New Zealand · 14 Days · 31 Moments · September 2012

Andre Pura

Neuseeland in 14 Tagen mit dem Auto


27 September 2012

Arctic Center Das Arctic Center in Christchurch ist ein perfekter Ort um die letzten Stunden vor dem Rückflug zu verbringen. Man kann interaktiv die Geschichte und Höhepunkte der Erkundung des Südpols miterleben. Außerdem gibt es die Möglichkeit mit einem Arktisfahrzeug mitzufahren. Der Aufpreis ist es auf jeden Fall wert!

26 September 2012

Bedrückende Stille Christchurch wurde vor nicht allzu langer Zeit von verheerenden Erdbeben heim gesucht. Das hat die Stadt geprägt. Der Großteil der Innenstadt ist zerstört oder zumindest stark beschädigt worden. Man sollte sich das vor Augen führen, damit man diese Stadt im richtigen Licht sieht. Trotzdem hat diese Stadt nach wie vor Dinge zum bewundern: Sei es, wie die Einwohner mit der Katastrophe umgehen, oder die Geschichte.

25 September 2012

Oamaru - Stadt unser kleinen Freunde Pinguine in 2 Varianten findet man hier: die großen, seltenen Gelben und die kleinen Blauen. Wir haben beide Spots besucht: Zu erst die Gelben und dann die Blauen. Vor allem am späten Nachmittag hat man die Chance einen gelben Pinguin zu sehen. Wir hatten großen Glück und konnten dies ohne große Wartezeit erleben. Doch das echte Erlebnis kam erst: Die Pinguin-Forschungsstation ist ein echtes Highlight. Wir haben uns für die etwas teureren "VIP" Karten entschieden, da man hier näher am Geschehen ist. Was soll ich sagen: Es hat sich absolut gelohnt!
Dunedin Ein kurzer Aufenthalt inkl. Spaziergang brachte uns nach Dunedin. Eine liebenswerte Stadt, die wir sicherlich bei einer nächsten Reise ausführlicher erkunden werden. Vor allem das Zentrum hat uns sehr zugesagt mit seinen zahlreichen Restaurants und Bars.
Tokanui-George Road Auf dem Weg in den Norden hat man mehrere Möglichkeiten: Entweder man nimmt die schnelle oder die schöne Variante. Wir haben uns für die Schöne entschieden und sind die Tokanui-George Road (Scenic Route) entlanggefahren über Dunedin nach Oamaru. Besonders der Teil bis Dunedin ist von Landschaften aus dem Bilderbuch gekennzeichnet. Man kann auch noch den ein oder anderen Vista Point mitnehmen oder kleine Wanderungen (<1h) zu Wasserfällen oder Höhlen unternehmen.

24 September 2012

Invercargill Eine kleine, unauffällige Stadt im Süden Neuseelands mit einigen Höhepunkten wie: Ausgangspunkt nach Steward Island, viele schöne Gärten und einzigartige Tierr. Tuataras sind lebende Fossile, die im Queenspark zu finden sind.
Bluff - Stirling Point Bluff hat nicht viel zu bieten, außer dem Stirling Point: Der südlichste Punkt Neuseelands oder zumindest der Südinsel. Jeder Neuseelandbesucher sollte diesem einen Besuch abstatten. Bei der Gelegenheit kann man am direkt am Stirling Point gelegenen Cafe auch noch die Aussicht auf sich wirken lassen.

23 September 2012

Queenstown Queenstown ist als die Adrenalinhochburg auf der ganzen Welt bekannt: Vom Fallschrimspringen, Riverbaot fahren bis hin zum Golfen kann man hier alles machen, was mehr oder weniger aufregende ist. Besonders eine Fahrt mit der Gondel auf den Queenstown Hill mit einer kurzen, aber aufregenden Fahrt mit Downhill Fahrzeugen sollte auf jeden Fall drinnen sein. Besonders in der Dämmerung hat dieser Aussichtspunkt seinen Reiz. Für das kleine Budget können wir noch eine schnelle Runde Minigolf am Fusse der Bahn empfehlen.

