Europe · 28 Days · 100 Moments · June 2018

Nordkap in 4 Wochen


29 June 2018

Nach über 1‘000 Kilometer auf deutschen Autobahnen am heutigen Tag und 7‘593 Kilometer Fahrt mit unserem zuverlässigen Wohnmobil sind wir gesund in Schöftland angekommen. Wir durften 4 wunderbare, vielseitige, attraktive, aktiv erholsame und bereichernde Wochen in Skandinavien verbringen. Die vielen Eindrücke und Erlebnisse bleiben in guter Erinnerung👍😎🇳🇴🍷🎂🍀

28 June 2018

Moin, moin, unser Feierabend führt uns an die Nordsee nach Husum am Wattenmeer. Die Schiffe nach Amrum, Föhr und weiteren Inseln wären zu verlockend.
Die fast 4-stündige Fährüberfahrt ist sowas von angenehm, fast eine Mittelmeerkreuzfahrt😎Bye Bye Norway🇳🇴😩

27 June 2018

Auf dem Camping von Larvik schauen wir Schweiz - Costa Rica und sinnieren über unsere schöne Zeit in Norwegen. Leider ohne Wein, da Alkohol an der Öffentlichkeit auf diesem Camping verboten ist😩Morgen früh nehmen wir die Fähre rüber nach Hirtshals, Dänemark für die lange Rückfahrt.
Wir sind rund 60 Kilometer dem Telemark-Kanal entlang gefahren. Die Strecke von Lunde bis Ulefoss gönnen wir uns per Bike und kommen an der beeindruckenden Schleusentreppe vorbei.

26 June 2018

Unser Camping am Nisser hat einen Badestrand und wir chillen.
Heute ist unser norwegische Badetag, quasi von der Thermounterwäsche in die Badehose. Wir fahren den Haukelivegen E134 durch wunderschöne Berglandschaften und entlang dutzender Seen.

25 June 2018

Trolltunga, die „Zunge des Trolls“, ist eine der spektalulärsten und bekanntesten Gebirgsformationen Norwegens. Die Sache hat nur einen kleinen Haken; 14 Kilometer Wanderung mit über 1‘200 Höhenmetern und das ganze wieder zurück. Den ganzen Hinweg war „sturmsdicker“ Nebel, der sich dann zum Glück noch gelichtet hat.

24 June 2018

Sonntag-Morgen Drink in Odda🤪🍷🇳🇴 Sonntag-Mittagessen beim Chinesen. Strenger Tag😜 Siehst du Renzo, es nützt. Lazy-Day👍

23 June 2018

Die Hardangerbrücke über den Eidfjord ist einmal mehr eine architektonische Meisterleistung.
Ab Kaupanger führt die Fähre in den Nærøyfjorden ins Vikingerdorf Gudvangen.

22 June 2018

Ab Lom fahren wir den Sognefjellsvegen entlang, vom Ottadalen runter zum Lustrafjorden. Die Strasse führt bis auf 1‘440 M.ü.M. rauf, wo die Norweger ein Sommerlanglaufzentrum unterhalten. Die Runterfahrt bringt unsere Bremsen an ihre Grenzen😩 Spontan nisten wir uns in einer Hotel-Reception für das Spiel Schweiz-Serbien ein, sehen nochmals Adler aus der Nähe und entscheiden uns spontan für eine Fährüberfahrt für morgen.
Dann das Ottadalen runter bis Lom mit seiner Stabkirche von 1170. Das Tal erinnert wiederum an die Rockys.
Heute nie Scheibenwischer eingeschaltet👍🇳🇴 und Schweizer Nati gewinnt🇨🇭😁Meine Bikegegend von gestern sieht heute so aus.

21 June 2018

Um meine Ruhe zu haben fahre ich hoch zum Dalsnibba-Skywalk auf 1‘465 M.ü.M. Das ist der höchste per Auto befahrbare Punkt in Norwegen und somit kostet es Maut. Bikes kommen in der Gebührentabelle nicht vor👍 Die Landschaft auf dieser Höhe ist subarktisch und die Aussicht auf den Fjord runter sei galaktisch. Meine Realität; 3 Stunden rauf im Regen, zuoberst Schneesturm, Beiz zu, keine Menschenseele, fast erfroren in meinen Sommerbikekleidern (zum Glück Fettschicht😜), Aussicht siehe Bild, runtergeblocht im Schiff. Toller Ausflug👍😎🇳🇴🍷
Heute mal WoMo stehen lassen und per pedes los. Wir machen eine Wanderung auf den Preikestolen (Kanzel) und dann einen steilen Weg runter zum Fjord. Da hat uns das Fjordrundfahrt-Schiff aufgeladen. Zurück in Geiranger ärgern wir uns ganz leicht (Mischung aus Ärger, Sarkasmus und purem Spott) über die mückenschwarmmässig ausschwärmenden „Boatpeople“ von den beiden Kreuzfahrtschiffen. Man stelle sich vor; ca. 250 Einwohner und in der Saison täglich 6‘000 (sic.) Touris.

