Germany, South Africa · 32 Days · 24 Moments · February 2018

Mein Reisetagebuch


22 March 2018

Ich bin gut in Deutschland angekommen. Wobei ‘angekommen’ wohl noch ein bisschen übertrieben ist. Bei dem Wetter hier ja auch kein Wunder 🙄🌨❄️ aber mir geht’s soweit gut, ich wurde lieb empfangen und Nala hat sich auch gefreut und weicht mir nicht mehr von der Seite 😅🐱 Ich hoffe euch geht’s gut und bitte verzeiht mir, dass es die letzten Wochen ein bisschen ruhig geworden ist. (P.S.: ich habe versucht die Sonne mitzubringen. Und ich glaube fest dran, dass das geklappt hat. Das dauert wohl einfach länger oder die Sonne ist irgendwo auf dem Weg hängen geblieben. In Johannesburg regnet’s jetzt jedenfalls auch 😂) Liebe Grüße, Judi ☺️

20 March 2018

Ich bin ziemlich gut darin Dinge und vor allem Abschiede zu verdrängen. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass ich erst jetzt schreibe. Vorher hab ich versucht alles nochmal aufzusaugen und es aufzuschreiben hat sich angefühlt als würde der Tag des Abschieds schneller kommen als ich „Abschied“ sagen könnte. Ich hoffe das ergibt wenigstens ein bisschen Sinn. Chrissi ist mir wirklich wirklich wichtig geworden und selbst unsere Freunde haben sich daran gewöhnt uns nur noch im Doppelpack zu sehen. 😅 mir fiel es schwer mich von den Kindern und den Leuten zu verabschieden, wir haben uns alle eingeredet, wir sehen uns ja eh bald wieder 😅 Traurig war ich trotzdem, als es dann so weit war. Nicht nur Chrissi und ich haben geheult, auch der Himmel hat geweint und hat sich gar nicht mehr eingekriegt. Sehr passend 🙄⛈ aber ich musste nicht alleine zum Flughafen und hatte so nicht allzu viel Zeit nachzudenken und irgendwie saß ich plötzlich im Flugzeug.

17 March 2018

Am Samstag war dann das schon erwähnte Fest im Kinderheim. Es wird Truthahn-Festival genannt und die Kinder bereiten kleine Theaterstücke und Tanzeinlagen vor. Sie hatten wirklich schöne, bunte Kostüme an. Dafür hatten sie die Wochen vorher schon fleißig geübt. Unter den Gästen waren auch viele Sponsoren, die mithelfen das Kinderheim zu finanzieren. Es gab viel Essen, Süßes (manche der Kinder sind definitiv mit Bauchschmerzen ins Bett gegangen, da wette ich drauf! 😂🍭🍬🍫🍿), Hüpfburgen, Musik und Kinderschminken und alle hatten einen wirklich schönen Tag. Auch wenn das Wetter leider nicht ganz so gut war. Zum Glück hatte es am Nachmittag dann irgendwann aufgehört zu regnen. Christina und ich haben so viel wie möglich mitgeholfen, hatten aber trotzdem sehr viel Spaß! 😅

15 March 2018

Da ich letztes Jahr in Pretoria ein Praktikum gemacht habe und dort auch super liebe Menschen kennnengelernt hab, wollte ich natürlich auch meine Freunde dort Wiedersehen! Deshalb hab ich mich an dem Donnerstag morgens mit dem Zug auf den Weg nach Pretoria und von dort aus mit den Grossraumtaxis ins Township nach Mamelodi gemacht. Die Klinik, in der ich das Praktikum gemacht habe, befindet sich auf dem Township-Campus der Universität von Pretoria und als ich dort ankam war ich sehr überrascht, da sich selbst die Security-Guards an mich erinnern konnten! 😅 es war schön alle wiederzusehen und ich hatte einen wirklich schönen Tag voller Lachen. Zurück in der Stadt hab ich mich dann noch mit einer Freundin zum Mittags-Date getroffen, da sie an dem Tag frei hatte. Am späten Nachmittag war ich dann zurück in Joburg und ich kam gerade rechtzeitig um noch mit den Kindern zu spielen und bei den letzten Vorbereitungen für ein großes Fest im Kinderheim am Samstag mitzuhelfen. 😊

