Europe, North America, South America · 101 Days · 31 Moments · June 2017

Bekkas & Lucas' Reise


25 September 2017

Nun ist es also soweit: Wir stehen am Flughafen in San José. So gefühlt plötzlich die Reise vor 103 Tagen für uns begann, so plötzlich steht auch auf einmal das Ende vor der Tür. Wochen voller spannender Erlebnisse, bereichernden Erfahrungen und wunderschöner Begegnungen in Süd- und Mittelamerika liegen hinter uns. Wenn wir so zurückdenken, was wir zwei Glücksplize alles erleben und entdecken durften, strahlen wir über das ganze Gesicht. Dementsprechend könnte es für uns noch eine ganze Weile so weitergehen.... Aber auch wenn uns der Abschied vom Backpacker-Leben sehr schwer fällt, freuen wir uns riesig all unsre Lieben wieder in die Arme schließen zu können (und auch sein eigenes und vor allem sauberes Bad und Bett zu haben, ist möglicherweise verlockend). Und eins ist mal sicher, dass war nicht unsre letzte gemeinsame Reise...

24 September 2017

..., Und da ist das Faultier. Da fuhren wir etwas enttäuscht weiter nach Uvita und steigen an unserem neuen Hostel aus dem Auto und was hängt gemütlich am Baum gegenüber und krault seinen wunderschönen Bauch?! Ein Faultier. Daraufhin ist das ganze Hostel in voller Aufruhs und wir die "Helden des Hostels" - immerhin ist dieses famose Tier nur schwer zu entdecken und läßt sich wenn überhaupt dort nur alle paar Monate sehen. Mit diesem Hostel ist aber auch sonst ein voller Glücksgriff und versüßt uns die letzten Tage unsrer Reise. Ansonsten hat Uvita sehr schöne Stände zu bieten, auch wenn uns die Regenzeit hier nochmal voll erwischt hat.

20 September 2017

Der letzte Nationalpark ist der kleinste aber aufgrund der Nähe zur Hauptstadt der bekannteste im Land. Wir waren voller Vorfreude, haben wir doch aus Erzählungen von Reisenden gehört, dass man besonders schön Faultiere sehen und schöne Strände genießen könne. So machten wir uns früh morgens auf den Weg und während letzteres völlig zu traf, konnten wir zunächst außer einer großen Anzahl des berühmten Homo sapiens keine weitere Spezies entdecken. Nachdem wir aber auf einsamen Pfaden unterwegs waren, bekamen wir doch noch die Chance und entdeckten neben Affen, die leider dank des Menschens zutraulich aggressiv sind, auch eine große Zahl undefinierbarer aber farbenprächtiger Insekten sowie Agutis. Nur leider weit und breit kein Faultier...

19 September 2017

Der Weg führte uns von der Nicoya-Halbinsel 190 km weiter zu den in Costa Rica sehr beliebten Nebelwäldern bei Monteverde...für diese Strecke benötigten wir läppische 5 Stunden. Den Schlagloch übersäten Schotterpisten - endlich machte sich mal der Allrad-Antrieb bezahlt- sowie dem immer dichter werdenden Nebel in Kombination mit Regen sei Dank. Aber mit einem spitzen Fahrer selbstredend kein Problem (o-ton-Bekka und nein sie ist nicht selbst gefahren ;) ). Doch anstatt eines mystisch wirkenden Nebelwaldes erwartete uns am nächsten Morgen wunderschönes Wetter - kein Nebel weit und breit in Sicht. Davon ließen wir uns die Laune aber natürlich nicht verderben - immerhin verzückte uns die Flora sehr. Den Tieren jedoch gefiel das Wetter wohl auch eher nicht, außer den gefühlten 250 Mücken ließ sich keins blicken.

17 September 2017

Nach zwei Wochen Tour quer durch Costa Rica zieht es uns an den Strand. Dazu haben wir uns die Nicoya-Halbinsel ausgesucht. Mit zwei Stops in Samara und Montezuma haben wir verschiedene Strände erkundet. Fazit: So schön wie erträumt waren sie leider nicht, außer man steht auf Felsen und nicht allzu saubere Strände.

