United States of America · 86 Days · 22 Moments · September 2017

Louis's Abenteuer in United States of Amer...


6 December 2017

#ThomasFire Wie man vielleicht auch in deutschen Medien vernehmen kann, breitet sich aus Ventura startend bis nach Capinteria (15 Meilen vor Santa Barbara) das ThomasFire aus. Als am Montag Abend die ersten Stromausfälle anfingen, glaubten wir das hinge mit den übertriebenen Weihnachtsbeleuchtungen zusammen, die hier fast jeder Haushalt angebracht hat, um im straßeninternen "Wer-hat-die-größte-Beleuchtung"-Wettkampf zu gewinnen. Dem war leider nicht so. Nach wiederkehrendem Mobilfunknetz und ersten WhatsApp-Nachrichten hieß es dann: Feuer...obwohl wir unsere Interpretation als durchaus logisch empfunden haben. Nun, 3 Tage später ist das Feuer leider traurige Realität. Zur Zeit sind über 40.000 Hektar verbrannt, es regnet Asche und die Sonne ist durch die Rauchentwicklung kaum noch zu sehen. Vorallem die südlich von SB gelegenen Städte Ventura und Ojai sind fast nicht mehr existent, da insbesondere stärkere Winde das Feuer sehr weit getragen haben. Aber hier ein paar Impressionen:

19 November 2017

Happy Thanksgiving ! Am gestrigen Donnerstag war Thanksgiving. Gut für uns, da die "Arbeitswoche" nur von Montag bis Dienstag andauerte. Bereits am Mittwoch konnten wir wieder die kalifornische Sonne genießen. Um uns direkt in den USA zu integrieren, hat sich unser Männerhaushalt kurzerhand entschlossen einen Truthahn zuzubereiten. Mit Online Rezept und vielen Stunden im Ofen hat es letztendlich geklappt und wir durften den "Turkey" genießen. Um einen Eindruck von Thanksgiving zu geben, möchte ich unseren Professor zitieren: "Thanksgiving ist Alkohol, viel Essen, Freunde treffen und Football gucken." So weit so gut. Traditionell starten bereits am Donnerstag Abend die ersten Black Friday Deals, die wir natürlich mitnehmen wollten. In unserer deutschen Naivität sind wir selbstverständlich erst kurz vor Ladenöffnung am Laden eingetroffen, so dass wir uns relativ schnell in einer 250 Meter langen Schlange wiederfanden. Aber hey, nach weiteren 45 min. an der Schlange war es geschafft. :D

9 November 2017

An diesem Wochenende ging es Richtung Las Vegas inkl. Tagestrip in den Grand Canyon. Nach einer 6 stündigen Fahrt sind wir am Donnerstag noch in Las Vegas angekommen und am Abend direkt über den "Strip" gelaufen. Riesige Anzeigetafeln, Hotels in denen man sich verläuft und viele betrunkene Leute...das sollte also Las Vegas sein. Naja ok. Am Freitag ging es in einem Tagestrip zum Grand Canyon West. Mit einem Bus und vielen Asiaten ging es zu den verschiedenen Aussichtspunkten des Nationalparks, der absolut gewaltig ist ! Die Größe der Schluchten und die unendliche Weite sind zugleich erschreckend und überwältigend. Erwähnenswert ist sicher noch der Samstag Abend, an dem ein Abend im XS Club geplant war, in dem unter anderem The Chainsmokers aufgelegt haben. In dem Fall leider ohne mich als einzigen, der nicht 21 ist...ärgerliches Schicksal. Dennoch ist Vegas einzigartig. Wo hat man sonst das Gefühl, dass es normal ist um 10 Uhr mit Bier vor einem Automaten zu sitzen 😅

