New Zealand, Indonesia · 75 Days · 147 Moments · February 2018

Neuseeland und Indonesien


20 April 2018

Der Rückflug! Es ist einer unserer besten Flüge! Nachdem wir das fünfte mal den Denpasar-Flughafen überstanden haben, geht es mit Frühstück in Flieger. Wir haben mega viel Beinfreiheit, da das Pärchen vor uns quer schläft ohne die Sitze nach hinten zu klappen. Auch wir haben drei Plätze für uns und schaffen in neun Stunden drei Blockbuster! In Quatar selbst werden alle, die mit uns umsteigen, zusammen abgeholt und zum nächsten Flieger gebracht. So bleibt es uns nur Bilder vom 5* Flughafen zu machen. Auf dem Flug nach Berlin haben wir es endlich geschafft einen Fensterplatz zu ergattern! Dreierreihe für uns, wir schaffen zwei Filme und landen beim Sonnenuntergang in Tegel! Die Koffer sind da und wir freuen uns riesig, dass Papa und Carsten uns mit dem neuen Auto abholen!

19 April 2018

Wir kosten unseren letzten Tag richtig aus. Ein frühes Frühstück und dann ab an den Pool. Heute Vormittag sind wir die einzigen Gäste, daher können wir die Ruhe genießen. Nach dem letzten mal Gado Gado werden wir rüber nach Lombok gefahren. Von hier geht's mit dem Taxi weiter. Die Fahrt zum Flughafen ist tatsächlich nochmal richtig spannend. Wir fahren erst durch kleinste Küstendörfer, in denen riesige Moscheen stehen, später geht's auf einer zweispurigen Autobahn durch Reisfelder. Am Flughafen die Enttäuschung: der kürzeste Flug hat die längste Verspätung. So ein Mist, dass das Schnellboot schon ausgebucht war... :( In Denpasar am Flughafen ist unser Taxifahrer leider auch nicht auffindbar. Daher geht es etwas gestresst ins letzte Hotel.

18 April 2018

Pool, Sonne und Bilder bearbeiten heißt es heute, für mich. Daniel bleibt lieber direkt im Bett liegen. Er fühlt sich leider gar nicht gut. Und dabei gibt es heute morgen eine neue leckere selbstgemachte Marmelade! Zum Mittagessen kommt er doch noch raus. Um direkt danach wieder in den Schlaf zu fallen.^^ Am Abend machen wir noch ein paar wirklich schöne Bilder hier.

17 April 2018

Da wir hier bisher noch keinen Sonnenuntergang hier gesehen, fahren wir spontan mit zu Kevin und Kati. Deren Homestay ist auch wirklich schön, wenn nicht ganz so bewachsen und blühend wie unseres. Ein bisschen Sonnenuntergang sehen wir trotz dicker Regenwolken noch. Und auf der Rückfahrt zu uns leuchtet überall das Plankton bunt auf! Leider hat Daniel Magenprobleme bekommen und zieht sich zurück.
Am dritten Riff gehen wir wieder ins Wasser. Und es ist sooo schön. Gut, dass ich mitgehen kann. Ich habe das Schnorcheln ohne Ohr im Wasser perfektioniert!^^ So unglaublich viele bunte Fische die richtig nah ran kommen und auch ein paar echt schöne Korallen. Hartkorallen in Blau habe ich beim Tauchen noch nie gesehen! Mittagessen gibt es in einem Homestay das direkt am Strand liegt, wunderschön. Am Horizont ziehen dicke Wolken auf. Über Lombok beginnt es zu regnen. Da bei uns noch die Sonne scheint entsteht ein Regenbogen der direkt über einer kleinen Insel endet, so schön!
Über Nacht kühlt es etwas ab, wir können richtig gut schlafen. Wir freuen uns auf unseren Schnorcheltrip! Pünktlich um elf geht es los. Mit einem kleinen Holzboot fahren wir zum ersten Riff. Es ist nicht so schön. Das zweite verpassen wir irgendwie und gehen stattdessen am Strand spazieren. Hier finden wir ein paar wirklich schöne Muscheln! Die Landschaft ist wirklich paradiesisch. In dieser geschützten Bucht gibt es kaum Wellen und am fast weißen Sandstrand liegt nur ab und zu Müll. Ein paar Schäfchenwolken runden das Bild vom Paradies ab.

16 April 2018

Mittlerweile sind wir richtig gut geworden im Nichtstun. Morgens zum Pool und die Morgensonne genießen, danach ein leichtes Frühstück und wieder an den Pool. Daniel liest sein Buch, ich laufe umher und suche neue Fotomotive. Das Benzin ist leer, daher gibt es mittags keinen Strom. Der Kühlschrank funktioniert allerdings noch, denn wir bekommen unsere Säfte mit Eiswürfeln. Am Nachmittag bleiben wir sitzen und probieren ein neues Spiel aus. Es kommen Deutsche von einem anderen Homestay vorbei. Sie laden uns ein doch morgen mit ihnen schnorcheln zu gehen. Eine gute Idee wie wir finden! Währenddessen fängt es ordentlich an zu regnen und ein wunderschöner Regenbogen präsentiert sich uns. Den Abend verbringen wir mit Spielen und Lesen.

15 April 2018

Wir haben nicht sehr gut geschlafen. Ich habe mit meinem Ohr zu tun, Daniel mit seinem Darm. Dazu dann noch die Hitze in der ersten Nacht ohne Klimaanlage. Wäre alles nicht so schlimm. Doch die Moschee von gegenüber auf Lombok fängt morgens um vier an Radio für die Region zu spielen. Also durchgehende Beschallung. Morgens um sieben tritt Daniel noch auf einen Baby-Skorpion, der ihn zum Glück nicht gebissen hat, da ist für uns die Nacht vorbei. Wir haben fast keine Tropen-Klamotten mehr, daher wasche ich per Hand im Waschbecken ein paar T-Shirts und Unterhosen. Sie werden überraschend sauber! Gegen zwölf gibt die Moschee Ruhe und auch wir kommen so langsam in den Urlaubs-Nichtstun-Modus. Geht auch nicht anders, man schwitzt schon beim am Pool liegen wie verrückt. Wir genießen das gute Essen und lesen unsere Bücher. Gegen Abend versuche ich nochmal die Lampen und ihren schönen Schein festzuhalten.

14 April 2018

Die Unterkunft selbst ist so schön wie sie auf den Bildern im Internet aussah! Überall stehen blühende Sträucher und Bäume. Die Anlage ist so dicht bewachsen, dass es kaum möglich ist übersichtliche Bilder zu machen. Aber hier geht es eher um die Liebe zum Detail! So viele schöne Lampen, die kleinen blühenden Pflanzen die in Töpfen überall stehen und die kleinen süßen Deko-Artikel. Und beim Mittagessen merken wir: die können auch noch richtig gut kochen! Daher schließen wir ein Nickerchen am Strand an! Selbst am Abend kühlt es kaum ab, dafür lassen sie den Strom an, damit man unter dem Ventilator schlafen kann.
Über Nacht wird mein Ohr richtig schlimm. Jetzt ist klar, ja es ist eine Mittelohrentzündung. Wie gut es ist einen HNO-Assistenzarzt im engeren Freundeskreis zu haben! Er gibt mir Tipps und ich fühle mich etwas besser. Wir werden morgens um neun vom Shuttleservice des Speedbootunternehmens abgeholt. Er ist so nett und hält noch kurz an einer Apotheke damit ich mir Nasenspray kaufen kann. Auf der Bootsfahrt selbst sind wir froh die Reisekaugummis dabei zu haben. So krass hoch und runter mit voller Geschwindigkeit habe ich noch nie erlebt. 😂 Auf Gili Gede angekommen werden wir mit einem kleinen Boot vom Sohn des Besitzers abgeholt. Hier ist es wirklich einfach unglaublich schön.

13 April 2018

Heute ist nicht mein Tag, absolut nicht. Wir stehen früh auf und ich habe Bauchweh. Trotzdem muss ich zwei Scheiben Toast essen um die Malarone nehmen zu können. Während des Rückfluges nach Denpasar wird es besser. Im Taxi zum Hotel stehen wir so lange im Stau, dass es 1,5 h dauert dorthin zu kommen. Dafür können wir schon ins Zimmer und die Fähre für morgen buchen. Noch bevor wir in die Stadt aufgebrechen sind fängt mein Ohr an mehr weh zu tun als die letzten Tage. Und die Hörminderung ist auch schlimmer geworden. Naja, hab mir mal vorsichtshalber in der Apotheke Ibu geholt. Am Abend ist dann klar: das ist ne schöne Mittelohrentzündung... In der Stadt selbst ist es einfach nur abartig schwül heiß und dreckig und vor allem Laut. Wir finden einen kleinen Tempel und benutzen meine Kreditkarte bis sie gesperrt wird. Also genug von Bali gesehen! Abends gehen wir zwar noch mal raus, letztendlich wählen wir aber das Hotelbuffet.

12 April 2018

Den Nachmittag verbringen wir im Zimmer und auf der Hotelterrasse. Hier gibt es WLAN. Allerdings ist es so langsam, dass es fast eine Stunde dauert Daniel das Video von den Mantas zu schicken. Und plötzlich fängt es an zu regnen, aber wie! Ein richtiger tropischer Regenguss. Aber dadurch wird es nur noch wärmer da die Luftfeuchtigkeit unglaublich ansteigt! Am Abend trauen wir uns nochmal in die Stadt. Unser Hotel ist richtig super: sie bringen uns und holen uns nach zwei Stunden wieder ab, zusammen mit drei anderen Gästen. Und das für einen tollen Preis. Waren doch bisher das Teuerste in Indonesien die Taxifahrten! Auf dem Fischmarkt gibt es ein paar Fahrgeschäfte, Spiele und jede Menge Fisch! Wir finden einen Stand der einen save the ocean Aufkleber hat. Für 9€ bekommen wir den Fisch, den wir uns vorher ausgesucht haben, gegrillt. Dazu gibt es zwei große Portionen Reis, Gemüse und einen großen Avocado-Saft! Wir schlemmen und beobachten die Einheimischen, ein toller Abend! 😁
Wir schlafen aus. Als Belohnung bekommen wir unser Frühstück auf die Terrasse serviert, da das Buffet schon lange abgeräumt ist.^^ Was für ein Blick! Das Hotel vermietet Kajaks, die für Hotelgäste nur 3€ für zwei Stunden kosten. Wir fahren um die kleine Insel in der Bucht herum. Erst genießen wir die Stille in einer kleinen schattigen Höhle. Doch es zieht uns zum Strand. Den Weg dorthin schwimme ich fast komplett! Wir wollen Bilder machen, doch es liegt zu viel Müll für schöne Bilder herum. Zack Zack haben wir den Strand aufgeräumt. Im Schatten der Mangroven kann man super im 20 cm tiefen Wasser entspannen! Doch genug Sonne für heute. Wir packen den Müll ein und fahren zurück zum Hotel. Leider zu spät, wie wir abends sehen: Daniel hat seinen ersten leichten Sonnenbrand auf dem Rücken.

11 April 2018

Unseren letzten Tauchgang in Komodo machen wir in Tatawa Besar. Das heißt so viel wie großes Lächeln. Und das haben wir jetzt alle! Die klarste Sicht von allen Tauchgängen. Und zum Abschluss kommen zwei Mantas vorbei, der eine in der letzten Minute einfach nochmal auf zwei Meter ran. So wunderschön. Da vergisst man fast die Haie, Schildkröten und Putzerstationen mit Leoparden-Sweetlips, die man noch in dem Tauchgang gesehen hat. Ja, der erste und der letzte Tauchgang waren zwei unglaubliche Highlights! Wir machen noch Gruppenfotos, schreiben ins Gästebuch und tauschen Kontaktdaten mit den Tauchern und Guides aus. Zurück in der Tauchbasis kaufen wir uns Drybags und Shirts. Von diesem wahnsinnig schönen Erlebnis möchte ich so viel wie möglich mitnehmen! Wir treffen uns abends noch mal mit allen im Restaurant, doch lange hält keiner durch. Wir sind von der Luft doch ganz schön fertig!
Der letzte Tag auf dem Boot bricht an. Wir werden wieder ganz lieb von der Sonne geweckt ehe es zum Briefing vom Early morning Dive geht. Wir wollen jetzt mit der richtigen Strömung den Castle Rock betauchen. So einfach ist das gar nicht, da er fünf Meter unter der Wasseroberfläche endet. Wieder und wieder werden wir geflasht. Beim Einstieg chillt direkt ein Riffhai. Es stört ihn nicht, dass ich für ein Foto bis auf einen Meter ran komme! Ein schöner Oktopus sitzt in seiner Höhle direkt neben einem kleinen Steinfisch. Einen Perlen-Seestern habe ich auch noch gefunden! Nach einem leckeren Frühstück geht es direkt weiter.