12 March 2018

Nachdem ich nach meinem Ausflug wieder in Johannesburg angekommen bin - und sich sowohl die Mädels als auch die Kinder im Kinderheim sehr gefreut haben (es hatte was von nach-Hause-kommen 🙈) - hab ich die Zeit in der Grossstadt sehr genossen und natürlich haben wir oft einen Grund zum Leben feiern und Pizza essen gefunden. Da wir vier fast jeden Tag zusammen verbringen erleben wir eine Menge zusammen und sind echt schnell eng zusammen gewachsen. Wir verstehen uns so gut! Auch die Tage darauf haben wir viel Zeit mit den Kindern verbracht, haben beim Spielen, essen zubereiten, wickeln, Baden und knuddeln geholfen (Kinderlachen ist einfach gut für die Seele!) und die Abenden waren wir meistens im Hostel bei unseren Freunden. Das Wetter war auch wirklich gut. Unterschätzt hab ich die Sonne trotzdem mal wieder und so war der nächste Sonnenbrand eigentlich schon vorprogrammiert. (Trotz Sonnencreme!) 🌞🌞🌞

11 March 2018

Da wir gestern ziemlich viel im Auto und ich dann auch noch im Bus saß, gibt‘s einfach mal nur Bilder. Auch mal schön. ☀️

9 March 2018

Wir sind über das Wochenende in Hogsback, in den Bergen. Die Aussicht von hier ist wirklich gigantisch! Und auch das Wetter ist besser geworden, die Sonne scheint! 🌞

7 March 2018

Nach 16 Stunden im Bus, die ich erstaunlich gut überstanden hab, bin ich in Port Alfred bei Laura angekommen. 🇩🇪🇿🇦 ziemlich witzig, ein bekanntes Gesicht am anderen Ende der Welt zu treffen. Wir waren dann auch gleich am Strand (ich hab die Sonne sehr unterschätzt! 😅) schon komisch, was das Meer so mit einem macht. Wenn man mich vorher in Johannesburg gefragt hat ob ich nur Urlaub mache, fand ich’s komisch einfach ‘ja’ zu sagen. Ich weiß nicht Wotans liegt, aber so ein Tag am Strand vermittelt gleich das Gefühl von Urlaub. Rundum entspannt, Sand im Haar und eigentlich überall. Man ist einfach glücklich. Den Abend haben wir in einer gemütlichen Runde verbracht.

6 March 2018

Der Dienstag war schön. Wir haben ihn ganz entspannt verbracht. Den Vormittag haben wir alle im Kinderheim verbracht, die Kinder waren überglücklich, dass ihnen gleich vier Freiwillige die volle Aufmerksamkeit schenken. 😅 abends waren wir dann wieder in Maboneng, wurden zum Pizza essen eingeladen und hatten einen lustigen Abend! 🍕

5 March 2018

Montag war ganz entspannt. Chrissy und ich waren mal wieder in Maboneng. Den ganzen Tag 😅 haben die meiste Zeitit den Leuten im Hostel verbracht. Zum Hostel Short auch eine Dachterrasse. Die ist eigentlich nur am Wochenende zugänglich für Hostel-Gäste, aber da wir Bheki, den Besitzer des Hostels sehr gut kennen haben wir den Schlüssel und eine kleine Privat-Tour bekommen. Der Ausblick war gigantisch! Abends war ich dann mit Bheki essen, und irgendwann sind wir dann auch nach Hause gefahren. Der Tag hat sich wirklich wie ein richtiger Urlaubstag gemacht und war eine gute Abwechslung zu den sonst sehr voll gestopften und erlebnisreichen Tagen. Auf den Bildern erkennt man auch gar nicht, dass es zwischendurch so geregnet und gehagelt hat, dass wir fast zwei Stunden im Hostel festhingen 😅 ansonsten gibt’s hier aber nichts zu meckern, mir geht’s gut! Ich hoffe euch auch ☺️

4 March 2018

Das Wochenende war wirklich schön. Sonntag bin ich mit Chrissy in Maboneng gewesen, waren dort im Hostel und auf den Märkten und haben das schöne Wetter genossen. Danach hab ich mich mit einem Freund getroffen und abends waren wir dann in einer Rooftop Bar. Der Ausblick war gigantisch, kommt auf den Fitos leider gar nicht so rüber. Joburg ist großartig, die Zeit vergeht so schnell und man lernt so viele schöne Menschen kennen!