4 November 2017

Nach 2 Tagen im Yosemite ging es weiter Richtung San Francisco, um den Wochenendtrip zu komplettieren. Nach einer 4 1/2 stündigen Fahrt haben wir es dann auch geschafft. Durch die Lage als Halbinsel hat SF einen ganz eigenen Flair, dazu kommen die unglaublich steilen Straßen innerhalb der Stadt, die SF irgendwie ungewöhnlich machen. Nach einem Stopp an der Golden Gate Bridge haben wir mit dem Boot auf die ehemalige Gefängnisinsel Alcatraz übergesetzt. Die verlassene Insel mit dem trostlosen Gefängnis macht definitiv Eindruck und wirkt schon beim Überqueren geschichtsträchtig ! Insbesondere in den Isolationszellen konnte man sehr gut visualisieren, wie zerstörerisch das Leben im Gefängnis sein kann. Nach einem kleinen Abendessen sind wir weiter in die Skybar unseres Hotels gefahren, in der man eine großartige Sicht über das nächtlich erleuchtete SF hat. Am nächsten Tag hieß es dann auch schon Rückfahrt. Über das Silicon Valley ging es wieder in das vertraute Santa Barbara.

3 November 2017

Neues Wochenende = Neuer Wochenendtrip Dieses Wochenende stand wieder ein etwas längerer Trip durch California an. Zwar ist gerade die Woche der Mid-Terms, also mehr oder weniger Zwischenprüfungen, doch ist das natürlich nicht so wichtig wie ein Trip in den Yosemite National Park. Vorrangig bekannt ist dieser Park sicherlich durch die Apple Wallpaper 🤔 Aber nach 2 Tagen im Park kann man durchaus zurecht sagen, dass der Yosemite ein wahres Naturwunder ist. Da der Yosemite früher ein Gletscher war, haben sich hier außergewöhnliche Gesteinsformen ergeben, die natürlich in einem Hike erkundet werden müssen. Neben dem "Mist-Trail", der zu zwei Wasserfällen führte, haben wir uns noch den Glacier Point angeguckt, der sicherlich auch atemberaubend ist, uns aber auf Grund von Nebel verwehrt blieb. Ansonsten beschreiben die Bilder wahrscheinlich am besten, wie einzigartig dieser Park ist. Noch gezeichnet vom Sequoia, sind wir diesmal auch keine 22 km gelaufen 😅

21 October 2017

Sequoia die Zweite: Am Samstag ging es wieder in die Berge des Sequoia Nationalparks. Hochmotiviert haben wir uns eine 22km lange Wanderroute mit 1500 Höhenmetern ausgesucht. Ziemlich viel wie wir nachher bemerkten 😂Zuerst ging es durch einen größeren Wald, in dem uns nach einer Zeit klar wurde, dass hier sicherlich auch Bären unterwegs sind. Der nicht allzu alte Bären-Kot auf den Wegen tat sein übriges, um sämtliche Horroszenarien mit einem Bären in einem Wald zu durchdenken. So weit so gut. Als wir die erste Klippe erreicht haben, ging es auf einem ca. 70cm breitem Wanderweg direkt an der Klippe entlang, was die Situation eindeutig angespannter machte. 😅 Nachdem wir danach die Spitze des Alta Peaks schon sahen, dachten wir, dass es nicht mehr allzu lange sein könnte. Leichtgläubig wie wir nachher feststellten..Weitere 3 Stunden und viele Pausen später (das mit dem Sauerstoff in der Höhe ist so eine Sache), hatten wir es dann gottseidank bis nach oben geschafft. Naja und dann zurüc

19 October 2017

An diesem Wochenende stand der erste größere Wochenendtrip an: Sequoia Nationalpark, einer der vielen Nationalparks in Kalifornien. Nach einer 5 stündigen Fahrt aus Santa Barbara waren wir auch schon in unserer Lodge und haben uns direkt weiter auf in den Park gemacht. Bekannt ist der Park vorallem aufgrund der Sequoia Mammutbäume, die hier auf 2000 Meter stehen. Apropos 2000 Meter...gestern haben wir das erste Mal in 6 Wochen leichten Regen erlebt...😳...Zurück zum Park. Die Mammutbäume sind riesig, sodass man erst einmal gar nicht realisiert, dass dies tatsächlich Bäume sind. Neben den Bäumen warten aber auch großartige Aussichten, Seen, Gipfel etc. in dem Park, den wir bis Sonntag "bewandern" werden. Bis hierhin schonmal die Bilder vom größten Baum der Welt, dem General Sherman Tree, und den Aussichten der ersten Wanderungen.