14 September 2017

Nachdem der erste Vulkan ins Wasser gefallen ist, wagten wir bei schönstem Sonnenschein einen erneuten Versuch am Rincon de la Vieja. Leider war der Weg zum Gipfel aufgrund vulkanischer Aktivitäten gesperrt. Doch auch die anderen Wege waren beeindruckend und ließen die Kraft eines Vulkanes erahnen. Als weiteres Highlight haben wir einen Tapir gesehen.... Naja zumindest seine Fußspuren.

12 September 2017

Unser Roadtrip führt uns weiter in das Städtchen La Fortuna. Auf dem Weg dorthin konnten wir bereits von weitem den dort ansässigen Bilderbuch Vulkan Arenal bestaunen, der immer noch aktiv ist. Während dieser selbst nicht zu besteigen ist, wollten wir seinem kleinen Bruder, dem Vulkan Cerro Chato, einen Besuch abstatten. Auf dem halben Weg dort hin, machte uns allerdings unser erster richtig heftiger Regenschauer einen Strich durch die Rechnung... Insbesondere erfreut hat uns unsere Unterkunft. Wir wohnten bei einem sehr lieben Ehepaar, das sowohl viele Tips für uns parat hatte als auch eines der besten Frühstücke auf unser Reise zauberte.

9 September 2017

Die Anreise zu unserem zweiten Stopp führte uns über Schotterpisten und eine 1,5-stündige Flussfahrt - theoretisch. Nachdem der Motor lieber kaputt gehen wollte als uns ans Ziel zu bringen hat sich die Reisezeit dann leider mehr als verdoppelt...Dödö. Tortuguero, die Schildkröteninsel, ist die Brutstätte für 4 Arten von Meeresschildkröten, wobei zur Zeit die grüne Meeresschildkröte dort ihre Eier ablegt. Während einer nächtlichen Tour durften wir beobachten, wie sie die erstaunliche Anzahl von ca. 110 Eiern aus sich heraus presst. Bei diesem faszinierenden Moment schlägt das Herz eines Naturliebhabers natürlich höher. Zumal die Größe von knapp 1,2 m ansich schon beeindruckend ist. (Zum Schutz der Tiere durften keine Fotos gemacht werden) Neben diesem faszinierenden Ereignis erkundeten wir den Regenwald sowohl zu Fuß wie auch im Kanadier. Wir hatten das große Glück verschiedene Tiere sehen zu können, wie z.B. den Tucan, einen Kaiman, Brüllaffen und viele mehr.

5 September 2017

Nach einer landschaftlich wunderschönen Fahrt durch die Berge machten wir halt im Städtchen Turrialba. Die Region ist vor am allem für Rafting bekannt. So stürtzten wir uns todesmutig in das Abenteuer. Leider hat es trotz Regenzeit etliche Tage nicht geregnet, was am Wasserpegel des Flusses zu sehen war. Die Fahrt war so leider nicht ganz so spektakulär wie erhofft. Trotzdem hatten wir viel Spaß und vor allem die Fahrt mitten durch den Regenwald war sehr beeindruckend.

3 September 2017

Unserem Reiseführer nach ist San José Verkehrsknotenpunkt, Fast-Food-Hochburg und vor allem wenig sehenswert. Und was sollen wir dazu sagen? ... Recht hat er. 😉 Wenigstens gab es die besten Zimtschnecken der Welt... Zu der spannendsten Aktivität in San José gehörte der Besuch in "Deutschland", wo wir unsere Pflicht als deutscher Staatsbürger gerecht wurden und unsere Stimme für die Bundestagswahl abgegeben haben. Zu guter Letzt haben wir unser Autochen (es sollte ein solches werden - doch ein großzügiges Upgrade meinte es gut mit uns) abgeholt und so kann der Roadtrip durch Costa-Rica also nun starten...

31 August 2017

Der Weg führte uns als nächstes zu einer der mehr als 360 San-Blas-Inseln. Orte, die wir bisher nur von Postern kannten. Aber seht selbst....