10 April 2018

Bisher haben wir noch nicht so viel von den berühmt-berüchtigten Strömungen in Komodo erlebt. Doch jetzt geht's ordentlich ab. Die goldene Passage hat ihren Namen so sehr verdient. Erst paddeln wir gemächlich über Korallen die aussehen wie ein Urwald von oben. Doch schnell wird es zügiger und zügiger bis die Korallen nur so an uns vorbeischießen! Das hat wirklich Spaß gemacht! Den Rest des Nachmittags sind wir damit beschäftigt die Fische und das Kleingetier im Bestimmungsbuch nachzuschauen. Den Sonnenuntergang wollen wir wieder richtig genießen, daher wandern wir auf einen Hügel und staunen über diese unglaubliche Aussicht! Der Generator geht schon um neun Uhr aus und so können wir unser Sternenbett in der Stille genießen.
Der nächste Tag beginnt so wunderschön wie der letzte endete: Wir können den Sonnenaufgang aus dem Bett beobachten. Doch kaum ist die Sonne ein Stück höher ist es hier wieder unerträglich heiß! Unseren ersten Tauchgang machen wir am Crystal Rock. Hier ist alles voll mit kleinen knallgelben Seegurken. Dazu noch Unmengen dieser Farnseesterne. Es ist einfach so wunderschön! Die Schnorchler haben nebenan einen Manta entdeckt. Wie lässt der sich in diesem Wasser besser beobachten als von oben? Daniel ortet und filmt ihn ganz leicht mit der Drohne! Beim zweiten Tauchgang sollen wir eigentlich von der Strömung mitgerissen werden, doch aus der Shotgun wird eher eine Wasserpistole. 😁 Stört uns nicht im Geringsten, denn wir sind umringt von Weiß- und Schwarzspitzenriffhaien! Drei Tunas, ein wirklich wirklich großer Barracuda und eine Schildkröte kommen auch noch vorbei. Und beim Deko-Stop gibt es einen sehr schönen Block mit Kleinfisch. Einfach faszinierend!

9 April 2018

Es geht zum Manta-Point. Beim Einstieg sehen Max und ich direkt zwei große Mantas, der Rest der Gruppe schwimmt leider in die andere Richtung. Doch einer kommt noch direkt auf Daniel zu und muss zur Oberfläche abdrehen. Wir sehen hier noch zwei große Rochen mit jeweils über einem Meter Durchmesser. Ich bin einfach begeistert. Dazwischen sahen wir noch jede Menge andere gigantische Fische. Da kann man so einen Kofferfisch unter sich auch mal schnell übersehen.^^ Zum Tagesabschluss fahren wir an einen kleinen Strand mitten im Meer. So idyllisch können wir den Sonnenuntergang genießen. Für die Nacht schlagen wir unser Lager ganz oben an Deck auf. Hier kann man beim Einschlafen die Sternchen zählen.😍
Ich habe die Nacht an Deck geschlafen und werde morgens von der aufgehenden Sonne geweckt. Wir sind noch so beeindruckt von gestern, dass wir den Guides beim Briefing nicht glauben wollen, dass es jetzt noch bunter wird. Doch sie behalten Recht. Beim ersten Tauchgang sehen wir elf Schildkröten und einen Kalamari!! Eine der Schildkröten kommt sogar direkt auf mich zu geschwommen (bis 30cm vor mich). Doch Batu Balong, unser zweiter Tauchgang, schlägt in Farben einfach alles. Man kann die einzelnen Fische kaum fotografieren weil immer andere vor die Linse schwimmen, so voll ist es. Dazu noch vier Riffhaie und große Napoleons die eine Moräne jagen. Wir wollen hier noch einen Tauchgang machen, aber John sagt, es gibt zu viel zu sehen um hier zweimal zu tauchen.

8 April 2018

Wow, einfach nur wow! Direkt zu Beginn vier große Mantas! Dazu dann noch dieses wunderschöne Korallenriff. Unglaubliche Farben, alles so bunt und wunderschön. Die Seesterne erst! Alles ist ein bisschen größer und bunter als in Ägypten. Wir sehen so viel, dass ich die ganze Zeit denke: oh man ich bräuchte ein besseres Gedächtnis! Das kann man sich unmöglich alles merken. Zum Glück filmt Daniel so viel. 😍 Am Nachmittag haben wir freie Zeit und gehen Stand Up paddeln, springen vom Boot und feiern den ersten Tauchgang. Es folgt der einzige Nachttauchgang. Hier ist die größte Herausforderung das Plankton von sich fern zu halten. ^^ Wir werden ordentlich in die Finger gepiekst. und eine große blaue Garnele jagt im Schein meiner Taschenlampe! Das findet auch eine kleine Schildkröte interessant und setzt sich in unsere Mitte.
Endlich geht's los!!!! So lange drauf gefreut und endlich ist es so weit. Wir treffen die anderen Taucher an der Basis und laufen rüber zum Hafen. Es sind nur junge Leute mit uns an Board! Als erstes geht es mit einem Transferboot nach Rinca. Hier wollen wir uns die Komodo-Drachen angucken. Da keine der Damen ihre Tage hat dürfen auch alle mitkommen. 😂 Und gleich um die Ecke neben der Küche liegen sie. Später sehen wir noch ein Drachen-Weibchen bei den Nestern. Sie kann es kaum erwarten endlich ihre eigenen Kinder zu fressen! Auf einem Hügel haben wir eine richtig gute Aussicht über den Nationalpark, einfach toll! Als wir auf dem Safariboot ankommen, gibt es als erstes etwas zu essen. Gesättigt gucken wir uns die Zimmer an und machen uns für den Check-Dive bereit. 😁😁😁

7 April 2018

Wir fahren nach Labuan Bajo rein und als erstes in die Tauchbasis. Eine super Idee, denn hier gibt's Wasser, Internet und eine Klimaanlage! Danach wollen wir den Ort erkunden. Mega spannend! Viele viele kleine Hütten, große Häuser und alles eng an eng! Aus einem Straßenrestaurant kommen Europäer raus, die ziemlich satt und zufrieden aussehen. Eine halbe Stunde später sind wir auch für zwei Euro in deren Zustand! Die Hitze ist sehr anstrengend, daher fahren wir für den Nachmittag zurück ins Hotel. Aus Strand wird aber nix, da dicke Wolken aufziehen.
Dank Jetlag beginnt unser Tag schon um sechs. Wir haben beide noch keine Lust auf Frühstück. Also ab an den Strand und Pilates machen. Es wird aber schnell zu heiß, also machen wir nur eine halbe Einheit.😂 Jetzt haben wir uns Meer und Pool verdient! Es ist noch ruhig im Hotel und das Licht ist schön, daher schließen wir ein kleines Fotoshooting im Pool an.😍 Beim Essen hier ist es wirklich schwer etwas ohne Fleisch zu finden, da in allen Beilagen oder Saucen Fleisch dabei ist.

6 April 2018

Unser erster Eindruck: die Insel ist wunderschön! Alles ist noch richtig grün. Und das Hotel erst: von der Rezeption geht man die Treppen runter in einen Park, der Blick gerade aus geht auf den Pool und den dahinter liegenden wunderschönen Strand. Unser Bungalow liegt direkt an Pool und Meer, wir sind begeistert. Allerdings ist das Meerwasser so warm, dass es kaum eine Abkühlung verspricht. Also gehen wir erstmal etwas essen und genießen die Aussicht in die kleine Bucht. Es wird schon früh dunkel, daher können wir direkt nach dem Essen den Sonnenuntergang beobachten. Es wird nicht wirklich kühler und wir haben uns auch noch nicht an die Hitze gewöhnt. Also ab ins Meer und danach noch im Badewannen warmen Pool chillen, so haben wir uns das vorgestellt. 😍
Auf geht's zum Flughafen, der Taxifahrer nimmt gleichzeitig noch unsere Koffer mit um sie für die nächsten 3 Wochen einzulagern. Jetzt sind wir richtige Backpacker! Auf dem Flug können wir viel von den Inseln unter uns sehen, da wir nicht so hoch fliegen wie sonst. Im Landeanflug sehen wir sogar unser Hotel!
Im Hotel freuen wir uns einfach nur wahnsinnig was wir da gebucht haben. Ein riesiges Bett, eine angenehme Klimaanlage und eine Glasscheibe zum Badezimmer.^^ Da es mittlerweile nachts um zwei ist, haben wir wieder Hunger. Zum Glück ist die Küche noch geöffnet, wir bestellen eine Suppe und Sandwiches! Sehr lecker, so können wir super schlafen! Bis morgens um sechs, da weckt uns Mal wieder das Jetlag. Ich schlummer noch ein bisschen, halb neun gehen wir zum Frühstück. Und was ein Frühstück! Nach zwei Monaten Müsli ein Schlaraffenland! Wir schlagen uns den Bauch voll und sind Happy!

5 April 2018

Puh, was ein Flug ... Von Auckland nach Sydney in drei Stunden mit einer halben Stunde Verspätung. Super Flug, wir bekommen mega geiles Essen und eine große Dose Cola dazu. Den Flughafen in Sydney kennen wir ja schon, nur diesmal haben wir Zeit zum Shoppen. Zu viel Zeit, der nächste Flug hat Verspätung. Sieben Stunden nach Bali sind doch ganz schön lang. Keinerlei Komfort, keinerlei Unterhaltung, kein Essen und das obwohl wir mit der gleichen Fluggesellschaft in derselben Buchung gebucht haben... Nach vier Stunden geben wir auf und schlafen die letzten drei. In Bali angekommen erschlägt uns die Hitze und die Luftfeuchtigkeit. Das Taxi haben wir blöderweise für den falschen Tag gebucht. Naja, dafür war es umso lustiger zu sehen wie Daniel verhandelt: ein großer Mann umgeben von kleinen Indonesiern. Er sagt eine Zahl, die anderen rufen zurück, bis einer den Preis annimmt. Also für drei Euro ins Hotel!

4 April 2018

Wir waschen sämtliche Wäsche, danach machen wir uns auf um Auckland zu erkunden. Wir schlendern von Park zu Park, durch den Uni Campus bis ins Zentrum. Doch wirklich genießen können wir den Tag nicht. Zu sehr fokussieren sich unsere Gedanken auf dieses Vorwürfe vom anderen Ende der Welt. Unterstützung bekommen wir von all unseren Freunden die die Situation so sehen wie wir. Das hilft ungemein. Ein bisschen Shoppen schaffen wir trotzdem noch. Daniel bekommt ein T-Shirt und wir plündern den Gift-Shop am Hafen. Als es langsam dunkel wird, suchen wir uns noch ein kleines asiatisches Restaurant. Doch das Highlight ist eigentlich der Supermarkt um die Ecke: ein richtiger Asia-Markt! Die eine Hälfte voll mit Obst und Gemüse die andere Nudeln, Reis und Saucen in allen Farben und Facetten!

3 April 2018

Nach der Autoabgabe bin ich so knülle, dass ich mich bewegen muss. Zum Glück ist der Park direkt gegenüber. Wir gehen Joggen und gucken uns gleichzeitig das War Memorial Museum in Auckland von außen an. Ein wirklich beeindruckendes Gebäude. Und ein wunderschöner Stadtpark. Das Beste: überall gibt es kleine Wasserfontänen aus denen man trinken kann! 😁 Nachdem wir neue Energie gelangen haben wollen wir noch etwas trinken gehen. Alle Bars die Daniel im voraus ausgesucht hat, sind aber leider an einem Dienstag geschlossen. Wir irren eine Stunde in der Stadt herum ehe wir am Ende in einem Club mit Backpacker-Special landen. Hier gibt es die Cocktails aus der Teekanne mit kleinen Shotgläsern dazu. Sehr originell und sehr lecker!
Wir müssen zurück nach Auckland. Doch vorher heißt es: packen, packen und packen. Es geht eigentlich relativ schnell und am Ende vergessen wir lediglich den Lipstick in der Beifahrertür.😥 Auf der Rückfahrt staunen wir wieder über die gigantische Harbourbridge und den Ausblick auf die Skyline von Auckland. Wir kommen früh genug an und können um 14 Uhr ins Airbnb einchecken. Endlich wieder ein Bett! Und die Waschmaschine ist auch noch mit drin, wunderbar. Irgendwie ist für uns beide eine kleine Überraschung was genau uns erwartet. Es ist so lange her, dass wir es gebucht haben.😆 Elliott und seine Freundin sind wirklich sehr lieb und wir fühlen uns in ihrem kleinen Holzhaus direkt neben der City sehr wohl. Letztendlich sind wir fünf Minuten vor vier an der Autovermietung. Wir treffen aber trotzdem niemanden mehr an.^^ Kein Problem, am Telefon wird uns erklärt was wir machen sollen und sie rufen uns sogar noch ein Taxi, super!

