Germany, Chile, Argentina · 24 Days · 31 Moments · January 2018

Tschile calling...


12 February 2018

Zum Abschluss ein kleines Fazit. Chile als Reiseland: der Wahnsinn! Die Chilenen an sich: super freundlich und nie darauf aus einen abzuziehen! Sicherheit: nie im entferntesten unsicher gefühlt oder mal eine komische Situation gehabt! Und weil viele es nicht glauben konnten, wir waren 3,5 Wochen mit Handgepäck unterwegs und es hat perfekt funktioniert, inklusive Thermojacken und Badehosen..;-)

11 February 2018

Nochmal eine Free Walking Tour durch Santiago zum Abschluss und die war wirklich geil! Haben uns nicht für die üblichen Highlights entscheiden sondern eine die durch die Märkte und die nicht ganz so touristischen Gegenden geht und am Friedhof aufhört.. Der is einfach mal so groß wie 117 Fußballfelder und mega beeindruckend! Von Gräbern die übereinander angelegt sind bis hin zu abartig großen Privatmausoleen gibt's hier alles! Zum Abschluss gabs von unserem Guide dann noch eine kleine Einheit Staatsgeschichte was auch sehr interessant war! Bei 31 Grad und kaltem Pisco Sour freut man sich dann richtig auf die Rückkehr nach Deutschland...;-)

10 February 2018

Danke Amarok, schön wars mit Dir! Die gebuchten 4500 KM haben wir sogar leicht überreizt, da wie noch einen Abstecher auf ein Weingut gemacht haben. Sehr geil was die Chilenen da auf die Avenue gestellt haben und die Führung ist geil gemacht! Danach gings dann zur Rückgabe. Bis auf einen kaputten Reifen und leichten Wassereintritt keine besonderen Vorkommnisse und die Rückgabe war sehr fair! Also ab zurück in die Zivilisation nach Santiago. Hier kannst vor allem eines: geil Essen! Nach unsere Nudeldiät der letzten beiden Wochen war das auch dringend notwendig. Also her mit Ceviche, Pil Pil und natürlich Pisco Sour.. Die Stadt is wirklich ganz cool und vor allem die Leute, auch die Obdachlosen mega entspannt!

7 February 2018

Ciao Patagonien, es war einfach nur geil! Nochmal 2 Fähren und dann Endstation am Anfang der Carretera Austral in Puerto Montt. Der Fischmarkt is sehr geil und man bekommt Ceviche, Muscheln etc. fangfrisch direkt zum Essen! Also wieder ab nach Norden, nochmal in die Seenregion nach Villarrica. Nachdem der Gletscher leider nicht funktioniert hat, solls jetzt ein Vulkan werden. Der heißt wie das Örtchen am See auch Villarrica und ist der aktivste Vulkan Chiles und sieht aus wie der Fuji. Die Besteigung dauert ca 6 Stunden und ist nicht ohne und leider auch äußerst wetterabhängig. Ihr könnt Euch denken was jetzt kommt, auch der Vulkan ist leider nicht drin weil für morgen schlechtes Wetter angesagt ist.. Wat willste machen, geht halt nicht wenn die Natur nicht mitspielt.. Das Örtchen ist trotzdem nett und ein Haupturlaubsziel der Chilenen, is aktuell also gut was los. Morgen gehts dann also wieder in Richtung Santiago..

