30 Days · 12 Moments · November 2017

Fidschi


22 December 2017

22.12.: Der letzte Tag auf meiner Traumreise wurde standesgemäß mit einem Ausflug in die Inselwelt der Yasawas beendet. Die Insel Waya - etwa 2 1/2 Stunden per Schiff entfernt wurde ausgewählt und das Octopus Resort war das Zuhause für ein paar wenige Stunden. Nach einer tollen Unterhaltung mit einem schweizer Pärchen (ich hab irrtümlich ihre Liege okkupiert) ging es wieder unter Wasser, das Schnorcheln hat es mir schon sehr angetan. Highlight war das Ende des Riffs wo es einen Abgrund von ca 20m gab und richtig große Fische bewundert werden konnten. Nach einem guten Mittagessen (Nasi Goreng!) kam dann auch schon bald der Abschied und mit einem kleinen Motorboot wurden die Gäste ein paar Minuten aufs Meer zum bereits wartenden Katamaran gebracht. Am Abend wurde dann noch in der Unterkunft für mich gekocht, ein selfie geschossen und Lebewohl gesagt. Um 23.45 war Abflug und damit das Ende dieser atemberaubenden Reise! Danke fürs lesen :)

21 December 2017

21.12.: Nach einem eher mäßigen (aber gratis) Frühstück ging es langsam Richtung Busbahnhof um gegen 10.00 die 4 stündige Fahrt zurück nach Nadi anzutreten. Dort wartete ich eine halbe Stunde auf meine Abholung, was mich dann doch ein wenig erzürnte. Mein Gastgeber (der nicht im Haus wohnt) hat mir jedoch gesagt, dass einige Leute mehr als erwartet im Haus sind (darunter 4 oder 5 Kinder....), wenn ich aber dennoch dort schlafen möchte, kann ich dies gratis tun. Das war natürlich ein guter Deal und die Kinder waren dann doch erstaunlich ruhig, ich verkroch mich in mein bereits bekanntes Zimmer und plante den morgigen letzten Tag melner Reise. Wenn alles gut geht und vorallem das Wetter hält, könnte hier mit den Yasawas noch ein Highlight folgen.
15.12.: Nach einem guten Frühstück und einer liebevollen Verabschiedung inklusive Busserl vom Vater ging es zum Busbahnhof und von dort in etwa 2 1/2 in die Hauptstadt Suva. Während der Fahrt hab ich mich gut mit einem älteren Herrn unterhalten, der mir gleich angeboten hat beim nächsten mal doch bei ihm zu übernachten, das geht hier recht einfach. Nach einem kleinen Hoppala inklusive blutigem Knie hab ich es dann doch geschafft Zimmer zu beziehen. Naja is wohl eines der schlechteren Unterkünfte der Reise aber was solls. Nach einem kleinen Rundgang durch die Stadt wurden wieder einige Briefmarken erstanden und mit dem jungen, sehr Geographie interessierten Postbeamten geplaudert. Den Burger danach beim McDonalds ließ ich mir ebenso wenig entgegen, wie die mit einem Zwinkern überreichte gratis Flasche Wasser. Europäer kommen in der pazifischen Damenwelt offenbar gut an. Morgen früh gehts es per Flugzeug nach Levuka!

20 December 2017

20.12.: Hier in Suva regnet es wirklich viel und oft, weswegen ich meine Wanderung in den Colo-I-Suva Forest Park abgeblasen habe. Nachdem ich mein "Stammcafe" nochmal besucht habe (sie weiß schon was ich trinken möchte), habe ich durch Zufall meinen Gastgeber aus Nadi getroffen, der über Weihnachten seine Eltern besucht. Wir sind dann noch etwas spazieren ging und er hat mir noch ein paar Ecken seiner Geburtsstadt gezeigt, bevor ich ins Fiji-Museum ging, wo vorallem zwei Exponate alter Kanus ins Auge gestochen sind und man auch ein wenig über die Geschichte Fidschis lernen konnte. Abend gegessen wurde in einem feinen japanischen Lokal, da mein Gusto auf Sushi wiedermal die Oberhand gewann. Sehr nettes Ambiente war das und der Koch hat sämtliche (warme) Speisen vor deiner Nase in einer im Tisch integrierten Platte frisch zubereitet, eine tolle Idee! Danach wurde nur noch der Koffer gepackt, morgen gehts auf die letzte Station meiner knapp 4 monatigen Reise - wieder zurück nach Nadi