2 April 2018

Heute ist unser letzter vollständiger Tag mit unserem Campervan. Uns ist ganz klar was wir heute machen wollen: zurück zur wunderschönen Ostküste, einen tollen Free-Campingplatz finden und uns an den Strand legen. Klappt prima. Zwar ist gegenüber der Bucht ein großer Hafen, aber dazwischen liegt noch eine kleine Insel. Dadurch lässt er sich gut ausblenden und wir haben das Gefühl ein kleines Paradies gefunden zu haben. Es ist sogar ganz spannend am Strand zu liegen und zu beobachten wie die großen Frachter mit Holz (und nichts sonst) beladen werden. Beim Baden in der Bucht können wir mit einem Pinguin schwimmen! In Vorbereitung der Reise bin ich immer wieder auf einen Wanderweg gestoßen der einmal komplett von Süden nach Norden durch Neuseeland geht. An diesem Strand haben wir tatsächlich einen Österreicher getroffen der diesen Weg geht. Einfach unglaublich. Seit Mitte Dezember ist er jetzt unterwegs und wird vermutlich in zwei Wochen am Cape Ringa ankommen. Respekt!
Wir werden von einem vernebeltem Sonnenaufgang geweckt in unserem Bett im Kornfeld. 😊 Ein wirklich wunderschöner Morgen bis auf bestimmte WhatsApp Nachrichten. Es zögert das Frühstück weit raus, sodass wir tatsächlich mal 13 h intermediäres Fasten schaffen.😂

1 April 2018

Nach so viel Entdecken haben wir uns was Ordentliches verdient: es gibt selbstgemachtes Sushi! Einfach super lecker! Jummy! Nach der Stärkung fahren wir zu unserem kuriosesten Campingplatz. Ein kleines Farmhaus beherbergt hier jede Menge Work & Traveler. Daher sind Küche und Toiletten vorhanden. Sie haben einen riesiger Schuppen voll mit gesammeltem Schnickschnack. Von Muscheln über ein riesiges Seeleoparden-Skelett, eingelegte Baby-Haie bis zu einem konserviertem Kiwi. Wir stellen unseren Camper auf das Feld hinter ihrem Haus ab und können endlich mal wieder eben schlafen. 😁
Die Kauris selbst sind unglaublich beeindruckend. Es geht immer nochmal größer und breiter! Das faszinierende an ihnen ist, dass sie schnurgerade nach oben wachsen. Gefühlt sind die jungen Bäume genauso hoch wie die alten Bäume. Nur das die alten Bäume einfach nur noch in die Breite wachsen. Sie ernähren sich wohl hauptsächlich über die Wurzeln. Das erklärt auch warum sie so wenig Äste haben und dann auch noch nur super kleine Blätter dran.
Unser Weg führt uns heute an die Westküste. Wir wollen die vom Holzkahlschlag übrig gebliebenen Kauri-Bäume sehen. Auf dem Weg halten wir an der Küste noch an einem wirklich schönen Lookout auf eine Bucht mit wunderschönen Stränden.

31 March 2018

Wir fahren auf einen Campingplatz ganz in der Nähe. Wir haben Glück, trotz Ostern haben sie noch einen Platz für uns. Der Campingplatz liegt auf einer kleinen Insel. Hier leben zwei Kiwis, einer der Gründe warum wir hergekommen sind. Wir versuchen abends unser Glück. Nur leider finden uns die Mücken schneller als wir die Kiwis. Am nächsten Tag sehe ich erst die richtigen Ausmaße... 20 Stiche am linken Oberschenkel. 😑 Allerdings bekommen wir noch schöne Blicke auf den Vollmond.
Ich möchte trotz Ebbe noch in den Mangrovenwald fahren. Blöderweise halt auch gegen den Wind. Aber wir geben uns Mühe und schaffen es bis zum Wasserfall. Anstrengend und leider nicht sehr spektakulär. Doch wir finden noch was cooles: einer der Anwohner hat über der tiefsten Stelle im Fluss eine Sprungplattform in den Baum gebaut. Zack Zack ist Daniel oben und macht seinen Backflip in den Fluss! Sehr graziös! 😁
Wir wagen einen letzten Versuch: wir gehen tatsächlich noch mal paddeln. Diesmal in der wunderschönen Bay of Islands. Die Wolken hängen tief, von den Inseln sieht man nicht viel. Aber es ist windstill und das Wasser spiegelglatt. Wir wollen in eine Bucht die uns im Verleih empfohlen wurde. Nach einer Stunde mach ich doch Mal das GPS an, wir sind einfach doppelt so weit gefahren in der angegeben Zeit. Wir sind also irgendwo in der Kajak-Verbotszone (wir haben uns schon gewundert warum die uns nichts von den Steinen direkt unter der Wasseroberfläche gesagt haben 🤣). Hier finden wir eine Bucht die von Klippen umgeben ist und mittlerweile haben sich die Wolken auch komplett verzogen, perfekt also für einen FKK Strandtag! Nach dem Mittagessen fahren wir langsam mit Rückenwind zurück. Nur leider dreht der Wind und wir müssen die Hälfte der Strecke gegen den Wind ankämpfen. Aber mit einem starken Mann im Boot ist das überhaupt kein Problem! 😁😁

30 March 2018

Heute gehen wir Strand-hoppen. Wir fahren von Bucht zu Bucht und bleiben wo es uns gefällt. Also da, wo wir alleine sind.^^ In der ersten Bucht stehen ein paar Ferienhäuser, aber am Strand sind wir alleine. Hier stehen wir im Schatten eines riesigen und sehr beeindruckenden Baumes. Ein perfekter Ort um gleich noch Mittag zu essen.^^ In der nächsten Bucht sind uns zu viele Menschen, daher geht's weiter. Wir finden eine eher kleine süße Bucht die von Lavagestein umgeben ist. Da das Wasser so klar erscheint, gehen wir schnorcheln, sehen aber nix. Wir genießen noch ein wenig die Wellen, die gegen das Lavagestein brechen bevor es zur Bay of Islands geht. Auf dem Weg dorthin fahren wir an weiteren teuren Ferienhäusern vorbei. Wir sind ein bisschen beeindruckt, dass die Kiwis sogar mit Heli hierher über Ostern anreisen.^^
Wir fahren früh um sieben nochmal zum Ausguck. Aber wir haben kein Glück, die Sonne geht hinter den Wolken auf. Daher genießen wir unser Frühstück einfach an unserer ruhigen Bucht.

29 March 2018

Der Zucker im Bauch beflügelt uns, wir gehen die Gegend erkunden und finden einen schönen Lookout. Man hat einen schönen Blick über den Pazifik und die Küstenlinie. Hier in dieser Bucht stehen die wirklich teuren Ferienhäuser den Aucklander, zusammen mit ihren Booten im Jachthafen.^^
Es geht weiter in den Norden. Doch vorher wollen wir noch ein paar Dinge für nächste Woche in Indonesien buchen. Daniel findet super Spar-Angebote, daher können wir uns in die schönen Hotels einbuchen, wunderbar. 😁 Nach einer zweistündigen Fahrt erreichen Whangarei, der einzige Ort im Northland, der freie Campingplätze anbietet. Unserer liegt in einer kleinen geschützten Bucht und ist wirklich schön. Wir genießen die Sonne und unterhalten uns mit einheimischen Campern. Sie stellen viele Fragen, schenken uns aber auch eine Traube Weintrauben aus eigenem Anbau.

28 March 2018

Wir stehen früh auf, denn wir wollen den Sonnenaufgang am Strand beobachten. So schön wie erwartet wird es leider nicht, aber wir starten früh in einen schönen Tag. 😁 Gestern ist uns aufgefallen, dass Daniel seine zweite Badehose nicht dabei hat. Außerdem wollen wir noch schöne Postkarten von der Coromandel kaufen. Daher fahren wir in den nächsten Ort. Ein richtiger Sommerurlaub-mit-Strandpromenade-Ort! Wir finden eine tolle Badehose im Surfershop mit einer Verkäuferin die ein paar Worte Deutsch spricht. Im Sushiladen wollen sie uns die große Platte nicht verkaufen, die ist nur für vier, als ob! Daher gibt es Fish & Chips... Naja. Eine lange Fahrt steht uns bevor, wir wollen durch Auckland und noch weiter in den Norden. Ich bin wirklich begeistert, dass sie hier eine richtige Autobahn haben! Wir finden einen schönen Campingplatz (in der Nähe von Auckland alle teuer) direkt am Wasser in einer kleinen süßen Bucht. Hier können wir auch endlich wieder Pilates (in der Dämmerung) machen.^^

27 March 2018

Wir konnten gar nicht aufhören zu fotografieren und zu filmen! Je höher die Flut kommt, desto lustiger wird es die Leute dabei zu beobachten wie sie den Strand verlassen. Wir lassen einfach unsere Badesachen an und Daniel nimmt die Rucksäcke über den Kopf. :) Was für ein herrlicher Strandtag, und wie braun wir geworden sind!!
Für heute ist gutes Wetter angesagt. Und der Wetterbericht ist wirklich nah dran, es ist ein wunderschöner Tag! Wir schlafen ein bisschen aus und fahren zum Strand. Hier ist die berühmte Cathedral cove der Nordinsel. Es gibt keinen Parkplatz in der Nähe, man muss noch ca eine halbe Stunde laufen. Aber es lohnt sich so! Direkt am weißen Sandstrand ist in den Felsen eine riesige Höhle zum Nachbarstrand. Dort kommt man aber nur hin, wenn man durch knie-tiefes Wasser geht. Einfach unglaublich schön ist dieser Ort: weiße Felsen, feiner Sandstrand, grüne Palmen und Farne und so unglaublich klares und angenehm warmes Meerwasser.

26 March 2018

Ich habe keine Lust mehr auf Auto fahren und will einfach nix machen. Daher muss ganz schnell ein Campingplatz her. Wir finden einen, der etwas abseits gelegenen ist. Ein soo wunderschöner Platz, so viel Liebe im Detail. Endlich mal Blumenbeete und schattenspendende Bäume. Wir genießen die Sonne und schreiben unsere Postkarten weiter. Zu mir kommen noch zwei kleine Katzen. So süß! Die eine sieht so richtig aus wie ein kleiner Fuchs. Die Besitzerin schenkt uns zwei einheimische Früchte, wir sollen sie morgen essen. Und vor allem sollen wir heute Abend noch zum Hot Water Beach fahren! Was ein kostbarer Tipp! Wir können im Mondlicht in einem warmen Wasserloch direkt am Strand liegen. Es fließt ständig heißes Wasser nach und die anderen Touris sind auch ganz ruhig. Es war sooo unglaublich schön unter funkelnden Sternen im glasklaren Meer baden zu gehen. Auf jeden Fall eines meiner absoluten Highlights des Urlaubs!
Wir haben Kaiserwetter auf der Coromandel. Durch den Wind ist es aber so kühl, dass wir es am Strand eher nicht gemütlich finden. Auf dem Weg an die Ostküste kommen wir an einem kleinen süßen Wasserfall mit glasklarem Wasser vorbei. Hier sind wir alleine, daher nutze ich die Chance und gehe baden. 😊 Es ist zwar Arsch kalt, aber es lohnt sich.
Wir sind mal wieder etwas flotter beim Abstieg. 😁 Wir wollen noch den Sonnenuntergang von der Coromandel Halbinsel erleben. Also heißt es aufs Gas drücken und einen schönen Platz für die Fotos finden. Der Plan geht auf und wir können einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten und fotogragieren. Am nächsten Campingplatz bekommen wir noch fünf Dollar pro Person Rabatt. Warum? Weil wir so spät sind? Weil wir den Eindruck gemacht haben vielleicht doch noch weiter zu fahren? Egal, der Platz liegt schön direkt am Meer und wir können duschen gehen. :)

25 March 2018

Nach einem so aufregenden Vormittag braucht man eine kleine Erholung. Ich finde eine gemütliche 45 Minuten Tour zu den größten Wasserfällen der Nordinsel. Pustekuchen. Am Ausguck sieht man nix, also Zack bis nach ganz oben bitte. Also in nicht-Wandersachen den steilen Weg hoch hinauf.^^ Der Ausblick ist gigantisch. Wir bleiben lange und machen ein kleines Fotoshooting. Sparky fliegt auch noch ein bisschen herum. Ist schon verrückt, wie es fünf Meter weiter vorne einfach 100m gerade runter geht.
Endlich sind wir wieder in Mittelerde! Diesmal aber richtig!! Wow wir finden keine Worte dafür. Es ist noch viel besser als im Film. Noch größer, noch echter. Es sind teilweise Stellen nach Beschreibungen im Buch gebaut worden, die im Film gar nicht vorkommen. So viel Liebe zum Detail. So viele schöne Dinge. Fünf Gärtner kümmern sich hier um die Gärten, auch wenn viel aus Plastik ist.^^ Wir gehen von Hobbithöhle zu Hobbithöhle und sind einfach nur begeistert! Jeder Vorgarten ist anders gestaltet. Weiter oben auf dem Hügel kann man eine Höhle betreten. Die Tour endet im Grünen Drachen, dem Wirtshaus im Auenland. Hier gibt's ein Bier für jeden. Wir nutzen die zusätzliche Zeit um die Mühle am See in Szene zu setzen. Auf dem Weg zurück spiegelt sich das Auenland nochmal in den kleinen See, was für toller Anblick! Ganz klar eines unserer schönsten Erlebnisse in Neuseeland!

