Indonesia · 7 Days · 17 Moments · September 2016

Lucia Menke

LOMBOK & GILIS


23 September 2016

Erster Tag auf Gili Air Lina uns ich schliefen sehr sehr gut­čśŐ. Ich bin nachts wach geworden weil mir kalt war ... Das klingt jetzt zwar unglaublich bl├Âd aber das war eines der sch├Ânsten Gef├╝hle in letzter Zeit­čśŹ ich habe gleich eine tiefe Freundschaft mit meinem Ventilator geschlossen­čĺĽ Nachdem wir ewig ausgeschlafen hatten kauften wir uns Mangos f├╝r ca. 40 Cent Bananen und Ananas und fr├╝hst├╝ckten richtig lange und gen├╝sslich unseren Obstsalat­čŹî. W├Ąhrenddessen freundeten wir uns mit anderen Backpackern an und buchten zusammen mit zwei Studenten einen Schnorchelausflug f├╝r den n├Ąchsten Tag. Da die Str├Ąnde hier unglaublich leer und sch├Ân waren machten wir einen 20 min├╝tigen Spaziergang zum Hafen liehen Schnorchel und Flossen und machten uns auf eigene Faust auf ins Meer. Wir sahen mehrere Seeschlangen die eine war sogar 6 cm dick und Nemos­čśŹ­čÉŹ­čÉá Leider grasten im Riff keine Schildkr├Âten. Wir schnorchelten nur eine Stunde weil sich das Wetter zuzog. ­čîŐ

22 September 2016

Nachdem wir unsere Backpacks abgeladen hatten machten wir uns auf den Weg um die Umgebung auszuchecken und zum Strand zu gehen. Vor unserem Hostel ist eine Art Minimart und einige andere Bungalows und kleinere K├╝chen ... Warscheinlich Restaurants. Der Sandweg oder Stra├če war ges├Ąumt von sehr vielen Mango und Cashewb├Ąumen und Palmen mit Bananen Kokosn├╝ssen. Es war echt ein Paradies ├╝berall bl├╝hten wilde Blumen.­čî┤­čî║­čŹîAm sch├Ânsten war allerdings der Strand. Der Sand ist superweich und mit angeschwemmten Korallen und Muscheln ├╝bers├Ąht. Die Wellen brechen auf einer Sandbank weiter drau├čen weswegen der Ozean total ruhig ist. Wir waren zum Sonnenuntergang am Strand und es war einfach nur atemberaubend. Au├čerdem war es sehr leise und man konnte richtig zur Ruhe finden.
Gili Air ... Nachmittags holten Lini und ich unsere Backpacks und machten uns auf den Weg zur Gili Air, die kleinste der Gili Inseln­čî┤ diesmal waren wir schlauer und die ersten die die F├Ąhre betraten damit wir vorne sitzen k├Ânnten viel sahen und nicht quetschen mussten. Auf Gili Air angekommen viel uns sofort auf wie unterschiedlich diese Insel zu Gili T war! Es kamen einem auf der Hauptstra├če keine Massen von Backpackern mit Deuter entgegen und alles war auch nicht so laut und bumbsvoll wie gewohnt. Wir mieteten uns eine Pferdekutsche das einzige Fortbewegungsmittel hier zusammen mit Fahrr├Ądern. Der Kutscher fuhr uns zu unserem Hostel. In gegensatz zu vorher waren sie 6 Betten "Zimmer" ein absoluter Traum. Jeder schl├Ąft auf einer Matratze ├╝ber dem ein Moskitonetz gespannt ist und das allerbeste: jeder hat seinen eigenen Ventilator­čĺĽÔŁĄ´ŞĆ Es ist echt erschreckend wie schnell man allt├Ągliches als puren Luxus ansehen kann... Ich pers├Ânlich freue mich schon ├╝ber die n├Ąchste WASCHMASCHINEÔŁĄ´ŞĆ
Leider verpassten Lina und ich eine F├Ąhre weswegen wir noch 2 Stunden ├╝ber die Insel bummelten und in einem Caf├ę Tacos a├čen (nicht sehr local aber das musste sein). Es hat sich echt gelohnt ich glaube ich hatte die leckerste selbstgemachte Mayo meines Lebens­č弭čś│ Die Atmosph├Ąre in dem Caf├ę war super weil man direkt am Strand essen konnte. Und die St├╝hle waren Klasse auch total gem├╝tlich definitiv ein Must have f├╝r meine erste eigene Wohnung­čśé
Nachdem wir den Weg durchs Wasser geschafft hatten erwartete uns eine gro├če Vielzahl an Fischen und wir waren direkt an einer Schlucht Unterwasser. Wir entschieden uns trotzdem nach einer Weile aus dem Wasser zu gehen und sp├Ąter an einem anderen Turtle Point zu schnorcheln. Lina br├Ąunte dich w├Ąhrend ich, die immer noch unter Sonnenbrand litt, durch die Stra├če an Bars entlangschlenderte. Auf dieser Seite der Insel wird in jeder zweiten Bar mit Mushrooms geworben und die Art und Weise ist manchmal echt einfach total irre. Sp├Ąter gingen wir an einen anderen Strandabschnitt wo wir beim schnorcheln zwar auch keine Schildkr├Âten trafen allerdings das Riff unglaublich sch├Ân war. Ich hab sogar eine schwarz wei├č gestreifte Seeschlange gesehen. Total interessant! Leider war mein Schnorchel kaputt und nach jedem 10ten Atemzug musste ich Lieder Wasser schlucken­čśľ Vonwegen good qualityÔś╣´ŞĆ Zum Gl├╝ck fand ich dann nach dem schnorcheln ein St├╝ckchen Schatten und k├Ânnte noch ein wenig Sonne tanken.
Der letzte Tag auf Gili Trawangan Am letzten Tag wachte ich das erste mal mit einem gutem K├Ârpergef├╝hl und nicht komplett ├╝berhitzt vor dem Wecker auf. Lina und ich bemerkten dass die netten Roommates schon am ersten Tag nicht ins Hostel gekommen waren und stempelten sie insgeheim noch weiter ab­čśČ. Wie packte schnell unsere Sachen und checkten aus. Nach einem Smoothie (ich hatte Banane Mango­čśŹ) liehen wir uns Schnorchel und machten uns auf den Weg zum Ende der Stra├če zum Strandabschnitt, andem sich gestern viele Schildkr├Âten tummelten. Auf dem Weg genossen wir noch einmal die Hektik der ankommenden Touris und das ganze Gewimmel von Fahrr├Ądern Pferdekutschen und Bauarbeiten. Am Strand angekommen zogen wir schnell Flossen und Taucherbrille auf und gingen ins Wasser. Es war Ebbe und das Wasser war selbst 70 Meter weiter drau├čen immer noch 30 cm tief. Leider war das nicht tief genug um Schildkr├Âten und der Weg bis zum tiefen ├╝ber die Korallen zu laufen war unglaublich l├Ąstig.

