15 Days · 27 Moments · September 2017

PERU - das Königsreich der Sonne


25 September 2017

Zurück von diesem einzigartigen Ort lassen wir unsere Reise in Cusco ausklingen. Der Künstler unserer Bilder bringt uns die Schmuckstücke in unser Hotel. In der Stadt entdecken wir ein verrücktes Globetrotter-Paar, das uns insgeheim unser Vorhaben OFEU 0418 bestätigt, nur eben komfortabler und nicht in Südamerika

24 September 2017

Auf dem Weg zum Aussichtspunkt können wir noch viele bezaubernde Anblicke genießen. Welch´ Glück, dass den spanischen Eroberern auf ihrer rücksichtslosen Suche nach Gold den am schwersten zu fassenden aller Schätze, „die verlorene Stadt der Inka“, entging.
Unbestritten der mystischste und zugleich beschaulichste Ort, der uns derart in den Bann zieht, dass wir gleich eine zweite Besichtigung auf eigene Faust unternehmen.
Machu Picchu wurde erst 1911 von Hiram Bingham entdeckt, der eigentlich die Ruinen von Vilcabamba, die verschollene Hochburg des letzten Inkas, suchte. Machu Picchu wird üblicherweise als Zufluchtsort gesehen, der nur wenigen Auserwählten bekannt war und den Spaniern verborgen blieb. Andere Theorien besagen, dass Machu Picchu als Forschungs- und Ausbildungsstätte sowie Observatorium diente, wofür auch die neuesten Funde sprechen.
Heute geht es mit dem Zug nach Machu Picchu. Die Fahrt mit dem Expeditionszug durch das malerische Flusstal geht vorbei an kleinen Dörfern, immer die Anden im Hintergrund. Angekommen in Aguas Calientes, der Bahnstation am Fuße des Machu Picchu, treffen wir uns mit unserem privaten Guide. Die letzte Etappe, die Serpentinen-Straße hinauf zur Ruinenstadt, wird mit Shuttlebussen zurückgelegt.

23 September 2017

Die Fahrt führt weiter nach Ollantaytambo, wo wir die gewaltigen Festungsbauten der Inkas besichtigen. Sie war einer der wenigen Schauplätze, an denen die Spanier währende der Eroberung Perus eine große Schlacht verloren. Unterhalb der Ruinen liegt die Stadt Ollantaytambo, die auf den Grundmauern von Inkabauten errichtet wurde. Der Tempelbezirk liegt an der Spitze der Terrassenanlagen von Ollantaytambo. Die Steine für die Gebäude stammen von einem Berg, der in 6 km Entfernung hoch oberhalb des gegenüberliegenden Ufers des Flusses Urubamba liegt.
In Pisac selbst finden wir einen der farbenprächtigsten Märkte Perus. Wir haben etwas Zeit, die Handwerkskunst auf dem ruhigen Markt zu bestaunen und ein Bilder-Schnäppchen zu schlagen. Über Mittag „picknicken“ wir bei peruanischer Musik im Garten eines wunderschönen Restaurants und lassen uns einen leckeren Wein servieren.
Heute steht eine Ganztagestour durch das Urubamba Tal auf dem Programm. Zunächst führt uns die Reiseleitung in eine kleine Alpakafarm bevor wir uns Pisac, 30 km von Cusco entfernt, nähern. Die Gegend ist insbesondere durch ihre landwirtschaftlichen Terrassenanlagen in der Umgebung bekannt geworden.

22 September 2017

Von Cusco fahren wir nach Sacsayhuaman, einer Festungsruine, 3 km oberhalb von Cusco gelegen. Wir können uns über einen einmaligen Blick über die Stadt freuen. Wir besichtigen kurz die Ruinenstätten von Tambo Machay, das Bad der Inka, Quenqo, den riesigen Fels, sowie Puca Pucara.
Nach einem weiteren Besuch eines Museums entdecken wir durch Zufall einen Markt, auf dem wir später einen Tischläufer kaufen - Jürgen ganz in seinem Element zu verhandeln. Und ein lauschiges Plätzchen zum Verweilen bei einem Glas Wein während Lunchtime, das nicht nur einmal aufgesucht wird, darf nicht fehlen.
Wie die touristischen Pfade heute, so führten zu jener Zeit, als Cusco Hauptstadt des Inkareiches und der Nabel der Welt war, alle Straßen dort hin. Auf 3500 m Höhe in dem fruchtbaren Vilcanota-Tal gelegen, ist Cusco weiterhin das indianische Zentrum der Anden und Hauptstadt eine Menschenschlages, der sich in Jahrtausenden körperlich perfekt auf die Lebensbedingungen in den sauerstoffarmen Höhen eingestellt hat. Zunächst besuchen wir die Plaza des Armas. Dort findet man die Kathedrale, die aus den Ruinen des Inka-Palastes erbaut wurde. Weiter geht es in die Altstadt mit ihren wunderschön, im Kolonialstil restaurierten Bauten, die heute zum Teil Hotels, Restaurant und Läden beherbergen.

