also knapp 11 Millionen 😳 Hier sind die Bilder vom ultraarmen Viertel. Alle waren sehr nett und freundlich. No crime! Und wir haben auch ein selbstgemachtes Bier getrunken. Eine schöne Erfahrung entgegen der Vorurteile...

22 November 2017

Melville in Johannesburg. Multikultureller und sicherer Stadtteil. So soll es sein....😊

21 November 2017

Und mal wieder eine tolle Unterkunft. In der off season alles preiswert verfügbar. Macht Spaß 😊
Muss man ja auch mal vorbei.
Heute ging es durch die Berge zum Blyde River Canyon, dem drittgrößten Canyon der Welt. Sehr geile Gegend 😎

20 November 2017

Krüger Nationalpark: Wir haben eine Tagessafari für knapp 80€ gebucht. Absolut der Hammer hier: Wir haben die Big 5 gesehen 😊. Los ging es gegen 6 Uhr und direkt nach ca. 30 Minuten haben wir einen Leopard entdeckt. Cool, dass ich das Fernglas mitgenommen habe. Dann wenig später auch schon ein paar Löwen. Wir hatten wir Glück mit einem Rhino und einigen Elefanten direkt neben dem Jeep. Nur der Wasserbüffel versteckte sich halb im Wasser. Dann haben wir ein Rudel Wildhunde bei der Jagd auf ein Impala gesehen. Zebras, Hippos, Krokodile, Paviane, Giraffen, Kudus, Nials, Buschbock, Geier sollten noch folgen 👍👍👍

19 November 2017

Zurück in Südafrika, wir haben eine tolle Lodge für 68€ direkt am Krüger NP gefunden. Es gab Impala. Morgen dann Safari ab 5:30 Uhr 😊
Nach 20-30 Minuten ging es dann zum Glück weiter, das Wrack zuckte und der Motor lief weiter.... 😰
Die Polizei ist ein korruptes Pack und es grenzte schon an einen Überfallen in Uniform. Aber zunächst haben wir Samstag einen Tagesausflug zur 35 km vor der Küste gelegenen Insel Inhaca gemacht. Das Schiff, bzw. die erkennbaren Überteste hätte man aus Stolz an jeder deutschen Schrottpresse abgewiesen. Ein schwimmendes Wrack. Nach 3 Stunden waren wir auf der Insel. Sehr entspannten mit ein paar 🍺 und gegrilltem Kalmar war ich zufrieden😊. Leider hatte es aufgefrischt und der Rückweg brachte schön locker 2 Meter hohe Wellen. Leider hab ich mein Handy im Hotel gelassen, denn nach 2 Stunden fiel auch noch der Motor aus. Während der Capitano und sein Scherge versuchten die Karre flott zu kriegen, waren wir Spielball der Wellen. Bei machen machte suchen Panik breit und man nestelte die Schwimmwesten an. Bei ca 20 Grad warmen Wasser hätte das eh keiner länger als eine Stunde überlebt.
Heute sind wir dann zur Polizeiwache marschiert und haben einen Überfall von 6 Schwarzen angezeigt. Man erkannte uns dann irgendwann wieder, aber wir stellten uns dumm und erklärten, es war dunkel und wüssten nicht wer es gewesen sei. Der Stimmung würde merklich schlechter aber wir blieben nett und freundlich und wollten ja nur eine Kopie der Anzeige. 2 Stunden später mit einer kleinen Bonuszahlung hatten wir dann den Wisch. Damit wird die Hausratversicherung von Norbert uns dann den Schaden ersetzen. Es steht 1-1 und wir können wieder zurück nach Südafrika fahren...... spannend war es. 😎
Also hier gibt’s nichts zu sehen. Aber zu erleben. Es begann Freitag. Nach dem 2 1/2 Stunden Ritt mit dem Minibus und dem Check in in unserem Guesthouse, haben wir nach 2, 3 Bieren auf der Terrasse beschlossen, noch mal um den Block zu gehen. Empfehlung war, möglichst nichts mitzunehmen. Nach ca. 260 Metern, ich hab es noch mal nachgemessen, hielt neben uns ein Polizeiwagen mit 6 Leuten. Wir dürften hier nicht rumlaufen, weil dunkel. Außerdem hätten wir Bier getrunken und noch nicht mal den Pass dabei. Die 2 Minuten zum Hotel durften wir nicht zurück, um die Pässe zu holen. Nach langem hin und her, kam dann „for failing the rules“ der Betrag von 10000 Meticales = 140€ Strafe auf den Tisch. Norbert suchte ein ATM , mich haben sie mit Kalaschnikows begleitet, um ins Auto einzusteigen. Arrested! So machten wir eine kleine Stadtrundfahrt, die Straße letztendlich hoch und runter bis Norbert das Geld hatte. Das Geld verschwand in den Socken des Chefs und wir durften gehen.
Wochenendausflug nach Mosambik. Das schönste war unsere Unterkunft, mitten in Maputo.