19 December 2017

19.12.: Heute läutete der Wecker bereits um 6.00 denn mein Flug in die Hauptstadt Suva stand an. Die 12 Minuten Flugzeit vergingen ohne viel Turbulenzen und gegen 9.30 war ich bereits im Hotel, natürlich weit vor dem checkin, weswegen ich dann erstmal frühstücken ging und mir danach bei einem großen Cappuccino die "Fiji-Times" zu Gemüte führte. Nach dem Checkin ging ich noch ein wenig durch die Stadt und wurde oft angesprochen, meistens aber leider um mir was anzudrehen. Mein Highlight war der Typ, der mir einen Ausweis von der Regierung gezeigt hat (mit einem Foto, das ihm nicht mal ähnlich sah), mir gesagt hat, ich soll nur auf der Hauptstraße shoppen um mich 10 Sekunden später in einen Hauseingang zu ziehen um mir eine Holzmaske anzudrehen.Nachdem das Fiji-Museum leider bereits um 16.00 zusperrte, ging ich also nur noch was essen und genoss den Abend vorm Fernseher. Amüsant war noch die Rezeptionistin die mich ersuchen wollte,meine Buchung zu stornieren (wohl um Gebühren zu sparen?)

18 December 2017

18.12.: Eigentlich wollte ich ja heute nach Caqalai (sprich: Tangalai) Island, nachdem es aber niemand schaffen wollte bei dem Resort für mich anzurufen um ein Boot zu schicken, hab ich es dann sein lassen, dann halt nicht! Nachdem das Wetter dann aber auch nicht so besonders war, war es wohl die klügere Entscheidung. Stattdessen habe ich ein Resort an einem anderen Teil der Insel besucht, mich dort ein wenig in der Hängematte und am Pier entspannt und mich mit einem guten Mittagessen verwöhnen lassen. Nachdem meine "Historical Walking Tour" abgesagt wurde (außer mir hat sich niemand gefunden), chillte ich ein wenig im Hotel ehe ich das dritte (von drei) Lokalen hier testete, das war eine der schlechtesten Pizzen, die ich je gegessen habe. Nach einem anschließenden Mocktail im anderen Lokal und einem Austausch meines gelesen Buches mit einem mir noch unbekannten ging es ins im strömenden Regen zurück ins Hotel. Morgen fliege ich wieder zurück nach Suva!

17 December 2017

17.12.: Nachdem ich beim Frühstück erwähnt habe, dass ich den Gipfel eines der größten Berge hier erklimmen möchte, klopfte es kurze Zeit später und mir wurde mein Guide vorgestellt. Nicht dass ich danach gefragt hätte.... Nun gut, dann bin ich also mit Guide losgestapft und gut wars. Das war eine meiner absolut schwierigsten Wanderungen, da es hier keine Wege gibt, sondern nur minimale Trampelpfade (der Guide ist der einzige, der sich drum kümmert), die massivst rutschig und teilweise echt gefährlich sind, gut dass meine Wanderschuhe in Suva sind! Nach etwa 2 Stunden haben wir es dann doch geschafft und ein atemberaubender Blick war all die Anstrengung und den ein oder anderen Kratzer wert! Nachher hat er mich noch in sein Haus zum Essen eingeladen, wow! Nach einer kurzen Pause, ging ich noch eine Runde spazieren und fand durch Zufall ein riesiges durch den Hurrikan 2015 angespültes rostiges Schiff, sehr cool! Der Abend wurde dann bei Huhn süß-sauer im "whales tale" beendet.

16 December 2017

16.12.: Nach einer kurzen Nacht in einem lauten Hotelzimmer und Tagwache um 5.00 war ich schon mal fitter. In einem Flugzeug für nur 8 (!) Passagiere ging es dann auf die Insel Ovalau. Nach heißen 12 Minuten war das Abenteuer dann auch schon wieder vorbei und mein wartender Fahrer hielt eine kleine Bibelrede, ehe er mich nach etwa 30 Minuten Fahrt in Levaku, der alten Hauptstadt Fidschis und Weltkulturerbe, aussteigen ließ. Hier sieht es aus wie im wilden Westen, die Häuser sind auch noch größtenteils aus dem 19. Jahrhundert. Nachdem es hier allerdings leider den ganzen Tag regnete und es nicht übermäßig viel außer der Hauptstraße zu sehen gibt, war es dann doch ein wenig fad. Am Abend ging ich dann noch chinesisch essen und wurde danach von 3 sehr betrunkenen Bauarbeitern (einer hat im Irak gekämpft und einen Finger weggeschossen bekommen) auf Wodka Mischgetränke eingeladen. Die anschließende Einladung in den Nightclub hab ich aber dann doch lieber ausgeschlagen....

