Germany, Panama · 30 Days · 40 Moments · October 2017

2 November 2017

Manchmal kommt alles anders als geplant. Adios Peru, hallo Deutschland. Wir hatten eine schöne Zeit. Südamerika, wir kommen wieder!

30 October 2017

Heute haben wir einen entspannten Tag in Cuzco verbracht: Ein lockerer Spaziergang durch die Gemeinde (in Cuzco geht es entweder bergauf oder bergab), der örtlichen Inaugenscheinnahme einer der größten Attraktion Cuscos, dem zwölfeckigen Stein Hatunrumiyoc (tatsächlich steht er für die Inkabaukunst und ist Teil der Mauer des Palastes des Inka Roca) und einem Besuch von Nicoles neuen Lieblingstieren, den Alpakas (ein Lama hat sich allerdings dazwischen geschmuggelt). Die Alpakas hatten Nicole so lieb, dass eines ihr einen Schmatzer gegeben hat.

29 October 2017

Machu Picchu 2017 - wow! Wir stehen NICHT vor einer Fototapete ;-)

28 October 2017

Heute sind wir in Aguas Calientes angekommen, ein Städtchen, was aus Marketing-Gründen einfach in Machu Picchu Dorf umgenannt wurde. Vielleicht sollen damit auch die teilweise unverschämten Preise gerechtfertigt werden. Wie auch immer, wir freuen uns auf Machu Picchu.

27 October 2017

Cuzco ist die Hauptstadt der Inka gewesen. Und auch heute ist Cuzco stark geprägt durch die Inka-Kultur. Was sich vor allem bei den zahlreichen Kunsthandwerkgeschäften bemerkbar macht. Wir haben natürlich auch fleißig zugeschlagen.

26 October 2017

Gestern Abend sind wir in Cuzco nach einem kurzen Flug angekommen. Von rund 35 Grad im Dschungel auf nur wenigen Metern über dem Meeresspiegel auf eine Höhe von 3.500 Meter bei nächtlichen Temperaturen um die 5 Grad.
Gleich sind wir wieder zurück in der mit WiFi versorgen Zivilisation in Puerto Maldonado und heute Mittag geht es ratz-fatz mit dem Flieger nach Cuzco auf 3.500 Meter. Fotos von unserem Dschungel-Aufenthalt werden nachgeliefert (siehe unten).
Flora und Fauna - Dinge, die wir beobachten konnten, die es unter dieser Bezeichnung nicht unbedingt im Lexikon zu finden sind: 1. Stinky Bird (vegetarischer Vogel, kann man nicht essen) 2. The Red Heuler (brüllender Affee) 3. Das Jungle-Telefon (Baum auf den angeblich Indigos getrommelt haben um mit dem Nachbardorf Kontakt aufzunehmen) 4. Black Fish (alle Fische mit Zähnen) 5. White Fisch (alle Fische ohne Zähne) 6. Der wandernde Baum 7. Taranteln 8. Iron Tree (ein Baum so hart wir Stahl) 9. Tourist-Butterfly (blauer Schmetterling), 10. The Bad Tree (bringt Unglück) 11. The Bad Tree 2 (unter ihm sollte man nicht übernachten, da sich sonst das Leben verändert) 12. der Berühr-mich-und-wünsch-Dir-was-Baum 13. Spider-Monkey 14. Boa 15. normaler Affe 16. Papageien 17. Ameisen & Termiten 17. Pink Spider 18. Kaimane 19. Elefant Tree 20. Sternfruchtbaum 21. Blattschneide-Ameisen 22. Den Baum für Indigo-Tische 23. Knoblauch-Baum 24. Lianen 25. Turkey (der türkische Vogel) 26. Schildkröten

25 October 2017

17:01, passt!
The lost Lagoon - Die verlorene Lagune verdankt ihren Namen dem Manager, der vor Jahren auf der Suche nach einer Lagune mehrtägig verschwunden ist. Der Manager der Lodge ist schon ein toller Hengst ;-)

24 October 2017

Einmal den Madre del Dios überquert und schon haben wir die Isla de los Monos (Affeninsel) erreicht. Den Namen verdient die Insel absolut. Allerdings vermuten wir, dass die Affen genau wissen, wann ein Boot auf der Insel ankommt und es frisches Essen gibt.
Wanderung zum Apu Victor See - mit dem Wildschwein als Begleiter