21 September 2016

Wir hielten an einem Strand und der nicht ├╝berf├╝llt mit Deutschen und das Wasser nicht mit Booten besetzt war. Lina ging schnorcheln und ich legte mich in den Schatten um meine voll verbrannte Haut zu schonen­čśę­čśČ. ­čî┤­č厭čĆľ Als Lina aus dem Wasser kam erz├Ąhlte sie mir dass dort ├╝berall Schildkr├Âten waren sie sich sogar anfassen lie├čen und mit ihr schwommen. Ich verfluchte insgeheim meinen Sonnenbrand­čśí wir nahmen uns fest vor am n├Ąchsten Tag wiederzukommen. Abends gingen wir mit unseren Roommates auf dem Foodmarket etwas essen. Der Foodmarket wurde jeden Tag neu aufgebaut und an den St├Ąnden lagen frisch gefangene Fische, Krebse, Krabben, bunte Hummer, Scampi, H├Ąhnchen, marinierte Spie├če und und und. Man konnte sich 2 Teile aussuchen und es wurde dann gegrillt. Man bekam dazu Reis und konnte sich von ca 15 Beilagen (Gebratenes Gem├╝se, Tofu, Nudeln etc.) 3 aussuchen. Dazu konnte man sich an scharfer So├če und der allerbesten Penautso├če der Welt bedienen. Einfach nur lecker!
Nach dem wie aufgestanden waren holten Lina und ich uns erstmal einen Fruit Juice! Dieser wird hier an jeder Ecke angeboten und ist echt spottg├╝nstig! Ich bestellte einen mit Banane Dragon Fruit. So lecker! Der Verk├Ąufer p├╝rierte eine Halbe Drachenfrucht die hie r├╝bergehst pink sind und Bananen mit etwas Joghurt und EisÔŁĄ´ŞĆ das war so lecker! Danach liegen Lina und ich uns Fahrr├Ąder und umrundeten in 45 Minuten die Insel. Der abgelegenere Teil ist eher auf Luxusurlaub in Resorts ausgelegt und in vielen Hotels wird damit geworben seine Hochzeit dort zu feiern. Hin und wieder trifft man auf eine Bar... Hier ist eine echt cooler als die andere! An manchen Stra├čenteilen ist auch einfach nur M├╝ll und Pampa in der vereinzelt H├╝hner oder K├╝he leben. Das mit dem Plastikm├╝ll haben die hier nicht so raus ... Total schade das macht auf der Insel und auch auf Lombok einiges kaputt. Wir f├╝hren dann noch ein zweites Mal ├╝ber die Insel und hielten an einer Stelle wo der Strand nicht ├╝berf├╝llt war.