12 October 2017

Eine Bemerkung zu dem amerikanischen Uni-Alltag: 1. der Campus: Neben unzähligen Gebäuden gibt es riesige Anlagen um jede erdenkliche Sportart auszuüben. An der UCSB ist vorallem Fußball populär, sodass die College-Mannschaft vor bis zu 10.000 Menschen spielt. Aber auch so gibt es neben 3-4 Sporthallen, 3 Fitnessstudios etc. genügend Möglichkeiten, die Burger abzutrainieren. 2. die Vorlesungen: trotz der 20.000 Studenten, die hier am Campus studieren, sind die Vorlesungen teilweise in sehr kleinen Gruppen. Der "Major" Statistik hat beispielsweise lediglich 20-30 Studenten. Es gibt jedoch auch Vorlesungen à la Deutschland, wo 500-600 Studenten um die besten Plätze ringen. 3. das Lernen oder deutsche Eigenverantwortlichkeit vs. amerikanische Faulheit. Im Gegensatz zu Deutschland ist die Menge der Hausaufgaben hier enorm (100 Seiten lesen pro Woche kann schonmal passieren), was natürlich nachhaltigen Lernerfolg verspricht, aber einiges an Überwindung und Eingewöhnung kostet 😅

6 October 2017

Nun ist auch die erste Vorlesungswoche vorbei. Vielleicht eine kurze Notiz zu dem universitären Leben hier: Jeder versucht möglichst wenig Kurse zu belegen, um am Wochenende in IV, dem Studentenviertel, durchzutreten. Allgemein sind Kurse hier sehr verschult, verbunden mit vielen Hausaufgaben. Interessanter als der Uni-Alltag ist vielleicht der Trip zu den Channel Islands, einer kleinen, unbewohnten, Inselgruppe vor Santa Barbara. Nach einer 1-stündigen Bootsfahrt, bei der man Delfine beobachten konnte, waren wir an Santa-Cruz Island angekommen. Am Anfang fühlten wir uns leicht "under-prepared", da alle anderen mit Wanderoutfit unterwegs waren. Im Gegensatz zu uns....Badehose und Football. 😅 Mit einem Zeitfenster von 4 Stunden machten wir uns auf einen 3 stündigen "Hiking" Trip durch die Berge von Santa Cruz. Fazit: Kein typischer Touristenspot aber durchaus empfehlenswert

30 September 2017

An diesem Wochenende hieß es das erste mal die Gegend um Santa Barbara zu erkunden. Da die Stadt direkt am Wasser liegt, gleichzeitig aber die Berge im Hintergrund sind, ist das Klima hier durchaus angenehm. Beim Überfahren eines Bergpasses zeigte sich aber auch die andere Seite dieses Klimas: Waldbrände und das nicht zu knapp. Die 3-4 Löschhelikopter schienen alles im Griff gehabt zu haben, sodass wir entspannt in der anderen Richtung über den Pass fahren konnten. Direkt an den Bergen liegen auch ein paar ganz nette Villen, beispielsweise wohnen Katy Perry und Oprah Winfrey hier. Am Sonntag ging es wieder ins Auto in die Stadt Solvang im amerikanischen Hinterland. Interessant ist die Stadt zwar nicht auf Grund seiner Größe, aber auf Grund seiner Architektur. Denn mitten in Kalifornien wurde ein Dorf komplett im dänischen Stil gebaut, so dass jedes Haus original dänisch aussieht, nur eben ein bisschen sonniger. Damit ist auch die erste "Uniwoche" um 😅