6 February 2018

Wecker um 5:30, WTF?! Also schnell Frühstück rein und los gings in der Dunkelheit mit Taschenlampe durch den Wald.. Nach kurzer Zeit kamen wir auf ein Lavafeld vom letzten Vulkanausbruch vor einigen Jahren und dann: REGEN! Kein scheiss, das erste Mal seit wir unterwegs sind fängt es an zu regnen und nach kurzer Zeit müssen wir schweren Herzens abbrechen und drehen um.. Da wir die Fähre mittags bekommen müssen und die Wanderung schon bei normalen Verhältnissen nicht ohne ist, kehren wir um.. Kannst halt nichts machen und wir sollten Recht behalten, denn es regnet sich ein und wir erleben das erste Mal was es heißt wenn es in Patagonien regnet! Legen und also nochmal hin, haben ja genug Zeit bis zu Fähre...😜

5 February 2018

Und wieder ein Nationalpark! Der Pumalin ist deshalb besonders, weil er eigentlich Privatgrundstück ist. Das Ganze wurde zusammengekauft von Douglas Tompkins, seines Zeichens Gründer der Outdoormarke Patagonia.. Vor vielen Jahren hat er angefangen Grund zu kaufen und diesen Nationalpark aufgebaut. Leider ist Herr Tompkins letztes Jahr bei kayaken ums Leben gekommen.. Der Nationalpark selbst ist wunderschön, riesengroß und der Eintritt kostenlos! Von hier gibt eine Wanderung direkt an einen Gletscher, die wir uns am nächsten Tag rauslassen wollen. Leider geht unsere Anschlussfähre schon am selben Nachmittag, also heißt es mal wieder früh aufstehen für den 20km Trek.. Die Stellplätze und auch die Campingwiesen für die Zelte sind super schön angelegt und überall gibt es kleine Holzpavillons mit perfektem Blick auf die Berge und Vulkane um einen herum..
Weckerklingeln an einem Montag um 6 Uhr, das ist Urlaub! Da wir online keine Tickets für die EINZIGE Fähre nach Norden buchen konnten also ab ans Hafenbüro (das im Minimarkt des ca 200 Einwohnerdorfes untergebracht ist) um noch eines der letzten zu ergattern! Was der Vogel der uns das Ticket ausstellt eine halbe Stunde in der Eingabemaske macht bleibt wohl sein Geheimnis, wirklich noch nie so etwas langsames erlebt. Aber egal, wir haben unser Ticket! Die Fähre selbst ist der Wahnsinn! Baujahr irgendwann in den 70er und sie wurde definitiv wieder aus dem Ruhestand geholt. Die Chilenen sind übrigens geil wenn die Reisen, die haben dann einfach alles am Start! Kühltruhe ist Standart und gern ist auch mal ein Campingkocher dabei um Tee oder Suppe aufzukochen! Generell muss man sagen ein absolut geiles Volk, mega nett und hilfsbereit auch wenn sie in der Regel kein Englisch sprechen klappt alles irgendwie! Sehr sympathisch! Angekommen in Chaiten lautet das nächste Ziel: Pumalin Nationalpark

4 February 2018

Neuer Tag, neuer Nationalpark! Heute gabs einen hängenden Gletscher zu sehen, geile Nummer! Haben leider nur gehört wie er abbricht, trotzdem wahnsinnig beeindruckend! Daneben natürlich die üblichen Wasserfälle und Flüsse den Weg entlang...;-) Weiter ging es in Richtung Chaiten. Leider gab es Mitte Dezember einen Erdrutsch auf der Carretera der ein ganzes Dorf unter sich begrub und 15 Menschen das Leben kostete. Die Strecke ist bis heute nicht befahrbar und wie schon erwähnt ist die Carretera die einzige Nord-Süd-Verbindung.. Es gibt also 2 Moglickeiten: Umweg über Argentinien, dauert ca 400km oder mit einer Fähre. Wir entscheiden uns für letzteres und nehmen mal wieder eine Seitenstraße in Richtung Küste.. Diese Straße sind wirklich der Wahnsinn und jeder der Bock auf Offroad fahren hat wird hier auf seine Kosten kommen! Übernachtet wurde direkt am Strand, wie immer kostenlos! Tickets für die Fähre gibt es eigentlich online, natürlich funktioniert das aber nicht..