20 September 2016

Am n├Ąchsten Tag bin ich aufgewacht und mir gings echt total schlecht ... Unser Hostelzimmer hat kein AirCon und zu viert im Raum zu schlafen hat die Luft nicht umbedingt besser gemacht... Es war nachts einfach so so so warm! Nachdem ich 3 mal geduscht habe und trotzdem nicht abk├╝hlen k├Ânnte ging ich erstmal raus und kaufte Wasser. Nachdem dann auch Lina wach war und wir uns fertig eingecremt hatten liehen wir uns Schnorchel und Flossen und gingen ein St├╝ck um zu einem sch├Ânen Riff zu gelangen. Das schnorcheln war unglaublich atemberaubend

19 September 2016

Wir sa├čen dann zu f├╝nft Bier trinkend auf der Veranda. Es hat sich herausgestellt, dass das Feuer in einer W├Ąscherei 100 Meter weiter ausgebrochen ist. Auf einmal fing unser roommate an laut aufzuschreien, weil er leider heute seine komplette W├Ąsche 5 Kilo dort abgegeben hat. Er war durch das Beerpong ziemlich gut drauf weswegen wir uns 2 Stunden dar├╝ber lustig gemacht haben. Eigentlich wollten wir noch kiffen allerdings roch das Gras was dem einen verkauft wurde total nach Fuschfutter... haben das dann doch lieber gelassen. Gegen 5 sind wir schlafen gegangen, kaum liegen wir im Bett f├Ąngt genau dann einer an diese doofen muslimischen Gebetsges├Ąnge aus voller Kehle zu jodeln... Das wars dann wohl mit Schlaf, die Moschee ist n├Ąmlich hinter dem Hostel­čśí­čśé
Hinter unserem Hostel war ein Brand. Wir kramten schnell all unsere Sachen zusammen und schleppten alles provisorisch zum Strand. St├Ąndig sah man M├Ąnner gro├če K├╝bel Wasser aus dem Meer in die Gassen schleppen was nicht unbedingt professionell war und ziemlich beunruhigte. Nach einer Stunde wurde dann Entwarnung gegeben trotzdem bleiben wir noch 2 Stunden am Strand und h├Ârten Musik und beobachteten die Sterne. Da wir uns noch nicht so wohl f├╝hlten und auf gar keinen Fall schlafen konnten gingen wir erstmal feiern. Wie suchten uns den Club der die beste Musik spielte schl├╝rften Cocktails und tanzten barfu├č im Sand. Ein Highlight ­čśŹ­čĺâ­čĆ╝ Etwas sp├Ąter gingen wir zur├╝ck zum Hostel um aufs Klo zu gehen und trafen einen unserer deutschen Roommates Bene und seinen Kunpel Sven. Die beiden waren echt total super drauf und so kam es dass wir uns 3 Stunden lang vorm Bungalow sa├čen. Sp├Ąter kam dann noch der Schweizer Jonny der sich mit uns ein Zimmer teilte.
Die Hauptstra├če war ges├Ąumt von Bars Clubs und Caf├ęs aus denen Musik dr├Âhnte. Wenn man einfach nur die Stra├če runtergeht ist man schon derma├čen in Partystimmung einem bleibt quasi nichts anderes ├╝brig. Generell ist Gili T ein absolutes Paradies f├╝r Backpacker! Es ist alles sehr g├╝nstig ├╝berall sind wundersch├Âne Str├Ąnde und die ganze Nacht wird gefeiert. Ich hab mich hier sofort nachdem wir angekommen sind habe ich mich supercool gef├╝hlt ... Alles hier ist eher so "easy-going"­čî┤­čśŹ naja wir haben uns dann Drinks und Chips gekauft und erstmal an unseren Stammplatz uns aufs feiern eingestimmt. Noch kurz am Hostel vorbeigeschaut haben wir gemerkt dass es auf einmal eine ziemlich komische Stimmung war und alle panisch rumgerannt sind . Wie sind dann aus unserem Zimmer rausgegangen und hatten den Schock ├╝berhaupt! Der Himmel hinter unserem Hostel war orange gef├Ąrbt und man konnte vor Funken und Rauch nichts mehr sehen. Dann viel auch schon auf der ganzen Insel der Strom aus.
Gili Trawangan Schon beim einsteigen in die F├Ąhre, die uns zur gr├Â├čten der Gili Inseln brachte war klar - das wird witzig! Ca. 10 Backpacker und 30 Einheimischen warteten durchs knietiefe Wasser und quetschten und kletterten auf das wackelige Boot. Die meisten hatten Eink├Ąufe dabei allt├Ągliche Haushaltsgegenst├Ąnde und gro├če K├Ârbe mit Bananen, Fr├╝chten und Getr├Ąnken. Auf dem wei├čen Sand der Gili T angekommen wurden wir von einer mit 100 Pferdekutschen und Rucksacktouristen ├╝berrannten Stra├če begr├╝├čt. Die meisten liehen sich hier ein Fahrrad und ├╝berall wimmelte es von Einheimschen und vielen Europ├Ąern. Im Hostel angekommen teilten wir uns einen Dorm mit zwei anderen Backpackern. Der Dorm war ein kleiner Bungalow mit Dach und Einrichtung komplett aus Bambus. Wir erkundeten dann zu Fu├č die Hauptstra├če und a├čen einen an der Stra├če gegrillten Maiskolben.

