Vietnam · 18 Days · 35 Moments · March 2016

Mandy Bu

Mandy's Abenteuer in Vietnam


14 April 2016

Gedanken zwischendurch (3): 1. Die Vietnamesen haben ein extra Verkehrsschild für 'Nicht Hupen' 😄 das ist somit das einzige Schild, was ich so gesehen habe... Trotzdem wird sich daran natürlich nicht gehalten. 2. Der Halbmond am Himmel liegt hier. Hört sich vielleicht komisch an und ist ja auch eigentlich logisch, da wir auf einer anderen Seite der Erde sind. Aber als ich das das erste Mal gesehen habe, fand ich das komisch, da man als Kind den immer seitlich gemalt hat 😄 3. Ich mag Großstädte nicht so gerne. Das ist mir hier nochmal klar geworden, Urlaub mache ich lieber wo schöne Natur ist und wo man etwas Beeindruckendes sehen kann. Ich bin froh, dass wir Hanoi und HCMC gesehen haben, aber der jeweils eine Tag reicht auch für mich. 4. Die allermeisten Asiaten tragen lange Kleidung (Jeans, Pullover, Socken IN Flip Flops, Tuch unter einem Hut), da sie Angst davor haben, braun zu werden. Tja, man möchte wohl immer das haben, was man nicht hat... So wie wir braun werden wollen 😄
Tag 45: SIEM REAP Um 8.30h startete der Bus nach Siem Reap. Vorher versorgten wir uns mit Proviant in einer Bäckerei, die sogar deutsches Roggenbaguette hatte, was ich mir mit Käse (vermisse ich sehr!) und Salat belegen ließ. Bis zur Grenze dauerte es knapp 4h. Wir sind insgesamt nur 8 Leute im Bus, sodass wir genug Platz haben und die Sitze fast waagerecht stellen können. So lässt sich die Fahrt besser aushalten. An der Grenze zahlten wir nochmal 37$ für das Visum (sooo viel Geld 😴) und direkt hinter der Grenze machten wir eine kleine Pause bei Einheimischen, die uns mit grünem Tee, Ice Coffee und die anderen mit Essen versorgten. Nun, um 13h, heißt es nochmal 6-6.30h fahren bis nach Siem Reap, mal schauen ob wir die Zeit einhalten... [und jetzt bitte Mandy's Reise nach Kambodscha folgen 😊]

13 April 2016

Am Abend war ich beeindruckt von der Stadt, überall beleuchtete (Hoch-)Häuser... Wir wollten ins Backpacker Viertel, um dort essen zu gehen. Wir kamen an einem Platz vorbei, wo gerade Vietnamesen Aerobic machten 😄 und Alina & Sonja wurden von Einheimischen angequatscht, die ihr Englisch testen & verbessern wollten. Ich saß dort und schaute dem bunten Treiben auf dem Platz zu. Es gab dort auch ein paar Fitness Geräte wie Stepper oder ein Fahrrad... Außerdem sah man von dort aus die Skyline der Stadt. Dann liefen wir weiter, völlig hungrig. Glücklicherweise kamen wir an einem Streetfood Market, wo wir zur Musik von Modern Talking aßen 😄 danach gingen wir die Straßen weiter entlang, aber überall wurden wir angequatscht wegen Happy Hour und Co, was inzwischen echt einfach nur noch nervig ist... Also machten wir uns auf den Heimweg und wollten ein wenig Energie für die Busfahrt am nächsten Tag sammeln, die 10-11h dauern soll...
Nachdem wir dort fertig waren, spazierten wir weiter durch die Stadt und fanden glücklicherweise nochmal ein Café mit Yoghurt Ice Coffee 🙏🏻 Teilweise sah die Stadt gar nicht aus wie eine Asiatische... Sehr modern und die Straßen waren schön gestaltet (zumindest in einem Teil der Stadt, wir sind z.B. durch die Bücherstraße gelaufen, wo es nur Bücher, Zeitschriften und Poster zu kaufen gab und wo die Wände alle als Regal verziert waren). Zum Mittag gab es endlich mal wieder vietnamesische Küche, für mich nochmal Pho Ga (Chicken Noodle Soup). Nachdem wir noch ein paar Dinge gekauft hatten, machten wir uns auf zu unserem Hotel, um eine Pause einzulegen und zu duschen.
Danach entschieden wir uns, in das Kriegsopfermuseum zu gehen. Das war super interessant! Ziemlich extrem, mit welchen Mitteln die Amerikaner im Vietnamkrieg vorgegangen sind... Die Darstellungen waren zum Teil nichts für schwache Nerven. Auch Agent Orange, über welches man in einem ganzen Raum aufgeklärt wurde und die Auswirkungen des Gifts auf Fotos der Opfer sah.
Tag 44: HO CHI MINH CITY Unser Hotel lag im Hinterhof, sodass wir quasi an mehreren Wohnzimmern Einheimischer vorbei liefen 😄 dann ging die Erkundungstour los! Am Abend zuvor hatten wir schon gemerkt, wie heiß es eigentlich war. Tagsüber waren es an die 38 Grad, an der normalerweise keiner den ganzen Tag in der Stadt rumläuft... Wir schon! Am Ende des Tages hatten wir 15km geschafft. Der Verkehr hier war nochmal verrückter als in Hanoi. Tausende Rollerfahrer fuhren an uns vorbei, aber wir waren ja auch schon geübte Straßenüberquerer 💪 Zunächst ging relativ viel Zeit dafür drauf, ein Busticket für den nächsten Tag nach Siem Reap zu bekommen. Es stellte sich nämlich heraus, dass in Kambodscha Neujahrsfest war... Irgendwann hatten wir dann endlich Tickets für eine direkte Fahrt nach Siem Reap ohne Halt in der Hauptstadt Phnom Penh für 29$.