3 March 2018

Um die 30 Grad. Sonne. So hab’ ich mit das vorgestellt 😅 gestern Abend waren wir insgesamt 6 (ehemalige) Freiwillige, haben dann Joburg ein bisschen ‘unsicher’ gemacht. Nach ein paar Stunden Schlaf ging es für Paula, Malte (zwei aktuelle weltwärts Freiwillige) und mich zum Neighbourgoods Market. Ein Wochenendmarkt mit viel Essen, Musik, Souvenirs und vielen coolen Menschen. Danach waren wir noch ein bisschen in der Stadt unterwegs und gleich geht’s schon wieder los. Der Security Guard vom Kinderheim ist schon genervt von uns, weil wir so “schwer beschäftigt” sind 😂

1 March 2018

Ich hab noch so viele Bilder und irgendwie keine Worte, die meine Gefühle grade beschreiben. Henryville fühlt sich an wie zuhause. Alles ist so vertraut und sicher und schön. Mittlerweile glaub ich wirklich dran, dass man mehr als ein Zuhause haben kann. Eigentlich kann man überall zuhause sein. Und manchmal könnten die verschiedenen “Zuhauses” nicht unterschiedlicher sein, und doch genauso viel Platz im Herzen einnehmen. Die paar Tage waren wirklich der Kern des Urlaubs. Zeit zum Batterien aufladen und Energie tanken, Freunde - und irgendwie auch Familie - wiedersehen und da weitermachen wo man aufgehört hat. Daran erinnert werden warum ich diese Entscheidung vor mittlerweile 3-4 Jahren überhaupt getroffen hab. Ich sende euch Sonne!
Gestern (Donnerstag) war so schön! Wir waren vormittags im Henryville-Kindergarten. Auntie Selina (1.Bild) hat sich so gefreut mich zu sehen, ist aufgesprungen und hat mich umarmt. Wir haben viel mit den Kindern gespielt und dann wurde extra für Pauli und mich Mittag gekocht. Nach einer kleinen Mittagspause sind wir dann zum Kraaines gelaufen. Und geschwitzt, weil es plötzlich 30 Grad waren 😅 dort hab ich dann Surprise und ihre Tochter (mein Baby! 🙈😂) Remo gesehen. Surprise war ganz aus dem Häuschen und ist bestimmt eine halbe Stunde rum gehüpft und getanzt. Und auch Reno hat mich erkannt (was mich wirklich umgehauen hat) und wollte mich gar nicht mehr loslassen. Der Abschied von den beiden fällt mir immer am schwersten. Abends gab’s dann noch selbstgemachte Burger und ein bisschen Wein. Die Freiwilligen sind echt lieb und offen für Südafrika, wir haben ewig gequatscht und sind gegen 2 müde ins Bett gefallen. Mein Herz ist voll! ♥️

28 February 2018

Heute morgen war ich 5.30 wieder hellwach. Hab mich dann also leise fertig gemacht und hab mich dann mit den Nachbarn unterhalten und mit ein paar Kindern gespielt. Dann ging es mit Charly erst in die Stadt und dann zum Kraaines. Es hat sich ‚ne ganze Menge verändert, aber hat sich trotzdem sehr vertraut angefühlt. Da zwei der Erzieherinnen krank waren würde ich’s auch gleich mit eingespannt. ich wollte mich gerade auf den Rückweg machen als ein befreundeter Taxifahrer vorbei kam um Kinder abzuholen. Die Gelegenheit hab ich genutzt und bin mitgefahren. Die kürzeste Option war das allerdings nicht, wir haben nämlich noch alle Kinder von den umliegenden Kindergärten und Schulen abgeholt und zuhause abgesetzt. Nach einer 45-minütigen Rundfahrt wurde ich dann vor der Haustür abgesetzt. 👌🏽 den Rest des Abends haben wir mit den Nachbarskindern verbracht und werden wohl auch bald schlafen gehen. Es gewittert sowieso und niemand ist mehr draußen 😅 Liebe Grüße!
Nach einer sechsstündigen (eigentlich sind‘s sonst maximal vier einhalb) und ziemlich holprigen Fahrt ( wir standen für ne halbe Stunde wegen eines großen LKW-Unfalls) bin ich Dienstag endlich in Zeerust angekommen. Ich würde von zwei der vier Freiwilligen abgeholt und bin dann mit ihnen zusammen nach Henryville gelaufen. Der Abend war gut. Ich schlafe bei den Freiwilligen im Haus, wir haben zusammen gekocht und viel erzählt. Die Kinder haben sich sehr gefreut und auch die Nachbarn hatten viel zu erzählen. Deshalb wurde auch bis 2:30 Uhr gequatscht, Musik gehört und dabei noch Haare geschnitten. Ich war komischerweise überhaupt nicht müde und so bin ich erst gegen 4 eingeschlafen. Ich hatte eigentlich gehofft, dass sich mein Schlafrythmus wieder erholt, aber daraus wird wohl vorerst nichts. 😅

