Germany · 15 Days · 80 Moments · July 2016

Marie-Luise Mai

Marie-Luise's Abenteuer in Kenya


4 August 2016

Eine unglaublich tolle Reise neigt sich tatsächlich endgültig dem Ende entgegen 😕 Wir sitzen im ICE und lassen die unzähligen Erlebnisse revue passieren ❤️🇰🇪❤️
Ich liege wach. Und das schon seit etwa einer Stunde 😬 Wir sind demzufolge wieder gut in Deutschland gelandet und verbringen die Nacht im Hotel, bevor wir dann gleich 11.20 Uhr mit dem ICE nach Erfurt fahren. Ich vermisse Kenia und das nicht zu knapp 😔🇰🇪

3 August 2016

Wir sind gut in Istanbul gelandet. Der Aufenthalt war beim Hinflug deutlich angenehmer. Wenn man nun schon einmal so weit weg vom Urlaubsland ist, will man eigentlich nur heim 😕
Last Sunrise over Kenia ❤️🇰🇪
Ankunft am Flughafen Mombasa. Wir sind jetzt schon völlig kaputt. In einer Stunde geht es weiter. Dann müssen wir tatsächlich "kwaheri Kenya" sagen 😕 Mal sehen ob wir im Flieger ne Mütze Schlaf abbekommen

2 August 2016

[Tag 13 - 02.08.'16 Teil 2] Die Zeit vergeht heut noch schneller als sonst und schon ist es wieder Nachmittag. Heute gab es nicht mal eine Kokosnuss, da unser Gärtner heute augenscheinlich frei hat. Wir überlegen schon, wie wir die restlichen kenianischen Schilling anderweitig verteilen können. Doch plötzlich pfeift es wieder und der Gärtner kommt in zivil vom Strand geschlendert. Wir unterhalten uns kurz und tauschen Facebooknamen aus. Nun ist es aber wirklich Zeit, aufs Zimmer zu gehen. Ein letzter wehmütiger Blick in Richtung Ozean 🌊 Wir entscheiden uns dafür, erst nach dem Abendessen die Koffer zu packen. Wir kommen mit einem Koch ins Gespräch, der uns über seinen weiteren beruflichen Werdegang stolz berichtet. Wir drücken ihm die Daumen und verabschieden uns anschließend von allen. 0:15 geht's dann zum Flughafen und 04.05 Uhr brechen wir mit vielen tollen Erinnerungen und Mitbringseln Richtung Istanbul und weiter nach München auf. Asante sana Kenya 👏🏿🇰🇪
[Tag 13 - 02.08.'16 Teil 1] "Cause I'm leaving on a jetplane, don't know when I'll be back again" 😕 Mit einem lachenden und einem weinenden Auge treten wir den letzten Urlaubstag an. Ach Mensch, es ging viel zu schnell vorbei. Was sind schon 14 Tage... Wir stehen schon acht Uhr auf, um die paar Stunden noch voll auszukosten. Das letzte mal afrikanisches Frühstück für dieses Jahr. Dabei beehrt uns der "Platzhirsch" mit seiner Gesellschaft. Eine Erscheinung von Katze 🐈 Dann geht's an den Strand. Wir entspannen und baden wieder im indischen Ozean. Wir passen die wohl beste "Wellen-Zeit" ab. Es ist einfach wundervoll. Als wollte er uns zum Abschied nochmal sein schönstes Gesicht zeigen. Wir plauschen nach dem Mittagessen mit einer Familie aus Hamburg, die ebenfalls heute nach Hause fliegt. Wir lernen noch einige schattige Seiten des kenianischen Arbeitswesen kennen und sind froh, dass unser Trinkgeld an die "richtigen" Leute ging 👌🏿
Abschied ist ja so gar nicht mein Ding 😔
Die letzten Stunden in vollen Zügen genießen ❤️🌴🌊
"Liebe gute alte Zeit, bleib ein bisschen stehen. Ruh dich aus für eine Weile, denn es ist grad so schön" 😕