29 August 2017

Unser erster großer Halt in Mittelamerika ist Panama City. Wir waren vor allem von der Skyline, die Frankfurt in den Schatten stellt, beeindruckt. Ansonsten fällt Panama vor allem durch Preise auf deutschem Niveau und vielen Fast-Food Läden auf. Wenn man in Panama ist, darf natürlich ein Besuch beim Panama-Kanal nicht fehlen. Wobei im Vergleich auch die Schleusen auf dem Main 15 $ Eintritt nehmen könnten, bessere Sicht eingeschlossen...

24 August 2017

21 August 2017

Unsere letzte Station in Peru ist Huaraz. Wir haben die wunderschöne Umgebung der Cordillera Blanca genutzt und eine 4-tägige Trekkingtour gemacht. Wir sind auf fast 5000 m gewandert, was sich als deutlich anstrengender herausgestellt hat als gedacht. Da ist es doch durchaus mal von Vorteil einen minimalen Ansatz an Muskeln aufzuweisen, um wie ein junges Reh den Hügel ganz elegant hochhüpfen zu können... Die zahlreichen Berge und wunderschönen Ausblicke entschädigten aber für alle Mühen. Nun ist aber Zeit sich von Peru zu verabschieden, was uns aufgrund der wunderschönen Landschaft und der famosen Leute schwerfällt ...

15 August 2017

Als nächstes besuchten wir Arequipa, "die weiße Stadt". Bei der Ankunft staunten wir nicht schlecht über die drei großen Vulkane, von denen die Stadt bewacht wird und von denen einer, Misti, sogar noch aktiv ist. Arequipa wird häufig von Erdbeben heimgesucht (meist mehr als 5 am Tag), wobei wir das Glück hatten dies nicht aktiv wahrgenommen zu haben. Neben der großen Kathedrale ist Arequipa insbesondere für das Kloster Santa Catalina berühmt, welches im wahrsten Sinne des Wortes eine Stadt in einer Stadt ist. Zudem kam uns die Ehre zu teil Arequipas 477. Geburtstag mitzuerleben, der gebührend mit Straßenparaden (Tanz, Musik und Verkleidung) eine Woche gefeiert wurde. Ähnlich zu unseren Faschingsumzügen wurden Wein und Bonbons verteilt, wobei es doch ein relativ großer Vorteil war, ein blonder, liebschauender Mann zu sein...

13 August 2017

Den nächsten Halt machten wir im Colca Canyon. Dieser beeindruckt vor allem durch seine Tiefe von mehr als 3000 m. Ein ganz besonderes Erlebnis war das Cruz del Condor, bei welchem wir das Glück hatten zahlreiche Condore in ihrer ganzen Pracht aus nächster Nähe beobachten zu können.

10 August 2017

Der Weg führte uns weiter an den Titikakasee, wo wir einen Abstecher auf die Isla del Sol nach Bolivien machten. Leider war unser geplante Wanderweg von Nord nach Süd gesperrt-so mussten wir bedauerlicherweise in der Sonne liegen und entspannen... Was in Erinnerung bleiben wird, ist die Bootsfahrt in einem kleinen und mit knapp 70 völlig überfüllten Boot. Wir waren froh, dass wir nach 1,5 Stunden schaukelei wieder festen Boden unter den Füßen hatten.

4 August 2017

Als das Highlight in Peru erwartet uns als nächstes die Inkastätte Machu Picchu. Auf dem Weg dorthin kann man sehr viel Geld loswerden. Zwischen 200 $ mit dem Zug und 20 $ mit dem Minibus anschließender Wanderung über 10 km ins kleine Aguas Calientes, der Ausgangspunkt aller Besucher. Wir entschieden uns für die zweite Variante. Wer hätte das gedacht... Nach der Übernachtung ging es für einen Teil von uns zu Fuß in Dunkelheit den beschwerlichen Weg von über 5000 Stufen hinauf zum Eingang von Machu Picchu. Der andere Teil fuhr für 12 $ Bus (fairerweise sei gesagt, dass dies möglicherweise an einer ziemlich Erkältung lag... vielleicht aber auch nicht). Oben angekommen war dank des Nebels außer einer großen Zahl an Touristen nicht viel zu erkennen. Nach und nach jedoch wurden die faszinierenden Bauwerke sichtbar, so dass wir aus dem Staunen nicht mehr herauskamen und wir nachhaltig tief beeindruckt sind.