18 September 2016

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16 September 2016

Unsere Zeit im Resort verbrachten wir mit Sonnen und am Strand Muscheln sammeln. Der ganzen Strand lag voll mit blauen Korallen und wenn man im Meer schwimmen gegangen ist k├Ânnte man das Riff unter seinen F├╝├čen sp├╝ren. Au├čerdem ver├Ąnderte sich der Sand ... An einigen Stellen war er sehr grobk├Ârnig und kieselig an anderen Stellen ganz hell und fein und ein paar Meter war der Sand komplett schwarz. Im Resort freuten wir uns jeden Tag aufs neue aufs Fr├╝hst├╝ck, bei dem wir gerne auch etwas mitgehen lie├čen.­čśü Am Abend erkundeten wir die Gegend um das Resort herum und fanden ein kleines Restaurant was mit allen m├Âglichen blinkgirlanden und Lichtern geschm├╝ckt war. Es hatte einen leichten Eindruck von Weihnachten. Wir bestellten einen Limettensaft der wirklich frisch aus 10 Limetten gepresst wurde und waren ├╝berrascht wie erfrischend das war.
Auf nach Lombok ... Mein erster Eindruck von Lombok hat einfach alles getoppt! Am Flughafen wurde zwar versucht mit allen m├Âglichen Verboten diese typische seri├Âse Flughafenstimmung zu erzeugen... Allerdings waren alle einfach super drauf haben gequatscht beim warten und die Einheimischen haben Witze gerissen. Bei der Sicherheitskontrolle war das netteste Personal ├╝berhaupt die sich erstmal dr├╝ber lustig gemacht haben das Lina und ich schon fix und fertig waren vom Wetter. Auch unser "Taksi" Fahrer war super nett! Am Hotel, das Linas Eltern spendierten, angekommen wurden wir erstmal mit einem Melontea begr├╝├čt.. Superlecker. Das Resort war sehr sehr sch├Ân hatte einen Pool und eine gepflegte Gartenanlage ... Unser Zimmer war im Vergleich zu Hong Kong der Buckingham Palace... Das beste: gro├če Betten!!! Dort lie├čen wir uns es dann erstmal richtig gut gehen.