Asia, Australia and Oceania · 66 Days · 108 Moments · December 2018

Neuseeland/Frz. Polynesien, 12.2018 - 2.2019


21 February 2019

Goodbye Singapore. GrĂŒezi 🐄

20 February 2019

Singapur. Gardens in the Bay. Klimatisiertes GewĂ€chshaus Cloud Forest. Die weitlĂ€ufige Anlage mit Parks und GewĂ€chshĂ€usern sollen den Staat bzw. den Steuerzahler 1 Mia. Singapur-Dollar gekostet haben. Umgerechnet 750 Mio. Franken. ErzĂ€hlte mir der Taxifahrer. Und an Wochenenden solls proppenvoll sein. Also nur an Werktagen besuchen. Very impressiv! đŸ€©
Singapur. Marina Bay Sands.
Singapur. Financial District. MĂ©tro. Boulot. Dodo.

19 February 2019

Singapur. Hotel Parkroyal on Pickering. Man gönnt sich ja sonst nix. 😅
Singapur. Chinatown-Bezirk am Vormittag.

12 February 2019

Mein letzter Sonnenuntergang auf Rangiroa. Morgen gehts los mit der HeimreiseđŸ˜©
Red Snapper.
Black Tipped Reef Shark. Babyversion.
Ausflug zur „Lagon Bleu“ - auf einen Kaffee mit Brooke Shields oder so 😎

10 February 2019

🐬

8 February 2019

Rangiroa-Atoll. Vorwiegend taucht man am Tiputa-Pass (Foto 2). Am Start von The Big Blue begleiteten mich gestern und heute Delfine. Ganz nah! Sehr eindrĂŒcklich! Vor allem der Alte mit seine Krusten und BewĂŒchsen. Vermutlich sei er mindestens 20 Jahre alt. Erhaben und ruhig schwamm er dahin. EindrĂŒcklich auch die Barracuda-Schule, die einen plötzlich umkreist. Leider viel zu kurz. Am The Corner auf ca. 30 Meter Tiefe wimmelts nur so von Fischen und SchwĂ€rmen. Man weiss gar nicht wohin gucken. Den Tigershark hab ich kurz gesehen, angeblich hĂŒtet er sich vor den Delfinen. Hier tauche ich ĂŒbrigens mit The 6 Passengers. Das Team ist sehr nett, hilfsbereit bei Allem und professionell. Just ask 👌

7 February 2019

Fast vergessen! Sonnenuntergang geht hier so.
Petit poisson.

6 February 2019

Mein neues Zuhause. Ein Bungalow direkt am Meer. Tevahine Dream auf Rangiroa. Inklusive Aquarium. Mit u.a. Tahiti Butterflyfish (Foto 5), Double-Saddle Butterflyfish (Foto 6), Convict Surgeonfish im Schwarm.
Unterwegs von Huahine nach Rangiroa.

4 February 2019

Toujours la mĂȘme chose. 😎

3 February 2019

Sie könnens. Mahi-Mahi-Filet mit einem Weissweinsösschen. Vorab Thon-Carpaccio mit frischen KrĂ€utern (ohne Foto). Vorab Gin Tonic mit BlĂŒmchen und Postsonnenuntergang. Cheers.

2 February 2019

Samstag Abend. Rambazamba in Downtown Fare - dem Hauptort auf Huahine. Die Einheimischen fischen hier still und bedĂ€chtig. Und ziehen Lagunenfische raus bis der Kessel voll ist. Ab und zu höre ich Ukulele-Sound aus den Pickups. Irgendwie meditativ das Ganze đŸ§˜đŸ»â€â™‚ïž
Happy Hour 😎

1 February 2019

Pech im Paradies. Beide Tauchbasen auf Huahine haben Betriebsferien bis fast Ende Februar. JĂ€nu. Ist dann halt so. Geh ich halt Schnorcheln vor und nach dem Beachen. Wassertemperatur ca. 29 Grad. Luft 30 Grad. Vor der Bungalow-Anlage in der Lagune liegen ein paar KorallenbĂ€nke mit fröhlichem Kleinfisch wie in einem Aquarium. Sogar Picasso hat sich fotografieren lassen. Und ein Trompeter. Die Sicht war etwas getrĂŒbt. PlastikmĂŒll habe ich keinen entdeckt.

