Germany, Iceland · 6 Days · 26 Moments · October 2017

Sarahs und Markus Abenteuer in Island


1 November 2017

Ein Abschluss-Post zu Ehren unseres tollen und treuen Toyota Hilux. Wir sind wieder gut zu Hause angekommen.

31 October 2017

Um uns von den vielen Strapazen der letzten Tage zu erholen und natürlich weil es eines der 25 Weltwunder ist, waren wir zum Abschluss noch in der Blauen Lagune. Bei 38 Grad warmem Wasser kann man es auch bei zeitweiligem Regen und Außentemperaturen von unter 10 Grad gut aushalten.
Da man von Island aus auch auf Walbeobachtung gehen kann, haben wir uns eine Ausstellung zum Thema Wale angeschaut, in welcher die Wale in Originalgröße zu sehen waren. Dank deutschem Audioguide konnten wir viele spannende Infos mitnehmen
Nicht nur von oben war der Blick auf Reykjavik bunt (aufgrund der unterschiedlich farbenen Dächer) sondern auch die vielen kleinen bunten und zum Teil von Street-Art-Künstlern gestalteten Fassaden.
Bei einer heißen Schokolade im bekannten Laundromat Café konnten wir gemütlich den weitern Tag besprechen.
Im Land der Trolle!
Dank zeitigen schlafen gehens gestern, sind wir heute pünklich gestartet zurück nach Reykjavik in die Hauptstadt. In unserem Guesthouse in der Nähe von Hvanneyri waren wir übrigens die einzigen Gäste, also Privatfrühstück! Unser erster Anlaufpunkt in Reykjavik war die Kirche Hallgrimskirkja, um uns einen schönen Überblick zu verschaffen.

30 October 2017

Jetzt hat sich unser 4x4 SUV richtig bezahlt gemacht. Auf der Route 570 sind wir einmal quer durch den Nationalpark gefahren um dem Gletscher, der sich auf dem Vulkan befindet so nah wie möglich zu kommen. Der Vulkan gilt übrigens als noch nicht erloschen!
Nach einer erholsamen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück inklusive Waffeln, begann unsere weiteste Reise bis auf die Insel Snaefellness. Bevor es zum Nationalpark ging, machten wir einen kurzen Umweg nach Arnarstapi, wo es wiederum eine tolle Aussicht gab.

29 October 2017

Nach einem langen und eindrucksvollen Tag kehrten wir in unserem Guesthouse Vatnsholt bei leckerem Fisch ein.
Dann endlich als die Sonne schon fast untergegangen war, staunten wir nicht schlecht über den feinen, weichen und vor allen Dingen schwarzen Strand. Der Anblick mit den tosenden Wellen war mal wieder ein absolutes Highlight!
Nach diesem spontanen Abstecher wurde es nun wirklich Zeit, in Richtung Südküste aufzubrechen, da mit dem Sonnenuntergang bereits gegen 17:00 zu rechnen war. Einen ersten Eindruck von den schwarzen Stränden in Reynisfjara konnten wir von einer tollen Aussichtsplattform namens Dyrholaey erhalten.
Nun sollte es losgehen zum Black Beach, dem feinen Lavastrand. Aber halt, was ist das da links in den Bergen? Doch nicht etwa eine Gletscherzunge?! Nichts wie hin...
Auf Höhe des Skogafoss hatten wir einen tollen Blick auf die Ebene bis zum Meer.
Der zweite Wasserfall auf unserer Etappe war der Skogafoss. Sehr beeindruckende Felsformationen lockten uns, immer noch ein Stückchen flussaufwärts zu laufen.
Manchmal lohnt es sich, die geplanten Wege zu verlassen, oder einfach mal ein paar Schritte mehr zu laufen. So entdeckten wir einen weiteren Wasserfall, ganz versteckt und spektakulär in einer Höhle, in die man nur One-Way über Steine kam.
Unseren zweiten Tag in Island begannen wir mit einer kleiner Tour durch Reykjavik, bevor wir gen Süden zum ersten Wasserfall aufbrachen. Der Seljalandsfoss war schon von weitem zu sehen. Das besondere: man konnte auch hinter ihn laufen!

28 October 2017

Doch der aufregende Tag war noch nicht zu Ende. Kaum im Hotel zurück brachen wir erneut auf, diesmal auf der Jagd nach den Nordlichtern auch Aurora Borealis genannt. Tatsächlich konnten wir in der Dunkelheit des Thingvellir Nationalparks die Entstehung der Nordlichter beobachten. Und zu unserem Glück hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf den wunderschönen Sternenhimmel.
Zum Abschluss unserer Tagestour sind wir um 16 Uhr bei schon sinkender Sonne ins Geothermalgebiet gewandert, um im warmen Fluss bei einer Außentemperatur von 2 Grad zu relaxen. Aber auch dieses Entspannungsbad ging bei Einbruch der Dunkelheit zu Ende und wir mussten uns bei eisiger Kälte zurück in unsere Klamotten pellen. Nichtsdestotrotz war dies ein Erlebnis, was jede Unannehmlichkeit wert war.
Im Anschluss an die Geysire führte unsere Tour uns zum Gullfoss Wasserfall. Treppenartig fällt der erste Teil 11 Meter und der zweite Teil 21 Meter in die Tiefe.
Der zweite Stopp war bei den atemberaubenden Geysiren. An vielen Stellen brodelte und dampfte es in kleinen Löchern aus der Erde und kochend heißes Wasser ist in kleinen Rinnsalen gelaufen. Durch Magmakammern im Erdinnern wird Wasser in darüber liegenden Schächten so stark erhitzt, dass der Dampf aufsteigt und die typische Fontäne an der Oberfläche entsteht. Das tolle Foto ist beim Geysir Strokkur entstanden.
Unser erster Stopp auf der Golden Circle Tour war der Nationalpark Thingvellir. Hier fand die erste überlieferte Volksversammlung Islands statt. Für einen kurzen Moment waren wir sogar in Amerika! Also das heißt auf der amerikanischen tektonischen Platte, denn direkt im Nationalpark driften die eurasische und die amerikanische tektonische Platte jedes Jahr um etwa 2 cm auseinander.
Auf dem Weg zum ersten Highlight - dem Golden Circle - sind wir beim Sonnenaufgang, der hier in Island erheblich später ist, an einem kleinen See vorbei gekommen.

27 October 2017

Unser erstes Abendessen in der Hauptstadt Reykjavik: Picknick auf dem Bett.
Im ersten Moment haben wir uns über das Upgrade von einem Skoda Oktavia auf einen Toyota S.U.V. gefreut. Als wir das "Monster" dann allerdings auf dem Parkplatz gefunden haben, war klar, warum wir das Upgrade bekommen haben: Niemand anders wollte diese überdimensionale Höllenmaschine! Mal sehen, was die Fahrt bringt...
Frankfurt Flughafen - endlich geht es los!