Nepal · 63 Days · 9 Moments · October 2017

Nepal 2017


8 December 2017

#3 Rapport: Vielleicht denkt ihr das ich jetzt nur am jammern bin, aber schaut Reisen sind nicht Ferien. Ich schaue viele Sachen kritischer an. So auch uns Touristen selbst. Denn die Qualität dieser ist mitunter peinlich und Grottenschlecht! Leute die auf 4000müM nach WiFi fragen und auch das Hotel wechseln! Als gäbe es nichts wichtigeres. Respektlosigkeit gegenüber Einheimischen und deren Dienstleistung. Pseudo Rucksacktouristen und„Hipster Traveler“. Vor allem den jungen Israelis scheint das Modul „Anstand“ nicht wirklich bekannt zu sein. Ich bin weder ein Engel, heilig noch der beste Typ der Welt der alles perfekt macht und alle kritisieren will, aber eines habe ich auf meiner Reise gelernt, was ich zu leben versuche. Anstand und Respekt. Meine Reise geht weiter, nach Thailand. Ich bin echt gespannt was mich dort erwartet, bin ich doch der Party Beach Typ.🤣
#2 Rapport: Was mich ständig genervt hat ist, dass wir Touristen darauf hingewiesen werden die Umwelt sauber zu halten. Ich hatte viele Touris die Abfall unterwegs gesammelt haben um ihn abzugeben. Die Einheimischen schmeissen noch immer alles aus dem Bus Fenster. Und zwar nicht die alte Generation! Praktisch jede Hilfsorganisation die ihr kennt,ist im Land vertreten und finanziert Projekte. Vom Staat kommt genau nichts. Nepal profitiert von einer unglaublichen Solidarität aus dem Westen und das merken die nur zu gut! Weshalb selbst machen, solange der reiche Westen zahlt? Die ganze Infrastruktur für die Bevölkerung ist schlicht eine Frechheit an diese. Die Nepalische Post schickt nicht mal innerhalb des eigenen Landes Pakete hin und her! „Gib es einem Jeepfahrer“, wurde mir gesagt. Ganz ehrlich, man sollte die Gelder stoppen! Irgendwann kann das Kind stehen und muss nun selbst laufen...durchs Leben. Den Abfall (Recycling Annapurna) habe ich ca jeden 3 Tag hinter dem Hostel verbrannt.
#1 Rapport: Das mir Nepal gefallen hat, kann man an den Bildern sehen. Meine Berichte und Insta Einträge sprechen für sich was Natur, Leute und Sport betrifft. Die Welt ist aber nirgends nur Schokolade...ich werde beim Reisen immer kritischer und finde das auch gut so. Nepal hat ein riesengrosses Problem: Korruption! Es ist lächerlich was man für Permits und Bewilligungen zahlen muss, zum wandern! Viele glauben natürlich, das Geld gehe an die Bevölkerung zurück, klar. Es spielt auch keine Rolle wie viel oder wenig das für uns ist. Alles was in eine Politiker Tasche fliesst, ist für mich zu viel! Und 40$ zum wandern finde ich nicht wenig. Ebenso werden überall Touristen Preise gemacht, für die Einheimischen ist alles billiger. Ich habe die letzten drei Wochen im Guesthouse genug „abkassiert“. Es herrscht einfach keine Transparenz. Die Antwort ist dann: du bist Reich! Aha...Ich finde, die Qualität in Nepal sinkt. Jeder glaubt schnell Geld machen zu müssen. Der Staat lebt es ja vor!

4 December 2017

Mesokanto La Pass: Bilder des langen Abstieges zeige ich euch hier. Nach dem neuen Stunden Tag habe ich mich ein letztes Mal in Jomsom in ein Bett gelegt, um ragt von den Bergen der Annapurna Kette. Am nächsten Tag geht die Fahrt zurück nach Pokhara und anschliessend nach Kathmandu, wo ich eingeladen wurde. Oft fragten mich die Leute, ob ich den keine Angst habe alleine in den Bergen zu sein, bei den Dingen die ich alle laufe? Falls etwas passieren sollte! Was denn? Kein WiFi zu haben oder was? Ich kann euch aber eines sagen: Die Wahrscheinlichkeit bei einem Verkehrsunfall in Nepal zu sterben, ist um ein tausendfaches höher! In Nepal sterben 16 Personen auf 100‘000 Menschen gerechnet! Sind 4640 Tote pro Jahr oder 13 pro Tag! In der Schweiz sind es deren 360 pro Jahr. Selbst das grosse Erdbeben 2015 war Statistisch gesehen weniger gefährlich und die Überlebenschancen standen höher, als eine Strasse hier lebend zu überqueren!

