Germany, China, Japan · 146 Days · 91 Moments · February 2018

Paradiespartner in Japan


12 July 2018

Hallo Bayern ❤🙋 Schon witzig, was einem direkt auffällt: --> es stehen überall Mülleimer und trotzdem ist es im Gegensatz zu Tokio "dreckig" 😄 --> man kauft ein S-Bahn Ticket und es wird (wenn überhaupt) von einem Menschen kontrolliert --> es ist ca. 10 Grad kälter!!!! 😱 --> der Weg vom Flughafen in die Stadt geht über Felder... nicht durch Hochhäuser😄 --> und das traurigste: die Toiletten haben keine Sitzheizung und keine tausend Funktionen für die Hygiene mehr 😜

11 July 2018

Am Flughafen haben wir nochmal ein bisschen beim Essen zugeschlagen: Ramen, Gyoza, Okonomiyaki und Takoyaki. Das Stückchen Süsskartoffel-Kuchen war bereits gestern :) Wir sind sehr traurig, dass dieser legendäre Urlaub so schnell zu Ende ging! Mittlerweile sitzen wir schon in der S-Bahn in München und checken für 1 Nacht nochmal bei meiner Mama ein 😍 Wir sind ca. 3,5 Stunden von Tokio nach Peking geflogen, hatten dort Aufenthalt von 3 Stunden und dann ging es 9,5 Stunden nach München. Wir sind müde, traurig und es ist noch total unrealistisch wieder daheim zu sein...

11 July 2018

Wir sind bereits am Flughafen in Tokio und kurz vorm Check-in. Wir waren davor noch bisschen shoppen und Souvenirs kaufen. Jens hat ein letztes Mal an so einem Greifarm-Automaten gespielt und tatsächlich den Pinguin gezogen! Den haben wir schon seit Tagen immer wieder probiert zu kriegen 🤗😂 Ist unser kleiner neuer Freund nicht süß?

10 July 2018

Unseren letzten Abend haben wir ein bisschen gefeiert. Es ging ein zweites Mal Shabu-Shabu essen. Es war einfach so gut - diesmal haben wir uns 6 verschiedene Fleisch-Typen bestellt. Eins besser als das andere. Auch gab es viel Gemüse dazu - das war all-you-can-eat. Selten so gutes, frisches Gemüse gegessen. Auch haben wir wieder unseren Kellner vom ersten Essen wieder gesehen und er war so aus dem Häuschen, dass wir nochmal gekommen sind. Er war der einzige der Englisch kann in dem Restaurant, darum hat er sich um uns gekümmert. Er hat uns sogar eine Portion Fleisch kostenlos noch oben drauf gegebenen. Dazu gab es Sake, Apple Margarita und ein Bier für den Jens. Wasser, Tee, Kaffee etc. war sie auch das Eis im Preis mit inbegriffen. Achja ein sehr schönes Diner!!!! Wir werden das Essen hier wirklich sehr vermissen!! Und: ein Hoch auf uns und die Entscheidung früher zu fliegen! Heute wurden unsere alten Flüge nach Tokio gestrichen wegen den Taifun! Also alles richtig gemacht! 👍
Der heutige Tag war verplant mit Shoppen 😄 Hier gibt es einfach so viele Läden und tolle Sachen. Teilweise teuer, teilweise genau wie bei uns und manche Sachen sind günstiger! Neben dem Shoppen haben wir Spaß mit der Godzilla Figur an unserem Hotel gehabt, waren an der Battibg-Box Baseball spielen und haben einen Schrein mitten im Trubel entdeckt. Auch sind wir hier ganz in der Nähe von Rotlicht Viertel und es gibt viele Stundenhotels, Tanzbars und auch die berühmten Männer-Clubs, wo sich die Frauen für einige Stunden einen Mann bzw. Freund mieten können. Wir wundern uns hier über nichts mehr 😂😂 Auch das die "Miet"-Männer aussehen wie 12 und alle sowas von gestylt sind... (Poster letztes Bild).

9 July 2018

Da das Hotel mitten im Shopping- und Vergnügsviertel liegt, ist das Essen nicht weit entfernt. Wir sind direkt neben dem Hotel in ein Suhsi Restaurant, das bekannt für seinen Thunfisch ist. Wir haben dann eine Art "Raw Fishbowl" gegessen, also einen Schüssel Reis mit einer bunten rohen Fischmischung oben drauf. Dazu Miso-Schrimp Suppe, eine Roll-it-yourself Suhsiroll mit Minced Tuna. Am Flughafen in Okinawa haben wir noch eine Spezialität von dort probiert: eine Art lila Süsskartoffel-Küchlein. Die lila Creme ist süsse Süßkartoffel-Creme bzw Brei und dann ein Teigförmchen. Es schmeckt OK, irgendwie bisschen das, so dass wir nicht verstehen, was daran so toll sein soll. Es gibt es in Massen überall zu kaufen und wird mega gehypt 🤔
Wir sind gut in Tokio angekommen, auch wenn wir seit 9 Uhr unterwegs sind 😄 Wir haben dann unsere grossen Rucksäcke am Flughafen gelassen, in einen Locker gesperrt und sind nur mit leichtem Gepäck für 2 Tage in die Stadt gefahren. Jens hatte Mal wieder ein Schnäppchen ergattert und haben für einen super Preis ein Zimmer im berühmten Godzilla Hotel bekommen für 2 Nächte. Das Hotel ist im Viertel Shinjuku, ideal für unsere Shopping Tour 😍 Diesmal gibt es einiges mehr, was wir mitbringen wollen! Es gibt einfach viel mehr witzige und auch nützliche Sachen und nicht nur typische Souvenirs. Unser Zimmer 2020 (eine witzige Zahl, den 2020 sind die olympischen Spiele in Tokio - ob das ein Zeichen ist, wieder her zu kommen!? 😊) hat eine grossartige Aussicht! Wir sind im 20. Stock - Jens hat sehr gehofft in ein Zimmer zu kommen, das weit oben liegt 😄
Es waren ca 2,5 Stunden nach Taramatsu. Dann sind wir kurz umgestiegen. Weitere 2 Stunden sind es nach Tokio. Und hier bekommt man so viele Tickets und Zettel beim Check-in 😂
Heute früh letztes Frühstück und dann haben wir gepackt und sind mit der ersten Fähre nach Okinawa gefahren. Der Fährverkehr wurde mittags dann eingestellt, weil Höhe Wellen und Unwetter durch den Taifun angesagt sind. Noch spürt man auf Zamami nichts von dem Taifun Maria, der auf uns zu kommt. Aber auf der Karte sieht man es genau... Am Dienstag ist er genau auf Höhe Okinawa. Leider genau an dem Tag, wenn unser Flug nach Tokio gehen sollte. Würde der Flug ausfallen, müssten wir spätestens Mittwoch früh fliegen, damit wir unseren Heimflug von. Tokio nach München schaffen... Alles etwas nervig! Wir haben dann ungeplant. Einen Tag eher von der Insel, ab zum Flughafen und schauen, ob heute noch etwas nach Tokio geht. Da es kurz vor dem Sturm war, wollte das natürlich jeder... Wir haben die letzten 2 Plätze bekommen für die Reise von Naha (Okinawa) nach Karamatsu und weiter nach Tokio. Zwar etwas umständlich und weit aber dafür sicher im Sinne von "wir kriegen den grossen Heimflug".

