Europe · 1071 Days · 121 Moments · April 2016

Von Würflach nach Nizza


8 March 2019

Es ist kein Wunder, dass sie Dich so sehr in ihren Bann ziehen – die Berge! Niemand, der es noch nicht erlebt hat, kann beschreiben, wie berauschend und befreiend das Gefühl ist, wenn man nach langer Anstrengung endlich auf dem Gipfel steht. Du brauchst dieses Gefühl, bist süchtig danach und suchst es immer wieder! Dieser Drang verbindet uns und treibt uns Jahr für Jahr aufs Neue hoch hinaus! Ich gratuliere Dir von ganzem Herzen zum Geburtstag, mein Freund, und freue mich auf die herrlichen Touren, die uns wieder erwarten falls die Zeit es zulässt.

13 September 2018

🗓60 Refuge Anterne(1807)-Lac d’Anterne(2060)-Col de Anterne(2257)-Refuge de Moede Anterne(2000)-Pont d’Arlevé(1610)-Chalets d’Arlevé(1879)-Col du Brévent(2362)-Planpraz(2075)-Chamonix(1041) 🥾 Nach einer guten Nacht in der urigen Hütte Refuge Anterne startete ich recht früh um möglichst am Nachmittag Chamonix zu erreichen. Von dort trat ich für heuer den Heimweg wieder mit der Bahn an um erst nächstes Jahr wieder zu kommen. Dann soll aber auch der Mont Blanc am Programm stehen. Vom Refugium geht's über Almen, am roten Via Alpina, hoch zum wunderschönen Lac de Anterne wo sich im Wasser die gegenüberliegenden Berge spiegelten. Dann noch ein Stück weiter hoch bis zum Col de Anterne wo der Ausblick zum Mont Blanc schon sehr beeindruckend ist. Denn von hier wirkt er schon gewaltig groß. Ab dem Col wird der Weg richtig lange, denn es geht endlos eher flach bergab, vorbei am Refuge de Moede Anterne, runter bis man endlich zu einen Bach mit einer Brücke kommt.
🗓60 Danach geht's wieder endlos lange bergauf, wobei es dabei immer Alpiner wird, und kurz vorm Col du Brévent wird's dann richtig felsig. Beim Col angekommen ist Schluss mit Stille und Einsamkeit, denn hier tummeln sich jede Menge Touristen die alle, naja fast alle; mit der Seilbahn hochkommen. Der Ausblick vom Col du Brévent ist dann noch gewaltiger, leider sind aber immer wieder Wolken vorm Mont Blanc. Unten sieht man schon Chamonix, mein Ziel für heuer. Der Abstieg gestaltet sich dann aber noch steil und lange obwohl Chamonix zum Greifen nahe scheint. Noch dazu führt der Weg teilweise unter der Seilbahn wo die Touristen runterschauen und sich fragen was das für ein "Tier" da unten geht - schließlich war ich ja beim Abstieg wieder völlig alleine, kein Mensch denkt daran zu Fuß da runter zu gehen. ⚠ Steile Passagen sind nur beim Col du Brévent. 🏔 Col du Brévent (2.363 m) 🍻 Refuge Anterne (eine Berghütte wie aus dem Bilderbuch) Refuge de Moede Anterne

12 September 2018

🗓59 Refuge de Chardonnière(1346)-Col de la Golése(1670)-Plateau des Lagots(1810)-Refuge de Bostan(1763)-Plan des Arches(1096)-Samoéns(714)-Pont du Perrte(731)-Salvagny(764)-Lignon(1135)-Chalet du Lignon(1180)-Refuge Anterne(1807) 🥾 Am Roten Via Alpina entlang geht's erst über Almen hoch zum Col de la Golése dann, am Refuge de la Golése vorbei, runter bis Samoéns. In Samoéns gab es jede Menge Hotels die um diese Zeit aber alle geschlossen waren. Danach geht es lange flach dahin bis man zu einer Schlucht kommt wo der Aufstieg wieder steiler wird. Beim Chalet du Lignon gönnte ich mir ein Mittagessen um für den steilen Aufstieg neben den Wasserfall gerüstet zu sein. Zum Refuge Anterne gelangt man dann über weite Almen. Dort angekommen wurde ich vom Wirt und auch von einigen Franzosen die ebenfalls Gäste waren sehr herzlich aufgenommen.
🗓59 Zum Abendessen Gabis Käsefondues das sehr gut war, zudem hatten wir auch noch einen Riesen Spass auf englisch, obwohl bei uns immer gesagt wird Franzosen sprechen nicht englisch - stimmt nicht. ⚠ Ab und zu kurze steilere Passagen aber immer ungefährlich. 🏔 Plateau des Lagots (1.809 m)

11 September 2018

🗓58 Auberge de Salanfe(1938)-Lac de Salanfe(1938)-Col de Susanfe(2426)-Cole des Paresseux(3056)-Haute Cime(3257)-Cole des Paresseux(3056)-Col de Susanfe(2426)-Cabane de Susanfe(2095)-Bonavau(1555)-Bame(1498)-Croix d’Increne(1808)-Col de Coux(1920)-Torrent de Chardonnière(1500)-Plan des Heures(1435)-Refuge de Chardonnière(1346) Das war wieder mal ein Tag mit einer kurzfristigen Entscheidung Der Hüttenwirt sagte mir beim Frühstück das man den Haute Cime mit etwas Ausdauer besteigen kann, worauf ich mich sofort entschied, diesen im Nachhinein gesagt "Leichtesten 3000er den ich je bestiegen habe", auf der Tour mitzunehmen. 🥾 Erst geht es flach am See entlang und steigt dann schon immer wieder steil bis zum Col de Susanfe, wo mich auch der Rote Via Alpina hingeführt hätte. Auf der Scharte legte ich meinen Rucksack einfach zum Wegweiser und konnte so sehr schnell die 800 Meter bis zum Gipfel aufsteigen.
🗓58 Der Weg hinauf ist meist auf Schotter manchmal auch auf Fels, ist aber immer begehbar und man muss nicht klettern. Erst die letzten 15 Höhenmeter bist zum Gipfel müssen über Blockfelsen geklettert werden, jedoch unschwierig. Der Gipfel ist dann aber echt "Spitze" denn gleich hintern Gipfelkreuz gehts senkrecht runter. Bei schönen Wetter war natürlich auch ein Traum Rundblick. Es hatte sich also wirklich gelohnt aufzusteigen. Nach einer wirklich langen Pause am Gipfel gestaltete sich der Abstieg noch viel leichter und schneller als gedacht, den halben Berg kann man rechts vom Aufstiegsweg in einer losen Schotterrinne wie mit Ski abfahren, den Rest konnte man laufen. Im unteren Bereich traf ich dann auch noch eine Burgenländerin die gar nicht weit von meiner Heimat wohnt, bzw. gewohnt hat, da sie mittlerweile in Zürich sesshaft geworden ist. Hier noch ein Gruß an Michaela, die Welt ist echt klein.
🗓58 Zurück auf der Scharte ging's dann unspäktakulär weiter am Roten Via Alpina bis hoch zum Col de Coux. Hier hatte ich noch nicht gerechnet das ich direkt am Pass bereits Frankreich erreicht hatte, also 58 Tage bis Frankreich. Auf der Französischen Seite stieg ich dann noch bis zum Refuge de Chardonnière ab um dort sehr gut zu Essen und zu Schlafen. ⚠ Der Aufstieg zum Haute Cime ist mehr Anstrengend als technisch schwierig. Im Bereich Bonavau führt der Weg eine Schlucht entlang die teilweise Seilversichert ist, hier etwas Vorsicht. 🏔 Haute Cime (3.257 m)

10 September 2018

🗓57 Col du Demècre(2357)-Portail de Fully(2269)-Sex Carro(2083)- Champex(1120)-Doréanz(449)-Vernayaz(457)-Salvan(937)-Les Granges(1055)- Gorges du Daily(Schlucht)-Van d’en Bas(1290)-Van d’en Haut(1383)-Lac de Salanfe(1938)-Auberge de Salanfe(1938)-Lac de Salanfe(1938) 🥾 Der Tag begann mit einem kurzen Aufstieg von der Col du Demècre zum Le Diabley wo der Weg knapp unter dem Gipfel vorbeigeht. Ab da, immer am Roten Via Alpina entlang, folgt ein sanfter Abstieg bis zum Sex Carro. Von da sieht man schon was einen erwartet, denn Vernayaz ist unten zum greifen nah, wodurch mich nur ein steiler Abstieg erwarten konnte. Der Weg geht wirklich sehr steil durch traumhaft schöne Wälder bis Vernayaz hinunter. Teilweise wie im Dschungel. Ebenso steil ist der Aufstieg auf der anderen Seite, entlang der Mont Blanc Bahn entlang, bis Salvan. Es sind aber immer Gehwege und es muss nicht geklettert werden.
🗓57 Viele Treppen sind dann durch die Schlucht, mit langen Wasserfällen,Gorges du Dailley zu ersteigen. Am Ende geht es dann etwas sanfter rauf bis zur Staumauer vom Lac de Salanfe. Hat man diese umgangen sieht man auch schon wunderschön am See liegend die Auberge de Salanfe wo ich übernachtete. ⚠ Es sind immer halbwegs schöne Wege, also keine wirkliche Gefahr. Ausdauer braucht man beim Treppen steigen im Gorges du Dailley. 🏔 Le Diabley (2.441 m) 🍻 Auberge de Salanfe - sehr empfehlenswert

9 September 2018

🗓56 Pont de Nant(1232)-Nant(1500)-Les Martinets(2094)-Col des Perris Blancs(2538)-Pointe des Martinets(2653)-Col des Martinets(2615)-Grande Dent de Morcles(2969)-Col des Martinets(2615)-Rionda(2147)-Le Dézman(2056)-Col du Demècre(2357) 🥾 Von Pont de Nant folgte ich den Roten Via Alpina auf leichten Weg bis Les Martinets, dann etwas schwieriger auf Blau-weiss markierten Weg bis Col des Perris Blancs. Ab hier blieb ich nicht am Via Alpina um die beiden Gipfel Pointe des Martinets, und vor allem aber Grande Dent de Morcles auf meiner Tour mitzunehmen. Ab dem Col des Martinets stosst man auf einige Militärhütten die alle gleich aussehen und in den Felsen geschlagen wurden. Die genaue Verwendung dieser Lager konnte ich im Internet nicht rausfinden, ich würde mich über eine genauere Information durch einen Leser der darüber bescheid weis sehr freuen, da ich daran interessiert bin.
🗓56 Jedenfalls wurde der Weg bis rauf zum Grande Dent de Morcles durch Militäralpinisten irgendwann mal in den Felsen geschlagen, ohne dies wäre der Gipfel für einen Wanderer sicher nicht erreichbar. Doch bitte den Weg nicht unterschätzen, man sollte einiges an Erfahrung mitbringen da es großteils richtig steil und ausgesetzt ist. Ausrutschen ist hier verboten. Oben vom Gipfel hat man dann aber einen traumhaften Rundblick. Nach einer langen Pause bei traum Wetter am Gipfel ging ich den selben Weg bis Col des Martinets zurück um von dort direkt nach Rionda sehr steil abzusteigen. Ab hier ging's wieder am Roten Via Alpina weiter. Beim Rückweg habe ich bemerkt das dies auch kürzer gegangen wäre, ich hatte meinen 14kg Rucksack aber beim Cold des Martinets zurückgelassen und musste also wieder retour. So geht's einen wenn man sich nicht auskennt, bzw. sich nicht bis ins letzte Detail auf alles vorbereitet.
🗓56 Ehrlich gesagt beim Start der Tour war nur der Pointe des Martinets geplant, aber genau die Spontanität liebe ich an solchen Touren, zu Hause sollte man halt immer Bescheid geben. Von Rionda ging der Weg genau unter dem Grande Dent de Morcles entlang und ich konnte noch einige Bilder machen. Am Schluss blieb nur noch der Anstieg zum Col du Demècre wo eine schöne Hütte zum übernachten, jedoch ohne Wasser zum Duschen, ist. ⚠ Alles was nicht am Via Alpina war ist schwierig und teils sehr ausgesetzt, sollte also nur mi Erfahrung und bei stabilen Wetter gemacht werden. 🏔 Grande Dent de Morcles (2.961 m) 🍻 Auf der gesamten Tour war nur am Start, Pont de Nant und am Ende Col du Demècre zum Einkehren und Übernachten. ⛏ Ausreichend Wasser und Jause

8 September 2018

🗓55 Arveyes(1228)-Gryon(1162)-Solalex(1474)-Anzeindaz(1877)-Col des Essets(2015)-La Haute Corde(2325)-Col des Essets((2015)-La Vare(1762)-Le Richard(1541)-Pont de Nant(1232) 🥾 Aufgrund der Weg-Sperrung der gesamten Waadtländer Alpen musste ich bei der vorigen Tour vom Via Alpina abweichen. Dadurch suchte ich mir einen Weg um nach Anzeindaz zu kommen wo ich wieder auf den Roten Via Alpina traf und diesen dann weiter folgte. Bis Anzeindaz steigt der Weg gemütlich an und man kommt an mehreren Almen vorbei. In Anzeidanz gibt es eine gemütliche Almhütte zum Einkehren. Eigentlich hatte ich vor von dort den Sommet des Diablerets 3200m zu besteigen. Der Wirt riet mir aber davon ab da durch sehr poröses Gestein eine Seilsicherung erforderlich wäre. Er empfahl mir aber auf den La Haute Corde zu steigen wo es auch eine traumhafte Aussicht gibt. Das tat ich dann auch denn alleine bringt es nichts etwas zu riskieren.
🗓55 Der Aufstieg gestaltete sich bis zum Col des Essets als gemütlich, der weitere Weg bis hoch zum La Horte Corde war dann etwas steiler und auch schwieriger. Jedoch aber nie wirklich ein Problem. Den selben Weg ging's dann wieder zurück zum Col des Essets und weiter im Abstieg bis zum Pont de Nant wo ein gemütliches Gasthaus zum Übernachten ist. ⚠ Nur zum Gipfel des La Haute Corde teilweise steil und ausgesetzt, sonst nur Gehgelände. 🏔 La Haute Corde (2.325 m) 🍻 Anzeindaz sehr empfehlenswert; Pont de Nant sehr gemütliches Gasthaus mit sehr guten Essen