3 February 2018

Über Coyhaique ging es an den Rand des nächsten Nationalparks. Auf dem Weg wurde es mal kurz brenzlig, als ein komplett überladener Pick Up direkt vor uns in voller Fahrt sein Brennholz verliert. War knapp, aber nix passiert. Leider war der Parkplatz schon voll, also ab an einen Spot in einem Fjord bei dem es Delphine zu sehen gab, könnte schlechter laufen! Da die Carretera nach und nach vollständig geteert ausgebaut wird, sind aktuell echt viele Baustellen und die Straße oft nur einspurig.. Ausweichmöglichkeiten gibt es nicht, da die Carretera die einzige Straße von Norden nach Süden geht, sozusagen eine OP am offenen Herzen! Dementsprechend abenteuerlich sind auch die Abschnitte, teilweise gibt es Fähren weil auch ganz gern mal Brücken zusammenbrechen oder Straßenabschnitte einfach weggespült werden.. Erwähnenswert ist auch der Staub, der is allgegenwärtig und kommt auch hinten in den Wohnbereich durch, sodass abends erstmal durchfegt und gewischt werden muss.Hilft nix, gehört dazu.

2 February 2018

Weiter gings den ersten Abschnitt auf der Carretera. Im Schnitt kann man hier mit 40km in der Stunde rechnen, wenn man immer mal wieder anhält um Fotos zu machen, sich was anzuschauen oder durch einen der zahlreichen Baustellen warten muss.. Wenn es einspurig wird, steht an jeder Seite ein Arbeiter mit einem Schild das gedreht wird, je nachdem ob man fahren darf oder nicht.. Abgestimmt wird sich mit dem Walky Talky, Ampeln sind hier eher Mangelware..;-) Landschaftlich gigantisch, aber damit wollen wir keinen mehr langweilen..;-) Kulinarisch gabs dann wirklich noch ein Highlight, eine riesen Platte mit selbstgemachten Pommes, Rinderfiletstreifen und 2 Spiegeleiern on top! Eigentlich als ein Portion gedacht, wird man hier zu zweit locker satt! Geschlafen wurde mal wieder an einen Spot mit grandioser Aussicht den wir komplett allein hatten..
Mal wieder um 6 aufstehen, aber das was heute morgen kam war ein absolutes Highlight! Kurze Einweisung im Kayak inklusive Verhalten bei Kentern und Rettungsausstieg und schon ging es los.. Die Sonne geht auf, der See ist spiegelglatt und dann fährst in die berühmte Marmorkathedrale und Marmorhöhlen.. Gänsehaut! Mit Superlativen tun wir uns hier so langsam echt schwer und hoffen ihr denkt nicht wir haben einen an der Klatsche.. Danach wieder hoch in Richtung Gletscher wo wir den besagten Trail machen. Auch hier wieder unfassbare Natur, der Boden federt bei jedem Schritt und es geht durch Tropenwald vorbei an Wasserfällen nach oben zum Gletscherblick..

1 February 2018

Nach dem Reifenschaden gestern waren wir also gewarnt, aber das scheint wohl Teil des Spiels zu sein wie wir von anderen erfahren haben.. Also weiter und endlich ging es auf die legendäre Panamericana! Zielort heute war Puerto Rio Tranquillo und ja wir befinden uns immernoch am Lago Generall! Von hier kann man zu Marmorhöhlen die mitten im See stehen. Statt der langweiligen Nummer mit Motorboot wollen wir uns das am nächsten Morgen um 7 Uhr bei Sonnenaufgang in Kayaks anschauen, was man hier easy am See buchen kann. Da wir noch gut Zeit haben, fahren wir eine Seitenstraße hoch zu deutschen Auswanderern, die echt witzig drauf sind und uns geiles Gulasch mit KartoffelPü servieren! Leider muss man sagen dass Chile jetzt nicht unbedingt durch kulinarische Genüsse besticht, daher ist das echt eine sehr willkommene Abwechslung! Hier erfahren wir auch von einer Wanderung durch den Tropenwald der hier vorherrscht, an deren Ende man einen geile Blick auf den Gletscher haben soll..