8 July 2018

Unser letzter Abend auf Zamami mit einem lecker Abendessen! Ich hatte mir ein Gericht mit der japanischen Bittergurke gewünscht. Diese Bittergurke ist angeblich das Gemüse, was die Menschen auf Okinawa und den umliegenden Inseln so alt werden lässt. Sie schmeckt ein bisschen wie Zucchini, hat aber einen wirklich bitteren Nachgeschmack. Das Gericht mit Tofu, Ei und Bittergurke, dazu fritierte Kartoffel-"Puffer", Reis und Suppe war super lecker. Leider war das unser letzter Tag. Durch den auf uns zu kommenden Mega-Taifun "Maria" müssen wir die Insel morgen früh verlassen. Denn sobald die Wellen höher werden, fährt keine Fähre mehr und wir würden fest sitzen. Morgen geht unser Flieger nach Tokio und statt den letzten Tag auf der kleinen Zamami-Insel zu verbringen, sind wir noch Mal auf Okinawa in Naha. Vielleicht gehen wir nochmal Sashimi essen 😂
Bevor wir heim sind, haben wir noch die Bucht vor unserer Haustür erkundet. Es ist eine sehr abgeschiedene Bucht, die super schön ist. Allerdings zum Baden (vorallem bei Ebbe) eher weniger geeignet. Aber wir haben uns wie Robinson Crusoe gefühlt und haben alles erkundet: Natur, Strand, Sonnenuntergang, Krebse, Muscheln...
Zamami ist auch bekannt für die kleinen Riffe in Ufernähe, wo man super schnorcheln kann. Um Tiere und Korallen zu schützen, darf man nur in abgesperrten Bereichen schwimmen und schnorcheln, aber die Gebiete sind super gewählt und beinhalten auch immer einen Teil vom Riff. Wir haben so viele Fische gesehen, wie noch nie beim Schnorcheln. Man ist 2m in das 28 Grad Wärme Wasser gestiegen, hat nur den Kopf unter Wasser und schon waren dort die ersten Fische. Auch die werden nicht angefüttert und sehr respektiert. Am Ama Beach auf Zamami wächst in einer Bucht "Turtlegras" und täglich kommen Meeresschildkröten zum Grasen hier her. Wir haben heute drei von diesen wunderbaren Tieren gesehen. So ein tolles Erlebnis diese freien und wilden Tiere an sich vorbei gleiten zu sehen! Die meisten Fotos und Aufnahmen haben wir mit der Gopro gemacht, hier Mal nur ein paar erste Bilder.
Die gesamte Insel Zamami ist ca. nur 7km lang und man kommt zu Fuss, mit dem Fahrrad, dem Roller oder dem Auto von Ort zu Ort. Es fährt auch ein kleiner Bus immer in einer Schleife die 4 wichtigsten Punkte ab. Wir laufen viel und nehmen ab und zu den Bus. Heute ging es zum Ama Beach auf der anderen Seite der Insel. Am Weg gibt es die Marelyn Statue, als Gedenken an eine Liebesgeschichte, in der ein Hund namens Shino von der der Nachbarinsel Aka jeden Tag nach Zamami schwimmt, um seine Hundefreundin Marelyn zu sehen. Auf Aka Island seht eine Statue von Shino ❤🐕 Ama Beach war wieder ein atemberaubender schöner Strand und es war sehr wenig los. Es ist zwar auch noch keine Hochsaison, aber wenn man z.B. länger als 16/17 Uhr bleibt hat man den Strand fast für sich alleine, da viele Tagestouristen dann zur Fähre müssen. Es ist ein Traum ❤❤❤ Ein echtes Paradies!
Nach einem japanischen Frühstück, das uns auch die Hauschefin zubereitet hat, ging es dann los zum Insel erkunden! Hier noch ein paar Eindrücke von dem Haus, in dem wir wohnen. Es ist typisch japanisch, einfach und funktionell. Mir gefallen ja die Schiebetüren sehr und die Tatami-Matten. In Japan gibt es oft Schiebetüren, da die bei einem Erdbeben nicht aufspringen und schwerer kaputt gehen können. Auch lustig: hier läuft so gut wie immer der Fernseher und es ist witzig die Shows zu sehen, die die Japaner so haben 😂 Unser Zimmer ist eigentlich recht gross im Vergleich zu den Zimmern in Tokio und Co. Es ist aber schon richtig ländlich, der Hahn kräht um 5 Uhr früh und es gibt einen Hund, eine Katze und Hühner. Aber genau diese Erfahrung wollten wir ja und die Leute hier sind so super nett! Wir fühlen uns sehr wohl und willkommen.

7 July 2018

Unser Abendessen wurde von der Mutter von unserem Homestay zubereitet. Es gab Thunfisch-Shashimi auf Reis, Miso-Suppe, gebratene Okras, Seetang nach Zamami Art und Drachenfrucht-Gelee. Es war super lecker!! Wir haben zu 4 zusammen gegessen, also mit dem. Sohn Shota und der Mutter zusammen. Shota hat uns von Zamami erzählt und wie seine Großmutter 1944 auf Zamami geboren wurde und die Familie dann in eine Höhle geflüchtet ist, als die Amerikaner auf Zamami gelandet sind. Denn Zamami war die erste Insel, dir das US Militär besetzte. Die Großmutter wuchs so ein paar Monate in der Höhle auf, die es immer noch auf Zamami gibt. Wir haben auch viel aus Deutschland erzählt, unseren Reisen und Shota hat seiner Mutter immer übersetzt. Es war ein sehr netter Abend mit tollen Insights und Geschichten.
Hier noch ein paar Impressionen von dem super schönen Strand und einer Tierwelt, die man sonst wegen den Touristen nicht mehr an den Stränden findet.
Wir haben den Nachmittag noch genutzt und sind zum Furuzanami Strand gelaufen. Da die Insel insgesamt nur ca. 5km lang/gross ist, können wir eh alles laufen. Es gibt zwar Fahrräder zum leihen, aber Zamami ist Recht hügelig. Der erste Strand war super. Das Wasser glasklar, im Wasser 2m von Strand entfernt sind die Fische um einen herum geschwommen (und die waren nicht angefüttert). Unterwasserbilder lade ich morgen hier hoch. Es war ein toller erster Tag auf Zamami ❤ Und ja, wir haben uns dermaßen Sonnenbrand zugezogen. Allerdings schon gestern. Trotz eincremen und allem. Werden morgen mit T-Shirt schnorcheln gehen! Beim Jens ist es sein erster Sonnenbrand seit Jahren, da er immer schnell braun wird...
Zamammmmiiii😍😍 Heute ging es mit der Fähre auf eine der kleinen Insel neben der Hautpinsel Okinawa. Zamami ist bekannt für die schönsten Strände in Japan mit tollen Schnorchelbedingungen. Auf Zamami sind wir weder in einem Hotel noch in einem Appartment. Wir sind in einem Homestay, also leben für 3 Tage bei einer Familie. Wir schlafen in einem typisch japanischen Zimmer mit Tatami-Matten und Schiebetüren. Die Mutter kocht für uns und alles ist sehr für Gäste ausgerichtet. Also eigene Duschen, Toilette, Schnorchelzeug zum Ausleihen, Handtücher und alles was man sonst so braucht. Eigentlich wie ein Hostel nur eben bei einer Familie :) Da mir letztes Jahr das Leben bei der Familie in Vietnam so gefallen hat, wollte ich das in Japan auch erleben. Es ist einfach ein Unterschied! Der Sohn Shota kann Englisch und die Mutter nutzt eine App für Übersetzung mit Audoi - es funktioniert hervorragend! Als Dankeschön haben wir heute das Stück Berliner Mauer ihnen gegeben 😊

6 July 2018

Wir kommen gerade von unserem letzten Essen hier auf der Hauptinsel von Okinawa. Es gab eins unserer Favoriten: Ramen! So lecker! Das geht einfach immer. Lustig hier: wir befinden uns ja direkt in einer Art amerikanischen Siedlung und vieles ist hier auch mit Dollar ausgeschrieben. Denn hier wohnen viele Familien, wo die Männer hier auf Okinawa in den US Stützpunkten stationiert sind. Erschreckend: die Amis sind seit 1945 hier, es leben ca. 36.000 Amerikaner hier plus deren Familien. Neben 3 grossen Militärgebieten sind hier auch Atomwaffen gebunkert 😱😱 Alle sind nett hier, die Strände schön und das japanische Essen wunderbar. und doch prallen hier einfach Welten aufeinander. Die höflichen ruhigen Japaner und die doch etwas lauten Amis, oft junge Männer die etwas rüpelhaft sind. Dadurch hat sich Okinawa auch kulturell verändert in Bezug auf Essen, Sex-Business und Umwelt. Ich grübel immer noch, wie ich dazu stehe. Morgen geht es erstmal nach Zamami, einer kleinen Nebeninsel.
Eeeendlich stellt sich Strand-Insel-Urlaub-Feeling ein! Sonne gehört einfach dazu! Nach dem Frühstück sind wir direkt zu der Strandpromenade vor den Hotel und haben kurz den Surfern zugeschaut. Danach ging es an 2 Beaches weiter oben im Norden. Wir sind mit dem Bus hochgefahren und dann zu Fuss weiter. Die meisten haben hier ein Auto bzw. Touristen eben ein Leihauto, denn es ist schon ein Akt an die Strände zu kommen. Empfehlung: nicht wie wir die Größe der Insel unterschätzten und ein Leihauto nehmen. Allerdings dann auch den Aufwand von einer extra Fahrerlaubnis und einer japanischen Übersetzung des Führerscheins machen lassen. Das was uns für 3 Tage zu viel Aufwand... Wir haben heute viel gefaulenzt, sind in dem ca. 26 Grad warmen Wasser geschwommen und sind am Strand entlang gelaufen. Da es hier lebensbedrohlich-giftige Quallen gibt, sind die Badebereiche an den meisten Stränden vorgegebenen und mit Quallen-Netzen umgeben. Wir haben aber keine einzige gesehen...