24 March 2018

Die Thermalbäder sind soo schön warm, dass wir einfach nicht raus wollen... Naja wir verpassen die Dämmerung und sind erst in stockdunkler Nacht zurück bei den Redtrees. Da es in Strömen regnet kaufen wir, so kurz vor Ende der Neuseeland-Reise, auf dem Weg doch noch schnell einen Regenschirm. Zurück im Stadtpark kann man auf ca 10m Höhe über Holzbrücken von Baum zu Baum laufen. Der Regenschirm war bitter nötig. Trotzdem macht meine Kamera irgendwann nicht mehr mit. Daher fotografiere ich mit meinem Handy weiter. Dabei entdecke ich dann tatsächlich den Pro-Modus der Kamera.😂 Jetzt kann ich endlich den Weißabgleich selbst einstellen. Oh man. Die Lichter sind echt wunderschön. Durch den Regen und den Nebel bilden sie in der Luft in alle Richtungen Strahlen, von den Lampen weg.
Mit der gewonnenen Zeit fahren wir in den "Stadtpark" von Rotorua. Hier gibt es bis zu 72m hohe und 1200 Jahre alte Redwoodtrees. Unglaublich. Ein ganzer Wald davon und man sieht die Bäume nur, wenn man den Kopf ganz weit in den Nacken legt. Wir machen eine zweistündige Wanderung durch den Wald und genießen den Anblick dieser Giganten. Es regnet zwar ab und zu, aber unten kommt nicht viel an. Wir wollen später im Dunkeln wieder herkommen um die Lichter zu sehen. Jetzt brauchen wir erstmal eine Dusche und unsere Vorräte sind auch leer. Aus der Dusche wird dann Dank Studentenrabatt der Besuch eines Schwimmbades mit (natürlich, in dieser Gegend) Thermalbädern.
Auf den Tipp von Jonas und Roberto hin, fahren wir morgens zum Lady Knox Geysir. Wir wussten nicht, dass man die Tickets vorher kaufen muss, aber die Frau am Parkplatz war so lieb und hat gesagt, dass wir das auch noch nach der Vorstellung machen können. Man schüttet hier Lauge in den sauren Geysir um die Oberflächenspannung herabzusetzen und ihn damit zum Ausbruch zu bringen. Das funktioniert wunderbar. Erst blubbert er ein bisschen und dann gibt es eine ca 8m hohe Fontäne, die sehr langsam kleiner wird. Es bleibt also genug Zeit für Fotos und Selfies aus allen Perspektiven. Als wir später die Eintrittspreise für den gesamten geothermalen Park sehen, entscheiden wir uns doch dafür, das Geld lieber in Mitbringsel umzusetzen.^^

23 March 2018

Wir schlafen länger als die Check-Out Zeit des Campingplatzes ist. 😂 Aber was soll man machen, es geht zurück in den Alltag: Camper packen und das nächste Ziel ansteuern. Wir wollen uns eine Eisenbahn-Spirale angucken, aber es ist ein Reinfall, man sieht nix. In der nächsten Stadt gehen wir ordentlich indisch essen, das haben wir uns jetzt wirklich verdient! Das Wohlfühlprogramm geht weiter: am Nachmittag erreichen wir den Hot'n'Cold Platz. Hier fließt ein warmer Thermalwasser-Bach in einen normal temperierten Bach. Je nach Geschmack setzt man sich in der Mischzone weiter nach heiß oder kalt. Direkt nebenan liegt der größte Schlammpool Neuseelands. Hier blubbert das heiße Gas in einem 40m im Durchmesser großes Schlammloch an die Oberfläche. Man könnte ewig zu sehen, aber die Tage werden kürzer und wir wollen noch im Hellen ankommen. Tatsächlich sind wir abends alleine auf einem kostenlosen Campingplatz, der direkt am See liegt. Diese Ruhe in der Nebensaison ist so wunderschön!

22 March 2018

Der letzte Tag ist nochmal genauso beeindruckend wie die zwei davor. Der Fluss hat etwas mehr Wasser und die Schlucht wird noch enger. Wir hatten erst befürchtet, dass ab jetzt Farmland kommt, da der Campingplatz in einem sehr weitem Tal lag. Es fängt wieder heftig an zu regnen, umso mehr freuen wir uns auf die warme Dusche abends. Und dann passiert etwas ganz Seltsames. Mit uns zusammen wird ein Pärchen in unserem Alter abgeholt. Erst das normale Bla Bla: wo hat es euch gut gefallen, wo sind eure Geheimtipps. Zurück am Auto gibt es noch Kaffee und Kuchen. Die zwei haben Forst in Ingolstadt studiert und bleiben am Ende zum Abendbrot. Wir schaffen es einfach nicht aufzuhören zu reden.^^ Jedes Mal wenn sie gehen wollen beginnen wir mit einem neuen Gesprächsthema und wir setzen uns wieder hin.😂

21 March 2018

Die Brücke selbst ist schon irgendwie lustig. Mitten im Regenwald über einer tiefen Schlucht steht eine Brücke die besser ist als die Hälfte der Brücken auf der Südinsel. Tatsächlich führt heute ein Wanderweg über die Brücke, also ist sie nicht ganz umsonst gebaut worden. Mittlerweile hat es aufgehört zu regnen, daher können wir schöne Bilder machen. Zurück am Kanu genießen wir die letzte Stunde Fahrt zum Campingplatz, so ganz ohne Dauerregen. Der Campingplatz ist sehr schön, es ist gleichzeitig ein Versammlungsort von Maoris. Die anderen jungen Leute laden uns ein mit in der Hütte zu schlafen, da kein Doc-Personal vor Ort ist. Wir sind froh über den trockenen Schlafplatz, auch wenn die anderen sich für 6:30 Uhr den Wecker stellen.
Morgens ist der Himmel zwar verhangen, aber der Hüttenwirt sagt, dass es gegen Nachmittag besser werden soll. Noch bevor wir das Zelt abbauen können, fängt es an zu regnen. Geil, nicht. Kaum sitzen wir im Kanu schenkt uns der Wettergott eine kleine Fotopause bevor es richtig heftig anfängt zu regnen. Aber die Ponchos machen ihre Arbeit und wir genießen die extrem schöne Landschaft. Wir haben sogar das Gefühl, dass der Fluss ein bisschen schneller ist mit dem Regenwasser.^^ Unseren ersten Stop machen wir an der Bridge to nowhere. Die größte Herausforderung ist ganz klar das Ein- und Aussteigen über einen glitschigen nassen Stein ohne Möglichkeiten sich festzuhalten. Die anderen von gestern seid aber schon da, also bekommen wir das auch hin! Glücklicher Weise geht alles gut und keiner fällt ins Wasser. Wir gönnen uns einen kleinen Snack bevor wir den halbstündigen Weg durch den Wald antreten.

20 March 2018

Dieser Fluss ist so beeindruckend! Außer uns treffen wir noch ein weiteres Pärchen im Kanu und zwei Jetboote von DOC-Mitarbeitern. Ansonsten sind wir den Vormittag alleine und genießen die Stille. Sparky darf in diesem engen Canyon auch ab und zu fliegen. Beeindruckend ist die Zerstörung durch die Flut letzte Woche. Überall liegt der Schlamm und in den Bäumen hängt Gestrüpp. Die kleinen Bäche die links und rechts in den Fluss münden, kommen selbst aus riesigen Schluchten. In und vor diesen Schluchten liegen die fetten Baumstämme und Massen an Geröll. Es ist wunderbar zu sehen, wie ein Fluss aussieht, wenn man ihn ganz Natura lässt. Gegen 17 Uhr erreichen wir unseren Campingplatz. Wir fahren weiter als ursprünglich gebucht, da heute vom Wetter her der beste Tag sein soll. Es ist gar kein Problem, der Hüttenwirt freut sich darüber, dass mehr Leute da sind. Wir können abends noch einheimische Fledermäuse beobachten, die sollen wohl mega selten sein!
Nach einem Tag Wäsche waschen, in der Sonne liegen, einkaufen und Tonnen packen geht es endlich los: unser großer Kanu-Trip steht an! Halb acht geht es los, wir sind diesmal die Einzigen. Unser Guide erzählt viel und wir können endlich unsere Fragen, die sich fünf Wochen angesammelt haben, einem Einheimischen stellen. Er selbst sieht es auch so, dass das Farmland dem Land nicht gut tut. Erst letzte Woche hat es so viel geregnet, dass einige Hänge abgerutscht sind und es eine riesige Schlammflut gab. Wir sind wohl die Ersten, die jetzt wieder über diese Straße abgesetzt werden können. Am Einsatzort geht es schnell und schon sind wir alleine. Nach nicht mal 50 m kommt schon die erste herausfordernde Stromschnelle! Wir sind beeindruckt und freuen uns auf den Tag!

18 March 2018

Am höchsten Punkt machen wir unsere Mittagspause. Es ist zum Glück nicht mehr ganz so kalt. Hier beginnt der herausfordernste Teil des Weges. Der Abstieg. Jeden Tag laufen mehrere Hundert Touristen rüber, der Abstieg besteht demnach lediglich aus einer Sandrutsche. Ich habe da keine Lust drauf und jogge im Schneewanderweg-Stil runter. An den Seen wird es ganz plötzlich hell und die Wolken lösen sich auf. Wir haben eine wunderbare Sicht über Mordor mit seinen dampfenden Steinen und lebensferner Landschaft. Wir machen unglaublich viele Bilder, denn die Farben sind der Wahnsinn. Der Abstieg ist relativ langweilig wieder über Holzplanken, aber mit schönem Ausblick. Wir gucken an einem Wegweiser auf die Uhr: wir haben 30 Minuten für einen 45-Minuten-Weg, wenn wir den Bus bekommen wollen, anstatt eine Stunde zu warten. Die Entscheidung ist einfach: wir joggen, obwohl der Weg voller Touris ist. Und wir bekommem unseren Bus! Juhuuu!
Wir müssen früh aufstehen, schon pünktlich um sieben geht's mit dem Touri-Bus los. Wir werden am Startpunkt des Tongariro-Crossings abgeworfen und laufen sofort los. Die Sonne versteckt sich noch hinter dem Berg, es ist kalt und der Weg beginnt eben. Also machen wir Tempo. Der Weg ist nicht überfüllt, aber voll. Jeder macht immer sofort Platz, (auch wir) daher können wir in unserem Tempo gehen. Die Lavalandschaft erinnert mich sehr an Lanzarote. Hier wächst nur Heide und ein bissl Grass. Mit dem Gegenlicht der Sonne ein Bild wie von einem anderen Stern. (Oder halt Mordor^^) Der Weg wird steiler, man steigt auf den ersten Grad auf. Oben pfeifen die Wolken herüber, dementsprechend bleibt es kalt. Es sieht wahnsinnig mystisch aus. Die Sicht liegt jetzt bei ca 10m. Je weiter wir laufen, desto dichter werden die Wolken und desto kälter wird es. Handschuhe wären schon schön gewesen... Wir stehen am Abgrund und gucken hinab ins Wolkental. Ich sehe nur Steine, direkt vor mir.

17 March 2018

Auch heute lassen wir es eher ruhig angehen. Einkaufen, Tanken und in Richtung Tongariro Nationalpark fahren. Auf dem Weg liegen heiße Quellen die wir uns nicht entgehen lassen. Ein kleiner Spaziergang führt uns zu blubbernden Seen und Schlammlöchern. Sieht ein bisschen wie der Ursprung der Nutella aus!^^ Wir nutzen die Gelegenheit und gehen dort auch direkt im Thermalbad im Privatpool baden. Was für eine Entspannung im warmen Wasser rumzuliegen! Für morgen ist eine Ganztageswanderung geplant. Wir wollen früh am Campingplatz sein um einen guten Platz zu bekommen.

16 March 2018

Ein Ruhe-Tag steht an. Ich brauche ihn aber auch dringend, da ich mit so vielen Eindrücken voll bin, dass ich das Gefühl habe, jetzt geht nix mehr rein. Morgens eine kurze Fahrt nach Taupo. Hier können wir unsere Füße in der heißen Quelle direkt am See baden. Wir brauchen dringend eine Spark Station und bleiben eine Weile. Ganz um die Ecke ist noch ein botanischer Garten den wir uns angucken. Aber wirklich schön ist er nicht. Immerhin hat man einen schönen Blick auf den See. Nach dem Mittagessen steht noch ein Wasserfall an. Er ist wirklich beeindruckend! Immer wieder dieses türkiese Wasser! 😍 Auf dem Parkplatz sieht man mal wieder den Unterschied zwischen unserem kleinen Camper und einem richtigen Wohnmobil. Unser Weg führt uns gegen Abend wieder zu einem kostenlosen Campingplatz. Allerdings ist er mitten im Wald und eher beängstigend als schön. Ein bisschen Schweden Feeling kommt da auf.^^

15 March 2018

Auf den Reifen geht es Flussabwärts. Hier haben sie ein paar Stromschnellen eingebaut. Die erste sieht man noch, die zweite kommt eher überraschend! Weiter geht es zu Fuß. Hier müssen wir uns durch ziemlich viele enge Stellen quetschen. Gut, dass ich so klein bin! Aber auch Daniel kommt überall gut durch! Nach so viel Anstrengung Bedarf es einer Pause. Kat hat Schoki und heißen Tee für uns dabei, jummy! Daniel tropft sogar aus 60m Höhe ein bisschen Frischwasser in den Becher.^^ Wir müssen den Weg zurück zum Ausgang finden, also Flussaufwärts zurück waten. Das ist schon ganz schön anstrengend und mir wird ordentlich warm. Daher bin ich wohl die Einzige die sich am Ende komplett ins Wasser legt. Doch das war's noch nicht! Wir müssen aus dem Loch noch wieder rausklettern! Das geht zum Glück sehr gut weil der Sandstein von dem Fluss schön in Schuppen geschliffen wurde. Oben angekommen werden wir mit einer heißen Dusche und einer warmen Suppe belohnt!
Los geht's zum Black Water Rafting! Als erstes werden wir dick in Neopren gepackt. Damit nicht alle gleich aussehen, bekommen wir bunte Schlabberhosen im Hippie-Style. Wir sind begeistert! Nach einer kurzen Einführung geht's auch schon los -"abseiling" wie die Neuseeländer sagen! Wir dürfen uns selbst 30m tief in die Schlucht abseilen. Unten gibt's Reifen und weiter geht's auf einem unterirdischen Fluss bis in eine Höhle voller glowworms. Wir machen die Lampen aus und bewundern den Sternenhimmel... Kat zeigt uns die Fangmethode der Würmer noch vom Nahen. Doch das ist nicht alles! Direkt daneben schwimmen diese neuseeländischen Aale, hier zum Glück nur ca 60cm lang. Auf den Reifen geht es wieder Flussabwärts, vorbei am Einstieg und weiter ohne Helmlicht ins Dunkel der Höhle.