30 January 2019

Inselhopping nach Huahine. „Lush and scarcely developed, this is an island to visit for calm, communig with nature and a genuine taste of culture.“ (Lonely Planet) Tauchen kann ich hier auch. Und das Wetter soll sich wieder bessern. „The days go by, your skin gets a little darker and your smile a little wider.“

26 January 2019

Geburtstagssonnenuntergang. 😎
Was ich den ganzen Tag in Tahiti so mache ausser auf der Terrasse lĂŒmmeln und SonnenuntergĂ€nge fotografieren? Tauchen. Gestern beispielsweise im „White Valley“, sozusagen auf der Terrasse fĂŒr allerhand lĂŒmmelnde Haie: Lemon Sharks, Grey Reef Sharks, White und Black Tipped Reef Sharks. Ich habe etwa zehn Black Tipped gezĂ€hlt, die auf rund 20 Meter Tiefe in Ruhe und WĂŒrde ihre Bahnen ĂŒber einem grobsandigen Grund zogen, nur wenige Meter von mir entfernt. Fast Auge in Auge. Zum GlĂŒck hatten sie schon gefrĂŒhstĂŒckt, ich auch. Umgeben ist dieser Spot von KorallenbĂ€nken. Hier lassen sich viele bunte Fische beobachten, kleine und mittelgrosse. Teils in kleinen SchwĂ€rmen wie ein Trompetenfischschwarm. Putzig sind auch die kleinen, blauen WeihnachtsbaumwĂŒrmer, die gerne auf den Korallen wachsen. Der gelbe Forecepsfish mit der langen Nase zaubert dem Taucher ein Grinsen ins Gesicht. Den Kofferfisch von Gucci habe ich immer noch nicht gesehen.

22 January 2019

So langweilig. Diese öden SonnenuntergĂ€nge. 😉
Bier von hier. Hinano = Name einer weissen Tropenblume. Manuia! = Cheers! Und wie schmeckt das SĂ€ftchen? Eher mild, vielleicht etwas zu pfĂŒtzig. Ein bisschen mehr Grip wĂ€re wĂŒnschenswert. Ich trinks auch nur wegen der Etikette đŸ€“
Ein Überbleibsel der französischen Kolonisation und ein Avantage der heutigen Anbindung an Frankreich: feiner KĂ€se! Unten ein kurz gereifter ZiegenkĂ€se, rechts ein leicht rezenter Jura-HartkĂ€se aus der Franche-ComtĂ© und das Runde ist ein Livarot aus der Normandie. Ein richtiger Stinker! FĂŒr KĂ€se ab Theke bezahlt man etwa Schweizer Preise wie fĂŒr die meisten ImportgĂŒter, die frisch sind und einigermassen schmecken. PrĂ€pariertes Industriefutter ist gĂŒnstiger. Lokales auch. Ob ich den Tahiti-Wein probieren werde? Habe mich noch nicht entschieden. Sieht sĂŒss aus. Muss nicht sein.

21 January 2019

Sonne ging heute ungefĂ€hr bei der Luftpumpe unter. Wieder was gelernt 😂 Und voll der Mond. Mit Selfie 😎 Update vom 27.1.: Die Sonne geht auch auf Tahiti im Westen unter, Ende Januar im Sternbild des Wassermanns (Bild 6). Irgendwie hat die App „Sky Guide“ auf der blauen Seite des Planeten Erde MĂŒhe mit der automatischen Himmelsausrichtung wie auf Bild 1 mit der Luftpumpe im SĂŒdosten. Alles muss man selber machen!
Den Montag 21.1.2019 darf ich zwei Mal in meinem Leben erleben. Gestern und heute. Weil heute ist auch gestern (aber nicht morgen). Alles klar? Nein? Das passiert, wenn man am Montag Morgen 21.1. in Auckland abfliegt, die Datumsgrenze ein paar Tausend Kilometer östlich im Pazifischen Ozean passiert und am Sonntag Nachmittag 20.1. in Papeete auf Tahiti landet. Das wĂ€re doch eine GeschĂ€ftsidee: zwei Tage lang Geburtstag feiern mit einer Reise ĂŒber die Datumsgrenze! Oder ein Konzernchef könnte seine Arbeitssklaven in Riesen-Jumbos stecken, diesen von Auckland nach Tahiti fliegen lassen - systemisch bedingt wird nur 1 Arbeitstag bezahlt bei faktisch 2 geschuffteten Arbeitstagen! Rendite! Boah. Unten seht ihr den Ausblick von der Terrasse „meiner“ Mietwohnung auf die Schwesterinsel Moorea. Rund 30-32 Grad ist es hier warm bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Sonnige Phasen wechseln mit kurzen, heftigen Regenschauern ab. Typisch fĂŒr den Sommer. Im Garten wachsen u.a. Mango- und BananenbĂ€ume.