23 October 2017

Nachdem wir die EcoAmazoniaLodge nach einer rund anderthalbstündigen Bootsfahrt erreicht haben, gab es erstmal ein stärkendes Mittagessen und anschließend startete unsere erste Dschungeltour: zum Cocha Caiman, dem See der Kaimane.
4 Tage ohne Internet? Die EcoAmazonia-Lodge macht es möglich - und gleich geht es los. Unser Boot wird vermutlich gerade vollgetankt, dann geht es 1,5 Stunden auf dem Madre de Dios zur Lodge.
Dinge, die in peruanischen Hostals etwas anders laufen bzw. auf die man achten sollte: 1. Ein exklusives Hostal-Frühstück umfasst zwei Brötchen (wobei die Größe keine Rolle spielt), einen Schluck Marmelade (wird aus dem Plastikbeutel umgefüllt), ein Glas Wasser mit Orangengeschmack und einen frischen Kaffee (siehe Punkt 2.). 2. Ein Kaffee gilt auch dann als frisch, wenn er fachmännisch in der Mikrowelle aufgewärmt wird. 3. Alternativ zu 2. kann eine (abgekühlte) Kaffee-Essenz mit heißem Wasser frisch aufgesetzt werden. 4. Bringt man sich zum Frühstück selbst Bananen mit, sollte man darauf achten, dass es keine Kochbananen sind. 5. Auch wenn kein Wort über das Nötigste hinaus miteinander gesprochen wird, so ist die Verabschiedung im Hostal umso herzlicher: Es gab in Lima fast ein Abschiedsküsschen und ich glaube ich habe eine Träne beim Portier aufblitzen gesehen.

22 October 2017

Adios Lima - Hola Puerto Maldonado!
Aufgrund der Verspätung nochmal kurz beim Zeitschriftenladen vorbei. Pizarro bringt man in Peru wohl nicht mehr direkt mit aktivem Fußball in Verbindung.

21 October 2017

Das Restaurant Canta Rana in Lima-Barranco wird offensichtlich von einem Fußballbegeisterten betrieben. Und nach einiger Suche haben wir tatsächlich eine Fahne des weltbesten Vereins entdeckt - come on FC. Nur das Pizarro für den FC spielt wusste keiner... Alemana? Manchester United!? Die leckere Fischkarte kann man nur empfehlen, auch wenn sie eher europäische Preise hat.
Shopping in Lima - Friedhof der Kuscheltiere oder „Ja ist denn heut schon Weihnachten?“, wie Kaiser Franz sagen würde.
Lima hat auch schöne Seiten. Der Bereich um den Plaza Mayor ist Limas Altstadt. Unbedingt sehenswert!

20 October 2017

Von Nazca zurück nach Huacachina mit dem Private Taxi. Unser Wagen wird langsamer und langsamer bis er komplett stehen bleibt. Der nette ältere Herr am Straßenrand bekommen mächtig was geboten. Dann die Info: In zwanzig Minuten kommt das Ersatzfahrzeug. Peruanische Minuten? Wir wissen es nicht. Am Flughafen wurden „dos minutos“ mit „five minutes“ für uns übersetzt, was in etwa einer Viertelstunde entsprach. Als nach einer halben Stunde tatsächlich ein Ersatzfahrzeug kam, waren wir erleichtert. Dem neuen Taxifahrer hat Nicole dann noch das Heiligenbildchen vom Rückspiegel abgeschwatzt. Vielleicht war es ja auch ein höheres Zeichen, dass wir so schnell errettet wurden.
Kilometerlange Linien, geometrische Figuren, die hunderte Meter groß sind und Tierdarstellungen, die dutzende Meter im Durchmesser umfassen - das sind die Nazca-Linien. Von einer längst untergegangenen Kultur vor (wahrscheinlich) 1.500 Jahren in den kargen Wüstenboden gekratzt. Aufgrund der Größe der Figuren sind diese nur von einer gewissen Höhe zu erkennen, daher liegt der Adressat dieser Bilder (für Däniken) auf der Hand: Die heute als Nazca-Kultur bezeichneten Schaffer der Linien hatten Kontakt zu Außerirdischen, denn nur die konnten aus ihren Ufos die Geoglyphen erkennen. Ufos ließen sich nicht anmieten, dafür Rundflüge in kleinen Flugzeugen. Damit man die Geoglyphen jeder Insasse gut im Blick hat, fliegt der Pilot abwechselnd steile Links- und Rechtskurven. Der Flug gleicht somit eher einer Achterbahnfahrt, was dem ein oder anderen Fluggast stark auf den Magen geschlagen ist.

19 October 2017

Huacachina heißt die kleine Oase in der Nähe von Ica. Früher eher der feinen Gesellschaft vorbehalten, ist es heute ein Touristenörtchen, das mit Sandboarding und einer Dünentour mit dem Wüstenbuggy einlädt. Und abends gibt es als Menu de la dia natürlich Ceviche.
„Warum nicht“ haben sich die Peruaner vermutlich gedacht und kurzerhand eine Wüste zum Nationalpark erklärt, das Paracas Natural Reserve. Wir hätten nicht gedacht, dass ein bisschen trockene Landschaft (der größte Wüstennationalpark Südamerikas) so schön sein kann. Natürlich haben wir auch hier jede Grenze überschritten und der Gefahr mit einem Lächeln getrotzt - und den Weg aus der Wüste dank guter Beschilderung problemlos gefunden ;-)
Islas Ballestas - Die Galapagosineln des kleinen Mannes, aber trotzdem sehr beeindruckend. Seelöwen, Pelikane und Humboldt-Pinguine. We export Poo to the world ans getting millionaires - sage unser Kapitän über den Export von Guano.