14 December 2017

14.12.: Um 9.00 wurde gefrühstückt und danach ging es zum Biausevu Wasserfall, etwa 45 Minuten per Auto entfernt. Der Vater der Familie, wo ich wohne brachte mich zu einem guten Preis hin und wartete auf mich. Nach einer Kava Zeremonie ging es per Pferd etwa 30 Minuten bergauf zum Wasserfall. Nach 5 Minuten kam ein richtiger Wolkenbruch und durchnässte mich bis auf die Knochen. Oben angekommen, konnte man richtig zusehen wie der Wasserfall auf Grund des Regens größer wurde und sich etwa auf das Vierfache verbreiterte. Die Einheimischen liebten es sich von den Felsen ins (mir zu) kühle Nass zu springen, ich blieb lieber draußen. Nachdem wir zurückgekehrt sind, gab es den zweiten Teil des heutigen Programmes: Die Sigatoka Sanddunes, welche sich über ein recht großes Gebiet erstrecken und wo auch das Rugby Nationalteam von Fidschi trainiert. Nach etwa 2 Stunden ging es dann wieder zurück in die Unterkunft wo es tolles Curry gab! Morgen gehts nach Suva!

13 December 2017

13.12.: Happy ACAB-Day! Nach dem Frühstück ging es für mich mit dem Bus ins etwa 1 Stunde entfernte Sigatoka, wo ich am Busbahnhof gleich mit einem Typen ins Gespräch kam, der sogar schon in Wien war. Nachdem das mit dem Abholen nicht ganz so gut klappte, hab ich dann mit seinem Telefon sämtliche Details klären können, sehr nett! Ich lebe hier bei einem alten Paar mit einem geistig behinderten Sohn, der wie ein Zombie durch das Haus wandelt, armer Typ. Am Nachmittag ging ich eine Runde an der Küste entlang spazieren, konsumierte fleißig Pizza und Cocktail und wurde von der Hälfte der weiblichen Belegschaft für Selfies missbraucht, ob die auch gedacht haben, dass ich Bradley Cooper bin? Am Rückweg hab ich noch ein Feuer in der Nachbarschaft bemerkt, das dann recht bald die Feuerwehr kommen ließ. Nach einer Runde quatschen und mit den lieben Hunden spielen (der eine is ja mal richtig verhaltensauffällig und energiegeladen....) ging es halbwegs zeitig ins Bett.

12 December 2017

12.12.: Nach einem wunderbaren von Josie gezauberten Frühstück wurde erstmal die Wäsche gemacht und danach ein E-Ticket für meine Busfahrten gekauft, welche man hier nicht mehr in Cash zahlen kann. Danach ging es ins paar km entfernte Denarau, dessen Hafen der Eintritt in die wunderbare Inselwelt der Mamanuca Islands sowie des Yasawa Atolls sind. Die knapp dreistündige Fahrt führte zu mehreren Inseln, wo Touristen zu- und ausstiegen um zu den Resorts zu gelangen. Die Aussicht war traumhaft, hier könnte ich mir schon vorstellen den ein oder anderen Tag zu verbringen. Nachdem ich gegen 19.00 wieder "daheim" war, gabs noch ein üppiges Abendessen und dann wurde gepackt und Fotos hochgeladen. Morgen gehts nach Sigatoka!

23 November 2017

23.11.: Lange geschlafen und gut gefrühstückt , dann gings zum Flughafen. Tja, doch mein Flug hatte 4 Stunden Verspätung, macht aber nix, so hab ich mir wenigstens endlich "Crank" angeschaut hehe. Nach einem kurzweiligen vierstündigen Flug mit interessanten Sitznachbarn aus Hamburg bin ich nun also in Nadi auf Fidschi gelandet. Die Kontrolle beim Zoll war dann sehr spannend, nachdem ich offensichtlich auf eine schwarze Liste gerutscht bin, weil ich keinen Hotelnamen sagen konnte ("it's an airbnb, not a hotel, it doesnt have a name!"). Natürlich wurde ich dann gleich rausgeholt und mein gesamter Koffer wurde durchwühlt. Sichtlich enttäuscht hat er dann gesehen, dass es sich beim weißen Pulver nur um Waschpulver handelt. Wenn ich aus Samoa zurück komme, habe ich hier wieder einen Stopover, darauf freue ich mich jetzt schon! Dafür sind meine Gastgeber umso netter und ich bekomme morgen sogar das Frühstück ins Apartment geliefert, wow!