21 September 2017

Der nächste Stopp ist Andahuaylillas, ein malerischer Ort aus der Kolonialzeit, der eine Kirche aus bescheidenem Äußeren besitzt, deren Inneres allerdings wunderbare Ölgemälde der berühmten Cuscenaschule und außerdem erlesene Kassettendecken beherbergt. Die Wände der Kirche sind ganz mit Fresken ausgemalt, weshalb sie auch die Sixtinische Kapelle Südamerikas genannt wird. In Cusco angekommen gibt es als Geburtstagsdinner Meerschweinchen - gar nicht schlecht und mit musikalischer Untermauerung a la Peru. In Summe ein toller 50. Geburtstag!
In Racchi besuchen wir den ersten Inkatempel Wiracocha, extrem beeindruckend. Danach dürfen wir eine noch erhaltene Inka-Hängebrücke überqueren - ein Weltkulturerbe.
Mein 50. Geburtstag und eingestellt auf eine tröge Busfahrt nach Cusco. Der Schein trügt, denn die Fahrt über das Andenhochland ist abwechslungsreich, beeindruckend und wunderschön. Zunächst geht die Fahrt über Pukara, Raya und Sicuani nach Racchi.

20 September 2017

Am Morgen verabschieden wir uns von unserer bezaubernden Gastfamilie und kehren per Boot zurück nach Puno. Auf dem Weg machen wir einen kurzen Halt auf der Insel Taquile. Die Menschen hier tragen farbenprächtige Kleider, die sie selbst fertigen und in Genossenschaftsläden auf der Insel verkaufen. Auf der Insel gibt es weder Straßen noch Strom und an ihren Hängen erstrecken sich landwirtschaftliche Terrassen, die noch aus der Zeit vor den Inkas stammen. Berühmt sind die strickenden Männer von Taquile, die wir leider nicht zu Gesicht bekommen. Zum Mittagessen gibt es landestypischen Fisch - na ja… ganz ok, aber nicht delikat.

19 September 2017

Den Abend verbringen wir nach einem gemeinschaftlichen Essen mit der Gastfamilie innerhalb der Dorfgemeinschaft bei Musik, Gesang und Tanz - ein einzigartiges Erlebnis!
Auf dem Weg zur Insel Amantani erhalten wir eine Kurzeinführung in die Sprache Qechua der Inseleinwohner - ein nicht gerade einfaches Unterfangen und so gar nicht Spanisch. Diese Insel liegt im Osten des Festlands von Capachica und im Norden der Insel Taquile. Auf ihr leben ca. 1100 Einwohner, die hauptsächlich von der Landwirtschaft leben. Genauso jedoch, wie auch auf der Insel Taquile, sind die Amantanier Meister der Textil- und Steinmetzerkunst. Schon seit Generationen werden aus dem auf der Insel zu findenden Granit praktische Objekte für den täglichen Bedarf hergestellt. Die Insel selbst charakterisiert sich durch ihre hohe Geodiversität und die Gastfreunschaft ihrer Bewohner. Wir haben die Ehre, bei der 19 jährigen Bürgermeisterin und ihren Eltern speisen und nächtigen zu dürfen. Den Nachmittag verbringen wir bei einem Spaziergang über die Insel auf eigene Faust, und in einem schönen Café werde ich dann noch von einem kleinen peruanisches Mädchen in Spanisch unterrichtet.
Wir erkunden den Titikakasee als der höchstgelegene schiffbare See der Welt und Mittelpunkt einer Region, in der Tausende von Kleinbauern sich dadurch ernähren, dass sie im eisigen Wasser fischen, an seinen steinigen Ufern Kartoffeln anbauen oder in der Höhe Lamas züchten. Dieses einst heilige Gewässer im Inkareich ist heute die natürliche Grenze zwischen Bolivien und Peru. Auf der Sonneninsel soll der Legende nach der Sonnengott gewohnt haben. Seine Kinder, Manco Capac und Mama Ocllo, die als die ersten Inkas gelten, ließ er aus den kühlen Wassern des Sees emporsteigen. Während der spanischen Eroberung wurde angeblich alles Inkagold im See versenkt, wo es in seinen Tiefen immer noch ruhen soll. Wir besuchen zunächst mit dem Boot die 40 kleinen schwimmenden Inseln, die nach ihren Erbauern und Bewohnern, den Uros, benannt wurden. Auf diesen Schilfinseln leben die Ureinwohner noch immer nach der ursprünglichen Kultur ihrer Vorfahren.

