North America, Australia and Oceania · 122 Days · 52 Moments · November 2017

Around the World!


18 March 2018

Die letzten drei Tage der Tour waren alles Tagesausflüge von Hobart aus. Am ersten Tag besuchten wir das ehemalige Gefängnis Port Arthur, wo wir einiges über die Geschichte Tasmaniens lernten. Der nächste Tag führe und zuerst auf den Mount Wellington, den Hausberg von Hobart. Nach einem kurzen Besuch bei der Cascade Brauerei ging es später ins berühmte Kunstmuseum MONA. Einige Ausstellungsstücke waren recht witzig und interessant, vieles war mir dann aber doch zu abstrakt. Der letzte Tagesausflug führte dann nach Bruny Island. Auf der schönen kleinen Insel haben wir uns verschiedene Ecken der Insel angeschaut sowie diverse lokale Produkte probiert. Unter anderem Austern, welche ich noch immer schrecklich finde!

14 March 2018

Danach ging es weiter an die Ostküste Tasmaniens. Nach einem Zwischenhalt in der Bay of Fires besuchten wir ein Animal Sanctuary. Dort konnte ich endlich meine ersten Kängurus sehen sowie unzählige Fotos mit ihnen schiessen. Zudem sahen wir auch den legendären Tasmanischen Teufel, ein Beuteltier dass es nur noch auf Tasmanien gibt. Wir übernachteten danach im kleinen Fischerdorf Bicheno. Am nächsten Tag gingen wir früh los, um eine Wanderung zur idyllischen Wineglass Bay zu machen. Später gingen wir dann wieder zurück in den Hauptort Hobart.

13 March 2018

Danach ging es weiter in die Region des Cradle Mountains, einer der schönsten Teile Tasmaniens. Wir machten eine Wanderung um den Dove Lake, welcher am Fusse des Cradle Moutains liegt. Zudem hatte ich meine erste Begegnung mit der australischen Tierwelt, wir konnten während der Wanderung ein Wombat beobachten. Später gingen wir dann nach Launceston, die zweitgrösste Stadt Tasmaniens.

11 March 2018

Nach einigen Tagen auf dem australischen Festland, ging ich weiter auf die Insel Tasmanien oder auch Tassie. Dort verbachte ich zuerst ein paar Tage in Hobart, dem Hauptort der Insel. Danach machte ich eine einwöchige Tour durch die Insel. Per Zufall war eine Kollegin, die ich auf Hawaii kennenlernte, ebenfalls auf der Tour. Am ersten Tag fuhren wir nach Strahan mit Stopps im Mt. Field Nationalpark, im Franklin-Gordon Wild Rivers Nationalpark sowie am Lake Clair. Am zweiten Tag machten wir dann eine (eher enttäuschende) Bootsfahrt auf dem Gordon River.

8 March 2018

G‘day Australia! Mein erster Stop in Australien war Melbourne. Insgesamt eine interessante Stadt, in der es sich wohl sehr gut leben lässt. Als Tourist gibt es allerdings nicht so viele Dinge, die man gesehen haben muss. Sehr gut gefiel mir die Hosier Lane, welche voll mit Graffiti und sonstiger Kunst ist. Zudem machte ich einen Ausflug in den Stadtteil St. Kilda, der ein wenig ausserhalb vom Zentrum dafür aber am Meer liegt. In der Nähe von meinem Hostel entdeckte ich eine tolle Whisky Bar mit einer riesigen Auswahl von über 1000 verschiedenen Whiskys.

2 March 2018

Am nächsten Morgen ging es früh los, um die Fähre zurück nach Wellington zu erwischen. Dort stand am Abend das Abschlussessen sowie Abschiedsdrinks mit der Gruppe an, mit der ich 3.5 Wochen lang durch Neuseeland gereist bin. Es war einerseits traurig, andererseits war ich auch gespannt auf die nächten Erlebnisse. Ich verbrachte dann noch zwei weitere Tage in Wellington und besuchte dabei unter anderem das Te Papa Museum, wo ich eine sehr spannende Ausstellung über die Beteiligung von Neuseeland am ersten Weltkrieg anschaute. Zudem ging ich mir noch ein Cricket Spiel anschauen, was jedoch ziemlich langweilig war. Damit war die Zeit im wunderschönen Neuseeland auch schon wieder vorbei. KIA ORA NEW ZEALAND!