20 June 2018

Der Blick auf Geiranger zuhinterst im gleichnamigen Fjord. Hier wollen wir 2 Nächte bleiben und rumhängen.
Der Trollstiegen (Troll- oder Zauberweg) ist der wohl bekannteste Serpentinenweg Norwegens. Hier auf rund 850 M.ü.M. hat es noch viel Schnee.
Die fast 1‘800 Meter hohe Trollveggen (=Trollwand) ist die höchste Felswand Europas, wobei ein Abschnitt von ca. 1‘000 Meter senkrecht ist. Wir sind jetzt mitten in der Heimat der Trolle🤪
Det finnes ikke dårlig vær, bare dårlige klær! Der Sturm hat soweit nachgelassen, dass wir wieder nach draussen gehen🤪

19 June 2018

Ich habe das Schäre-Schtei-Papier verloren und muss Gasflaschen öffnen gehen und Strom anschliessen😩. Dafür sind wir hier draussen die einzigen Gäste im heimeligen Restaurant auf Averøy und werden verwöhnt👍
Wir sind unterwegs zur Atlantikstrasse, die sich über 8,5 Kilometer hinweg von Schäre zu Schäre mittels Brücken über das offene Meer schlängelt. Es regnet nicht, es schifft. Und das WoMo wird vom Wind arg durchgeschüttelt. Die Wetterprognose behält recht😩
Am Morgen beim Aufstehen auf dem Camping von Flakk deutet alles auf einen dilettantischen Wetterbericht hin. Zum erst Mal im T-Shirt (bei 12 Grad und windstill)😎👍

18 June 2018

Im Namsdalen etwas Sonne, ansonsten heute wieder Aprilwetter. Ab morgen solls ganz schlecht werden bis zum Wochenende😩
Heute fast 500 Kilometer Fahrt bis nach Trondheim. Am Laksvoss (Lachswasserfall) ist aktuell der einzige Lachs derjenige im Restaurant. Im Herbst allerdings wird es sehr spektakulär, wenn die Lachse zu tausenden gegen den Strom schwimmen und springen.

17 June 2018

Da sich das Wetter heute mal bestens präsentiert, entscheiden wir uns für eine Wanderung zum Svartisen-Gletscher. Zuerst mit dem Schiff über den Svartnisvatnet und dann rauflaufen zum Gletscher, welcher sich bereits bis zum oberen See zurückgezogen hat. Unnötig zu sagen, dass es am Schluss regnet. Jetzt campieren wir in Yttervik und haben Brazil-Schweiz geschaut.
Heute morgen folgen wir dem kargen Lønsdalen auf ca. 600 M.ü.M. bis zum Arctic Circle. Nachher geht es das Dunderlandsdalen runter und man wähnt sich in den Rockys in Canada.

16 June 2018

Nahe unserem Stellplatz für diese Nacht. Es zeigt sich hier wieder; für norwegisches Wetter reicht die Auswahl auf journi nicht. Es kommt häufig alles vor🇳🇴
Heute ist unser letzter Nordland-Tag, sprich oberhalb des Polarkreises. Wir haben das Nordland-Nationalparkzentrum besucht und dann eine Wanderung genossen zum Kjemåfossen Waterfall. Sogar an der Sonne liegen lag drin (im Windschatten)😎

15 June 2018

Wir sind am Saltstraumen, einem Gezeitenstrom. Hier fliessen alle 6 Stunden 400 Millionen Kubikmeter Wasser in die eine oder andere Richtung. Baden verboten😜
Die 4-stündige Fährüberfahrt von Moskenes nach Bodø entspricht einer Werbefahrt für Wohlfühlbeutel. Weitere Gemeinsamkeiten; die meisten Teilnehmer pensioniert und du kommst 4 Stunden nicht weg. Einen alten Seebären erschüttert dies nicht. Da lauern ganz andere Gefahren!

