Cuba · 17 Days · 30 Moments · December 2016

Die bunte Karibikinsel KUBA, 2016


28 December 2016

Good bye, Kuba!
Ein letztes Mal Eintauchen in diese pulsierende Stadt und noch einige Impressionen mit der Kamera einfangen.

27 December 2016

Zurück in Havanna, sind wir nun in einem von innen schicken Hotel direkt am Malecon untergebracht. Wir geben unser Auto ab und fahren mit einem uralten Lada und russischem Taxifahrer in die Stadt - zumindest versuchen wir es… Wegen fehlendem Radio werden wir dann auch noch musikalisch live unterhalten. Ein wirkliches Erlebnis!

25 December 2016

Wir lassen uns einfach treiben und genießen wirklich die rund-um-Versorgung.

24 December 2016

Wir nähern uns dem Ende unserer Reise und fahren am heutigen Heiligen Abend nach Varadero, um uns hier noch ein wenig zu entspannen. Auf dem Weg schauen wir bei der Zuckerrohrernte zu. Uns erwartet nun ein eine ganz andere Etappe der Reise - Strand und alles all inklusive in einem riesen Hotel und keinem kleinen Casa.

23 December 2016

An unserem letzten Abend in Trinidad sorgt Lothar für Unterhaltung in unserem ausgewählten Restaurant: er kommt aus der Toilette nicht mehr raus und muss mit einer Flex befreit werden - selten so viel gelacht! Nun, wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen.

22 December 2016

Kubas drittälteste Ortschaft wurde 1514 gegründet. Ihre kopfsteingepflasterten Straßen und die eleganten, mit rostbraunen Ziegeln gedeckten und mit Carrara-Marmor ausgekleideten Villen machen sie zu einem reizvollen Zeugen spanischer Kolonialzeit. Auch diese Stadt wurde zum Weltkulturerbe erklärt.

21 December 2016

Trinidad verfügt neben der Altstadt von Havanna über das größte zusammenhängende Ensemble kolonialer Bauwerke auf Kuba und blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Wir lassen uns vom kolonialen Flair einer längst vergangenen Zeit verzaubern. Und wieder fällt unsere Vorauswahl auf ein sehr schönes Casa. Doch leider hat sich Jürgen einen Infekt eingefangen, so dass wir einen Tag aussetzen müssen. Unsere liebe Gastgeberin kocht für ihn Hühnerbrühe, so dass er schnell wieder zu Kräften kommt.
Heute brechen wir auf, um nach Trinidad zu fahren. Auf dem Weg dorthin besuchen wir einen recht wilden, naturbelassenen Palmengarten. Eine schöne Abwechslung auf der langen Fahrt kombiniert mit einem leckeren Grill-Lunch.
Französische Siedler gründeten einst 1819 diese Stadt mit 170 000 Einwohnern, die den Namen eines spanischen Gouverneurs trägt. Noch immer verleihen ihr die klassizistischen Fassaden an langen, breiten Avenuen eine französische Ausstrahlung und verhalfen ihr zu dem Spitznamen „Perle des Südens“. Das historische Zentrum zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Weniger touristisch, dennoch lebendig, präsentiert sich die Hafenstadt in der Bahia de Cienfuegos. Mit unserer Stadtführung flanieren wir entlang dem Prado, der Hauptader der Stadt und entdecken das historische Zentrum mit dem Parque Marti mit Kirche, Rathaus, Theater und Casa de la Cultura.

20 December 2016

Als Entschädigung treffen wir heute auf die schönste Unterkunft in Cienfuegos, direkt am Meer gelegen. Ein wunderschöner Ort, an dem wir noch viel länger bleiben könnten.
Wir lassen diese doch recht bescheidene Unterkunft hinter uns und begeben uns zunächst auf eine kurze Geschichtsreise der kubanischen Revolution - an die Schweinebucht. Die Stelle des missglückten Landeversuchs der Exilkubaner ist ein Anziehungspunkt für Geschichtsbewusste und Sporttaucher. Das Museum Playa Giron dokumentiert anhand von Gegenständen und Fotos die „erste Niederlage des US-Imperialismus in Amerika“. Nach diesem Museumsbesuch geht die Fahrt weiter nach Cienfuegos.

19 December 2016

Die nächste Etappe führt uns an die Schweinebucht. Leider kann die dortige Unterkunft zwar als absolute In-Location bezeichnet werden, die Zimmer sind jedoch nur mäßig. Ein Besuch der Krokodilfarm ist wirklich beeindruckend; wenngleich das Fleisch dieser Spezies etwas zäh schmeckt.

17 December 2016

Mit dem Auto geht es über sogenannte Autobahnen nach Las Terrazas. Dort wandern wir in den „Sendero La Serafina“ durch ein Biosphärenreservat, das früher Kaffeeplantagen beherbergte.
Das Auffinden des nächsten Casas gestaltet sich etwas schwieriger, um so mehr überrascht das gesellige Abendessen mit toller kubanischer Musik und Tanz.