28 February 2018

I believe I can fly! Und ich konnte sogar tatsächlich fliegen! In Kaikoura wird nämlich eine Aktivität namens „pilot a plane“ angeboten. Dabei fliegt man ca. eine halbe Stunde lang in einem zweiplätzigen Flugzeug zusammen mit einem Fluglehrer. Nach einer kurzen Einführung durfte ich dann selbst das Steuer übernehmen und dahin fliegen wo ich wollte. Aus der Luft konnte ich sogar noch die Umrisse von einem Wal erkennen, was die Hauptattraktion von Kaikoura ist. So verging die Zeit wie im Fluge (hihihi), war aber extrem eindrücklich und spassig. Am Abend mussten wir wegen Strassensperren unsere Reiseroute ändern und übernachteten dann in Hanmer Springs.

27 February 2018

Nach einem kurzen Zwischenstop bei den Mouraki Boulders gingen wir nach Christchurch. Dort gab es noch immer viele Folgen des heftigens Erdbebens von 2011 zu sehen. So stehen in der Innenstadt oftmals Ruinen neben neuen modernen Gebäuden. Auch die grosse Kathedrale wurde noch nicht renoviert. Zudem gibt es einige Denkmäler, wie die Installation der 185 weissen Stühle, die an die 185 Todesopfer erinnern. Wir übernachteten im Jailhouse, einem ehemaligen Gefängnis, welches zu einem Hostel umfunktioniert wurde. Ein paar Räume (mit interessanten Wandmalereien) wurden in ihrem ursprünglichen Zustand belassen und können besichtigt werden.

26 February 2018

Der nächste Stop war das winzige Örtchen Wedderburn. Dort gibt es ein Pub und sonst gar nichts. Allerdings liegt es am Central Otago Rail Trail. Auf der ehemaligen Eisenbahnstrecke machten wir eine 35km lange Fahrradtour durch die weite, hügelige Landschaft und sahen viele Schafherden. Am selben Tag versuchten wir uns noch im Curling.

24 February 2018

Ein Highlight folgte auf das nächste, es ging weiter zum Milford Sound. Dies ist ein 14km langer Fjord im Fiordland Nationalpark. Wir machten eine Bootstour durch den ganzen Fjord, welcher inmitten von beeindruckenden Bergen liegt. Hier störte nicht einmal das erneut schlechte Wetter, denn die nebelverhangenen Berge erzeugten eine mystische Stimmung. Zudem sahen wir erneut Robben sowie 2 über 150m hohe Wasserfälle. Am Abend gingen wir dann ins kleine Örtchen Te Anau.

23 February 2018

Das absolute Highlight in Queenstown war jedoch der Canyon Swing. Zuerst ging es mit Ziplines auf die andere Seite des Tals und wieder zurück, sozusagen zum Aufwärmen. Danach folgte der eigentliche Canyon Swing. Dabei konnte man auf verschiedenste Arten „abspringen“. Ich wählte den Spartan Kick (vgl. Film 300), dabei kickte der Instructor mich von der Plattform. Zuerst war ich 60 Meter im freien Fall, bevor ich dann eine gefühlte Ewigkeit im Tal über dem Fluss hin und wieder schwang. Ein unbeschreibliches Gefühl und ein Erlebnis, welches der Bezeichnung „Adrenalin Haupstadt“ durchaus seine Berechtigung gibt.

22 February 2018

Wir fuhren danach in Wanaka vorbei und wollten über die Crown Range, einen kleinen Pass, nach Queenstown. Allerdings war dieser schneebedeckt, weshalb wir umdrehen mussten und mitten im neuseeländischen Sommer eine kleine Schneeballschlacht veranstalteten. Nach einem kleinen Umweg erreichten wir dann Queenstown, die „Adrenalin Hauptstadt“. Neben seiner wunderschönen Lage inmitten der „Southern Alps“ und am Lake Wakatipu, hat Queenstown vor allem extrem viele abenteuerliche Erlebnisse zu bieten. Ich machte eine Fahrt auf dem Shotover River mit einem Jetboat, welches sehr rasant durch den engen Fluss rast und 360° Drehungen macht. Zudem testete ich den Fergburger, den gemäss verschiedensten Quellen besten Burger der Welt. Ich würde ihn jetzt gerne kritisieren, aber es ist echt ein wahnsinnig guter Burger! Zum besten Burger der Welt reicht es aber wahrscheinlich doch nicht ganz.

