Switzerland · 10 Days · 41 Moments · July 2017

Martin's Abenteuer in Schweiz


15 July 2017

Nach der Ankunft in Basel laufe ich erst mal ein bisschen durch die Stadt. Danach geht's zum Hostel. Kurz duschen, checken wo was los ist und los geht's. Erst mal mit ner Fähre, die nur vom Rhein angetrieben wir auf die andere Seite. Dann den Rhein runter von Buvette zu Buvette. Abends entdecke ich im alten Hafengelände noch ne coole Bar...oder wie man es auch bezeichnen will. Nach ner kurzen Nacht, der Kollege über mir, bewegt sich die ganze Zeit und dabei wackelt das ganze Bett, geht's zurück nach Hause🚅
Erst mitm Bus und dann mit 3 verschiedenen Züge geht's landschaftlich wertvoll und bei Sonnenschein nach Basel🚌🚂🌆

14 July 2017

Abends gibt's noch ein leckeres Cordon Bleu und zwei Bier. Wie sich raus stellt, hat dieses Hotel auch nur 2 Zimmer inkl. meinem belegt. Irgendwie verstehe ich nicht wie die Schweizer Hoteliers überleben können🤔
Nach einem Anstieg ist dann das Ziel des Bärentreks, Gsteig, in Sicht. Es geht noch über grüne Felder bergauf und dann bergab, bis ich am Hotel Bären🐻 ankomme. Nach 19,5 km, 1.160 Aufstiegs- und 1.580 Abstiegshöhenmeter und 7:15 Stunden erreiche ich das Ziel des Bärentreks 🐻🏔️😀 Zusammenfassung des gesamten Bärentreks 🐻🏔️ 🚶 139,7 km ↗️ 9.130 hm ↘️ 9.770 hm ⏰ 54:35 Stunden ➡️2,56 km/h
Dann geht's runter zum Launensee, wo ich einen Mittagspause einlege. Der Kirschkuchen ist echt spitze🍒😀 Das Wetter aber nicht deswegen geht's schnell weiter...
Dann werde ich aber doch noch für die schlechten Bedingungen belohnt. Erst sehe ich ein Murmeltier das schnell in seinen Bau huscht und wir uns gegenseitig beobachten. Aber auch nach längerem Warten will's nicht mehr rauskommen. Ein paar Meter weiter sehe ich aber dann ganz viele auf einmal. Und die Jungen sind nicht so scheu und lassen mich auf 2 m 😀
Die 9. und letzte Etappe fängt überhaupt nicht gut an. Es regnet fast 2 Stunden ganz schön ordentlich. Meine Fuß sind nass. Und gibt's auch noch fast ne Stunden Nebel mit teilweise einer Sicht von 25 m 🙈

13 July 2017

2 Stunden später erreichen auch Ursula und Birgit das Ziel. Wir essen Abends noch zusammen und unterhalten uns mitm Nebentisch. Da sitzt unter anderem ein Schweizer Lehrer der in Rotterdam lebt. Am nächsten Morgen nachm Frühstück werden sich aber die Wege trennen. Ursula und Birgit gehen ins Wallis rüber und ich dem Ende des Bärentreks, Gsteig, entgegen.
Danach geht's erst wieder was hoch und später zur Iffigenalp runter. Das Hotel ist schon eine Weile in Sicht bis ich es erreiche. Außerdem Hotel gibt's sonst nichts auf der Iffigenalp. Nach 17,3 km, 1.230 Aufstiegs- und 1.600 Abstiegshöhenmeter und 7 Stunden erreiche ich meine herrliche Unterkunft.
Dann wird's immer grüner und kurz vor den Siebenbrunnen. Mache ich einen Stopp, wo es Aprikosenkuchen und ein Panaché gibt.
Dann geht's erstmal ordentlich bergab. Manchmal weiß man gar nicht mehr, ob es noch der Weg ist oder schon ein Bach🙈
Das Frühstück fand im Esszimmer der Familie statt uns bestand aus selbstgemachter Wurst und Käse. Und ein bisschen Marmelade. Danach ging's erst mal wieder bergauf zum Ammertengrat, wo ich Ursula und Birgit treffe. Wir entscheiden aufgrund der langsam verschwinden Wolken, dass wir noch 200 hm auf die Ammertenspitze aufsteigen. Und es lohnt sich gerade als wir oben sind ist die Sicht echt super 🏔️☀️