22 September 2012

Fox Gletscher Ein wenig beeindruckender, aber auch vom Zahn der Zeit und der globalen Veränderungen gezeichnet, ist der Fox Gletscher. Er ist über einen etwa 30 min Spaziergang vom Parkplatz aus zu erreichen.
Franz Josef Gletscher Der heutige Tag ist den Gletschern gewidmet, haben wir doch gleich zwei besucht. Den Anfang machte der Franz Josef Gletscher. Um ihn herum hat sich mittlerweile eine riesige Tourismusindustrie gebildet mit Helikopterflügen, Wanderungen usw. Der Gletscher selber hat sich schon sehr weit zurückgezogen und es ist erschreckend zu sehen, welche Ausdehnung dieser früher hatte. Wenn man andere Gletscher aus beispielsweise dem Norden Europas kennt, so kann man etwas enttäuscht sein, wenn man diesen geschunden Gletscher von unten sieht. Die wahre Ausdehnung des Gletschers erkennt man wohl erst aus der Luft oder nach einem Kartenstudium.

21 September 2012

ShantyTown Eine Westernstadt wie sie im Buche steht, das ist ShantyTown. Hightlights wie eine unvergessliche Fahrt mit der Dampflock, der Saal der Freimaurer oder das Goldwaschen darf man sich nicht entgehen lassen. Wir haben unser gefundenes Gold auch mit nach Hause genommen, beim aktuellen Goldpreis könnte es ja irgendwann mal den Preis des Eintritts überschreiten ;)
Pancake Rocks Die einzigartigen Felsformationen haben ihren Namen nicht umsonst und sind eines der vielen Highlights der Südinsel. Ihre Struktur durch die Jahrtausende geprägt ist sehr beeindruckend.

20 September 2012

Westport - Essen Eine Stadt mit wenigen Höhepunkten, aber man muss ja essen und schlafen. Daher haben wir diese Stadt angesteuert und wunderbares Lamm im TheTownHouse bekommen. Neben Subway uns dem üblichen anderen Fastfood haben wir auch nicht viel Auswahl gehabt, sind aber von gutem Essen zu einem fairen Preis überrascht worden.
Cape Foulwind Meeresbewohner können sehr amüsant sein, besonders wenn sie gerade Junge haben. Davon konnten wir uns am Nachmittag am Cape Foulwind in der Nähe von Westport überzeugen. Viel Natur und ein paar Minuten zum genießen.

19 September 2012

Kleine Hütten für eine Nacht In der Nähe vom Farewall Spit gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten relativ preisgünstig zu übernachten. Eine davon liegt in der Nähe von Collingwood und bietet kleine Hütten an. Eine kleine Bar zum Essen und Gedankenaustausch mit dein Einheimischen ist auch direkt daneben zu finden.
Farewell Spit Ein Besuch an der Spite der Südinsel ist ein Highlight. Allein der Weg nach Puponga ist begleitet von einer atemberaubenden Landschaft. In Puponga angekommen, lässt man das Auto stehen und geht zu Fuss entweder eine kleine Runde (Rund 1-2h) oder die große Runde. Wir sind zu erst Richtung Osten losgegangen, dann die kleine Landzunge gekreuzt und an der Ostküste zurück. Im Nachhinein würden wir die Route allerdings andersherum angehen: Also zu erst an die östliche Küste und über die westliche zurück. Man sollte allerdings auch bei wärmerem Wetter einen Windschutz mitnehmen, da der Wind an der östlichen Küste sehr stark sein kann.

18 September 2012

Touristeninformation Erste Anlaufstelle in Nelson sollte die sehr freundliche Touristeninformation sein. Dies kann einem Zimmer meist zu vergünstigten Raten besorgen. Daher: Auf zur Touri Info, wenn ihr in Nelson ankommt!
Nelson - Stadt der Aussteiger Nach einem etwas enttäuschendem Tag an der Ostküste folgten wir nun unserem mehr oder weniger vorhanden Plan an die Westküste. Dafür nahmen wir die Route über Blenheim und den Hwy 6 nach Nelson. Ein wunderschöne kleine verschlafene Hafenstadt und der erste Landungspunkt der Einwanderer. Es gibt hier viel zu entdecken, besonders die vielen kleinen Läden und Bars, welche einheimische Bierspezialitäten anbieten.