14 June 2018

Blick ab unserem Campingplatz im Moskenes. Morgen gehts da rüber aufs Festland mit der 4-stündigen Fährüberfahrt.
Reine gilt als die schönstes Dorf Norwegens und hat viele Künstler angezogen. Zum Glück scheint die Sonne nicht, sonst kämen wir nicht mehr weg.
Nusfjord ist ein klassisches Fischerdorf, die Häuser auf den Stelzen (sog. Rorbuer). Einst wohnten die Lofotenfischer darin, heute sind es Cabins für Touris.
Besuch in Vikten in der nördlichsten Glashytta der Welt.
Der Tag beginnt sonnig, wird bald bevölkt und geht über in Regen. Er ist dem Kabeljau gewidmet, der jung auch Dorsch heisst. Die Norweger trocknen ihn im Winter und Frühjahr zu Stockfisch, vor allem für die Italiener. Hier im Mortsund sind wir seit 4‘000 Kilometer on the road. Kurz vorher ist uns ein Vielfrass (Gulo Gulo) vor dem WoMo durchgerannt. Putzig😁

13 June 2018

Abendspaziergang in Henningsvaer😎👍 Leider ist heute unser Navi ausgestiegen.😩Wir finden wohl nicht mehr heim und da wir jetzt selber singen müssen, wird das unseren Orientierungssinn noch zusätzlich schwächen.
Lofoten pur😎 Bilderbuch in Kabelvåg und in Henningsvaer👍
Unterwegs hat es noch Seeadler und etwas Geduld lohnt sich.
Wir sind auf den Lofoten in Svolvær. Ab hier wollen wir per Boot zum Trollfjord. Bei rund 60 - 80 km/h ist es recht kühl und sogar die Skibrille hat ihre Berechtigung🤪

12 June 2018

Heute Grill MIT Fleisch auf einem Stellplatz in der Pampas.
Eindrücke von Vesterålen bei schönem Wetter😎👍
Jetzt fehlen nur nach zusätzliche 20 Grad und ca. 30 km/h weniger Wind für das ultimative Badeerlebnis.
Ich frage Daniela ernsthaft, ob das der Schiffsgeist sei. Sie - wie immer aufgepasst bei den Instructions - sagt, dass sei der 1. Offizier. Hey, der Mann ist 90. Und während die ersten aufgrund des starken Wellengangs ihre Wohlfühltüte füllen, klettert der Mann die Leiter hoch in den Lookout auf dem Mast und sucht das Meer nach Walen ab👍🤪
Wir haben 3 Pottwale gesehen und viel gelernt über sie. 9 Kilogramm Hirn, das grösste bezahnte Tier der Erde, vor 35 Mio. Jahren Vierbeiner, jetzt noch 2 kleinste Hinterbeine, mehrere Tonnen Öl im Kopf und ein ultrastarkes Sonarsystem, um in den dunklen Tiefen von mehr als 1‘500 Metern ihre Beute orten zu können. Man hat Schalldrücke von über 230 Dezibel gemessen. Ihre Lieblingsspeise; Riesenkalamar (10 Meter lange Tintenfische, ca. 1 Tonne).
Hier in Andenes gibt es eine Walforschungsstation. Die Wissenschafter haben ein Museum hergerichtet, machen Führungen und führen auch Whale-Watching dirch. Das lassen wir uns nicht entgehen, zumal hier das 1. Mal seit rund einem Monat die Sonne scheint.

11 June 2018

Aussicht von unserem Stellplatz auf den perfekten Badestrand des Campings von Andenes.
Das Europäische Nordmeer (auch Norwegisches Meer oder Norwegische See genannt) ist heute rauh und die Überfahrt von Gryllefiord nach Andenes schaukelt ziemlich.
Gryllefiord👍
Das Wasser hat karibische Farben, ist allerdings leicht kühler😳
Zum Schlittschuhlaufen reicht es wohl nicht mehr🤪
Heute hat es zwischen 3 und 5 Grad nur einmal geregnet, nämlich immer. Wir fahren nur rund 140 Kilometer und nehmen dafür die fast einstündige Fährüberfahrt von Brensholmen nach Botnhamn auf die Insel Senja und die 2 stündige Überfahrt von Gryllefjord nach Andenes auf der nördlichsten der Vesterålen-Insel kurzfristig ins Budget auf. Senja bei Sonnenschein? Das muss unvorstellbar schön sein!