31 January 2018

Da isser, der erste Reifenschaden! Natürlich hinten wo das Größte Gewicht auf dem Auto ist und um das Ganze noch spaßiger zu machen im Sand! An dieser Stelle einen Gruß und Dank an den Kollegen Maskos, der mir bei jeder Gelegenheit eingebläut hat auch ja 2 Ersatzreifen mitzumieten, der erste wäre hiermit weg und wir sind noch nichtmal auf der Carretera angekommen! Zum Glück hat uns die Autovermietung einen guten hydraulischen Wagenheber mitgegeben. Schnell einen großen flachen Stein unters Auto und schon klappts auch im Sand mim aufbocken. Spätestens jetzt bin ich froh über die Zeit als es noch keinen im Leasing inkludierten Reifenwechselservice gab, gelernt ist gelernt! Hier sei noch erwähnt dass unser Amarok über 22 Zoll Felgen verfügt, was die wiegen brauch ich dann nicht mehr dazu sagen.. Nach 20 Minuten war die Nummer aber durch und wir konnten uns dem verdienten Bier widmen.. Cheers!
Und Zack geht's nach mehr als tausend Kilometern in Argentinien wieder rüber nach Chile. Haben die Route zwischendurch etwas abgeändert und gehen jetzt am zweitgrößten See Südamerikas über die Grenze! In Argentinien heißt das Ding Lago Buenos Aires und in Chile Lago General! Das es sich hier um einen See und nicht das Meer handelt muss man wissen, sonst würde man es nicht merken. Hier gibt's dann den Vorgeschmack auf die nächsten Tage in Patagonien! Die Bilder bringen hier nur einen kleinen Eindruck wieder, das kann man mit Worten wirklich nicht mehr beschreiben! Ebensowenig wie den Zustand der Straße von Chile Chico um den See herum, das is teilweise eine Piste auf der man in der Stunde vielleicht 20km schafft! Der Plan war dann an einem Flussbett zu übernachten. Also ab von der "Straße" und einen engen Trail runter. Nach 500 TagesKM unten im Sand angekommen, glasklares Wasser und voller Vorfreude auf die nächsten Tage und ein Bier, einmal ums Auto rum und dann dieses Geräusch: Pfff..

30 January 2018

Zweiter Tag Argentinien, heute gings durch die Argentinische Pampa. Das sind Weiten, die kann man sich vielleicht am ehesten mit den USA irgendwo im Landesinneren vorstellen, wenn es mal einfach 30km direkt geradeaus geht.. Absolut beeindruckend! Der Wind ist teilweise so krass dass man nicht mehr als 60kmh fahren kann und wenn man aus dem Auto geht kann es echt passieren dass man umgeweht wird! Immer wieder sieht man eine Art kleinen Strauß die dann hektisch das Weite suchen und natürlich Guanacos.. Zwischenstop gabs bei einem geilen Aussteiger der sich mitten im nirgendwo selbst ein Blockhaus gebaut hat und dort ein Café hat. Lustiger Kerl und willkommene Abwechslung.. Übernachtet wurde direkt an einem kleinen Fluss wo außer uns niemand stand. Temperaturmäßig wird es abends dann relativ frisch, tagsüber gibt's angenehme 23 Grad. Da der Aufbau hinten auf dem Amarok , sowohl über einen kleinen Boiler, als auch eine Heizung verfügt fehlt es sich hier an nichts!

