Germany, Iceland · 18 Days · 48 Moments · September 2017

Island im September


21 September 2017

Botanischer Garten Reykjavik. Im strahlenden Sonnenschein!!
Zimtschnecken und Baguette - zum Glück ist der beste Bäcker der Stadt gleich um die Ecke!
Der Tag startete mit echt Isländischem Frühstück im Café Loki. Während Norman sogar fermentierten Hai essen konnte, gab's für Mona Flatbread mit Käse. Und danach eine Aufzugfahrt auf den Turm der Kirche, mit Blick bis Akranes!

20 September 2017

Erster Tag in Reykjavik - nach der Ankunft ging's direkt erstmal einen Kaffee trinken und danach zur Harpa, dem beeindruckenden Konzerthaus der Stadt.
Von Akranes ging's im Regen nach Reykjavik - mit Stopp bei Alafoss. Dort hab ich endlich meinen Islandpulli gefunden! (Mona) In Reykjavik haben wir unser Auto zurückgegeben und ein Zimmer direkt an der großen Kirche bezogen!

19 September 2017

Der Abend in Akranes - strahlender Sonnenschein an den beiden Leuchttürmen.
Damit man's nicht vergisst: Fantastisches Brot (Sauerteig mit getrockneten Früchten) gibt's in Stykkisholmur.
Von Olafsvik ging's weiter über die Halbinsel - mit Regen, Sonne und Regenbogen. Erster Halt: Arnarstapi - dort hat das Meer Felsentore und Löcher an der Küste gebildet. Dann kurzer Halt an der schwarzen Kirche von Budir und der Wand aus Basaltsäulen in Gerduberg. Die letzte Wanderung der Reise ging zum Vulkankrater Eldborg.

18 September 2017

Heute haben wir eigentlich mit Dauerregen gerechnet, aber der kam zum Glück erst gegen 16:00 Uhr. Nass geworden sind natürlich trotzdem, weil wir in Olafsvik noch schnell den Wasserfall angucken mussten... Heute früh waren wir im netten Örtchen Stykkisholmur und sind dann weiter an der Küste bis Olafsvik gefahren - mit Halt an Lavafeldern, dem Kirkjafell (DER Berg) und allen anderen Orten, die "bitte ein Foto machen" geschrien haben ;)

17 September 2017

Heute früh zum westlichsten Punkt Europas gefahren - die nicht asphaltierte Straße zieht sich ganz schön. In Latrabjark angekommen hat es so gestürmt, dass wir nur einige Meter entlang der Klippen gehen konnten. Auch unten, in Raudasandur, war das Wetter nicht viel besser. Deshalb haben wir am Nachmittag beschlossen, unser Zimmer im Norden der Westfjorde zu stornieren und zurück in den Süden zu fahren. Bei Reykhólar haben wir noch eine kleine Wanderung gemacht. Jetzt sind wir in Budardalur.

16 September 2017

Der Plan heute sah Wandern und Zelten vor, aber das Wetter hat daraus eine Rundreise durch die Westfjorde gemacht. In Holmavik gab's Kaffee, Kuchen und einen Besuch im Museum für Zauberei und Hexerei. Was sich etwas skurril anhört, ist eine gut gemachte Ausstellung über den Volksglauben und die Zauberei in den Westfjorden im 17. Jh. 21 Menschen, darunter eine Frau, wurden in Island wegen Zauberei auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Das Museum hat alle Ausstellungstexte in mehrere Sprachen übersetzt und teilweise sehr skurrile Ausstellungsstücke und Installationen. Gelandet sind wir jetzt in Patreksfjördur, in einem Zimmer, wo man die regenverhangenen Berge unseres morgigen Ziels vom Bett aus sehen kann.