17 September 2012

Kaikoura - Wale ... oder auch nicht Wir sind von Picton nach Abholung unseres neuen Mietwagens sofort nach Kaikoura aufgebrochen, da wir umbedingt Wale sehen wollten. Dafür haben wir den Umweg auf uns genommen und sind ein Stück die Ostküste entlang gefahren, bevor wir uns die Westküste vornahmen. Kaikoura sollte der richtige Platz sein um Wale vom Boot aus zu sehen. Leider war nicht nur der Preis mit 120 NZD pro Person nicht gerade billig, sondern uns wurde auch berichtet, dass aus unerklärlichen Gründen die nächsten Tage keine Ausfahrten stattfanden. Ärger, einen Cafe und ein Sandwich später habe wir dann beschlossen dieses Abenteuer auf eine weiter Reise zu verschieben.
Lobster .... Lobster .... Muscheln .... Lobster Streetfood ist ja mittlerweile schon ein Teil vieler Kulturen. Wenn man auf Lobster und Muscheln in der Begleitung von Möwen steht, kann man hier sehr gut Essen. Man nehme einen Wohnwagen, viele frische Lobster, ein "paar" Muscheln und perfekt ist das beste "Streetfood" Neuseelands.
Überfahrt - Bis Bald Norden Die beste Art auf die andere Insel zu kommen ist die Fähre über Cook Strait (Wellington - Picton). Vorreservierungen sind hier erwünscht und auch in der Nebensaison war es nicht so leicht kurzfristig einen Platz zu bekommen. Die Überfahrt dauert mehrere Stunden, allerdings gibt es eine Menge zu sehen. Anfangs hat man einen hervorragenden Blick auf Wellington und das Umland, dann kommt die raue See der Cook Strait. Auf einmal ist es dann aber friedlich und die Natur zeigt sich in ihrer vollen Schönheit: Die Südinsel ist erreicht.

16 September 2012

Wellington - Pier Der Pier in Wellington ist sehr schön gemacht und zum Ende der Woche hin ein beliebter Ort auch der Einheimischen. Es gibt unzählige Möglichkeiten hier kleine und große Dinge zu entdecken. Uns hat besonders der Teil beim neuseeländischen Nationalmuseum gut gefallen. Die vielen Bars am Hafen sind ein Höhepunkt dieser hübschen Stadt.
Cafe im englischen Herrenhaus Auf unserem Weg Richtung Wellington durfte ein Besuch im Tongariro National Park nicht fehlen auch, wenn er nur kurz war. In unserer ursprünglichen Reiseidee war hier eine Rundwanderung geplant, allerdings nicht bei Schneefall. Daher wurde aus der Halbtagestour ein Cafe im Chateau Tongariro. Eine urige, herrenhafte Atmosphäre gibt es gratis zum nicht ganz so günstigen Heißgetränk.

15 September 2012

Fischgenuss im wunderschönen Taupo Nach unserer Bekanntschaft mit den Maori und deren Kultur machten wir uns weiter auf Richtung Süden zum großen See. Einen kleinen Zwischenstop bei den Huka Faks später fanden wir einen wunderschönen Ort zum genießen der Landschaft, des Sees und des Essens: Taupo Nachdem wir schon einmal Fisch zu uns genommen hatten und dieser leider durch extensiven Einsatz der Friteuse misshandelt wurde, haben wir einen weiteren Versuch gestartet Fisch zu konsumieren: Es hat sich gelohnt ! Ein sehr nett eingerichtetes Lokal direkt am Strand hat unsere Hoffnung auf ausgezeichnetes Essen wieder aufblühen lassen.
Huka Falls Netter Zwischenstop am Weg nach Taupo. Ich kann einfach nicht an türkis-blauem Wasser und einem Wasserfall vorbeifahren. Es gibt einen sehr gut zugänglichen Weg vom Parkplatz und der Platz ist auch hervorragend für ein kleines Picknick geeignet
Te Puia - Geysire, Kiwis und Moari Der erste Stop des heutigen Tages sollte in Te Puia am Rande Rotoruas sein. Wir waren etwas skeptisch, was den hohen Eintritt in diese von den Moari betriebene Attraktion anging, entschieden uns aber diesen trotzdem zu bezahlen, allerdings ohne die Tanzeinlage, welche zusätzliche 30 NZD gekostet hätte. Also bezahlt, das wiederaufgebaute Dorf angesehen bei strömendem Regen und dann ab Richtung Geysir, weswegen wir uns doch dazu entschlossen hatten, de Eintritt zu berappen. Im Dorf lernt man etwas bzgl. der Kultur der Moari und deren künstlerischen Fähigkeiten. Der wahre Star hier ist, aber die Natur und die vielen Geysire mit ihrer Höhe bis 50m.

