Bolivia · 22 Days · 16 Moments · March 2015

Nele Wein

Locas rojas in Bolivia


12 April 2015

Isla del sol/copacabana

10 April 2015

Auch noch Nahtot-Erfahrungen!Mit profillosen Reifen schlidderte unser "Bus" im Schnee auf einen steilen Abhang zu. Der Fahrer drückte unbeeindruckt einfach weiter auf die Tube. Also befreiten wir uns selber aus dem Klappergestell und wanderten das letzte Stück. Auf den Schnee waren wir allerdings genauso wenig vorbeireitet wie der Bus (Klamottentechnisch) aber das wandern heizte uns ein. Nach dieser Tortur ging es dann noch in das Mondtal-sehr beeindruckend. Sehr zu unserem Bedauern mussten wir uns leider von unseren heißgeliebten Dänen trennen und befinden uns jetzt auf der heiligen Isla Del sol, mit 2 Australien Guys. Nach La Paz ist Natur genau das richtige für Herz und Seele (und Lunge!!!). Wir lassen bald wieder von uns hören,haut richtig rein! 🚬😆🍰
Moin Leute! Wir waren leider ziemlich faul am bloggen die letzten Tage, deshalb ersparen wir euch einige Details. Von unserer superkalifragilistigexpialigetischen 3-Tages Tour durch den Nationalpark von uyuni, sagen Bilder eh mehr als tausend Worte. Zu sechst bretterten wir mit unseren Dänen, einem Ami, einem Kanadier und unseren Guide Freddy durch die schönste Landschaft, die wir je gesehen haben. Diese Eindrücke gingen auf keine Kuhhaut mehr! Danach ging es mit der halben Bevölkerung Dänemarks (es kam noch ein dritter dazu) auf nach la Paz. Dort gab es ein unerwartetes Wiedersehen mit all unseren Freunden aus Sucre 😚👌 unter anderem unternahmen wir eine Gondelfahrt über den Dächer der Stadt mit dem deutschen Karten-ass Michael. Schon beeindruckend wie la Paz am Berg klemmt. Außerdem hatten wir den besten Tag unseres Lebens! Das Cholitas-Wrestling war ein riesen Gaudi, von dem wir immer noch Muskelkater im Bauch haben. Zudem bescherte uns ein Tagesausflug auf einen 5000m hohen Berg
Isla Del Sol

4 April 2015

La Paz

1 April 2015

Uyuni

29 March 2015

Diesen Tag mit einer ausschweifenden Fiesta ausklingen lassen. Doch dann erreichte uns eine Nachricht die uns die Haare zu Berge stehen ließ!! Aufgrund der am Sonntag stattfindenden Wahlen würde in ganz Bolivien von Freitag bis Sonntag kein Alkohol mehr konsumiert oder verkauft werden!! Aber für 2 Schlitzohren wie uns kein Problem. Mit dem halben Hostel im Schlepptau begaben wir uns auf die Suche nach dem heißgeliebten Feuerwasser. Mit Erfolg. Allerdings haben wir nicht erwartet, dass die Bolivianer die Sache so ernst nehmen: Mitten in der Nacht stürmten 20 uniformierte Polizisten mit Taschenlampen bewaffnet das Hostel und durchkämmten jeden Winkel. Da das Hostel nach wie vor geöffnet hat, gehen wir davon aus, dass sie nicht fündig geworden sind. Etwas wehmütig brechen wir morgen nach Salar de uyuni auf, in Begleitung von 2 äußerst liebenswürdigen dänischen Knaben. Außerdem hatten wir um ein Haar unseren ersten Streit - es ging um Klackerbrei! Ziese Freude Eierkuchen 😚👌
Nabend ihr Paddel! Wir haben schon wieder so viel erlebt. Beim täglichen Sonnenbaden am Plaza de Mayo machten wir Bekanntschaft mit 2 Mädels aus Berlin die wir gleich ins Herz schlossen. Spontan startenden wir am folgenden Tag mit diesen beiden Hammerteilen eine Mountainbike-Tour, die diesen Namen zu Unrecht trägt. Es war eher eine Mountain-schiebetour, da wir alle mit Schnappatmung und leichten Schweißausbrüchen zu kämpfen hatten. Hätten wir geahnt was auf uns zukommen würde, hätten wir uns die Bierchen am Tag davor gespart. Gelohnt hat sich die Tortur aber dennoch: wir hatten die Möglichkeit in einem Wasserfall mitten in den Bergen paddelig zu planschen😚👌 leider wurden wir auf dem Rückweg von einem Gewaltwetter überrascht und fanden uns auf einmal in einem miefigen Hühnerstall wieder, während der Hagel aufs Blechdach pladderte. Gefühlte 5 Stunden später kamen wir völlig durchnässt und mit Matsch bespritzt wieder im Hostel an und fühlten uns wunderbar. Zur Belohnung wollten wir