5 July 2018

Heimweg am Strand 😍 Am Abend hat es Gott sei Dank nicht mehr geregnet. Wir haben dann noch einen Abstecher zum nahegelegenen Strand gemacht. Hier in der Bucht ist das Wasser super klar. Morgen schauen wir nochmal bei Tag hin.
Jaaaaa heute beim Essen waren wieder ein paar Spezialitäten dabei 😍 Angefangen bei den Okinawa Keksen, die e hier an jeder Ecke zu kaufen gibt und typisch für Okinawa sind, bis hin zum Okinawa Eis bei Blue Seal - DAS Eis auf Okinawa. Unsere Auswahl: Ocean Blue und Sage Cane (brauner Rohr-Zucker). Lecker, lecker! Und man hat die Sorten erst am Automaten ausgewählt und bezahlt und dann eine Art Ticket bekommen. Da sagt man dann der Eisdame gegebenen. Das Highlight war aber definitiv unser Sashimi Boot mit 7 verschiedenen Fischsorten!!!! Eigentlich wollten wir nur die Muschel probieren und haben dann doch mehr genommen! Dazu gab es einen speziellen Seetang, der sehr lecker ist. Lustig auch: man kann beim Fischmarkt unten seinen Fisch aussuchen und im 2. Stock lässt man den dann im Restaurant zubereiten. Super cool. Das Sashimi haben wir direkt unten neben dem Stand gegessen ❤❤❤❤
Auf dem Weg in die Hauptstadtstrasse "Kokusai" von Naha... auf dem 2. Bild sieht man die kleinen Haus-Drachen, die Glück bringen. Das hier ist sozusagen ein "Echter", aus Rest-Ziegeln und zusammen gebastelt, wie es früher die Dachdecker getan haben aus den Dachresten. Heutzutage werden fertige und schöne Statuen gekauft.
Da mich heute die Blumen so fasziniert haben, gibt es einen eigenen Blumenbeitrag 🌸🏵🌹🌺🌻🌼🌷🌱🌲🌳Die Farben waren so schön und fröhlich, trotz Regen 😍
Schaut euch diesen Burggarten an ❤❤ Trotz kleineren Regenschauern war es richtig schön! Aber schaut selbst:
Shuri ist heute ein Stadtteil von Naha, war früher aber die Hauptstadt des Königreichs Ryukyu. Die Festung Shuri (Shurijo) diente den Ryukyu-Königen mehrere Jahrhunderte als Verwaltungssitz und Residenz, bis Okinawa 1879 eine japanische Präfektur wurde. Die Anlage ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Archäologische Stätten (Gusuku) des Königreichs der Ryukyu-Inseln“. Die Burg Shuri wurde ursprünglich gegen Ende des 14. Jahrhunderts errichtet und spielte bei der politischen Vereinigung der Insel eine zentrale Rolle. Im Lauf der Jahrhunderte wurde die Festung wiederholt durch Kriege und Brände zerstört, zuletzt 1945 in der Schlacht um Okinawa. Die aktuellen Gebäude sind liebevolle Rekonstruktionen aus dem Jahr 1992. Heute gab es auch Renovierungsarbeiten an der Haupthalle, was ein bisschen schade war. So konnten wir nicht direkt rein und es war eine Plane um dem Gebäude. Aber beeindruckend war es trotzdem!
Heute hat es den ganzen Tag immer wieder geregnet. An Strand und im Sand in der Sonne liegen war nicht zu denken. Wir haben dann einen Plan B geschmiedet und sind nach Naha gefahren. Erstmal Kaffee und ein kleiner Onigiri Snack, bevor es losgeht 😊

4 July 2018

Welcome to Okinawa. Als wir angekommen sind, hat es stark geregnet, unser Bus stand ewig im Stau uns wir waren total genervt und verstimmt als wir endlich im Hotel angekommen sind. Auch war die Fahrt von Naha ein Stück in den Norden alles andere als schön. Touri Strassen, Industrie Gebiet, amerikanische Geschäfte und auch Militärgebiet haben wir gesehen. Eine Trauminsel die mit Florida verglichen wird, haben wir uns anders vorgestellt. Davon gibt es auch keine Bilder 😂 Da die Hotel hier super teuer sind, haben wir eins genommen, das einigermaßen bezahlbar war für 3 Nächte. Leider ist das jetzt bisschen ab vom Schuss und in einem amerikanischen Wohnviertel. Lustig aber: das japanische Hotelpersonal kann kaum Englisch. Auch finden wir, dass das was wir bisher gesehen haben, die besten Jahre bereits hinter sich hat. Seien es die Hotels, die Shops und auch sie Häuser. Wir hatten aber am Abend gutes Wetter, Füße im Meer und Essen im Sonnenuntergang. Am Ende alles wunderbar 😊❤
Etwas müde geht es von Osaka zum Flughafen in Kobe (ca. 1 Stunde Fahrt). Hier startet unser Flug nach Okinawa (ca. 2,5 Stunden Flug). Der kleine Kobe Flughafen ist nur für Inlandsflüge und liegt vor dem Festland auf einer kleinen Insel. Im Moment ist das Wetter nicht so schön, aber wir hoffen in Okinawa strahlt wieder die Sonne.🏖☀🌴 Okinawa ist sozusagen das Florida von Japan und wir in den Ferien von den Japanern oft besucht. Auch ist es die Insel, auf der die Amerikaner im Krieg stationiert waren und es ist die Insel der Hundertjährigen! Denn dort leben die meisten Menschen über 100 von Japan. Verantwortlich dafür ist angeblich das Essen, das Klima und eine bestimmte Bittergurke, die dort viel gegessen wird. Wir freuen uns sehr auf unsere Strand- und Meertage ❤ PS: Nein, am letzten Bild ist kein Drink, sondern ein Iced Coffee Latte. Aber der Becher sieht aus wie ein Drink 😄
Partyyyyy 🎉💃 Trotz ein bisschen Müdigkeit sind wir nochmal zur Namba Station ins Dotombori Viertel gefahren. Dort gibt es viele Clubs und wir sind dann einfach in den Giraffe Club. Der Eintritt für Frauen ist kostenlos, für Männer kostet es ca. 20€ inkl. einem Drink. Wir haben dann noch so Fragen beantwortet, wie wir auf den Club aufmerksam geworden sind und haben 2 Shots dir free bekommen 😄 Getränkeauswahl war etwas begrenzt, aber die Drinks waren stark und haben ca. 5€ gekostet. Auch gibt es hier all-you-can-drink Packages, aber das ist ein bisschen viel. Auch öffnen die Clubs um 22 Uhr und sind in kurzer Zeit gut besucht, so dass wir um 22.30 Uhr echt viel Spass hatten! Da leider die U-Bahnen so doof fahren in der Nacht (letzte Bahn um halb 1!!! Und zwar im ganzen Netz) und Taxi super teuer ist, sind wir dann mit der letzten Bahn heim gedüst. Außerdem müssen wir morgen früh aufstehen und zum Flughafen in Kobe fahren. Next stop: Okinawa 🏖☀🌴

3 July 2018

Nach einem langen Tag haben wir uns in der großen Osaka Station eine Art Boxset gekauft. Man wählt den Inhalt der Box und bekommt viele kleine Schüsselchen dazu: Suppe, Wasabi, Salat, eingelegte Gurken... Als Nachtisch haben wir dann Zazuzaku probiert. Hier stehen die Menschen ohne Ende in langen Schlangen an für dieses süße Gebäck. Es gibt es wahlweise mit Eiscreme oder normaler Creme. Beides fantastisch! 😍
Tolle Natur! ❤🌱
Neben dem Park gab es schöne Tempel und sehr sehr alte Gebäude. Immer wieder faszinierend!
Heute ging es als Tagestrip nach Nara, einer kleinen Stadt ca. 40 Minuten von Osaka entfernt. Hier gibt es einen großen Park, bzw. ist die halbe Stadt der Park und es laufen freie Rehe herum. Es gibt einige Sehenswürdigkeiten, Tempel und Schreine. Ein schöner Ausflug mit viel Natur, Tieren und Sonne ☀☀☀ Die vielen Rehe werden hier geschätzt und respektiert, da einer Legende zu Folge ein wichtiger Herrscher vor langer Zeit auf einem weissen Hirschen in Nara eingeritten ist.