28 September 2017

Impressionen von dem Campus der UCSB

26 September 2017

Semesterstart. Am Montag Morgen ging es zu der unmenschlichen Uhrzeit 7 Uhr Richtung UCSB. Als typische Deutsche waren wir natürlich überpünktlich und es gab erstmal Frühstück. Schnell könnte man merken, dass wir nicht die einzigen Deutschen waren und wir hatten unsere Runde direkt um Timo erweitert. 😁 Nach einer Einführung ging es auf eine Campus Tour, die uns die riesigen Ausmaße der Uni gezeigt haben. Allein das Studenten-Sportcenter besteht aus mehreren Sporthallen, mehreren Fußballplätzen, Tennisplätzen, 3 Fitnessstudios und einer Hockey-Halle. Allgemein ist die Erfahrung eine andere als auf einem deutschen Campus, da man allein auf dem Campus alles zum Überleben hat, von einem Supermarkt bis zu mehreren Starbucks. Die restliche Woche besteht nun lediglich aus einem Academic Advising und viel Freizeit 😅 Auf dem Rückweg zu unserem Auto hatten wir gleich die nächste Überraschung: Ein 48$ Ticket für Falschparken.....😐 Weitere Bilder folgen :)

23 September 2017

Nach den zwei Wochen Urlaub beginnt nun der Ernst des Lebens und wir bezogen unser Haus in Santa Barbara, unserem Studienort. Für die nächsten drei Monate heißt es nun zu Viert in Santa Barbara überleben und zwischendurch auch nochmal die Uni besuchen. Santa Barbara ist tatsächlich eine sehr schöne Stadt, was wir bei der Erkundung der örtlichen Supermärkte, Restaurants etc. rausfinden konnten. Nach der Eingewöhnung beginnt ab Morgen unser Uni-Alltag. Naja was heißt Alltag. Der Montag beginnt mit einem Frühstück 😅 Fortsetzung folgt 😄

20 September 2017

Am letzten Tag in San Diego ging es in den Norden der Stadt, in den Stadtteil La Jolla. Als Place to Be vorallem dadurch bekannt, dass man an diesem Teil der kalifornischen Steilküste mit Seelöwen und Robben in ihrem natürlichen Umfeld schwimmen kann. Auf Grund meiner nicht vorhandenen Affinität zu Wassersport kam der Gang ins Wasser für mich aber nicht in Frage, zu mal das Wasser verdammt kalt war, was alle anderen nicht zu stören schien. Durch von Julia entstandene GoPro-Aufnahmen während des Schwimmens war es aber fast so, als ob ich dabei gewesen wäre 😄 Zum Mittagessen ging es in ein nahegelegenes Restaurant, was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn die dortigen Kellner nicht so unsympathisch wären. Noch bevor ich aufessen konnte, kam bereits die Rechnung, was mich natürlich dazu veranlasste noch einen Espresso zu bestellen (mir ist in dem Moment nichts eingefallen, was nichtiger gewesen wäre). Mit entsprechendem Blick gewürdigt, hatten wir jeglichen Kredit verspielt 😅 🔜Santa

19 September 2017

Impressionen aus San Diego
Tag 2 in San Diego Nach dem ersten entspannten Tag in SD ging es am zweiten Tag in den San Diego Zoo. Mit hohen Erwartungen, die durch die Lobgesänge des Uber Fahrers zusätzlich bestärkt wurden, ging es nun Richtung Eingang. Allgemein kann man sagen, dass die Einwohner hier ziemlich in ihre Stadt verliebt sind, denn auch die Fahrerin zum Strand hat diesen als schönsten der Welt angepriesen. Mit einer Map und dem Willen, den Zoo zu Fuß zu bewältigen, ausgestattet, bahnten wir uns unseren Weg. Grundlegend ist der Zoo in verschiedene Kontinente aufgeteilt, wobei in jedem dieser kleineren Themenkomplexe die dort lebenden Tiere leben. Zwar verfügt der Zoo über eine unglaubliche Vielfalt an Tieren, doch fragt man sich manchmal, ob ein Teil der Tiere nicht doch etwas mehr Platz gebraucht hätte. Fragwürdig ist auch, ob Rentiere und Polarbären unbedingt in einen südkalifornischen Zoo gehören 🤔 Nichtsdestotrotz ist der Zoo super angelegt und sehr schön. Fazit: Durchaus empfehlenswert.