29 January 2018

Was muss man in Argentinien definitiv machen: Steak essen! Ob das jetzt Einbildung ist oder nicht, das war definitiv mit das beste Steak unseres Lebens! Ort des Geschehens war das Alto El Fuego, geiler Laden und wohl bekannt für seine Steaks! Entsprechend ging es dort zu und wir bekamen nach 45 Minuten einen Tisch. Verkürzt wurde die Wartezeit mit dem argentinischen Bier Imperial, kannst gut trinken! Zum Essen natürlich argentinischen Rotwein, auch sehr lecker. Und dann die Steaks! 400 Gramm Entrecote, auf den Punkt Medium rare und Filet für Steffi auch perfekt gegrillt! Preislich ca die Hälfte dessen was man bei uns hinlegen würde, in perfekter Qualität!Geschlafen wurde direkt am See auf einem Parpklatz, Nachts kam dann ein Sturm auf und wir dachten zwischendurch dass wir demnächst umkippen.. Da ich es furchtbar finde wenn Leute ihr essen fotografieren, bleiben die Bilder der Steaks lediglich in unseren Köpfen, aber Ihr kennt ja jetzt die Adresse um sie selbst zu testen...😉
Heute stand dann der Grenzübergang nach Argentinien auf dem Programm! Der Plan ist von Argentinien südlich zu fahren und Strecke zu machen um dann die Carretera Austral nach Norden wieder hochzufahren.. Einfacher Grund ist, dass die Carretera nach wie vor großteils geschottert ist und in Argentinien geteert, wodurch man schneller Strecke macht.. Also ab auf die legendäre Ruta 40! Grenzübertritt verläuft hier sehr geordnet und man muss sich nur eine Reihe Stempel auf einem Zettel an verschiedenen Stationen mit verschiedenen Dokumenten abholen, das wars dann auch schon.. Hätte ich mir schwieriger vorgestellt! Also ab ins Land dem wir im letzten WM-Finale gezeigt haben wie man nen Titel holt! Hier gibt's dann auch den ersten Kontakt mit den geschotterten Straßen in Südamerika.. Und wieder sind wir froh über unseren Amarok, der das Ganze gelassen wegsteckt! Durch das unfassbar schöne Seengebiet geht es nach Bariloche. Über Kühe auf der Fahrbahn darfst dich hier zwischendurch nicht wundern.

28 January 2018

Da wir in den ersten Tagen gut Strecke machen müssen geht's direkt am nächsten Morgen um 7 weiter. Erster Stop ist im Seengebiet von Chile und hier gibt's einen ersten Eindruck der grandiosen Landschaft. Glasklare Seen umrahmt von schneebedeckten Vulkanen! Wir wollen uns den Huerquehue Nationalpark mit Blick auf den Vulkan Villarrica rauslassen und lernen das erste Mal die Straßenverhältnisse abseits der großen Autobahnen kennen. Spätestens jetzt sind wir froh über unseren Allrad und der wird auch benötigt! Steffi glaubt zwischendurch wir hätten uns verfahren und das unmöglich eine öffentliche Straße sein kann.. Kann es doch! Checken auf einem Camping direkt am See ein um unsere erste Wanderung zu machen, 16 KM sind schonmal ein Anfang und es ist einfach nur beeindruckend!
Weiter gings um 7 Uhr morgens aus Valparaiso wieder zurück nach Santiago. Busverbindungen hier sind super komfortabel und fahren im 10 Minuten Takt in alle großen Städte! Dann war es endlich soweit und wir bekommen unser rollendes Zuhause für die nächsten 2 Wochen, schöner Wenz! Das Teil ist der Hammer und hat hinten in der Kabine alles was man braucht! Kühlschrank, 2 Gasplatten sogar ne Heizung und nen Boiler für eine heiße Dusche! Mit dem Solarpanel auf dem Dach ist man komplett autark, was in den nächsten Tagen nicht ganz unwichtig werden wird.. Dann ging es erstmal 800km südlich auf perfekt ausgebauten Autobahnen um ins Seengebiet zu kommen. Die erste Nacht haben wir dann klassisch auf einem Autobahnparkplatz verbracht die in Chile echt Mega sind und kostenlose heiße Duschen bieten! Das Ganze komplett sicher weil die ganze Nacht ein bewaffneter Soldat auf dem Gelände patrouilliert.. Merci Chile!