15 September 2017

Von Akureyri nach Blönduos. In Siglufjördur gibt es ein sehr gutes Museum über die Heringsindustrie und Verarbeitung (Fischmehl, Fischöl, Salzhering). Was mich wirklich fasziniert an isländischen Museen ist die Tatsache, dass alle Exponate ohne Vitrine und Befestigung dekoriert sind und es nie eine Aufsichtsperson gibt. Vertrauen wird hier ganz schön groß geschrieben. Für uns auch neu: Auf Island gibt es nicht nur einspurige Brücken, sondern auch kilometerlange einspurige Tunnel. Mit Haltebuchten, falls Gegenverkehr kommt. Am Nachmittag sind wir vom Bischofssitz Hólar auf einen Berg gekraxelt, um dort die Aussicht zu genießen (und Blaubeeren zu essen).

14 September 2017

Ein Tag in Akureyri - vor allem der Botanische Garten ist so toll!
Kurzer Halt am Wasserfall!
Polarlichter.

13 September 2017

Wanderung 3: Rundweg zur wassergefüllten, heißen Spalte Grjótagjá durch herrlich herbstliches Waldgebiet.
Wanderung 2: Rundweg durch das Krafla-Lavagebiet. Die letzten Eruption gab es 1984 - überall gibt es rauchende Spalten und Solfataren.
Wanderung 1: Solfatarenrunde mit Blick vom Námafjall.
Auf dem Weg von Asbyrgi über Husavik in das Gebiet um Myvatn wurde das Wetter stetig besser...
Der Morgen begann ziemlich feucht beim Spaziergang über die Felseninsel Eyjan in der Asbyrgi. Dafür gab's Blaubeeren!

12 September 2017

Noch mehr Wasserfälle: Nach einer längeren Autotour durch endlose Lavafelder sind wir beim Dettifoss angekommen. Vom Parkplatz läuft man einige Minuten zum Wasserfall und kann direkt an's Ufer herangehen (wenn man von der 864 kommt). Von dort sind es nochmal 1,4km Fußweg zum Selfoss - der sich sehr lohnt, weil das Wasser von mehreren Seiten in die Schlucht stürzt. Und dort viel weniger Menschen sind.
Heute früh ging's von Egilsstadir durch das größte Waldgebiet Islands zum Hengifoss. Etwa eine Stunde läuft man zum Wasserfall, vorbei am Litlanesfoss. Norman ist sogar noch bis vor zum Wasserfall geklettert... Auf dem Weg zum Hengifoss (der Wanderweg ist teilweise sehr stark erodiert und wird momentan ausgebessert), sieht man viele Wiesenblumen (sicher auch, weil es dort wenig Schafe gibt).
In Egilsstadir gibt es in der Touristeninformation das "Hús Handanna art+design" mit tollen Handmade-Produkten von isländischen Kreativen.

11 September 2017

Heute ging's entlang der Fjorde über Höfn nach Egilsstadir - Fischerei"museum" in Höfn, Monolith am Strand, frische Plunderteilchen und Sauerteigbrot in der Bäckerei "Sesam Brauðhús - Handverksbakarí", viel Blick auf blaues Wasser, faszinierende Berge, Fischfarmen im Fjord, kurvige Straßen, zahlreiche Einbahn-Brücken, Sonne satt und Schafe sowieso.

10 September 2017

Craftbeer (New England IPA) und Sauerteigpizza - Abendessenglück bei Jon Riki!
Jökulsárlón: Eisberge, die vom Gletscher abbrechen und dann in's Meer treiben, wo sie teilweise an den Strand gespült werden.
Der Skaftafell-Nationalpark ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Wir sind erst einen Rundweg gewandert, vorbei am Svartifoss mit den beeindruckenden Lavasäulen. Bis zum Svartifoss sind sehr viele Leute unterwegs, die dann aber auf gleichem Weg zurück gehen, so dass man auf dem Rest der Runde fast allein ist. Auch zum Gletscher laufen die meisten den Teerweg - dabei bietet der Rundweg so eine beeindruckende Flora!
Schneller Halt am Kirkjugolfio, dem sog. Kirchenboden.
Gleich nach dem Frühstück: Schluchtenbesichtigung (Fjadrargljufur). Dort kann man oben oder unten mit dem Auto ranfahren und dann ein Stück laufen. Den besten Blick hat man oben von der Aussichtsplattform!