19 February 2018

Nach einer unspektakulären Nacht in Westport ging es weiter nach Franz Josef. Auf dem Weg machten wir jedoch noch Halt bei den Pancake Rocks, deren Felsschichten wie ein Stapel Pancakes aussieht. Zudem besuchten wir noch eine Robbenkolonie. Der Ort Franz Josef liegt am Fusse des berühmten Franz Josef Gletschers, auf welchem ich eine Gletscherwanderung machen wollte. Jedoch fielen alle Pläne dem Zyklon Gita zu Opfer, welcher genau in diesen Tagen die Südinsel traf. Wegen dem Regen und den starken Winden konnte man leider nicht viel anderes unternehmen als das lokale Nachtleben kennenzulernen. Glücklicherweise war der Zyklon doch nicht so heftig wie befürchtet und auch die Strassensperren wurden bald wieder aufgehoben, so dass wir weiter fahren konnten.

16 February 2018

Die erste Nacht auf der Südinsel verbrachten wir auf einem Hausboot in einer idyllischen Bucht mitten im Abel Tasman Nationalpark. Am nächsten Tag war Wandern angesagt, ich entschied mich dazu die grosse Tageswanderung zu machen. Wir wanderten fast 20km auf dem bekannten Abel Tasman Coastal Track, der zu den Great Walks of New Zealand gehört. Dies hat sich sehr gelohnt, es gab diverse traumhafte Aussichtspunkte auf dem Weg.

15 February 2018

Am folgenden Tag besuchten wir zuerst die kleine Ortschaft Taihape, die selbsternannte Gummistiefelhauptstadt der Welt. Bekannt vor allem durch den jährlichen Wettbewerb im Gummistiefelweitwurf. Natürlich haben wir uns darin auch versucht, mein Rekord liegt bei ca. 26 Metern, zudem landete noch ein Gummistiefel auf dem angrenzenden Bahngleis. Später fuhren wir noch an dem Berg vorbei, der durch die Herr der Ringe Filme als Mount Doom oder Schicksalsberg bekannt wurde. Am Abend trafen wir dann in Wellington ein, wo wir noch eine „big night out“ hatten. Am nächsten Morgen ging es sehr früh auf die Fähre, welche uns nach Picton auf die Südinsel brachte. Bis auf ca. 15 Minuten hab ich die 3.5 Stunden lange Fahrt verschlafen (big night out...), aber zum Glück fahren wir auch wieder zurück, denn die Fahrt ist sehr schön.

13 February 2018

Danach ging es weiter zu den Waitomo Caves, wo eine Caving Tour anstand. Insgesamt waren wir ca. 2.5 Stunden in einer Höhle, wo wir uns mehrmals durch Wasserfälle abseilten, durch enge Felspassagen krochen und die „Glühwürmchen“ bewunderten. Eigentlich waren es keine Glühwürmchen sondern eine Larvenart, die lange leuchtende Fäden zieht, in welchen sich ihre Beute verfangen soll. In den stockfinsteren Höhlen sah dies sehr eindrücklich aus. Am selben Tag besuchten wir noch eine Maori Siedlung und lernten unglaublich viel über die Geschichte, die Lebensweise und die Kultur der Maori. Wir übernachteten in Rotorua, eine kleine Stadt, wo es eine sehr hohe geothermische Aktivität gibt. So tritt an vielen Orten heisser Dampf aus Erdspalten und man kann blubbernde Tümpel sehen. Zudem herrscht in der ganzen Stadt ein sehr intensiver (und meiner Meinung nach schrecklicher) Schwefelgeruch. Am nächsten Tag machte ich eine Zipline Tour, bevor wir dann am Abend nach Taupo fuhren.

11 February 2018

Nach einer Nacht Zwischenstop in Auckland, ging die Tour weiter nach Raglan. Auf dem Weg dahin, stoppten wir bei einer Farm, wo es verschiedenste Tiere hatte. Unter anderem grimmige Alpacas, die gerne Selfies machten. In Raglan hatten wir eine Surfstunde bei sehr einfachen Wellen, was überraschend erfolgreich war. Auch sonst gefiel mir das kleine, relaxte Örtchen sehr gut.

8 February 2018

In Auckland traf ich dann die Gruppe für meine Tour. Der grösste Teil waren Briten oder Deutsche, zudem waren noch Amerikaner, Kanadier, Australier und weitere Schweizer dabei. Wir verliessen Auckland in nördlicher Richtung und steuerten die Bay of Islands an. Auf dem Weg stoppten wir noch bei einer Tierrettungsstation, wo wir unter anderem Sparky den einbeinigen Kiwi trafen. In der Bay of Islands verbrachten wir 24 Stunden auf einem Hausboot, es regnete leider durchgehend. Trotzdem beschäftigten wir uns mit witzigen Aktivitäten wie Fischen, Nacht-Kayaken und Paintballzielschiessen.