10 June 2018

Nach Mitternacht sind wir wieder in Tromsø angekommen (sieht man dem Bild gleich mal an).
Düster, düster, stell dir vor, das alles wäre ins warme Licht des Nordens eingetaucht. Wäre das auszuhalten?
Es regnet den ganzen Tag. Das lässt sich am besten im warmen Wasser an Bord des Hurtigruten-Schiffes aushalten👍
Hammerfest ist die nördlichste Stadt der Welt, nachdem Honningsvåg freiwillig 😜 auf das Stadtrecht verzichtet hat und auf das Nordkapp setzt. Und der Verzicht dürfte eine lebenslange Rente ( oder Subventionen?) zur Folge haben. Rudolph the red nosed reindeer gehört hier zum Stadtbild.
Das Frühstücks-Buffet ist - wie schon gestern - vom Feinsten. Lachs in verschiedenen Ausführungen, Crevetten-Cocktail, Makrelen, Waffeln, Eierspeisen, Käse bis zum Abwinken, und, und, und.
Wir stehen in aller Herrgottsfrühe (siehe Duden) auf um das südwärts fahrende Hurtigruten-Schiff zu erreichen. Ohne Kaffee😩

9 June 2018

Da stehen am Hafen 12 durchgestylte und uniforme Porsche Cayennes der porscheworldexpedition.com. Wenn die unterwegs sind, verlässt du als Biker die Strasse fluchtartig.
Diese Art der Konservierung nennt man Stockfisch. Der Kabeljau wird aufgehängt bis der Wassergehalt wirklich 0% beträgt. Du hast das Gefühl, du würdest nur Fasern essen. Es riecht allerdings nach Fisch im Quadrat.
Die Fahrt zurück ist noch viel kälter und Daniela bleibt 2 Stunden länger als vorgesehen am Kapp, nur weil ein Buschauffeur zu viel denkt... Weil um 16h keine Fahrgäste zum Kapp rausfahren, streicht er glatt die Rückfahrt um 18h, da dann als logische Konsequenz auch niemand zurück will!?! Jetzt verstehe ich auch das Röhrchenblasen mitten im Tag🤪
Kurz vor der Rückfahrt ist der Nebel endlich ganz weg😎👍🇳🇴
Geschafft, angekommen bei der wohl berühmtesten Kugel in Europa, dem Nordkapp😎😄
Aber immer rauf und runter in herrlicher Landschaft und viel Wind.
Eigentlich nicht so weit.
Sünnelen scheint nicht der Reisser zu sein. Nach 11 Uhr legt das Hurtigrutenschiff in Honningsvåg an, dem Hauptort der Insel Magerøya. Das bedeutet „magere Insel“ und genau so ist die Flora. Daniela nimmt den Linienbus für die 30 Kilometer raus zum Nordkapp. Ca. CHF 100.- kostet die Retourfahrt. Von jetzt an keine Klagen mehr zum Preisniveau in Norwegen, aber eben; 25% Mehrwersteuer und ca. 35% Steuersatz. Übrigens; bis gestern hats hier geschneit und geregnet, gemäss Wetterbericht soll das ab morgen wieder so sein.

8 June 2018

Wir sind nun eingecheckt auf dem Hurtigruten-Schiff Trollfjord und nordwärts unterwegs durch die Fjorde mit den schneebedeckten Bergen. Viele Restaurants, Bars, Whirl-Pool, Sauna, Fitnesscenter; es ist nachvollziehbar, die ganze Hurtigruten 7 Tage auf dem Schiff zu sein und die Landausflüge mitzumachen. Für uns sind es 17 Stunden.
Am Vormittag sind wir nach total 3‘500 Kilometer in Tromsø eingetroffen, auch genannt „Paris des Nordens“ oder „Tor zum Eismeer“. Ein Stadtbummel inkl. Besuch der Eismeerkathedrale hat den Tag kurzweilig und chillig gestaltet.
Wir kommen dem Schnee immer näher🤪
Das Highlight von gestern erheitert uns noch heute. Gestern Mittag (sic.) sind wir in eine Kontrolle der schwedischen Polizei geraten und ich wurde auf Alkohol getestet und musste ins Röhrchen blasen. Fahre ich schon so schlimm? Heute wars um 3 Grad rum und das Aufstehen im WoMo ist belebend bei solchen Temperaturen.

7 June 2018

Um auch mal finnisch zu nächtigen, haben wir uns in Kilpisjärvi eingenistet. Der Schnee ist sehr nahe und auf dem Campground sind nur wir zwei und gefühlte 50 Snowmobile stehen auf dem Kies rum und erwarten den nächsten Winter. Eisern haben wir grilliert, jetzt eben mit Kappe. Rund 3‘300 Kilometer von zu Hause weg gibts morgen früh noch eine kurze Fahrt nach Tromsø und dann gehts auf eine Schiffstour.
Bis dahin haben wir nur Rentier-Kadaver im Strassengraben gesehen. So sind sie schöner👍 Birken sind hier oberhalb des Polarkreises die dominierende Pflanze, sie werden allerdings nur noch strauchhoch.
Bei Kilometer 3‘100 gönnen wir uns eine Pizza in Vittangi. Dabei lernen wir einen vor 19 Jahren hierhin ausgewanderten Bayern und seinen Sohn kennen. Der Winter sei etwas warm gewesen, nur -30 statt der üblichen -40 Grad.
Ich bin bekennender Snowmobil-Fan, aber so heiss gelaufen habe ich noch keinen gesehen. Dabei wäre 10 Meter dahinter genügend Wasser zum Löschen gewesen😜
Nach rund 2‘900 Kilometer überqueren wir den Polarkreis im Norden von Schweden.
Caroline sprach immer von Selfies. Wir haben gegoogelt und wissen jetzt, was das ist. Man kann die Kamera drehen, damit man die Finger nicht bricht😜