14 August 2018

🗓54 Gsteig(1187)-Allmi(1237)-Reuschalp(1318)-Reusch(1343)-Col du Pillon(1546)-Cascade du Dar(1460)-La Palanche(1257)-Les Diablerets(1177)-Col de la Croix(1778)-Arveyes(1240) In Gsteig hatte ich das Glück im schönsten Quartier der Umgebung zu übernachten. Dem alten Schulhaus, und noch dazu ganz alleine im Zimmer das für ca. 8 Personen war. An der Tür hängt nur ein Zettel mit der Telefonnummer der Gemeindebediensteten die dann mit dem Fahrrad kam und mir das Zimmer zeigte. Um wenig Geld bekommt man ein Bett und eine Duschgelegenheit mit warmen Wasser in einen traumhaft schönen Badezimmer. Essen muss man sich selbst besorgen. Das Schulhaus wurde fast nicht verändert nur das die Klassenzimmer mit Stockbetten ausgestattet wurden.
🗓54 🥾 Bei strömenden Regen startete ich früh am Morgen völlig ins Ungewisse. Das Problem war das die ganze Gebirgsgruppe (Waadtländer Alpen) über die der Via Alpina mich geführt hätte, wegen Steinschlag gesperrt war. Mir blieb also nichts anderes über als das Ganze Richtung Südwesten zu umgehen. 1 Woche zuvor hatte ich schon von Murenabgängen und ähnlichen in der Gegend gehört. Trotzdem hatte ich mich nicht darauf vorbereitet, dachte das wird schon gehen. Das wirklich jeder Weg der ins Gebirge führt gesperrt ist hatte ich nicht gerechnet. Also bahnte ich mir den Weg erst unterwegs wie in der Kurzbeschreibung beschrieben, wirklicher Höhepunkt war keiner dabei, zudem regnete es den ganzen Tag. ⚠ Keine am Weg selbst, sondern nur den Weg zu finden. 🏔 Col de la Croix (1.778 m)

13 August 2018

🗓53 Adelboden(1347)-Bergläger(1490)-Geilsbühel(1714)- Hahnenmoospass(1947)-Büelberg(1653)-Lenk(1071)-Wallegg(1333)- Wallbachschlucht-Obere Lochberg(1903)-Trütlisbergpass(2033)-Saferet(1583)- Lauenen(1242)-Krinnenpass(1643)-Walliser Wispile(1982)-Burgfälle-Gsteig(1187) 🥾 Stets mit angenehmen Steigungen zieht sich der Weg von Adelnden, großteils über Almen, rauf zum Hahnenmoospass. Dabei gibt es immer wieder Einkehrmöglichkeiten. Ebenso sanft geht es auch auf der anderen Seite runter bis Lenk, man befindet sich rund um Lenk die ganze Zeit im Skigebiet. Nach Lenk geht's durch die Wallbachschlucht wo das Bachbett sehr schön ausgewaschen ist und dadurch herrlich blaue Wasserbecken entstanden. Über Stiegen und Eisenwege steigt man die Schlucht empor bis weiter oben auf den Almen die Steigung wieder abnimmt und man den Trütlisbergpass erreicht. Auf Wiesen steigt man auch wieder runter nach Lauenen und gleich wieder hoch zum Chrinepass.
🗓53 In Lauenen endete der Grüne Via Alpina für mich und ich schwenkte bis zum Chrinepass auf den Roten Via Alpina. Am Chrinepass entschied ich mich aber über die Walliser Wispile nach Gsteig zu gehen und nicht über den Via Alpina der kürzer gewesen wäre. Mit wenigstens einen Gipfelerlebnis kam ich dann beim Abstieg nach Gsteig auch noch an den Burgfällen vorbei. ⚠ Keine, mir hat ein wenig das Bergerlebnis gefehlt. 🏔 Trütlisbergpass (2.044 m) 🍻 Immer wieder

12 August 2018

🗓52 Blüemlisalphütte(2772)-Wildi Frau(3260 jedoch nicht am Gipfel,3212)- Hohtürli(2778)-Oberbärgli(1974)-Oeschinensee(1587)-Kandersteg(1174)- Eggeschwand(1214)-Usser Üschene(1566)-Bunderchrinde(2385)-Berghaus Bonderalp(1738)-Adelboden(1347) Bei einen ergiebigen Frühstück in der Blüemlisalphütte erkundigte ich mich beim Hüttenwirt über den Weg rauf zur Willi Frau. Er sagte mir das ich nicht ganz rauf kann da die letzten 70m ein Klettersteig wäre. Dabei dachte ich mir 70m Klettersteig ist überhaupt kein Problem für mich, hänge mich mit einer Bandschlinge ein wenig ins Stahlseil, da bin ich gleich oben. Leider war das nicht so weil scheinbar in der Schweiz unter Klettersteig etwas anderes verstanden wird als bei uns in Österreich. Trotzdem herzlichen Dank an den Wirt für die freundliche Auskunft, ich bin ja dann selber draufgekommen warum ich da nicht rauf kann.
🗓52 🥾 Von der Blüemlisalphütte wird der Weg mit einen Schild ausgewiesen. Sogleich geht es bergauf und ab und zu sind auch blaue Wegmarkierungen vorhanden, man muss halt die Augen offen halten. Anfangs über Geröll, dann auch über felsige Stücke die mit ganz leichter Kletterei verbunden sind gehts rauf bis eben diese 70m untern Gipfel. Dann steht man kurz vor einer Felswand mit einen riesigen weiß-blauen Punktmarkierung. Hier dachte ich immer noch an ein Stahlseil, also kletterte ich über sehr steiles Geröll zu der Markierung. Vom Stahlseil war aber nichts zu sehen, also war klar das es sich hier um eine Kletterroute handelt. Naja ich dachte mir rauf könnte ich ja eventuell noch kommen - aber runter - ohne Seil auf keinen Fall. Also umkehren, das Geröll wieder runter. Dabei bemerkte ich erst das der eigentliche Weg nach links um die Felswand noch weitergeht. Also ungefähr 10min noch weiter wo man dann aber den Perfekten Aussichtspunkt unter dem Gipfel findet.
🗓52 Unbedingt hier rauf gehen der Ausblick ist einfach fantastisch. Nach einer längeren Rast ging ich den gleichen, auch einzigen Weg wieder runter zur Hütte wo ich meinen Rucksack zurückgelassen hatte. Dann sogleich wieder am Grünen Via Alpina runter nach Oberbärgli und weiter zum Oeschinensee. Ein sehr schön zwischen den Bergen gelegener See, traumhaft. Der Weg führt dann weiter runter bis Kandersteg um von dort wieder lange 1200m bis zur Bunderchrinde anzusteigen. Von hier aus sieht man wieder zurück bis zur Blüemlisalphütte. Auf der anderen Seite wieder 1000m hinunter bis Adelboden. ⚠ Rauf zur Willi Frau ist der Weg nicht ganz einfach - der letzten 70m eben nur zu zweit und mit Seil. Der übrige Weg ist alles zum Wandern wobei es aber schon öfter richtig steil und leicht ausgesetzt wird. 🏔 Wildi Frau (3.212 m) 🍻 Blüemlisalphütte und danach immer wieder

11 August 2018

🗓51 Lauterbrunnen(803)-Winteregg(1502)-Mürren(1650)-Spielbodenalp(1797)- Rotstockhütte(2037)-Sefinenfurgge(2594)-kurz vor Gspaltenhornhütte(2455)vorbei- Gamchigletscher(2020)-Oberloch(2055)-Hohtürli(2778)-Blüemlisalphütte(2772) 🥾 Nach einer erneuten Anreise mit der Bahn traf ich erst kurz vor 8 Uhr Früh in Lauterbrunnen ein. Sofort ging ich das kurze Stück vom Bahnhof zum Badi in Lauterbrunnen wo wir letztens aufgehöhrt haben. Dort traf ich auch wieder Jacqueline die Bademeisterin. Dieses mal war ich wieder alleine. Vom Badi geht's gleich so richtig, ohne Zeit zum aufwärmen, den Grünen Via Alpina steil bergauf. Dabei sieht man das Sphinx Observatorium von der anderen Seite als in Grindelwald. In Mürren hat man auch wieder Traumhaften Blick auf den Eiger. Die Rotstockhütte erreicht man über herrliche Almen. Dann wird's immer steiler und die Wiesen weichen dem Geröll bis zur Sefinenfurgge.
🗓51 Hier war in meinen Fall keine allzu weite Sicht da der Nebel genau auf der Höhe war. Vom Via Alpina Weg trennte ich mich hier, um bis zur Blüemlisalphütte meinen eigenen Weg zu gestalten. Der führte mich im steilen Gelände, aber halbwegs auf der gleicher Höhe bleibend, bis ganz kurz vor die Gspaltenhütte. Dort stieg ich dann ab um den Gamchigletscher zu überqueren. Dabei war mir schon ein wenig mulmlig da der Weg, mit einigen Holzbrettern als Brücken, über den Gletscher führt. Vom Gletscher merkt man aber nichts da er vollkommen mit Geröll übersät ist. Nach der Überschreitung wird's dann wieder sehr steil aber sehr gut versichert, am Schluß sogar mit endlos langen Treppen, bis zum Hohtüri wo es dann nur noch ein kurzer Anstieg zur Hütte ist. Auf der Hütte wurde ich gleich herzlich von einer jungen Steirerin empfangen die sich freute einen Österreicher zu sehen. Da die Hütte schon sehr voll war checkte sie auch gleich den Schlafplatz und das Abendessen für mic
🗓51 ⚠ Vor und nach der Sefinenfurgge ist es sehr steil aber auch teilweise seilversichert. Vor dem Hohtürli wird's ebenfalls wieder steil aber gut versichert. Am meisten ist bei der Tour aber Ausdauer gefragt. 🏔 Blüemlisalphütte (2.772 m) 🍻 Blüemlisalphütte kann ich sehr empfehlen, Übernachten und Essen sehr gut. Die Aussicht die ich aufgrund vom Nebel erst nächsten Tag in der Früh hatte ist überwältigend.

16 July 2018

🗓50 Alpiglen(1625)-Kleine Scheidegg(2062)-Lauberhorn(2472)-Kleine Scheidegg(2062)-Wengernalp(1887) Wengen(1262)-Lauterbrunnen(803) 🥾 Nach einen sehr guten Frühstück im Berghaus Alplglen machten wir uns, bei perfekten Wetter, etwas abseits vom Grünen Via Alpina, am Eiger Trail weiter auf dem Weg zur Kleinen Scheidegg. Hier konnten wir uns ein wenig in die Eiger Nordwand hinein versetzen, zur wirklichen Besteigung reicht unser Können leider bei weitem nicht aus. Auf einer kleinen Wand konnten wir jedoch bei ca. 28°C Lufttemperatur die Kälte der Wand spüren. Wie muss das erst im Winter sein. Auf der Kleinen Scheidegg war jede Menge Betrieb, ich denke 80% kommen mit der Bahn hoch.
🗓50 Den allerbesten Blick hatten wir dann am Gipfel des Lauberhorn, das mit wenig Anstrengung zu erklimmen ist. Zurück auf der Kleinen Scheidegg folgte ein langer Abstieg am Grünen Via Alpina nach Wengen und weiter nach Lauterbrunnen, wo wir uns im Badi von Lauterbrunnen vor der Heimfahrt mit der Bahn Duschen durften. Ein Dank an Jacqueline die Bademeisterin auch für den Spass den wir mit ihr hatten. ⚠ Keine 🏔 Lauberhorn (2.422 m)

15 July 2018

🗓49 Meiringen(599)-Zwirgi(972)-Rosenlaui(1340)-Schwarzwaldalp(1458)-Grosse Scheidegg(1956)-Hotel Wetterhorn(1231)-Grindelwald(1036)-Brandegg(1315)- Alpiglen(1625) 🥾 Von Meiringen führt der Grüne Via Alpina hoch zum Reichenbachfall ab dort mit sanfteren Anstieg zur Grossen Scheidegg. Hier sahen wir das erste mal den Eiger. Ich muss sagen das war schon ein imposanter Moment wenn man dann wirklich vor diesen geschichtsträchtigen Berg steht. Als wir nach einer längeren Rast auf der Scheidegg weiter wollten hatten wir auch noch das Glück eine Lawine zu sehen die links vom Wetterhorn mit lauten Grollen herunterkam. Beim Abstieg sahen wir noch den Ausläufer der Lawine. Bis Grindelwald, wo reges Treiben herrschte, geht's gemütlich dahin. Bei dieser Tour kam es nicht wie sonst auch auf Geschwindigkeit an, da wir ständig anhielten um die Gegend zu bestaunen.
🗓49 Von Grindelwald stiegen wir dann noch bis Alpligen auf wo wir in der sehr gemütlichen Hütte, mit sehr guten Essen und perfekten Blick auf die Nordwand übernachteten. ⚠ Beim gehen vor lauter schauen auch auf den Weg zu blicken. 🏔 Grosse Scheidegg (1.978 m)

14 July 2018

🗓48 Trüebsee(1787)-Titlis(3238 jedoch bei 2650 umgedreht)-Trüebsee(1787)- Alphubli(1769)-Jochpass(2204)-Engstlenalp(1836)-Tannalp(1973)- Balmeregghorn(2228)-Planplatten(2211)-Reuti(1057)-Meiringen(599) 🥾 Vom Trüebsee aus wollten wir früh am Morgen den Titlis besteigen, bereits beim ersten Blick beim Fenster hinaus war der Gipfelaufbau im Nebel nicht zu sehn. Der Blicke reichte bloß bis zur Mittelstation. Da es bei der Tour auch über den Gletscher geht, überlegten wir schon ob wir überhaupt hinaufgehen sollten. Nachdem wir all unsere Sachen gepackt hatten lichtete sich der Nebel etwas und wir starteten um halb 6. Bis zur Mittelstation geht es zwar steil rauf ist aber einfach zu bewältigen. Links von der Mittelstation bei einen kleinen Lifthäuschen geht der Weg über einen Bergrücken und einen Steinfeld weiter hinauf bis man zu den Felsen kommt. Ab und zu gibt es blaue Markierungen. Beim Felsen geht's dann in eine leichte Kletterei über.
🗓48 Bis wir auf 2650m auf eine ebene Fläche gelangten dort wurde der Nebel wieder immer dichter und es begann zu regnen. Daraufhin treten wir um, denn es muss nicht sein das wir über den Gletscher im Nebel gehen und irgendwann oben am Gipfel im Nebel stehen und sonst nicht sehen. Also Pech gehabt, die Zeit nicht weiter verbrauchen und schauen das wir auf der eigentlichen Tour weiterkommen, zurück zum Trübsee. Nach einen Frühstück im Alpstübli geht's am Grünen Via Alpina weiter mit dem Aufstieg zum Jochpass von dem man zum Engstlensee runter blickt. Danach wieder runter zur Engstlenalp und hoch zum Balmeregghorn, alles einfach. Ab dem Balmeregghorn geht der Weg dann immer den sehr schönen Berggrat entlang bis zu den Planplatten von wo dann ein langer Abstieg bis Meiringen folgt.
🗓48 ⚠ Der Aufstieg auf den Titlis wird im oberen Bereich Felsig wo es dann eine Kletterei wird. Die Steigeisen hatten wir jedoch umsonst mit da wir bis zum Gletscher gar nicht kamen. Der lange Grat zwischen Balmeregghorn und Planplatten ist ohne Schwierigkeit wunderschön zum gehen. 🏔 Titlis (2.650 m)