6 February 2018

Danach ging es weiter nach Neuseeland. Erster Stop war Auckland, wo dann auch meine 25-tägige Tour begann. Zuvor hatte ich jedoch noch einige Tage um die Stadt zu erkunden. Das Stadtzentrum gefiel mir so mässig, war halt ähnlich wie in jeder grossen Stadt. Ein Ausflug zum North Head, einem Hügel etwas nördlich vom Zentrum, war noch ganz schön, da hatte man gute Aussichten auf das Meer und die Skyline. Mein persönliches Highlight war allerdings wieder einmal ein Fussballspiel zu sehen, das Spitzenspiel der neuseeländischen (Amateur-) Liga Auckland City gegen Team Wellington stand an. Es endete mit einem langweiligen 0:0. Nach dem Spiel habe ich im Clubhaus viele Einheimische Fans kennengelernt und wir haben den ganzen Abend mit Fachsimpeln und Bier verbracht

3 February 2018

Nach nochmals zwei Tagen in Nadi, jeweils mit kleinen Tagesausflügen, war es dann schon wieder an der Zeit Fidschi zu verlassen. In Erinnerung bleiben wird neben den Trauminseln vor allem die unglaubliche Freundlichkeit der Einwohner. Ich fühlte mich sehr willkommen und alle Leute hatten Freude, dass man ihre Heimat besucht. Daher ein grosses BULA und VINAKA für die schöne Zeit.

31 January 2018

Der bereits letzte Stop war auf der South Sea Island. Dies war gleichzeitig die einzige Insel, welche zur Mamanuca Inselgruppe gehörte. Da diese Insel nur etwa eine halbe Stunde von Fidschis Hauptinsel entfernt war, gab es sehr viele Leute, die nur als Tagesausflug dort waren. Somit waren auf der Insel jeweils ca. 200 Leute. Die Insel selbst war aber winzig klein, zu Fuss konnte man sie gemütlich in drei Minuten umrunden. Ich umrundete sie sogar auf einem Stand-Up-Paddle. Zudem machte ich eine Tour mit einem U-Boot-ähnlichen Wasserfahrzeug, um das kleine Riff zu sehen, welches allerdings eher enttäuschend war.

30 January 2018

Der zweite Stop war das White Sandy Beach Resort auf Naviti Island. Da war dann wieder etwas mehr los und es hatte ca. 30 Gäste. Man konnte auch viel mehr machen, als beim vorherigen Stop. So machte ich eine kurze Wanderung zu einem anderen Strand, ging dort schnorcheln, spielte Beachvolleyball und schaute am Abend die Feuershow der Einheimischen.

27 January 2018

Die ersten beiden Nächte verbrachte ich im Gold Coast Resort auf der Insel Nanuya Lailai. Als ich ankam, war ich überrascht wie ruhig es war. Später erfuhr ich, dass ich momentan tatsächlich der einzige Gast sei. Zuerst dachte ich, dies würde wohl super langweilig werden. Schlussendlich war es jedoch sehr schön und entspannend. Das Resort war seeehr einfach, jedoch gaben sich alle Familienmitglieder, welche das Resort führten (übrigens auch die einzigen Bewohner in diesem Teil der Insel), unglaublich viel Mühe mir einen schönen Aufenthalt zu ermöglichen. Am zweiten Tag machte ich eine kurze Wanderung auf die andere Seite der Insel, wo ich einen absoluten Traumstrand fand.

26 January 2018

Danach ging ich auf eine 6-tägige Insel-Hopping-Tour zu den Yasawa und Mamanuca Inseln. Auf diesen beiden Inselgruppen gibt es fast 30 kleine „Resorts“, welche alle von einer Fähre angesteuert werden. Da mein erster Stop gleich die am weitesten entfernte Insel war (ca. 5 Stunden Fahrt), konnte ich bereits sehr viel von allen anderen Inseln sehen.

25 January 2018

Auf Fidschi angekommen ging ich zuerst nach Nadi. Jedoch nicht auf die touristische Halbinsel Denarau, wo alle teuren Luxushotels sind, sondern in die Wailoloa Bay. Da gab es eigentlich nicht sehr viel, jedoch einige coole Hostels, weshalb auch alle Backpacker diesen Ort wählen.