12 April 2016

Tja... So etwas musste und ja auch einmal passieren! Wir sind nach der Busfahrt in ein Taxi gestiegen. Schnell wurde uns klar, dass das Taximeter nicht richtig lief & wir sagten, wir wollen aussteigen. Nach knapp 2km (10min Fahrt) waren wir schon bei 8€! Und wir hatten noch 2/3 des Weges vor uns (er fuhr zudem einen Bogen, sodass wir mehr km fahren mussten). Als wir am Straßenrand anhielten, sagten wir zum Fahrer, dass wir das nicht zahlen würden, da es zu viel sei. Er kam uns mit Sprüchen wie 'abends um 21h ist Taxifahren teurer'. Ja ne ist klar! Als wir uns weiter weigerten, verschloss er die Tür von innen, sodass wir nicht rauskamen. So mussten wir die 200.000 Dong zahlen. Er ließ uns raus & gab uns zum Glück unsere Taschen. Mit einem ziemlich mulmigen Gefühl liefen wir den Rest zum Hotel... Am nächsten Tag stellten wir zusätzlich fest, dass er uns das Rückgeld von 200.000 Dong als Falschgeld gab. Was Sonja dann erst aufgefallen war. So sind wir für die 2km Strecke 16€ los...danke!
Erster Eindruck von Saigon: Riesige Stadt und nicht mit dem Rest des Landes zu vergleichen, bzw. sind bei der Fahrt in die Stadt hinein die ganzen Hochhäuser aufgefallen, schön beleuchtet, eine Skyline...
Sehr angenehm, auf diese Weise eine längere Strecke zu fahren. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, diese Sleepingbusse für Nachtfahrten zu nehmen. Also 10-12h mit denen zu fahren, anstatt in den Nachtzügen. Ich bin auf jeden Fall froh, dass wir bisher immer mit den Nachtzügen gefahren sind. Ich könnte mir nicht vorstellen, hier richtig zu schlafen, da es ziemlich eng ist, man nur auf dem Rücken liegen kann und man keine Privatsphäre mehr hat. Auch würde mich irgendwann das Fußfach stören. Auch die blau-roten Neonlichter, die am Abend an den Fenstern angegangen sind, würden mich eher vom Schlafen abhalten 😄
Tag 43: MUI NE Um 11h mussten wir auschecken. Danach legten wir uns noch ein letztes Mal an den Pool. Ich musste dringend in den Schatten, da ich mir an den Vortagen einen schönen Sonnenbrand geholt hatte 😄 Der Bus sollte um 16h abfahren. Als es dann endlich soweit war, gingen wir zur Hauptstraße runter und warteten mit anderen Backpackern auf den Bus. Der Ticketverkäufer meinte irgendwas von Sleepingbus, worunter wir uns bis dato noch nichts vorstellen konnten. Als der Bus ankam, wussten wir endlich, wie diese aussahen. Für düse relativ kurze Fahrt eine sehr angenehme Variante: alle Sitze waren in Schräglage (konnte man bis in die Waagerechte verstellen) mit einem Fußfach. Vor Betreten des Busses musste man die Schuhe ausziehen und bekam für diese eine Plastiktüte. 3 Reihen gab es im Bus bis nach hinten durch, jeweils oben & unten. Allerdings sind die Sitze nur für kleine Menschen gemacht. Ich mit meinen 1,65 passe genau hinein, Alina hatte Probleme und musste ihre Beine anwinkeln.