2 July 2018

Osaka bei Nacht und wir in einer Spielehalle😍
Unser Essen von heute: Zum Frühstück/Lunch gab es gebratenen Aal du Reis, mit Miso-Muschelsuppe und eingelegten Gurken. Alles im Mittagsmenü für ca. 6,50€ und man ist pappsatt geworden. Dieses Gericht ist sehr populär in Osaka und schmeckt super lecker! Danach gab es ein paar Snacks: einen kleinen Kuchen mit Creme innen drinnen, eine Scallup Muschel vom Grill (3€) und die teuersten 2 Pfirsiche meines Lebend: 3€!!! Am Ende des Tages sind wir wieder zurück an unseren Anfangspunkt in Dotombori. Eigentlich hatten wir ganz andere Essenspläne als wir auf dem Weg an einer langen Schlange vorbei gelaufen sind, die zu einem kleinen Beef-Ricebowl Laden geführt hat. Und wo viele Einheimische anstehen, ist es meistens gut! Also zack unentschlossen und angestellt. Wir haben dann bestimmt 20 Minuten gewartet bis wir Plätze in dem kleinen Restaurant bekommen und am Automaten bestellt haben.
Als letzte Sightseeing Station sind wir zum Bürogebäude Abenbo Harakus. Es ist das höchste Bürogebäude in Japan (nicht höchster Turm) und ist 300m hoch mit 60 Stockwerken. Oben hat es eine tolle Aussichtsplattform mit Blick über ganz Osaka, einem Café und Toiletten mit dem besten Ausblick ever 😂😍
Auch am Weg lag der tolle Kuromon Markt. Hier ein paar Impressionen. Besuche von Märkten sind eins unserer liebsten Beschäftigungen 😍
Nach Dotombori sind wir weiter südlich gelaufen und haben ein paar sehenswerte Gebäude angeschaut. Darunter der Tsutenkaku Turm, die Elektro-City Straße mit Spielen, Elektronik Shops und Charakter-Läden. Außerdem das namBa HIPS Gebäude, das als verrückteste Gebäude von Osaka zählt. An der Außenfassade gibt es eine Kletterwand, die nach oben gezogen werden kann. Und in einem kleinem Laden hat sich Jens seine Lieblingsfigur aus der Manga-Geschichte OnePiece gekauft 😊 Und wir haben das alte Mario Nintendo Spiel an einem Automaten gezockt.
In einer der Seitenstraße in Dotombori waren wir aus Neugier in einem großen Supermarkt. Hier ein paar Impressionen was es so alles gibt 😍 Die Fischtheke war der Wahnsinn!
Osaka 😍 Sie ist die 2. größte Stadt Japans mit 2,7 Millionen Einwohner. Allerdings kommt es uns viel größer und quirliger vor. Eines der bekanntesten Viertel ist Dotombori, das bunte und leuchtende Viertel mit Essen, Unterhaltung und Reklame 😁 Bekannt ist natürlich die Werbetafel mit dem Läufer - habt ihr die schonmal gesehen? Wahrscheinlich schon 😊

1 July 2018

In unserem Hostel kann man sich ein privat Onsen mieten. Das haben wir gestern gemacht und im obersten Stockwerk hat uns dann das hier erwartete:
Hier ein paar Eindrücke von den kleinen Shopping und Essensstraßen in Osaka. Auch sind wir die längste Shopping-Straße von Japan, die Tenjinbashi-suji Strasse, entlang geschlendert (Bild 3). Auch krass hier: es reiht sich Spielhölle an Spielhölle (Bild 6). Dort zocken sie aber nicht wie in Tokio Spiele, sondern spielen um Geld und es ist eine Art Casino. Wenn da Mal die Tür aufgeht, ist es unfassbar laut und es stinkt nach Zigaretten... Da man nicht fotografieren und zuschauen darf, sind wir nicht rein, um uns das Mal genauer anzuschauen. Neben all den schicken Shopping Malls waren wir hier mehr im Shopping Bereich der "kleinen Leute". Hier gab es auch viele Gebrauchsgegenstände, Pyjama, Bettlaken und Krusch 😊
Nach dem Check-in ins Hostel mussten wir uns bisschen beeilen. Das Schloss, also das Osaka Castle, hatte nur bis 17 Uhr offen. Es war nicht weit weg von unserem Hotel und so haben wir es noch geschafft. Ein tolles Schloss mit einem schönen Museum innendrin, wo es alte Rüstungen, Schwerter und Samurai und Kriegsgeschichten gab. Außenrum erstreckte sich ein wunderschöner Park. Da wir ein bisschen später dran waren, gab es vor Ort weniger Menschen und wir konnten alles in Ruhe anschauen. Spannend war die Kombination des alten Schlosses mit den neuen und hochmodernen Hochhäusern am Parkrand. Bild 1 ist eigentlich ein gutes Sinnbild für Japan und die Grossstädte.
In all den riesen großen Shopping Malls, in denen es wirklich ALLES gibt und die ca. 10 Mal so gross sind wie die größten Shoppingcenter in Deutschland, gibt es Natur auch mehrere(!!) Fressmeilen, Foodcourts und Dining-Areas in mehreren Stockwerken. Es ist einfach krass! Das Angebot an Konsum und Essen schockiert uns!!! Allerdings passt es wiederum in das ganze System. Frische Zutaten zu kaufen kostet unfassbar viel Geld, die Japaner haben kaum Zeit zum Kochen und außerdem gibt es gutes günstiges Essen überall zu kaufen! Wir tun uns am leichtesten manchmal in diesen Malls zu essen, da dort viel mehr auf Englisch angeboten wird und wir schneller etwas finden 😊 So auch diesmal! Und es war Mal wieder fantastisch!! Was wir sehr mögen: man sucht sich das Restaurant nach dem aus, was man essen möchte. Muss an den meisten Restaurants anstehen (die gut und beliebt sind - also eine Warteschlange ist hier immer ein gutes Zeichen), wird dann platziert und bekommt schnell sein Essen.
In einem der Kaufhäuser gab es eine riesige Bücherhandlung. Die war einfach nur riesig und es gab wirklich alles!!!! Ein Hugendubel ist ein Witz dagegen 😂 Jens ist natürlich kurz bei den Mangas hängen geblieben. Seine Lieblingsgeschichte ist: One Piece. Ich habe derweil ein paar witzige und schöne Motive fotografiert.
Von Kyoto nach Osaka sind es mit einem normalen Zug ca 20 Minuten, also ein Katzensprung. An der Station angekommen haben wir unsere Rucksäcke am Bahnhof in einen Spind gesperrt und haben das Bahnhofsviertel mit grossen Shopping-Malls und sehenswerten Hochhäusern erkundet. Wir waren bisschen shoppen (kaufen aber nur sehr selten etwas und schauen mehr) und natürlich essen. Danach ging es dann mit den Rucksäcken ins Hostel zum Check-in. Spannend an Bahnhof: es gibt ein extra Frauenabteil, damit sie in den vollen Zügen zu den Stosszeiten nicht begrabscht werden können, wenn alle dicht gedrängt stehen.