2 August 2017

Nachdem ein Erdrutsch eine der wichtigen Straßen in Richtung Süden blockiert hat, mussten wir unsere Pläne grundlegend ändern. Wir entschieden uns für die 18-stündige Busfahrt nach Cusco, was Dank der Business-Class-Bestuhlung erstaunlich erträglich war. Die alte Künstlerstadt besticht durch eine schöne Altstadt mit vielen gemütlichen Plätzen und Kirchen. In der Umgebung von Cusco besuchten wir zahlreiche Inkastätten, wobei sie nach der gefühlt 20. doch erstaunlich ähnlich aussehen. Dennoch fanden wir es sehr spannend mehr über die Inka-Kultur erfahren zu haben- auch wenn wir nicht immer sicher waren, ob unser Guide Englisch oder eine ganz eigene Sprache sprach. Gefreut haben wir uns insbesondere über das Essen in Cusco. Neben den genialen veganen Mittagsmenüs haben wir als zweites kulinarisches Highlight im Steakhaus unter anderem Alpaka gekostet. Da letzteres doch etwas zäh war, blieben vor allem Nachtisch und Wein in Erinnerung.

30 July 2017

Der Weg führt uns durch die Wüste in eine Oase, Huacachina. Sie besticht durch einen See gesäumt von Palmen und umgeben von riesigen Sanddünen. Durch den Unabhängigkeitstag in Peru war es an diesem Wochenende extrem voll. Nicht nur die vielen Leute zerstören die Idylle, sondern vor allem die zahlreichen und extrem lauten Sandbuggys - wobei die Fahrt um ehrlich zu sein schon Spaß machen kann. Wir haben uns sehr gefreut in den Sanddünen umher zu tollen, wobei das hochlaufen doch seeehr anstrengend ist. In der Umgebung der Oase gibt es zahlreiche Weingüter, die von uns getestet werden wollten. Es gab vor allem pappsüßen Wein - trinkt daher einen leckeren, trockenen Wein für uns mit.

27 July 2017

Die zweite Station in Peru führt uns in das kleine Wüstendorf Paracas. Der Ort lebt von der Nähe zum Naturschutzgebiet Islas Balestas und der dortigen Guano Produktion. Für letzteres sind zig tausende von Vögeln verantwortlich. Mit einem Schnellboot fährt man zu den Inseln und kann neben Seelöwen auch Pinguine beobachten.

25 July 2017

Nach einem eher unruhigen Flug sind wir in Lima angekommen und wurden von riesigen Werbetafeln, sowie kilometerlangen Staus abends um 10 empfangen. Wir haben uns wie ein kleines Kind an Weihnachten gefreut, als wir einen Supermarkt betreten haben - es gibt einfach wieder alles zu kaufen. Wir sind begeistert, welche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft uns die Peruaner entgegen bringen. Dabei etappen wir uns, dass wir stets erwarten noch etwas verkauft zu bekommen - doch nein das passiert nicht, anders als die letzten 5 Wochen. Besonders gefallen haben uns die Stadtteile Miraflores und Baranko, die mit den vielen Parks und der Steilküste zum Meer ein besonderes Flair ausgestrahlt haben.

22 July 2017

Die letzten zwei Tage auf Kuba verbringen wir erneut in Havanna. Diesmal bei traumhaft schönem Wetter und einer bezaubernden Unterkunft mit Meerblick. Beim ersten Aufenthalt waren wir noch damit überfordert im Urlaub zu sein und konnten die Schönheit der Stadt nicht adäquat würdigen. Diesmal sind wir tiefenentspannt und mit der kubanischen Lebensweise deutlich mehr vertraut, sodass wir die besondere Schönheit Havannas erst so richtig schätzen konnten (und den besten Bäcker der Insel...). So genießen wir die letzten zwei Tage hier sehr und lassen die Zeit mit dem ein oder anderen Cocktail ausklingen.