24 January 2018

Meine Reise ging somit weiter nach Fidschi. Ich hatte jedoch keinen direkten Flug mehr bekommen und somit einen Flug mit einem Zwischenstop in Kiritimati nehmen. Kiritimati liegt auf Christmas Island und gehört zu Kiribati (ja, das ist ein Land). Es liegt irgendwo mitten im Pazifik. Mein Flieger machte dort einen einstündigen Halt, um Passagiere aus- und einsteigen zu lassen. Ich konnte kurz rausschleichen und mich umsehen. Zumindest von oben sieht die winzig kleine Insel sehr schön aus.

23 January 2018

Somit waren dann meine 2 Monate auf der paradiesischen Inselgruppe Hawaii leider auch schon vorbei. Es werden jedoch viele Dinge in Erinnerung bleiben. Nachfolgend noch einige Highlights, die es bisher nicht in den Blog geschafft haben: - Beer Pong auf einem Surfbrett im Kaimuki - Dienstage im Mooses (kein einziges Mal verpasst!) - Erste Surfversuche (mässig erfolgreich) - Gemütliche Nachmittage und Abende im Arnold‘s - Baden und Beachvolleyball am Army Beach - Klassische Irish Pub Nächte im Kelley‘s - Bongo spielen im Uber - Raketenalarm MAHALO für die tolle Zeit!!

21 January 2018

An einem meiner letzten Tage auf Hawaii gingen wir nochmals zu den China Walls, um den Sonnenuntergang zu sehen. Die Felsen sind ein Treffpunkt von Einheimischen und meistens sehr gut besucht. Leider verschwand die Sonne in den Wolken. Sehr amüsant war das Fotoshooting das dort stattfand. Der Fotograf wagte sich auf das äusserste Ende der Felsen, da kam urplötzlich eine grosse Welle und verhalf ihm zu einem Bad im Meer.

16 January 2018

Der letzte Tag auf Big Island war hauptsächlich ein relaxter Strandtag. Zuerst stoppten wir beim South Point zum Klippenspringen aus ca. 12 Metern Höhe. Nach dem Sprung musste man eine Leiter hochklettern, die gefühlt bei jedem Schritt auseinander brechen könnte. Danach besuchten wir den Papakōlea Green Sand Beach, ein Strand mit grünlichem Sand. Da es keine Strasse dahin gibt, mussten wir umsteigen und die letzten 20 Minuten auf einem Offroad Pickup zurücklegen, was ziemlich abenteuerlich war. Der letzte Stop war der Punalu‘u Black Sand Beach. Dort gab es neben schwarzem Sand auch einige Schildkröten zu sehen. Danach ging es dann wieder zurück nach Honolulu, was sich schon fast wie ein Heimkommen anfühlte.

15 January 2018

Am nächsten Tag standen viele coole Stopps an. Zuerst fuhren wir auf den Mauna Kea, den mit 4207 Metern höchste Berg Hawaii‘s. Da wir in einem zu grossen Fahrzeug unterwegs waren, durften wir jedoch nur bis zum Visitor Centre auf ca. 2800 Metern. Das war sehr schade, jedoch war die Aussicht da auch nicht schlecht. Danach stoppten wir bei zwei Wasserfällen, zuerst bei den Rainbow Falls und dann bei den Akaka Falls (135 Meter hoch). Das Highlight des Tages folgte allerdings zuletzt. Wir waren in der Nähe des Kilauea Vulkans, dem aktivsten Vulkan der Welt, der seit 1983 ununterbrochen aktiv ist. Da liefen wir zu einem Lavafeld, wo wir fliessende Lava beobachten konnten. Dies war sehr eindrücklich, vor allem auch die von der Lava ausgehende Hitze.

14 January 2018

Der letzte Inseltrip auf Hawaii ging nach Big Island. Am ersten Tag verbrachten wir den Nachmittag am Makalawena Beach, einem schönen Strand mit weissem Sand. Zudem sahen wir auf dem Weg dahin noch Robben. Am Abend gingen wir dann mit Mantarochen schnorcheln. Dazu fuhren wir zuerst etwa eine halbe Stunde mit einem Katamaran. Dabei begleiteten uns ca. 15-20 Delfine. Danach gingen wir ins Wasser, wo wir uns an einem Surfbrett festhielten. Auf der Unterseite des Surfbretts war ein blaues Licht, welches Plankton anzog. Da Mantarochen sich hauptsächlich von Plankton ernähren, wurden sie damit auch angelockt und kamen uns sehr nahe. Es ist ein sehr eindrücklicher Moment, wenn ein riesiger Mantarochen direkt auf einen zuschwimmt.

