Europe · 14 Days · 24 Moments · June 2017

Claudia und Marcus in Griechenland


28 June 2017

Nun wollen wir doch noch ein wenig Antike mitnehmen und fahren heute nach Epidaurus und schauen uns das große Theater an. Wirklich sehr beeindruckend. Was soll man dazu noch sagen, 14.000 Plätze, schon 500 v.Chr. mit dem Bau begonnen ( da haben die Menschen in unserer Region noch in Höhlen gelebt). Dann fuhren wir eine kleine, wunderbare Straße durch die Berge in Richtung Meer – hier stand sogar ein Esel herum….

27 June 2017

Rauf aufs Fahrrad und ab zum Kanal von Korinth. Sehr beeindruckend, dieses Bauwerk! Danach fuhren wir noch in die Innenstadt von Korinth und genossen ein kleines Mezze in der netten Fußgängerzone. Der Rückweg ging durch Weinberge und Olivenhaine – leider wenig bis gar kein Schatten, so dass wir stolz auf die 25 zurück gelegten Kilometer (mal wieder mit 200 Höhenmetern) waren. So langsam wird es auch warm in diesem Land – bis 35 Grad ist schon normal, die Aussichten für die nächsten Tage gehen bis 42 Grad.

26 June 2017

Vormittags fuhren wir erst nach Kalamata, denn wir hatten keine Kaffeebohnen mehr – und die gibt es nur dort! Dann ging es wieder zurück und in Richtung Korinth. In Isthmia fanden wir einen netten Campingplatz.

25 June 2017

Den heutigen Sonntag verbrachten wir ein wenig träge – am Vormittag mit dem Fahrrad nach Kopanaki auf den Markt, immer wieder ein Erlebnis! Nachmittags ein Schläfchen und abends gab es noch ein Resteessen in großer Runde. Anschließend hatten wir noch einen schönen Gottesdienst mit den beiden mitgereisten Pfarrern auf dem Dorfplatz.

24 June 2017

Anschließend fuhren wir weiter nach Lapi, denn heute Abend startete die große Geburtstagsparty. Es war ein wunderschönes Fest mit einem ganzen halben Schwein, jeder Menge lustiger Gäste, Tanz (bei dem auch das Sonntagsgeschirr zerdeppert wurde, um die Tänzer anzufeuern), Wein, Tsiporo, einer echten griechischen Live-Band, Gesangsdarbietungen der deutschen Fraktion….. um 4 Uhr schwankten wir dann mal in Richtung Wohnmobil (welches direkt um die Ecke auf “Lapi-Camping“ stand – Hof vom Cousin, mit Wasser- und Stromanschluss sowie einem Zitronenbaum direkt vor dem Fenster).
Weiter ging es nach Methoni, ebenfalls ein nettes, etwas größeres Dorf mit einer noch viel größeren Burganlage, die zwar mehr Ruine ist, aber dennoch kann man sich die Ausmaße, die sie im Mittelalter gehabt haben muss, sehr gut vorstellen. Außer uns spazierte nur eine Handvoll Leute auf dem Gelände herum.

23 June 2017

Heute ging es weiter nach Finikounda, ein wunderschönes kleines Dorf mit kleinen Häuschen, einer tollen Hafenbucht und einer Taverne mit Blick darauf, in der wir den Nachmittag verbrachten.
Φοινικούντα. Ein griechischer Traum von Fischerdorf.

22 June 2017

Den Abschluss des Tages bildete ein Bad in der wunderschönen Ochsenbauchbucht.
Heute sind wir mit dem Rad nach Pylos gefahren- insgesamt eine Tour von 30 Kilometern und 200 Höhenmeter, die wir bei ziemlich heißen Temperaturen meisterten, wir sind stolz auf uns! In Pylos trafen wir uns mit 20 Leuten der Partygesellschaft zu einer Rundfahrt mit einem Glasbodenboot durch die Bucht, ein sehr schöner Ausflug. In der Bucht gab es, über die Jahrhunderte hinweg jede Menge Seeschlachten. Somit gibt es heute an unterschiedlichen Stellen Monumente zum Gedenken an die einzelnen „Gruppen“ (Britten, Russen….). Zum Abschluss aßen wir noch ein kleines Mezze auf der Platia. Sehr lustig, statt einer Speisekarte würde man durch die Küche geführt, um sich dort die gewünschten Speisen auszusuchen.

21 June 2017

Dann ging es weiter in Richtung Lapi, wo wir endlich die Sachen für die Party ausgeladen haben – man hatte schon vermutet, dass wir den Sekt alleine trinken. Anschließend fuhren wir weiter in die Bucht von Pylos. Der Campingplatz ist auch ganz nett.