18 September 2017

Off to San Diego Nach dem letzten Tag in Santa Monica ging es nun mit dem Pacific Surfliner Richtung San Diego. Der Name der Zuglinie ist auch durchaus berechtigt, da die Gleise direkt am Pazifik verlaufen und eine super Aussicht auf die kalifornischen Strände versprechen. Zwar war das Zurechtfinden im Bahnhof LA etwas mühsam, die Zugfahrt dagegen aber ziemlich entspannt und so vergingen die knapp 3 Stunden relativ schnell. In San Diego angekommen, ging es nun mit Sack & Pack zu Fuß Richtung Hotel, dass gute 20 Gehminuten vom Bahnhof entfernt war und mitten im Gaslamp Quarter liegt, dem historischen Zentrum der Stadt. Auf Grund des super Wetters in der Stadt entschieden wir uns kurzerhand zum Coronado Beach zu fahren, einem der schönsten Strände der Westküste. Dieser liegt auf der Insel Coronado , die über eine Brücke mit der Stadt verbunden ist. Insgesamt muss man sagen, dass San Diego kleiner und persönlicher ist als LA und dadurch seinen eigenen Charme hat.

15 September 2017

Tag 5: Hollywood Heute ging es Richtung Hollywood, dem Zentrum der amerikanischen Filmindustrie. Mit dem Startpunkt am Walk of Fame erkundeten wir das Viertel. Der Walk of Fame ist tatsächlich größer als man denkt und hinterlässt vorallem durch die vielen Touristen und den vielen Obdachlosen Eindruck. Ein durchaus interessanter Mix. Spannender sollte nun der Weg zum Hollywood Sign werden. Um dies zu erkunden, haben wir uns auf den "Wonderview-Trail" aufgemacht. Nach der gestrigen Wanderung durchaus nochmal eine Steigerung der Schwierigkeit, da es weder befestigte Wege gab, noch passendes Schuhwerk. Im Gegensatz zu dem herkömmlichen Weg durch den Griffith Park aber durchaus empfehlenswert, da man einen ganz anderen Eindruck von den Hollywood Hills bekommt und zeitgleich am Wisdom Tree vorbeikommt, einem Baum, der der Legende nach der einzig verbliebene nach einem großen Brand 2007 sein soll. Eine großartige Aussicht über viele Teile LA's belohnte uns nach einem 1,5 stündigen Walk.
Tag 4: Genau wie gestern machten wir uns heute mit dem Fahhrad auf. Aus dem Plan bis nach Malibu zu fahren wurde aber leider nichts, da zum einen das Wetter nicht stimmte (bewölkt) und zum anderen noch Nachwirkungen vom Vortag zu spüren waren. Also Plan B: Mit dem Fahrrad nach Santa Monica und in den Los Liones Canyon, eine Art Pfad in den Bergen vor LA. Die vermeintlich kürzere Strecke war dann doch über 20 KM entfernt. 🤔 Nach der Fahrt und einer 1,5 stündigen Wanderung durch den Canyon waren wir am Ziel: Eine Plattform mit Aussicht über (fast) ganz LA. Nach kurzer Stärkung ging es wieder bergab Richtung Santa Monica, um wieder nach Hause zu fahren. Da zufällig ein Eisstand auf dem Weg war, habe ich nicht lang gezögert und eine Kugel und eine Flasche Wasser bestellt. Und was soll man sagen...Für 10,74 $ (!) hatte ich schon mehr Spaß 👎🏼 Nachdem wir zuhause waren, sind wir noch in ein Restaurant eingekehrt, dass bei der Rechnung auch netterweise gleich 18 % Trinkgeld eingerechnet hat
Tag 3-Lektion 3: Der Sunset Blvd eignet sich nicht zum Fahrrad fahren. Aber von vorn: Um Beverly Hills und Bel Air zu erkunden, haben wir uns in der Nähe ein Fahhrad geliehen. Voller Selbstsicherheit lehnten wir die Teilnahme an einer geführten Tour ab und machten uns selbst auf den Weg. Das charakteristische Beverly Hills Schild und der Rodeo Drive waren die ersten Eindrücke. Nun sollte es aber Richtung Bel Air gehen, was mit dem Fahrrad nicht ganz so leicht war, da sich die exklusivsten Grundstücke in LA auf einem Berg befinden. Vorbei an zwei Golfplätzen hieß es nun die kontinuierliche Steigung zu bewältigen. Getragen von der Hoffnung einen See zu sehen, hatten wir es fast geschafft. Aber eben nur fast, denn der See war eingezäunt...Ein Anwohner sagte uns dann, dass es keine Möglichkeit gäbe, ihn zu sehen. Also wieder zurück 😐 Und da waren wir nun auf Grund mangelnder Ortskenntnis am Sunset Blvd -einer mehrspurigen Straße mit viel Verkehr- über die wir uns nach Hause aufmachten.