12 January 2018

Endlich konnte ich nun auch noch die Westküste von Oahu sehen. Wir campten für eine Nacht direkt an der Keawaula Beach. Dies ist mit Abstand die ruhigste Seite von Oahu, was eine schöne Abwechslung war.

8 January 2018

Am zweiten Tag gingen wir einmal mehr der Ostküste entlang und fuhren zur North Shore. Wir machten einen kurzen Halt bei der Turtle Bay, jedoch konnten wir keine Schildkröten sehen. Danach waren wir hauptsächlich am Waimea Bay Beach Park am Wellenspringen oder -tauchen. Die Wellen waren riesig und hin und wieder wurde man überspült. Gegen Abend gingen wir dann noch ins Städtchen Haleiwa.

7 January 2018

Am nächsten Wochenende haben wir einmal mehr ein Auto gemietet, um weitere Teile der Insel zu erkunden. Da wir neun Leute waren, haben wir einen Pick-Up gemietet, wo dann jeweils 4-5 Leute hinten auf der Ladefläche sassen. Am ersten Tag machten wir morgens den Kuliouou Hike, ein schöne Wanderung auf einen Berg mit einer tollen Aussicht. Am Nachmittag war dann relaxen am Sandy Beach angesagt.

30 December 2017

Wieder einmal ein Auto gemietet und um die Insel gefahren. Dabei zum ersten Mal die Ostküste komplett abgefahren. Mit Stopps an diversen Stränden: Waimanalo Beach, Lanikai Beach, Sunset Beach und Waimea Bay Beach. Zudem noch übler Muskelkater vom Stairways vom Vortag 😬

29 December 2017

Stairway to Heaven! An einem Nachmittag wanderten wir die 3920 Stufen der Haiku Stairs (auch bekannt als Stairway to Heaven) hoch. Diese berüchtigte Wanderung war absolut faszinierend. Zuerst kämpften wir uns durch den Wald, um den Beginn der Stufen zu erreichen. Im unteren Teil des Weges hatten wir noch eine schöne Aussicht. Danach kamen wir leider in den Nebel. Oben angekommen genossen wir ein wohlverdientes Bier und verbrachten etwas Zeit dort, bevor es wieder runterging. Glücklicherweise wurden wir nicht entdeckt, denn das Betreten der Haiku Stairs ist illegal. Doch genau dieser Adrenalinkick machte es zu einem unvergesslichen Erlebnis. Bisher wohl das absolute Highlight meiner Reise!

25 December 2017

Am Nachmittag fuhren wir der Küste entlang an Kihei und Wailea vorbei bis zur Makena Beach. Dieser Strand besteht aus dem langgezogenen „Big Beach“ und dem kleinen, hinter einem Hügel verstecken „Little Beach“. Am Little Beach war, wie an jedem Sonntag, eine Beach Party. Wir genossen die schöne Atmosphäre und den Sonnenuntergang. Am nächsten Tag fuhren wir noch den Nordteil von Maui ab. Dies war zu Beginn ebenfalls eine kurvige Küstenstrasse. Später waren dann hauptsächlich grosse Hotelresorts zu sehen. Gegen Abend besichtigten wir dann noch das alte und touristische Städtchen Lāhainā.
Am zweiten Tag auf Maui gingen wir auf den Haleakalā Vulkan. Typisch amerikanisch führt eine perfekte Strasse den Weg vom Meer bis auf den Gipfel auf 3055 Meter. Entsprechend hatte es recht viele Leute oben. Jedoch lohnt sich ein Besuch definitiv. Einerseits sieht man die eindrückliche und sehr grosse Kraterlandschaft. Andererseits ist ein Grossteil von der Insel Maui zu sehen. Zudem kann man entfernt auch Big Island erkennen. Dabei stechen die beiden höchsten Berge Mauna Kea und Mauna Loa heraus, welche beide auf dem Gipfel schneebedeckt sind.

24 December 2017

Über Weihnachten ging ich mit Pädi zusammen für drei Nächte nach Maui. Wir übernachteten im Banana Bungalow, einem supercoolen Hostel in Wailuki, einem kleinen Ort gleich neben dem Hauptort Kahului. Von da aus machten wir am ersten Tag die Road to Hana in unserem Jeep Cabrio. Dies ist eine wunderschöne Küstenstrasse, die nach über 100km in Hana endet. Auf dem Weg gibt es neben 54 Brücken und knapp 600 Haarnadelkurven, auch unzählige tolle Aussichtspunkte. In Hana entschieden wir uns nicht den gleichen Weg zurück zu fahren, sondern noch die Zusatzschleife über den Südosten Mauis zu fahren. Auf dieser Strecke, südlich des grossen Haleakalā-Vulkans, gab es endlose weite Landschaften und einen schönen Sonnenuntergang zu sehen.