20 January 2019

Das war sie. Meine Neuseelandreise. Rund 3400 Kilometer bin ich wĂ€hrend knapp vier Wochen im Land der Kiwis rumgekurvt. Habe viele Landschaften gesehen so wechselhaft wie das Wetter; Orte, an denen ich gerne lĂ€nger geblieben wĂ€re oder an denen ich lieber gar nicht erst angehalten hĂ€tte. Aber so ist das auf Entdeckungsreisen: im Nachhinein weiss man es immer besser ;-) Wie beim Futter. Gute KĂŒche findet man in den StĂ€dten, in KĂ€ffern ist es eine GlĂŒcksache. Ausprobieren. Wenns zu frittig und/oder fleischig ist, hat man endlich wieder etwas zu jammern. Alte britische Traditionen wie das Brot-fĂŒr-Zahnlose oder Das-sieht-aus-wie-Salatsauce dĂŒrfte man hier gerne mal updaten. Kiwis habe ich keine gesehen, weder lebendig, gebraten noch geschĂ€lt. FĂŒr die SĂŒdinsel hat die Zeit nicht gereicht. Wie ein Local in Russell sagte: If you haven‘t seen the Southern Island, you haven‘t seen New Zealand! Tja. Ich muss wieder kommen. So ein Mist. Aber zuerst packe ich den Koffer am heutigen Regensonntag.

18 January 2019

Wieder zurĂŒck in Auckland, in einem Appartement am Princes Wharf. Die Aussicht und zentrale Lage machen den grossen Rummel an dieser Fressmeile wett.

17 January 2019

Orakei Korako. Cave and Thermal Park. 4/4.
Orakei Korako. Cave and Thermal Park. 3/4.
Orakei Korako. Cave and Thermal Park. 2/4.
Orakei Korako. Cave and Thermal Park. 1/4. Ich schreibe ab: „Hier, wo der Waikato River durch den Lake Ohakuri fliesst, liegt malerisch am See ein Wunderland mit Geysiren, Sinterterrassen, tiefen Höhlen, heissen Quellen, brodelnden Wasserbecken und schmatzenden Schlammpools. Das Areal ist nicht so touristisch wie Waiotapu oder Whakarewarewa. Mann kann ausserdem schön baden, mit Kanus ĂŒber den warmen See padeln oder herrliche Bushwalks unternehmen.“ (Iwanowski‘s Neuseeland 2018) Das lasse ich so stehen und gelten. Nur die Herren Geysiren waren grad in der Kaffeepause. Die Dauern in WunderlĂ€ndern besonders lange. Habe keine Dampfwasserspektakel sehen können wĂ€hrend 2 Stunden. Und auch keine Chinesen ;-)

16 January 2019

Abendstimmung am Lake Taupo.

15 January 2019

Die letzten drei Tage hats ordentlich geschifft. Mein geplanter Ausflug auf die Vulkaninsel White Island wurde deswegen leider abgesagt. Zu hohe Wellen fĂŒrs Böötli, unzumutbar fĂŒr bloody tourists ;-) So gibts weder Fotos von schlotenden Inseln noch von Whakatane, von wo es hĂ€tte los gehen sollen. Im Ort gibts nix besonderes zu sehen. Am nĂ€chsten Tag in Taupo (siehe Fotos) hat sich das Wetter langsam gebessert. Aber nur langsam. So habe ich es mir auf dem Sofa gemĂŒtlich gemacht, aus langer Weile Killerenten fotografiert und gehofft, dass der grösste See von Neuseeland nicht ausgerechnet in diesen Tagen explodiert (ehemals ein Vulkan, ist in sich zusammengesackt, nun eine Caldera). Und wenns explodiert, dann wohl gespiesen: im Edgewater Restaurant gibts eine leckere Hot and Sour Prawn Broth und ein sehr zartes Taupo Beef Eye Fillet dazu knackiges GemĂŒse. Die vier probierten Weine (Sauvignon Blanc, Gewurztraminer, Cabernet Merlot, Syrah) passen wunderbar. Cheers.

12 January 2019

Napier.
Roaring 20ies.