11 April 2016

Tag 42: MUI NE Die anderen beiden wollten nochmal zum Strand, ich entschied mich aber am Pool zu bleiben. Ich find es hier entspannter, zwischendurch mal einen Bananen Smoothie schlürfen, im Schatten der Schirme lesen und zwischendurch in den kalten Pool hüpfen. Irgendwann kamen die anderen beiden natürlich wieder und hatten Hunger. Auch dieser Tag lief so ungefähr ab, wie der Vortag, sodass es nicht wirklich es spannendes zu erzählen gibt (worüber ich aber gerade auch mal froh bin! 😊) Am Abend besorgten wir uns die Bustickets für den nächsten Tag. Auf dem Weg dorthin sahen wir mal wieder einen super süßen Welpen 🐶😍 Das Ticket kostete 120.000 Dong (~4,70€) für eine 4 1/2 stündige Fahrt in die größte Stadt Vietnams, Ho Chi Minh City.

10 April 2016

Tag 41: MUI NE Und wieder gingen wir zum Strand. Wir legten uns einfach an den Strandabschnitt von einem Resort und wurden zum Glück nicht weggeschickt 😉 Hier liegen wir nun unter Palmen, lesen, gucken mal wieder den Surfern und Jetski Fahrern zu. Man könnte theoretisch auch einen Drachen kaufen und ihn steigen lassen, das wäre wahrscheinlich auch ziemlich spaßig. Wieder im Hotel angekommen, wartete natürlich das Mittagessen auf uns. Mit dem Meer vor der Nase und den Wind um die Ohren genossen wir unsere Aussicht und unser Essen. Zum Abendessen gab es ein leckeres Bier. Ich glaube dadurch, dass wir hier erstmal so richtig zur Ruhe kommen, merke ich das erste Mal, wie mich der Trip bisher geschlaucht hat. Ich könnte jedes Mal um 20h todmüde ins Bett fallen. 😴 puh, ich hoffe, ich bin bald wieder fitter!

9 April 2016

Tag 40: MUI NE Heute entschieden wir uns, den Strand zu besuchen. Ungefähr 7min. Fußweg, einmal den Berg hinunterlaufen. Es ist relativ windig hier, aber wir hatten noch einen höheren Wellengang erwartet, da Mui Ne bekannt für Surfer ist. Hier bräunen wir uns und schauen den Kite Surfern beim Surfen zu. Wir hatten überlegt, dass mal als Schnupperkurs zu machen. Allerdings kosten 2h leider schon über 100 Dollar. Irgendwann bekamen wir Hunger und stiegen den Berg hoch zu unserem Hotel. Dort aß ich eine leckere vegetarische Pita und dann schlief ich ein Stündchen im Himmelbett am Pool, da ich noch sehr müde war. Nachdem ich aufgewacht war, gönnte mir einen leckeren Banana Smoothie. Am Abend gab es Spicy Beef-Fetakäse-Spinat-Enchilada für mich. Es passiert momentan nicht viel. Wir genießen die Ruhe nach den Strapazen der letzten Wochen. Wir entschieden uns auch, noch 1 Nacht länger hier zu bleiben. Dafür streichen wir 1 Nacht in der Ho Chi Minh Stadt, da wir keine Lust auf Großstadt haben