3 December 2017

Tilicho Lake: Eine wunderschöne aber von mir sportlich geplante Wanderung, habe ich zum Tilicho Lake gemacht, mit anschliessender Überschreitung nach Jomsom. Für mich ein schönes Erlebnis um mich vom Manang Tal und meinen Gastgebern in aller Ruhe verabschieden zu können. Der Tilicho Lake Lake liegt auf ziemlich genau 5000müM und ist somit einer der höchsten Seen unseres Planten! Der Ausblick ist schlichtweg atemberaubend! Ich sitze auf einem Stein auf 5100müM und schaue HINAUF, auf die umliegenden Gipfel🤪 Die Grand Barrier(6500m) den Tilicho Peak(7109m) und die ganze Annapurna Kette alles über 7000müM. Das erleben zu dürfen ist echt ein Geschenk! Den sportlichen Teil könnt ihr gerne unter „FAIRY TrAILS“ nachlesen.

2 December 2017

Gunsang: Ich bin nunmehr 21 Tage hier oben in den Bergen und geniesse meine Arbeit und das laufen in vollen zügen.. Aber auch das ich oft mit der Gastgeber Familie zuhause sein kann fühlt sich super an, ein Teil der Familie sein zu dürfen. Ich fühle mich wohl obwohl die Arbeit recht rau ist. Täglich Feuer machen, alles von Hand waschen, putzen Yakmist sammeln...langweilig wird einem ganz sicher nicht! Und auch hier denke ich mir wieder, für mich wird das Erlebnis enden, für die Leute gehts genau so „normal“ weiter...

17 November 2017

Annapurna Region: Weshalb ich mich nicht melde, hat einen einfachen Grund: Berge,Natur!arbeiten und Sport. Ich bin mitten in der Annapurna Region angelangt und von 7000er umrundet. Ich bin seid 16 Tagen auf 4000müM in einem Gästhaus gestrandet, wo ich fleissig am helfen bin. Morgends arbeiten und Nachmittags laufen gehen😀 Internet und Strom haben wir keinen und so muss ich jeweils gut eine Stunde ins Tal laufen wo es schwächlich Netzwerk hat. Deshalb läuft nichts für euch, aber ich werde das nachholen, sobald ich wieder in der Stadt bin. Bis dahin geniesse ich das einfache Leben hier in den Bergen.

2 November 2017

Pokhara: Ich steige aus dem letzten Bus, an der Indischen Grenze aus, lasse mich nochmals voll labern von irgendwelchen Leuten und laufe über die Grenze nach Nepal. Hier suche ich mir irgend einen Bus der nach Pokhara fährt. Eingezwängt zwischen etlichen Leuten und wie in einem Kindersitz rumpeln wir los. Zwölf Stunden bin ich unterwegs, mit etwas Komplikationen was aber normal ist und erreiche gegen Mitternacht Pokhara. Gebucht habe ich nichts und so laufe ich ins erst beste Hostel. Ich freue mich auf Nepal, die Berge, Natur und Laufen! Ich habe euch jetzt wieder lange warten lassen...sorry! Ich geniesse die weit aus angenehmere Art und Sauberkeit hier. Wie ihr sicher mitbekommen habt war ich viel am Laufen und bei Wettkämpfen( siehe FAIRY TrAILS). Natürlich war ich auch in der Stadt unterwegs um Bilder zu machen. Die möchte ich euch nun zeigen. Vorfreude habe ich aber vor allem auf die Berge...also schnell weg!😀

7 October 2017

Instagram: Finde Fotos meiner Reise auf Instagram✌🏼 mathiashasler #tissifotografie