11 January 2019

Napier. Art Deco/Spanish Mission Style.
Matisse Winebar in Napier. Schmalhanskost nach dem Gelage von gestern: Fein geschnittener Chorizo Iberico, Salame al Tartufo und gebratene Squids. Dazu ein zitrisch-mineralischer Otago-Riesling (Region Queenstown, SĂŒdinsel): Aurum Dry Riesling 2017. Und tanzende Nackedeien. Mehr muss nicht!
Napier. Just for the record.

10 January 2019

Letzte EindrĂŒcke auf dem Torkel zurĂŒck ins Hotel. Es windet immer noch wie blöd. Morgen gehts nach Napier.
Wieder mal ein kulinarisches Highlight. Ched 5. Ceviche als Vorspeise. Danach Seafood-Risotto - al dente! Okee, ich habe den italienischen Kellner (aus Mailand) gefragt, ob die Köche wissen, wie man al dente kocht. Er hat bejaht, ich hab ihm vertraut. In food just follow the Italians (but only in food) 😉 Wein: leicht geholzter Sauvignon Blanc (wenn aus den Fass, sind sie meist ĂŒberholzt, geht gar nicht). Weil eher kleine Portionen, gabs noch ordentlich Kiwi-KĂ€se als Dessert (Temara, Sunset Blue, Mt. Domet Brie). Begleitung: Barros 20yo Tawny. Espresso und Grappa verstehen sich von selbst đŸ€Ș
Wellington Waterfront. Viel passiert seit 1855.
Wellington. Te Papa Tongarewa Museum.
Wellington. Te Papa Tongarewa Museum.
Da sitzt einer in seinem vollgestopften BöötlikabĂ€uschen und pafft gemĂŒtlich eins. Wilde lange Haare, wettergegerbte Haut, markante Wangenknochen und ein stechender Blick. Wie ein richtiger Seemann eben. Oder Schmuggler 😅Leider durfte ich ihn nicht fotografieren. Pech fĂŒr ihn.

9 January 2019

Brrrrrr. Ca. 16 Grad. Saukalt beim ersten kurzen Gang zum Futter in Wellington. Im St. John (Foto 6) habe ich einen Red Snapper gefangen. Hat geschmeckt. Den Ohren weniger.
Windy Wellington. Ausblick vom Hotelzimmer auf die Lambton Harbor. Es zieht schlechtes Wetter auf. Ist mir ganz recht. Endlich kann ich wieder gemĂŒtlich irgendwo rumhĂ€ngen. Die Rumkurverei in den Landschaften ist zwar spannend, aber auch ziemlich und unziemlich ermĂŒdend.

8 January 2019

Ausflug zum Mt. Taranaki im Egmont Nationalpark. FĂŒr eine Wanderung bin ich unpassend ausgerĂŒstet und nicht unfroh darob. Ein Bauer erzĂ€hlte mir in Waitomo, dass an diesem Vulkanberg die meisten WanderunfĂ€lle in NZL passieren. Unerfahrene BerggĂ€nger, er meint dumme Touristen, wĂŒrden regelmĂ€ssig Distanzen, Untergrund und Wetter falsch einschĂ€tzen - also ziemlich entkrĂ€ftet halb erfrieren und halb verdursten. Und vielleicht noch ins Tobel runterfallen. Tja.
Am Mt. Taranaki spaziere ich zu den Dawson Falls. Ganz hĂŒbsch obwohl ich nur einen „Fall“ entdeckt habe. Die landschaftliche Szenerie erinnert mich ans Maggia-Tal im Tessin in den 80er/90er-Jahren - vor der grossen Invasion.
Herrlich. In New Plymouth rasch mal eine halbe Stunde lang 24 Bahnen im praktisch leeren 50m-Schwimmbad abspulen ohne dass ich stĂ€ndig mit fremden FĂŒssen kollidiere oder jemanden versenke. Die Bahnen sind nach medium und fast Speed sowie den Rest unterteilt. Schaffen sie in Basel nicht. Alle dĂŒrfen ĂŒberall. Die Langsamen geben den Takt vor, die ĂŒbrigen Schwimmer dĂŒrfen sich danach richten. Runternivellierung als Prinzip. Typisch.
New Plymouth. Die Kleinstadt empfinde ich als entspannt und authentisch mit einigen spannenden Ecken. Den Charme und Glanz vergangener Zeiten kann man kaum ĂŒbersehen. Fragt sich wie lange noch. Beim nĂ€chsten Besuch wĂŒrde ich hier mindestens drei statt zwei Tage bleiben wollen. Mit den SehenswĂŒrdigkeiten in der Umgebung mĂŒsste es dann schon eine Woche sein!
Was man schnell lernt im Land, wo die Schafe und Rinder arbeiten (und nicht das Geld): „Salads“ ist nur eine gut gemeinte AbkĂŒrzung fĂŒr allerhand Fleisch mit Garnitur pflanzlicher Herkunft. Man muss zum Italiener, in New Plymouth z.B. ins „Portofino“, gelĂŒstet es einem nach Insalata Mista mit einer einigermassen vernĂŒnftigen Balsamico-Sauce. Das Filetto al Pepe Verde haben sie sogar Ă  Point hingekriegt gestern. Die frittierten Calamares waren ganz passabel. Als Ersatz fĂŒr die Scampi Naturale in Olivenöl und Knoblauch gebraten. Waren leider ausgefuttert. Die offenen Weine waren zu lange an der Luft mit einem entsprechend oxidativen GschmĂ€ckle. Ja, Luft hats hier eindeutig in der Gastronomie - nach oben.