18 September 2017

Jürgen startet in seinen Geburtstag sehr früh bei frisch für ihn zubereiteten Schokoladenkuchen vor dem Kamin. Nach diesem etwas anderen und frühen Frühstück fahren wir über einen kleinen Markt zum Aussichtspunkt Cruz del Condor, von wo aus wir mit Glück einige Kondore beobachten und die Tiefe des Colca Canyon bestaunen können. Auf dem Weg nach Puno passieren wir die höchste Stelle auf 4.910 m, auf der Jürgen seinen kleinen Geburtstagsmuffin bei einem Ständchen überreicht bekommt. Angekommen in Puno beziehen wir unser Quartier am Titikakasee. Die Höhe macht meinem Kuschel sehr zu schaffen, so dass eine Sauerstoffgabe in der Nacht wertvolle Dienste leistet.

17 September 2017

Ab in die wunderbare Natur Perus, und zwar in den Colca Canyon. Der Canyon ist mehr als 100 km lang und an der tiefsten Stelle 3.400 m tief. Auf dem Weg dorthin machen wir Halt in den Dörfern Yura, Pampa de Arrieros und Pampa Canahuas, die sich im Nationalpark de Vicunas de Aguada Blanca befinden. Wir beobachten Vicunas, Alpakas, Lamas, Flamingos etc. Weiter geht es nach Chivay auf 3600 m Höhe.

16 September 2017

Das Kloster Santa Catalina ist ein architektonisches Meisterstück, das erst seit 1970 nach 400 Jahren für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Eine Stadt in der Stadt, ein idyllischer und zugleich besinnlicher Ort zum Reflektieren und Entspannen.
Markthalle San Camilo in Arequipa

15 September 2017

Weiter führt die Tour durch durch das Kolonialviertel von San Lazaro, wo Arequipa gegründet wurde, zur Puente Grau, außerdem in den Bezirk Carmen Alto mit seiner schönen Landschaft und landwirtschaftlichen Terrassen. Wir besichtigen die Kirche von „La Candelaria“ aus dem siebzehnten Jahrhundert und den Bezirk Cayma, welcher berühmt für seine Tavernen und Marinaden ist. Dann steht das Kloster de la Recoleta, welches 1648 gegründet wurde, auf dem Programm. Anschließend wird die Tour nach Vallecito fortgesetzt, eine koloniale Wohngegend mit der nur in eine Richtung befahrbare Bolivar-Brücke. Zum Ende der Tour besichtigen wir das wunderschöne Kolonialhaus „Casa del Moral“ und lassen den eindrucksreichen Tag mit dem Nationalgetränk Pisco Sour ausklingen.
Mit dem Flugzeug geht es weiter nach Arequipa, das fernab von Lima in einem fruchtbaren Tal zwischen Wüste und Gebirge liegt und einst wichtige Bahnstation zwischen den Silberminen Boliviens und der Küste war. Die „weiße Stadt“ ist das zweitgrößte urbane Zentrum Perus. Eine Legende zufolge war ein Inka, Manco Capac, auf einer seiner Reisen von der Schönheit des Tales so angetan, dass er sein Gefolge mit den Worten „ari quipay“ (ja, bleibt) hier anhalten ließ und die Stadt gründete. Wir werden hier zunächst in die Kunst der Alpacawolle-Verarbeitung eingeführt.

14 September 2017

Weiter geht es zum Kloster San Francisco, das immer wieder nach sehr viel Erdbeben mit sehr viel Liebe renoviert wurde. Im Anschluss werden wir zu Limas berühmten archäologischen Museum gefahren. Die Ausstellung zeigt eine faszinierende Sammlung von schönen Keramiken und einzigartige Gold- und Silberkunstwerken aus den verschiedenen Kulturen Perus. Das Haus selbst, in dem das Museum untergebracht ist, war früher Residenz von namenhaften Persönlichkeiten wie die Viceroys, Libertadores, San Martin und Bolivar. Überall findet man Kunst - alte wie neue und Farbenvielfalt pur.
Nach einem ersten Frühstück in Peru geht es auf Entdeckungstour durch Lima. Mit einem privaten Fahrer und Guide besichtigen wir das alte Lima. Wir besuchen die Plaza de Armas mit dem Regierungspalast, dem Rathaus, dem erzbischöflichen Palais und der Kathedrale, um nur die prächtigsten Bauten an diesem geschichtsträchtigen Platz zu nennen. Aber auch ein Besuch des Schokoladenmuseums und ein erstes Shoppingerlebnis darf nicht fehlen.

12 September 2017

Zwischenstopp mit der Condor in der Dominikanischen Republik in Punta Cana. Wider Erwarten sind wir von der Insel beeindruckt. Mit einem Hotelshuttel machen wir einen Ausflug über die Insel und besuchen zunächst einen kleinen tropischen Regenwald mit Lagunen und Badenixen beim Fotoshooting. Jürgen würde soooo gerne länger bleiben… Dann geht es aber doch zum nahegelegenen Beach, an dem wir einen kleinen Lunch genießen - ein wunderbarer Einstieg in eine faszinierende Reise.