13 July 2018

🗓47 Flüelen(435)-Attinghausen(479)-Brüsti(1526)-Surenenpass(2282)- Blackenalp(1775)-Stalden(1608)-Stäfeli(1411)-Alpenrösli(1264)- Fürenenalpbahn(1083)- Engelberg(1002)- Gerschnialp(1255)-Trüebsee((1787) Nach einer erneuten Anreise mit dem Zug bereits am Vortag starteten wir früh morgens. Ja tatsächlich wir, denn dieses Mal begleitete mich für die nächsten 4 Tage ein Freund. Gleich für den ersten Tag war eine relativ extreme Tour geplant. 🥾 Von Flüelen erst flach nach Attinghausen um dann permanent steil bis auf knapp 2300m zum Surenenpass anzusteigen. In Attinghausen trifft man wieder auf den Grünen Via Alpina auf den wir auch den ganzen Tag blieben. Vorm Surenenpass sind einige Geröllfelder zu durchqueren die bei uns immer wieder mit Schnee bedeckt waren.
🗓47 Oben am Pass trafen wir bei herrlichen Wetter schon einige andere Wanderer. Von dort hat man einen perfekten Blick zum Titlis den wir uns für den kommenden Tag vorgenommen hatten. Der weitere Weg zur Fürenalp und weiter bis Engelberg gestaltet sich einfach. Von dort steigt der Weg dann jedoch wieder steil bis zum Trüebsee auf. ⚠ Anstrengend aufgrund der Höhenmeter. 🏔 Surenenpass (2.291 m)

9 June 2018

🗓46 Urigen(1284)-Spiringen(928)-Bürglen(557)-Altdorf(452)-Flüelen(435) 🥾 Das war der letze Tag der 10 Tagestour von Ried im Oberinntal (Tirol) bis Flüelen am Vierwaldstättersee. Für den letzten Tag hab ich mir den gemütlichen Abstieg der großteils über breiten Wegen geht aufgehoben. Bis Altdorf am Grünen Via Alpina wo ich ja für den Anschluss der nächsten Tour eigentlich schon aufhören hätte können. Doch wollte ich nach 10 heissen Tagen mit viel Schweiß unbedingt die Abkühlung im Vierwaldstättersee genießen. Also bin ich noch durch ganz Altdorf bis an den See wo man auch baden konnte. Die Wassertemperatur war zwar erst höchstens bei 18°C aber egal ich musste da rein. Am Nachmittag ging ́s mit der Bahn wieder heim. ⚠ Keine 🏔 Urigen (1.277 m) 🍻 immer wieder

8 June 2018

🗓45 Braunwald(1313)-Nussbüel(1262)-Vorder Stafel(1400)-Argseeli(1324)- Urnerboden(1376)-Klausenpass(1957)-Heidmaneggg(1846)-Mettenen(1806)- Urigen(1284) 🥾 Am Grünen Via Alpina geht's von Braunwald erst mal runter nach Nussbüel und dann wieder rauf nach Vorher Stafel wo man dann in ein langes Tal gelangt, denn Bach oder Fluss folgend ewig lange bis Urnerboden und weiter bis einige Häuser und eine Kirche auftauchen. Ab dort steigt der Weg dann an bis zum Klausenpass. Der Weg ist überall sehr gut ausgebaut und sehr einfach zum gehen, die einzige Schwierigkeit rauf zum Klausenpass spielt sich im Kopf ab da eine sehr gut ausgebaute Strasse hoch führt worauf ständig Autos und Motorräder rauf und runter brausen. Der Weg geht zwar auf der Alm hoch, jedoch wird die Strasse immer wieder gequert, als Wanderer kommt man sich da schon ziemlich blöd vor.
🗓45 Auch oben am Pass die Raststätte ist eher führ Autofahrer als für Wanderer eingerichtet. Jedenfalls auf der anderen Seite runter ist die Strasse dann bald weg vom Wanderweg. In Urigigen bezog ich dann auch wirklich das urigste Hotel. (siehe Foto) Eines der schönsten Hotels, war echt super auch sehr gutes Essen. ⚠ Keine. Einfacher Weg 🏔 Klausenpass (1.957 m) 🍻 immer wieder

7 June 2018

🗓44 Hängstboden(1645)-Ober Erbs(1689)-Wichlenmatt(2042)- Richetlipass(2251)-Unter Stafel(1400)-Linthal(648)-Braunwald(1313) 🥾 Weiter am Grünen Via Alpina nach Wichlenmatt und von dort runter in einen riesigen Talkessel wo man am anderen Ende schon den Richetlipass sieht. Bis dorthin zieht es sich aber noch ganz schön. In meinen Fall waren wegen der größeren Schneefelder die Steigeisen angenehm zum hernehmen, unbedingt erforderlich wären sie nicht gewesen. Ganz alleine in dem Kessel bei Nebelschwaden wird ganz schön unheimlich. Einzig ein paar Murmeltiere pfiffen mich aus. Auf der anderen Seite vom Pass folgt dann ein 1600m Abstieg bis Linthal. In Linthal kehrte ich am Nachmittag in ein Gasthaus ein wo mir der Wirt sogleich ein Wiener Schnitzel empfehlen wollte, worauf ich ihm antworten musste: Ob er nichts anderes hätte da ich ja nicht von Wien hierher in die Schweiz gegangen bin um bei ihm ein Wiener Schnitzel zu essen!
🗓44 Das hat er dann aber sofort eingesehen. Gestärkt stieg ich dann noch sehr anhaltend steil neben der Schrägseilbahn nach Braunwald auf wo ich dann im rustikalen Hotel Adrenalin übernachtete. ⚠ Eigentlich keine Vorsicht gilt nur die steilen Grashänge bei Wichlenmatt. Unglaublich das auf fast senkrechten Wänden noch Gras wächst. 🏔 Richetlipass (2.251 m) 🍻immer wieder

6 June 2018

🗓43 Weisstannen(1004)-Vorsiez(1175)-Foo(1866)-Foopass(2223)-Mitler Stafel(1758)-Raminer Stäfeli(1243)-Elm(976)-Unter Ämpächli(1478)- Hängstboden(1645) 🥾 Am Grünen Via Alpina entlang geht's über eine wunderschöne Landschaft von Weisstannen weiter Richtung Foopass. Der Weg wird zwar immer wieder steil, ist dabei aber nie schwierig. Ich traf sogar auf fleissige Wegarbeiter die für Leute wie mich den Weg auf Stand halten, wofür ich mich auch bei ihnen bedankte. Oben am Foopass hat man eine herrliche Aussicht, auch hinten wieder runter kann man sich voll und ganz auf die Landschaft konzentrieren, da der Weg immer gut begehbar bleibt. ⚠ Keine 🏔 Foopass (2.223 m) 🍻 immer wieder

5 June 2018

🗓42 Triesenberg Lavadina FLI(1252)-Triesen(512)-Rhein-Sargans(484)- Mels(496)-Schwendi(900)-Vermol(1016)-Müli(910)-Weisstannen(1004) 🥾 Ab Lichtenstein wird es mit der Wegfindung leichter da ich vorhabe vorwiegend am Via Alpina bis Nizza zu gehen. Bei Triesen stoße ich auf den Grünen Via Alpina den ich für die nächsten Touren folge. Dies war ein sehr entspannter Tag da es auf den gesamten Weg keinerlei Schwierigkeiten gab. Im Bereich Triesen bis Mels war mir das ganze sogar zu flach. Noch ein Tipp: In Weisstannen unbedingt bei der Käserei das Jausensackerl mit Käse auffüllen welcher ausgesprochen gut ist. ⚠ Keine 🏔 Vermol (1.076 m) 🍻 Alle paar km

4 June 2018

🗓41 Mannheimer Hütte(2679)-Brandner Gletscher-Schafloch(2713)- Salarueljoch(2246)-Hochjoch(2353)-Pfälzer Hütte(2108)-Triesenberg Lavadina FLI(1252) 🥾 Von der Mannheimer Hütte, auf meinen eigenen Spuren vom Vortag, über den Brandner Gletscher zurück zum Schafjoch. Dieses hatte ich mir Tags davor schon auf Rat vom Hüttenwirt der Lindauer Hütte angesehen. Er sagte mir wenn schon am Anfang das Sicherungsseil im Schnee ist kann ich diese Route zur Pfälzer Hütte vergessen. Naja was soll ich sagen; Am Anfang wars noch nicht im Schnee aber dann waren immer wieder sehr steile Schneezungen die das Seil komplett verdeckten. Also ungefährlich wird's ned, schon gar ned alleine ohne Sicherungspartner. Ich war aber gut mit Steigeisen und Pickel ausgerüstet. Natürlich war keine Einzige Spur im Schnee, ich war also der Erstbegeher.
🗓41 Gleich vom Schafjoch weg ist der Weg Seilversichert und im Sommer sicher leicht zu bewältigen. Um die Zeit Anfang Juni kann ich die Tour auf keinen Fall weiterempfehlen. Mir ging ́s aber dann gar nicht so schlecht denn der Schnee war sehr hart und gefroren. So konnte ich die Steigeisen richtig reintreten und der Pickel hat auch sehr gut gehalten. Es dauerte halt ewig lang so voranzukommen. Bis zum Hochjoch war es immer wieder schwierig den Weg zu finden. Erst dann dachte ich es wird besser, war aber nicht wirklich so denn bis zur Pfälzer Hütte gab es immer wieder steile Schneefelder zu queren. Eins muss auch beachtet werden auf der gesamten Strecke gab es keine Möglichkeit zum Einkehren denn außer der Pfälzer Hütte gibt es keine Hütte mehr und auch die war geschlossen. So etwas weis man natürlich aber schon im Vorhinein. Der Abstieg von der Pforzheimer Hütte, die übrigens genau auf der österreichischen Grenze aber schon in Lichtenstein steht.
🗓41 ⚠ Die gesamte Strecke von der Mannheimer bis zur Pfälzer Hütte war durch den Schnee nur unter schwierigsten Bedienungen begehbar. Essen und Kleidung muss genug im Rucksack sein. Wasser läuft immer wieder wo runter, ist also kein Problem. Anfang Juni nur mit Pickel und Steigeisen - ohne, ist die Tour wirklich Lebensgefährlich!!! 🏔 Schafloch (2.725 m) 🍻 Mannheimer Hütte; Pfälzer Hütte (in meinen Fall beide zu) ⛏ im Juni auf jeden Fall Steigeisen und Pickel. Genügend Verpflegung mitnehmen. ❗ in meinen Fall war ich Erstbegeher - Sollte im Juni Aufgrund der Schneefelder nur von erfahrenen Bergsteiger begangen werden. Es gibt mehrere Schneefelder größer 40° zu queren wo es kein ausrutschen geben darf.

3 June 2018

🗓40 Schruns(690)-Tschagguns(687)-Staubecken Latschau(985)-Gauertal- Lindauer Hütte(1744)-Öfapass(2291)-Schweizer Tor(2137)-Verajoch(2330)- Lünersee(1970)-Totalphütte(2381)-Schesaplana(2965)-Schafköpfe(2806)- Schafloch(2713)-Brandner Gletscher-Mannheimer Hütte(2679) 🥾 Gleich mal vorweg das war eine der schönsten Touren von meinen bisherigen Weg. Von Schruns geht es sanft ansteigend durch das Gauertal zur Lindauer Hütte, dabei traf ich mehrere Mountainbiker. Bei der Lindauer Hütte kam ich genau rechtzeitig, bei herrlichen Wetter und vielen Besuchern, zum Mittagessen an. Die Hütte kann ich wirklich zu 100% weiterempfehlen, sehr gutes Essen und freundliche, fesche Bedienung. Vor allem der Chef der auch schon Hüttenwirt auf der Mannheimer Hütte war, hat mir über meinen weiteren Weg für den nächsten Tag sehr gute Infos gegeben. Herzlichen Dank dafür. Gestärkt geht ́s steiler aber unschwierig weiter auf den Öfapass und dann zum Schweizer Tor.
🗓40 Hier ist die Sicht durchs Schweizer Tor wirklich umwerfend, man hat wirklich den Eindruck dass man durch ein Tor in die Schweiz blickt. Dabei dachte ich mir „Wer hat das Tor offen gelassen“ Nach einer Pflichtpause, hier kann man nicht einfach vorbei gehen, ging ́s weiter bergauf zum Verajoch und wieder runter zum Lünersee. Rund um den halben See und dann hoch zur Schesaplana, ab hier war dann wieder Schluß mit lustig denn es steigt steil mit jeder Menge Schnee an. Steigeisen sollten unbedingt angelegt sein. Eigentlich wollte ich nur bis zur Totalphütte und dort im Winterraum, der einem Hotelzimmer gleicht, übernachten. Doch da ich mich noch so fit fühlte stieg ich am späten Nachmittag noch auf den Gipfel auf, um dann auf der Mannheimer im Winterraum zu übernachten. Der Weg auf den Gipfel ist am Ende eine leichte Kletterei aber kein Problem, auch der Weg über den Brandner Gletscher zur Mannheimer Hütte war wie vom Wirt beschrieben relativ ungefährlich.
🗓40 ⚠ Aufstieg zur Schesaplana nicht wirklich schwierig jedoch unbedingt mit Steigeisen. Leichte Kletterei auf dem Gipfel. 🏔 Schesaplana (2.965 m) 🍻 Landauer Hütte (sehr empfehlenswert, hatte auch offen); Totalp Hütte (Hütte hatte geschlossen aber extrem schöner Winterraum); Mannheimer Hütte (Hütte hatte geschlossen jedoch komfortabler Winterraum) ⛏ im Juni Steigeisen