12 July 2017

Unten angekommen, gibt's erstmal einen Apfelstrudel bevor es zum einer Unterkunft der Rüebihütte geht. Nach 16,6 km, 600hm mit der Seilbahn und 1000hm zu Fuß habe ich das Ziel nach 7:20 Stunden erreicht🏡😀 Das Massenlager ist aufm alten Dachboden direkt neben dem Stall. Mal wieder habe ich es für mich alleine... Abends esse ich noch eben an im Restaurant, was glücklicherweise auf hat, da es sage und schreibe 2 Gäste hat. Ursula und Birgit machen auch einen Teil des Bärentreks und wir unterhalten uns ein bisschen über die Eindrücke des Weges.
Dann geht's erst mal ordentlich bergauf und oben weht ein heftiger Wind. Nach der Überschreitung des Grats ist die Engstligenalp schon in Sicht aber es ist noch ein weiter Abstieg.
Mittagspause bei der Aussicht ist doch besonders schön. Allerdings fegt der Wind ganz schön und auf die Sonne ist leider kein Verlass. Nach ein paar Kaminwurzen, einer Bananen und nem Schokoriegel geht's weiter...
Nach einen ordentlich Frühstück geht's erst mal ein paar Kilometer aus Kandersteg raus zur Seilbahn. Von dort aus geht's dann zur Sunnenbüel hoch, wo dann die eigentliche Tour startet. Über den Üeschinengrat geht's Richtung Engstligenalp. Die liegt aber noch in weiter Ferne...

11 July 2017

In Kandersteg habe ich mir Mal ein ordentliches Hotel gegönnt😀
Nach dem ich noch einige Zeit am See saß und ein bisschen an diesem entlang gegangen bin, geht's bergab Richtung Kandersteg. Leider war's zu kalt um wie geplant im See zu schwimmen.
Am heutigen Tag steht der erste und einzige Ruhetag an. Ich schlafe bis kurz 9 und setze mich dann an den noch ruhigen See. Irgendwann ist die nette Kuh der Meinung, dass sie meine Beine ablecken 🙈

10 July 2017

Nach 15,2 km, 980 Aufstiegs- und 1.840 Abstiegshöhenmeter und 7:10 Stunden komme ich am Ziel an 😀 Am See im Berghaus habe ich das Massenlager gebucht. Von Masse ist nicht viel zu sehen. Ich habe 8 Plätze für mich. Zum Abendessen habe ich Halbpension gebucht. Es gibt nen Salat, eine Bratwurst mit Rösti und nen Pudding zum Nachtisch. Den ganzen Abend zeigt sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite und es regnet in Strömen🌧️🌧️🌧️
Dann ist endlich der Öeschinensee in Sicht. Ich laufe gerade Wege drauf zu und dann immer am See entlang. Schnell zeigt sich dass ich nicht der einzige bin, der den See schön findet. Viele Touristen und Pfadfindergruppen sind am See
Nach einer Stärkung auf der Hütte geht's bergab Richtung Öeschinensee. Der Abstieg ist auch nicht ohne. Aber bergab geht's immer entspannter. Erst scheint ausgiebig die Sonne☀️😎 dann zieht urplötzlich Nebel auf und die Sicht ist auf einmal nur noch 25m🙈
Dann geht's erst etwas über grüne Hänge mit Ziegen und dann steht der Aufstieg zur Blüemlialphütte an. Der ist sehr hart. Unterwegs überhole ich aber 2 Familien mit je 6-7 jährigen Kinder. Von daher darf ich mich nicht beschweren. Das letzte Stück geht über Stufen mit Seilen. Und dann ist die heute in Sicht. Ich erreiche damit auf 2840 N. N. das Dach des Bärentreks🏔️🐻😀
Das letzte Frühstück gibt's um 06:45. Danach verabschiede ich mich vom Baseler Pärchen und es geht über die Gletschermoräne erstmal ein Stück bergab. Zwischendrin steht noch eine Überquerung eines Bachs an. Ist gar nicht mal so ohne mit einem Seil und einen großen Sprung geht's drüber. Nach der Überquerung einer Schlucht ist der Abstieg erstmal geschafft.