30 June 2018

Kyoto Station by night. Dieser Bahnhof ist ein wahres Kunstwerk mit einem super modernem Design. Dabei ist er schon 1997 gebaut worden! 😱 Ein Highlight ganz in der Nähe von Bahnhof ist der Kyoto Tower, der abends bis um 12 Uhr nachts leuchtet. Morgen geht's nach Osaka 🚄
Witzige Sachen und unnütze Sachen: heute haben wir eine Coca-Cola Pfirsich gefunden. Sie schmeckt ein bisschen nach Brause, aber ganz lecker. Am gleichen Automaten gab es auch Coca-Cola Plus - Lest selbst am Bild, was diese Coca-Cola kann 😄 Auch spannend: die Überwachung der Parkplätze. Sobald man auf einen Parkplatz fährt, stellt sich das Metallteil auf. Es geht erst wieder runter, wenn man vorne seine Gebühr gezahlt hat. Das Metall ist genauso hoch, dass man nicht wegfahren kann.
Unser Essen heute war wieder fantastisch. Angefangen von einem Mango-Eis mit Mangostücken, über Gyoza und Tempura bei einem Bier auf einem Foodmarket, bis hin zu unserem Abendessen in einem Bowl-Restaurant. Alles wieder vom Feinsten und ein tolles Preis-Leistungs Verhältnis. Wir essen immer ein Gericht zw. 7-10€ und da man hier IMMER Wasser kostenlos dazu bekommt, haben wir manchmal auch nur das Essen. Das mit dem Wasser ist echt toll und es wird immer nach geschenkt, sobald man bisschen was getrunken hat 👌👌👌
Der Goldene Pavillon ist ein Buddha Tempel und die obersten Stockwerke sind komplett mit echtem Gold verkleidet. Der Tempel ist eines der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Kyoto, wenn nicht sogar ganz Japan! Der Pavillon liegt etwas außerhalb und je nachdem wo das Hotel liegt, kann es schon Mal gut 30-40 Minuten hin dauern. Man macht dann gefühlt auch wieder 1000 Bilder und geht weiter. Umgeben ist der Pavillon von einem Park mit wunderschönen Details und Schreinen. Wir haben bisher kaum Geld ausgegeben für die Sehenswürdigkeiten! Entweder sind diese umsonst oder kosten maximal 7€ Eintritt. Wenn man bedenkt, was man in Barcelona oder auch Paris bezahlt, ist das so toll hier! Vor allem ist viel auch kostenlos. Das freut den Geldbeutel 😊 Bleibt mehr fürs Essen 😄
Heute ging es nach Arashiyama, einem Viertel am Stadtrand. Dort gibt es einiges zu sehen und zu erleben. Als erstes sind wir mit dem Romantic Scenic Train gefahren. Das ist eine Akte Zugstrecke am Fluss entlang mit einem fantastischen Ausblick. Man kann die Strecke dann auch zb mit dem Boot oder auch mit einem Rafting-Schlauchboot fahren, das war uns für den heutigen Tag aber zu lange und einen Tick zu teuer. Wir haben eine romantische Zugfahrt mit der alten Lok gemacht 😍 Danach ging es dann durch einen kleinen Bambuswald (Bamboo Garden), der schön aber doch etwas überlaufen war, da er sehr schnell erreichbar war für Touristen. Geht man weiter erreicht man bald die bekannte Togetsukyō Brücke. Danach ging es zum Monkey Park, der oben auf einem Berg liegt mir einem tollen Ausblick. Die Affen leben hier wild, aber man kann sie in einem kleinen Haus füttern. Wir haben hier sehr die Landschaft genossen, die umso schöner wird, je mehr man von der Zugstation wegkommt!

29 June 2018

Schlemmer-Tag heute 😊 Am Tempel gab es einen fantastischen gegrillten Tofu. Später am Markt gab es einen Kroketten-Japan-Burger und zwei gegrillte Oktupusse zur Vorspeise, könnte man sagen. Denn danach haben wir an einem kleinen Stand super frisches, leckeres Sashimi gegessen und zwei riesen große Austern! Die haben sogar dem Jens geschmeckt. Die waren so gut!!! Und weil wir ca eine Stunde später noch bisschen Hunger hatten, ging es in ein top Tempura Restaurant. OMG es war heute einfach so gut alles 😄😍
Der Kaiserpalast Kyoto Gosho war von 794 bis 1868 die Hauptstadt von Japan. Danach wurde es Tokio. Mit einem tollen Rundgang konnte man durch den Palast durch gehen und die Gebäude sich anschauen. Die Weite des Parks aussenrum, die Dächer aus Holzschichten und die schöne Architektur waren toll! Auch super: fast nichts kostet Eintritt!! Wo man in Barcelona 20€ für einen Kirchenbesuch zahlt, sind es in Japan maximal 3€, wenn überhaupt! Wir haben uns so viel kostenlos angeschaut und den ganzen Tag über sehr wenig dadurch ausgegeben 😊 Wir sind sogar unter unserer Budget Planung und können dafür dann beim Essen richtig gut genießen.
Heute sind wir durch die weltbekannten Schreintore des Fushimi-Inari-taisha Schreins gewandert. Die Tore säumen die Pfade den Berg hinauf und es sind tausende... Diese Städte ist die älteste von Kyoto und wurde bereits 711 in alten Schriften erwähnt - einfach wahnsinn! Allerdings waren am Fuss des kleinen Berges super viele Menschen, wobei es eh schon weniger als sonst waren. Doch je höher man gewandert ist, umso weniger Menschen sind es geworden. 😊 Die leeren Fotos täuschen aber ein bisschen, denn wir haben so viele Fotos gemacht und immer Lücken abgewartet, wo Mal keiner kam 😂 Es waren super viele Schreine, die aufgestellt werden um Erfolg in der Arbeit und im Business zu haben. Außerdem bewachen viele viele Steinfüchse diesen Ort. Es war einfach mystisch, faszinierend und andenklich. Ein toller Ort, den man einfach gesehen haben muss!

28 June 2018

Unser heutiges Essen: ausgerüstet mit Eiern, Onigiri, kleinen Pancakes und einem guten Kaffee ging es mit dem Zug nach Kyoto. Die Onigiri kosten zwischen 80 Cent und 2 €, je nachdem welches man kauft und wo. An Bahnhöfen ist es natürlich bisschen teurer. Special today: der Onigiri Burger mit Fleisch und Ei "sunny side up" - super lecker. In Kyoto gab es dann ein Mango-Softeis (3€ im Touristen Gebiet beim Tempel), später dann Dumplings (3,50€) und einen ganz bekannten "Fisch" aus Teig mit Süsskartoffel-Füllung. Der ist angeblich in Kyoto sehr bekannt :) Am Abend waren wir so fertig vom Laufen und haben uns Recht schwer getan mit der Restaurant Suche. Vieles war nur auf japanisch ohne Bilder, dann gab es viele sehr schicke Läden, wo wir uns mit unserem Tagesoutfit etwas zu underdressed vorkamen und dann gab's Touriläden mit englischer Karte und Pizza - das wollten wir dann auch nicht 😂😂 Wir haben dann ein schlichtes Ramen-Restaurant gefunden, das genau das richtige war 😊
Witzige Details: Hier laufen viele Menschen in Kimonos, also traditionelle Bekleidung der Japaner, herum. Meistens sind das aber hier Touristen, sie sich einkleiden, schminken und frisieren lassen und den Tag dann so verbringen. Es ist schön anzuschauen, aber da wir viel laufen, wäre das Gewand gar nichts für uns gewesen 😊 Und eben im Supermarkt entdeckt: Muschelsuppe oder Eintopf mit echten!!! Muscheln! Die sind verschweißt in der Tüte mit dabei. Sehr komisch 😊 Ach wir lieben Supermärkte in fremden Ländern. Da findet man so witzige Sachen: z.B. eine Art Zange, mit der man sich aus dem japanischen Augenlied ein "europäisches" Augenlied zieht 😂 Oder Kühltücher, sie man sich auf sie Stirn legt, oder auch Krawatten im Supermarkt. Oder eben alles in Miniature-Ausgabe 😊
Danach sind wir noch zum Yasaka Schrein (mit den vielen Lampions) und durch den Maruyama Park gelaufen. Auf dem Weg dorthin sind wir an vielen weiteren Pagoden, Tempeln und weiteren Stätten. Der Yasuka Shrine ist das Tor zum Gion-Viertel und von dort geht es über den Fluss zurück in die Stadt.
Kyoto, alte Hauptstadt von Japan und "Stadt des Friedens". Sie besitzt über 2000 religiöse Stätten und es kommen über 50 Millionen Besucher jährlich. Kein Wunder bei der zwölfhundertjährigen Geschichte von Kyoto und den vielen Sehenswürdigkeiten hier 😍 Unser erster Tempel: der Kiyomzu-dera. Er bezeichnet mehrere budistische Tempel, aber meistens ist damit der Haupttempel gemeint. Der Tempel wurde 1994 zusammen mit anderen Stätten zum UNESCO Kulturerbe ernannt. Die Geschichte des Tempels reicht bis ins Jahr 798 zurück, die heutigen Gebäude wurden allerdings im Jahr 1633 errichtet. Leider ist der Haupttempel verkleidet und wird renoviert. Trotzdem war es sehr beeindruckend!
Auf geht's nach Kyoto. Von unserem Hostel ging es kurz zu Fuss den Berg runter zum Bahnhof. Hier noch ein paar Eindrücke von Hakone. Wir sind dann die Strecke mit dem Shikansen gefahren, dem Hochgeschwindigkeitszug von Japan. Es ist der pünktlichste Zug der Welt, mit eigenen Schienennetz und perfekten Abläufen. Der Zug ist sehr saube, leise, schnell und eben immer pünktlich. So sind wir nach 2 Stunden auf die Sekunde genau in Kyoto angekommen 😊