22 December 2017

Der Makapuu Leuchtturm, eigentlich ein toller Ort, um den Sonnenaufgang zu sehen. Leider versteckte sich die Sonne hinter einigen Wolken.

20 December 2017

Der Lanikai Pillbox Hike, eigentlich eine lockere, kurze Wanderung mit einer schönen Aussicht über die Küste. Leider begann es sobald wir oben ankamen intensiv an zu regnen. Dadurch wurde der Rückweg zu einem Kampf durch den Schlamm.

17 December 2017

Die zwei Tage auf Molokai waren ziemlich relaxt, allzu viele Sehenswürdigkeiten gab es auch nicht. So fuhren wir an einem Tag zum östlichsten Punkt der Insel. Dies war eine schöne und teilweise sehr enge Küstenstrasse, welche an einem einsamen Strand endete. Am anderen Tag fuhren wir an die Westküste der Insel zu einem grossen, aber nicht allzu speziellen Strand. Jeweils am Abend gibt es in einer lokalen Bäckerei frische, noch warme Taro Donuts. Dies waren die besten Donuts, die ich je hatte!
Der nächste Inseltrip ging für 2 Nächte auf die sogenannte „friendly island“ Molokai. Die Insel ist nicht ganz halb so gross wie Oahu, beheimatet aber nur ca. 7500 Menschen. Entsprechend war es sehr ruhig, entspannt und überhaupt nicht touristisch auf Molokai. Dies war ein sehr angenehmer Ausgleich zum Leben in der touristischen Grossstadt Honolulu. Ein Highlight des Ausflugs war bereits der Flug dorthin mit einer kleinen Cessna mlt Platz für nur gerade 10 Passagiere. Zudem flogen wir ziemlich tief, wodurch wir zuerst Honolulu und danach auch Teile von Molokai von oben betrachten konnten.

16 December 2017

Sunset Katamaran mit all-you-can-drink Mai Tai‘s, einem Regenbogen und Begleitung von einem Wal

11 December 2017

Der zweite Tag auf Kauai war ein Wandertag. Wir machten eine ca. 6-stündige Wanderung an der Na Pali Coast. Die Strecke war der erste Teil des berühmten und wunderschönen Kalalau Trails. Wir liefen zuerst der Küste entlang zur Hanakapiai Beach und danach ins Landesinnere zum gleichnamigen Wasserfall. Die ganze Wanderung war zwar sehr anstrengend (auch dem Bierkonsum des Vorabends geschuldet), aber auch extrem schön und eindrücklich. Am Abend war der Ausflug auf die Garteninsel Kauai leider auch schon wieder vorbei und wir gingen zurück nach Honolulu.

10 December 2017

Der erste Trip auf eine der weiteren Inseln Hawaiis führte nach Kauai. Da es ein von der Schule organisierter Ausflug war, waren wir insgesamt 10 Personen. Am ersten Tag machten wir eine Kayak-Tour und anschliessend eine kurze Wanderung zu einem Wasserfall. Am Nachmittag fuhren wir zum Waimea Canyon, auch bekannt als „Grand Canyon of the Pacific“. Dort hatten wir eine sehr schöne Aussicht. Am Abend haben wir am Strand ein Feuer gemacht und Bier getrunken.

7 December 2017

Skydiviiiiing!!! Mein erster Fallschirmsprung an der wunderbaren North Shore von Oahu. Nach einem mulmigen Gefühl im Flieger, kurz vor dem Absprung, genoss ich den Sprung schlussendlich sehr. Die ca. 45 Sekunden im freien Fall vergingen extrem schnell und der Adrenalinspiegel schoss in die Höhe. Dafür waren die darauf folgenden ca. 5 Minuten Flug sehr entspannt und ich konnte die Region von oben betrachten. Zudem durfte ich den Fallschirm sogar selbst lenken!