16 December 2016

Unsere Gastfamilie kocht für uns und bereitet leckere Cocktails vor. Schon sehr schnell gehört der wohl berühmteste Rum-Cocktail Mojito mit Minze zu unseren täglichen Drinks.
Ein weiteres soziales Projekt, in dem ein Künstler ein riesen Areal kostenfrei zur Verfügung stellt und zwar für Lesungen, Malen, Töpfern, Gemüse anpflanzen und vieles mehr. Wir werden in einem lauschigen „Dschungel“ zum selbst zubereiteten Mahl eingeladen.
Ein wirklich beeindruckendes Projekt im sozialistischen Kuba, bei dem junge Menschen mit Downsyndrom kreativ gefördert werden und eine alltägliche Aufgabe haben. Wir waren allesamt zu tiefst berührt und beeindruckt. So wurde für uns und mit uns getanzt, die Drucktechnik des initiierenden Künstlers vorgeführt und wir konnten uns mit den Künstlern der Bilder austauschen. Selbstverständlich, dass wir ebenso Bilder erworben haben…
Nach Übernahme unseres bestellten VANs geht es heute für ca. 6 Stunden ins grüne Vinalestal, ganz im Zeichen von Kunst und Kultur im Tabakland. Wir schauen uns eine Tabakfabrik an und unternehmen Exkursionen zu Künstlern und Kunsthandwerkern als auch zu sozialen Einrichtungen. In der Region Pinar del Rio westlich von Havanna erlebt man das gemächlichere Tempo des ländlichen Kuba. Die Region ist vor allem für ihren hochwertigen Tabak bekannt, aus denen die besten Havannas gerollt werden. Doch nur ein geringer Teil der Anbaufläche wird für Tabak verwendet. Zuckerrohrfelder bedecken die Ebenen im Osten, dann folgen Reisfelder in der Sumpflandschaft südlich von Los Palacios.

14 December 2016

Ein echtes Highlight: 2 Stunden Tanzunterricht in Sachen Salsa. Karin und ich haben ganz besondere Freude daran. Unsere Männer dagegen tun sich mit dem Takt doch schwer, nicht jedoch mit ihren Tanzpartnerinnen…
Havannas berühmtester Platz, Plaza de la Revolution, ist so riesig, dass er als eigenständiges Viertel gilt. Auf ihm können sich bis zu 1 Mio. Menschen versammeln. Es gibt zwar keine Statuen oder Bildnisse Castros, dafür ziert ein Porträt Che Guevaras eine ganze Wand im Innenministerium. Er ist ohnehin der bescheidene Held und wird noch mehr als Castro vom Volk verehrt. Wir werden zur sogenannten grünen Lunge der Stadt gefahren, die jedoch recht klein und nicht sonderlich gepflegt ist.
Heute gönnen wir uns eine nostalgische Oldtimer-Rundfahrt in Pink. Es geht entlang der Uferpromenade des berühmten „Malecon“ bis in die neueren Stadt- und Villenviertel.
Eine Stadt voller Gegensätze: schön neben hässlich, Lebensmittelrationierung und zugleich delikates Essen wie Hummer, Lethargie versus Lebensfreude. Vieles erinnert an die ehemalige DDR, jedoch versehen mit karibischem Flair.

13 December 2016

Der historische Kern der Altstadt, La Habana Vieja, liegt am Eingang zum Hafen, dem Havanna seinen Wohlstand verdankte.
In dieser Stadt mit über 2 Millionen Einwohnern, die größte Metropole der Karibik, spiegeln sich alle Abschnitte der turbulenten Inselgeschichte wider. Nirgendwo in Lateinamerika findet man so viele schöne Bauwerke aus der Kolonialzeit. In der Altstadt werden Paläste, Kirchen und Wohnhäuser sorgfältig erhalten, ebenso die Festungen rund um den Hafen. Die Rolle der USA in Kubas Geschichte ist unübersehbar: Cadillacs und Chevrolets der 1950er Jahre rollen noch immer durch die Straßen des Vedado-Viertels, wo die Mafia zu jener Zeit ihre Nachtclubs und Kasinos betrieb. Zeugen der kubanischen Revolution findet man auf und um den Plaza de la Revolucion, wo Fidel Castro das Volk mit stundenlangen feurigen Reden aufzupeitschen pflegte. Allgegenwärtig sind auch die Geister verblichener Größen wie Jose Marti, Politiker und Dichter der kubanischen Unabhängigkeit, und Ernest Hemingway, Kubas wohl meist geliebter Amerikaner.
Nach einem ersten kubanischen und sehr reichlichen wie leckeren Frühstück begeben wir uns auf einen Altstadtspaziergang mit deutschem Guide. Eine gewiefte Dame, wie sich später herausstellt: Wasser muss man nämlich in Havanna in einem bestimmten Laden kaufen, denn auf unserer nächsten Etappe ist das Wasser verseucht… mhhh…

12 December 2016

Nach einem sehr komfortablen Flug in der Business Class kommen wir am Abend in Havanna an und werden wider Erwarten mit dem Bus, statt Taxi, in die Privatunterkunft Casa Blue Colonial gebracht, mitten in der turbulenten und pulsierenden Altstadt - wow, eine echt andere Welt! Es braucht dann doch einen Moment, sich an die Lautstärke, Temperatur, Dreck etc. zu gewöhnen.