Germany, United Kingdom · 12 Days · 27 Moments · August 2017

Schottland 2017


28 August 2017

Tag 11: Abflug Wer hat den Vogel abgeschossen? Tipp: Koffer darf max. 20 Kilogramm wiegen. Richtig! Ich 😊 21,4 Kilogramm Aber da Nico nur 15,4 Kilogramm hat, war das in Ordnung. In einer Stunde geht der Flug und der Urlaub ist vorbei. Ich hoffe ich habe euch ein wenig auf dem laufenden halten können.

27 August 2017

Tag 10: Glasgow Der letzte Tag hat begonnen. Oban mussten wir verlassen. Wir machten uns auf den Weg nach Glasgow. Eine Pause brachen wir ab, da gefühlte 100 Reisebusse ankamen und Menschenmassen ausspuckten. In Glasgow gingen wir zunächst eine Kleinigkeit essen. Der Gang durch die Stadt war furchtbar. Die Stadt ist dreckig und stinkig und viele Obdachlose. Die Unterkunft ist auch nicht besonders, da bin ich fast froh, dass es morgen früh zurück nach Hause geht.

26 August 2017

Tag 9: Oban Oban ist gälischen und bedeutet kleine Bucht. Da Oban eine etwas größere Stadt in der Gegend ist, überredete ich Nico zu einer kleinen Shoppingtour (für eine größere ist die Stadt dann doch zu klein). Nico ist jetzt glücklicher Besitzer eines Kilts 😊 Am Mittag ging es auf eine kleine Stadtrundfahrt durch Oban und Umgebung. Unter anderem ging es über die Atlantikbrücke (hübsch aber klein). Am Nachmittag ging es Destillerie der Stadt, der Whisky ist wirklich lecker. Ein Bier zum Sonnenuntergang und der Tag ist leider schon vorbei.

25 August 2017

Die drei Insel Tour beinhaltet die Insel Mull, Staffa und Iona. Von Oban geht es nach Mull, dort regnete es. Allerdings ging es direkt in den Doppeldeckerbus und ich habe es geschafft, alle vier Plätze in der ersten Reihe zu ergattern und zu verteidigen ;). Über Single Roads ging es zum Südwesten der Insel, wo bereits das Schiff nach Stalla wartete. Es hatte aufgehört zu regnen. Stalla ist (laut Nico) 8 Fußballfelder groß und besteht aus Lava. Mindestens zwei Höhlen hat die Insel, eine konnte man ansatzweise erkunden. Die Zeit auf Staffa ging viel zu schnell vorbei. Es ging weiter nach Iona. Iona ist größer, im Gegensatz zu Staffa auch bewohnt, hat eine Abtei und einen kleinen Hafen. Da Nico und ich diese Insel nicht so spannend fanden, nahmen wir die Fähre zurück nach Mull, wo wir uns die Zeit, bis der Bus abfährt, noch am Strand vertrieben.
Tag 8: three Island Tour Wer Oban kennt, der weiß, dass es an einem Berg liegt. Heute sind wir zu diesem Ausblick aufgestanden. Ein Traum, wenn man mich fragt.

24 August 2017

Nessies Geschichte: Am Urquhart Castle war der Kreuzpunkt der Nord/Süd bzw. Ost/West Handelsroute viele Jahrhunderte lang, so auch 865. Ein Händler rastete hier mit seinem Gehilfen. Dieser sollte nun Wasser für den Tea holen, als ihn ein Ungeheuer in das Loch zog. Der Händler wollte jedoch nicht auf seinen Tee verzichten, weshalb er sein Kreuz vom Hals nahm, es zum See hielt und rief: "Gib mir meinen Gehilfen wieder, ich werde nicht auf meinen Tee verzichten." Da tauchte das Monster wieder, gab den Gehilfen wieder her und eine Legende war geboren.
Tag 8: Loch Ness & Oban Es war heute schon wieder Zeit, Barbara und Adam zu verlassen. Auf dem Plan stand zunächst eine Speed Boat Tour auf dem Loch Ness. Wir hatten Glück und hatten sowohl Sonne als auch das Boot für uns sechs allein. Für 90 Minuten hieß es nun, Nessie finden und den südlichen Teil des 35 Kilometer langen Loches zu erkunden. Bei 58 km/h pfeifen einem ganz schön die Ohren. Das Urquhart Castle wurde, wie scheinbar alles in der schottischen Geschichte, von Engländern zerstört... Nessie haben wir (nicht) gesehen. Nach dieser rasanten aber tollen Bootstour, ließen wir Loch Ness leider hinter uns. Leider habe ich nicht den Mut aufgebracht, in das wenige Grad kalte zu springen. Es ging weiter nach Oban. Es regnete hier, weshalb ich noch nicht so viele Fotos gemacht habe. Hole ich die nächsten Tage aber nach.