27 June 2018

Heute sind wir in dieses niedliche Restaurant gegangen, das spezialisiert auf das typische Sumo-Ringer Gericht "Chanko Nabe" gegangen. Das ist eine Suppe mit Fleisch, Fisch, Tofu und Gemüse - es ist wohl eher die Menge als die Zutaten, die die Sumo-Ringer dick macht. Es war auf jeden Fall ausgezeichnet und eigentlich recht leicht. Dazu haben wir uns 5 Spießchen bestellt und 2 Bier. Wir sassen neben Japanern typisch japanisch an einem niedrigen Tisch, wo man die Schuhe auszieht und im Schneidersitz (oder auf den Knien 😵) sitzt. Ein tolles Erlebnis. Zusammen hat das Essen ca. 30€, etwas teurer als sonst. Allerdings sind wir hier auch in dem Kur- und Touristen Ort der Tokianer. Also so wie der Tegernsee bei uns, ist Hakone das Naherholungsgebiet für Tokio. Außerdem haben wir am Nachmittag noch ein kleines süsses Küchlein probiert, das mit einer mechanischen Maschine direkt im Schaufenster produziert wurde.
Jaaaaa... Also... Heute bin ich nicht ganz happy gewesen. Der Plan war mit der Seilbahn auf den Berg Hakone zu fahren, dort die schwarzen Schwefeleier zu essen, die Schwefelquellen zu besichtigen und dann auf einem See mit einem Piratenschiff zu fahren. Und natürlich: den Berg Fuji sehen, für den wir ja eigentlich gekommen sind!!! Alles ist ins Wasser gefallen. Durch den Sturm mit bis zu 120km/h wurde der komplette Berg gesperrt und auch die Bootsfahrten abgesagt. Aber schaut euch die Bilder an, der Nebel ist so dicht, man sieht nicht Mal mehr ans andere Ufer!!! Es war zwar warm und so hat mit Regenjacke der Regen nicht gestört. Aber der Wind war so stark und es war einfach schade, dass wir fast alles von unserem Plan vergessen konnten. Wir sind dann auf sozusagen auf der anderen Seite der Berge gewandert und haben die frische Natur und die tollen Fotomotive genossen. Morgen geht es nach Kyoto mit dem Shikansen Schnellzug, wo wir nochmal die Chance haben Mount Fuji zu sehen...

26 June 2018

Unsere Unterkunft ist ein sehr schönes Hostel im Ryokan Stil. Das bedeutet eine traditionelle japanische Unterkunft mit typischen Tadamimatten und man schläft auf Futons, die auf dem Boden ausgelegt werden. Das Hostel hat außerdem ein eigenes Onsen-Bad und ist sonst auch weniger ein typisches Hostel. Bild 1: unser Zimmer, Bild 2: der Aufenthaltsraum. Die jungen Leute sind aber schon mehr typische Backpacker und auch unsere Dusche ist am Gang. Klo und Waschbecken sind im Zimmer dabei. Wir verbringen hier 2 Nächte und es ist super ordentlich, sauber und das Zimmer ist diesmal um einiges größer als das in Tokio mit einem Blick ins Grüne. Wir sind gespannt wie wir auf den Futons (Matratzen) schlafen werden. Sicherlich eh gut, da wir total erledigt sind 😊 Ab Foto 3: Eindrücke aus Hakone
Was wäre Urlaub ohne Essen!? Heute ging es in ein Soba- Restaurant. Hier gibt es spezielle japanische Nudeln, die man kalt verzehrt. Dazu gibt es eine Soße aus Sojasauce, Ei und einer Art Yam Brei (wo wir nicht genau wissen, was das ist). Die Soba- Nudeln werden dann in diese Soße getunkt und gegessen. Ein kaltes Abendessen und der Soja-Geschmack war nicht ganz Jens seine Sache. Darum haben wir noch kleine, Wärme Snacks beim Supermarkt gekauft 😄 Eine Art Würstchen in einem mega dicken Teigmantel, eine Art Kartoffelpuffer und ein Fleischspieß. Dazu gab es Pflaumenwein und Bier 🍶🍺 Als Dessert hab ich dann noch eine Art French-Toast mitgenommen. Darauf fahren die hier total ab. Allerdings ist es eher ein mit Butter druchtränktes süsses Brot 😄
Tag 1 in Hakone: von Tokio ging es mit dem Zug und 1x Umsteigen nach Hakone. Die Fährt dauert ca. 1-2 Stunden und dann erreicht man die Umgebung von Mount Fuji, dem heiligen Berg von Japan. Heute hat er sich leider hinter Wolken versteckt und wir hoffen ihn morgen zu sehen. Die Landschaft hier ist dann volles Kontrastprogramm zu Tokio: viel Natur, viel Grün und schöne Wege zum Wandern. Bevor wir in unser Hotel einchecken konnten, sind wir derweil Mal losgezogen und haben die nähere Umgebung erkundet. Das Hostelpersonal ist super nett und man kann eigentlich immer sein Gepäck schon Mal da lassen.

