Europe · 17 Days · 20 Moments · July 2017

21 July 2017

20.7.2017 Teil 2 In Torbole schnell ein Ankunfts-Vollkornsprudel und ab zum Bike-Lab – Räder reparieren lassen. Der Profireparateur hat sich gefreut, als er die Tüte mit den Einzelteilen sah. Die Bremsen war im Nu gerichtet, und mein Bike konnte ich am nächsten Morgen um 9 Uhr abholen.
20.7.2017 Wir gehen wieder radeln. Kleine lockere Tour zum Monte Velo hoch und die DH-Strecke runter. Katrin hat sich noch schnell gutes Material im Bikeladen geliehen und Rudi, ein lustiger Anästhesiepfleger aus Winnenden, hat sich uns auch angeschlossen. Auf dem Anstieg ärgerten Patrick und ich den ein oder anderen E-Bikefahrer und Rennradfahrer. Der E-Biker musste¤ schon in den Turbogang schalten und Wiegetritt antreten, um uns zwei wieder einzuholen. 1100hm später machten wir noch schnell ein paar Fotos, zogen die Full-Face-Helme und Protektoren an und ab ging's!! Oje oje Kameraausfall, kleines Zahnrad vom Schaltwerk verloren, Kettenführung und Umwerfer abgebaut, Kette doch aufgenieten müssen und dabei mein Multitool kaputt gemacht. Danach ohne Kette weiter den DH runter. Gerade noch gemerkt, dass die Schrauben am Umlenker vom Hinterbau locker waren. Zwischendurch noch die Shifter von Katharinas Bike angezogen. Ein Bremsendefekt kam auch noch dazu.

20 July 2017

18.-19.7.2017 Am ersten radfreien Tag am Gardasee organisierten wir erst mal viel Bier. Wir lagen am See und hatten viel Spaß. Aber irgendwie hat was gefehlt. Also liehen wir uns ein Tag später Stand Up Paddles aus und machten eine Erkundungstour. Leider musste uns Andi schon verlassen. Auf dem Rückweg setzte die Ora ein und es wurde sehr wellig. Am Verleih wurde um ein Haar ein Katamaran an die Wand gesetzt. Abends war Live Musik in der Sailing-Bar. Wir trafen dort noch Holger und Patrick mit ihren Freundinnen, zwei Leidensgenossen, die wir auf der Tour kennen gelernt haben. Abends kam auch noch Katharina, die mit uns noch bis Sonntag am See bleibt.

19 July 2017

Teil 2 Nach dem essen waren es noch 40km. Davon ging viel bergab. Kurz vor dem Ziel meisterten wir den letzten Pass (Passo Ballino mit ca. 300hm). Wir haben nur leicht den Gegenwind zwischen den unendlichen Maisfeldern unterschätzt. Am See gab es erstmal eine isotonische Stärkung danach kam die Biketaufe mit anschließender Einkehr in der Sailing Bar. Es war ein wahnsinniges Abenteuer, das in Schriftform leider kaum wiedergegeben werden kann! ;) Wir bedanken uns bei allen die eifrig unseren Blog verfolgten und an Rudi sowie Katrin für den tollen Überraschungsempfang am Gardasee. Ihr seid klasse!
17.7.2017 Letzte Etappe 90km, 2100hm up, 2700hm down. Beim ersten anstieg hatten wir auf einmal einen kleinen italienischen Jungen als Begleitung. Er sollte laut seinem Klassenlehrer eine individuelle Route nehmen und hat sich dabei verlaufen. Auf einem Hinweis-Schild # Verhaltensregeln bei Bären-Kontakt # War nur ein “ oh... not the bears “ zu hören. Das Gehöft, welches er als Ziel angab, existierte wirklich und er bedankte sich tausendmal für den Begleitschutz. Unsere fahrt ging weiter durch schöne Täler, stets bergauf. An einem See wurde unser Vortrieb gebremst. Steigung jenseits von gut und böse in der knallen Sonne. 350hm später wurden wir von einem mega-Bergpanorama in Mitten der Dolomiten belohnt. Wir kehrten wieder zum Spaghetti essen in einem idyllisch gelegenen Refugio ein. Weiter siehe Teil 2