1 August 2016

[Tag 12 - 01.08.'16 Teil 3] Nach einem kurzen Spaziergang durch die engen Gassen, schippern wir wieder in Richtung Festland und können, dank der Flut, ohne nasse Füße von Bord gehen! 🌊 Wir steigen in unseren Bus und treten die Heimfahrt an. Am Hotel angekommen, werden wir wieder vor der Anlage ausgeladen. Wir wollen über die Straße gehen, auf einmal pfeift es, sogar 2 mal, weil wir beim ersten mal gar nicht reagieren, schließlich hat man das letzte mal bei einem aktiven Fußballspiel nach mir gepfiffen 😅 Und wer war es? Na der, der immer schuld ist: der Gärtner 😋 unser Liebling. Er wollte einfach mal "hallo" sagen, wir haben uns ja heut den ganzen Tag nicht gesehen 😅 Wenn er morgen auch da ist, hat er Glück, denn er bekommt unsere restlichen kenianischen Schilling 😁💰 Ich mag die Menschen hier 😍 "Wir habe vieles gemeinsam: die gleiche Erde, die gleiche Luft, den gleichen Himmel. Wenn wir mal auf das sehen würden, was gleich ist, statt immer nur auf das, was verschieden ist"
[Tag 12 - 01.08.'16 Teil 2] Unsere Bootstour beginnt mit einer Einweisung der Crew. Wir schippern ca 1 Stunde zum Schnorchelspot am Kisite Nationalpark. Der Ozean ist ziemlich rau, auch weil die Flut wieder zurückkommt. Leider schwimmen und keine Delfine vor die Linse, aber beim Schnorcheln können wir zahlreiche Fische, Seesterne, Korallen, Seegurken und Anemonen sehen. Ein herrliches Spektakel. Zahlreiche Fotos sind im Kasten, mal sehen ob sie was geworden sind 📷🐡🐟🐠 Auf dem Weg zum Mittagessen, können wir die tansanischen Berge sehen. Von Wasini aus, ist es nur ein Katzensprung bis auf die Insel. Wir legen am Hafen an und nehmen unser Mittag zu uns. Die Krabben waren deliziös, der Fisch leider nicht so wirklich 😁🐟
[Tag 12 - 01.08.'16 Teil 1] Heute starten wir unseren letzten Ausflug entlang der kenianischen Küste. Damit haben wir auch unser Versprechen eingelöst, genau diese Tour bei unserem BeachBoy "Super Mario" zu buchen. Wir sind gespannt, ob wir heil wieder im Hotel ankommen 😁 Bevor wir uns aber über die Rückfahrt Gedanken machen, müssen wir erst einmal starten. Gesagt getan, wir werden 7.15 Uhr VOR der Hotelanlage abgeholt. Wir fahren etwa 1 1/2 Stunden zum Hafen nach Shimoni. Dieser Ort erlangte traurige Berühmtheit durch seine Sklaven-Höhle, die damals als Markthalle für den Sklavenhandel genutzt wurde. Auf dem Weg zu unserer Dhow, einem alten arabischen Schiff, müssen wir an unzähligen Händlern vorbeikämpfen, die uns Süßigkeiten, für die auf Wasini Island lebenden Kinder, verkaufen wollen. Ein kleines Beiboot bringt uns, nicht ganz so trockenen Fußes, auf die Dhow, die sich schon bessere Zeiten erlebt hat. Aber das Flair stimmt 😅⛵️
Die Äquatorsonne ist hart aber herzlich 👋🏿😁
Hafen von Wasini Island ⚓️
Die engen Gassen der muslimischen Insel Wasini 🙈

31 July 2016

[Tag 11 - 31.07.'16] Die letzen 3 Urlaubstage sind angebrochen. Schade eigentlich, man hat sich schon recht gut an alles gewöhnt. Heut genießen wir nochmal die Ruhe, den Ozean und kokusnussstehlende Paviane im Schweinsgalopp 😄 Morgen fahren wir auf wasini Island, in der Hoffnung Delfine zu sehen und mit Glück sie beim Schnorcheln noch genauer beobachten zu können 😍🐬
Ein klassisches "huch, die Kamera ist ja noch an" - Foto 😂 Links erkennt man aber unseren Lieblingsgärtner

30 July 2016

[Tag 10 - 30.07.'16] Heut sind wir faul. Wir liegen am Strand, lesen Bücher und zocken Gameboy 😅 Ab und an wagen wir uns an den Beachboys vorbei ins Meer. Es ist einfach herrlich und uns gelingen erneut ziemlich witzige Fotos. Am Nachmittag besuchen uns zwei Paviane in der Anlage, große PAVIANE. Wenn unsere Gärtner nicht so entspannt geblieben wären, hätte man sich sicher mehr sorgen wegen der beiden Gäste machen müssen. Letztendlich haben sie sich zwei Kokosnüsse geholt, sie selbst geöffnet (das können unsere kleinen Äffchen gar nicht) und genüsslich verspeist. Unser Lieblingsgärtner hat uns sogar einen Affen aus einer Kokosnuss geschnitzt und Ich bin regelrecht verliebt, also nicht in den Gärtner, sondern in seine Kreation 😄🐒
Immer Meer sehen, mehr vom Meer sehen. Immer mehr vom Meer sehen 🌊🎼