14 September 2012

Schwefel und heiße Quellen - Rotoura Nachdem spannenden Besuch bei den Hobbits hatten wir uns ein etwas Ruhe verdient und fuhren nach Rotorua um das Polynesian Spa, eines der angeblich besten Spas der Welt zu besuchen. Als erfahrener Thermenbesucher in Begleitung einer erfahrenen Spa-Kennerin konnte sich unser Eindruck eines sehr guten Spas nicht bestätigen. Allerdings stimmt der Preis, was uns wahrscheinlich hätte zu denken geben. Anschließend haben wir noch eine Runde durch das abendliche Rotorua gedreht, welches uns sehr gut gefallen hat. Viele Restaurants mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis.
Herr der Ringe Auch wenn 50 € für ein Erwachsenenticket nicht wenig sind, war es jeden Cent wert. Eine geschmackvoll gestaltet Tour durch Hobbiton ist für jeden Filminteressierten und/oder Herr der Ringe Fan ein muss. Liebevoll haben wir viele Dinge über den Dreh, dessen Hintergründe und das Set erfahren und sind mit Charme von unseren Guides durch das Set begleitet worden. Eine Reservierung war in der Vorsaison nicht notwendig, wird aber in der Hauptsaison empfohlen. Als Bonus hat man die Möglichkeit beim Shop und Ticketverkauf noch Schafe und im Neuseeländischen Frühling auch Lämmer zu streicheln.
Strand - Die 2. Liebe meines Lebens Ja, ich bekenne mich dazu: Ich Liebe den Strand auch wenn das Wasser keine 25°C hat. Ohne Plan waren wir auf der Suche nach einem offen Motel/Lodge/BNB/Übernachtungsmöglichkeit und haben dabei diese Perle entdeckt. Der kleine Ferienort ist in der Nebensaison leider wie ausgestorben, doch die Strände allein sind es Wert einen kleinen Umweg zu machen. Weißer Strand, fein, wie man ihn nicht überall findet. Eine Mischung aus Ostsee, gepaart mit der exotischen Schönheit des Pazifiks.
Team New Zealand In Auckland kann vieles machen, allerdings ist mein absoluter Favorit ein Besuch des America's Cup Teams von Neuseeland. Die Kiwis sind sehr stolz auf ihr Team und segeln ist neben Rugby ein weiterer Natonalsport. Am Sport kann man sehr gut eine Kleinigkeit zu sich nehmen oder am Abend gemütlich ein Bierchen trinken. Uns hat es weiter Richtung Natur gezogen, weshalb ein Stück Schokokuchen später wir uns auf den Weg raus aus der großen Stadt und rein in die Natur gemacht haben.
Ankuft - Flughafen - Mietwagen Die meisten Trips beginnen am Flughafen mit den Einreiseformalitäten. Denkt daran, dass man keine Lebensmittel, Samen oder ähnliches mitnehmen darf. Woran ich nicht dachte: Wanderschuhe mit leichter Verschmutzung führt auch zu Problemen, was sich allerdings mit einer schnellen, kostenpflichtigen Desinfektion beheben ließ. Danach ab zum Mietwagenverleih (vorher über das Internet gebucht) und zum Geldautomaten direkt im Flughafen. Jetzt beginnt der Spass mit dem "verkehrten" Fahren, aber zum Glück habe ich da schon etwas Erfahrung aus dem Süden Afrikas.