2 June 2018

🗓39 Sankt Anton am Arlberg(1284)-Rosannaschlucht-Rasthaus Verwall(1745)- Verwallersee(1480)-Konstanzerhütte(1691)-Silbertaler Winterjöchle(1900)- Langsee(1940)-Obere Freschalpe(1890)-Schwarzsee(1700)-Untere Dürnwaldalpe(1469)-Furkla_Grasjoch(1945)-Kreuzjoch(2398)-Wormser Hütte(2305)- Vorderkapell(1874)-Schruns(690) 🥾 Von Sankt Anton geht's ganz gemütlich, am (ich trau mir ́s gar nicht sagen) "Jakobsweg" durch die Rosannaschlucht. - Jetzt kann ich mir von allen anhören "Bist eh nur am Jakobsweg unterwegs gewesen" - Vorbei am wunderschönen Verwallsee, weiter zur Konstanzerhütte. Hier konnte ich mich gemütlich vor der Hütte zum Frühstück zu einem Tisch setzen. Die Hütte wurde gerade umgebaut weshalb auch der Winterraum geschlossen waren. Weiter geht der Weg immer mäßig bergauf zum Silbertaler Winterjöchle wo ich dann Vorarlberg erreichte. Ab hier sind die Wegweiser statt gelb in silber gehalten.
🗓39 Vorbei durch das Moor am Langen See immer noch gemütlich bergauf und bergab bis zum Furkla Grasjoch. Ab hier steigt der Weg entlang der Skipiste dann zum Kreuzjoch etwas an. Hier findet man die ganzen Überbleibsel vom Skibetrieb, von Zigarettenstummeln über Gummibären originalverpackt bis zu einzelnen Skiern und Stöcke. Ganz unerwartet ändert sich die Landschaft dann am Kreuzjoch, wo es auf der einen Seite immer noch ganz einfach auf Wiesen und leichten Felsen hochging. Umso steiler und ausgesetzter wird's dann auf der anderen Seite bis zur Wormser Hütte. Von der Hütte gibt es aber dann einen Traumhaften Ausblick Richtung Westen. Der Abstieg von der Wormser Hütte nach Schruns ist aber dann wieder recht einfach. ⚠ Die Tour bewerte ich als Spaziergang, etwas Vorsicht ist nur zwischen dem Kreuzjoch und der Wormser Hütte angesagt. 🏔 Kreuzjoch (2.398 m) 🍻 Konstanzer Hütte; Wormser Hütte (in meinen Fall beide geschlossen)

1 June 2018

🗓38 Kappl im Paznauntal(1256)-Niederelbehütte(2310)-Seßladjöchli(2749)- Kartellspeicher(2020)-Tritschalpe(1782)-Sankt Anton am Arlberg(1284) 🥾 Von Kappl gleichmäßiger Anstieg zur Niederelbehütte von wo man das Seßladjöchli links bereits gut sehen kann, vorausgesetzt es ist kein Nebel. Wie bei mir am Morgen, also warten auf der Hütte das sich der Nebel verzieht. Danach mit Steigeisen ab der Hütte rauf zum Jöchli, welches auf der Ostseite wieder sehr steil wird und komplett vom Schnee bedeckt war. Sehr steil gehts hinten auch wieder zum Stausee runter. Eigentlich wollte ich zur Darmstädter Hütte und weiter übers Kuchenjöchli zur Konstanzer Hütte, doch die Schneelage unten beim Kartellspeicher Richtung Darmstädter Hütte war noch viel zu extrem, weshalb ich beschloss nach Sankt Anton auszuweichen. Es geht halt nicht immer so wie man es sich vorstellt.
🗓38 Eins steht fest die ursprünglich im aller ersten Moment geplante Tour über die Fatlarscharte, Schneidjöchli und Darmstädter Hütte werde ich in dieser traumhaft schönen Bergwelt bei besseren Bedienungen noch nachholen. Dies war ja bereits im Vorfeld schon eine leichtere Route die ich dann nochmal über Sankt Anton erleichtern musste. ⚠ Im Sommer denke ich ein Spaziergang, jedoch bei Schnee sollte schon Erfahrung und gute Ausrüstung dabei sein. 🏔 Seßladjöchli (2.749 m) 🍻 Niederelbehütte in meinen Fall noch geschlossen, jedoch mit sehr schönen Winterraum ⛏ im Juni Steigeisen

31 May 2018

🗓37 Ried im Oberinntal(876)-Sefaus(1429)-Kölnerhaus(1965)-Furglersee(2350)- Furglerjoch(2748)-Furgler(3004)-Medrigjoch(2573)-Ascherhütte(2256)-Kappl im Paznauntal(1256) Von Ried im Oberinntal starte ich dieses Jahr sehr früh da ich 4 bis 5 Tage vom vorigen Jahr aufzuholen habe. Mein Ziel im letzten Jahr wäre die Schweizer Grenze gewesen. 🥾 Von Ried gehts mal 2km ganz gemütlich und flach den Inn flußaufwärts. Danach stellt sich der Weg aber ziemlich auf und es geht steil bergauf, erst durch Wald und dann über Almen, in die Skiregion Serfaus. Ab 2300m war nur noch mit Steigeisen ein weiterkommen möglich. Um diese Zeit war im Schnee noch keine einzige Spur zu sehen. Die Orientierung ist jedoch leicht da das Furglerjoch von weiten schon sichtbar ist. Vorsicht war nur am Furglersee geboten da dieser noch mit rund 3m Schnee überzogen war und somit kein See sichtbar war. In der Mitte jedoch war schon ein Stück mit rund 20m2 eingebrochen.
🗓37 Beim See galt es also wirklich ganz rechts zu bleiben um auf keinen Fall über diesen zu gehen. Der Weg vom See zum Joch war dann sehr beschwerlich da es ohne Weg nur gerade hochzusteigen galt. Beim Joch angekommen war der sehr gut markierte Aufstieg zum Frugaler überraschend schneefrei was ich gleich nutzte und den Rucksack am Joch zurücklassend die paar hundert Höhenmeter zum Frugaler aufstieg. Nur ganz oben im Gipfelbereich war wieder eine schöne Schneehaube vorzufinden.So stand ich am ersten Tag im Jahr bereits wieder auf einen 3000er. Der Abstieg auf der Westseite war im oberen Bereich vom Joch schneefrei und erst weiter unten war wieder Schnee der jedoch in den steilen Abschnitten zum Medrigjoch wenig bis gar nicht vorhanden war. Oben vom Medrigjoch ist dann die Ascherhütte schon gut sichtbar.
🗓37 ⚠ Zum Furglerjoch wird's rauf und hinten wieder runter ziemlich steil, im Sommer sollte das aber einfach sein. Beim Aufstieg vom Furglerjoch zum Furgler benötigt man auch immer wieder die Hände und mann sollte schwindelfrei sein. Vorm Medrigjoch sind einige Passagen mit Seilversicherung - aber nicht wirklich schwierig. 🏔 Furgler (3.004 m) 🍻 Kölner Haus; Ascherhütte (in meinen Fall beide geschlossen) ⛏ Im Juni Steigeisen

29 September 2017

🗓36 Wiese im Pitztal(1182)-Niederhof(959)-Pillerhöhe(1559)-Falpaus(1421)-Ried im Oberinntal(876) 🥾 Von Wiese im Pitztal bis Jerzens auf den Spazierweg entlang der Strasse. Ab Jerzens den Zentralalpenweg 02A bis Ried im Oberinntal. Den gesamten Weg würde ich als Verbindungsetappe ansehen. ⚠ Absolut keine - Spaziergang 🏔 Hahnenegger (1.613 m)

28 September 2017

🗓35 Habichen im Oetztal(851)-Armelenhütte(1747)-Gehsteigalm(1894)-Erlanger Hütte(2541)-Wettersee(2550)-Dreirinnenkogel, Scharte(2606)-Lehnerjoch(2510)- Ludwigsburger Hütte(1935)-Wiese im Pitztal(1182) 🥾 Durch die Extrem-Tour am Vortag (A034)wollte ich vom Zentralalpenweg 02A abweichen um nicht über den Wildgrat zu gehen, dieser wäre bestimmt wieder so wie der Hochreichkopf geworden. So wollte ich über die 3Karköpfe nach Jerzens. Also folgte ich den Wegweisern ohne Weg Nr bis zur Armelenhütte um dann zum Ersten Karkopf zu gehen. Kurz nach der Hütte stand jedoch in 3 Sprachen ein Schild "WEG GESPERRT" - Also umplanen. Ein Stück zurück und dann zur Gehsteigalm, ab hier wieder am Zentralalpenweg 02A entlang Richtung Kreuzjochspitze. 150m unterhalb des Gipfels am Weg hatte ich einen perfekten Blick zurück zum Hochreichkopf mit den beiden Scharten links und rechts. (Tour vom Vortag).
🗓35 Dieser Blick bestärkte mich wieder "Auf keinen Fall auf den Wildgrat aufsteigen". Weiter gehts am Zentralalpenweg 02A zur Erlanger Hütte, wo nur noch der Winterraum offen war, vorbei am Wettersee und dann anstatt auf den Wildgrat link auf die Scharte des Dreirinnenkogels. - Wieder im Schnee, klar ist auch Nordseitig. Dann auf der Südseite ein Stück runter und dann der Höhenlinie folgend zum Lehnerjoch und weiter über die Ludwigsburger Hütte nach Wiese im Pitztal. ⚠ Immer wieder steil aber nur ganz selten ausgesetzt. Einzig über dem Wettersee im Schnee mussten die Steigeisen dran da es zum See sehr steil runter geht, das macht die Sache schon etwas mulmig (nur die Vorstellung in den See zu rutschen reicht da schon) 🏔 Dreirinnenkogel (2.606 m) 🍻 Armelenhütte; Erlanger Hütte; Ludwigsburger Hütte (Alle drei hatten Ende Sept. bereits geschlossen)

27 September 2017

🗓34 Guben Schweinfurter Hütte(2028)-Hochreichscharte(2912)- Hochreichkopf(3010)-Hochreichscharte(2912)-Niederreichscharte(2729)- Achplatte(2423)-Alte Bielefelder Hütte(1180)-Acherberg Sennhütte(1893)-Habichen im Oetztal(851) 🥾 Alles am Zentralalpenweg 02A. Von der Schweinfurter Hütte gehts sofort wieder steil bergauf zur Hochreichscharte, das letzte Stück davon sehr steil. Oben angekommen meinte ich bei dem tollen Wetter auch noch auf den Hochreichkopf steigen zu müssen. Im Schnee nicht einfach, aber beim Ausblick oben hat es sich wirklich gelohnt. Beim Aufstieg hatte ich schon drauf geschaut das ich schöne Spuren im Schnee hinterlasse, damit ich den Weg runter wieder gut finde. An der Scharte wieder angekommen ging es gleich weiter Richtung Niederreichscharte. Das war aber viel schwieriger als erwartet. Am Hochreichkopf lag zwischen den Felsen bis zu einen halben Meter Schnee, das machte die Sache ziemlich schwierig.
🗓34 Die Begehung war nur mit Steigeisen und Pickl möglich. Für dieses kurze Stück benötigte ich gut 2 Stunden, denn auch die Wegfindung war nicht einfach und auf der gesamten Strecke ist man schwerst Absturz gefährdet. ⚠ Vorweg muß ich hier erwähnen das der ganze Weg am Zentralalpenweg 02A verläuft, also schon die leichtere Variante des Zentralalpenwegs. Ich hätte mir nicht so eine extrem anspruchsvolle Tour erwartet. Andererseits ist diese im Sommer ohne Schnee bestimmt um einiges leichter. Vorsicht aber auch im Sommer, auf der gesamten Tour geht es immer wieder sehr steil und weit abwärts, gewisse Erfahrung sollte man schon mitbringen! 🏔 Hochreichkopf (2.990 m) 🍻 Keine ⛏ In meinen Fall im September bereits Steigeisen und Pickl. ❗ Immer wieder ausgesetzt, teilweise Stahlseilversichert. Für mich durch den Schnee die extremste Tour bisher. Hoffe wiederholt sich nicht ;)

26 September 2017

🗓33 Praxmar im Lüsental(1670)-Zirmkogel(2037)-Satteljoch(2735)-Pforzheimer Hütte(2310)-Gleirschjöchl(2751)-Guben Schweinfurter Hütte(2028) 🥾 Alles am Zentralalpenweg 02A entlang. Konstant steiler aufstieg von Praxmar bis zum Satteljoch, von hier auf der anderen Seite sehr steil hinunter zur Pforzheimer Hütte. Nach einer kurzen Stärkung wieder hoch zum Gleirschjöchl. Wo man wieder perfekt zurück zum Satteljoch blicken kann und auch schön sichtbar wird wie steil das wirklich ist. Auch vom Gleirschjöchl gehts im ersten Moment steil hinunter, später aber ein gemütlicher Abstieg bis zur Schweinfurter Hütte. ⚠ Vorsicht bei den beiden Joch hier wird's schon teilweise sehr steil und auch ausgesetzt. Sonst eher sehr schöne Wege. 🏔 Gleirschjöchl (2.734 m) 🍻 Pforzheimer Hütte; Schweinfurter Hütte (beide sehr empfehlenswert)

25 September 2017

🗓32 Milders im Stubaital(1026)-Oberbergtal-Gasthof Bärenbad(1248)-Gasthof Alpenfrieden(1472)-Wirtshaus Stöcklenalm(1548)-Alpeiner Alm(2035)-Franz Senn Hütte(2149)-Großes Horntaler Joch(2812)-Lüsental-Lüseneralm(1770)-Praxmar im Lüsental(1670) 🥾 Das war eine der wenigen Touren wo ich Begleitung hatte, bereits wenige Minuten nach dem Start von Milders traf ich auf Lukas der ebenfalls alleine zur Franz Senn Hütte wollte. Von Milders geht es gemütlich entlang dem Oberbergtal rauf bis zur Franz Senn Hütte. Beim Aufstieg trafen wir noch auf einen Almabtrieb wobei uns die Kühe, schön geschmückt, entgegenliefen. Auf der Hütte erkundigten wir uns beide beim Wirt nach unseren weiteren Weg. Der Wirt antwortete zu meinem Weg über das Horntaler Joch "Da kannst nicht gehen viel zu viel Schnee" zum Lukas seinen Weg sagte er dann "Den Weg kannst auch ned gehen, besser du gehst mit ihm mit." Wobei er mit ihm mich meinte. :)
🗓32 Von der Hütte gingen wir halt dann gemeinsam etwas steiler zum Großen Horntaler Joch. Ja es war Schnee war aber nicht so tragisch. Auf der anderen Seite dann wieder runter und etwas weiter unten an sehr steilen Grashängen entlang bis zur Lüsener Alm wo sich dann unsere beiden Wege wieder trennten. Jetzt hatte ich nur noch einen Spaziergang bis nach Praxmar. ⚠ Das Große Horntaler Joch ist ohne Schnee bestimmt noch leichter zu erklimmen jedoch auch mit wars nicht wirklich problematisch. Mehr aufpassen muss man dann viel weiter unten an den grasigen Steilhängen. 🏔 Großes Horntaler Joch (2.784 m) 🍻 Franz Senn Hütte