14 March 2018

Kurzerhand entschließen wir uns zu einer Wanderung auf den Vorberg. Keine 5 Minuten gelaufen, befinden wir uns wohl auf dem Taranaki-Holzweg?^^ Hier ist tatsächlich der gesamte Weg auf den Gipfel mit Holzlatten versehen worden! So brauchen wir eben nur 1,5h statt den angegebenen 2,5h. Und das ist gut so! Oben angekommen (übrigens Foto-Lokation Nr.1 des Mt Taranaki laut Google) verziehen sich die Wolken für fünf Minuten. Wir haben Glück, denn ein französisches Pärchen kann Bilder von uns machen. Leider können wir keine Spiegelung vom Berg im Teich sehen, da es zu windig ist. Schnell ist alles vorbei: dicke fette Regenwolken kommen von der anderen Seite des Berges hoch. Uns egal, wir haben die besten Bilder vom Mount Taranaki im Kasten! Wir legen einen kurzen Sprint die Treppen wieder runter ein und essen am Van noch. Das haben die einheimischen Hühner direkt mitbekommen und belagern uns in der Hoffnung etwas abzugreifen.^^
Bei so schönem Wetter wollen wir unser Glück nochmal probieren. In der Nähe liegt ein See, von dem unsere Broschüre einen wunderschönen Bergblick verspricht. Und tatsächlich! Wir warten ca eine halbe Stunde und tadaaa, er liegt fast wolkenfrei vor uns!! Wir machen jede Menge Bilder und sind heiß auf mehr!
Der Morgen beginnt spektakulär mit einem Frühstück am Meer. Die Sonne strahlt wie verrückt und verspricht einen schönen Tag. Die kostenlosen Campingplätze auf der Nordinsel sind echt der Wahnsinn!

13 March 2018

Wir fahren über New Plymouth ein Stück weg vom Berg zu einem kostenlosen Campingplatz direkt am Meer. Hier scheint wieder die Sonne und wir können den schwarzen Sandstrand genießen. Ein wenig später beobachten wir in aller Ruhe wieder einmal einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Wir werden von dicken Wolken am nächsten Morgen begrüßt und wissen nicht so recht was wir machen sollen. Für den ganzen Tag ist schlechtes Wetter angesagt. Also fahren wir auf gut Glück um den Berg herum. Nach nicht mal zehn Minuten ist plötzlich alles blau über uns. Die Wettervorhersage wurde wohl wieder von der Urlaubsvertretung gemacht... Naja, wir freuen uns und fahren direkt zum Berg. Ein paar Kilometer weiter gibt es Sümpfe von denen man einen schönen Blick haben soll. Wir hoffen auf eine gute Foto-Lokation und fahren hin. Der Weg geht wieder durch diesen wunderschönen Urwald und entschädigt den nicht so wirklich vorhandenen Sumpf.^^ Wir fahren hoch hinauf auf den Berg. Hier können wir die Aussicht genießen und wandern ca eine halbe Stunde zu einem Skigebiet. Der Blick zur Bergspitze bleibt allerdings in den Wolken verborgen.

12 March 2018

Es ist zwar schon spät, wir entscheiden uns aber trotzdem noch den langen Weg bis zum Mount Taranaki zu fahren. Die Fahrt verläuft durchgehend auf dem Highway, der hier auf der Nordinsel den Namen auch verdient hat. Daher sind wir relativ fix unterwegs und ganz plötzlich, von einer Anhöhe aus kann man den wunderschönen Vulkankegel sehen. Er ist noch klein, aber es ist einfach beeindruckend wie er da in dem flachen Land ganz alleine rumsteht. Es ziehen ganz schwache, sehr hohe Wolken auf und sorgen für einen spektakulären Sonnenuntergang. Es sieht so aus als lasse der Vulkan den Himmel brennen. 😍
Nach einer weiteren halben Stunde erreichen wir unser Ziel, der nächste Drehort. Schnell merken wir, dass es sich um denselben Fluss handelt an dem wir auch Pause gemacht haben. Hier wurden Filmszenen am Anduin River gedreht. Die Stelle ist wirklich unglaublich. Ein enges tiefes Tal und unten der kleine Fluss. Wir stehen oben auf der Brücke und staunen einfach nur. Sparky darf sogar Mal unter der Brücke durchfliegen und uns beim überqueren filmen.
Es fühlt sich so an, als ob wir den ganzen Tag fahren. Eigentlich ist es nur eine zwei Stunden Fahrt laut Google. Aber wir halten erst etwas länger an der Spark Station und fahren dann einen kleinen Abstecher zur billigen Tankstelle. Da wir langsam Hunger bekommen, halten wir an einem wunderbaren Picknick Platz, der bei den Kiwis offensichtlich ziemlich beliebt ist. Hier sieht man sehr gut den Unterschied zwischen uns und deren großen Wohnmobilen. Um den Platz schlängelt sich ein Fluss, der riesige Steilwände freigelegt hat. Es sieht wirklich phantastisch aus!
Wir fahren abends noch zu einem Free-Campingplatz so mitten im Nirgendwo. Hier werden wir davon wach, dass eines der Schafe ziemlich laut neben unserem Campervan sein Gras kaut! Daher nennen wir den Ort nur noch Sheep-Campground. Dank des frühen Weckers erleben wir hier einen wunderschönen Sonnenaufgang im Nebel über der Schafweide.

11 March 2018

Das Herr der Ringe Fieber geht weiter! Nur ein paar Minuten hinter Wellington liegt der Drehort von Bruchtal. Es geht hierbei hauptsächlich um die Bäume, denn die Schlucht und die Bäche wurden im Fjordland gedreht und als Hintergrund eingefügt. Sie haben hier Schilder aufgestellt die einen die Dreharbeiten nachvollziehen lassen. Und das tollste: sie haben den Torbogen, durch den die Gefährten Bruchtal verlassen, in klein nachgebaut und stehen lassen. Wunderbar!
Gestärkt fahren wir in den Süden der Stadt. Hier befindet sich das Filmstudio der Herr-der-Ringe-Filme. In den Weta-Caves kann man nicht viel sehen, doch das was ausgestellt ist, ist super! Gimmlis Axt, ein Hobbit-Helm, einige Original-Rüstungen, ein Doku-Film über die Entstehung der Filme und vieles mehr! Wir bleiben bis sie schließen.^^
Nach so viel Museum brauchen wir eine Stärkung. Sushi natürlich! Jummy!
Heute steht noch mehr Wellington auf dem Programm. Sonntags ist die Stadt mega voll und wir sind froh einen Parkplatz beim Museum zu bekommen. Das Museum selbst ist der Wahnsinn. So etwas haben wir noch nie gesehen. Allerdings hat es wohl auch schon den ein oder anderen Preis abgesahnt. Zusätzlich ist es kostenlos, aber bei Parkgebühren von 4 NZ$ pro Stunde finden wir das ganz gut. Wir gehen in die Meer und Natur Ausstellung. Hier haben sie einen Riesenkalamari, den ein Forschungs-Fischerboot aus der Tiefsee geangelt hat, ausgestellt. Dies ist weltweit einmalig. Wir erfahren auch noch mehr über unsere Buckelwale. In der Ausstellung über die Veränderung Neuseelands nach Ankunft der Weißen sind wir noch geschockter als vorher... Mal eben den Urwaldes abbrennen damit die Schafe Gras fressen können...

10 March 2018

Als wir am Campingplatz ankommen, ist es bereits dunkel. Die Sterne leuchten so hell, dass Daniel sie unbedingt noch einfangen möchte. Wir bekommen Hilfe von einem netten anderen Deutschen und sind selbst auch noch mit drauf. Wir klettern extra auf den Van und er leuchtet uns kurz mit der Stirnlampe an während die Kamera belichtet. Dank der Sterne ist es nachts aber auch mega kalt!
Kaum sind wir raus aus der Klimaanlage geht es mir am nächsten Drehort etwas besser. Direkt in Wellington selber ist ein Hügel, ein Stadtpark. Hier sind die Hobbits auf die Straße runter gerutscht und mussten sich unter der Wurzel eines Baumes vor dem schwarzen Reiter verstecken. Die Wurzel war hinzugefügt worden, den Rest erkennt man wunderbar wieder!
Nachm Ausschlafen geht's nach Picton zur Fähre. Wir haben Glück und dürfen im Schatten eines Pferde-LKWs warten. Auf der Fähre bekomme ich leider Hals- und Kopfweh, daher übernimmt Daniel die Aufgabe die wunderschöne Landschaft zu fotografieren während ich einen Rettungs-Cappuccino trinke.

9 March 2018

Da wir für heute keine Fähre mehr bekommen haben, ändern wir unseren Plan und fahren in die Sounds. Hier folgen wir einer sehr kurvenreichen Straße entlang des Sounds. Und wir haben Glück: wir sind ganz alleine auf dem Campingplatz! Wir parken direkt am Strand und kochen unseren gerade gekauften Fisch. Echt super lecker!
In diesem Fluss sind die Hobbits in ihren Fässern vor den Orks geflohen. Es ist so eindrücklich, dass man es sofort erkennt! Leider ist das Licht nicht so optimal.
Heute werden die Akkus wieder aufgeladen! Aber irgendwie heißt das trotzdem früh aufstehen. Wir haben so viel Wäsche, dass wir heute zwei Maschinen waschen. Wir sind auch die ersten und bekommen alles gewaschen. Da der Trockner nicht wirklich funktioniert, muss unsere Wäscheleine wieder her. Rund um Nelson sind jede Menge Parks die sich dafür eignen.😁 Hier können wir auch noch an einem Seil in den Fluss springen, einfach herrlich! Weiter geht's: Fähre buchen, einkaufen und ab zum nächsten Drehort auf dem Weg zum Campingplatz.

8 March 2018

Mitten in der Nacht wechseln wir den Standort unseres Zeltes. Unser wunderschöner Platz in der ersten Reihe mit Strandblick hat leider den Nachteil, dass die Wellen sich ziemlich laut auf dem Strand brechen. Erst Kayak fahren, dann selber laufen! Wir durchqueren den dicht bewachsenen Urwald und die wunderschönen Sandstrände. Wir sind froh, dass es nur heute ist, denn die Rucksäcke sind doch schwerer als erwartet. Bevor wir abgeholt werden, können wir noch ein wohlverdientes Bad in der Cook Street genießen. Das Lustigste am ganzen Trip kommt jetzt: ein kleines Motorboot holt uns ab. Samt 10 anderer Urlauber und deren Kayaks. Wir werden ordentlich durchgerüttelt und richtig nass. Aber es macht einfach unglaublich viel Spaß!
Es ist so weit: Heute steht unsere im November gebuchte Kayak-Tour an! Wir bekommen eine sehr ausführliche Einführung von einem leider eher durchschnittlich motivierten Mitarbeiter. Währenddessen fängt es auch noch an zu regnen. Wir sind also schon nass, bevor wir überhaupt im Kayak sitzen ... Gegen halb elf lässt er uns fahren und wir bekommen sofort eine Welle einmal von vorn nach hinten übers Boot. Das Wellenreiten macht trotz Regen Spaß und unsere Laune bessert sich! Bei der Seehund-Kolonie beobachten wir die Kleinen wie sie über die Felsen hüpfen. Da es immer noch regnet gibt es keine Bilder.^^ Gegen 14 Uhr erreichen wir unseren Strand und bauen das Zelt im nachlassenden Regen auf. Der Strand ist der Wahnsinn. Wir müssen das Boot eine Bucht weiter abgeben, daher fahren wir wieder los und können sogar Sparky noch fliegen lassen. Statt den direkten Rückweg zu nehmen machen wir noch einen Ausflug in das Wattenmeer der Nachbarbucht.