3 December 2017

Der erste Ausflug an die North Shore! An einem superschönen Tag mieteten wir ein Auto und fuhren an die North Shore. Zuerst machten wir eine kurze Wanderung zum Peace Pillbox, von wo man eine schöne Aussicht hat. Danach assen wir an einem kleinen Foodtruck richtig geile Burger!! Am Nachmittag gingen wir an die Sunset Beach, wo eigentlich noch ein Surfcontest hätte stattfinden sollen, aber wir waren wohl zu spät dran. Deshalb entschieden wir uns noch an die Banzai Pipeline zu gehen. Dies ist ein weiterer Strand, nur unweit von der Sunset Beach entfernt, welcher einer der bekanntesten und auch gefährlichsten Surfspots von Hawaii ist. Dort konnten wir dann auch einige Surfer beobachten.

30 November 2017

In der nächsten Woche war hauptsächlich Party und Sightseeing in Honolulu angesagt. Da von der Schule viele nach Hause gingen, gab es ständig Grund zum Feiern. So war ich an einigen Abschiedsessen bzw. -parties und konnte einige gute Bars/Clubs entdecken. Ansonsten war ich ein wenig in Honolulu unterwegs und besichtigte einige Sehenswürdigkeiten, wie den Iolani Palace und den Aloha Tower. Zusätzlich besuchte ich Pearl Harbor. Diees war aber eher enttäuschend, da man nicht viel betrachten konnte, ausser man würde teure Touren buchen. Leider war das Wetter nicht sehr toll, es war nur einmal wirklich Strandwetter in dieser Woche. Zudem musste ich noch einen traurigen Verlust erleiden, bei meinem Velo wurden direkt vor der Schule (mitten in der Stadt) das Vorderrad und der Sattel geklaut 😢

20 November 2017

Im Paradies angekommen! 🌺 In der ersten Woche auf Hawaii war ich hauptsächlich darauf besinnt mich einzuleben sowie die Stadt und die Leute kennenzulernen. Bereits in der Residenz lernte ich viele coole Leute (fast nur Schweizer..) kennen. Da in dieser Woche noch Thanksgiving war, hatte ich nur drei Tage Schule. Thanksgiving zelebrierten wir natürlich ganz traditionell mit einem Turkey! Am Wochenende stand noch das letzte Spiel des Hawaii College Football Teams an. Das Spiel selbst war ok, viel witziger war das Tailgating davor. Vor dem Spiel trifft man sich jeweils einige Stunden zuvor auf dem riesigen Parkplatz rund ums Stadion. Dort wird der Grill aufgestellt und man geniesst Burgers, Hot Dogs und Bier. Könnte man bei uns auch einführen!!

17 November 2017

Viel besser gefielen mir die Ausflüge ans Meer. Am einen Tag ging ich nach Santa Monica und besuchte das berühmte Pier. Dort mietete ich mir ein Velo und fuhr ein Stück dem Meer entlang und besichtigte noch Venice Beach. Am Skatepark direkt am Strand machte ich eine Weile halt und beobachtete die Skater und genoss die gemütliche Atmosphäre. Ein weiterer Ausflug ging nach Long Beach. Dort besuchte ich einen kleinen Quartiermarkt mit sehr feinem Essen und bestaunte den Sonnenuntergang. In LA Downtown besuchte ich noch zwei Sportveranstaltungen, ein Spiel der LA Lakers sowie ein Spiel der LA Kings. Beides war vom sportlichen her spannend. Bedenklich fand ich die Atmosphäre am „Spiel“ (oder wahrscheinlich eher Event..). Während den Pausenunterhaltungen wie der Kiss Cam oder der Dance Cam herrschte jeweils bessere Stimmung als nach den Körben bzw. Toren. Nach einigen schönen wie auch einigen enttäuschenden Erlebnissen verliess ich danach Los Angeles und flog weiter nach Hawaii 🌺

16 November 2017

Nun war es also soweit und die Reise konnte starten. Bye bye Schweiz und hello schöne grosse Welt! Vielen Dank noch ans Hive, welches mich mit einem „Gute Reise“ verabschiedete. Der erste Stop war Los Angeles, wo ich 5 Tage verbrachte. Dort war ich in einem coolen Hostel mitten in Downtown. Im Hostel habe ich einige Leute kennenglernt, die teilweise mitkamen, um die Stadt zu erkunden oder ein Bier zu geniessen. Ansonsten hat mir LA Downtown nur so mässig gefallen, neben den vielen Geschäftshochhäusern und Luxuswohnungen hatte es meiner Meinung nach nicht viel zu bieten. Auch der Ausflug nach Hollywood war nicht allzu begeisternd. Es war zwar noch witzig den Walk of Fame abzulaufen und einige bekannte Namen zu finden, ansonsten habe ich jedoch nichts entdeckt, dass man sehen müsste.