20 July 2017

Nachdem wir viel in Städten unterwegs waren, steht mit dem Viñales-Tal nun Natur pur an. Ausgangspunkt ist das Dorf Viñales, was von Touristen nur so wimmelt. Abseits davon genießen wir die Ruhe und die schöne Landschaft - vor allem in Form von zahlreichen Wanderungen, mit herrlichen Ausblicken, überraschend vielfältigen und delikaten Mahlzeiten. Zudem haben wir, wie könnte es anders sein, vier Lehrer aus Frankfurt getroffen. Gemeinsam haben wir sowohl einen schönen Strand als auch die zweitgrößte Höhle Amerikas besucht. Bei der Führung bevorzugte es unser Guide allerdings statt viele Informationen einen kostenlosen Workshop im schlechte Witze zu geben.

13 July 2017

Nun geht es in den Westen der Insel, wir machen Halt in Pinar del Rio. Entgegen den Erwartungen hat die Stadt doch nur eine begrenzte Anzahl sehenswerter Punkte zu bieten. Besucht haben wir das große naturhistorische Museum. Dieses geht mit 3 Austelllungsräumen, 10 Vitrinen und knapp 20 Tieren, die ihre besten Zeiten wohl bereits hinter sich haben, auf Besucherfang. Wirklich erwähnenswert ist hingegen eine kleine unscheinbare Verkaufsstelle, der "Idealo Mercado". Dort haben wir 2 Limettenkuchen und 15 Kekse für 1$ ergattert. Allerdings ist viel entscheidender als der Preis die Tatsache, dass es Kuchen gab. Kuchen!!!

10 July 2017

Die Perle des Südens -Cienfuegos ist nur ein Katzensprung von Trinidad entfernt. Direkt am Meer gelegen lädt die Strandpromenade zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Auf der einen Seite der Stadt dominieren rauchende Schornsteine, auf der anderen, am Meer gelegen, große und prunkvolle Villen.Ansonsten ist das Stadtbild typisch kubanisch, viele gut erhaltene Kolonialbauten mit zahlreichen Säulen. Gewohnt haben wir bei einem Ärztepaar und ihren zwei Töchtern, die sehr nett und herzlich waren. Geschichte zur Verlängerung des Visa (Teil 2): Nachdem wir bereits in Trinidad 5h unterwegs waren und von A nach B geschickt wurden, haben wir hier den zweiten Anlauf unternommen. Von der Immigrationsbehörde wurden wir auf Reise quer durch die Stadt zu einer anderen Behörde geschickt. Dort warteten wir ganze 3h ohne das irgendwas passiert ist, was selbst die mit uns anstehenden Einheimischen erheiterte. Nach insgesamt 9h der große Augenblick: Wir bekommen den Aufkleber auf die Touristenkarte! Chacka!

5 July 2017

Der Weg durch Kuba führt uns als nächstes in die wohl schönste Stadt der Insel. Das kleine Städtchen Trinidad fasziniert vor allem durch die sehr gut erhaltenen Kolonialbauten und die Straßen mit Kopfsteinpflaster. Insbesondere genießen wir die Abende an der Plaza Marte und der Casa de la Musica, bei Livemusik und viel Trubel. Ein großer Moment der Freude ist der Besuch des Restaurant mit einer echten Pfeffermühle auf dem Tisch, auch sonst mit das beste Essen bisher. Der naheliegende Strand, Playa Ancon, konnte mit seinem großen Bruder in Varadero bei weitem nicht mithalten. Geschichte zur Verlängerung des Visa (Teil 1): Da wir uns länger als 30 Tage in Kuba aufhalten, wollen wir unserer Pflicht als vorbildliche Touristen nachkommen und dieses verlängern. Auf dem Weg durften wir 3 verschiedene Banken, das Militär, sowie die Polizei besuchen und nach langem warten, trotz eines leeren Warteraumes, hochmotivierte Mitarbeiter in der Immigrationsbehörde kennenlernen. Ohne Erfolg.....