23 August 2017

Hochlandrinder 😍
Auf dem Rückweg zu unserer Gastfamilie, haben wir noch kurz Stopp beim Eilean Donan Castle, welches das zweithäufigste fotografierte Castle Großbritanniens ist (nach dem Buckingham Palast).
Tag 7: Isle of Skye Heute stand die Isle of Skye auf dem Plan. Das Wetter auf der Insel ist meist regnerisch und stürmisch. Doch nicht heute. Obwohl es am Morgen geregnet hat, klarte es schnell auf. Wir hatten kein bestimmtes Ziel, sondern haben eine Rundfahrt gemacht. Die Ausblicke sind wunderschön. Hier in Schottland gibt es viele "Single Roads". Das sind Straßen, die breit genug sind für ein Auto, aber in beide Richtungen befahren werden. Damit der Gegenverkehr passieren kann, gibt es sogenannte "passing spots" an denen zwei Autos nebeneinander vorbei kommen. Das funktioniert in der Regel wunderbar, heute gab es jedoch einen kleinen Stau, da diese Ausweichmöglichkeiten als Parkplätze benutzt worden sind. Viele Wasserfälle und und schönen Panoramen später erreichten wir die Talisker Destillerie. Da war es auch schon wieder Zeit, die Insel zu verlassen...

22 August 2017

Tag 6: Loch Ness Der Tag begann mit einem Whisky 🙈 Aber da ich vielleicht später Nessie gegenüber stehen würde, ist es eine Art "Mut antrinken" 😂. Wir sind also von Brora nach Inverness gefahren und von dort westlich vom Loch Ness entlang nach Fort William gefahren. Hier ein paar Eindrücke vom Loch Ness und dem Wasserfall.

21 August 2017

Auf zu einer Insel hoch im Norden. Erfolgreich wurde Tetris mit den Autos und LKW-Anhängern gespielt. Meine Mitreisenden wunderten sich sehr, wie eng die Autos aneinander geparkt wurden. (Da ich oft mit Scandlines zwischen Deutschland und Dänemark gefahren bin, war das für mich nichts neues.) Diese Fähre fährt nur zweimal am Tag und wir mussten rückwärts auf die Fähre fahren, dass war auch neu für mich.

20 August 2017

Tag 4: Unsere Zelte haben wir zwar in Brora aufgeschlagen für drei Nächte, doch heute ging es die Ostküste entlang bis zum nördlichsten Punkt der Insel (nördlich sind noch kleinere Insel, doch ich meine die Hauptinsel). Unser erster Stopp war ein Parkplatz direkt an der Straße, denn Fotos aus dem fahrendem Auto sind nicht so hübsch. Nächster Stopp war der Hafen von Helmsdale, tagealte Krebse inklusive. Jeder hat brav seine Fotos gemacht und schon ging es weiter. Der nächste Halt war wieder ein Hafen, diesmal in Lybster. Hier gibt es einen Leuchtturm in klein 😊 und ich habe es endlich geschafft, einen Wasserfall zu fotografieren. Wick unsere nächste Station, das Castle dort gehört leider zu den WHO 100 meist gefährdeten. Aber hübsch und Charme hat es. Letztlich erreichten wir North Point 😊. Viele Schafe und ein paar Klippen und ein langer Spaziergang. Dann war der Tag auch schon fast vorbei und es war Zeit zurück zu fahren. Morgen geht es noch nördlicher 😊

19 August 2017

Unser Ziel des Tages hieß der kleine Ort Brora, wo wir, wer hätte es anders erwartet, in einem Bed & Breakfast wohnen. Hier werden wir die nächsten drei Nächte bleiben. Oh, seht was für eine traumhafte (verregnete) Aussicht wir haben 😍
Tag 3: Wir haben heute Edinburgh verlassen und uns gen Norden den Highlands zugewandt. Auf dem Weg haben wir einen Zwischenstopp in einer Destillerie halt gemacht. Blair Athol heißt die Destillerie, die im gleichnamigen Ort ansässig ist. Eine (englischsprachige) Führung mit (Übersetzung ins Deutsche von mir und anschließendem) Tasting war ein muss. Diese Pause tat gut, denn die Fahrt war noch lange nicht zu Ende...