29 July 2016

[Tag 9 - 29.07.'16 Teil 3] Wir gehen also wandern... 304 Stufen nach unten, 2 km absolute Schleichwege in der prallen Sonne. Dass wir DAS dann alles wieder nach oben müssen, wird mir schlagartig klar 😱 Fürs Umkehren ist es nun zu spät, also Arschbacken zusammengekniffen und los. Die Dschungelgeräusche und der Anblick des herrlichen Wasserfalls entschädigt die erste Anstrengung, auch wenn die Gedanken um den Wiederaufstieg nicht ganz verschwinden wollen. Wir kühlen uns etwas ab, machen tolle Bilder und entspannen uns, bevor es wieder nach oben geht. Schon auf den ersten 200m hab ich keine Lust mehr, aber was will man machen. Wir krakeln Stück für Stück nach oben. Schon irgendwie fies, wenn man an dem steilsten Stück, das noch weit entfernte Ende sehen kann. Dennoch meistern wir die abschließenden 304 Stufen nach oben und fühlen uns ausgesprochen gut, als wir wieder im Auto sitzen und den Fahrtwind spüren. 😁 Im Hotel scherzen wir nach einem Schreck über Affen noch mit unserem Gärtner
[Tag 9 - 29.07.'16 Teil 2] Auf der ersten Tour sehen wir, die für den Park berühmten, Säbelantilopen, Kaffernbüffel, Giraffen, Warzenschweine und das ein oder andere Äffchen. Neben den Tieren können wir die unglaubliche Aussicht über den Regenwald erhaschen. Wenn man nicht wüsste, dass man sich in Afrika befindet, man würde es nicht glauben. Wir sind an einem Plateau angekommen und uns fällt sofort ein Schild ins Auge: "Unterwegs können Sie auf wilde, gefährliche Tiere treffen, den Anweisungen des Rangers ist unbedingt folge zu leisten. Nur Menschen, die sich geistig und körperlich in der Lage fühlen, sind auf dieser Wanderung willkommen." WTF?!🐵🙈🙉
[Tag 9 - 29.07.'16 Teil 1] Die Sonne geht auf, wir sind schon längst unterwegs. On the road to SHIMBA HILLS. Wir brauchen ca. eine Stunde mit dem Auto, unterwegs laden wir noch eine Familie aus Bremen ein. Unser Fahrer spricht wunderbar deutsch, was die Sache um einiges erleichtert. Wir scherzen über deutsche Gewohnheiten, über die RambaZamba-Straße zwischen Mombasa und Nairobi und über die Einheimischen und deren Gepflogenheiten. Die Fahrt zum Nationalpark ist nicht so holprig wie die Tsavo-Tour, aber auch nichts für nervöse Magen 😉 Wir bekommen den Ablauf erklärt: zuerst eine Pirschfahrt durch den Regenwald, in der Hoffnung, Säbel-Antilopen und Elefanten zu sehen, dann wandern wir zum Sheldrick-Wasserfall, im Anschluss gibt's Lunch und eine weitere Pirschfahrt. Moment mal, hat er WANDERUNG gesagt?! 😳
Eine tolle Baumhaus-Lodge
Tierische Bekanntschaften beim Mittagessen 🐿
Die hart "erwanderten" Sheldrick-Falls
Wir werden von einem Wildhüter auf die Wanderung begleitet
Unglaublicher Ausblick auf den Shimba Hills

28 July 2016

Wir essen heute unglaublich romantisch, was durch einen mächtigen Stromausfall möglich war 😄🕯
Nach dunkelsten Wolken folgt immer noch Sonne ☀️🌴
[Tag 8 - 28.07.'16] Es regnet und das nicht zu knapp. Wir müssen kurzzeitig ins Zimmer flüchten, weil der Himmel seine Schleusen öffnet. Von da aus können wir jedoch wunderbar die Meerkatzen und die Silberwangenhornvögel beobachten. Nach dem Wolkenbruch nehmen wir die Ansichtskarte mit an den Strand, dass wir endlich mal dazu kommen sie abzuschicken 😉 Morgen geht's dann noch einmal auf Safari in die Shimba Hills 🦁🐯🐗🐆🐘
Just a small recollection on Bali - Frangipani 🌸
Die Ruhe vor dem Sturm
Rafiki

