Morocco · 11 Days · 24 Moments · November 2016

1 December 2016

29 November 2016

28 November 2016

Fahrt nach Zagora

27 November 2016

Aït-Ben-Haddou ist eine befestigte Stadt (ksar) am Fuße des Hohen Atlas im Südosten Marokkos. Der komplette alte Ortskern ist seit dem Jahr 1987 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Die Stätte war Hauptort der Sippe (Aït) der Ben Haddou. Diese kontrollierten zur Zeit der Almoraviden im 11. Jahrhundert am Asif Mellah den Handel auf der alten Karawanenstraße zwischen Timbuktu und Marrakesch. Der größtenteils aus Stampflehm und − den in Südmarokko eher seltenen luftgetrockneten − Lehmziegeln errichtete Ksar dürfte jedoch jüngeren Datums sein – die Angaben schwanken je nach Literatur vom 12. bis zum 16. Jahrhundert. Auch über die Anzahl der Bewohner kann keine genaue Angabe getroffen werden, jedoch wird von bis zu 1000 Menschen gesprochen, die zeitweilig in Aït Benhaddou gelebt haben sollen.
Fahrt über das Atlasgebirge - Passhöhe 2600 Meter

26 November 2016

Die Medersa Al Youssef ist eine ehemalige Koranschule (madrasa) im Herzen der Medina der marokkanischen Stadt Marrakesch. Die Medersa wurde wahrscheinlich um das Jahr 1340 von dem Merinidensultan Abu l-Hasan (reg. 1331–1351) gegründet. Große Teile ihres Innendekors stammen jedoch erst aus der Zeit der in Marrakesch residierenden Saadier-Dynastie (um 1570). Im Jahr 1960 wurde der Lehrbetrieb eingestellt und der Bau als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Die Saadier-Gräber oder Saaditen-Gräber in Marrakesch dienten von 1557 bis 1664 den Saadiern als wichtigste Nekropole. Heute gehören sie wie die gesamte Innenstadt Marrakeschs zum UNESCO-Welterbe und gelten als eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ursprünglich diente das Gelände lediglich als Garten der Kasbah-Moschee, doch bereits Jahrhunderte vor der Herrschaftszeit der Saadier (1549–1664) wurden hier einige Emire und auch der Meriniden-Sultan Abu l-Hasan beigesetzt. Die Anlage beherbergt die Gräber von sieben Sultanen und 62 Mitgliedern ihrer Familien sowie über 100 weitere Gräber, die sich auf zwei Mausoleen und einen begrünten Hof verteilen. Sie ist vollständig von schmucklosen Stampflehm-Mauern umschlossen, nur im Norden wird sie von den Mauern der Kasbah-Moschee begrenzt. Erst 1917 wurde die Anlage zufällig wiederentdeckt. Seitdem wird sie laufend restauriert.
Am Rand der südlichen Medina, unweit der Mellah, befindet sich der Bahia-Palast. Die großzügige Anlage wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von den Alawiden erbaut und zählt heute zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Marrakesch. Im Bahia-Palast begegnen sich andalusische und maurische Baukunst und erinnern in ihrem Zusammenspiel ein bisschen an die Al-Hambra im spanischen Granada: Graziöse Stuckarbeiten, aufwendig geschnitzte Raumdecken aus Zedernholz, kunstvolle Mosaike und verzierende Arabesken. Der Nachfolger des Wesirs, Bou Ahmed, setzte die Bauarbeiten am Bahia-Palast fort und erweiterte die Anlage um einen Hammam, eine Moschee und einen idyllischen Garten.
Souks Die Souks von Marrakech sind wie 1001 Nacht .Sie befinden sich auf Plätzen in Gässchen oder in der Medina . Die Basare sind gefüllt voll unterschiedlicher bunter Waren . Es gibt viel zu entdecken und immer wieder steigt der Duft von Minztee in die Nase .

25 November 2016

Jemaa el-Fna

24 November 2016

Essen kann man überall, für 1 € auf der Straße oder für 14€ in einem Restaurant - schmecken tut es hier wie da 😀
Ein Höhepunkt des Stadtbesuches ist ein Abstecher in die Gerberei und Färberei. Hier werden noch nach mittelalterlichen Methoden Leder und Felle gegerbt und gefärbt. Bei einem Besuch der dieser Färberei wird marokkanischen Minze ausgeteilt, den man sich in die Nasenlöcher steckt, da der Ammoniakgeruch für ungeübte Sinne sehr stechend wirken kann.
Die Universität al-Qarawīyīn ist die Universität von Fès in Marokko. Sie wurde 859 als Madrasa gegründet. 1957 folgte die Gründung als Universität.Nach Angaben des Guinness-Buch der Rekorde ist dies die älteste noch bestehende Bildungseinrichtung der Welt.

23 November 2016

Barcelona Cafe u. a.
Volubilis (latein), heute Walili, ist eine archäologische Stätte im Gebiet der Präfektur von Meknès, Marokko. Sie zeigt die am besten erhaltenen Monumente aus der römischen Antike in diesem Teil Nordafrikas. Im Jahr 1997 wurde sie als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die ältesten Siedlungsspuren reichen bis ins Neolithikum zurück. Wie eine punisch-karthagische Inschrift aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. beweist, existierte an der Stelle der späteren Römerstadt eine Siedlung, die wahrscheinlich Oualili hieß. Die Stadt wurde wahrscheinlich um 25 v. Chr. unter dem in Rom aufgewachsenen mauretanischen König Juba II. gegründet und nach der von Kaiser Caligula befohlenen Ermordung von dessen Sohn und Nachfolger Ptolemäus im Jahr 40 n. Chr. durch Rom annektiert. Unter den Römern war Volubilis eine wichtige Provinzhauptstadt am südwestlichen Rand des römischen Herrschaftsbereiches.
Moulay Idris (arabisch مولاي إدريس زرهون, DMG Mūlāy Idrīs Zarhūn) ist eine Stadt mit etwa 14.000 Einwohnern in der Provinz Meknès in der Region Fès-Meknès in Marokko. Wegen des hier befindlichen Grabes des Staatsgründers Idris I. gilt sie vielen Muslimen als ‚heilig‘ und durfte bis ins 20. Jahrhundert hinein nicht von Ausländern betreten werden.