8 April 2016

Tag 39: MUI NE Völlig fertig kamen wir dann endlich um 17h in unserem Hotel an. Glücklicherweise würden wir mal wieder geupgradet und kamen in ein anderes Hotel (Mui Ne Hills Bliss Hotel). Das Hotel hat eine wunderschöne Anlage, 3 Pools und 1 Bar, bei der wir 25% auf die Hauptgerichte bekommen. Wenn man dort sitzt und isst, kann man das Meer sehen. Wir entspannten noch 2h am Pool mit schöner Chillout Musik, bevor wir duschten und dann dort aßen. Es gab super leckeres Essen! Ich hatte einen Chicken Cheese Burger mit Salat und Pommes für 2,70€. Wir werden die nächsten Tage hier nur relaxen, schwimmen und essen! Einmal die Speisekarte durch, endlich mal wieder westliches Essen 😄 Um 20h abends habe ich dann auch schon geschlafen, weil ich so todmüde war 😴
Gedanken zwischendurch (2): 1. Die meisten Vietnamesen (außer in den größten Touri Orten) können GAR KEIN Englisch. Egal was man sagt oder fragt, als Antwort bekommt man immer ein "ok ok". 😄 anstrengend... 2. Vietnam ist vom Essen her teurer als Thailand, von den Unterkünften aber günstiger. 3. Wir sind jetzt schon 4x mit dem Nachtzug gefahren. Nach der ersten Fahrt dachte ich 'nie wieder', aber eigentlich ist es die beste Option, um lange Strecken zu schaffen. Man kann einigermaßen schlafen, sodass die Zeit schnell rumgeht (Flüge sind immer viel zu teuer). 4. Ich bin mit einem 9-10kg schweren Rucksack unterwegs, die Kulturtasche wiegt am meisten 😄 5. Ich habe zu viel Kleidung eingepackt, sodass ich Kim schon etwas mit zurück nach Deutschland gegeben habe. 6. Zentral- und Südvietnam sind vom Klima her angenehmer als Thailand, nicht so extrem heiß (30-34 Grad). 7. Alle asiatischen Kinder sind sooooo süß. 😍👶🏻 8. Der vietnamesische Kaffee ist unfassbar lecker!

7 April 2016

Socken in Flip Flops ist die Standardbekleidung bei den Vietnamesen 😄 sieht ziemlich witzig aus... Unser Zug hatte knapp eine Std. Verspätung, sodass wir insgesamt 2 1/2h an der Station warten mussten und erst um 23.40 losfuhren. In unserem Viererabteil war diesmal auch eine Vietnamesin mit drin. Die Fahrt dauerte ca. 9 1/2h. Mein Schlaf war mal wieder nicht so gut, aber ok. Die Vietnamesin musste nur schon früher raus, sodass wir um 5h morgens von der Zugbegleiterin geweckt wurden. Zum Glück konnte ich danach nochmal einschlafen und wurde um 7h wach. Um 9h kamen wir an. Durch eine Baustelle konnten wir nicht bis zu unserem nächsten Stop durchfahren. Der nächste Zug kam um 11h, um die Zeit zu überbrücken, gingen wir in ein Café. Jetzt sitzen wir wieder 3h40min im Zug und werden gleich noch ein Taxi nehmen müssen.
Am Vorabend waren wir schon beim richtigen Italiener Pizza essen. Es war der erste Tag, wo ich wirklich GAR KEIN asiatisches Essen sehen konnte. Ich glaube, dass kam von dem Tag, als es mir so schlecht ging und ich Reis mit Gemüse versucht habe zu essen. Die Pizza war echt gut. Ich hatte eine Margarita für 125k Dong (~5€). Westliche Preise, aber wir wollten uns etwas gönnen 😄 Auch heute wollte ich gerne nochmal Pizza essen 🙈 also gingen wir hier zu einem vietnamesischen Restaurant. Eigentlich hatten wir gehört, dass man das nicht tun solle, aber das war uns egal. Diesmal war eine vegetarische Pizza dran. Die wurde dort nicht selbst gemacht, sondern irgendwo anders bestellt 😄 und dann mit dem Roller gebracht. War uns aber egal, sie schmeckte auch gut! (Diesmal sogar nur ~3,70€)
Tag 38: HOI AN Wir checkten aus und verbrachten dann unseren Tag am Pool. Es sollte erst am Abend weitergehen: Um 21h zur Zugstation und dann den Nachtzug um 22.47h. Ich holte meinen Rucksack am Nachmittag ab und war sehr zufrieden! 😍 Sonja musste leider eine schlechte Erfahrung machen. Bei ihren Schuhen hatte sie am Vorabend festgestellt, dass sie innen Plastik anstatt Leder verwendet hatten. Nachdem ich also meinen Rucksack bekommen hatte (glücklicherweise wirklich aus Wildleder), begann die hitzige Diskussion mit den Vietnamesen in dem Laden. Den Bon hatten wir nicht mehr und diejenige, die die Bestellung aufgenommen hatte, war auch nicht da. Der Inhaber sagte dann aber, dass sie nochmal um 19h vorbeikommen solle und sie würden die Schuhe neu machen. Inzwischen sind es zum Glück die richtigen Schuhe 🙏🏻 tja, man kann es wohl mal probieren bei blöden Touristen: Übers Ohr hauen, wenn die eh am nächsten Tag weiterfahren.