24 September 2017

🗓31 Sankt Jodok am Brenner(1229)-Trins(1200)-Blaserhütte(2180)- Peilspitze(2392)-Kalbenjoch(2225)-Serlesjöchl(2384)-Gasthof Wildeben(1781)-Milders im Stubaital(1026) 🥾 Bei dieser Tour war ich von der Schönheit selbst sehr überrascht da dies eigentlich ein kurzfristig geplante Verbindungstour zum Zentralalpenweg 02A sein sollte. Wegen zuviel Schnee bin ich kurzfristig in niedere Regionen ausgewichen. Von Sankt Jodok bis Bichl am Asphalt dann einen direkten Weg wie ich nie zuvor einen erlebt habe Kerzen gerade bis fast zur Blaserhütte im steilen Anstieg über Wiese neben einen Bach hinauf. Bei einer Stärkung in der Blaserhütte stellte sich der Wirt sogleich mit mir ans Fenster und zeigte mir den Wegverlauf den ich vor hatte, das Serlesjöchl war genau gegenüber, wenn der Nebel es frei gab, zu sehen. Leider ist zwischen Hütte und Jöchl ein sehr sehr tiefer Abgrund. Also rundherum gehen :)
🗓31 Von der Blaserhütte gehts erstmal am Gipfel der Peilspitze die von der Seite recht harmlos aussieht von der anderen aber ganz anders. Von dort perfekte Sicht über meinen bevorstehenden Weg. Auf der anderen Seite der Peilspitze leicht runter und dann einen sehr ausgesetzten teils seilversicherten Grat entlang, weiterhin steil an zerklüfteten Felsen bis zum Kalbenjoch. Dann den steilen Berghang folgend zum Serlesjöchl. Dahinter wieder steil runter, es bleibt auch fast 1200m die ganze Zeit so steil und immer wieder ausgesetzt. ⚠ Nichts für schwache Nerven gegeben auch durch den Schnee auf 50% der Tour. Es sind aber auch sehr häufig ausgesetzte Stellen dabei. 🏔 Peilspitze (2.385 m) 🍻 Blaserhütte (sehr empfehlenswert, traum Aussicht)

23 September 2017

🗓30 Schlegeisspeicher(1790)-Olpererhütte(2388)-Alpeinerscharte(2959)- Geraerhütte(2326)-Ochsnerhütte(2060)-Altereralm(1602)-Fittneralm(1398)- Kellerkapelle(1319)-Valsertal-Sankt Jodok am Brenner(1229) 🥾 Vom Schlegeisspeicher gehts am Zentralalpenweg 02 im steilen Anstieg zur Olpererhütte und weiter sehr steil werdend zur Alpeinerscharte. Traumhafter Ausblick von dieser. Auf der anderen Seite anfangs fast noch steiler am Bergwerk vorbei runter zur Geraerhütte. Ab hier dann ein "Spazierweg" weiter runter zur Ochsenerhütte und durchs Valsertal nach Sankt Jodok. ⚠ Ohne Schnee vielleicht nicht ganz so dramatisch, in meinen Fall jedoch war der Anstieg zur Alpeinerscharte mit ca 40cm extremen Nasschnee überzogen, Durch die Steilheit war es nicht mehr möglich den Fuß aus den Schnee zu heben wodurch ich den Schnee immer vor mir her schieben musste. Also der Aufstieg war extrem anstrengend. Auch der Abstieg war dadurch nicht viel leichter, Bis zur Geraerhütte nur im Schnee stapfen,
🗓30 Gruß: Einen schönen Gruß und herzlichen Dank möchte ich an die Gruppe Bergführer, die ich dann in der Geraerhütte traf, für die Unterstützung bei der Zimmersuche in Sankt Jodok aussprechen. Sie werden sich sicherlich an mich erinnern da sie mich beim Abstieg vom Bergwerk bereits beobachteten und als ich ankam sagte einer "Da kommt ja die wilde Sau" :) 🏔 Alpeinerscharte (2.951 m) 🍻 Olpererhütte, Geraerhütte (sehr empfehlenswert)

11 September 2017

🗓29 Mayrhofen(650)-Finkenberg(890)-Nesselwand(1305)-Gamshütte(1921)- Graue Platte(2140)-Feldalm(1861)-Pitzenalm(1871)-Gschwandteralm(2024)- Wesendlkarsee(2368)-Friesenberghaus(2477)-Friesenbergalm(2046)- Schlegeisspeicher(1790) 🥾 Bis zur Gamshütte am Hermann Hecht Weg vorbei am Finkenberg und der tiefen Schlucht runter zum Tuxbach und relativ steil hoch bis zur Gamshütte. Nach einem Frühstück in der Hütte gehts am Berliner Höhenweg entlang an mehreren Almen immer wieder steil werdend bis zum Friesenberghaus. Traumhaft schöner Höhenweg. Die Nacht hatte ich im Friesenberghaus verbracht was grundsätzlich eine ganz gute Hütte ist, jedoch das Abendessen war unter jeder Kritik. Naja egal jedenfalls nächsten Morgen waren draussen 5cm Schnee gefallen, wobei ein weitergehen keinen Sinn machte denn das nächste Ziel wäre die Alpeinerscharte auf knapp 3000m gewesen und es schneite ja immer noch. Also Abstieg zum Schlegeisspeicher.
🗓29 ⚠ Nach der Gamshütte wird der grasige Hang immer wieder sehr steil, ausrutschen sollte man besser nicht. Es gibt auch ein paar steile, felsige und auch ausgesetzte Stellen, aber nicht ganz so dramatisch. Im Schnee wäre es aber zu gefährlich geworden weiter zu gehen da ich ja den Weg auch nicht kannte. 🏔 Friesenberghaus (2.510 m) 🍻 Gamshütte (sehr empfehlenswert) Friesenberghaus (wenn man die Jause mitbringt ;)

10 September 2017

🗓28 Prettau in Südtirol(1475)-Hundskehljoch(2557)-Hundskehlgründl- Hundskehle-Sulzenalm-Bärnbadhütte(1450)-Zillergrund-Ahüttenalm(1391)- Schattenseiteggalm(1224)-Siegeleralm(1114)-Mayrhofen(650) 🥾 Auf dem Weg Nr 16B später nur Nr. 16 von Prettau stetig aufsteigend zum Hundskehljoch (Grenze Österreich) von dort auf dem Weg Nr. 518 wieder gemütlicher Abstieg bis zu Bärenbadhütte wo mann wieder auf den Zentralalpenweg 02 trifft. Nach einer Stärkung in der Bärenbadhütte den Zillergrund entlang nach Mayrhofen. ⚠ Keine 🏔 Hundskehljoch (2.553 m) 🍻 Bärenbadhütte (sehr empfehlenswert)

9 September 2017

🗓27 Hinterbichl(1329)-Pebellalm(1509)-Umbaltal-Ochsnerhütte(1936)-Dabertal- Rotenmanntörl(2997)-Oberen Seebachalm(1879)-Jaghausalm(2009)- Arventalalm(2189)-Klammjoch(2288)-Ochsenlenke(2585)-Alprechalpe(2005)- Stegerhütte(1973)-Prettau in Südtirol(1475) 🥾 Von Hinterbichl am Weg Nr. 911 entlang der Umbalfälle (Wunderschöner Flusslauf) ins Umbaltal, kurz vor der Clarahütte links weg auf den Weg Nr. 311 entlang des Dabertal aufsteigend. Im Dabertal teilt sich der Weg links rechts, hab den linken genommen, oberhalb treffen die Wege wieder aufeinander, keine Ahnung was besser ist. Weiter oben am Weg Nr. 312 auf 2600m bin ich dann viel zu weit links vom Weg abgekommen und irgendwo im losen Gestein rumkraxlt. Hat einiges an Zeit gekostet bis ich wieder auf den Weg gekommen bin. Vorm Rotenmanntörl sollte man dann unbedingt am Weg sein, teilweise Seilversichert. Auf der hinteren Seite der Abstieg zur Oberen Seebachalm ist etwas gemütlicher.
🗓 27 Unten dann den Tal entlang zur Jagdhausalm (eine der ältesten Almen Österreichs) und weiter zur Arventalhütte wo mein verspätetes Mittagessen ein Originaler Hüttenkäse war. Gestärkt ging weiter (das war auch notwendig) zum Klammjoch auf der italienischen Grenze. In Südtirol ging ich dann auf Empfehlung vom Almbauern nicht den Weg runter sondern folgte den Grad Weglos rechts und ersparte mir so einige Höhenmeter. Ich Glauber aber keine Zeit :) dann gehts wieder bergauf zur Ochsenlenke und infolge runter nach Prettau. War dann auch höchste Zeit denn da war ich dann komplett ausgebrannt, und dunkel wars auch schon. ⚠ So richtig eigentlich nur das letzte Stück vorm Rotenmanntörl das ist ausgesetzt. Sonst keine wirklichen, vorausgesetzt die Kondition spielt mit. Eins muß bewußt sein, es gibt keine Übernachtungsmöglichkeit auf der Route. 🏔 Rotenmanntörl (3.005 m) 🍻 Aventalalm (keine Übernachtung); Stegerhütte (keine Übernachtung)

5 August 2017

🗓26 Lasörlinghütte(2246)-Lasörling(3098)-Lasnitzenhütte(1895)- Hinterbichl(1329) 🥾 Früh am Morgen Start von der Lasörlinghütte Weg Nr. 90 dann 82 über Felsblöcke und loses Gestein auf den Lasörling, Wetter war leider nicht optimal, hat sich aber auch gegen Mittag nicht gebessert. Vom Gipfelkreuz Weg Nr. 82 dann erst Richtung Westen absteigen, dann dreht sich der Weg nach Norden von dort direkter Weg zur Lasnitzenhütte wo ich frühstückte und dann weiter bis Hinterbichl abstieg. ⚠ Der Aufstieg zum Lasörling ist sehr steil und teilweise auch ausgesetzt, nicht oft. Der Abstieg brachte wesentlich mehr Schwierigkeiten, bis kurz nach dem Gipfel ist der Abstieg gleich wie der Aufstieg dort steht ein Wegweiser. Doch dann fand ich keine Markierung und ging erst mal in die Richtung die der Wegweiser zeigt, es wurde immer extremer bis ich wieder umkehrte und erneut den Weg suchte. Dann ging ich am Grat auf einer ganz glatten Platte entlang und fand dann endlich eine Markierung
🗓26 Gott sei Dank denn hier sollte man keinesfalls vom Weg abkommen (sehr steil und häufig ausgesetzt) Nach der glatten Platte fand ich dann eine Seilversicherung und die ist unbedingt nötig denn hier wird's richtig ausgesetzt. Der Weg war dann weiter sehr gut markiert aber auch weiter unten gilt "Auf keinen Fall den Weg verlassen!" Wahrscheinlich würde beim Wegweiser am Gipfel 2 bis 3 Markierungen reichen dann wäre alles klar. Möglicherweise habe ich die aber auch übersehen. Der Hüttenwirtin der Lasnitzenhütte hab ich es jedenfalls gesagt, sie meinte sehr freundlich sie wird es weiterleiten. 🏔 Lasörling (3.091 m) 🍻 Lasnitzenhütte (sehr empfehlenswert)

4 August 2017

🗓25 Matrei in Osttirol(980)-Zunigalm(1885)-Arnitzalm(1848)-Stefferalm(1979)- Lackensee(2110) Zupalseehütte(2346)-Merschenhöhe(2499)-Lasörlinghütte(2350) 🥾 Von Matrei erst über einen steilen Waldweg bis zur Zunigalm, danach am Lasörlinghöhenweg weg Nr. 90 nur noch auf Almwegen bergauf und bergab an Almen und Seen vorbei bis zur Lasörlinghütte. Wunderbarer Almenspaziergang mit genügend Einkehrmöglichkeiten. Die Übernachtung in der Lasörlinghütte hätte ich vermieden wenn es nicht schon so spät gewesen wäre. Grund dafür: Auf die Frage dem Wirt gegenüber wie lange man von der Hütte auf den Gipfel des Lasörling braucht meinte er harsch "Des weis i ned wie lang du dafür brauchst." Teilweise werden die Hütten halt wie ein Würstlstand geführt dabei braucht der Standler auch keine Ahnung von den Wegen rundherum haben. ⚠ Keine Schwierigkeiten, höchstens Ausdauer ist gefragt. 🏔 Merschenhöhe (2.521 m) 🍻 Zunigalmhütte; Zupalseehütte; Lasörlinghütte

3 August 2017

🗓24 Heiligenblut(1291)-Leiteralm-Schwertböden-Glorerhütte(2651)- Tinklwinklalm-Lucknerhaus(1918)-Kals am Großglockner(1320)-Kals Matreier Törlhaus(2207)-Matrei in Osttirol(950) 🥾 Von Heiligenblut folgt ein langer Anstieg am Zentralalpenweg 02B erst im Wald und über mehrere Almen dann über das Leitertal und den Schwertboden zur Glorerhütte. Beim Schwertboden hat mann eine träum Sicht auf den Großglockner mit der Salmhütte davor. Von der Hütte geht's dann gemütlich runter zum Lucknerhaus und weiter bis Kals. Nach einen Einkauf im Geschäft in Kals dann gleich wieder weiter erst eben und dann wieder steil ansteigend zum Kals Materie Törn Haus und genauso steil wieder runter nach Mattei. ⚠ Es wird zwar immer wieder steil aber nie ausgesetzt, eigentlich eine gemütliche Tour. 🏔 Glorerhütte (2.663 m) 🍻 Glorerhütte; Lucknerhaus (ich sag mal nur für Gäste mit Auto); Kals am Großglockner; Kals Materie Törn Haus

2 August 2017

🗓24-2 Adlersruhe,Erzherzog Johann Hütte(3451m)-Burgwartscharte(3104)- Ködnitzkees-Lucknerhütte(2241)-Lucknerhaus(1918) 🥾 Nachdem wir die Nacht in der Erzherzog Johann Hütte verbrachten und ein Super Frühstück genossen hatten stiegen wir erst über einen gut seilversicherten Klettersteig - nein eher Weg ab zum Ködnitzkees dort weglos über vereiste aber recht flache Schneeflächen hinunter. Unter den Ködnitzkees dann wieder steiler über grasige Hänge zur Lucknerhütte, wo wir kurz einkehrten. Dann weiter zum Lucknerhaus. ⚠ Von der Adlersruhe bis zur Burgwartscharte Klettersteig denke Schwierigkeit B maximal. Über die Ködnitzkees ist die Wegfindung eventuell schwierig, wir hatten Glück und hefteten uns einer Gruppe mit Bergführer an die Fersen. 🏔 Adlersruhe (3.896 m) 🍻 Lucknerhütte (Traumhafter Blick zurück zum Glockner)