22 November 2016

Der als Heri es-Souani bezeichnete Gebäudekomplex ist ein riesiger Vorratsspeicher mit anschließenden Stallungen und einem großen Wasserbecken am Rand der von Sultan Moulay Ismail gegründeten Palaststadt (Ville Impériale) der marokkanischen Stadt Meknès. Zusammen mit der gesamten Altstadt gehört das Gebäude seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während viele Bauten Marokkos durch ihre Dekorfreude beeindrucken, stehen beim Gebäudekomplex des Heri es-Souani die schieren Ausmaße im Vordergrund des Interesses. Der eigentliche Getreide- und Vorratsspeicher befindet sich unmittelbar hinter dem Eingang. Es handelt sich hauptsächlich um mehrere fensterlose, langgestreckte und tonnengewölbte Räume mit meterdicken Stampflehmmauern, die miteinander durch Ziegelsteinportale mit Hufeisenbögen verbunden sind und einen ersten Eindruck von den gewaltigen Dimensionen des Gebäudekomplexes vermitteln.
Die Medersa Bou Inania in Meknès ist eine der künstlerisch bedeutendsten historischen Koranschulen Marokkos. Als Bestandteil der Altstadt (medina) von Meknès gehört sie seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Medersa wurde im Auftrag und auf Kosten des Merinidensultans Abu l-Hasan (reg. 1331–1351) erbaut, doch erst unter seinem Sohn Abū Inān Fāris (reg. 1351–1358) vollendet, dessen Namen sie auch trägt. In der Zeit der französischen Kolonialherrschaft über Marokko und in den 1990er Jahren wurde sie restauriert. Hinter den kleinen Holzfenstern des Obergeschosses befindet sich ein weiterer Umgang, von dem aus die schmucklosen Schlafräume der Koranschüler erreichbar waren.
Unsere Unterkunft in Meknes. Wunderschönes jahrhunderte altes Haus. Und sogar mit Heizung, die wir nach einem völlig verregnetem Tag und vollkommen durchnässt auch brauchten.

21 November 2016

Kasbah des Oudayas Die Oudaya ist der älteste Teil der Stadt und zeugt von der wilden Vergangenheit. Direkt aus dem Meer steigen die mächtige Mauern der ehemaligen Piratensiedlung empor, sie schützten die Einwohner vor allen Seemächten, die versuchten sie zu erobern. Noch heute zeugen portugiesische Türen im Inneren davon. Durchquert man die Gassen kommt man am Ende auf der linken Seite zu einer großen Terasse mit Blick auf Strand und Meer, wo sich abends gerne die Verliebten tummeln. Richtung Fluss erwartet einen eine kleine Terasse, wo man mit Blick auf die Nachbarstadt einen (überteuerten) Tee trinken kann.
Auf freiem Gelände südöstlich der almohadischen Mauer umgibt die hohe, zinnenbekrönte Stampflehmmauer der Chellah die merinidische Totenstadt. Der Zugang führt durch ein monumentales steinernes Portal aus dem 14. Jahrhundert. Die oktogonalen Flankentürme enden oben in quadratischen Plattformen. Der Durchgang ist zur besseren Verteidigung in einem Winkel angelegt und mit Kreuzgratgewölbe aus Ziegeln überdeckt. Der Fußweg führt durch einen Park mit Büschen und Bäumen einen Hügel hinunter bis zu den 1930 freigelegten Resten der römischen Siedlung Sala Colonia. Die wenigen erhaltenen Steinreihen von Wohnhäusern und Handelsgeschäften lassen den Decumanus erkennen, der als die Hauptachse der Stadt zum einstigen Hafen führte. Diese endete an einem Triumphbogen, von dem nur die Fundamente erhalten sind.
Am Rande der Ruinen der Moschee entstand 1967 das Mausoleum von Mohammed V. Die Grabanlage besteht aus einer Moschee, einem Mausoleum und einer Gedenkstätte mit Bildern des Königs. Die Wächter am Mausoleum sind mit Schärpen und Pluderhosen geschmückt. Das Mausoleum wird Tag und Nacht von Wachposten in altmaghrebinischer Uniform bewacht. Zu Fuß und auch zu Pferd stehen Sie am Eingang zur Esplanada der Moschee von Hassan. Der Eintritt ist auch für Nichtmuslime kostenlos möglich.
Der Hassan-Turm (franz. tour hassan; arabisch صومعة حسان, DMG ṣaumaʿat Ḥassān) ist das unvollendet gebliebene Minarett der ebenfalls unvollendeten Großen Moschee in Rabat.Die Arbeiten am Moscheebau wurden unter dem Almohaden-Herrscher Yaʿqūb al-Mansūr gegen Ende des 12. Jahrhunderts begonnen; nach seinem Tod (1199) wurden die Baumaßnahmen für immer eingestellt. Das große Teile der Iberischen Halbinsel und Nordafrikas umfassende Almohadenreich zerfiel und auch die Stadt Rabat verlor schnell an Bedeutung, die sie erst in der französischen Kolonialzeit und nach der Unabhängigkeit Marokkos (1956) wiedererlangte.