6 April 2016

Tag 37: HOI AN Heute war kein besonderer Tag. Die anderen beiden liehen sich noch einmal Räder, um zum Strand zu fahren. Ich blieb am Hotel und legte mich an den Pool, weil ich mich noch nicht wirklich fit fühlte und nicht in der prallen Sonne liegen wollte. Irgendwann kamen auch zwei Freunde von mir hier an, die 2 Wochen Urlaub in Vietnam machen und glücklicherweise zur gleichen Zeit in Hoi An sind 😊 sie checkten ebenfalls in unserem Hotel ein. Mit ihnen ging ich Mittagessen und abends gingen wir zusammen was trinken. Überall wurden wir von Promotern angesprochen, ob wir nicht in deren Bar kommen wollen. Überall gab es den Deal 'buy 1 Drink, get 1 free'. Wir sind erst in eine Bar gegangen, wo Ladies eh schon einen Drink umsonst bekommen und danach in eine andere, wo wir den Deal dann eingingen 😄 es war ein sehr entspannter und witziger Abend. Ich gab vorher noch einen Rucksack aus Wildleder (für 44€) in Auftrag. Diesen kann ich morgen abholen 😊😊

5 April 2016

Tag 36: HOI AN Da es am Morgen zunächst bewölkt war, entschieden wir uns, nochmal in die Stadt zu laufen. Die anderen ließen sich Jumpsuits, Schuhe und eine Ledertasche maßschneidern. Pro Jumpsuit 12€, Wildleder Schuhe 24€ und die Wildledertasche hat um die 30€ gekostet. Mir ging es leider gar nicht gut. Ich bin vorzeitig wieder zum Hotel zurück und lag den ganzen Tag nur mit Übelkeit, Schwindel und Erbrechen auf dem Zimmer 🤒

4 April 2016

Ich glaube Hoi An ist die schönste Stadt, die ich bisher gesehen habe! Ich hätte nicht gedacht, dass ich das über eine asiatische Stadt sagen würde 😄 aber abends sind die kleinen Gassen, die Brücke über den Fluss und alle Restaurants und Bars durch unzählige Lampions in allen Farben beleuchtet. Hier macht es einfach Spaß, durch die Altstadt zu bummeln. Es dürfen auch nur Fußgänger und Radfahrer dort entlang, sodass es eine ruhige Atmosphäre gibt. Zum Vollmond gibt es wohl auch immer ein Festival in der Stadt, dazu sind wir aber leider nicht da. Ein Bier ist auch total günstig, eine 450ml Flasche kostet nicht mal 40 Cent 🍻
Die Stadt... Ich bin gespannt auf heute Abend, wenn alles noch schön beleuchtet ist 😊
Die Vietnamesen wollen echt aus Luft Geld machen 😴 wir wollten die Fahrräder direkt am Strand abstellen. Nichts ahnend fuhren wir die Straße entlang. Plötzlich riefen uns viele Vietnamesen zu, dass wir bei Ihnen frei parken konnten. Wir hielten an... Und dann kam heraus, das wir dort aber Flaschen Wasser kaufen mussten. Völlig genervt von diesem aufdringlichen Verhalten fuhren wir weiter und bogen links in eine Seitenstraße ab. Nach 500m kam ein kleiner Weg direkt zum Strand, durch ein paar Bäume durch. Hier konnten wir unsere Räder abstellen, ohne etwas zahlen zu müssen und waren ebenso direkt am Meer. Vietnamesen sind alle so aufdringlich, wollen einem so viel andrehen und hauen einen einfach (fast) immer übers Ohr. Das war nicht die erste Situation, in der uns so etwas passiert ist. Kein Wunder, dass man hier so misstrauisch wird.
Tag 35: HOI AN Zum Frühstück gab es ein gutes Buffet, mit frischen Pancakes, Omelettes, versch. Obst, Toast, Baguette, Marmelade, Schinken, Fried Rice, Hähnchen mit Gemüse. Und dazu vietnamesischer Kaffee und frische Milch (der Kaffee hier ist einsame spitze!😍). Das Frühstück war ein Paradies für uns und gut gestärkt entschieden wir uns, für 1,75€ Räder zu leihen. Zunächst ging es in die Altstadt. Erster Eindruck: eine sehr schöne Stadt mit Fluss, mit vielen verschiedenen kulturellen Einflüssen! Eine Mischung aus chinesisch, vietnamesisch, italienisch,... (Fotos kommen noch). Und viele süße kleine Läden und Cafés. Ich glaube, dass ist jetzt schon meine Lieblingsstadt in Südostasien. Dann ging es, weil es über 30 Grad waren, ab zum Strand. Der Weg dorthin führte an Reisfeldern vorbei, wo viele Büffel & Einheimische waren. Wir durften sogar einen Büffel füttern & auf ihm sitzen. Endlich am Strand angekommen, entspannten wir im angenehmen Wind. Das Wasser ist eine sehr gute Abkühlung🏊