25 June 2018

Kleine Snacks zwischendurch: super süsse Ananas am Stiel (wir waren glücklich über die Vitame! Es ist eher schwer hier frisches Obst zu kriegen, nur in extra Obst-Supermärkten), lecker Fleischspießchen vom Grill und Mango-Softeis NOMNOMNOM 😊 Alles hat zwischen 2 und 3€ gekostet, also nicht so günstig wie Thailand oder Vietnam, aber auch nicht super super teuer wie wir es erwartet haben. Auch unser anderes Essen und unsere Restaurant-Besuche sind nicht so teuer wie erwartet. Es liegt zwischen 6€ (Ramengericht) und 27€ (Hotpot mit all-you-can-eat) pro Person inkl. Getränke (oft ist Tee und Wasser inklusive!). Alles top Qualität, super lecker und ein Erlebnis.
Impressionen aus der Nacht...
Zum Abendessen wollten wir unbedingt einen Hotpot essen. Also eine Suppe, in die man am Tisch verschiedene Zutaten kochen kann. Eine Spezialität ist die "Tschabu Tschabu" Suppe, eine kräftige Brühe, die auch die Sumo-Kämpfer immer essen. Dazu gab es 4 verschiedene Fleischsorten und Gemüse und Beilagen all-you-can-eat mit einem unfassbaren frischen und tollen Buffet. Auch gab es Tee, Wasser, Eis und weitere Beilagen auch kostenlos dazu. Einzige Begrenzung hier: man hat ca 100 Minuten Zeit - in Tokio nicht unüblich, denn es müssen ja viele Menschen versorgt werden. So bleibt man nie lange und gemütlich sitzen, sondern zieht weiter. Tokio ist da eben sehr praktisch, effizient und auf die Masse ausgerichtet. Aber das Essen war so lecker und die Bedienung so höflich, als wären wir die einzigen in Restaurant! Auch haben wir extra einen Kellner bekommen, der Englisch und uns alles erklären konnte. Auch großartig: man gibt kein Trinkgeld und die Kellner sind nur für den Service da 👌
Am frühen Abend ging es wieder nach Shinjuku. Dort haben wir Karten für das Robot Restaurant reserviert. Wobei Restaurant das falsche Wort ist, es ist mehr eine ganze Show! Und was für eine: bunt, schrill, verrückt und leuchtend! Wie eben Tokio selbst 😊 Die Kostüme und die Lichtershow waren einzigartig, wenn auch gleich etwas übertrieben und eben kitschig. Aber alles in allem ein Erlebnis. Und wenn man dann noch Jens als Schnäppchenjäger hat, zahlt man eben gleich Mal 20€ weniger als der gewöhnliche Preis. Recherche im Internet und ein bisschen Geduld werden mit super Angeboten belohnt. Die Show war auf Englisch und eh etwas für Touristen, also keine Problem hier. Das ganze dauerte ca 90 Minuten und wir hatten viel Spass 😂🙌
Nach dem Fischmarkt sind wir erstmal wieder in Hotel und haben noch ein paar Stunden geschlafen. Dann ging es ein weiteres Mal in das Viertel Akihabara, um noch ein bisschen mehr in die Manga und Anime Welt einzutauchen 😊 Hier sind richtig verrückte Leute unterwegs und alles ist riesengross und die Kaufhäuser sind 9 Etagen hoch und voll gestopft mit ... Naja Kitsch, Gerümpel, Spielfiguren, Elektronik und allerhand Nippes 😂 Auch weit verbreitet: die Automaten mit den Überraschungskugeln. Und ja, in meinem war ein Toastbrot-Anhänger😂 Der sogar nach Brot riecht!!! Das Toastbrot bzw so süsses Brot ist allgemein hier sehr beliebt als Nachspeise und Mahlzeit zwischendurch.
Eine rare Gelegenheit ist der Besuch der Thunfisch-Auktionen am Tsukiji Fischmarkt! Es gibt pro Tag nur 120 Plätze, es beginnt um 5 Uhr früh und man muss ab 2 Uhr sich anstellen.... Natürlich haben wir das mitgemacht! 😂 Die Versteigerung der teuren Thunfische ist ein absolutes Highlight. Der teuerste Thunfisch ging für 1,5 Millionen Dollar weg 😱 Die Thunfische sind mehrere hundert Kilometer schwer und bis zu 3m lang. Es gibt frischen Thunfisch und schockgefroren Thunfisch, der bis zu 2 Jahre alt ist, bevor er versteigert wird. Teilweise sind die Schiffe monatelang auf hoher See, frieren den Fisch bei -60 Grad ein und er ist immer noch besser als der Frischfang. Ein japanischer Auktionator hat uns viel erzählt und gezeigt. Und dann ging es los. Wir wurden in den Raum geführt, in dem ca. 1000 Thunfische pro Tag versteigert werden. Wir durften Fotos machen und auf Filmen, auch während der Auktion 🙌

24 June 2018

Neben einem kleinem Snack am Nachmittag gab es dann endlich Suhsi zum Abendessen. Allerdings ein relativ unromantisches Restaurant 😊 Denn dort hat man auf einer Art Tablet bestellt und es kam via einem Laufband 😄 Es gab über 80 verschiedene Sushis zur Auswahl und viele Order-Möglichkeiten. Von Lachs, über Thunfisch, bis Seeigel und fermentierte Sojabohnen. Letzteres ist eine Spezialität hier und schmeckt fürchterlich 😂 Alles andere war super lecker und günstig. Aber morgen werden wir nochmal ein ganz anderes Niveau von Sushi kennen lernen - es geht auf den weltberühmten Fischmarkt von Tokio! Seid gespannt!
Wir sind dann nochmal in das Gebäude von gestern, von dem man so einen guten Blick hatte. Diesmal ohne Regen und Wolken ☀☀☀ Die Stadt ist einfach riesig!
Vom Sensoji Tempel kann man gut zum Skytree Tower laufen. Einer der höchsten Tower der Welt! Das haben wir erst danach gelesen und waren erstaunt. Auch sehr schön war dort der Weg am Fluss entlang. Dort haben wir auch viele Menschen gesehen, die dort ihre Freizeit verbracht haben. Alte Männer beim Zeitungslesen, junge Leute beim Sport machen und nur wenige Touristen, die dort entlang schlendern.
Der Sensoji Tempel ist der älteste in Japan. Er ist sehr bekannt und das Eingangstor ist von Bildern sehr bekannt. Tausende von Leuten sind hier täglich zu Besuch. Aber es sind so schöne Gebäude und wir haben auch für einen Wunsch einen Glücksstab gezogen. Man schüttelt eine Metallbox mit Stäbchen, schüttelt dann eins raus und für die Nummer auf dem Stäbchen zieht man dann ein Glückslos. Ist es schlecht, knotet man es an einem bestimmten Gestell fest und es verfällt. Ist es gut, behält man das Glückslos. Faszinierend sind vorallem die Laternen und die feinen Details. Ein wirklich sehenswerter Tempel 👍😍
Nach einem kleinem Frühstück haben wir den Königspalast besucht. Umgeben von einem großen Park versteckt sich das Schloss vor Besuchern (siehe Bild 6). Die gut sichtbaren Häuser sind nur die Tore. Ansonsten ist sonst auch hier alles geregelt und viel verboten 😄 Kein Betreten des Rasens, nichts anfassen, brav den Wegen folgen, kein Radfahren, keine Hunde... Die Liste ist lang. Aber: die Regels sind die Regels 😉
Der heutige Tag startete mit einem Okonomiyaki, einer Art Nudel-Kohl-Omlett. In der Tokyo Station gibt es neben vielen Restaurants, der Ramenstrasse auch die "Character Street", also die Strasse der Charaktere. Dort gibt es Läden für so viele TV, Fernseh und Comicstars wie Pokemon, Peanuts oder Mickey Mouse. Dort haben wir dann auch zwei echte Sumo-Ringer laufen sehen 😊 Hier Mal noch ein Bild von der Yen Währung 💴💴💴
Nach Akihabara waren wir in der Nähe der Kanda Station essen. Das ist ganz in der Nähe von unserem Hotel und ein kleines Viertel, wo viele Einheimische essen. Nur eine Bedienung hat Englisch gesprochen, aber es gab ein handgeschriebenes englisches Menü. Für 3 Bier, 4 Spieße, 1 Bowl mit Fleisch, Ei und Reis und den 2 unfassbar guten Fleischbällchen mit rohem Ei haben wir ca 30 Euro gezahlt. Es hat alles so fantastisch geschmeckt und das Bier war auch gut. Es war wohl auch eher eine kleine Bar mit Essen - egal wie es war so fantastisch und es haben sich alle Mühe gegeben uns zu verstehen. Auch als die eine Bedienung weg war, haben wir mit Google "Die Rechnung bitte" übersetzt und Jens hat es dem Kellner auf Japanisch gesagt. Der hat das sofort verstanden und gelacht 👍 Alle super nett und irgendwie geht es immer. Und ein Lächeln sagt immer mehr als tausend Worte 😊
Akihabara! Das Viertel, das auch Electro Stadt genannt wird. Es ist ein leuchtendes, verrücktes Viertel, wo es so viele Spieleautomaten, Games und Unterhaltung gibt, wie an keinem anderen Platz. Viele junge Leute spielen hier, es ist laut und viele Profis beeindrucken mit extrem guten Spielleistungen. Teilweise gibt es 8 stöckige Häuser und in jeder Etage gibt es verschiedene Spiele. Auch gibt es viele "Prize Games", also Spiele, wie wir sie von Jahrmärkten kennen und bei denen man eh NIE gewinnt 😂😂 Aber davon gibt es soooo viele...Wahnsinn! Mit rauschenden Ohren und brennenden Augen sind wir nach Fotoautomat, Trommel spielen und viel Zuschauen bei anderen in Richtung Abendessen aufgebrochen.