27 July 2016

[Tag 7 - 27.07.'16 Teil 4] Mit großartigen Erinnerungen sind wir wieder gut im Hotel angekommen, auch wenn sich die Rückfahrt erneut äußert abenteuerlich gestaltet hat! Es waren grandiose zweit Tage im afrikanischen Busch. Ein weiteres unvergessliches Erlebnis. Asante Sana Kenya 🇰🇪
[Tag 7 - 27.07.'16 Teil 3] Gegen 9 Uhr begeben wir uns auf den Rückweg zur Lodge, für ein ausgiebiges Frühstück. Mal sehen welche Tiere uns dabei mit ihrer Anwesenheit beehren. Und da taucht unser Gepard tatsächlich ein zweites Mal direkt vor uns auf. Unser Guide hat recht behalten, denn das Tier ist gerade dabei, sich ein schattiges Plätzchen zu suchen. Wir haben erneut die Möglichkeit ihn in aller Ruhe zu beobachten. Er tut es uns im übrigen gleich und wir sind froh, dass er seine Mahlzeit schon zu sich genommen hat 😁 Wir fahren weiter und legen urplötzlich eine Vollbremsung hin... Büffelherde voraus. Etwa 200 Kaffernbüffel walzen sich unaufhaltsam Richtung Wasserloch. Ein ohrenbetäubendes Geräusch und das Gefühl, dass die Erde zu beben beginnt. Nichts wie ab zur Lodge, um das Schauspiel in aller Ruhe zu beobachten. 🐃🐃🐃
[Tag 7 - 27.07.'16 Teil 2] Plötzlich wildes Genuschel über Funk, die Fahrer verständigen sich höchstwahrscheinlich über den Aufenthaltsort der Großkatzen. Immer wieder halten wir an und unser Guide sucht nach Fährten und hält mit seinem Fernglas Ausschau. Und auf einem sitzt er tatsächlich vor uns, ganz unvermittelt und mit nur etwa 2 Meter Abstand. Der Gepard 🐆 Und um ihn herum schimpfen Gazellen und Strauße. Wahrscheinlich hat er eines der Tiere zum Frühstück verspeist, mutmaßt unser Guide und verweist auf seinen vollen Bauch. Jetzt beginnt für den Cheetah der entspannte Part des Tages, er sucht sich ein Ruheplätzchen, ihm ist es tagsüber viel zu warm. Eine gute Viertel Stunde beobachten wir das anmutige Tier, bevor wir die Safari fortsetzen. Weitere Horden Paarhufer kreuzen unsere Wege und uns gelingen herrliche Fotos in der Morgensonne.
[Tag 7 - 27.07.'16 Teil 1] Wir stehen wieder zeitig auf, um für die heutige Safari gerüstet zu sein. Einen schnellen Kaffee, dabei den Blick auf das Wasserloch werfen und ab in den Jeep. "The cats are hunting" verspricht uns unser Guide. Wir sind gespannt!🦁🐆 In den frühen Morgenstunden muss ein Löwe zum trinken gekommen sein, wir haben ihn allerdings verschlafen, aber wir bekamen den Hinweis, dass sich die Elefanten lautstark über den Gast echauffiert haben. Also suchen wir auf Anraten die näher Umgebung ab, leider erfolglos, in Bezug auf die Großkatze. Nichts desto trotz begegnen wir unzähligen Zebras, Gazellen & Antilopen, Giraffen, Elefanten und einem Schakal.
Die abenteuerliche Reise zurück zum Hotel 🚙
Cheetah crossing 🐆😍
Jambo Tsavo

