Japan, Switzerland · 14 Days · 15 Moments · July 2017

29 July 2017

Über Ramen, Sushi, Gyoza, Shabu-Shabu, Sashimi, Okonomiyaki haben wir alles probiert und jeweils äusserst vorzüglich gegessen. Aber seht selbst. We like. A lot!

28 July 2017

Zum Abschluss und an unserem letzten Tag in Tokio gehen wir auf den 2012 eröffneten Tokio Skytree. Mit einer Höhe von 634 Meter ist er nach dem Burj Khalifa in Dubai das zweithöchste Bauwerk der Erde. Als Besucher gelangt man mit dem Lift und einer Geschwindigkeit von 600m/min in unter einer Minute auf die erste Plattform, welche sich auf 350m befindet. Danach kann man mit einem weiteren Lift gar auf eine maximale Höhe von 450m. Die Aussicht ist einmal mehr unglaublich. Die Gebäude wirken wie kleine Miniaturnachbildungen. Irgendwie schon ein bisschen surreal aus einer Höhe von 450m runterzuschauen.

26 July 2017

Leider regnet es heute mehr oder weniger den ganzen Tag, sodass unser Tokio Sightseeing-Programm vorerst etwas verkürzt ausfällt. Wir treffen Haruka (eine Kollegin von Reica), welche selber in Tokio wohnt, studiert und bei den Seibu Lions und im Frauennationalteam Japans Eishockey spielt, in der Nähe von unserem ersten Programmpunkt: Asakusa. In Asakusa besuchen wir mit dem Sensō-ji, den ältesten und bedeutendsten buddhistischen Tempel von Tokio. Danach geht's in den Stadtteil Shibuya zur gleichnamigen weltbekannten Kreuzung. Wenn die Ampeln an allen Strassen gleichzeitig rot werden, überqueren zu abendlichen Spitzenzeiten während einer Ampelphase unvorstellbare und unglaubliche 15,000 Personen die Strasse.

25 July 2017

Letztes Frühstück in Osaka. Danach 500km (in unter drei Stunden) im Zug nach Tokio.

24 July 2017

À propos: unser Hotel in Osaka türmt sich direkt aus dem Bahnhof hoch. Der Eingang befindet sich deshalb unterirdisch. Beim Einchecken finden wir den Eingang ohne jegliche Probleme. Weil wir am ersten Abend von ausserhalb des Bahnhofs kommen und unser Hotel noch nie von aussen gesehen haben, finden wir den Eingang dann aber nicht auf Anhieb. Am zweiten Abend erwischen wir nach dem Aussteigen aus der Metro einen anderen Ausgang. Zum Glück gibts einen Plan, wo man sich gerade befindet. Als wir nach zwanzig Minuten noch nicht beim Hotel sind, schauen wir noch einmal auf einem Plan, wo wir uns nun befinden. Wir schauen den Plan an, sehen uns an, lachen, und stellen fest, wir stehen wieder am genau gleichen Ort🙈. Keine Sorge, irgendwann haben wir das Hotel dann doch noch gefunden... :)
Am heutigen Sightseeing-Tag in Osaka geht's zuerst aufs Riesenrad. Am frühen Nachmittag dann auf das Umeda Sky Building. Von dort geniessen wir einen unglaublich schönen 360 Grad Ausblick auf die Stadt. Weil die Aussicht vom Riesenrad bereits am Mittag toll war, entscheiden wir uns nach dem Nachtessen noch einmal hinzugehen und die Stadt nach Sonnenuntergang mit ihren Lichtern zu geniessen. Die angegebene Wartezeit von 60 Minuten entpuppte sich als nicht einmal die Hälfte. Leider gelingen die Photos nicht wirklich toll, die Aussicht war aber unglaublich schön. Übrigens: ich war zwar schon oft in einem Vergnügungspark, so weit ich mich erinnern kann aber noch nie auf einem Riesenrad. Höhenangst habe ich auch nicht. Dennoch fand ich das langsame Drehen beim ersten Mal irgendwie speziell :)

23 July 2017

Mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen geht es weiter nach Osaka. Mit 2.7 Millionen Einwohnern ist Osaka nach Tokio und Yokohama die drittgrösste Stadt Japans. Mit 17.5 Millionen Einwohnern gehört die Metropolregion um Osaka, Kyoto und Kobe zu den 15 grössten der Welt.