1 August 2017

🗓24-1 Lucknerhaus(1918)-Ködnitztal-Lucknerhütte(2241)-Stüdlhütte(2802)- Teischnitzkees-Großglockner(3798)-Kleinglockner(3770)-Eisleitl-Adlersruhe,Erzherzog Johann Hütte(3451m) 🥾 Dieses mal wurde ich von einen Freund begleitet ohne dem es für mich gar nicht möglich gewesen wäre über den Stüdlgrat auf den Glockner zu gelangen. Vom Lucknerhaus stiegen wir sehr früh am Morgen zur Stüdlhütte auf und von dort ohne Rast über die Teischnitzkees zum untersten Einstieg des Stüdlgrat. Auch hier wieder ohne Rast bis zum Frühstücksplatzl. Hier machten wir die erste Pause. Danach in einen Stück bis zum Gipfel. Oben angekommen hatten wir so ein Traumwetter das hier nicht einmal zusätzlich eine Jacke anziehen mussten. So konnten wir eine 3⁄4 Stunde oben sein ohne das es kalt wurde. Dann folgte der Abstieg über den Normalweg mit endlos vielen Leuten und Stau. Das war echt nervenaufreibend. Erst am späten Nachmittag - eher frühen Abend kamen wir bei der Adlersruhe an.
🗓 24-1 ⚠ Bis zum Teischnitzkees nur steil aber keine Schwierigkeit. Am Gletscher aber einige Male über Gletscherspalten meist klein aber eine für mich jedenfalls großen. Hier war anseilen Pflicht. Dadurch das der Gletscher so gefährlich war stiegen wir viel weiter unten am Grat ein was sogleich mit einer Klettertour ganz oben am Grat begann. Naja was soll ich sagen? wir haben immer mit Vor und Nachstieg gesichert was aber jede Menge Zeit gekostet hat. Wir hätten erwartet um spätestens 14 Uhr am Gipfel zu sein, oben waren wir erst um 15:45 Uhr. Die schnellsten waren wir bestimmt nicht :) Um 16:30 dann der Abstieg wurde dann durch die vielen Leute noch viel mühsamer als der Aufstieg, so kamen wir erst um 19:15 bei der Adlersruhe an von der wir eigentlich am selben Tag noch absteigen wollten. Naja daraus wurde dann nichts. Aber so ist das halt am Berg. 🏔 Großglockner (3.931 m) 🍻 Lucknerhaus; Erzherzog Johann Hütte auf der Adlersruhe (Höchste Hütte Österreichs)

26 September 2016

🗓23 Zittelhaus(3106)-Kleinfleißkees-Pilatusscharte(2905)-Wirtshaus Alter Pocher(1809)-Heiligenblut(1291) 🥾 Abstieg vom Hohen Sonnblick über den Weg Nr 154, großteils auch Zentralalpenweg 02B, erst bis zum Gletscher steil über Felsen runter dann ein relativ kurzes Stück am Gletscher der relativ flach und ungefährlich wegen Gletscherspalten war, trotzdem hatte ich alleine ein ungutes Gefühl, nach dem Gletscher weiter zur Pilatusscharte. Von dort bis zur Straße unten wieder Steil über Felsen. Danach gemütlicher aber ewig langer Abstieg am Wirtshaus Alter Pocher und am Goldgräberdorf vorbei bis Heiligenblut. Bei 1800m Abstieg würde man sich schon mal auf einen Anstieg freuen.
🗓23 ⚠ Vorm Gletscher steil und felsig, danach wieder. Eigentlich wollte ich alleine keinen Gletscher überschreiten, hier jedoch waren die Spuren wie eine Autobahn der Weg war also klar. Auch der Hüttenwirt beruhigte und sagte das der Gletscher zahm ist. Obwohl die Überschreitung ohne Steigeisen kein Problem gewesen wäre legte ich welche an. 🏔 Hoher Sonnblick (3.093 m) 🍻 Zittelhaus (Super Essen, freundliche Wirtsleute, Kein Wasser zum Waschen vorhanden-woher auch ganz oben am Gipfel ;)

25 September 2016

🗓22 Hagenerhütte(2448)-Tauscherböden-Biwakschachtel Feldseescharte(2714)-Torleiten-Duisburger Hütte(2573)-Hochwurtenspeicher(2417)- Fraganterscharte(2754)-Goldbergtauernkarr(2776)-Niedere Scharte(2696)- Rojacherhütte(2719)-Höher Sonnblick Zittelhaus(3106) 🥾 Von der Hagenerhütte über grasige Hänge, teils steil, bis zur Feldseescharte mit der Biwakschachtel. Von hier ist ein traumhafter Ausblick. Dann folgt ein sehr steiler Abstieg zu einen kleineren See und weiter über die Torleiten immer am Hang entlang, meist grasig teilweise steil bis zur Duisburger Hütte. Nach einer Stärkung am Hochwurtenspeicher entlang und steil hinauf zur Fraganterscharte von der man den ganzen Weg zurück bis zur Feldseescharte überblickt. Sogar die Biwakschachtel blitzt in der Sonne auf. Weiter zum Goldbergtauernkarr wo es sehr felsig wird. Vorbei an der Niederen Scharte, von der man den Hohen Sonnblick vor sich hat, runter ins Karr und dann rauf zur extrem kleinen Rojacherhütte. Worauf der Ans
🗓22 ⚠ Der Abstieg von der Feldseescharte auf losen Gestein ist sehr steil und teilweise ausgesetzt. Ab der Fraganter Scharte dann immer wieder steil und ausgesetzt. Der Aufstieg nach der Rojacherhütte ist eher eine Kletterei nur auf Felsen und Felsblöcken ohne Seilversicherung, teilweise mit Klammern und Stiften. Fast oben angekommen geht ́s dann über einen ca 1m breiten Grat richtung Zittelhaus weiter. Hier möchte ich nicht bei starken Wind gehen, links und rechts geht ́s richtig runter. 🏔Hohe Sonnblick (3.101 m)

24 September 2016

🗓21 Hannoverhaus(2720)-Etschlsattel(2546)-Lucketörl(2379)-Kleiner Tauernsee(2290)-Grüneckersee(2307)-Mindener Hütte(2431)-Öde Woisgen-Hagenerhütte(2448) 🥾 Der Gesamte Weg verläuft am Zentralalpenweg 02 entlang. Vom Hannoverhaus geht es erst mal bergab zum Etschlsattel und dann die Höhenlinie leicht abfallend zum Lucketörl, dann weiter der Höhenlinie vorbei am Kleinen Tauernsee und unterhalb des Grüneckersee vorbei bis zur Mindener Hütte (eine kleine aber sehr gepflegte und komfortable Selbstversorgerhütte) Danach am Rameter Spitz wieder in gleichbleibender Höhe bis zur Hagenerhütte wo ich sehr freundlich aufgenommen wurde - im Verlauf des Gesprächs, als er erfuhr das ich aus Würflach komme stellte sich heraus das die Wirtin am Fuße der Hohen Wand in Dreistetten in die Schule gegangen ist. Das war natürlich sofort ein Grund für ein Stamperl.
🗓21 ⚠ Der gesamte Weg verläuft meistens ohne großartige Steigungen bzw. Gefälle entlang der Berghänge. Kurzzeitig ausgesetzt wird's untern Grüneckersee, vor allem aber entlang des Rameter Spitz, hier ist stets Vorsicht geboten.Großteils ist das im Sommer eine leichte Wanderung. 🏔 Hannoverhaus (2.636 m) 🍻 Hannoverhaus (sehr empfehlenswert); Mindener Hütte (Super Selbstversorger Hütte) Hagener Hütte (sehr freundliche Wirtsleute, traumhaftes Essen, sehr gepflegt)

29 August 2016

🗓20-1 ...hierbei handelt sich um einen Tour um den Gipfel zu besteigen Hannoverhaus(2720)-Ankogel(3252)-Hannoverhaus(2720) 🥾 Vom Hannoverhaus mußte ich wieder ein Stück am Zentralalpenweg 02 zurück nach Osten bis zum Wegkreuz gehen. Der Abzweig ist wunderbar mit einer gelben Wegweisertafel beschrieben. Ab hier am Osnabrückerweg folgt der steile Anstieg über die Lassacherkees bis zum Gipfel, von dort den selben Weg wieder zurück zum Hannoverhaus. ⚠ Über die Lassacherkees ist ein Altschneefeld zu überqueren, dieses war zwar ziemlich harter gepresster Schnee, Steigeisen waren aber nicht erforderlich da es nicht so besonders steil ist. Weg war übers Schneefeld keiner sichtbar da ich der erste an dem Tag waren. Ich fand aber oben im Felsen problemlos die Markierung wieder. Danach geht's über ein Felsengewirr immer steiler und ausgesetzt werdend bis zum Gipfel. Kleine Kletterern inbegriffen. 🏔Ankogel (3.232 m) 🍻Hannoverhaus

28 August 2016

🗓20 Murtörl(2260)-Albertbiwak(2428)-Schmalzscharte(2444)-Unterer Schwarzsee(2221)-Oberer Schwarzsee(2339)-Muritzenscharte(2386)- Weinschnabel(2754)-Marchkarscharte(2354)-Jägersteighütte(1981)- Kölnbreinspeicher(1890)-Osnabrücker Hütte(2026)-Großelendscharte(2674)- Kleinhapscharte(2528)-Hannoverhaus(2720) 🥾 Der gesamte Weg geht am Zentralalpenweg 02 entlang. Nach einer schlechten Nacht im Biwaksack am Murtörl startete ich schon vor Sonnenaufgang Richtung Mureck. Der Aufstieg ging über Gras und Felsgemisch, links unten befindet sich der Murursprung. Vom Mureck auf der Höhenlinie bleibend gelangte ich in den oberen Teil der Schmalzgrube wo es über ein Meer an Felsblöcken zum Albertbiwak raufgeht. Beim ersten Anblick von unten sieht dieses aus wie ein Vogelhaus (so klein). Dort angekommen steht man aber vor einem 3 Sterne Hotel :) Es gibt sogar Betten mit richtiger Decke und Bettüberzügen. Hätte ich doch noch vom Murtörl bis hierhin gehen sollen, wäre sicher eine besser
🗓20 Vom Albertbiwak ist es nur noch ein kurzer Aufstieg zur Schmalzscharte. Oben angekommen bleibt einen beim Anblick der beiden Schwarzseen die Luft weg. Auf der Scharte gibt es einen Aussichtspunkt wie einen Adlerhorst, einfach traumhaft. Hier ist eine Rast Pflicht, schon alleine deswegen um den Abstieg von diesen Ausblick zu meistern. Dieser ist zwar teils Seilversichert aber trotzdem gefährlich. Weiter geht ́s über die Muritzenscharte steil auf den Weinschnabel mit perfekten Ausblick. Dann wie steil runter zur Kölnbreinsperre, den ganzen See entlang zur Osnabrücknerhütte.
🗓20 Nach einer Stärkung ging`s weiter steil rechts neben den, von weiten schon sichtbaren, großen Wasserfall und in einen steinigen Karr am Plessnitzsee vorbei zur Großelendscharte. Der Höhenlinie folgend zur Kleinhapscharte und weiter zum Hannoverhaus. Huch lange Tour. ⚠ Hochalpine Tour immer wieder ausgesetzt und steil, nur ganz wenige Seilversicherungen. Besonders gefährlich der Abstieg von der Schmalzscharte da dieser auf Sand, weicher Erde und Gras erfolgt. 🏔Weinschnabel (2.749 m) 🍻Jägersteighütte (5min vom Weg entfern); Osnabrücknerhütte; Hannoverhaus (Super modern, sehr sauber, sehr empfehlenswert)

27 August 2016

🗓19 Südwienerhütte(1801)-Taferlscharte(2236)-Jakoberalm(1839)- Essersee(2087)-Franz Fischer Hütte(2018)-Zaunersee-Ilgsee(2097)-Haselloch(2136)- Wurmkogel(2156)-Wasserfallscharte(2183)-Nebelkarscharte(2453)- Nebelkareck(2535)-Nebelkarscharte(2453)-Murtörl(2260) 🥾 Großteils am Zentralalpenweg 02. Der Aufstieg von der Südwiener Hütte zurTaferlscharte ist eher gemütlich. Oben von der Scharte sind schon die Lüftungsschächte des darunterliegenden Tauerntunnels sichtbar, diese stellen das nächste Ziel dar. Danach steigt der Weg wieder sanft an Richtung Jakoberalm und vorbei am Mosermandl und an den Moorseen des Essersee zur Franz Fischer Hütte. Nach einer Stärkung in der Topmodernen Hütte geht ́s immer wieder über saftige Almwege am Ilgsee vorbei zum Haselloch, den Wurmkogel und der Wasserfallscharte. Nach dem Ilgsee wählte ich die Variante vom Zentalalpenweg über dem Wurmkogel dabei ließ ich den Tappenkarsee und die dazugehörige Hütte rechts liegen.
🗓19 Richtig steil wird erst der Aufstieg zur Nebelkarscharte. Von dieser bot sich noch der Aufstieg zum Nebelkareck für mich an, also Rucksack auf der Scharte zurücklassen und rauf. War ja schon egal denn eine Hütte zum schlafen war für mich nicht mehr erreichbar. Was bedeutete zum Murtörl absteigen und einen Schlafplatz ohne Zelt nur mit Biwaksack einrichten. ⚠ Der Großteil des Weges geht über grasige Hänge ohne Absturtzgefahr, steil war nur die Nebelkarscharte und der kurze Abstecher zum Nebelkareck. 🏔Nebelkareck (2.534 m) 🍻Südwienerhütte; Franz Fischer Hütte (sehr empfehlenswert) möglich wäre auch die Tappenkarseehütte

26 August 2016

🗓18 Obertauern Passhöhe (1664)-Gamsspitzl(2340)-Zehnerkarspitze(2382)- Predigtstuhl(2367)-Glöcknerin(2433)-Großer Pleißlingkeil(2501)- Südwienerhütte(1801) 🥾 Von Obertauern habe ich den Weg 22 gewählt da mir der Zentralalpenweg zu weit unten verlief. Also erstmal einer Schotterstrasse folgend rauf bis zur Bergstation der Zehnerkarbahn, hier kamen mir einige Mountainbiker entgegen. Dann stieg ich erstmal zum Gipfel des Gamsspitz auf, (Seilversichert) da dieser so schön vor mir lag, diesen muss man aber wieder gleich absteigen um dann hinterhalb vorbei zur Zehnerkarspitze zu gelangen. Den Weg weiter bis kurz vorm Großen Pleißlingkeil der Abstieg runter zu Südwiener Hütte der Anfangs über steiniges Geröll steil runtergeht dann aber über traumhafte Almen weiterverläuft. Ungefähr beim Hengst auf ca 2000m traf ich dann wieder auf den Südalpenweg.
🗓18 ⚠ Dies ist eine Gipfel Grat Wanderung meiste Zeit im Fels und teilweise auch ziemlich ausgesetzt. Ganz selten gibt es eine Seilversicherung, sehr oft aber Kletterein. Eine gewisse Menge an Erfahrung sollte man dabei mitbringen, andernfalls einfach am Zentralalpenweg weiter unten bleiben und die Gipfel von unten ansehen. (Besser als oben gehen und sich dann die Kartoffel von unten ansehen :) 🏔Großer Pleißlingkeil (2.483 m) 🍻Südwienerhütte (Die Südlichste Hütte des Wiener Gebirgsvereins, ist aber scheinbar zu weit weg um gepflegt zu werden)