7 January 2019

😎
Guckst du! Mt. Taranaki.
Kurz nach Sonnenuntergang in New Plymouth.

6 January 2019

Waitomo Caves. Zu Besuch bei den Stalagmiten und den Stalaktiten. Und korrekt geschrieben? Welche HĂ€ngen runter, welche wachsen in die Höh? đŸ€“
Waitomo Caves. GlĂŒhwĂŒrmchen gucken. GlĂŒhwĂŒrmchen? Aber nein! Wikipedia: „Arachnocampa luminosa lebt auf beiden Inseln Neuseelands. Ihr Māori-Name ist Titiwai. Die Waitomo Caves auf der Nordinsel sind ein bekannter Lebensraum. Diese Art wurde 1871 fĂŒr die Wissenschaft entdeckt, als sie in einer Goldmine in der Region um Thames gesammelt wurde. Zuerst nahm man eine Verwandtschaft mit den europĂ€ischen GlĂŒhwĂŒrmchen an, aber 1886 zeigte ein Lehrer aus Christchurch, dass sie die Larven einer MĂŒcke, nicht eines KĂ€fers sind. Das Leuchten ist ein Ergebnis der Reaktion von Luciferin unter Anwesenheit des Enzyms Luciferase, Adenosintriphosphat als EnergietrĂ€ger und Sauerstoff. Die Leuchtorgane sind Modifikationen der Malpighischen GefĂ€sse im Abdomen. Die Eier, Larven und Puppen, sogar erwachsene MĂŒcken werden von Weberknechten gefressen. Die Larven sind empfindlich gegen Licht und Störungen. Bei BerĂŒhren ihrer FangfĂ€den ziehen sie sich in das Nest zurĂŒck und hören auf zu leuchten.“
Unterwegs in der Karstlandschaft um Waitomo. Mit Fische streicheln.

5 January 2019

Turbo!
Bin mir noch nicht schlĂŒssig, was ich vom Waitomo Caves Hotel halten soll... sagen wir mal: historisch đŸ€” Der Blick auf den Sonnenuntergang ist heute auf jeden Fall Ă€h ein anderer.

4 January 2019

Bye Orongo Bay.
So. TschĂŒss Russell. War gleichermassen entspannend wie landschaftlich entzĂŒckend hier am historischen Ort in der Bay of Islands. Morgen gehts in den SĂŒden zu den Waitomo Caves. Zu den Höhlen und GlĂŒhweinchen Ă€h -wĂŒrmchen. Die Fahrt dauert mit kurzen Pausen rund 7 Stunden. Stay tuned.

3 January 2019

Cape Reinga an der Nordspitze von Neuseeland. Hier treffen sich Tasman Sea, Pacific Ocean und ordentlich Touristen. Die Fahrt ab Russell dauert rund 2 x 3+ Stunden (insgesamt ca. 450 km). Die Landschaften wechseln sich fröhlich ab, jede will die attraktivere sein. Die Landstrassen sind kurvenreich, je nach Ortschaft z.B. um Kerikeri viel befahren. Notgedrungen erlaube ich mir nur kurze Zwischenstopps, damit die Zeit fĂŒr eine ausgiebige Erkundung am Cap reicht. FĂŒr einen Abstecher zur Ninety Miles Beach mit 150 Meter hohen DĂŒnen oder zu anderen SehenswĂŒrdigkeiten unterwegs, hĂ€tte ich noch frĂŒher aus den Federn gemusst. Sollen die anderen. ;-) Auch ohne die Abstecher lohnt sich die lange Fahrt: auf Foto 3 erkennt ihr, wie sich die beiden Meere „vermĂ€hlen“ (sagen die Maori): „The whirlpools, where the currents clash, represent the coming together of male (Tasman Sea) and female (Pacific Ocean) - and the creation of life.“ Wie auch immer. Die Dramatik dieses NaturphĂ€nomens ergreift einem.