3 April 2016

Tag 34: SON TRACH/HOI AN Nachdem wir den Vormittag in unserem Lieblingscafé verbrachten (ich aß nochmal ein Bananenbrot und den Pasta Salad gabs zum Mitnehmen 😍), nahmen wir um 14h den Local Bus, um nach Dong Hoi zu fahren. Hier startete dann die fast 6stündige Zugfahrt nach Hoi An, unserem nächsten Stop. Die Fahrt zog sich, da wir schon sooo viel Zeit in Bussen/Zügen verbrachten. So entschieden wir uns, für unsere nächste Weiterfahrt den Nachtzug zu buchen, weil dann die Zeit einfach schneller vorbei geht. Dies taten wir dann auch direkt am Bahnhof in Danang. Von hier aus mussten wir noch einmal eine halbe Std. Taxi bis nach Hoi An fahren. Um 23h kamen wir endlich in unserem Hotel an. Wir wurden wieder geupgradet und hatten ein super schönes Zimmer mit Balkon und auch die Hotelanlage ist super schön! Wir bleiben 4 Nächte hier und ich glaube das ist eine sehr gute Entscheidung! 😊 (Kosten: 9,50€ pro Nacht inkl. Frühstück)
Als wir am Abend in unser Zimmer zurück gingen, war vom unserem Balkon aus, seeeehr laute Musik zu hören. Wir fanden heraus, das dort eine Hochzeitsfeier starten sollte. Wir wurden so stark beschallt und den Bass merkte man in unseren Betten. Es war 80er Jahre Techno und hörte sich an wie Kirmes Musik. Mir ziemlich viel Karaoke Gesang zwischendrin. Wir dachten uns, dass es ja eine sehr erholsame Nacht werden könnte 😄 Uns wurde geraten, wir sollen dort mal hingehen, das wäre echt eine Erfahrung. Und wir würden auf jeden Fall schnell betrunken werden. Eigentlich wollten wir dort gucken gehen, allerdings war der Weg dorthin ein einziger Matsch- und Seeweg durch den Regen, sodass wir uns umentschieden. Im Verlauf des Abends gab es dann aber auf einmal einen Stromausfall 😅 darüber freuten wir uns, die Musik war endlich aus und kam auch nicht mehr wieder in der Nacht. Aber natürlich sehr schade für die Party an sich 🙈 Inzwischen ist der nächste Morgen & seit 9.30 geht die Musik weiter.