8 August 2016

🗓17 Keinprechthütte(1872)-Krukeckscharte(2286)-Rotmandlspitz(2453)-Unterer Giglachsee-Ignatz Mattis Hütte(1986)-Oberer Giglachsee-Giglachseehütte(1955)- Znachsattel(2059)-Ankarscharte(2315)-Steirische Kalkspitze(2459)- Ankarscharte(2315)-Oberhüttensee(1866)-Oberhütte(1869)-Seekarscharte(2022)- Seekarhaus(1797)-Obertauern Passhöhe(1664) 🥾 Die gesamte Tour ist entlang des Zentralalpenweg 02. Von der Keinprechthütte gleich wieder steil zum Rotmandlspitz wo ein schönter Ausblick runter zum Geglachsee ist. Weiter vom Rotmandlspitz sehr steil auf Schotter runter zu den Giglachseen. Nach einer Stärkung in der Ignatz Mattis Hütte relativ gemütlich rauf zu Ankarscharte. Oben angekommen warf ich meinen Rucksack in eine kleine Doline und nahm noch die Steirische Kalkspitze mit. Bei dem perfekten Wetter an diesen Tag lohnte sich das wirklich. Der Dachstein und die Dachsteinsüdwand wird von nichts verdeckt, perfekter Blick.
🗓17 An der Ankarscharte wieder angekommen ging ́s wieder mit Rucksack auf gemütlichen Wegen vorbei an Seen bis nach Obertauern zur Passhöhe. Schwierigkeite: Vorsicht beim Rotmandlspitz runter, auf den sehr steilen und teilweise ausgesetzten Weg runter ist kein richtiger Fels sondern eher loses Gestein. Von der Ankarscharte zur Steirischen Kalkspitze wird's teilweise ausgesetzt mit leichten Klettereien. Tipp für den Wasservorrat: Da ich die letzten Gehtage mit Wasser aus den Bächen sehr verwöhnt war hatte ich vor der Ankarscharte nur einen halben Liter Wasser mit, doch hier gab`s nichts mehr erst wieder vorm Oberhüttensee. Wenn man nachdenkt logisch, hier ist alles Kalkgestein und das Wasser wird alles vom Berg aufgenommen. Also musste ich mit dem halben Liter auskommen. 🏔Steirische Kalkspitze (2.459 m) 🍻Keinprechthütte; Ignaz Mattis Hütte; Giglachseehütte; Oberhütte; (Verhungern muss man nicht)

7 August 2016

🗓16 Gollinghütte(1641)-Obere Steinwenderalm(1705)-Gollingscharte(2326)- Hochgolling(2862)-Gollingscharte(2326)-Landwierseehütte(1985)-Trockenbrotscharte(2237)-Keinprechthütte(1872) 🥾 Am Zentralalpenweg 02 geht ́s gleich wieder bergauf zum Gollingwinkel was das größte Natur Amphitheater der Welt ist (laut Wegweiser), hier ist mir leider durch Nebel der Blick auf die Nordwand des Hochgolling verwehrt geblieben. Nächstes Ziel ist viel weiter oben die Gollingscharte, von hier ist es nicht weit zum Hochgolling Gipfel, den höchsten Berg der Niederen Tauern. Jetzt wäre es leicht und für meinen Weg auch ausreichend gewesen einfach auf der anderen Seite abzusteigen. In der Hoffnung das sich der Hochnebel noch auflöst stieg ich aber doch auf. Oben angekommen waren sehr viele Leute am Gipfel doch der Nebel wollte sich nicht auflösen, trotzdem habe ich einige imposante Bilder machen können. Dann Abstieg wieder zur Gollingscharte und weiter über den Höhenweg zur Landarwierseehütte
🗓16 Hier habe ich bewusst den Höhenweg und nicht weiter unten den Zentralalpenweg gewählt. Nach einer Stärkung in der Hütte, (bei Traumwetter, der Nebel hatte sich nun aufgelöst und der Golling war frei - grrrr) geht ́s am Zentralalpenweg wieder weiter über die Trockenbrotscharte zur Keinprechthütte. ⚠ Der eigentliche Weg ist zwar Steil aber eher nicht schwierig. Den Auf- und Abstieg (selbe Weg) zum Hochgolling sollte man aber nicht unterschätzen es sind immer wieder Kletterstellen dabei, Stifte helfen dabei aus aber es gibt keine Seilversicherung. Beim Höhenweg zur Landarwierseehütte ist eine lange Querung Seilversichert. 🏔Hochgolling (2.866 m) 🍻Gollinghütte; Landarwierseehütte; Keinbrechthütte

6 August 2016

🗓15 Breitlahnhütte(1070)-Zauneralm-Karlkirchen-Trattenscharte(2408)- Wildlochscharte(2488)-Preintalerhütte(1657)-Äußeres Lammerkar(1778)- Klafferscharte(2280)-Klafferkessel(2311)-Klaffersee-Klafferschneide(2520)- Greifenberg(2618)-Gollinghütte(1641) 🥾 Gesamte Tour am Zentralalpenweg 02. Von der Breitlahnhütte geht's sofort steil hinauf Richtung Karlkirchen, zuerst im Wald und dann über saftige Almwiesen. Von weiten kann man Karlkirchen schon eindeutig identifizieren, oben am Grat angekommen geht's auf der anderen Seite gleich wieder ein Stück runter um dann wieder zur Trattenscharte anzusteigen. Von dort ein kurzes Stück zur Wildlochscharte. Hinweis: Von der Wildlochscharte sollte man unbedingt den Gipfel der Hochwildstelle mitnehmen da diese noch weit vom Westen her eindeutig zu erkennen ist, bei mir wars leider zu Nebelig. Also gings direkt weiter vorbei am Trattensee und dann sehr steil runter zur Preintalerhütte - kurze Stärkung und gleich weiter. Wieder rauf zum Kaff
🗓15 Dort wäre ein traumhaft schöner Blick über den Kafferkessel gewesen doch leider im Nebel sahen die vielen Seen eher aus als würde das Ungeheuer von Loch Ness umgezogen sein. Danach wird's wieder richtig steil und ausgesetzt am Greifenberg, auch der Abstieg zur Gollinghütte ist meistens steil. ⚠ Trinkwasser muss auf dieser Tour keines mitgenommen werden, alle paar Meter sprudelt das Wasser. Es gibt immer wieder sehr steile und auch ausgesetzte Wege die nur sehr wenig Seilversichert sind. Dadurch das es generell eine sehr feuchte Gegend ist besteht immer die Gefahr das man ausrutscht, also Vorsicht! Auf jeden Fall möchte ich bei Gelegenheit und schöneren Wetter nochmal eine andere Route zum Kafferkessel und auch zur Hochwildstelle aufsteigen. 🏔Greifenberg (2.607 m) 🍻Breitlahnhütte (Überaus nette und freundliche Wirtin - Danke); Preintalerhütte; Gollinghütte (zu der Zeit waren die Lagerplätze ausgebucht die Nacht war eng wie in einer Sardinen Büchse)

31 May 2016

🗓14 Sankt Nikolei im Sölktal(1127)-Kreuzsteg(1203)-Hohenseealm(1543)- Hohensee-Breitenbachsee-Schimpelsee-Schimpelscharte(2273)-Rudolf Schober Hütte(1667)-Hubenbaueralm-Hubenbauertörl(2051)-Hinterkarscharte(2274)- Rantentörl(2166)-Innere Neualm(1490)-Vordere Neualm(1410)-Schwarzensee- Breitlahnhütte(1070) 🥾 Die gesamte Tour ist am Zentralalpenweg 02. Von Sankt Nikolei geht es erst steil durch den Wald und weiter oben immer steiler werdend über ein Gemisch aus Fels und Wiesen zum Schimpelsee, weiter auf die Schimpelscharte und von dort über ein Meer von Steinen runter zur Rudolf Schober Hütte. Dann wieder rauf zum Hubentörl und weiter die grasige steile Speckleiten entlang. Bis hierhin ging ́s wunderbar, doch von jetzt an wurde ich von einer Menge Altschnee überrascht wodurch wieder mal der Weg nur sehr schwer zu finden war und der steile Hang nur mit Steigeisen zu überwinden war.
🗓14 Diese Schwierigkeiten zogen sich bis zum Rantentörl, dabei freute ich mich über jede Markierung die nur ganz selten zu sehen waren. Nach dem Rantentörl gehts dann nur noch bergab wobei einige Bäche zum überwinden waren die noch mit Schnee bedeckt waren aber immer wieder Stellen schon einbrachen. Viel später als erwartet erreichte ich dann die Breitlahnhütte. ⚠ Jede Menge Altschnee, im Sommer geht`s bestimmt viel leichter. Warnung: Bereits kurz nach Sankt Nikolei hatte ich keinen Handyempfang mehr, weder auf den Scharten noch bei der Breitlahnhütte. Meine Frau hätte deswegen schon fast die Bergrettung verständigt. 🏔Hinterkarscharte (2.297 m) 🍻Rudolf Schober Hütte; Breitlahnhütte ⛏ Ende Mai Steigeisen und Pickel

30 May 2016

🗓13 Mörsbachhütte(1300)-Gstemmerscharte(1886)-Mößna(1023)-Sankt Nikolei im Sölktal(1127) 🥾 Entspannte Tour entlang des Zentralalpenweges 02 ⚠ Keine 🏔Gstemmerscharte (1.899 m) 🍻Mörsbachwirt (sehr empfehlenswert); Sankt Nikolei

29 May 2016

🗓12 Planneralm(1588)-Goldbachscharte-Karlspitze(2097)-Karlscharte- Micheliringalm(1718)-Kalchgruberalm(1198)-Donnersbachwald(946)-Mörsbachhütte(1300) 🥾 Gemütliche Tour entlang des Zentralalpenweges 02 ⚠ Keine 🏔Karlspitze (2.089 m) 🍻Planneralm; Donnersbachwald; Mörsbachwirt (sehr empfehlenswert)

28 May 2016

🗓11 Edelrautehütte(1706)-Großer Hengst(2159)-Kleiner Bösenstein(2395)- Perwurtzpolster(1814)-Zinkenkogel(2233)-Kleiner Geierkogel(1854)-Großer Geierkogel(2231)-Hochschwung(2196)-Seitnerzinken(2164)-Schrattnerkogel(2104)- Kleine Windlucken(1824)-Große Windlucken(1857)-Kreuzkogel(2109)- Breiteckkoppe(2144)-Kreuzberg(2045)-Hintergullingspitz(2054)-Plientensattel(1902)- Großer Rotbühel(2019)-Planneralm(1588) 🥾 Die gesamte Tour folgt den Zentralalpenweg 02 mit den Zielen der Kurzbeschreibung wobei es sich um eine Gipfeltour handelt ohne Einkehrmöglichkeit. Die Tour ist sehr anstrengend durch die Länge und es geht von einem Gipfel zum anderen. ⚠ Bereits in der Edelrautehütte erkundigte ich mich nach den Besonderheiten des Weges und die Häufigkeit der Begehung durch andere Wanderer (um nicht Wahnsinnige zu sagen :) worauf die Wirtin antwortete: Dieser Weg wird höchstens von 30 Personen im Jahr begangen, jedoch zu dieser Jahreszeit von keinen. "Ups"
🗓11 Auf dem gesamten Weg gibt es auch kein Trinkwasser. Ich sagte ihr das ich doch in der Mitte des Weges eine Quelle auf meinem Handy gespeichert hätte, worauf sie sagte: „Die findest nicht“. Ich solle mich auch sofort ins Buch einschreiben mit Adresse und Telefonnummer. Das tat ich auch. Grundsätzlich handelt es sich um lauter Grasberge wodurch keine so richtig ausgesetzten Stellen vorkommen. Als extrem blieb mir nur der Große Geierkogel in Erinnerung, das war eine richtige Kletterei wobei es aber nur Gras und ab und zu Steine gab, der Pickel den ich wegen Restschnee mit hatte war da sehr hilfreich. Von der anderen Seite kommend möchte ich hier auf keinen Fall absteigen. Also Vorsicht hier gilt wirklich Absturtzgefahr, noch dazu war alles um die Jahreszeit noch nass. Am Foto schaut das nur halb so wild aus wie es wirklich war. (siehe Foto)
🗓11 Wichtig: Die Quelle befindet sich kurz nach dem Schattnerzinken meine GPS Spur weicht hier auch vom Weg ab und trifft genau auf die Quelle die mitten aus der Wiese raussprudelt und dann ein kleiner Bach ist. (von Weiten jedenfalls nicht sichtbar) Die Kartendarstellung müsst ihr auf "Bergfex OEK" stellen nur da ist die Quelle eingezeichnet. (Für diese Info im Vorhinein wäre ich sehr dankbar gewesen, ohne diese war ich nicht sicher ob da wirklich eine Quelle ist, und ohne Wasser wird's echt blöd) 🏔Kleiner Bösenstein (2.398 m) 🍻Keine ⛏ Viel Trinkwasser ❗ Vorsicht beim Geierkogel

27 May 2016

🗓10 Johnsbach(853)-Mödlinger Hütte(1523)-Weidalm(1247)-Trieben(696)- Häuslteich-Edelrautehütte(1706) 🥾 In Johnsbach stießen wir wieder auf den Nordalpenweg 01 den wir bis zur Mödlinger Hütte folgten, diese hat eine Traumhafte Lage mit dem Admonter Reichenstein im Hintergrund. Dies war eine der wenigen Touren wo mich jemand begleitete, ein Freund Franz, meine Frau und meine Tochter kamen mit. Nach einer Stärkung auf der Mödlinger Hütte stiegen wir nach Trieben ab. Danach ging es hinter Trieben wieder steil bergauf wobei wir kurz vor der Edelrautehütte auf den Zentralalpenweg 02 trafen. Ziel war die Edelrautehütte mit Übernachtung für mich alleine, denn meine Begleiter mussten sich hier schon wieder verabschieden. ⚠ ein Spaziergang. Auf der Edelrautehütte ist um die Jahreszeit schon Vollbetrieb,. (kein Wunder kann man ja auch bis 200m vor der Hütte mit dem Auto hin fahren ;) 🏔Edelrautehütte (1.715 m) 🍻Mödlinger Hütte (vorm Admonter Reichenstein); Edelrautehütt