26 July 2016

[Tag 6 - 26.07.'16 Teil 5] Wie wir so auf unserem Balkon sitzen und in den unglaublich klaren und hellen Nachthimmel schauen, muss ich unwillkürlich an ein Zitat aus "König der Löwen" denken: "Es sind die alten Könige der Vergangenheit, die auf uns herabblicken" Passender kann ein Tag auf Safari doch gar nicht enden. Morgen liegt noch eine weitere Pirschfahrt und der anschließende Rückweg zum Hotel vor uns. Hoffen wir, dass wir die "Big 5" vollbekommen und mit grandiosen Erinnerungen und Bildern zurückkehren 😊👏🏿
[Tag 6 - 26.07.'16 Teil 4] Wir wollen schon fast aufgeben und zur Lodge zurückkehren, als wir doch noch einen kurzen, ungeplanten Abstecher durch das hügelige Land abseits der Wege machen. Und tatsächlich, thronend auf dem "Königsfelsen" sitzen sie: zwei Löwinnen und ein Männchen. Ein Bild, das man seinen Lebtag wohl nicht vergessen kann. Wir manövrieren unseren Jeep so, dass uns wunderbare Fotos gelingen und wir die Tiere mit dem Fernglas beobachten können. 🦁📷 Die Zeit vergeht nun wie im Flug und leider wird es Zeit, vor Einbruch der Nacht, zur Lodge zurückzufahren. Dort angekommen genießen wir unser Abendessen in Gesellschaft von 40 Elefanten, die teils friedlich, teils lautstark um das Wasser "kämpften". Ein Schauspiel was seines gleichen sucht. Von unserem Zimmer aus, bietet sich uns der selbe grandiose Ausblick. Unser erster Augenschlag gilt morgen also nicht dem jeweils anderen, sondern dem Wasserloch und seinen "Bewohnern".
[Tag 6 - 26.07.'16 Teil 3] Es herrscht eine trügerische Stille und das Wasserloch leert sich schlagartig. Auf einmal kommt eine ganze Horde Büffel auf die Lodge zu und beansprucht das Loch für sich. Erst als die Herde weiterzieht, kommen die anderen Tiere zurück und führen ihre friedliche Co-Existenz fort. Nach dem Mittag brechen wir erneut auf, um tiefer in den Tsavo einzutauchen. Wir sehen Horden von Elefanten mit Kälbern, Giraffen, Gazellen, Antilopen und Zebras. Nashornvögel, Geier und Adler sind auch zu erkennen. Plötzlich taucht das Skelett eines gerissenen Büffels direkt vor uns auf. Unser Fahrer reagiert sofort und erklärt uns, dass hier ein Löwe nicht weit sein kann. Er sucht die Nähe Umgebung ab, leider ohne Erfolg. Wir wollen schon fast aufgeben und zur Lodge zurückkehren, als wir doch noch einen kurzen, ungeplanten Abstecher durch das hügelige Land machen. Und tatsächlich, thronend auf dem "Königsfelsen" sitzen sie: zwei Löwinnen und ein Männchen.
[Tag 6 - 26.07.'16 Teil 2] Die ersten Tiere, die wir zu Gesicht bekommen sind Warzenschweine, oder wie man international zu sagen pflegt: PUMBA 🐗 Eine ganze Familie mit 3 Jungtieren, kreuzen unseren weg. Im Anschluss treffen wir auf Zebras, Antilopen, Impalas und Gazellen. Auch ein paar Paviane bekommen wir zu Gesicht. Je näher wir den Wasserlöchern kommen, um so zahlreicher und vielfältige werden die Tiere. Und ja, da sind sie endlich: die roten Tsavo-Elefanten. Beeindruckende, friedliebende Tiere, die immer ein Auge auf ihre Gruppe, ihre Jungen aber auch aufs Wasser geworfen haben, denn das ist, wie wir mittlerweile wissen, ein sehr kostbares Gut 💦🐘 Wir kommen an einer Vielzahl anderer wilder Tiere vorbei, als wir uns zum Mittagessen in unsere Lodge begeben. Auch hier werden wir nicht enttäuscht. An dem besagten Wasserloch versammelten sich bereits Warzenschweine, Zebras, Giraffen und Elefanten. Es herrscht ein reges Kommen und Gehen und alles läuft friedlich ab.
[Tag 6 - 26.07.'16 Teil 1] Karibu sana, Tsavo East 🐘🦁🐗 Pünktlich um 5 Uhr geht es mit dem Taxi in Richtung Mombasa und anschließend mit unserem Jeep zum Tsavo East Nationalpark. Auf dem Weg dorthin, überwinden wir den äußert beschwerlichen Highway zwischen Mombasa und Nairobi. Abenteuerlich trifft es wohl ganz gut! Oder: "man kann auch 90kmh fahren, wenn die Straße nur noch auf Landkarten, aber nicht mehr in der Realität, existiert." Nichts desto trotz können wir uns auf unseren englischsprachigen Fahrer, der gleichzeitig unsere Parkranger ist, verlassen. Er kenne den Tsavo wie seine Westentasche und dies Aussage sollte sich tatsächlich noch bewahrheiten. Wir passieren das Gate zum Nationalpark und warten die ersten 10 Minuten vergeblich auf tierische Mitbewohner. Es liegt an der Dürreperiode, die die Wasserlöcher in der unmittelbaren Umgebung ausgetrocknet hat. Unser Fahrer macht uns jedoch Mut, da unsere Nguti-Lodge direkt an einem gut gefüllten Wasserloch liegt.
Dieses Licht, was Afrika so einzigartig macht 🌅
stay safe, my big friend 🐘👋🏿
Panorama vor unserem Balkon
Der Blick aus dem Fenster unserer Lodge 🐘
Safari 👋🏿🌴