25 January 2018

Valparaiso was bist Du geil! Diese Stadt ist genau so wie man sich in Europa Südamerika vorstellt! Alles wirkt wie im Chaos, überall ist was los aber am Ende funktioniert doch alles.. Bis auf einen kleinen Teil der UNESCO Weltkulturerbe ist, wirkt die Stadt nicht wirklich schön und ist eher eine Hafenarbeiterstadt.. Auf den zweiten Blick macht sie aber genau das so liebenswert.. Gleich morgens gings also ab an den Hafen, natürlich wieder mit dem Bus den sie hier Micro nennen.. Da gehen ungefähr 30 Leute rein und man kann überall ein und aussteigen und die Fahrer geben alles!.. Preis sind immer ca. 50 Cent! Am Hafen kann man dann live sehen wie die Fischer tagsüber noch den Fang verkaufen und dann schon wieder die Netzte flicken und mit Ködern bestücken.. Die Fischreste bekommen die Möwen, Pelikane und Seelöwen, die hier auch direkt am Pier abhängen! Für 1,30€ bekommt man direkt bei den Fischer einen frischen Meeresfrüchtecocktail, oder für 2€ frische Empanadas mit Meeresfrüchten!

24 January 2018

Da willst schön frühstücken gehn und bestellst ein Baguette und was bringen Dir diese satten Chilenen?! Ein GANZES Baguette am Stück! Was zur Hölle denken die sich bitte?! Naja haben wir die Hälfte halt eingepackt, es stand heute wieder reisen auf dem Programm. Raus aus der Wüste, ran ans Meer! Reisen ist in Chile wirklich angenehm und günstig, erst mit dem Shuttle an Flughafen, dann nach Santiago und dann nochmal 1,5 Stunden mit dem Bus nach Valparaiso. Hört sich anstrengend an, ist aber wirklich easy weil die Chilenen absolut entspannt sind und nichts stressig läuft.. Angekommen in Valpo wäre der Kollege Zwick wieder stolz, da wir statt dem Taxi für ca 10€ den einheimischen-Bus für 1,10€ (wohlgemerkt für beide!) nehmen.. Das allein ist schon ein Erlebnis für sich, 25 Jahre alte Mercedes! Busse und die Fahrer holen alles aus den Dingern raus! Hostel is super, mit Mega Blick über die gesamte Stadt!..

23 January 2018

Nach dem frühen Aufstehen und dem zittern auf 5000M Höhe gabs dann mittags zum Abschluss einen Ausflug an die Thermen nicht weit außerhalb von San Pedro.. Mitten in einer Schlucht gelegen sind 8 natürlich angelegte hintereinander liegende Pools die aus eine Quelle gespeist werden und dann von einer Terrasse in die nächste laufen.. Dadurch haben die Pools unterschiedliche Temperaturen und Mann kann von den frischesten langsam nach oben in den wärmsten.. Sehr geile Nummer und wirklich schön gemacht, da alles natürlich gelassen wurde.. Um einen rum die Schlucht und das Ganze mitten in der Wüste!
Was bringt einen dazu morgens um 4 aufzustehen? Entweder ein Arsch früher Flug weil die Firma Kohle sparen will und Dir anstatt der Anreise am Vorabend den frühesten Flug bucht, oder aber ein Naturspektakel der ganz besonderen Art. Heute Letzteres! Ab ging es auf die höchstgelegenen Geysire der Welt.. Während wir auf den Shuttle warten können wir mit bloßem Auge die Michstraße sehen, allein das wars schon wert! Dann ab auf knapp 5.000 Meter Höhe bei angenehmen -6 Grad!...Schon am Eingang des Nationalparks sieht man aus der Entfernung in Mitten des Halbdunkels weiße Wolken aus dem Plateau aufsteigen, unfassbarer Anblick! Weltweit gibt es nur 6 Geysirfelder und an die wenigsten kann man direkt hin. Hier kannst direkt an die Krater dran und das Schauspiel beobachten. Dann geht langsam die Sonne auf und verstärkt den Anblick mit den Sonnenstrahlen nochmals! Langsam wird's dann auch wärmer, man kann die Handschuhe ausziehen und es gibt Frühstück mit direktem Blick auf die Geysire!