18 July 2017

16.7.2017 Bei besten Wetter haben wir das 4Sterne-Hotel verlassen und dadurch wieder für Ruhe gesorgt. An der Hauptstraße erhaschten unsere Blicke noch ein Schild 9:00-11:30… Nach einigen Kehren waren wir plötzlich mitten in einem Rennrad-Bergrennen. War ganz lustig. Nach einer rasanten Abfahrt über Asphalt durch einen langen unbeleuchteten Tunnel folgte der nächste Anstieg. Kleiner und steiler als zuvor bis wir mal wieder zum schieben gezwungen waren. Kurz vor der Passhöhe kehrten wir zur Stärkung im Refugio A. Bozzi ein. Es gab Spaghetti. Die letzten 100hm waren wieder mehr klettern als schieben. Gipfelfoto, Schoner an und ab geht’s. Die fahrt war von technisch höchstem Anspruch. Viele Schlüsselstellen und das über 10km. Immer einen schönen See im Blick, welchen wir auf einer Höhe von 1800m passierten. Die letzten 20km waren wir so gut drauf, dass wir alle versägten. Im Campingplatz ging’s erst mal zum Pool und danach zum isotonisch wertvollen Bier.

17 July 2017

Letzte Etappe zu Ende. Wir sind am Ziel. Die ausführlichen Bericht folgen.

15 July 2017

UPDATE: Wir kamen soeben zurück vom Buffet im Hotel. Das Buffet war wie zu erwarten reichlich. Von Salat über eine Suppe bis hin zu Pasta, Lachs und anderen Leckereien war für jeden Geschmack etwas dabei.... ABER, wir fühlten uns gegenüber den anderen Gästen mit unseren Jogginghose-Einhorn Tshirt-Flipflops, Five Fingers-Trekkinghose-Schlaftshirt und Kurze-Hose-Tshirt-Beinlinge-Armlinge-Kombi etwas underdressed und ernteten den ein oder anderen abwertenden Blick 😂. Dass wir die ganzen Getränke, das Buffet und das Zimmermädchen ausversehen auf ein anderes Zimmer buchen ließen rundete den Abend voll ab 🤣🤣🤣 Wir melden uns morgen Abend wieder, cheers
15.07.2017 Heute morgen sind wir um 8.30Uhr bei 2Crad Außentemperatur gestartet. 7km, 600hm und 21 Kehren später erreichten wir die Passhöhe vom Stilfser Joch bei ca. 0Crad und leichtem Schneefall. Von dort aus ging es weitere 100hm zur 3-Sprachen-Spitze auf 2.843m. Es schlängelte sich ein "kurzer" DH mit reichlich Spitzkehren auf einem alten Zöllnerweg talabwärts, gefolgt von einem abenteuerlicher Trail mit einigen Höhenmetern knapp unterhalb des Bergkammes auf die Bocchetta di Forcola (2.760m). Über massive Seinfelder, Almwiesen (auf welchen Andi Kontakt mit einem kräftemssenden Jungbullen hatte) und Kiefernwälder, ging es hinab auf einem 15km langen, aussichtsreichen DH (laut Tourenbeschreibung 50min schieben aufgrund Absturzgefahr 😜). Der Trail endete kurz oberhalb von Bormio auf der Jochstraße. In dem verschlafenen Südtiroler Örtchen aßen wir Pizza und quälten uns gestärkt die restlichen 10km über den Gaviapass nach Santa Caterina Valfurva ins 4-Sterne-Hotel.
14.7.2017 Heute war es mal nicht so toll. Die Wettervorhersage hörte sich beser an als es war. Ganz zu schweigen von der Routenbeschreibung. 20km Abfahrt …Schotterstrecke zum Teil sehr steil. Im oberen Teil war das Bergpanorama wenigstens noch ok sonst sind nur die Bremsen heiß geworden. Wer kennt noch den guten alten “ABC Alarm“ so war das mit dem Wetter. Regenklamotten an und aus und das ganze von vorn. Landschaftlich nur öde Forstwege durch den Wald. Die Abfahrt nach Trafoi war ein wenig besser .Steile Skipiste mit der Stilfser-/Ortlergebirkskette als Panorama. In Trafoi erst mal essen und dann noch der Anstieg zur Franzenshöhe. Ein Passant sagte es seien 5km. Nach den ersten zwei Kehren fing es mal wieder an zu regnen. Wir dachten das sich das nicht mehr lohnt Regenklamotten anzuziehen und fuhren ein wenig schneller. Der Regen konnte uns nicht bremsen. Nach 7km anstatt 5km war das Hotel dann in Sicht. Nach der Sauna und einigen Bier waren wir wieder hergestellt.