6 March 2018

Wir haben noch ein paar Stunden Zeit ehe die Straße geöffnet wird und wir die Golden Bay verlassen. Wir fahren zu einer Lachsfarm. Hier darf man seinen Lachs selbst fangen und danach direkt essen. Nachdem wir uns das Angelwerfen selbst beigebracht haben, sehen wir eigentlich ganz gut dabei aus.^^ Es dauert aber noch etwas bis wir verstehen, dass die Fische auf den Platscher, wenn der Köder die Oberfläche durchbricht, reagieren. Jetzt geht es ganz schnell und Daniel hat den ersten Fisch an Land geholt. Wir müssen ihn selbst töten, das ist übel. Trotz meiner Gegenwehr halte auch ich die Angel weiter ins Wasser. Tatsächlich beißt bei mir auch ein Lachs richtig in den Köder! Einen Fisch lassen wir räuchern und packen ihn für später ein. Den anderen verspeisen wir sofort Sashimi mit Sojasauce. Sehr lecker!
Unser vierter Jahrestag beginnt mit einem spektakulären Sonnenaufgang. Wir müssen durchs Watt um ein bisschen Wasser mit auf die Bilder zu bekommen. Nach einem ordentlichen Frühstück fahren wir zu den Pupu-Springs. Wahnsinn. Ein fetter Fluss beginnt einfach im Nirgendwo! Man kann sehen, wie das Wasser, dass aus den Boden sprudelt, nach oben steigt und höher ist als die umliegende Wasseroberfläche. Es ist das Süßwasser mit der zweit weitesten Sicht unter Wasser. Das Tauchen ist hier seit 2007 verboten. Wir sind trotzdem begeistert von diesem türkiesen Wasser!

5 March 2018

Wir wollen uns noch die andere Seite der Halbinsel ansehen. Wir finden einen süßen Strand direkt neben der Straße. Wir setzten uns mit unseren Stühlen so hin, dass wir die Füße im Wasser haben. Allerdings ist die Ebbe flott und wir faul.^^ In den drei Stunden sind bis auf den Schulbus nur zwei Autos vorbei gekommen. Daher entscheiden wir uns noch mit der Solardusche zu duschen und wieder zu dem Freecamp von gestern zu fahren.
Wir sind bester Laune, denn die Sonne scheint! Morgens fahren wir zu einem der schönsten Strände der Welt. Und auch wir sind der Meinung, dass er diese Bezeichnung verdient hat! Da wir einen längeren Fussweg wählen, sind wir dort sogar alleine. Es ist einfach unglaublich schön wie die Wellen die Felsen umspielen und auf dem feinen Sand auslaufen! Wir gehen zusätzlich den kürzeren Touri-Weg um auch den breiten Sandstrand zu erleben. Am Ende des Tages bemerke ich: ich habe mich verbrannt. Ich habe ich vergessen den T-Shirt Ausschnitt nicht nur vorne sondern auch an den Seiten einzucremen...
Nach der kleinen Wanderung gestern wollen wir heute wieder was Großes angehen! Nur leider waren wir zu blöd alle Meldungen zu lesen. Denn wir stehen erst vor der einen gesperrten und dann vor der anderen gesperrten Straße. Dank des Zyklon Gita ist hier oben ziemlich viel kaputt. Zum Kahurangi Nationalpark gibt es einfach keine Straße mehr. Wir sind frustriert und fahren zur Küste. Hier scheint immerhin die Sonne und neben dem Touristenbüro ist ein Sonntagsmarkt aufgebaut. Wir kaufen spontan Gemüse, Mitbringsel und Bacon Burger für uns. Unsere Laune bessert sich, daher nehmen wir den Weg über die gerade wieder geöffnete Straße in die Golden Bay. Hier machen wir den restlichen Tag nix anderes als in der Sonne zu entspannen. 😁

3 March 2018

Trotz dicker Wolken wollen wir heute im Nelson Lakes National Park wandern! Wir suchen uns eine fünf Stunden Tour aus und los geht's. Nach nur einer Stunde sind wir bereits am Gipfel. Daher lassen wir uns für den Abstieg mehr Zeit und machen auch ein paar Bilder. Man hat einen schönen Blick auf den Rotoiti Lake mit seinen umliegenden bewaldeten Bergen. Die Landschaft hier ist wirklich wunderschön und hat was vom natürlichen Neuseeland. Nur leider sind hier auch viele Sandfliegen. Die sind immer da, wo wenig Menschen leben. Bzw. leben wenig Menschen da, wo viele Sandfliegen sind.😂

2 March 2018

Im Regen geht unsere Fahrt weiter in den Norden entlang dichter Wälder und enger Schluchten. So haben wir uns die Landschaft in Neuseeland schon eher vorgestellt! Zum Glück haben wir Sparky dabei, denn von der Straße sieht man eher weniger. Wir kommen an einem kurzen aber dafür sehr breiten Wasserfall vorbei. Dass das Wasser türkis ist, sieht Sparky besser als wir!
Endlich regnet es wieder! Nach längerem Ausschlafen und ordentlichem Frühstück geht's in die Therme. Sie ist zwar nicht überdacht, wir gehen aber trotzdem rein. Es gibt Becken zwischen 28°C und 42°C, daher stört der Nieselregen nicht wirklich. Die meiste Zeit entspannen wir im 37°C und im 41°C Becken.

1 March 2018

Da die Sonne wie verrückt scheint, legen wir uns dort direkt an den Strand. Die Wellen sind einfach so mega hoch, dass ich mich nicht ins Wasser traue. Es ist wohl auch kalt, denn Daniel bleibt nicht lang. ^^ Am Nachmittag fahren wir weiter zu unserem nächsten Ziel: die Thermalstadt Hamner Springs! Bei unserem leckeren indischen Mandras-Curry reden wir das erste Mal längere Zeit mit anderen Deutschen.
Der Tag beginnt wieder sehr früh. Wir verlassen den Campingplatz um sieben. Daher können wir unser Frühstück beim Sonnenaufgang überm Meer genießen. Gegen acht geht es los. Erstmal bringt uns ein bis zum Boot, dort geht es mit Vollgas raus aufs Meer. Da wir bereits Touri-Boot erfahren sind, sichern wir uns sofort die Plätze oben vorne in der Mitte und haben beste Sicht. Nach nur kurzer Zeit wird der erste Wal gesichtet und alle holen ihre Kamera raus! Wir können ihn lange von sehr nah beobachten bevor er uns seine Schwanzflosse zeigt und abtaucht. 😍 Wir sind mega Happy, wir haben einen Wal gesehen! Doch es geht ganz schnell weiter: der nächste Wal ist aufgetaucht und um ihn herum springen die Delphine. Was für ein tolles Bild! Wir bekommen noch einen dritten und vierten Wal (von weiter weg) zu sehen. Wir sind völlig begeistert von dieser tollen Tour und müssen die Eindrücke erstmal bei einem Cappuccino verarbeiten! 😁 Alle Wale, die wir gesehen haben, sind Pottwale gewesen.

27 February 2018

Wir gehören zu den ersten Wanderern auf dem Gipfel. Schneller als wir waren nur ein Niederländer, ein Kanadier, ein US-Amerikaner und natürlich ein Deutscher. Nach uns kommt noch ein französisches Pärchen, eine lustige bunte Mischung! Die Aussicht ist gigantisch, wir haben klare Sicht auf alle umliegenden Gipfel und einen gegenüber liegenden Gletscher. Später lösen sich die Wolken auf und geben auch den Blick ins Tal frei. Wir beginnen den Abstieg als es oben wirklich voll wird. Er ist nicht annähernd so steil wie der Aufstieg. Wir kommen dem Wasserfall von gestern immer näher, mit jedem Schritt erscheint er größer! Auch die Sonne scheint jetzt stärker und es wird richtig warm! Am Parkplatz haben wir uns unser Fußbad im Fluss verdient! Immerhin wollen wir jetzt noch die 2h nach Christchurch fahren!
Wir stehen richtig früh auf. Eine große Wanderung steht an und wir wollen dem Touristenstrom entgehen. Wir haben am Abend alles vorbereitet, daher sind wir schon um sieben auf dem Wanderparkplatz. Während es langsam hell wird, suchen wir noch nach einer Toilette. Der wirklich steile Aufstieg beginnt. Nach kurzer Zeit verschwinden wir in den Wolken. Es geht durch dichten Wald entlang von Wasserfällen. Teilweise ist der Aufstieg so steil, dass wir richtig Klettern müssen. Nach der Hälfte der Höhenmeter endet der Wald abrupt. Um uns herum hängen immer noch dicke Wolken. Wir laufen trotzdem weiter. Und ganz plötzlich ragen links und rechts die Gipfel aus den Wolken! Auch die Sonne wird heller. Eine wirklich surreale Landschaft bildet sich um uns. Noch ein paar Schritte höher stehen wir über den Wolken. Was für eine tolle Aussicht! Wir kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus! Als weiteres Highlight kommt noch ein zahmes Kea-Pärchen, sie lassen sich brav fotografieren und fliegen weiter.

26 February 2018

Am Arthur's Pass selbst besuchen wir noch den hiesigen Wasserfall, den 131m hohen Devils Punch! Von der Gischt werden wir und Sparky am Aussichtspunkt ordentlich nass! Abends übernachten wir auf einem kostenlosen Campingplatz. Wir verstehen die Welt absolut nicht mehr: wir stellen uns in den leeren vorderen Teil. Eine Stunde später sind wir fast zugeparkt und im hinteren Teil steht immer noch nur ein Auto. Wir parken um und bleiben tatsächlich fast alleine während die sich vorne in Reihen organisieren. Na wenn sie gerne kuscheln...
Der Weg zum Arthur's Pass ist ein ganz besonderer für uns. Wir fahren durch ein fast unberührten Tal. Es ist sehr breit und flach und es schlängelt sich ein sehr breiter Fluss hindurch. Das Besondere ist, dass er, wie alle Flüsse in Neuseeland, nicht begradigt wurde. Wir fragen uns, ob das heimische Inntal wohl auch mal so ausgesehen hat. Als wir in das Seitental abbiegen, wird die Straße doch noch zu einer richtigen Passstraße!
Ein ganz wunderbarer Tag beginnt! Die Sonne scheint und wir haben noch nicht sonderlich viel vor für heute. Wir wollen den Regen in den Bergen aussitzen, um für unsere Wanderung optimales Wetter zu haben. Letztendlich führt uns unser Weg zu einem nahe gelegenen See, der von hohen Bergen umgeben ist. Hier sind wir fast die ganze Zeit alleine. Wir können in Bikini und Badehose die Sonne genießen und am Ende geht Daniel auch noch kurz in dem wirklich kalten See baden.

25 February 2018

Der Tag endet wunderbar mit einem der schönsten Campingplätze: im wilden Garten von Kate! Es gibt die Bio-Eier des Nachbarn als Spiegelei zum Abendessen! 😁
Nachts fängt es an zu regnen. Da wir vorher wussten, dass uns ein Regentag bevor steht, schlafen wir aus. Wir haben heute einige Kilometer vor uns. Zum Mittagessen halten wir neben der ersten Sparkstation seit drei Tagen. Da die Sonne doch noch rauskommt, ändern wir kurzerhand die Pläne und fragen im Infocenter was man hier so machen kann. Ja also fünf Minuten von hier kann man Kiwis angucken, und zwar ziemlich billig! Wir bekommen das erste Mal in Neuseeland Studentenrabatt. Man kann jede Menge Fische und Frösche beobachten und sogar selbst Mini-Hummer mit Steak fangen. Wir sind erfolgreich und machen uns auf zur letzten Station, den Kiwis! Hier sind wir eine halbe Stunde mit den zwei Kiwis alleine und die Kiwi-Dame kommt sogar richtig nah an uns ran. Wir können ihre Augen und ihre Nasenlöcher, an der Spitze des Schnabels, sehen!

24 February 2018

Heute Abend fahren wir zu einem Campingplatz direkt am Meer. Er wurde uns in Wanaka von einer netten Niederländerin empfohlen. Wir sind relativ früh dort und bekommen einen schönen Platz. Die nächsten zwei Stunden liegen wir im Windschatten einer Düne am Strand und genießen die Sonne. Nach unserem Gourmet-Mango-Glasnudel-Salat wandern wir auf den Aussichtsberg. Von hier kann man in der zunehmenden Dunkelheit bis zu den Gletschern gucken. Auf unserem Rückweg hoffen wir auf Kiwis, sind dann aber doch zu müde um uns irgendwo hinzusetzten und zu warten. Allerdings werden wir direkt am Wegesrand mit Glühwürmchen belohnt!
Nach der Stärkung fahren wir zum Gletscher und gucken mal wie nah wir trotz weggespülter Straße kommen. Bzw. wie weit Sparky kommt.^^ Wir durchqueren ein riesiges Flussbett. Von hier aus können wir die Reste der Straße, die Bauarbeiten und den Gletscher sehen. Doch wirklich beeindruckend sind die Greenstones, die so grün sind, dass sogar Daniel einen ohne Hilfe findet! Wir fahren weiter zu dem deutlich kleineren Franz Joseph Gletscher. Da hier die Straße intakt ist, sind hier deutlich mehr Touristen und wir bleiben nicht lange.
Unser Westküsten-Touritag steht an. Doch erstmal müssen wir den Helikopter-Schock überstehen. Im zehn Minuten Takt fliegen sie über den Ort und das Tal, bis Sonnenuntergang und morgens um 7:15 Uhr geht's wieder los. Einfach bescheuert sowas. Damit die Touris die Gletscher aus nächster Nähe sehen können. Daher sind in den gesamten Gebiet Drohnen verboten. Noch bescheuerter und uns egal.🤣 Als wir morgens vom Heli geweckt werden liegen die Berge wunderbar frei vor uns. Daher entscheiden wir uns zu dem Reflexions-See der drei 3000er Gipfel zu fahren. Auf dem 10 Minuten Weg halten wir kurz für ein Foto, da bereits Wolken aufquellen. Am See selbst ist es leider zu spät. Dafür freut sich das lokale Café. Wir trinken einen Kaffee, nutzen ihr WLAN und kaufen Souverniers. Doch das Beste: Daniel kauft sich doch noch das Herr der Ringe Buch über die Drehorte!