18 August 2017

Das Tattoo war sehr schön 😍 Viel Dudelsackmusik und Tanz und Gesang, genau wie erwartet. Das Edinburgh Castle war eine tolle Kulisse. Einzig der britische Akzent und das kalte Wetter (es ging in den einstelligen Bereich) waren negativ.
Nach der Untergrundtour ließen Nico und ich uns in traditioneller schottischer Kleidung einkleiden und fotografieren. Wie man sieht, wir hatten viel Spaß dabei 😂 Den Abend werden wir mit dem Besuch beim Royal Edinburgh Military Tattoo beschließen.
Bevor es in den Untergrund ging, wurde noch die Geschichte der Südbrücke erwähnt. Die erste stürzte ein, die zweite stürzte ein, die dritte stürzte ein und die vierte steht jetzt seit dem 18. Jahrhundert. Man kann es den Menschen von Edinburgh nicht verdenken, dass sie Brücken nicht mögen 😂 Der Untergrund ist feucht und dunkel. Er wurde für alles mögliche genutzt. Und das meine ich wörtlich. Als Lager für Wein und später Whisky, Taverne, Bar, Wohneinheiten, Destillerie und natürlich für Diebesgut jeglicher Art. Es wird gemunkelt, dass es einen Tunnel zur medizinischen Abteilung der Universität gab, auf dem Leichenschmuggler ihre Beute unbemerkt zu ihren Kunden, den Professoren, transportieren konnten. 10 Pfund gab es übrigens pro Leichnam, was damals etwa dem durchschnittlichen Jahreseinkommen entsprach. Man munkelt, dass es da unten auch Geister gibt 👻
Nach dem Castle stießen wir zum Rest der Gruppe zurück, denn am Nachmittag stand eine "Edinburgh Underground Tour" auf dem Programm. Edinburgh selbst entstand auf dem Castle Hill und nach der letzten Eiszeit ebnete die verschwindenen Gletscher diesen Hügel und hinterließ die "Royal Mile". Die gibt es heute noch und lädt zum flanieren ein. Ursprünglich war diese Meile auch eine Meile lang, inzwischen ist sie 1 1/8 Meilen lang. Dies liegt nicht an einer Verlängerung der Straße, die ist gleich lang geblieben, sondern es liegt an den Schotten. Die schottische Meile ist länger als die englische Meile. Danach verschwand die Tour im wahrsten Sinne des Wortes in den Untergrund 😊
Tag 2: Edinburgh In unserem Bed and Breakfast gab es, wie der Name schon verrät, Frühstück. Aber es ist ein britisches. Sprich, Bohnen, Speck, Spiegelei, Wurst und eine Art Tortillabrot. Nicht ganz meins um ehrlich zu sein, aber zum Glück gab es noch Cornflakes und Toast mit Butter. Nach dem Frühstück ging es, im typisch britischen Wetter (Regen), in die historische Altstadt. Nico und ich verliesen den Rest der Gruppe, um uns Edinburgh Castle anzusehen. Das Wetter war sehr wechselhaft. Im Castle selbst haben wir uns die Kronjuwelen der schottischen Könige angesehen (nicht zu verwechseln mit den englischen), die Great Hall, das Gefängnis (Nico sperrte ich ein) und auch den 1-Uhr-Schuss. Letzteres ist eine sehr alte Tradition bei der täglich um, oh Wunder, 1 Uhr nachmittags eine Kanone abgeschossen wird. Dies kommt daher, dass Uhren vor Jahrhunderten nicht günstig waren und auch nicht immer genau, weshalb man täglich eine Kanone abfeuerte und jeder wieder die genaue Zeit wusste.

17 August 2017

Tag 1 in Edinburgh. Am späten Nachmittag konnten wir die Stadt noch ein wenig erkunden. Einen ersten schönen Blick auf das Schloss, welches majestätisch auf dem Felsen thront. Dort werden wir morgen Abend zum Tattoo Festival gehen. Die Hauptstraße sind wir rauf und runter geschlendert. Beim Straße überqueren bin ich tausend Tode gestorben, doofer Linksverkehr 😳😳😳 Ich brauche betreutes über die Straße gehen. Dringend. 😉
Direkt von Glasgow nach Edingburgh 😊
Wir sind gelandet. 😊 Bei meinem Fensterplatz fehlte das Fenster.... Oh und auf dem Flughafen von Glasgow stand gleich ein ausgebrannten Flugzeug 😳 Aber dafür stehen im Innenbereich Holzbänke 😉
Boarding. Wir sitzen in der letzten Reihe 😊
Da unser Flug erst um 10:55 Uhr geht, nutze ich die freie Zeit, um unsere kleine Reisegruppe vorzustellen: Auf dem ersten Bild ist Familie Weimann zu sehen. Nicos Mama Conny, Nico selbst und rechts dein Papa Jörg. Auf dem zweiten Bild der zweite Teil unserer Gruppe, Ute und Jürgen, gute Freunde von Conny und Jörg, sowie meine Wenigkeit. Der andere Herr hat sich einfach so auf das Bild geschummelt. (Tut mir leid, dass das zweite Bild so dunkel ist).
Wir sind gerade am Flughafen. Koffer wurden erfolgreich abgegeben. Bei mir hat die Dame gleich gute Laune bekommen, weil ich aus Kiel komme ⚓️ Nicos Tasche hatte süße 8 Kilogramm 😂 Meiner 17 Kilogramm, und noch eine Menge Platz 😉 Erster Lacher: als wir vom Schalter weggingen, rief die Dame den nächsten auf. Als niemand reagierte, rief sie "overnext please"
So, die Koffer sind gepackt, und hoffentlich haben wir auch nichts vergessen. Aber da wir EC und Kreditkarten dabei haben, kann ja nichts schlimmes mehr passieren. Auf zum Flughafen ✈️