23 June 2018

Uns wurde vorher berichtet wie kompliziert doch Tokio sei. Und ja, wenn man die Karte der öffentlichen Verkehrsmitteln anschaut, kriegt man kurz Panik. Aber es ist alles auch auf Englisch angeschrieben und ausgeschildert - besser und dreimal mehr als bei uns! Es ist natürlich sehr voll und man sollte nicht zu sehr im Weg stehen, denn an den Hauptverbindungs-Stationen bewegen sich tausende von Menschen! Wir haben uns eine Karte geholt, mit der man nicht jedes Mal ein Ticket kaufen muss, sondern einfach durch die Schleusen durch gehen kann und die Karte dran hält. Die Pinguin Karte hat auch 10% Rabatt auf die Fahrten 👍 Wir kommen also einwandfrei zurecht und macht man etwas falsch, wir man höflich darauf hingewiesen und es wird sich entschuldigt, dass man dich darauf hinweist 😂 Oft winken auch Einweiser in die Richtung, in die man gehen soll. English können nicht alle hier, aber bisher haben wir alles verstanden und man kommt gut zurecht 🙌
Wir sind Recht spät aufgewacht heute und haben uns ein kleines Frühstück im Supermarkt geholt. Im Supermarkt??? Ja genau. Hier gibt es super frisches Essen, praktisch abgepackt zum Mitnehmen. Von Suhsi, über Onigiri bis hin zu ganzen Menüs. Wir haben uns Onigiri (70 Cent), ein Ei (50 Cent) und Jens sein Reis-Ei-Gericht (2€) mitgenommen und später im Yoyogi-Park gegessen. Es war sehr lecker und günstig 👍 Später in Harajuku haben wir im Entertainment Foodcourt ein Chedddar-Cheese Hotdog (3€) gegessen und eine Limonade (2€) getrunken - ein typisches Essen was hier junge Jugendliche essen, wenn sie sich treffen. Es Fastfood pur und irgendwie auch sehr "trashig", also sehr süss, matchig und mit viel Soße. Später gab es am Heimweg einen Snack mit Pommes aus der Dose als Art Chips und Fleischbällchen vom Spieß (1€). Die waren richtig lecker, aber die Chips-Pommes... Hahaha naja wie ihr euch halt jetzt kalte, harte Pommes vorstellt 😂
Eine Station weiter ist Harajuku. Dort sind wir durch die Omote Strasse gelaufen, die Strasse mit vielen Shopping Läden und den teuren Marken. In der Takeshita Strasse wird es dann bunt und verrückt! Hier hält sich die Jugend auf und alle Europäer, die wegen ihrem verrückten Aussehen und Neigungen woanders schief angeschaut werden, hier eine Anlaufstelle finden 😂😂😂 Wir waren dann in einem "Entertainment Foodcourt" und dort gab es neben verrückten Essen auch eine Showbühne wo japanische Idols aufgetreten sind. Viele Mädchen haben die jungen Boygroups bejubelt und viel gekichert 😄
Weiter ging es ins Viertel Shibuya. Es ist bekannt für die wohl größte Kreuzung der Welt: zur Rushhour kreuzen aus mehreren Richtungen gleichzeitig bis zu 15.000 Menschen die Strasse 😱😱 Bei uns waren es nicht ganz so viele, aber es sind viele viele viele 😂 Ein guter Aussichtspunkt ist der Starbucks mit Blick auf die Kreuzung 👍 Mehr Aufnahmen später im Video. Ein weiterer Spot ist die bronzene Statue des Hundes Hachiko, der treuste Hund Japans, der sein Herrchen jahrelang von der Shibuya Station abgeholt hat, auch als dieser längst schon verstorben war 😍😢
Unser erster richtiger Tag in Tokio startet mit dem Besuch des Meiji-Schrein (errichtet 1920) im Yoyogi-Park. Dieser Park ist der größte Park in Tokio und dort wurden 1964 ein Grossteil der olympischen Spiele abgehalten. Es ist ein schöner Park mit Dschungel-Flair mitten in der Stadt. Wir haben eine Wunsch-Holztafel mit Wünschen beschriftet und weitere Wünsche aufgeschrieben und dort in eine Art Gebetsbox geworfen. Schön, dass man diese Religion und Kultur als Tourist mitmachen kann!

22 June 2018

Nachdem wir geduscht, uns frisch gemacht und neue Klamotten angezogen hatten, sammelten wir unsere müden Kräfte zusammen und hatten ein letztes Ziel für diesen Tag: In der Ramenstrasse in Tokyo eine Schüssel Ramen (eine Schüssel ca 5€) essen. Diese Strasse ist eigentlich eine ganze Fressmeile, die sich unter dem alten und wunderschönen Hauptbahnhof. Im dritten Bild ist der Königspalast im Hintergrund zu erkennen.
Schon jetzt fällt auf: hier haben technische Geräte viele Funktionen mehr als in Deutschland. Wie zum Beispiel der Wasserhahn, das Klo, etc. Und alle sind sehr genau beschrieben 😄
Endlich nach knapp 23 Stunden im Hotel in Tokio angekommen! Wir haben am Flughafen dann erstmal Geld geholt (130Yen = 1€), eine SIM Internet Karte (1,5 GB für 30 Tage für 15€), damit wir auch ohne freiem WLAN durch die Stadt navigieren können und eine Tokio-Karte für die U-Bahnen und alles, damit man nicht für jede Strecke ein Ticket braucht. Unser Hotel liegt sehr zentral, ist neu und die Zimmer halt Tokio Standard Grösse: also winzig 😂 Aber ist ja nur zum Schlafen und bisschen Ausruhen. Auch witzig: es gibt im Hotel Eco-Punkte für die man dann kostenloses Wasser bekommt. Bedeutet, wenn man keine Handtücher etc verschwendet, gibt's täglich kostenlos Wasser 👍 Da machen wir natürlich mit 😊 Achja und: wir sind euch 7 Stunden voraus. Schön hier in der Zukunft 😄
Per Flugzeug ging es über Russland und über die Mongolei. Auf der Karte ist das eine wahnsinns Strecke 😱 In 10 Stunden Flugzeit gab es 2x Essen und ein gutes Board-Filmprogramm. Am Flughafen in Peking hat alles reibungslos geklappt und uns sind schon die ersten Besonderheiten entgegen gesprungen: eine Mini-Karaoke Bar für 2 Personen!!! Genau bei den Gates, falls jemand Bock auf Singen hat vor seinem Flug 😂😂 Und auch Automaten mit Essen und Trinken, die man easy per App bezahlen kann... Wir haben dann die 2 Stunden Aufenthalt aber nur ein weiteres Nickerchen gemacht, bevor es weiter nach Tokio ging 😴
Endlich ist der Tag da: es geht nach Japan! Da die Flüge ab München günstiger waren, haben wir noch ein paar Tage bei der Familie verbracht 😍 Gebucht auf Airchina, ausgeführt von Lufthansa, sitzen wir jetzt am Gate am Flughafen München und warten bis es los geht! Wir fliegen erst 11 Stunden nach Peking in China und von dort nochmal 4 Stunden nach Tokio. Ausgerüstet mit 2 Rucksäcken, 2 Kameras und ganz viel Vorfreude starten wir in unser nächstes Paradiesabenteuer.

13 June 2018

Morgen in einer Woche geht es los 😱😍 OMG es wird ernst! Wir haben schon ein paar Dinge für die Reiseapotheke gekauft, alle Unterlagen zusammen gelegt und ein kleines Souvenir gekauft. Denn am Ende der Reise sind wir auf der Insel Zamami bei einer Familie in einem Guest House. Der Sohn und die Mutter laden Menschen aus aller Welt zu sich ein. Wir bringen ihnen ein Stück deutscher Geschichte mit 😊 Ob das Stück Mauer wirklich echt ist, weiss wohl niemand, aber der Gedanke zählt. Außerdem wurden wir gestern von der japanischen Regierung überrascht, denn laut einem neuen Gesetzt dürfen nur private Menschen mit einer neuen Lizenz ihre Wohnungen vermieten. Das betrifft vor allem auch die Buchungsplattform AirBnB! 14.000 Anbieter wurden gesperrt, unter anderem auch unser Anbieter aus Tokio für unsere ersten Nächte!! 😱 Haben unser Geld zurück bekommen und mussten jetzt ein neues Hotel statt Appartement buchen... Jetzt kann's aber losgehen! ❤🙌

16 February 2018

Flüge gebucht! Der Countdown läuft, Baby! 😍😍😍