25 July 2016

[Tag 5 - 25.07.'16 Teil 3] Abschließend vielleicht noch ein paar Worte zur Tour durch Mombasa. Wir haben uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt, man war stets freundlich, unaufdringlich und zuvorkommend. Auch wenn wir im Vorfeld doch mit dem ein oder anderen Vorurteil konfrontiert wurden. Natürlich sind wir nicht zu Fuß durch die Slums getourt, sind aber dennoch mit armen, reichen, alten und jungen Afrikanern, Indern, Christen, Hindus und Moslems in Kontakt gekommen. Die Kinder, die auf der Straße spielen, zur Schule laufen oder vorbeifahrenden Autos winken, versprühen so viel Lebensfreude und Leichtigkeit, dass einem das Herz aufgeht. Bleibt mir nur noch "Danke" für diesen unvergesslichen Tag zu sagen, der so viel lehrreiches, schönes aber auch trauriges mit sich brachte. Oder um es in Kisuaheli zu sagen "Asante sana" 🙏🏿
[Tag 5 - 25.07.'16 Teil 2] Wir besuchen das alte Holzschnitzerdorf der "Akamba" und begeben uns weiter auf eine sehenswerte Fahrt durch die Altstadt und die Neustadt von Mombasa. Von nun an sind wir nur noch zu zweit mit Reiseführer und Life-Guard, die anderen haben nur einen "half day in Mombasa" gebucht und kehren zum Hotel zurück. Wir kehren in einem unglaublich leckeren Restaurant ein, das Tamarind. Während wir essen, hören wir den Muezzin zum Gebet rufen. Die religiöse Vielseitigkeit in Mombasa ist enorm und nur schwer zu begreifen und für "unwissende" kaum auseinanderzuhalten. Nach dem Essen passieren wir die erste große Markthalle, in welcher reges Treiben herrscht. Zum Abschluss geht's in den Haller-Park, der einem ziemlich offen gestalteten Wildtierpark gleicht. Nett gestaltet und sehr artgerecht. Dennoch sind wir uns einig, dass uns auch eine halbtags Tour gereicht hätte, da wir in Afrika, einen Tag vor der Safari, keinen Zoobesuch in Erwägung gezogen hätten. 🙊
Rückfahrt zum Hotel 🌴🌅
[Tag 5 - 25.07.'16 Teil 1] "Das sind Eindrücke, die musst du als normal sterblicher Mitteleuropäer erst einmal verarbeiten" Deshalb wirds jetzt auch etwas kürzer, der Rest folgt in Bildern, denn die sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Wir starten 6 Uhr vom Hotel in Richtung Mombasa. Auf dem Weg sammeln wir noch 2 weitere Paare, unseren Reisführer und, Achtung jetzt kommt es: unseren "Personal Life Guard" ein. Ja, wir müssen beschützt werden, wenn wir durch die Stadt spazieren und typische touristische Dinge tun. Schon irgendwie beklemmend. Der Satz "Bis vor einem Jahr war diese Tour noch gar nicht möglich, zu gefährlich" schmälerte dieses doch recht besorgniserregende Gefühl nicht im geringsten. Nach der Überfahrt mit der völlig überfüllten Fähre, der Besichtigung der berühmten Stoßzähne und dem angrenzenden Park, ging es weiter in einen Hindu-Tempel, vorbei am Ford Jesus, durch das Araber-Viertel und direkt in die angehende Fischhalle 🐟
Na Hallöchen 👋🏿
Bitte nicht auf den Schildkröten sitzen 😄
Schon ein bisschen süß 😊
Tamarind - lecker Essen mit grandiosem Ausblick über Mombasa
Auf der Überfahrt nach Mombasa ⚓️
Persönliche Portion Liebe am frühen Morgen 🐈

