Germany, Israel · 10 Days · 13 Moments · December 2017

Liene & Bex im Negev


10 January 2018

Wir waren tauchen!!
Auf nach Eilat! Unsere letzten beiden Nächte in der Stadt am Roten Meer direkt an der ägyptischen Grenze. Nach dem nicht ganz letzten Hitchhiking - wir werden uns von selbigem Fahrer später in Eilat nochmal mitnehmen lassen - freuen wir uns über Schawarma mit soviel Gemüsebeilage wie wir vertragen können und Aileen über Schokoladenkuchen :D Und über Angela Merkel im isalischen Fernsehen. Und natürlich über ein super Appartement, welches Bex schon in Berlin für uns gebucht hatte. Dass das von innen so gut aussehen würde hätten wir niemals gedacht, als wir noch vor dem Gebäude standen. http://www.booking.com/Share-mtq10O

9 January 2018

Letzte Nacht in der Wüste! Auf dem Weg zu unserem letzten Nachtcamp in der Wüste weichen uns 2 weitere israelische Jungs mal wieder nicht von der Seite. Sie zeigen uns ganz stolz einen in unserer "Trail - Bibel" vorgeschlagenen Rastplatz an einem verlassenen Baum. Dort hat jemand liebevoll eine Hängematte, einen Feuerkessel, bereits mit Zitronengras zum Aufbrühen vorbereitet, Wasser und Streichhölzer hinterlegt. In dieser letzten Nacht in der Wüste werden wir ganz allein sein auf dem Nightcamp. Von den Hyänen, die wir nachts hören, mal abgesehen.

7 January 2018

Auf in den Timna-Park mit meiner polnischen Freundin!
Die Begrüßung war etwas ungewohnt, die Leute im Eco-Kibbuz in Ne'ot Semadar etwas wortkarg. Unser vorgesehener Schlafplatz macht einen relativ versifften Eindruck. Wir wissen uns aber zu helfen. Aileen sucht bei Dämmerung einen geeigneten Zeltplatz und findet etwas passables mit Schutz gegen den Regen. Erst bei Sonnenaufgang sehen wir, wo wir wirklich geschlafen haben. Ein mit Bruchsteinen parkähnlich angelegtes Areal, begrünt mit sämtlichen interessanten Pflanzen und Bäumen. Voll schön, auch wenn die Idylle dann leider doch wieder von Militärübungen getrübt wird - irgendwann erscheinem einem die zahlreichen Detonationen von Panzern und Waffen jedoch auch irgendwie normal. Unser Eindruck einer etwas makaberen Stimmung im Kibbuz am Vortag bestätigt sich später beim Hitchhiking. Der im Kibbuz aufgewachsener Kerl macht einen ziemlich verpeilten Eindruck. Als Aileen ihn fragt, wie alt er ist, meint er, er wisse es nicht genau. Sie feierten keine Geburtstage in der Gemeinschaft.

6 January 2018

Am nächsten Tag entscheiden wir uns nach Ne'ot Semadar zu trampen. Trotz leichtem Regen und Ruhetag wollen wir es riskieren. Es braucht vier Mitfahrgelegenheiten, bis wir unser Ziel erreichen ( ein israelischer Metall-Künstler mit Ausstellungen in Berlin, ein israelischer Paprika-Züchter, der uns erklärt warum hier so viele Thailänder arbeiten, eine Clique von 2 jungen Männern und einer Frau, die uns samt Gepäck in ihr Miniauto quetschen lassen, und letzten Endes eine Lehrerin aus Eilat - unser späteres Ziel). Obwohl uns einige von ihnen fragen, ob wir wirklich zu dem Kibbuz in Ne'ot Semadar wollen, nehmen wir es gelassen. Eine falsche Entscheidung wie wir später feststellen sollten.

5 January 2018

Unsere nächste Etappe sollte uns eigentlich von Tsofar nach Barak bringen. Ein Sandsturm und späterer Regen kamen uns dazwischen. Eine Familie mit Jeep auf der Suche nach Flüssen (die von Regenfällen verursacht werden - ein Phänomen im Negev das nur bis zu vier Mal im Jahr stattfindet) nahm uns unter der Begrüßung " are you crazy?" sofort mit und verhalf uns zu einer lieben Unterkunft in Ein Yahif direkt an der jordanischen Grenze. Hier erleben wir noch ein Mal die Herzlichkeit der Israelis, die uns mit reichlich Gemüse an Schabbat begrüßten.

4 January 2018

Unsere dritte Etappe ging von Gev Holit bis Tsofar. Kurz vor Tsofar in Sapir (Geisterdorf) nahm uns ein Israeli mit und fuhr uns zu einem wunderschönen und preisgünstigem Zeltplatz.
Das NC (Night Camp) Gev Holit ist wirklich ein Traum. Es ist riesig und am Ende waren dort nur vier Gruppen vorzufinden. Zwei davon waren bereits ein Tag zuvor auf dem selben NC wie wir. Ein Austausch mit zwei jungen Israelis ließ uns uns auf die Idee kommen, dass Trekking Stöcke auf den bergigen Wegen sicherlich ne super Sache wären, um Knie- und Rückenschmerzen zu vermeiden. Such den Steinbock auf dem letzten Bild!

3 January 2018

Die letzten 3 km nach Khan Be'erot nimmt uns ein Busfahrer einer Schulgruppe mit. Die Nacht dort war zwar etwas laut, Schulgruppen haben dort auch Halt gemacht, aber waren wir so wenigstens doch erstmal nicht alleine. Duschen konnten wir dort auch. Und vor dem Start hat eine Schweizerin mit zweiter Sonnenbrille ausgeholfen - Bex hatte ihre in Berlin liegen lassen. Hier sind die Bilder unserer zweiten Etappe Von Khan Be'erot nach Gev Holit

2 January 2018

Eindrücke unserer ersten Etappe Von Mitspe Ramon nach Khan Be'erot. Erstes Militärflugzeug flog an uns vorbei. Es sollte keine Ausnahme sein, wie wir auf unserer Tour feststellen werden.

1 January 2018

Nach einer langen Reise - 4 Stunden Flug und drei Stunden Busfahrt mit ca. 30 jungen Militärdienstleistenden inklusive 30 Maschinengewehren - haben wir unsere erste Nacht in Mitzpe Ramon im Eco Camp "Desert Shade" verbracht. Wir wurden sehr nett empfangen und vor unserer ersten Etappe noch einmal ausreichend von einem Berliner mit israelischen Wurzeln beraten. Es kann losgehen!

31 December 2017

Ab geht es in den Negev - die israelische Wüste. Mit so wenig wie möglich aber ausreichend Futter wagen wir es ins neue Abenteuer 2018! Packliste: 2 kleine leichte Daunenschlafsäcke 1 leichtes Zelt 2 leichte Isomatten Campingkocher 2 Trinksysteme für je 3 Liter Wasser, welches wir uns in die Wüste liefern lassen 1 Wasserfiltersystem Trailbuch Notfall/ Medizintasche 2 Stirnlampen Solarpanel massig Tütenessen So wenige Klamotten wie möglich- Zwiebelprinzip