9 July 2017

Nach harten 13,1 km, 1.130 Höhenmeter und 4:40 Stunden erreiche ich die Gspalthornhütte. Ich habe ein 2-Mannzimmer für mich alleine. Als ich nach der Dusche fragte musste ich leider feststellen dass es gar keine gab. Somit stand eine Katzewäsche an. Aber leider auch nur mit alten Wasser❄️ Leider regnet es die meiste Zeit, so dass ich in der Hütte bleiben muss und keinen schönen Ausblick von der Terrasse genießen kann Beim Abendessen, welches sehr gut ist, und später unterhalte ich mich noch mit einem jungen Pärchen aus, die auch noch ein paar Tipps für meinen Zwischenstopp in ihrem Wohnort parat haben.
Nach einen schweren und teilweise rutschigen Abstieg geht's wie schon die ganze Etappe durch unberührte und ruhige Natur. Keine Seilbahn oder ähnliches bringt Touristen nach oben. Kurz vor Ende der Route kann man erst die Gspalthornhütte erkennen.
Der Aufstieg auf die Sefinenfurgge ist hart und beschwerlich. Der Regen macht's dabei nicht einfacher. Leider ist dann auch die Aussicht nicht so gut.
Nach dem wir uns an der Gondelstation in Gimmelwald verabschiedet haben. Trennen sich sie Wege. Die 3 Jungs nehmen die Bahn ins Tal und fahren nach Hause. Ich nehme die Bahn nach Mürren, weil ich kein Geld mehr habe und dort der nächste Geldautomat ist. Nachdem die Reserven wieder gefüllt sind. Geht's immer weiter bergauf zur Rotstockhütte. Dort steht eine kurze Pause mit Apfelkuchen und Apfelschorle an.

8 July 2017

Nach 9 Stunden, 23,8 km, 1.330 Aufstiegs- und 1.650 Abstiegshöhenmeter erreichen wir unsere Unterkunft. Das Mountian Hostel Gimmelwald. Erst nur zu dritt. Dann beim Bier sind aber wieder alle versammelt🍻 Später essen wir noch in der Pension neben an zu Abend. Die nette Wirtin erzählt uns das Gimmelwald fest in amerikanischer Hand ist, da ein bekannter Autor in seinem Buch Gimmelwald als festen Bestandteil einer Europareise angibt. Die Wirtin selbst kommt aus Düsseldorf und wohnt Mal in Gimmelwald (50 Einwohner) und Mal in London...
Nachdem wir uns entschieden haben, doch noch den letzten Anstieg zu nehmen und nicht die Gondel. Fängt es wiederum an zu Regen und es donnert auch leicht. Christian findet die Situation nicht mehr witzig zu geht vorne weg. Der Rest hält weiter zusammen. Erfolgreich laufen wir vor dem Gewitter weg...
Dann geht's erst langsam und später immer steiler ins Tal hinunter. Beim Trümmelwasserfall setzt leider Regen ein. Und der nachfolgende Abstieg über die nassen und glatten Steine wird immer schwieriger. Aber alle kommen wohlbehalten im Tal an.
Am Ende des Eigertrails finden wir eine schöne Bank mit direkten Blick auf klein Scheidegg und den kleinen Stausee. Auch die Zahnradbahn ist gut zusehen, mit der viele Faule den anstrengenden Aufstieg abkürzen.
Ein kurzer Blick zurück auf unsere Unterkunft. Dann sind wir schon auf dem Eigertrail. Auf 6 km geht's 705 hm hoch. Immer an der Eiger-Nordwand vorbei.

7 July 2017

Das Zimmer und vor allem die Aussicht aus diesem sind echt super. Nach ein paar weiteren Bieren und dem Abendessen auf der Terrasse, mit kurzer Unterbrechung aufgrund von einsetzenden Regen auch drin, geht's ins Bett💤
Nach 22,1 km, 1350 Aufstiegs- und 1130 Abstiegshöhenmeter und 8 Stunden auf den Beinen erreichen wir unser Ziel. Berggasthof Alpiglen. Das Bier und die Aussicht entschädigen aber für die Anstrengungen 🍻😎
Gestärkt für den Schlussanstieg geht's dann los und der hat's auch in sich. Sehr steil geht's hoch.
Die Aussicht bei der Pause ist grandios und dann geht's erstmal ordentlich bergab bis Grindelwald, wo es dann eine leckere Pizza gibt🍕😀
Ein kurzer Blick zurück und dann geht's erst langsam und dann immer steiler hoch nach klein Scheidegg, wo die erste Pause ansteht.

6 July 2017

Unsere Unterkunft "Hotel Rosenlaui" gibt's schon seit über 100 Jahren und vieles wurde auch noch erhalten. Nach ein paar Bier und einem leckeren Abendessen mit 4-Gängen geht's dann ins Bett um Kraft für den ersten richtigen Tag zu sammeln.
Nach 8,5 km und 3 Stunden erreichen wir mit ein paar ordentlichen Steigungen (750 hm) unsere erste Unterkunft 😀
Nach einer Übernachtung in Heidelberg kommen wir Mittags in Meiringen an.