14 July 2017

13.7.2017 Die längst Etappe steht uns bevor. 74km 2550hm. Von der Heilbronner Hütte über Ischgl, Heidelberger Hütte zu unserem Etappenziel die Sesvennahütte auf 2256m. Gestartet sind wir bei Nebel und Regen zu einer 20km langen Abfahrt nach Ischgl. Regenklamotten aus und ab zum fröhlichen schwitzen bis wir 14km weiter und ca. 1100hm höher einen Rast an der Heidelberger Hütte machten-Pasta! Es ging weiter über den Fimberpass den wir zum warm machen und üben für die Uina-Schlucht nutzten. Als wir nach ü60 min an der Passhöhe 2608m waren erwartete uns eine Abfahrt wo unsere Bikes mal zeigen durften für was sie gebaut wurden. Von trostloser Mondlandschaft über saftige Wiesen mit unendlich vielen Schmetterlingen erreichten wir die Uina-Schlucht. Einfach nur der Hammer. Wer da mal sein 12kg Rucksack + 14kg Endurobike hochgetragen hat, der hat ein Weizen an der Hütte verdient.

13 July 2017

12 July 2017

Wir sind um 15.47Uhr nach über 7h an der neuen Heilbronner Hütte angekommen. Mörder Tour!!!! "Dieser Weg, wird kein leichter sein, dieser Weg wird Steinig und schwer....." das beschreibt unsere Tour heute wohl am besten! Nach einem riesen Teller Bolo gibt es jetzt Abendessen, Cheers

11 July 2017

Guten Abend, heute Morgen sind wir um 8.30Uhr bei leicht bedecktem Himmel gestartet. Bereits nach 5km hatte Andi Kontakt mit einer Glasscherbe... Reifen flicken. Wie das Sprichwort sagt bringen Scherben bekanntlich Glück. Der Himmel zog immer mehr auf. Wir fuhren durch ein Tal entlang eines Gebirgsbaches vorbei am Fellhorn in Richtung Schrofenpass. Die Teerstraße wurde immer steiler und erreichte schließlich Steigungen bis 25%. Über den Schrofenpass mussten wir das Bike auf ca 50cm Weg am Abgrund schieben bzw tragen. Ein Highlight war die Stahltreppe über eine Felsspalte. Oben angekommen freuten wir uns auf die Abfahrt welche sich jedoch als sehr steinig und verblockt erwies. Mit 12kg Rucksack und 3bar Reifendruck gingen wir kein Risiko ein und schoben diverse Schlüsselstelle. Unten angekommen radelten wir durch Lech in Richtung Ziel. Die letzten 200hm wechselte der Untergrund von Teer auf groben Schotter. An der Freiburger Hütte warteten 3 wohlverdient Hefe 🍻 Ein Traum...
Wir sind an der Freiburger Hütte angekommen 💪 genauerer Bericht folgt heute Abend :) Es war der Wahnsinn 🙃
Und los geht's!

10 July 2017

Hallihallo, nachdem wir bei Regen in Oberstdorf mit dem Zug angekommen sind und gleich unsere Regenausrüstung testen durften, haben wir unser Zimmer im Gasthof Petra bezogen. Die Pension teilen wir uns mit ca. 15 italienischen Alpencrossern, haben ein großes geräumiges Zimmer und ein privates extra Badezimmer 😎. Die Bikes werden im Büro von 2 großen Kampfhunden bewacht 🐩🐩. Anschließend waren wir gut Pizza essen und liegen jetzt im Bett. Wir hoffen auf besseres Wetter zum Tourstart morgen, drückt uns die Daumen 💪 Cheers
Es geht los!

5 July 2017

Hallo Zusammen, bereits nächste Woche startet unser AlpenX. Die geplante Joe-Route umfasst 432km und 14.250hm bergauf in 7 Tagen. Wir haben die letzten Monate viel trainiert- MTB/Rennrad/Rolle und sind jetzt on fire 🤗. Am Montag geht's mit der Bahn nach Oberstdorf von wo aus wir am Dienstag die erste Etappe zur Freiburger Hütte bewältigen werden. Der Rucksack ist gepackt und kommt incl. 3 Litern Wasser auf +/- 12kg. Wir werden versuchen euch jeden Tag über diesen Blog auf dem Laufenden zu halten. Vielen Dank für die Unterstützung durch @kranjcevic-karosseriebau und @freeridemountain Stay tuned Patrick, Harald, Andreas