2 January 2019

Heute war ich eigentlich nicht so in Fotografierlaune und habe den Apparillo im Lodge gelassen. Einfach nur schauen, staunen und verstehen. Aber den Motiven kann man sich nicht entziehen. Zum GlĂŒck hatte ich das Ichtelefon dabei. Hier an den Waitangi Treaty Grounds, an einem der historisch wichtigsten Orte, wurde am 6. Februar 1840 mit der Treaty of Waitangi die Ă€lteste Verfassungsurkunde Neuseelands von den Briten und den Maori-HĂ€uptlingen unterzeichnet. Was sie bis heute nachwirkendes RĂŒhmliches und UnrĂŒhmliches beinhaltet, könnt ihr im allwissenden Internet nachlesen. Oder die historische StĂ€tte besuchen. Plant einfach mindestens 3 Stunden fĂŒr den Rundgang ein: Die Anlage ist weitlĂ€ufig mit allerhand Ein- und Ausblicken. Nebst dem kolonialen Vertragshaus (Foto 3,4) gibts auch ein Maori-Versammlungshaus (8) und -Kriegerkanu (5-7), ein neu eröffnetes Museum und etwas „Urwald“ zu bestaunen. Das CafĂ© liegt idyllisch, picknicken ist erlaubt. So lĂ€sst sich der Tag wunderbar verbringen.

1 January 2019

WÀhrend ihr in Europa Àh in der Schweiz um Mitternacht aufs Neue Jahr angestossen habt, war ich bei der Insel Motukokako und fuhr unbeschadet durch das Hole in the Rock. In diesem Sinne: Ein gutes Neues euch!
Pareanui Bay. Bei Familie Flipper in die Stube geschaut. Papa zieht mal wieder eine Show ab.
Cream Trip durch die Bay of Islands. Start in Russell. Auf dieser Bootstour wurde bis in die 50er Jahre einige Inseln angefahren und die Milchprodukte der Bauern eingesammelt. Daher der Name der Tour. Heute erkundet der Tourist damit bequem die Insellandschaft wÀhrend sieben Stunden. Genaueres steht im Internet.

31 December 2018

Umgebung erkunden.
Umgebung erkunden. Elliot Bay.

30 December 2018

Sunset. Orongo Bay.
Aussicht von Flagstaff Hill mit Blick auf Russell und die umliegenden Buchten in der „Bay of Islands“. Auf diesem HĂŒgel steht heute ein Flaggenmast (Foto 7) als Zeichen der Versöhnung zwischen den „Neusiedlern“ und den Maoris. Das war jedoch nicht immer so. 1844 soll Maori-HĂ€uptling Hone Heke den Mast mit dem Union Jack vier Mal gefĂ€llt und sich damit gegen die Briten wegen Nichteinhaltens von vertraglichen Abmachungen symbolisch aufgelehnt haben. Es folgte ein Krieg, der 1845/1846 mit der weitgehenden Zerstörung der Maori-Siedlung Kororareka endete. Der Ort wurde von den Neusiedlern wieder aufgebaut und benannt nach dem damaligen englischen Premiers Lord John Russell.
Einen Sonntag Nachmittag gemĂŒtlich in Russell abhĂ€ngen. Inkl. lokalem Meeresgetier auf dem Teller. By the way: hier ist High Season, praktisch keine Unterkunft mehr frei. Die Kiwis finden es rushy and crowded. đŸ€” Schicken wir sie doch mal ans Mittelmeer im Juli und August. 😅 Russell war nicht immer ein ruhiger idyllischer Ort, wo die Kiwis gerne ihre Sommerferien verbringen. Im 18 Jh. suchten WalfĂ€nger und HĂ€ndler den geschĂŒtzten Hafen auf. 1817 wird der Ort, der damals noch Kororareka hiess, zur „Hauptstadt“ der Briten (abgelöst 1841 durch Auckland). Bis 1845 entsteht ein regelrechtes Handelszentrum, die Bevölkerung wĂ€chst, ein Gemisch aus HĂ€ndlern, Deserteuren und Gesetzlosen mitsamt Folgeerscheinungen wie rauhe Spelunken und umtriebige Bordelle - was dem Ort schnell dem Namen „Hell Hole of the Pacific“ bescherte. Nach dem Krieg 1845/46 verliert Russell an wirtschaftlicher Bedeutung.
Verbotenes ist auch in NZL besonders reizvoll. Sogar bei Wassertemperaturen von nur etwa 20 Grad. Die mutigen Jungs und MĂ€dels am FĂ€hren-Wharf von Russell kennen da nix.
Sonntag Morgen. Gidday Orongo Bay. Bei Russell. GĂ€hn. 😎