27 February 2018

Ich hab nicht sonderlich viel zu erzählen, heute war ein sehr entspannter Tag. Erst war ich mit einem Freund frühstücken (okay und bin gegen 15 Uhr wieder im Kinderheim angekommen 😅) und dann hab ich zusammen mit den Freiwilligen in diesem Projekt bei den Hausaufgaben geholfen. Danach wurde nur noch gekocht und Lena und ich sind dann noch nach Maboneng gefahren um den Abend dort zu verbringen. Eigentlich wollten wir spätestens 23 Uhr zurück sein - jetzt ist es 4 Uhr morgens, ich liege endlich im Bett und überlege ob es sich überhaupt lohnt zu schlafen. Morgen Vormittag (eigentlich in ein paar Stunden 😂) mache ich mich nämlich auf den Weg nach Zeerust zu meinem ehemaligen Projekt. Ausschlafen ist also nicht. 🙈 Außerdem wird das Wetter langsam besser, es war zwar immer noch kalt, aber die Sonne hat sich ab und zu blicken lassen. Noch ein Grund mehr glücklich zu sein 🙏🏼

25 February 2018

Das Spiel - ein Escape Room, geht es darum als erstes Team aus einem verschlossenen Raum zu gelangen. Dafür müssen die Teams verscheiden Puzzles, Rätsel und Fragen lösen um zur nächsten Challenge zu kommen. Das war wirklich witzig und die Jugendlichen hatten auch eine Menge Spaß. Da sie für den Jugendaustausch regelmäßig Blogeinträge verlassen sollen, ging es am Aonntag darum wie man einen Blog schreibt und was alles dazu gehört. Außerdem über die Wünschen und Vorstellungen der Kids, die Bedeutung und Wichtigkeit ihrer Rolle in ihren Communities. Generell ging es darum, Ihnen Selbstbewusstsein zu geben, aber auch die Möglichkeit, Feedback zu bekommen um sich zu verbessern. Das Wochenende war für mich unglaublich bereichernd. Zu sehen wie Respekt- und liebevoll die Teenager miteinander umgehen, sie helfen sich gegenseitig, diskutieren politische Themen und wollen neue Sachen lernen. Sie mussten außerdem selber einkaufen und kochen, was mehr oder weniger an uns hängen blieb 😂🙆🏼‍♀️

24 February 2018

Weil wir noch ein paar Besorgungen machen mussten kamen wir erst gegen 20 Uhr in Pretoria an. Den Abend haben wir dann gemütlich mit einem Film ausklingen lassen. Die zehn Jugendlichen sind Teil von Bridging Gaps. Ein Verein, der besonders darauf fokussiert ist, soziale Ungleichheiten und Diskriminierungen in allen Lebenslagen zu verringern und den verschiedenen Kulturen die Möglichkeit zu geben, sich besser kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Die 10 sind außerdem Teil des “Jugendaustausches”. Im Dezember waren zehn Jugendliche aus Deutschland hier und Ende März dürfen die Südafrikaner deutsche Luft schnuppern. Alles basiert auf Spendenbasis. Der Samstag war toll. Es gab verschiedene Workshops, in denen die Jugendlichen gelernt haben wie man sich vor einer Gruppe präsentiert und durch Videos, die wir von Ihnen gemacht haben, könnten Sie selbst einmal sehen wie sie auf andere wirken. Abends haben Mogau, Nontsi (zwei der Supervisor) und ich das Abendprogramm gestaltet.