2 April 2016

Wir fuhren durch die Berge, wir waren dort alleine, nur alle 20 min. kam uns mal ein Rollerfahrer entgegen. Wir genossen es, mal abseits vom ganzen Tourismus zu sein. Zwischendurch haben wir auch mal angehalten, um die Geräusche des Dschungels um uns herum zu hören. Heute bin ich auch selbst endlich mal Roller gefahren 😊 es war ungewohnt, aber es hat ziemlich Spaß gemacht! Die kurvigen Straßen, teilweise nicht asphaltiert, war schon eine Herausforderung für mich. Aber es ist alles gut gegangen. Irgendwann fing es an zu nieseln. Zurück ging es durch einheimische Dörfer. Gerade als wir wieder bei uns ankamen, ging ein richtiges Unwetter los, Platzregen und Gewitter. Da waren wir echt nochmal rechtzeitig zurück! Abends ging es in unser Lieblingsrestaurant, wo wir schon zum 2. Mal jetzt den Pasta Salad aßen. Nudeln mit Feta, Artischocken, Oliven, Tomaten... Seeeehr lecker 😍
Tag 33: SON TRACH/PHONG NHA Heute liehen wir uns 2 Roller (Pro Roller 100k Dong ~ 4€) damit wir zur Paradise Cave fahren konnten. Wir fragten nach einer Versicherung, aber die gibt es hier wohl nicht. Nun gut 😄 Aber erst einmal einen Kaffee zur Stärkung. Wir probierten den Eggie Coffee, eine vietnamesische Spezialität. Der war sehr lecker (Eierschaum+Kaffee). Zunächst ging es zur 'Tankstelle'. Wir dachten eigentlich, es wäre zumindest etwas größer, aber da war nur eine Frau, wo zwei blaue Tonnen vor standen. Wir hielten an und sie kam direkt mit Plastikflaschen voller Benzin und füllte es in unsere Roller. Wir tankten je Roller für 2€, um eine 75km Tour zu machen. An der Höhle angekommen, mussten wir erstmal einen Berg hinauf. Endlich konnten wir mal wieder schwitzen, da es sich dort wie im Regenwald anfühlte & 30 Grad waren. Oben angekommen, ging der Abstieg wieder in die Höhle, eine gute Abkühlung. Diese war auf jeden Fall beeindruckender, sie war viel größer als die gestrige.

1 April 2016

Die Phong Nha Höhle ließ sich nur über den Fluss erreichen. Also machten wir eine Bootstour dorthin. Das Wasser war gesäumt von grüner Landschaft, Büffeln und hohen Bergen im Hintergrund. Sowie genau das perfekte Wetter, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Das Boot teilten wir uns mit 2 Holländern, da man hierfür eine Gebühr zahlen musste + den Eintritt für den Park. Zwei Vietnamesen ruderten uns in die Höhle hinein. Die Tour war sehr entspannt, eine sehr gute Wahl für den Tag nach der Fahrt im Nachtzug.
Nach einer 25stündigen Reise sind wir endlich an unserem nächsten Ziel angekommen. Hier ist glücklicherweise kurze-Hose-und-Shirt-Wetter, aber nicht zu warm 😊 ... Ein süßes kleines Dorf, nicht viele Touristen (wahrscheinlich wegen der langen Reise hierher). Wir hatten gerade das beste Frühstück und ich bin seit längerem mal wieder richtig satt 😊 Porridge mit Apfel, Banane, Zimt, Joghurt und Kernen ... Mhmmhm! 😍 Gleich machen wir uns frisch und wollen später die erste Höhle hier besichtigen. Hier in der Nähe ist das größte Höhlensystem der Welt, weswegen wir überhaupt hergekommen sind. Die schönste Höhle, die 'Paradise Cave' wollen wir morgen mit Rollern besuchen. Die Phong Nha Höhle ist heute unser Ziel.
Tag 32: DONG HOI/ SON TRACH Ich schlief die Nacht relativ ok, wir hatten eine Vierer Kabine, wo ein Bett frei war (Kosten 17,20€ für mich). Um 6h würde ich wach und knapp 20min später waren wir da. Wir stiegen aus und liefen 20min zum Busbahnhof. Eigentlich dachten wir, wir könnten hier Tickets kaufen. Die Dame sagte uns, wir müssen an der Straße warten, dort käme der Bus jede Std. Allerdings ohne Zeitplan. Völlig müde entschieden wir uns erstmal dafür, in ein Café zu gehen, um Kaffee zu trinken. Wir bestellten uns einen Coffee with Milk. Wir bekamen etwas ganz seltsames, cremig süße Milch mit einem zweifachen Espresso. Wir fragten nach frischer Milch und was das andere Getränk sei, was wir bekamen (roch wie Spüli-Tee 😄). Leider verstand er uns gar nicht und schaute uns an wie ein Auto. Schmeckte beides sehr seltsam. Und die Vietnamesen können einfach GAR KEIN Englisch. Naja, jetzt heißt es 2h Busfahren in das Dorf Son Trach.