17 November 2017

Grenzübertritt von Südafrika nach Mozambik. Das wird eine gemütliche Busfahrt mit 18 Leuten vollbepackt nach Maputo. Da kann ich mir wieder neue Kniegelenke besorgen, wenn wir da sind.....

16 November 2017

Wir haben Swasiland 🇸🇿 vom Südosten zum Nordwesten in 1 1/2 Tagen durchfahren. Ich kann nur sagen: was für ein schönes Land. Eine absolute Monarchie mit einem König, der sich um sein Land und seine Menschen kümmert. Alles total sauber, sehr nette Leute, null Kriminalität und alles sehr aufstrebend. Und das alles in einer Landschaft, die an das Allgäu bzw. Voralpenland erinnert. Hat Spaß gemacht, da zu sein. 😊
Auf dem Weg nach Swasiland haben wir eine ca. 3 1/2 stündige Safari auf eigene Faust durch den Hluhluwe-Imfolozi NP gemacht. Wir haben Impalas, Warzenschweine, Affen, Zebras, Giraffen, ein Rhino, und eine Löwin gesehen. Das hat Spaß gemacht 😎 🦓🦒🐆🦏

15 November 2017

Auf dem Weg zur Ostküste haben wir bei einem Zwischenstopp, dies coolen Brutvögel gesehen, die ihre Nester kopfüber an den Enden von Zweigen bauen. Da kommt kein Fressfeind heran!
Gestern haben wir einen Hike, also eine Wanderung, durch die Drakensberge, die bis zu 3400m an der Grenze zu Lesotho aufragen, gemacht . Leider war das Wetter sehr schlecht. Gewitter, Dauerregen und Nebel mit zum Teil nur Sicht von ca. 10 Metern. Prompt haben wir uns verlaufen und die große Route gemacht. Spannend waren einige Passagen an den Steilwänden, neben dem ca. 40- 50 cm breiten Singletrail ging es mit 80 Grad und mehr nahezu senkrecht 100/200 m hinab. Von daher, war der Nebel dann doch gut, so dass wir wenig gesehen haben. 😱

14 November 2017

Am späten Nachmittag haben wir dann wieder die Grenze nach Südafrika überquert und sind durch den Golden Gate NP an den Fuß der Drakensberge gefahren, wo wir hoffentlich morgen eine schöne Wanderung machen können.

13 November 2017

Heute sind wir durch das Maloti Gebirge in Lesotho gefahren. Das kleine Königreich ist nahezu komplett gebirgig und es geht über 3000 m hoch mit spektakulärer Landschaft. Cool war auch die Gegend um den Katse Staudamm.
Heute ging es mit dem Mietwagen in unser „Startgebiet“ unserer Tour im südlichen Afrika. Von Parys via Bloemfontain nach Lesotho.