23 February 2018

An der Westküste angekommen geht's als erstes an den Strand! Durch den Wind ist es zu kalt zum Baden, aber der kilometerlange Sandstrand mit angespültem Treibholz ist beeindruckend genug. Zusätzlich gehen wir noch einen kleinen halbstündigen Spaziergang durch Küstenurwald. Der Pfad führt auch entlang des Moores welches als Vorlage für die Totensümpfe diente.
Heute wollen wir Strecke zurücklegen, der Haastpass steht an! Doch wir kommen nicht weit. Nach ein paar Fahrminuten halten wir an den Blue Pools. Ein kleiner Fluss sammelt sich türkiesfarben in tiefen Becken. Der Weg dahin geht wieder durch unseren mittlerweile geliebten Regen-Urwald! Auf der Weiterfahrt kommen entlang der Straße immer wieder kleine Wanderungen zu Wasserfällen durch diesen tollen Wald. Irgendwie haben wir dadurch ganz den Pass verpasst ... Eigentlich ging es immer nur eben durchs Tal und plötzlich sind wir an der Westküste.

22 February 2018

Auf dem Weg zum nächsten Campingplatz kommen wir noch am Lake Hawea vorbei. Es ist mittlerweile so warm geworden, dass ich ganz ungeplant sofort in diesen klaren kühlen See springen muss. Da das Auto zu weit weg steht wird's ein Bad in Unterwäsche.^^ Aber es hat sich sowas von gelohnt!
Für heute ist wieder eine große Wanderung geplant. Doch als wir den überfüllten Parkplatz sehen vergeht uns die Lust. Wir hoffen auf eine gute Aussicht und laufen trotzdem los. Der Weg ist eine Katastrophe. Gelber Backsteinweg und man muss aufpassen, dass man den anderen Touristen nicht auf die Füße tritt. Doch die Aussicht hat's in sich. Da es gestern geschneit hat, sind die umliegenden Berge alle weiß gepudert. Dazwischen liegt das weite Tal und der türkiese glitzernde See.
Für den nächsten Tag ist super Wetter angesagt. Daher stellen wir den Wecker extra früh, um den Sonnenaufgang in den Bergen fotografieren zu können. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

21 February 2018

Nach diesem völlig verregneten Tag haben wir Glück und werden mit einem tollen Platz direkt am See und einem Wahnsinns Sonnenuntergang belohnt! Wir lassen das Essen stehen und holen Kamera und Sparky raus. Erst als es wirklich langsam dunkel wird essen wir unsere Brote. Es ist der kälteste Abend bisher, aber wir harren mit zwei Lagen Hosen und Pullis am Strand aus. So einen schönen Platz wollen wir trotz Kälte voll und ganz genießen!
Der Zyklon Gita ist da! Gestern dachten wir schon: es ist so kalt, es fängt sicher gleich an zu schneien! Auf dem Weg nach Queenstown werfen wir das erste Mal so richtig die Heizung im Auto an. In der Stadt ist es immer noch kalt, also gehen wir eine warme Rahmen-Suppe essen. Zum Nachtisch, einfach für den Appetit, gönnen wir uns noch eine Mini-Sushirolle. Dieser Lachs ist einfach unschlagbar! Man kann ganz gut einkaufen in Queenstown und wir finden ein Cappy für Daniel. Es gefällt ihm noch viel besser als das alte. Dank Gita ist die Bergstraße gesperrt, wir müssen über den Highway nach Wanaka. Dort sind wir von den Benzinpreisen geschockt. Nochmals 10 ct mehr als in Queenstown! Zeit für eine Sprit-Spar-App: die billige Tankstelle ist nur fünf Minuten außerhalb! 😂

20 February 2018

Unsere erste gebuchte Tour steht an! Wir stehen früh auf weil das Boot um acht Uhr morgens ablegt. Aber wir haben alles richtig gemacht, denn wir sind eine der ersten im Transferbus und damit auch die dritten auf dem Schiff im Fjord! Wir haben die besten Plätze und sitzen da sogar ab und zu. Meistens sind wir draußen und wissen gar nicht was wir als erstes fotografieren sollen. Die Landschaft ist einfach zu beeindruckend. Wir haben unglaubliches Glück, denn die Sonne scheint. Daniel sagt immer wieder, dass es hier aussieht wie in Jurassic Park. Und tatsächlich sollten die Filme hier gedreht werden. Es hat jedoch innerhalb von drei Monaten jeden Tag geregnet, Dreharbeiten waren nicht möglich. Als wir die Tasmanische See erreichen, frischt der Wind ordentlich auf. Eine Prise zu viel für Daniels Cappy, es entscheidet sich die Unterwasserwelt im Fjordland zu erkunden. Eine Überraschung ist ein riesiger Delphin der mitten vor uns aus dem Wasser ca 3m hoch springt und uns nass spritzt!

19 February 2018

Ich schwächel ein wenig, daher nehmen wir uns heute nicht viel vor. Vormittags gehen wir in der Stadt von Gift Shop zu Gift Shop und kaufen tatsächlich auch ein paar Postkarten. Mittags essen wir ein selbstgemachtes Fischbrötchen. Gestärkt betreten wir den Juwelier des Ortes und finden ein paar hübsche Farn-Ohrringe für mich. Doch das Highlight des Tages ist der Wildtierpark. Gut, es handelt sich nur um vier Vogelgehege, doch sie unterhalten uns prächtig. Zwischen den Gehegen muss man aufpassen, dass man nicht auf die gemeine europäische Hausente tritt.^^ Am Abend machen wir Pilates und kochen für heute und morgen. Zur Belohnung gibt es einen spektakulären Sonnenuntergang über dem Fjordland.

18 February 2018

Nach der abendlichen Fotosession gönnen wir uns eine Mütze Schlaf und sind fast die einzigen auf dem gestern noch überfüllten Campingplatz, als wir aufstehen. Mit uns sind nur noch ein paar Franzosen da, die ihr Auto unfreiwillig mittig auf einem Felsen geparkt haben.🙈 Für heute ist eine leichte Wanderung zu einem See geplant. Naja, es geht steil bergauf, es regnet und überholt werden wir auch noch ... Doch es lohnt sich!!! Erst führt der Weg durch eine enge Schlucht, sie erinnert mich an die Rosengartenschlucht, dann 2h durch dicht bewachsenen Regenwald. Es ist einfach unglaublich, die Bäume sind auf jeder freien Stelle mit Moos bewachsen. Dadurch bekommt man im Wald fast keinen Tropfen Regen ab. Oben angekommen werden wir mit einem wahnsinns Bild belohnt: ein glasklarer Bergsee inmitten von steilen Hängen von denen, natürlich, jede Menge Wasserfälle hinabstürzen! Wir genießen die Aussicht und als der Wind nachlässt, darf Sparky auch ein bisschen fliegen! 😁

17 February 2018

Wir wollen das gute Wetter nutzen und Daniel tritt ordentlich aufs Gas. Wir kommen tatsächlich eine Stunde vor Sonnenuntergang am Milford Sound an und fotografieren bis es dunkel wird. Wer hat denn den Milford Sound schon fast ohne Wolken gesehen??? Immerhin sind hier 6000 - 8000 mm Niederschlag im Jahr normal. Auf dem Weg dorthin fahren wir durch unseren ersten Tunnel in Neuseeland und sind geschockt. Das ist kein Tunnel, das ist ein Stollen. Er sieht aus wie von Hand in den Berg geschlagen und von den Wänden tropft nicht zu wenig Wasser! Auch außerhalb des Tunnels sind überall Wasserfälle. Teilweise beginnen sie ganz oben an den Steilwänden und reichen sicher mehrere Hundert Meter weit herab, bis ins Tal zu uns. Das ist eine wirklich spektakuläre Landschaft!
Am nächsten Morgen trauen wir unseren Augen und Ohren nicht: es regnet nicht mehr! Wir fahren sofort zum nahe gelegenen See Hauroko und frühstücken auf dem Steg. Das Wetter wird immer besser! Wir folgen einem der schönsten Wanderwege, die ich je begangen bin, hoch hinauf auf einen vorstehenden Felsen. Von hier hat man, Dank des wunderbaren Wetters, einen phantastischen Ausblick über das Fjordland! Unten angekommen belohnen wir uns mit einem Bad im tiefsten See Neuseelands. 😁

16 February 2018

Wir können wieder den Sonnenaufgang aus dem Bett genießen, danach eine warme Dusche nehmen, Frühstück essen und ab geht's zurück auf die Southern Scenic Route nach Invercargill. Wir buchen den Ausflug mit unserem letzten Bargeld und hoffen dass die Kreditkarte den Einkauf und das Benzin noch akzeptiert. Alles geht gut und wir bewundern Dank Wlan die ersten Sono-Bilder vom neuen Erdbewohner in Annis Bauch😙😍 Die Straße führt uns weiter nach Norden bis wir im regnerischen Fjordland ankommen. Da es aus Kübeln schüttet genießen wir unseren Wein und lesen im Reiseführer. Wir haben Glück, für das Abendessen hört es kurz auf zu regnen und wir bewundern einen vollständigen Regenbogen!

15 February 2018

Heute machen wir gar nichts. Also wirklich gar nichts. Na gut, wir lesen im Reiseführer, planen die nächste Woche und versuchen vergeblich einen Ausflug zu buchen. Naja, vielleicht haben wir morgen im Touristenzentrum mehr Glück.

14 February 2018

Gegen zwölf Uhr mittags erreichen wir bereits unseren nächsten Campingplatz. Erstmal wird Mittag gegessen und Wäsche gewaschen. Dann sofort ab an den Strand. Hier können wir mit kleinen Hektor-Delphinen schwimmen. Allerdings ist das Wasser trübe und vor allem, trotz unserer Neoprenanzüge, kalt. Also liegen wir lieber in der Sonne und beobachten die Delphine beim Wellenreiten vom Strand aus. Der Campingplatz liegt direkt neben einer Gelbaugenpinguin-Kolonie. Ab 18 Uhr kommen die Elterntiere zurück um die Kleinen zu füttern. Auch wir haben das Glück sie erst aus der Ferne und dann aus der Nähe beobachten zu können.
Es ist noch früh am Tag, daher sind wir bei der Besichtigung der nächsten Wasserfälle fast alleine. Auch die Wolken spielen mit und geben uns perfektes Foto-Licht.
Heute ist frühes Aufstehen gefragt! Wir müssen um acht an der Cathedral Cave sein um sie bei Ebbe besichtigen zu können. Der Weg führt uns wieder mitten durch den Dschungel. Unten am Strand erwarten uns die Höhlen in der Steilwand, die bis zu 15m hoch sind. Hier sind Drohnen nicht verboten, also gibt Daniel ordentlich Gas während ich die freigelegten Algen in Szene setze.

13 February 2018

Wir fahren die Scenic Route weiter in die Catlins rein. Ganz plötzlich verschluckt uns auf einem kleinen Pfad neben der Straße der Dschungel! Am Ende des Pfades erwartet uns ein wunderschöner Wasserfall. Uns beiden macht das Fotografieren mit Stativ richtig Spaß, daher fahren wir direkt zum nächsten Wasserfall. Wir sind von den Ergebnissen der kleinen Kamera begeistert!
Bei Einreise in den südlichsten Süden besuchen wir ein Informationszentrum. Wir decken uns mit Broschüren und jede Menge Tipps ein. Leider hält uns das Wlan hier ganz schön lange auf. Mit neuem Schwung fahren wir zum Nugget Point. Auf der Spitze der Landzunge steht der weiße Leuchtturm mit vorgelagerten kleinen Felsen, die Nuggets. Wir kommen uns vor wie am Ende der Welt.^^ Die Sonne brennt heute wirklich stark! Ich bin sehr froh, dass ich meinen Hut dabei habe! Hier treffen wir auch zum ersten Mal auf ein Drohnen-Verbotsschild!