18 October 2017

Paracas kommt in unserem Reisehandbuch nicht gut weg: Es wird vor Überfällen am Hafen (eigentlich liegt komplett Paracas am Hafen) und sogar in den Hostals berichtet. Das liegt alles wohl schon ein paar Jahre zurück, denn es war ein eher entspannter Aufenthalt: in unserer Top-Unterkunft (mit kleiner, aber feiner Poollandschaft) wie auch in dem in der 4. Etage gelegenen Paracas Restaurant - in dem wir eine köstliche Ceviche gegessen haben.
Besuch der alten Hacienda San José in der Nähe von Pisco/Chincha Alta. Heute ein Hotel. Traumhaft schön, aber mit einer dunklen Vergangenheit: Damals wurden hunderte/tausende von Sklaven hierhin verschleppt. Mit dem Verbot der Sklavenhaltung mussten die Besitzer kreativ werden und bauten einen (nach den mitgeteilten Infos) 40 Kilometer langen Tunnel zum Hafen - um weiterhin Sklaven unbemerkt auf die Hacienda zu bringen. Damit die Sklaven auch später nicht bemerkt wurden, mussten sie unterirdisch leben und durften nur zum Arbeiten die Tunnelsysteme verlassen.
Op Jöck mit Peru Hop: Einmal Lima - Paracas bitte.

17 October 2017

Morgen geht es für drei Tage raus aus Lima. Der Küste entlang Richtung Süden. Wenn alles passt werden wir alte Tempelanlagen, geheime Sklaventunnel und eine Oase besichtigen, Pinguine und Seelöwen besuchen, uns sportlich am Sandboarding und einem Dünenbuggy versuchen und mit dem Flugzeug über den Nazca-Linien fliegen.
Neongelbe INKA KOLA getrunken: check Lilafarbene MAISLIMO getrunken: check CERVEZAS DEL PERU getrunken: check Bleibt nur die Frage, warum die ägyptische Sphinx darauf abgebildet ist. Hat bestimmt was mit Außerirdischen zu tun oder Herr Däniken?

16 October 2017

Ein paar Eindrücke aus Miraflores (Lima), direkt am Pazifischen Ozean.
Der Moment in dem man merkt, dass die als kleiner Snack gedachte Suppe doch etwas größer ist.
Liegt der peruanische Fußball am Boden? Beim hoteleigenen Kicker kann man taktisch noch variieren und einfach mal mit einer falschen 9 spielen.
Geschafft! Endlich im Hostal Kusillus in Lima angekommen. Jetzt liegen wir in unserem 2 x 2 Meter großem Bett und haben einen peruanischen Horrorfilm-Kanal laufen um ein wenig runterzukommen. So schlimm wie die Filme ist das Hostal zwar nicht, aber es ist zumindest der Kategorie „wenn das Licht aus ist, ist es ja gar nicht soooo schlecht“ zuzuordnen. Mal sehen, wie es hier bei Tageslicht aussieht. Ein wenig konfus war der Kontakt mit dem über das Hotel organisierten Abholservice: Der Hotelmanager hat uns ein geheimes Passwort geschickt, dass der Fahrer uns nennen soll - für unsere eigene Sicherheit. Das haben wir natürlich eingefordert. Der Fahrer wusste von nichts, dachte die Touris wollen den Zugang zu einem nicht vorhanden Wifi. Als nach einem kurzen Telefonat das Passwort vorhanden war, waren wir alle glücklich. Man was haben wir gelacht - das Passwort für‘s Wifi, ha ha ha ;-) Unser Gepäck ist übrigens tatsächlich in Lima angekommen. Das Abenteuer kann beginnen.

15 October 2017

Kurzer Zwischenstopp in Panama-City. Dank der Verspätung gab es einen kurzen Sprint quer durch den Flughafen - bei einem Klima, dass man sonst nur aus dem Hallenbad kennt. Pünktlich am Gate angekommen, bleibt uns nur zu hoffen, dass unser Gepäck im gleichen Flugzeug gelandet ist wie wir. Wir werden es in Lima wissen. Aber wir kommen unserem Ziel schon näher: Überall laufen kleine Inkakinder herum. Nur Claudio Pizarro haben wir noch nicht entdeckt. Der ist ja auch in Kölle...
Wir sind dann mal weg. Tschööö!
Es geht los. Überpünktlich. Selbst die Durchsage „Der Besitzer der herrenlosen, schwarzen Koffers(!) an Gleis 4d wird gebeten zu seinen Koffern zu kommen.“ kann uns nicht aufhalten.

13 October 2017

Rucksäcke sind gepackt - nur um dann festzustellen, dass uns doch noch das ein oder andere einfällt, was wir noch unbedingt brauchen. Mmh, dann müssen wir wohl nochmal neu packen...

3 October 2017

Der Masterplan steht 😎 Na ja, er sieht konkreter aus, als er tatsächlich ist. Wir werden sehen, wo wir überall hinkommen. Es bleibt genug Platz für Überraschungen.