27 December 2018

Just for the record 😉
Auckland sei keine Grossstadt, sondern eine Ansammlung von Dörfern - sagen die Bewohner der Hauptstadt Wellington. Was damit gemeint ist, sieht man z.B. vom Mt. Victoria bei Devonport aus: kleinere HĂ€user so weit man blicken kann. Gilt auch fĂŒr das restliche Umland von Auckland mit 1.6 Mio. Einwohnern bei total 4.8 Mio. in NZL. Auch zu sehen: Die Vulkaninsel Rangitoto.
Devonport. 10 Minuten mit der FĂ€hre von Auckland entfernt. Fischen statt Fussball.
Neuer Trend: Panzer statt SUV. Konsequent.

26 December 2018

Western Park.
Unterwegs im Ponsonby Quarter. Einst ein Vorort von Auckland, heute ein beliebtes Wohnquartier mit vielen kleinen LĂ€den und Restaurants. An Feiertagen wenig belebt.
Endlich Sommer!
Hafenrundfahrt 2/2. Text unten.
Die Hafenrundfahrt im Golf von Hauraki dauert etwa 90 Minuten. Man erfĂ€hrt Geschichten ĂŒber den historischen James Cook-Wharf, wo u.a. in den 80ern die Rainbow Warrior versenkt wurde. Die Tour geht weiter ĂŒber den Frachthafen, es folgt das Bean Rock Light House von 1871. Das LeuchthĂŒttchen mit Schlafgelegenheit fĂŒr den LichtwĂ€rter markierte die Einfahrt in die Waitemata-Bucht. Der Vulkan von Rangitoto brach vor etwa 600 Jahren aus und kam erst 200 Jahre spĂ€ter zur Ruhe. Dann gehts weiter zur North Head Devonport mit Kanonen von 1885. Ein paar Minuter spĂ€ter folgt die Devonport Naval Base, datiert in die 1840er. Heute ein Administrationszenter fĂŒr die Royal New Zealand Navy. Wir unterfahren die Auckland Harbour Bridge, nach vier Jahren Bauzeit 1959 eröffnet. Die Chelsea Sugar Refinery produziert seit 1884 ohne Unterbruch Zucker fĂŒr die Kiwis. Rund 2000 private Boote liegen in der Westhaven Marina. Vorwiegend Segler.

25 December 2018

Japanisches Weihnachtsmenu im Masu. Feinifein. Unbedingt hingehen, wenn ihr zufÀlligerweise mal vor Ort seit. Zuvor reservieren. Und danach gleich eine Reise nach Japan buchen.
Wynyard Quarter.

24 December 2018

Auch schon am weihnĂ€chtlichen Absackerbier? Und so geht EiswĂŒrfel.
Wenns mal schifft, dann schiffts. Zum GlĂŒck wissen die Kiwis, wie man sich ĂŒber Wasser hĂ€lt. 😉 Rawene bella. Mit Baujahr 1908 hat diese Konstruktion aus Holz nach so langer Zeit heute noch ihre Faszination. Im Gegensatz zu vielen PlasticprotzschĂŒsseln die motivationslos im Hafen herumliegen und Status markieren wie nasse Hunde.
Also hier schiffts zu Weihnachten. Wenigstens ists nicht kalt. Aber trotzdem nöd wĂŒkki luschtig.