24 July 2016

[Tag 4 -24.07.'16 Teil 2] Oh du herrlicher indischer Ozean 🌊 Ein doch recht ruhiger Tag scheint sich dem Ende zuzuneigen. Wir wollen schon so langsam vom Strand aufbrechen, als wir uns doch nochmal entschließen, einen Blick ins Meer zu werfen. Flut 👌🏼 Kamera dabei? 👌🏼 "Beach-Boy-Ignor-Modus" on? 👌🏼 Na dann nichts wie los. "Nein, ich möchte wirklich nichts kaufen, nein auch morgen nicht" Der rettende Ozean kommt näher, der Strand verschwindet und mit ihm auch die "Man in Black" Und was soll ich sagen...es ist traumhaft. Wir haben versucht, alles mit der Kamera festzuhalten. Wir werden sehen ob es uns gelungen ist. Ich zögere die Zeit im warmen Salzwasser so gut es geht hinaus. Dennoch verlassen wir, nach einer gefühlten Ewigkeit und mit völlig verschrumpelter Haut die Fluten. Ab morgen heißt es dann 3 Tage "Meeres-Verzicht". Aber es ist ja nicht so, als hätten wir nicht auch an diesen Tagen ein paar Abenteuer zu erwarten! 🦁🐒🐗🐘
☀️Äquator-Sonne ☀️
[Tag 4 - 24.07.'16 Teil 1] Der letzte Tag bevor es ernst wird oder auch: "morgen bekommt man mal was anderes zu lesen, außer die täglichen Pool-Meer-Katzen-Storys" Morgen gehts also nach Mombasa, aufgrund dessen waren wir eben an der Rezeption, um ein "early-bird-Frühstück" zu reservieren. Aber was war das? Da draußen vor der Hotelanlage? "Ein Affe, die sind doch hier überall" bekomme ich zu hören. Beim genaueren Hinsehen konnten wir jedoch erkennen, dass es nicht die typischen Meerkatzen waren, die sich täglich vor unserem Balkon tummelten. Es waren Paviane. Wilde Paviane, die ihr Dasein nicht in einem Tiergarten oder Zoo fristen müssen. Ein älterer und zwei jüngere Tiere vergnügten sich seelenruhig auf der Wiese vor unserem Hotel. Ein herrliches Schauspiel, leider jedoch zu weit weg, um es auf einem Foto festzuhalten. Vielleicht haben wir Glück und kommen bei Gelegenheit noch etwas näher heran 🌴🙊
[Hakuna Matata] Heute hat es zum ersten Mal ein wenig geregnet. So schnell wie er kam, war er aber auch schon wieder verschwunden. Mit ihm leider auch die Flut 😓🏖