26 March 2015

24 March 2015

Hammer das Teil! Wie zwei besenkte deivel fegten wir auf den Rössern durch die atemberaubende Landschaft. Neles Pferd war etwas paddelig und Lafis tauften wir Hinz. Jetzt schmerzt allerdings der Poppes! In dem Hostel fühlen wir uns pudelwohl! Zahlreiche andere Backpacker tummeln sich hier. Unter anderem ein Bär, eine Gewaltfrau, ein persischer Prinz und Klaus. Mit anderen Worten: eine gute Mischung. Das einzige was uns nervt ist, dass wir immer noch nicht von der sagenumwobenen Höhenkrankheit befallen sind! Lechzend und händereibend freuen wir uns aber auf die Zeit in la Paz, welches in 4000 Metern Höhe liegt. Das wars für heute! Ziese Freude Eierkuchen😘
Good Morning in the morning!😎 also die Fahrt nach Sucre war ja mal mittel! Bei angenehmen 20 Grad stiegen wir frohen Mutes mit kurzer Hose und t-Shirt in die nächste Klapperkiste. Dummerweise hatten wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ziemlich rasant fuhren wir die Berge hoch. Genauso rasant veränderte sich aber auch die Temperatur!! Eine schlaflose Nacht bei gefühlten -20 Grad stand uns bevor. Naja.. wenigstens haben wir durch das Gebibber ungewollt unsere Muskeln trainiert💪. Bei der Ankunft stellte sich dann heraus, dass sich diese Tortur für die Hauptstadt Boliviens, Sucre, auf jeden Fall gelohnt hat! Überall in dieser verträumten Stadt dackeln winzige Senoras mit riesigen Röcken und gewaltigen Zöpfen durch die Straßen. Bei einem Gang durch den berühmten Markt verging uns hören und sehen! Hier gibt es alles was das Herz begehrt in Unmengen und zu Spottpreisen! Wir leben wie die Könige! Kost ja nix💰 darum gönnten wir uns heute einen gepflegten Rüttelritt durch die Berge.
Rüttelritt

23 March 2015

Sucre

21 March 2015

Fahrt öffnete uns leider die Augen. Unser so heißgeliebter Ersatzpapi Diego war auf einmal nur noch mittel. Er sah unser Verhältnis wohl etwas anders als wir und fühlte sich mit 37 nicht zu alt Annäherungsversuche zu starten. Das war doof, da wir finanziell auf ihn angewiesen waren. Endlich in Santa Cruz angekommen, zahlten wir lieber ein Zweierzimmer, um seiner nun nicht mehr ganz so angenehmen Anwesenheit zu entkommen. Am nächsten Morgen beglichen wir so schnell wie möglich unsere Schulden und machten uns aus dem Staub! Zu zweit erkundeten wir die Stadt. Bolivien und Argentinien sind ein Unterschied wie Tag und Nacht! Hier ist wirklich nichts europäisches mehr zu finden,doch diese bestimmte südamerikanische Stimmung gefällt uns ausgesprochen gut! Von den Preisen ganz zu schweigen. Wir haben zu zweit für ca 2€ gegessen (und sind noch nicht am flattern), für 1,50€ Taxi gefahren und sitzen jetzt im Bus nach Sucre für jeweils 7€. Da kann man doch getrost sagen: Ziese Freude Eierkuchen!!
Einzige Ratterei die wir seelenruhig verpennten. Ziemlich benommen und im Halbschlaf bekamen wir eben noch mit, wie unsere Rucksäcke durchsucht und Pässe gestempelt wurden.Irgendwo krähte ein Hahn. Gut ausgeschlafen nahmen wir an der bolivianischen Grenze dann doch etwas mehr war. Die Stempel erhielten wir in einer maroden Blechhütte und es wimmelte von Schweinen und Hühnern. Unsere Mitreisenden versorgten uns während der Fahrt ausreichend mit Wasser und Nahrung denn wir waren ja völlig blank. Später als wir erwartet hatten, machte die klapperkiste von einem Bus dann schlapp und wir hingen in der Pampa fest. Nach längerer Wartezeit kam ein Auto angedampft, aus dem vier dreckige und cocablätter mampfende Bolivianos sprangen. Mit viel Elan und ohrenbetäubendem Lärm klopften sie Ewigkeiten auf dem Bus herum. Leider ohne Erfolg. Nach noch längerer Wartezeit heizten vier Autos an, das Gepäck wurde kurzerhand auf s Dach geschnallt und 10 Leute in jeweils ein Auto gequetscht. Diese
Neues Land, neues Glück dachten wir uns und machten uns völlig ungeplant auf den Weg. Nach einem kleinen Abstecher nach Brasilien überquerten wir die Grenze zu Paraguay. Alles verlief glimpflich bis wir in der Busstation von ciudad de l'este ankamen. Mit kaum Bargeld in den Taschen bemerkten wir panisch,dass sich ja die Währung geändert hatte und zu allem Überfluss funktionierte der Bankautomat nicht. Doch wie ein Geschenk des Himmels kam ein kleiner,bepackter Kautz den Bahnhof entlang gewatschelt,der uns bekannt vorkam. Es stellte sich heraus, dass es sich um Diego (37 aus Uruguay ) handelte, der mit uns im selben Hostel gewohnt hatte. Er war wirklich die Rettung in letzter Not. Er wollte auch nach Bolivien und wusste 1. wo wir hinmussten, hatte 2. Bargeld dabei und beherrschte 3. die Landessprache. Er zahlte uns erstmal den Bus in die Hauptstadt ascuncion. Dort ging nun aber leider der Bankautomat ebenfalls nicht, doch Diego half erneut aus. Die nun folgende Fahrt war eine