12 February 2018

Wir fahren weiter in den Süden. Der erste Campingplatz ist voll. Auf dem Weg zum nächsten fliegen in der sinkenden Abendsonne die Pollen, die aussehen wie kleine Schneebälle, zu Hauf durch die Luft über der Schotterstraße. So ein wunderschönes Bild, aber wir sind beide zu Hungrig zum Fotografieren! 🤔 Nach dem Essen haben wir wieder genug Energie für den Sonnenuntergang überm See, nur wenige Meter neben unserem Campingplatz.
Die Taverne eines kleinen Ortes zieht uns jetzt magisch an. Wir probieren das Nationalgericht Fish&Chips. Gestärkt gehen wir noch die paar Meter zum Aussichtspunkt am Ende der Halbinsel. Hier sind wir tatsächlich alleine. Bis auf die Seehunde direkt neben uns! Daniel traut sich ziemlich nah heran und macht richtig gute Portraits!
Der nächste Tag beginnt wunderbar: blauer Himmel, eine Pilates-Einheit und eine warme Dusche! Was wünscht sich ein Camper mehr? 😁 Gegen elf fahren wir zu den Moeraki Boulders. Ich habe noch nie so viele Asiaten auf einmal gesehen! Wir schaffen es trotzdem irgendwie Bilder zu machen, auf denen es so aussieht, als ob wir alleine wären. Beim Verlassen des Parkplatzes müssen wir fast arbeiten, aber die eine Radfahrerin ist dann doch schneller am Unfallort.

11 February 2018

Mitten im Wald liegt unser nächster Campingplatz. Der schönste Platz den wir bisher hatten! Außer uns sind nur ein paar andere Pärchen in unserem Alter mit ihren Campervans hier. Es wurden viele verschiedene Bäume angepflanzt um möglichst allen Vögeln eine Nische zu bieten. Das Beste an dem Platz ist der Geruch. Es riecht nach diesen Bäumen, nach Wald und einfach nach Natur. 😍 Nur fünf Minuten zu Fuß entfernt fließt ein kleiner süßer Fluss. Das ist eine schöne Entschädigung für den gestrigen Campingplatz!
Über Nacht holen uns die Wolken dann doch wieder ein und es beginnt zu regnen. Wir frühstücken das erste Mal in unserem Campervan. Da es nur nieselt und wir keine Lust auf Museum haben, ziehen wir unsere frisch imprägnierten Regensachen an und gehen los. Außer uns sind noch ein paar asiatische Reisegruppen und Wanderer, die von der Hütte runter kommen, unterwegs. Mit der Kamera um den Hals unter der Regenjacke komme ich mir ein wenig so vor als ob ich den Ring wie Frodo nach Mordor trage. Diese Kamera wird mit jedem Schritt einfach schwerer. 😂 Leider wird der Regen stärker und je höher wir kommen desto schlechter wird die Sicht. Daher drehen wir noch ca einer Stunde wieder um.

10 February 2018

Der Campingplatz ist leider nicht so schön, eher ein Parkplatz neben dem Toilettenhäuschen aufgebaut wurden. Uns ist es egal, denn heute gibt es das erste Gourmet-Gericht aus unserem neuen Kochbuch! (Süßkartoffelpüree mit Pastinaken-Pilz-Pfanne) Umgeben von hohen Bergen und Gletschern genießen wir dazu unseren ersten neuseeländischen Wein. Am Abend wird es schnell dunkel, daher können das Panorama noch ein wenig im Sternenlicht genießen.
Doch der nächste See wartet auf uns. Wir fahren auf den kostenlosen Campingplatz und versuchen vergeblich einen schönen Platz im Schatten zu ergattern. Egal, jetzt wird gebadet! Der See ist angenehm warm. Doch das beste an diesem Platz ist die Aussicht auf den Mount Cook! Nach unserem Bad entscheiden wir uns doch heute schon weiter zum Berg zu fahren und an dessen Fuße zu schlafen. Immerhin gibt es dort dann auch richtige Toiletten. Die Straße auf den Berg zu ist der Wahnsinn. Wir kommen kaum aus dem Staunen raus. Ab und an halten wir an und fotografieren (und filmen) dieses wunderschöne Panorama!
Wir schlafen aus und fahren ganz in Ruhe zum nächsten Ort. Hier gibt es wieder WLAN, Toiletten und natürlich einen Supermarkt. Als wir dort ankommen, kommt auch langsam wieder die Sonne raus und es wird sofort richtig warm. Während Daniel die Drohne repariert habe ich genug Zeit um weiter am Reisetagebuch zu schreiben. Es geht mit Vollgas Richtung Lake Tekapo. Wieder im Nieselregen geht es weiter entlang der langweiligen Landwirtschafts-Region, später wird es etwas hügelig, aber immer noch nur ödes Grasland und im Hintergrund Schotterberge... Doch dann, kurz vor dem See ziehen sich die Wolken zurück und am Horizont sieht man die mit Schnee bedeckten 3000er Gipfel. Der erste Blick auf den See haut uns dlum. Inmitten von verdörtem Grass liegt dieser türkiese See! Wir fahren ans Ufer und gehen ein bisschen spazieren. Der kühle See tut unseren vom Vortag geschundenen Füßen sehr gut!

9 February 2018

Am Gipfel genießen wir unser Nutellabrot und lassen Sparky fliegen. Währenddessen holen uns die Wolken letztendlich doch ein, kühlen uns ab und machen eine wunderbar mystische Stimmung.😍 Der Abstieg gestaltet sich auf gerade den Berg herrunter führenden Schotterwegen schwierig, das ein oder andere mal sitze ich dann doch auf dem Popo.^^ Unten am Parkplatz angekommen halten wir unsere Füße noch in eiskalten Gebirgsbach! Das haben sie sich so verdient!
Der Aufstieg beginnt! Als erstes geht der Weg durch einen dichten Wald mit viel Farn und hoher Luftfeuchtigkeit. Doch das beeindruckende hier sind Bienen die an den Haaren den Bäume (fressen?) hängen. Also wohl besser keinen Baum anfassen ... Ab und an erhaschen wir einen Blick auf den Gipfel ... Der noch sehr weit weg ist. Nach dem Wald beginnen Mannshohe "neuseeländische Krüppelkiefern" und wir braten in der Sonne. Die Tannen werden immer kleiner bis sie nur noch Schatten für die Schuhe spenden. Da wir aber erst um elf los sind und 5 Stunden Aufstieg in der Beschreibung steht, gönnen wir uns nur kurze Pausen im Schatten der wenigen verbliebenen Bäume. Dank eines grauen Mooses (?) sind diese Plätze schön kühl. Die Weggabelung haben wir in 2 statt 2,5h erreicht! Kurz danach sehen wir die einzigen Menschen auf dem Weg. Jetzt wird es richtig steil, Serpentinen für Wanderer kennen die hier wohl nicht... Nach vier Stunden Aufstieg haben wir es geschafft und genießen die wahnsinns Aussicht!
Auf dem Weg zur große Wanderung durchqueren wir das östliche Farmland. Völlig wahnsinnig haben die Bauern hier Hecken von teils 10m Höhe wachsen lassen!
Wir fahren spät abends noch zu unserem Campingplatz, doch leider sind wir zu müde um diese unglaublichen Sterne zu fotografieren! So etwas habe ich noch nie gesehen. Nein, die Beschreibungen über den neuseeländischen Nachthimmel haben nicht übertrieben. Der nächste Morgen beginnt wunderbar in feinstem Sonnenlicht. Eigentlich dachte ich am Abend, als wir den Van abgestellt hatten, dass wir morgens mitten in der Sonne stehen ... Den ist aber nicht so, die Sonne wandern im Norden nach Westen! Noch eine Sache an die wir uns noch gewöhnen werden.😂 Geweckt werden wir stattdessen von der blöckenden Herde Schafe direkt neben unserem Bett😁.

8 February 2018

Zurück in Christchurch gehen wir mal wieder einkaufen. Doch dieses Mal richtig. Wir erstehen schicke bequeme Nikes für mich (top Euro-Kurs😁), Bluetooth Spaeker für Daniel, eine Joga-Matte und einen kleinen Campingkocher! Zur Stärkung gibt's wieder Sushi und dann ab in Supermarkt. Am Abend holen wir Jonas und Roberto vom Busbahnhof ab. Wir fahren sie in ihr Hostel und gehen zusammen essen. Gespannt lauschen wir ihren Storys von Sonnenbrand bis hin zu überspülten Straßen. Natürlich geben sie uns noch den ein oder anderen hilfreiche Tipp. Wir vereinbaren, dass wenn wir alle in weiter Zukunft wieder in Deutschland sind, wir uns zu einem gemeinsamen Bilderabend treffen.
Akaroa ist ein kleines französisches Örtchen! Es gibt viele kleine Cafés und Souverniershops, dazu Sonne satt und salziger Wind. Wir finden unser erstes kleines Mitbringsel und für Daniel ein Basecap. 🎉
Der Tag beginnt gut, denn die Sonne kommt zum Frühstück raus. Für heute ist der Besuch von Akaroa geplant. Die kleine Stadt hier auf der Halbinsel. Doch dorthin führt uns erstmal eine geschlängelte wunderschöne kleine Straße. Und da ich fahre, geht es noch ein Ticken langsamer voran. 😂 Zwischendurch werden wir nicht nur von Schafen beobachtet sondern auch von Sparky! Er kracht aber lieber gleich in den Baum hinter uns... Ganz ohne Kratzer kann Daniel sie aus den Wurzeln borgen. 😄

7 February 2018

Wir fahren auf einen kleinen feinen Campingplatz in einer abgelegenen Bucht. Hier ist kein Mensch, man bezahlt indem man das Geld in einen Umschlag steckt und einwürft. Am Abend kochen wir das erste Mal in unserem Campervan und es schmeckt richtig gut! Nur von den Gewürzen muss man irgendwie das doppelte nehmen wie zu Hause.^^ Die Spatzen sind sehr hungrig und kommen sofort nachdem Daniel den Tisch aufgestellt hat betteln. Als wir das Geschirr abspülen fliegen sie sogar in den Van rein! Es ist so unwirklich endlich hier zu sein. Immer wieder sage ich zu Daniel: wir haben es geschafft, wir sind am anderen Ende der Welt angekommen!
Los geht's Richtung Banks Peninsula! An das Fahren auf der anderen Seite gewöhnen wir uns relativ schnell l, jetzt geht's ja auch nur noch auf der Landstraße weiter. Wir genießen das wunderbare Wetter und die tolle Aussicht. Ein Drohnenflug oben auf dem Berg darf natürlich auch nicht fehlen! Es sind nur ca 22°C, aber irgendwie tragen doch alle eine kurze Hose. Ein paar Tage habe ich gebraucht um zu merken warum: wenn hier unten erstmal die Sonne scheint ist es egal welche Temperaturen sind, es wird richtig heiß in der Sonne!
Nach ca 11 h erholsamen Schlafes erwachen wir bei schönstem Sonnenschein in unserem Airbnb. Wir haben genug Zeit zum Frühstücken bis wir um zehn Uhr starten. Dieses Bus fahren in Christchurch ist wirklich nix für Touristen... Es gibt keine Pläne, die Website ist unübersichtlich und man hat überhaupt keine Ahnung wo man gerade ist weil die Haltestellen nicht angesagt oder angezeigt werden. Also hole ich mein Handy raus geholt und verfolge uns mit GPS. 😂 Wir sind die ersten im der Autovermietung. Das ist auch gut so, da unsere Kreditkarten nicht so viel Geld abgeben wollen. Der Chef bekommt es aber irgendwie hin und wir können doch bezahlen. Also ab ins Auto und los! Automatik mit den Schaltknüppel am Lenkrad und natürlich: KEEP LEFT! Ganz Klischee macht Daniel auch als erstes den Scheibenwischer statt den Blinker an.^^ Aber er meistert den Verkehr prima und manövriert uns direkt zum nächsten Supermarkt. Hier gibt's erstmal Sim-Karten, Sushi und Lebensmittel.

6 February 2018

Ein erster kleiner Spaziergang führt uns zum Supermarkt und indischem Essen. Auf dem Weg sind wir jetzt schon völlig begeistert von den neuseeländischen Pflanzen! Wie wir später von Jutta erfahren ist das ein blühender Gummibaum und neuseeländisches Gras. 🌿 Farn sehen wir auch schon jede Menge!
Die ersten Schnappschüsse auf neuseeländischem Boden. 😍 Wir und unser Gepäck kommen gut an anderen Ende der Welt an. Doch wir sind noch keine zehn Meter aus dem Flughafen raus, da springt der Suchhund hoch bis an Daniels Rucksack! Seine Führerin glaubt uns aber dass wir alles weggeworfen haben und so gibt es nur Leckerlis für ihn.🐶

5 February 2018

Weiter geht's mit dem Flieger ✈️ von Frankfurt nach Abu Dhabi. Hier steigen wir in den riesigen A380. Wir schaffen es uns direkt an neuseeländische Zeit anzupassen und indem wir auf dem 14h non-stop-Flug nach Sydney viel schlafen. Von hier ist es gefühlt nur noch ein Katzensprung bis Christchurch.

4 February 2018

Die Reise beginnt! Wir werden von Jutta, Peter, Patty, Tay und Taylor zum Bahnhof gebracht. Es schneit bei -2 Grad kleine Flocken. Der Zug ist pünktlich und los geht's Richtung Frankfurt ! 🚄😁