12 September 2017

Gesagt, getan: Heute ging es direkt mit einem Uber-Taxi nach Santa Monica. 45 Min. für lediglich 9 $...🤔 In Santa Monica angekommen, haben wir uns direkt in den Shopping-Wahnsinn gestürzt. Denn hier ist ja bekanntlich alles günstiger. (Zitat Julia) Zum Taschen-schleppen verdammt, haben wir uns durch sämtliche Läden gekämpft. Voll bepackt ging es anschließend Richtung Santa Monica Pier und Venice Beach. Was soll man sagen...es ist tatsächlich ganz nett. Fanden wohl auch die Besitzer der anliegenden Strandhäuser mit perfekt zum Strand gelegenen Terrassen.Zwar musste der typische Strandtag auf Grund zu vieler Tüten weichen, doch reichte es dennoch für einen ausgiebigen Spaziergang am Strand. Auch in LA hat ein Tag nur 24 Stunden, so dass die Rückfahrt anstand. In der neu entdeckten kalifornischen Leichtigkeit natürlich per Uber. Wie bei der ersten Fahrt ein asiatischer Fahrer mit asiatischem Hybrid-Auto. Vor meinem geistigen Auge sah ich schon "Atomkraft-Nein,Danke" auf der Heckscheibe.
Let's get to California ! Nach dem 12-stündigen Flug von Frankfurt nach Los Angeles hieß es nun "Welcome to California" ! Auch wenn der Beamte, bei dem man bei der Einreise vorstellig werden musste, entweder etwas gereizt von seinem Job war oder einfach nicht gut auf Deutsche zu sprechen war, durften wir einreisen. Nachdem ich anschließend mit langer Hose und Jacke aus dem Flughafen gestolpert bin, habe ich direkt die erste Lektion meines Auslandssemesters gelernt: Trage hier nie eine lange Hose. Nach der ersten Orientierung ging es dann auch direkt ins Taxi zu Julias und meiner Airbnb Unterkunft. Auf der Taxifahrt dahin wurde uns relativ schnell bewusst, wie groß Los Angeles ist. Dies hatte zur Folge, dass wir nach 45 Minuten (und knapp 60 $) Taxifahrt endlich in Central LA waren. Zweite Lektion: Nimm nie ein Taxi, sondern Uber.