22 January 2018

Zweiter Tag in der Wüste und es wird noch geiler! Ich würde mir selber nicht glauben was ich da schreib wenn wir es nicht wirklich gesehn haben, diese Landschaft kannst Du nicht beschreiben! Früh morgens um 7 geht's los, erstmal Flamingos kucken.. Kann mann auch in der Carmarque, kennste einen kennste alle.. Dann ab in die Salzwüste, Wahnsinn! Im Gegensatz zu dem größeren Nachbarn in Bolivien nicht ganz so flach, weil sie sich ständig verändert.. Dann ab auf über 4000 Meter aufs Hochplateau, ein Anden-Vulkan neben dem anderen und zwischendrin die klarsten Seen die man sich vorstellen kann! Die 4000M merkt man ziemlich und man läuft automatisch langsamer und ist sofort außer Atem.. Also wieder runter in nen Canyon wo wir den Unterschied zwischen Vikunas, Lamas, Alpakas und Guanakos erklärt bekommen.. Das führt hier jetzt aber zu weit, wen es wirklich interessiert der bekommts bei nem Bier erklärt.. Wahnsinns Tag auf den man dann erstmal im örtlichen Südamerikanischen Pub angestoßen hat.
Wichtig is natürlich auch immer der kulinarische Aspekt so eines Trips. Die Südamerikaner stehen auf Bier und das ist wirklich gut trinkbar.. Am verbreitsten sind Crystal und Escudo. Dann versuchen Sie hier einem noch so ein Pseudo-deutsches Bier namens Kustermann anzudrehen, wurde von deutschen gegründet und schmeckt etwas malzig.. Natürlich gibt es auch überall Pisco Sour, auf den wir ziemlich stehen und der immer frisch gemacht wird! Steffi hat sich schnell mit Mitchellada angefreundet, das ist ein guter Schluck frischer Zitronensaft aufgefüllt mit Bier und einen Salzrand wie bei einem Margerita.. On Top dann noch Chiliflocken.. Klingt schräg, schmeckt aber tatsächlich ziemlich erfrischend.. Zu Essen gibt es natürlich viel Fleisch, preislich etwas günstiger als bei uns aber nicht unbedingt billig.. Früchte kriegst auch bis zum abwinken, ein Kilo Avocado kostet hier weniger als bei uns eine einzige.. Alles in allem kannst es gut aushalten..

21 January 2018

Man hat ja so seine Vorstellungen über die Wüste, aber das was man hier in der Atacama im Valle de La Luna zu sehen bekommt sprengt unsere Vorstellungskraft! Erstmal is das der trockenste Ort der Welt und man hat einfach ständig Durst! Das liegt auch an dem echt heftigen Wind der immer wieder aufkommt und einem ein schönes Sandpeeling auf der Haut gibt. Und die Landschaft is einfach nur unbeschreiblich.. Die Bilder geben einen kleinen Einblick wieder, aber allein die Weite ist unvorstellbar! Auch die Höhenunterschiede sind gewaltig und das Ganz auf gut 2500HM!.. Zusätzlich dazu is man pausenlos von teilweise aktiven Vulkanen umringt, absoluter Wahnsinn! Mehr kann man auch nicht mehr dazu sagen außer: Schaut Euch das am besten selbst an!
Weiter geht's um halb 7 morgens wieder an Flughafen.. Während wir uns auf den Weg machen, werden die letzten aus den Clubs gekehrt.. Selber Anblick menschlichen Elends morgens um 6:30 wie überall auf der Welt.. Same same but different.. Absolute Empfehlung morgens sind Taxen, weil die sogar zu zweit billiger als die Shuttles sind! Also ab in Flieger in den Norden nach Calama de Atacama und von dort nochmal ne gute Stunde in die Wüstenstadt San Pedro.. Unterkunft Lakuntur is super und die Besitzerin die netteste und fürsorglichste Frau der Welt und mal uns gleich mal auf ne Karte auf wo man günstig essen kann.. Die Trips für die nächsten Tage können wir auch gleich bei Ihr mit Discount buchen und fahren noch am Nachmittag in die Atacama Wüste..