22 July 2017

Wer Hiroshima besucht, setzt sich zweifelsfrei mit der traurigen Geschichte dieser Stadt auseinander. Am 6. August 1945 und mit dem Abwurf der Atombombe über der Stadt steht die Zeit um 08.15 Uhr still. Rund 130'000 Menschen oder jeder dritte in der Stadt findet dabei seinen Tod. Die Detonationswelle zerstört über 90% der Gebäude. Das 1955 eröffnete Friedenmuseum dokumentiert den Atombombenabwurf auf erdrückende, emotionale, tiefgreifende und sehr professionelle Art.

21 July 2017

Die Hiroshima Carp - das Baseballteam der Stadt Bereits am Nachmittag sehen wir viele Japaner in rot/weissen Trikots des örtlichen Baseballteam. Uns gelingt es dennoch zwei Tickets fürs Abendspiel des Tabellenersten zu ergattern. Inmitten von 32'000 Zuschauern im ausverkauften Mazda Zoom-Zoom Stadium erleben wir die sonst eher zurückhaltenden Japaner auf etwas andere Weise. Tolle Atmosphäre, viel Lärm und Gesänge. Das Spiel gewinnen leider die Chunichi Dragons aus Nagoya mit 8:5. Trotzdem ein sehr tolles Erlebnis!
Die Stadt Hiroshima erfuhr traurige Berühmtheit durch den weltweit ersten Atombombenabwurf am 6. August 1945. Heute ist Hiroshima eine moderne und weltoffene Stadt.

19 July 2017

Die letzten zwei Tage in Saga nutzen wir für Shopping. Gestern im Tamaya im Stadtkern, heute im You Me Town etwas ausserhalb. Am Abend lassen wir uns jeweils verwöhnen. Gestern waren wir in einer Sushibar und heute zum Abschluss noch einmal bei Jusen. Die Zeit in Saga läuft langsam aber sicher dem Ende zu. Irgendwie ging alles viel zu schnell. Morgen Vormittag nehmen wir den Zug Richtung Norden. Unser nächster Stop: Hiroshima.

17 July 2017

Die ersten vier Tage in Japan wohnen wir bei Reica's Grossmutter in Saga. Ich habe zwar in Zentral-/Südamerika vor ein paar Monaten bereits die Erfahrung gemacht mich in einer Fremdsprache durchzuschlagen, welche ich nicht gut beherrsche. In Japan nun werde ich aber ins kalte Wasser geworfen, denn ich kann leider kein einziges Wort Japanisch. Nun ja, Reica hilft mir zum Glück und übersetzt mir jeweils. Ich versuche jedoch mir so gut es geht einige Brocken zu merken. Heute Abend essen wir zu dritt bei Jusen und werden verwöhnt. Das Essen ist absolut einzigartig. Da das Lokal eines der Stammlokale der Familie ist müssen wir nicht einmal bestellen, sondern werden einfach bedient. Herrlich! Wir kommen am Donnerstag wieder.

16 July 2017

Eine ziemlich atemberauende Kulisse bietet sich uns beim Flug nach Fukuoka. Den Mt. Fuji in der Nähe Tokios habe ich leider nicht gesehen, dafür aber ein anderer Berg, welcher sich durch die Wolken zeigte. Desweiteren ist auch der Anflug in Fukuoka ziemlich speziell. Wie von mir erwartet fliegen wir Fukuoka zwar über's Meer an, drehen aber während dem Sinkflug über der Stadt noch einmal ziemlich eng um 180 Grad, bevor wir dann tatsächlich auf der Landebahn aufsetzen. Ich habe zwar eigentlich keine Flugangst, trotzdem fand ich es ziemlich speziell mit so wenig Geschwindigkeit im Landeanflug den Flieger so nah an den Hausdächern noch einmal in Schieflage zu bringen.
Nach zwölf Stunden Flug und ohne Zwischenfälle sind wir in Tokio-Narita gelandet. In rund zwei Stunden geht's dann weiter mit dem Flugzeug nach Fukuoka in den Süden Japans.