23 July 2016

"Er ist so flauschig- ich werd' wahnsinnig" Neben zahlreichen Katzen haben wir heute in Gesellschaft von zwei ganz entzückenden Buschbabys zu Abend gegessen 😍
Ganz frisch vom Baum 🌴
[TAG 3 - 23.07.'16] "Jambo" - "Karibu" - "Hallo"👋🏿 Unser Swahili wird von Tag zu Tag besser! Die Leute hier sind unglaublich freundlich, hilfsbereit und witzig. Alle wollen wissen ob es dir gut geht - wo du herkommst und wie du heißt. Im Gegenzug sagen sie dir meist auch ihren Namen. Von Isaac, Ali, Alexander, Eliaah, Casper, bis hin zu Kevin ist alles vertreten. Und nein, es folgt kein "Kevin-Witz" 😉 Heute gehen wir endlich die Kamera im Meer ausprobieren. Und diesmal halte ich mich an die goldene Regel aus dem Reiseführer: "Ein bestimmtes aber freundliches NEIN hält einem die BeachBoys vom Leib"
[Tag 2 - 22.07.-'16] Wir wollen 8:30 Uhr aufstehen und frühstücken - super, ich hab den Wecker auf 7:30 Uhr gestellt, wir grunzen also noch 'ne Stunde weiter und gehen dann zum Frühstück. Lecker und vielseitig, so startet man gern in den Tag. Die aufmerksamen Poolboys legen die Auflage und Handtuch bereit. Wir entspannen am Pool und nutzen diesen heute ausgiebig! 15 Uhr kommt der Reiseleiter und wir buchen eine Stadtrundfahrt durch Mombasa und einen Tagestrip zu den Shimba Falls, was ich hoffentlich im Nachhinein nicht bereue, aber dazu dann mehr, wenn es soweit ist. Ein kurzer "Streit" flammt auf, weil "Mama" unbedingt den Kilimanjaro sehen - "Papa" aber nicht so viel Geld bezahlen will. * Vernünftig, aber doof 😬 Zum Abendessen gibt's BBQ - sehr lecker und abwechslungsreich! Wir fallen wieder halbtot ins Bett, diesmal schaffen wir aber den "Stephen King Film" *Papa und Mama ist typisch kenianisch für Mann und Frau
Rum-Cola scheint so international zu sein wie "Gecko" 😁🍹
[Tag 1 - 21.07.'16 Teil 3] Wir sind übrigens immer noch beim ersten Tag, mehr Zeichen gibt es hier aber nicht. Gegen Abend schlendern wir durch die Anlage und uns fällt ein Schild auf "gents musst wear long troussers" Ach du Schreck? Heißt dass, wir bekommen kein Abendessen? Ich hab tatsächlich nur kurze Hosen eingepackt, clever - ist ja schließlich Afrika! Unsere Sorgen sind unbegründet, es gibt lecker und reichlich zu essen. Müde und vollgestopft fallen wir ins Bett, sehr viel vom Film auf dem iPad bekommen wir nicht mit 😴
[Tag 1 - 21.07.'16 Teil 2] Wir gehen ganz unbehelligt zum Strand, schließlich ist Flut und das müssen wir ausnutzen. Auf dem Weg kommen wir mit einem BeachBoy namens "Super-Mario" nicht ganz freiwillig ins Gespräch. Er lässt uns jedoch ins Wasser und wirkt ziemlich unaufdringlich. Der indische Ozean ist herrlich warm und die Wellen machen tierisch Spaß. Das nächste mal nehmen wir die Kamera mit! Auf dem Rückweg kommt Super-Mario schon zielsicher auf uns zu. Und natürlich lass ich mich bequatschen und bin am Ende des Tages 30€ leichter und ein Versprechen, einen Schnorchelausflug bei ihm zu buchen, ärmer! Aber hey, die handgeschnitzen Schlüsselanhänger von Isaac sind echt toll, jedoch niemals das Geld wert! 😉💰 Immerhin gab es an dem Nachmittag noch eine frische Kokosnuss 🍈 🌴
Unsere erste BeachBoy Errungenschaft 😁
[Tag 1 - 21.07.'16 Teil 1] Wir sind am 21.07 völlig übermüdet, nach einem doch sehr entspannten Flug von München, mit Zwischenstopp in Istanbul und am Kilimanjaro (leider bei Nacht) und einer ziemlich beängstigenden Nachtfahrt durch Mombasa, gegen 5 Uhr früh am Hotel angekommen. Kurzer Plausch an der Rezeption, ein kleiner Willkommensdrink und keine 5 Minuten später finden wir uns in unserem Zimmer wieder. Parterre mit Blick auf Pool und Meer, bestimmt kommen uns Affen besuchen 👌🏼 Wir fallen ins Bett, stellen den Wecker aber vorsorglich auf 11 Uhr, man will ja noch was vom Tag haben. 10 Uhr schauen wir uns plötzlich im Bett an. Du? Schon wach? Wir machen uns auf zur Rezeption, klären noch ein paar wichtige Dinge, die Wifi-Abdeckung beispielsweise 🙄und ziehen es dann vor, uns an den Pool zu legen. Wir streifen durch die herrliche Anlage und nehmen zwei Liegen direkt an der Grenze zum Strand. Na nu, warum schauen da so viele Schwarze über die Mauer?

22 July 2016

Traumhafter Abend am Strand
GECKO 🐊 Dieses Wort scheint international zu sein

21 July 2016

Begleitschutz beim Abendessen 🐱
Der Blick vom Balkon - Ape'chen besuchen uns regelmäßig 🐒
JAMBO 👋🏿 Die zufällige Begrüßung: singende Schulkinder am Beach 👶🏾