20 June 2017

Heute sind wir nach Arkoudi geradelt, ein kleines Dorf direkt am Meer. Viel zu sehen gab es da nicht, aber die Strandbar, samt bequemen Liegestühlen, war klasse. Ein kleines Mittags-Mezze nahmen wir, nach einem Tipp von Daphne, bei Familie Douga ein, sehr lecker! Übrigens ist hier die Melonenernte in vollem Gange.

19 June 2017

Eigentlich wollten wir heute nach Olympia fahren – unterwegs entschieden wir, dass es doch vielleicht am Strand viel schöner wäre als zwischen all den historischen Steinen. Also bogen wir in Richtung Glyfas ab. „Camping Ionion Beach“ ist großartig – tolle Stellplätze, ein riesiger Pool mit gepolsterten Liegen, ein toller Strand – auch mit Liegen und Sonnenschirmen – und überhaupt, fast so schön wie auf Bali. Und auch hier ist noch total wenig los.

18 June 2017

Die Fahrt mit der Bahn zurück war toll, das Wetter war mittlerweile besser. Abends haben wir in der Campingplatz-Kneipe Souflaki gegessen und das Unterhaltungprogramm bestand aus Heinrich – ein 80jähriger Rentner aus Köln, Dauercamper vor Ort (1963 war er zum ersten Mal auf dem Platz), der jede Menge Geschichten zu erzählen hatte.
Nach einer Stunde kommen wir in Kalavryta an, ein kleines Bergdorf mit jeder Menge Kneipen, Geschäftchen und einer Fußgängerzone. Die nicht so schönen Ereignisse in der Vergangenheit werden in einem Museum anschaulich dargestellt: 1943 erschossen Deutsche Besatzungstruppen 1200 Einwohner aus Kalavryta und den umliegenden Dörfern, eine Vergeltungsmaßnahme , die bis heute nicht wirklich gesühnt wurde.
Heute ist das Wetter nicht so toll, es regnet morgens. Macht nix, wir wollen ja Zug fahren- doch erstmal wird auf dem kompletten Platz diskutiert, dass der Zufahrtsweg zur Hauptstraße unpassierbar sei, weil dort ein großes Loch in der Straße ist. Marcus fährt mit dem Platzchef und einem holländischen Camper hin, um die Lage zu begutachten. Gut, dass wir kein „Dickschiff“ haben – wir passen am Loch vorbei. Dann geht es nach Diakofto zur Bahnstation. Die Bahn und die Strecke sind einzigartig: 33 Kilometer, auf denen mehr als 700 Höhenmeter zu überwinden sind. Die Gleise sind ganz schmal, auf den Steilstrecken (zum Teil 10% Steigung) wird auf Zahnradbetrieb umgeschaltet. Die Landschaft ist felsig und sehr beeindruckend.

17 June 2017

Cappuccino und Ouzo
Wir sind auf einem kleinen Campingplatz ca. 14 Kilometer hinter Diakofto gelandet. Hier wohnen überwiegend Dauercamper, die aber alle gerade nicht da sind, weil die Saison erst nächste Woche beginnt. Nochmal schnell ins klare, türkisblaue Meer gehüpft und abends lecker gekocht.

16 June 2017

Angekommen an Board! Die Poollandschaft ist noch geschlossen, aber die Bar ist schon geöffnet! Griechenland wir kommen.
Schnell noch einen Cappuccino in Italien. Gleich geht es auf die Fähre nach Patras.

15 June 2017

Mit dem Wohnmobil entdeckt man völlig neue Orte. Marcus hat einen Stellplatz in Gradara herausgesucht. Auf dem Parkplatz eilten uns gleich zwei ältere Damen beim Kauf des Parktickets zu Hilfe, wir hatten auf Italienisch und mit Händen und Füßen viel Spaß. Dann wollten wir uns nur mal schnell die Burg anschauen. Als wir durch den Seiteneingang liefen, standen wir auf einmal in einer mittelalterlichen Stadt. Lauter gewandete Menschen um uns herum, Musik, nette kleine Läden und Restaurants. An diesem Abend wurde ein großes historisches Fest gefeiert - und wir mittendrin. Das lustigste war echt, dass man außerhalb der Mauern nichts von dem ganzen Spektakel gesehen oder gehört hat, reiner Zufall, dass wir hineingeraten sind.
Die erste Pause in der Schweiz - don't drink and drive
Die erste Nacht im Wohnmobil