6 June 2018

Heute haben wir es nach Töre geschafft. Das ist der nördlichste Punkt des Bottnischen Meerbusens. Morgen geht es der schwedisch-finnischen Grenze entlang ins Landesinnere und wir wollen Tromsø erreichen. Dort wird unser WoMo dann sicher 3 Tage stehen und wir hängen rum (na ja, vielleicht ein wenig biken😜).
Und bei Kilometer 2‘600 steht einzig und allein das Bushäuschen in der Landschaft.
Bei Kilometer 2‘400 wird uns in Erinnerung gerufen, dass der Winter noch in der Gegend ist. Der Wetterbericht für Tromsø sagt 2 Grad und Schneefall voraus.
Die Höga Kusten gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir haben ein Wanderung auf den Skuleberget gemacht, fast 300 M.ü.M.
Bei Kilometer 2‘300 bei der Högakustenbron veranstaltete der Ferrari-Club Schweden sein 4-tägiges Jahrestreffen. Jede Menge edler Gefährte. Daniela findet das „so peinlich“, ich finde das „so schön“.

5 June 2018

Nach rund 550 Kilometer kurzweiliger Fahrt - die kürzeste Tagesetappe bisher - haben wir in Härnösand einen wunderbar gelegenen Campground entdeckt. Ein Sonnenuntergangs-Spaziergang dauert hier bis weit in die Nacht hinein. Morgen freuen wir uns auf den für seine steilen Granitklippen bekannten Küstenabschnitt „Hohe Küste“ (höga Kusten) zwischen Sundsvall und Örnsköldsvik.
Bei Kilometer 2‘200 nehmen wir die Warnung wieder entgegen, irgendwann wird es ein Elch ohne roten Rahmen und gelben Hintergrund sein.
Kilometer 2‘100.
Lupinien begleiten uns am Strassenrand zu tausenden, in allen Farben und immer sich im Wind wiegend.
Kilometer 2‘000 ist auch ziemlich im Niemandsland.
Marc hat uns geraten, jetzt mal einen Tag zu ruhn. Er hat recht. Also werden wir ab jetzt präzise alle 100 Kilometer stoppen, ruhn und das Highlight an genau diesem Punkt fotographieren. Hier Kilometer 1‘900. Wir haben Stockholm mittlerweile schon durchquert und hinter uns gelassen.
Aufgestanden, frisch geduscht und gefrühstückt👍😁😎

4 June 2018

Wir campieren nun am Meer bei Oxelösund, ca. 100 Kilometer südlich von Stockholm. Tja, wir sind heute wieder rund 725 km gefahren. Es ist taghell nach 22 Uhr. Unglaublich!
Nordostwärts führt uns die Fahrt bei sehr wenig Verkehr zuerst nach Ljungby ins Roddys - da gibts die weltbesten Schwedentorten - und weiter in die Zündholz-Weltmetropole Jönköping am Vätternsee und gegen Abend rüber an die Ostsee.
Dann gehts über die Øresundbrücke südlich von Malmö hinüber nach Schweden.
Der heutige Morgen startet auf nüchternen Magen mit der Fährüberfahrt von Puttgarden nach Rødby auf der dänischen Insel Lolland.

3 June 2018

Wir sind heute über 1‘000 Kilometer bis nach Puttgarden gefahren. Dabei haben wir gefühlte 100 Autobahnbaustellen durchfahren und stockender Kolonnenverkehr war auch dabei. Es verlief alles problemlos und wir haben noch nichts festgestellt, das wir vergessen haben. Jetzt campen wir bei der Fährstation und morgen 07:15 gehts mit der Fähre rüber nach Dänemark.

2 June 2018

Ändlech esch alles verstaut😅🤪 Vor den Ferien wird ein „Materialhaufen“ geboren und er beginnt rasant zu wachsen. Das läuft wie eine Zellteilung; exponentiell, Entspannung folgt wenn alles verstaut ist.