22 May 2016

🗓9 Zeiritztörl(1854)-Hinkareck(1932)-Speikkogel(1972)-Lahnerleitenspitze(2027)- Heiligenbrunn-Leobnertörl(1739)-Leobner(2036)-Sonnleitenkogel(1908)- Blaseneck(1969)-Niederberg(1688)-Sebringgraben-Johnsbach(853) 🥾 Es geht am Theklasteig immer weiter wie oben in der Kurzbeschreibung, es ist ein ständiges auf und ab wobei es vereinzelt immer wieder steil wird, jedoch nicht mehr so oft wie am Vortag. (siehe Tour A008) Nach der Lahnerleitenspitze gehts runter zum Heiligbrunnen (eine Quelle wo bestimmt ganzes Jahr Wasser kommt) Das eigentliche Ziel der Tour war die Mödlinger Hütte. Bedingt durch den überschweren Rucksack (17,5kg inclusive Schneeschuhe) hatte ich aber ein Problem mit dem Knie und bin den Sebringgraben nach Johnsbach abgestiegen. ⚠ Nach dem Leobner werden die Berge immer niedriger und der Weg wird immer einfacher, wirkliche Schwierigkeiten sind ab dem Zeiritztörl aber keine mehr. 🏔Leobner (2.028 m) 🍻Keine Einkehrmöglichkeit

21 May 2016

🗓8 Reichensteinhütte(2128)-Eisenerzer Reichenstein(2165)-Reichenhals(2143)- Große Scharte(1861)-Hohe Lins(2028)-Zwölferkogel-Niedertörl(1652)-Hochtörl- Kragelschinken(1845)-Sausattel-Weitböden-Antonikogel(1580)-Brunnecksattel(1619)- Zeiritzkampel(2125)-Zeiritztörl(1854) 🥾 Da am Vortag dichter Nebel war, zahlte es sich nicht aus den Gipfel vom Reichenstein schon am Vortag zu besteigen. Also hieß es früh aufstehen und erst mal von der Reichensteinhütte ausgehend auf den Gipfel zu steigen. (Was keine allzu große Herausforderung ist) Dann wieder zurück zur Hütte um die eigentliche Tour zu starten. Erst mal zum Weg, die gesamte Tour verfolgt immer den Theklasteig wobei das anfangs auch noch der Nord Süd Weitwanderweg 05 ist. Der gesamte Weg erstreckt sich über die Zwischenziele laut Kurzbeschreibung. Nach inzwischen 39 Gehtagen muß ich sagen dass dies eine der schönsten Touren bis jetzt war. Also rauf mit euch Leute, schaute es euch selber an.
🗓8 ⚠ Es ist teilweise ein sehr mühsamer Weg, bei mir war noch relativ viel Altschnee vorhanden weswegen ich auch die Schneeschuhe mit hatte, war aber umsonst - unnötiges Gewicht deswegen aber die lange Gehzeit. Es gibt immer wieder sehr steile und auch ausgesetzte Stellen, besonders zu erwähnen die Große Scharte runter und wieder rauf (Seilversichert Klettersteig bis Schwierigkeit B) und auch am Zeiritzkampel wird's richtig steil inklusive Gratwanderung zum Gipfel und auch weiter. Hier galt es auch einen mehrere Meter hohen Schneeüberhang mit Pickel und Steigeisen zu überwinden. All das kostete so viel Zeit das es bereits beim Zeiritztörl dunkel wurde und ich dort im Biwaksack ohne Zelt übernachten musste. Brrrrrrrr war das kalt. 🏔Zeiritzkampel (2.154 m) 🍻Keine Einkehrmöglichkeit auch keine Unterstellmöglichkeit. Das Steinbiwak am Zeiritztörl war voll mit Schnee ⛏ Genügend Trinkwasser, die wenigen Quellen unbedingt vorher in der Karte markieren. Im Mai Steigeisen und P

20 May 2016

🗓7 Präbichlpass(1226)-Reichensteinhütte(2128) 🥾 Hier gibt's keine Zeit zum entspannen, vom Präbichlpass steigt der Weg sofort steil an und das bleibt so bis zur Reichensteinhütte. Bei mir war es sehr nebelig und jede Menge Restschnee. Im oberen Bereich teilt sich der Weg, ich hab den Linken über die Eisentreppe gewählt, in die Richtung gingen die meisten Spuren im Schnee. ⚠ Im oberen Bereich wird es sehr steil, man sollte auf keinen Fall ausrutschen. Zur Sicherheit hatte ich den Pickel immer schlagfertig in der Hand. Die Spuren im Schnee haben sehr geholfen, denn durch den Nebel wurde die Sicht im oberen Bereich immer schlimmer. In der Reichensteinhütte war ich wieder mal der erste Übernachtungsgast.
🗓7 Hinweis: Ich hab mich gewundert das am Weg umso weiter man rauf kam immer mehr Scheitenholz rum lag. Jetzt bin ich wieder mal gescheiter worden - Unten am Präbichlpass gibt es einen Holzstoss und die Wanderer nehmen einfach Holz mit hinauf, eigentlich bis zur Hütte. Mitte Mai war jedoch noch so viel Schnee, daß die Leute wieder umgedreht haben und einfach das Holz liegen gelassen haben. Ich war so blöd und habs nicht gecheckt. Naja beim nächsten mal dann. :) 🏔Reichensteinhütte (2.132 m) 🍻Reichensteinhütte (Eisenerzes Reichenstein) - sehr netter Hüttenwirt

1 May 2016

🗓6 Sonnschienhütte(1523)-Hörndlalm(1562)-Kulmalm(1424)- Neuwaldeggsattel(1575)-Hirscheggsattel(1699)-Leobener Hütte(1582)- Präbichlpass(1226) 🥾 Von der Sonnschienhütte den Nord Süd Weitwanderweg 05 entlang der Hörndlalm, Kulmalm der Langsteinhöhle und der Frauenmauer weiter zum Neuwaldeggsattel. Von hier ging ́s unter schwierigsten Umständen zwischen Latschenschneisen und Geröllfelder auf halber Höhe die TAC Spitze entlang. Danach im Schneesturm rauf zum Hirscheggsattel um dann gleich wieder zur Mödlinger Hütte abzusteigen. Hier gab ́s heissen Tee und Suppe. Danach, auf Anweisung des Wirten, nicht mehr am 05er Weg weiter zum Präbichlsattel sondern über die tief verschneite Zufahrtsstrasse zur Hütte, die der Hüttenwirt teilweise eine Schaufelbreite freigeschaufelt hatte, runter zum Präbichlpass.
🗓6 ⚠ Wie oben erwähnt gab ́s grobe Probleme vorm Hirscheggsattel, zwischen den Latschen war jede Menge Schnee wobei ich ständig eingebrochen bin, und auf den Geröllmuränen war der Weg nicht zu finden da die Markierungen untern Schnee waren. Weswegen dann der Zugang zur nächsten Latschenstrasse nicht immer gleich zu finden war. Später im Frühling ohne Schnee sollte die Route sehr einfach sein. 🏔Hirscheggsattel (1.719 m) 🍻Sonnschienhütte und Leobnerhütte. Von den Almehütten weiß ich nicht ob diese bewirtschaftet werden/sind

30 April 2016

🗓5 Seebergpass(1246)-Seeleiten-Aflenzer Staritzen-Niedere Scharte(1900)- Ringkarwand(2014)-Ochsenreichkar-Schiestlhaus(2156)-Hochschwab(2277)-Fleischer Biwakschachtel(2153)-Hundsböden-Häuslalm(1526)-Sonnschienhütte(1523) 🥾 Hier bin ich bewusst vom Nordalpenweg abgewichen um den gesamten Hochschwanb zu überschreiten, wogegen der Nordalpenweg zu weit im Tal entlang verläuft. Vom Seebergpass (auch Seebergsattel) geht es direkt hoch Richtung Staritzen Ostgipfel der jedoch rechts liegen blieb, weiter über die Aflenzer Staritzen und der Ringkarwand. Angekommen im Ochsenreichkar, wo der Weg links den Hang entlang verlaufen würde, konnte ich mit den Schneeschuhen aber nur bis ganz runter ins Kar absteigen und vorne wieder rauf, so auch die alte Spur der ich folgte. Auf der gegenüberliegenden Seite angekommen stieß ich nach der Eismauer kurz vorm Schiestelhaus wieder auf den Nordalpenweg 01, diesen folgend (hohe Schneestecken) geht's zum Schiestelhaus (offener Winterraum), ....
🗓5 ..anschließend auf den Gipfel. Vom Gipfel erst steil dann etwas flacher vorbei an der Fleischer Biwakschachtel(wirklich nur für den Notfall) über die Hundsböden runter zur Häuslalm und weiter zur Sonnschienhütte. ⚠ Am Plateau der Aflenzer Staritzen angekommen hatte ich schon erste Wegprobleme, durch der immer noch hohen Schneelage war kein Weg auszumachen. Ich überlegte schon ob es nicht besser wäre wieder abzusteigen. Doch dann ging es dank einer kaum mehr sichtbaren Spur doch weiter den Hochschwab entlang. Auf diesen Weg gab ́s zwar keine Kletterei aber dennoch ist man die ganze Zeit Hochalpin unterwegs. Bei Schlechtwetter auf keinen Fall zu empfehlen! Richtig beängstigend ist nur die kurze Passage beim Ringkamp, dort gilt es einen schmalen Übergang zu überschreiten wobei es rechts geschätzte 1000m runter geht und der Schnee auch links sehr steil abfiel. Im Ochsenreichkar war ich dann rundherum von steilen Schneehängen umgeben (Vorsicht bei Lawinengefahr)
🗓5 🏔Hochschwab (2.275 m) 🍻Einzige Einkehrmöglichkeit war das Schiestelhaus (Winterraum), Übernachtet hatte ich in der Sonnschienhütte (erster Gast eigentlich einen Tag vor der Öffnung- Danke an den Wirt) ⛏ In meinen Fall Schneeschuhe und nicht vergessen Sonnenbrille (die hatte ich vergessen - erste Anzeichen von Schneeblindheit bemerkte ich bereits - echt kein Spass!)

22 April 2016

🗓4 Krampen(750)-Veitschalmhütten(1451)-Hohe Veitsch(1981)-Graf Meran Haus(1836)-Seebergpass(1246) 🥾 Von Krampen immer entlang des Nordalpenweges 01 auf den Gipfel der Hohen Veitsch, dann runter zum Graf Meran Haus und weiter runter am Nordalpenweg 01 der beim Abstieg Teufelsteig heisst (jedoch harmlos) dann über mehrere Almen zum Seebergpass, was sicher wunderschön gewesen wäre (bei Schönwetter), in meinen Fall hat es aber geregnet. ⚠ Eigentlich keine der Teufelssteig hört sich nur arg an, ist auch steil aber ned wirklich gefährlich. 🏔Hohe Veitsch (1.985 m) 🍻Graf Meran Haus (Hohe Veitsch)

16 April 2016

🗓3 Weichtalhaus(563)-Rax-Ottohaus(1644)-Neue Seehütte(1643)-Karl Ludwig Haus(1800)-Rax Heukuppe(2007)-Gamseckerhütte(1330)-Schneealpe- Lurgerbauerhütte(1764)-Schneealpe Windberg(1903)-Krampen(750) 🥾 Vom Weichtalhaus geht es immer am Nordalpenweg 01, sehr steil und teilweise ausgesetzt den Wachthüttelkammsteig auf die Rax (teilweise mit Seil gesichert, teilweise Treppen als Aufstieghilfe). Danach eher gemütlich die ganze Rax entlang über Ottohaus, Neue Seehütte und Karl Ludwig Haus zur Heukuppe. Von dort geht's dann wieder sehr steil und ausgesetzt den Gamsecksteig hinunter (Gesicherter Klettersteig B, teilweise aber auch Kletterstellen Schwierigkeit II) Unten angekommen dann gleich wieder rauf zur Schneealpe (normaler Anstieg). Oben entlang zum Windberg, ab hier nicht mehr am Nordalpenweg, sondern den Karlgraben runter nach Krampen....
🗓3 ⚠ Vor dem Ottohaus habe ich mich auf Grund der Schneelage in die Latschen verirrt. (plötzlich stand ich mitten in den Latschen) Also in dem Bereich meinen Weg nicht zu ernst nehmen. ;) Auch beim letzten Abstieg vom Windberg zum Karlgraben war der Weg durch den Schnee schwer zu finden. 🏔Heukuppe (2.003 m) 🍻Weichtalhaus (Höllental); Ottohaus, Neue Seehütte, Karl Ludwig Haus(alle drei auf der Rax); Schneealpehaus (Schneealpe)

15 April 2016

🗓2 Losenheim(911)-Edelweißhütte(1235)-Fischerhütte(2049)-Schneeberg Klosterwappen(2076)-Kientalerhütte(1381)-Weichtalhaus (563) 🥾 Von Losenheim zur Edelweißhütte (Fast durchgehend geöffnet) wo man wieder auf den Nordalpenweg 01 trifft. Diesen weiter folgend den Fadensteig zur Fischerhütte. Am Nordalpenweg entlang flach zum Klosterwappen und weiter steil aber nicht ausgesetzt zur Kientalerhütte (großteils geschlossen) dann runter zum Weichtalhaus (Einkehr empfohlen) ⚠ Bedingt durch die relativ frühe Tour im April war am Schneeberg noch tiefster Winter, dennoch konnte auch der Fadensteig ohne Steigeisen problemlos bewältigt werden. Ausgesetzte Stellen gibt es dabei nur am Fadensteig die im Winter nicht unterschätzt werden sollten. Landschaftlich ein Traum, bei schönen Wetter wie in unseren Fall sieht man Richtung NW sogar den Hohen Priel in Oberösterreich. 🏔Schneeberg (2.078 m) 🍻Edelweißhütte, Fischerhütte (beide Schneeberg); Weichtalhaus (Höllental)

2 April 2016

🗓1 Würflach(400)-Johannesbachklamm-Eichberg-Hohe Wand- Hubertushaus(946)-Plackes(1132)-Geländehütte(1023)-Ascher(740)-Öhlerschutzhaus-Öhler(1183)-Schober(1213)-Mamauwiese-Losenheim(911) 🥾Von Würflach geht es durch die Johannesbachklamm, dann rechts rauf über den Eichberg nach Höflein. Weiter über den Springlessteig auf die Hohe Wand zum Hubertushaus, hier trifft man auf den Weg 231 den man nach Westen bis aufs Gelände und zur Geländehütte folgt. Dann weiter über den Ascher zum Öhlerschutzhaus wo man auf den Nordalpenweg 01 trifft. Diesen weiter zur Mamauwiese und Abstieg nach Losenheim. ⚠Einfacher Weg, steil und ausgesetzt wird's nur am Springlessteig auf die Hohe Wand der jedoch sehr gut Seilversichert ist. 🏔Schober (1.209 m) 🍻Pecherhütte (vor der Johannesbachklamm); Hubertushaus und Eicherthütte (beide Hohe Wand); Geländehütte (Gelände); Öhler Schutzhaus (Öhler)