23 December 2018

Seit neustem interessiere ich mich fĂŒr Pferderennen. LĂ€ngstens ein Bier lang. Und sonstso: Auckland by Night & Hopper.
Ein perfekter Drink als Dessert - wenn der Magen drĂŒckt: Espresso. Mit Rum, Sherry (eingelegter in Trauben), Orange (gebunsenbrannt). Yessss & cheers. Übrigens war ich wegen des (es folgt ein Genitiv) Wagyiu-Steaks hier. Aussen very tasteful, innen very chewy. Wie das Steak kam auch der Paritua Syrah 2015 aus der Hawkes Bay. Der war hingegen very drinkful. Alles so harmonisch hier. Nur das KĂ€seplĂ€ttchen war ein Local. Und nett. FruchtbrĂ€nde sind hier MarktlĂŒcke. Grappa please.
Botanischer Garten. Very British.
Im Auckland Museum. MaorihĂ€user, Cooksche Seefahrten, ausgestopfte Kiwis und rekonstruierte Moas, Kriegspropaganda. Memorials. Die Briten haben ganz schön gewĂŒtet. Heute zum GlĂŒck nur noch auf ihrer eigenen Insel. Cheers Brexit.
Heute Nachmittag gings ins Auckland Museum. Bei diesem Wetter. Zuerst durch den Park mit glaubs Kunst oder so. Und Riesenfarn. Und lange ists her, seit ich einen knackigen grĂŒnen Rasen gesehen habe. War glaubs im 2017.
Und sonstso. Warmer Sommerregen mit Asphaltdampf und Lagerbier.

22 December 2018

Juhee. Ankunfts- und Jetlagtag in Auckland. Ich hör die Schafe blöken beim Knochen abnagen. Wetter wechselhaft bis regnerisch bei ca. 20 Grad. Trotz High Season ist die Seafront am Princes Wharf nicht ĂŒberfĂŒllt. Die Massen fluten Venedig. Mir solls recht sein.

20 December 2018

Chilled Mango Cream with Sago and Pomelo. 😋
Und wie es geschmeckt hat? Excellent! Am spannendsten fand ich die Wellhornschnecke (Bild 4, dunkle StĂŒcke in der Suppe): schmecken Ă€hnlich meerig wie Moules, vielleicht etwas zurĂŒckhaltender. Statt schlabbrig ist ihr Fleisch bissfest. Die Schnecken gelten als Delikatesse im asiatischen Raum und werden zum GlĂŒck auch gezĂŒchtet. Der Fischmagen (Bild 4, helle StĂŒcke), naja: ziemlich geschmacklos und chewy. Bei den drei StĂŒckchen Wagyiu-Beef haben sich die Köche auch etwas einfallen lassen beim Braten: das erste StĂŒckchen war well-done, es folgte medium und schliesslich blutig. Auch spannend. Und beim Krabbenhack die Schale nicht mitessen. Ist nur ein hĂŒbscher FuttertrĂ€ger, gell. Die Asiaten essen also doch nicht alles, nur ignorante Westlinge ;-)
Tai Kwun Center of Heritage and Art. Na, erkannt welche Schweizer Architekten den einstigen Kolonialknast der Briten gepimpt haben? Drei Buchstaben gewinnen. Stichwort: City Loch Ă€h Lounge 😉 (diesen Kalauer verstehen nur Basler).
Hongkong. Auf historisch. Mehr oder weniger.

19 December 2018

18 December 2018

Aussen pfui, Innen hui. Ansehnlich kann sich das Hotel Intercontinental im District Kowloon definitiv nicht nennen. Es zĂ€hlt zum Typus „hĂ€sslicher Kasten“ knapp an der Grenze zur Körperverletzung (gibts nicht nur in Basel). Aber. Die Aussicht auf die Victoria Harbour und die gegenĂŒberliegende Hongkong-Insel ist nicht zu toppen. Wie ein Bild eines Superduper-Nonplus-UHD-TV - noch viel schĂ€rfer! Und das vom Bett liegend aus. Ha. Da will ich nicht mehr raus. Was ich am Anreiseabend mit gehörig Jetlag beinahe nicht tat. Das „Conti“ beherbergt gleich drei angeblich sehr gute Restaurants. Ich habe das „Rech“ ausprobiert. Ein Seafood-Restaurant und Ableger von Alain Ducasse. Fransösischö mit asiatischö höhöhö. Also die Aussicht bleibt wie sie ist, das Krabbenmousse mit MangostĂŒckchen als Einstieg war sĂŒper, gefolgt von einer mannifikö Pasta mit Hummer (zerlegt, Foto), abgeschlossen mit eine leischte SoufflĂ© de Frommage. Nur die Preise der Weine sollte man sich vorher genau anschauen. Autschö.