9 September 2017

Letztes Ziel des heutigen Tages: Vík. Dort gab es Kaffee und Kuchen, ich habe im sehr touristischen Shoppingcenter Islandwolle gekauft und wir haben am schwarzen Strand nochmal unser Puffin-Glück versucht - erfolglos. Aber die schwarzen, rundgeschliffenen Steine sind dafür so schön anzusehen.
Besuch des Vogelschutzgebietes Dyrhólaós - leider ohne Puffins zu sehen, die wohl schon auf dem Weg in's Winterquartier sind. Trotzdem toll!
Mal eben zum Strand laufen um das Flugzeug anzusehen: 8 km Weg, 80 Minuten Laufzeit. Ob wir das gemacht hätten, wenn wir das vorher gewusst hätten?
Zweiter Halt: Skogafoss
Erster Halt der Wasserfalltour: Seljalandsfoss

8 September 2017

Eine Empfehlung der Dame in unserem Guesthouse - lokal produziertes Essen, die Eigentümer sind Keramiker und ihre Produkte können im Café gekauft werden. (Eldsto Art Café)
UNA LOCAL PRODUCTS: Schöner Laden mit lokalen und handgefertigten Produkten - wir haben einige Postkarten, Salz und diese illustrierte Karte gekauft!
Zwei Tage in Landmannalaugar, zwei Tage wandern in den Bergen. Beeindruckende Aussichten genossen, durch ein Lavafeld gelaufen und eine ziemlich kalte Nacht im Zelt verbracht.

6 September 2017

Letzte Etappe am Golden Circle: Pingvellir/Thingvellir. Dort treffen die amerikanische und die eurasische Platte aufeinander bzw. driften auseinander. An diesem Ort fand früher der Althing statt, 1944 wurde hier die Republik Island ausgerufen.
Die Touri-Runde geht weiter: Halt am Geysir.
Nach den Menschenmassen: Ein kurzer Abstecher in die Mondlandschaft bei Sandvatn. So ruhig dort!
Erster Stopp unseres Touri-Tages: Gulfoss. Ein beeindruckender Wasserfall.

5 September 2017

Eigentliches Ziel des heutigen Tages: Das Hengill-Geothermalgebiet bei Hveragerdi. Eine tolle Wanderung mit einem super Zwischenstopp auf dem Rückweg: Baden im heißen Fluss! Und blubbernde, schwefelige Löcher, wabernden Nebel und Schafe bekommt man auch zu sehen :)
Auf Fotosafari in Selatangar. Hier war früher eine Fischersiedlung, jetzt sieht man nur noch wenige Reste, dafür tosendes Meer und Pflanzen, die um die Wette leuchten.
Meer in Selatangar.
Frühmorgendlicher Spaziergang durch Grindavík - bis auf die Arbeiter in den Fischfabriken war noch niemand unterwegs.

4 September 2017

Eine heiße Suppe im Bryggjan am Hafen von Grindavik - perfekt bei diesem Wetter!
Die blaue Lagune - erster Stopp auf dem Weg zur Unterkunft für die erste Nacht. Auch wenn man nicht reingeht (und dort drinnen ist es vermutlich furchtbar voll) ein beeindruckendes Farbspektakel. Den ersten Regenguss haben wir auch schon abbekommen - der Isländer, der uns am Flughafen abgeholt hat, meinte, der Winter sei nah...
Auf dem Weg zum Münchner Flughafen - so wenig Gepäck hatte ich für 3 Wochen noch nie mit. Die sperrigen Wanderschuhe haben wir gleich angezogen - und mussten sie bei der Sicherheitskontrolle natürlich wieder ausziehen. Jetzt warten wir auf den Abflug!