20 January 2018

Sushi vom anderen Stern! Selten so frisches und perfekt zubereitetes Sushi gegessen! Etniko heißt der Laden gleich bei uns ums Eck, ein Hammer! Tuna Ceviche wie man es besser nicht zubereiten kann und auch die Sushirollen waren sensationell! War jetzt für chilenische Verhältnisse und im Vergleich zu unserer Streetfood Tour natürlich nicht vergleichbar aber für unsere Verhältnisse und die Qualität absolut günstig! Dazu gab es den ersten Pisco Sour der Reise, geiler Stoff das Zeug! Da wir morgen gleich wieder um 8 weiter in die Atacama fliegen wars das dann mit dem Abendprogramm..
So schlimm wie viele immer sagen ist dieses Santiago für ne Großstadt in Südamerika gar nicht.. Sind mal wieder im alten Viertel gelandet, das im Prinzip nur aus Hostels, Bars und Clubs besteht! Los ging es auf den Mercato Central, das is mal echt abgefahren was da abgeht! Es gibt alles an Gemüse und Obst und is genau so wie man es aus dem Bud Spencer Filmen kennt! Alles schreien nur rum und versuchen ihr Zeug zu verkaufen, Wahnsinn was da abgeht! Weiter zum Fisch Markt, nicht weniger beeindruckend und die Preise natürlich der Wahnsinn! Das geilste ist natürlich direkt an der Straße zu essen, für unter 3 Euro für beide hatten wir ziemlich geile Sachen! Generell ist die Stadt auch mit ihrem riesigen Park in der Mitte eigentlich ganz nett.. Danach gings erstmal in La Chimba Hostel, da der Flug dann doch ziemlich gezehrt hat...
Der von mir mit knapp 10 Stunden Dauer im Kopf gehabte Flug entpuppte sich mit genau 13 Stunden dann doch als etwas langwieriger.. Da es aber in der Nacht war konnten wir tatsächlich ganz gut schlafen.. Zu Beginn gab es zwar massivem Käsefußalarm, sodass die Stewardessen mit Raumspray durch die Gänge gingen, teilweise schon frech was manche Leute ihren Mitmenschen da zumuten.. Ansonsten is Service halt einfach nicht ihr Ding bei der Iberia, den gibt's genau einmal und dann muss man sich alles selbst holen.. Klappt aber auch, hat also gepasst.. Erster Eindruck: Nett sans die Chilenen! Der Ex-Kollege Zwick wäre stolz auf uns, da wir uns den billigsten Transfer per Bus in die Stadt rauslassen für geile 1,30!

19 January 2018

Also gut, nach 7 Monaten Reiseabstinenz hat der Arbeitsvertrag endlich wieder Urlaub hergegeben.. Danke an dieser Stelle an die Chefs für genehmigte 3,5 Wochen.. Traditionell startet jede gute Reise von Franz Josef Strauss im Airbräu! Helmut war zwar nicht mehr da, aber der is da drin ja eh allgegenwärtig. Also nochmal schön Schweinsbraten und geiles Bier um die nächsten 14 Stunden mit unserer geliebten Iberia halbwegs erträglich zu gestalten.. An dieser Stelle mal wieder ein großes Lob an den Flughafen FJS, Security wie immer vorbildlich! Und schon geht's leicht angesoffen nach Madrid.. Was an dieser Stelle tatsächlich noch positiv für Iberia zu erwähnen ist, ist der Weißwein Deal! 2x0,2 wirklich guten Weißwein für 9€, da machst nix falsch!