2 July 2017

Die nächste Nachtfahrt führte uns nach Santiago de Cuba, in eine der wohl hügeligsten Hafenstädte der Welt. Wir wohnten in der bisher schönsten Casa, mit Dachterrasse und wundervollen Ausblick. Sowohl das Frühstück mit Pancake als auch das Abendessen waren der Knaller. Die Stadt besticht durch eine große Fußgängerzone, viele kleine Bars mit Musik und einem Hafenpark. Zwei riesige Baseballstadien zeigten die Bedeutung der Sportart in Kuba. Auch wurde in der ganzen Stadt deutlich, dass die Revolution hier ihren Ursprung hatte. Das Revolutionsmuseum war mit Bildern von Folter und Tod nichts für schwache Nerven. Auf unserem Rundgang durch die Stadt haben wir deutlich mehr "typische" Kubaner gesehen - zumindest so wie wir sie uns ursprünglich in unseren Träumen vom fernen Kuba vorgestellt haben. Genüsslich Zigarre rauchende, Rum in den Händen haltende, in Gespräche vertiefte Kubaner älteren Semesters.

29 June 2017

Die 1. Nachtfahrt mit dem Bus liegt hinter uns und wir warten auf das mehrfach angekündigte und quasi aufgedrängte Taxi unseres Vermieters- vergeblich. Den langen und beschwerlichen Weg von 2,5 km haben wir dann heroisch zu Fuß zurückgelegt und freuten uns über das Zimmer und das Frühstück morgens um 7, trotz eines Vermieters den wir mit einem doch recht ausgeprägten Kater aus dem Bett geholt haben. Der Rum hier ist aber auch äußerst verführerisch... Das Städtchen Camagüey steht auf der Weltkulturerbe-Liste. Die meisten Häuser hier sind gut erhalten, es gibt eine schöne Fußgängerzone und vor allem die zahlreichen kleinen Parkanlagen laden zum verweilen ein. Insbesondere die Begegnungen mit Einheimischen, die kein Englisch sprachen, und uns, die kein Spanisch sprechen, waren sehr herzlich. Und so lachten wir gemeinsam über Hand und Fuß Kommunikation, die aber stets zum Ziel führte. Zufällig dürften wir hier auch kubanischen Karneval erleben, der uns sehr ans brasilianische erinnerte.

20 June 2017

Unsere zweite Station in Varadero kann man mit drei Worten: Blaues Meer Weißer Strand Seele baumeln lassen

17 June 2017

Geschafft... wir haben kubanischen Boden unter unseren Füßen. Wir freuen uns Kuba entdecken zu dürfen! Unsere ersten Tage verbringen wir in Havanna in einer typischen kubanischen Unterkunft, eine Casa particular (ein Zimmer im Haus von kubanischen Familien). Unsere erste Unterkunft hatte all das, was sich das Herz zum Einstieg wünscht... -ein relativ grosses, sauberes Zimmer -Fenster mit Blick ins Freie -frischer Duft -keine kleinen Mitbewohner ... nicht. Wir brauchten einige Tage um uns an das kubanische Leben zu gewöhnen. Supermärkte mit vollen Regalen, die meist nur ein Produkt beherbergen. Neben einer Sorte kubanischer Nudeln, ist Barilla die einzige Alternative. Zur Lebensphilosophie der Kubaner gehört, dass ein Freund an der Hand kein Hindernis zum Pfeifen und Flirten ist. Architektonisch hat die Stadt uns ebenfalls beeindruckt. Neben sanierten Kolonialbauten stehen bunte meist äußerst heruntergekommene Häuser, wobei man nicht zwingend auf das innere schließen kann.

16 June 2017

Nach der bis zum heutigen Tag sehr stressigen Zeit stehen wir nun am Flughafen. Plötzlich ist es soweit: 3,5 Monate Reise liegen vor uns - unglaublich. Die Vorfreude auf die gemeinsame Zeit und das Entdecken fremder Länder ist riesig!