31 March 2016

Tag 31: NINH BINH Von Cat Ba aus ging es um 9h in einer sechs Stunden Tour nach Ninh Binh, dort wollten wir dann den Zug in den nächsten Ort Dong Hoi nehmen. Dort angekommen, gab es nur einen Zug, der in den nächsten 10min kommen sollte und einen Nachtzug um 22.25. Wir entschieden uns für letzteres, damit wir noch essen konnten und eine Unterkunft sparen konnten. So hieß es, 7h in der "schönen" Industriestadt Binh Binh zu warten. Wir saßen die ganze Zeit in einem Café und aßen & tranken. Nach einer Weile liefen wir etwas herum. Wir sahen einen einheimischen Markt, wo wir rüberlaufen wollten. Hätten wir das mal nicht gemacht!! Dort sah ich einen toten Hund, wo man den kompletten Kopf kaufen konnte 😭😭😭 wie können die Vietnamesen nur Hunde essen... Nach der ganzen Warterei ging es endlich in den Zug. Ich schlief mal wieder oben. Zwar schmale Betten, aber immerhin eine Sicherung durch eine Stange.

30 March 2016

Tag 30: CAT BA ISLAND (Lan Ha Bucht) Nach dem Frühstück (unser Hotel hat pro Nacht pro Nase inkl. Frühstück 2,44€ gekostet 🙈), ging es los zum Hafen, um von dort aus die Tour zu starten. Zunächst ging es an dem Floating Village vorbei, viele Leute leben dort einfach auf dem Wasser... Dann ging es zwischen den Karstfelsen, die typisch für die Halongbucht sind, durch zu einer Lagune. Hier fuhren Kayak, durch Höhlen durch und auch in eine kleinere Lagune, wo wir wildlebende Affen beobachten konnten. Nur 1,50m von mir entfernt sprangen sie von Ast zu Ast. Danach ging es zur Monkey Island und dort kletterten wir einen Viewpoint hinauf. Das war auf jeden Fall spannend, weil man endlich wirklich mal richtig klettern musste! Oben wurde man von einer traumhaften Aussicht belohnt...

29 March 2016

Tag 29: HANOI Am zweiten Tag gingen wir noch einmal ein Kaffee trinken, liefen ein wenig herum. Aber wir wollten auch weiter, da es zu viel Lärm und Hektik war. So fuhren wir in einem Taxi (wir hörten vietnamesischen Techno 😄) zum Busbahnhof. Die Fahrt war auch spaßig, zwischen all den Moppeds her. Unser Fahrer hatte die Ruhe weg, telefonierte während der Fahrt, las News auf deinem IPhone. Aber hupen konnte er trotzdem noch alle 30Sek... wir kamen zum Glück heil an! Dann fuhren wir Bus - Bus - Speedboat - Bus und kamen endlich, nach sechs Stunden auf der Insel Cat Bà an. In Hanoi war es schon kalt, aber hier noch mehr! So musste ich meine 2 Pullis und Leggings die nächsten Tage anziehen 😄 Die Insel ist eher eine Partyinsel, wir machten hier nur einen Stop, um von dort aus am nächsten Tag in die Lan Ha Bucht und Halong Bucht eine Tour zu machen. Außerdem ist man in Vietnam übrigens Millionär! 1.000.000 Dong sind ~ 40€ 😄

28 March 2016

Tag 28: HANOI Die ersten Eindrücke von Hanoi: Es ist laut und hektisch. Es gibt allein 2 Mio Roller in der Stadt, dementsprechend kann man sich den Verkehr vorstellen. Es wird in einem durch gehupt und auch die Ampeln werden nicht beachtet. Über die Straße zu gehen ist echt ein Abenteuer. Man muss im gleichmäßigen Tempo einfach gehen, dann fahren alle um einen herum. Ansonsten ist es aber eine ganz coole Stadt mit eigenem Flair. Jede Straße hat ein Motto: Es gibt Süßigkeiten-, Seiden-, Schuh-, Metall-, und Kunststraßen, dann gibt es wirklich nur davon was, in jedem Laden. Vor den meisten Cafés sitzen die Menschen auf wirklich kleinen Stühlen vor kleinen Tischen, viele sehen einfach aus wie Kinder Plastikmöbel 😄 Der Kaffee ist hier echt gut! Wir haben auch zum ersten Mal Ice Coffee mit Joghurt getrunken, echt lecker und werde ich auch mal in Köln im Sommer machen. Außerdem haben wir an einem Straßenstand das 1. Mal die vietnamesische Spezialität Phò gegessen (Hühner-Nudelsuppe) 😍