23 February 2018

Freitag. Wir mussten um 10 aus dem Backpacker auschecken, konnten unsere Rucksäcke aber in einem Raum verstauen und so noch ein bisschen Zeit in Maboneng verbringen. Das Wetter war ein bisschen besser als die letzten Tage, trotzdem aber noch bewölkt. Mathilde, Louisa und ich hatten in den letzten Tagen viel zusammen gemacht, so war’s irgendwie ein bisschen komisch, dass jeder von uns entweder nach Hause musste oder weiterreisen wollte. Wir haben uns die Ecken von Maboneng angeschaut, in denen wir noch nicht waren und am späten Nachmittag gab’s einen Braai im Hostel. Ich hab mich allerdings für 18 Uhr mit Juliane verabredet, eine Bekannte und Gründerin des Vereins Bridging Gaps. Mit ihr zusammen bin ich nach Pretoria gefahren um dort das Wochenende mit 10 Jugendlichen und 3 Weiteren Aufsichtspersonen zu verbringen.
Die Tage gehen so schnell vorbei, ich kann‘s gar nicht fassen. Und jeden Tag verlieb ich mich noch einmal. Und noch mehr. Maboneng, das ist der Stadtteil in dem viele Studenten, Künstler, allgemein junge, aktive Leute wohnen, ist großartig. So viel wunderschöne Street Art (Straßenkunst - also Graffitis, Bilder, Sprüche, Skulpturen) und dann gibt‘s an jeder Ecke Security, man fühlt sich wirklich sicher. Wir (also Louisa, Mathilde und ich) haben uns heute also ein bisschen in Maboneng umgeschaut. Ich versteh mich so gut mit den beiden und find‘s wirklich schade, dass wir alle ab morgen getrennte Wege gehen. Umso mehr haben wir den letzten gemeinsamen Abend genossen und Johannesburg hat sich zum Sonnenuntergang von seiner besten und schönsten Seite gezeigt. Die Schnapsidee, Flüge zu buchen und wieder herzukommen war eine ausgesprochen gute Schnapsidee. Ich bin glücklich. Rundum ☺️

22 February 2018

Freunde der Sonne! Eigentlich hatte ich ganz andere Pläne für heute, aber spontane Pläne sind wohl immer noch die besten. Heute morgen hab ich zwei ganz liebe Mädels kennengelernt, aus Mathilde und Louisa. Wir haben dann kurzerhand beschlossen zusammen frühstücken zu gehen und danach ein bisschen die Stadt zu erkunden. Das war ziemlich cool und auch wenn man‘s nicht glauben will: wenn man aus dem kalten Deutschland hier nach Südafrika kommt, dann hat man auch nach einem bewölkten, fast regnerischen Tag Sonnenbrand. Morgen Kram ich dann die Sonnencreme raus 😅 Wir hatten unseren persönlichen Tour-Guide, der uns viele spannende Sachen zu Joburg erzählen konnte, die wohl in keinem Reiseführer stehen. Und auch Politik ist hier immer (und vor allem aktuell) ein sehr großes Thema. Am Abend sind wir dann zu fünft essen gegangen 🍕 und da die Bar im Hostel um 22 Uhr schließt, sind wir mit den Leuten, die im Hostel arbeiten, noch in eine Bar gegangen und haben da einen schönen Abend verbracht.

20 February 2018

Von Tegel ging es für mich gestern über London nach Südafrika. Ich hatte gleich zweimal Glück: mein Sitznachbar (wir hatten zu zweit ganz entspannt einer dreier-Reihe) wollte auch nach Johannesburg und hatte den gleichen Flug gebucht. Demnach waren die zwei Stunden Aufenthalt in London nur halb so langweilig und ich musste nicht alleine durch diesen riesigen Flughafen irren. Bis alle im Flugzeug saßen, dauerte es eine ganze Weile. Ich saß am Fenster, Oberdeck und von dort aus hatte ich eine ganz gute Aussicht. (Ich weiß du ärgerst dich, Toni! 😁 ) Der Flug war okay - und das sage ich, obwohl ich mich vor solchen langen Flügen echt grusel. Heute Vormittag in Johannesburg angekommen, fühlte sich alles wieder sehr vertraut an. Nur hab’ ich’s mir wärmer vorgestellt. Viel habe ich heute nicht mehr gemacht. Ich bin mit dem Zug zum Hostel gefahren, hab mich mit ein paar Leuten unterhalten und wir lassen den Abend gemütlich auf dem Balkon ausklingen. Mit geht’s sehr gut, ich hoffe euch auch!

19 February 2018

Es kann losgehen! Der Rucksack ist (fast) fertig gepackt, meine Boardkarten für‘s Flugzeug konnte ich gestern Abend schon ausdrucken und so kann ich meine Reise in ein paar Stunden starten. Ich bin nervös und aufgeregt, aber ich freu mich sehr morgen schon auf der anderen Seite der Erdkugel zu sein. ☺️ Ich werde versuchen euch in den nächsten Wochen regelmäßig von meinen Erlebnissen zu berichten und euch so ein Stück weit „in meinem Rucksack“ mitzunehmen. Bis dann, Eure Judi ☺️