12 November 2017

Am Flughafen angekommen, haben wir uns ein Auro gemietet und sind noch etwas über 100 km nach Süden gefahren. Parys ist richtig verschlafenes Nest im Nirgendwo. Zu Essen gab es leider nichts, dafür haben wir mit Cheeers eine schöne Kaschemme (mit Karaoke) gefunden. War ein lustiger Abend und standesgemäß mussten wir Deutschen auch Jägermeister trinken 😅

11 November 2017

Wir haben uns dann zu Fuß weiter durchgeschlagen. Damit rechnete niemand, da alle Auto/ Taxi fahren. Kurz vor dem Eingang war dann aber Schluß. Wir durften noch nicht mal das Gebäude uns von außen ansehen. Sehr „Service- und Tourismusorientiert“ ⬇️. Aber immerhin sind wir noch versehentlich in die Bar von einem Luxushotel gelandet, wo es ein kühles Bier gab. Ach ja, wir sind dann auf dem Weg zum Flughafen an der weißen Moschee vorbeigefahren. Mehr ging auch nicht. War ja auch zu. Wie überraschend. Fazit: Abu Dhabi kann nix!
Nach sehr positiven Eindrücken von Land und Menschen im Oman und auch Al Ain ist Abu Dhabi eine blutleere Retortenstadt mit immerhin 1,7 Mio. Einwohnern. Geschätzt sind jedoch 80% + Gastarbeiter, die hier leben und eben arbeiten. Für internationale Konzerne oder als „Hiwis“, die alles groß und mondän herrichten sollen. Es scheint nur Luxus und Pomp eine Rolle zu spielen. Dicke Hose in Form von teuersten Uhren, Schmuck und Luxuskarren prägen das Bild. Die Menschen laufen wie Zombies bei Walking Dead durch die Gegend und alles ist durchreglementiert. Unser erster Ausflugsversuch sollte uns zum Emirates Palace führen. Aber trotz Poloshirt und Hemd waren wir nicht stilvoll gekleidet, um das Gelände oder gar das Gebäude zu betreten. Zwei Stunden später zurück im Hotel überlegten wir uns zur Museumsinsel mit dem Louvre Abu Dhabi zu fahren . Aber nach zwanzig Minuten Taxifahrt wurden wir an einer Straßensperre abgewiesen. Nur geladene Gäste! 😡 Norberts Puls war heute durchgängig bei 180.
Vor dem Frühstück haben wir uns zum außerhalb der Stadt gelegenen Central Market gemacht, wo es auch einen Kamelmarkt gibt. Man riecht die Tiere eher, bevor man sie sieht. Neben Last- und Nutztieren gab es auch Rennkamele.sahen nur alle gleich aus. Dromedare 🐪🐪🐪 eben. 😉

10 November 2017

Auf der anderen Site der Grenze liegt Al Ain. Rund um eine Oase ist innerhalb weniger Jahre eine 700.000 Einwohner Metropole entstanden. Schön war die ausgelassene Stimmung in den Parks. Familien saßen überall zusammen und die Kids tollten bis spät am Abend herum. Auffällig waren die vielen unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Araber, Chinesen, Schwarze, Inder und auch Weiße. Alles durcheinander 😊
Von Sohar ging es 2 Stunden mit dem Bus nach Al Bouraimi. Dann noch ca. km zu Fuß weiter über die Grenze zu den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Rundgang bei 35 Grad+ durch Sohar.

9 November 2017

Lecker gegessen direkt vorm Hoteleingang. Lustige Salatpräsentation, dafür garantiert ohne Dressing 🤔
Unser Taximan und ein Pömpel.
In Old Muscat ist der Regierungssitz und der Palast des Sultans. Habe eben festgestellt, dass ich beide existierende Sultanate, also Oman und Brunei, zufälligerweise innerhalb von ca. 3 Monaten bereist habe.
In brütender Hitze haben wir einen Spaziergang entlang der Küste nach Old Muscat gemacht. Da durfte auch der Besuch des Mutrah Souq nicht fehlen. Überall konnte man Teppiche, Parfüm und Krimskrams kaufen.

8 November 2017

Nach ca. 7 Stunden Flug mit Zwischenstopp Abu Dhabi sind wir im Oman angekommen. Unser Hotel hatte die perfekte Lage, denn es war nur ca. 300 m vom Trader Vic‘s entfernt. Die wohl beste Bar in Maskat. Und es gab sogar kaltes Bier in Arabien. Nach den Erfahrungen in Indonesien war damit ja nicht unbedingt zu rechnen 😉.
Erste Einreise: Flughafen in der verbotenen Stadt. Norbert fährt auf einen Kongress (Hemd, Sacko, Businessschuhe???), ich in den Urlaub 😉