Africa, Europe · 43 Days · 93 Moments · November 2017

Lisa's Urlaub in Namibia


5 January 2018

So liebes Namibia... Man sieht sich ja meist immer schneller als man denkt. Für heute sage ich aber erstmal Tschau, Pfiade, Servus! Schee wars! Südafrika i'm coming... Relativ gutes Essen sogar mit richtiger Nachspeise und Salat! So verwöhnt wurde ich nichtmal nach Neuseeland!!! Und der Liebe Himmel... im nächsten Leben werde ich ein Vogel oder Fisch :D. Südafrika ist viel grüner als Namibia. Hat mixh wirklich überrascht!
Aber natürlich. In mir tat sich...garnix! Irgendwie war es mir egal, was soll sxhon sein. Warscheinlich liegt's an der blöden Gaskartusche. Als ich vorm Officer stand erklärte er mir erstmal was los sei. Jep Gaskartusche! Sie waren sehr nett und freundlich und vorallem war es mal interessant wie es hinter den Kulissen am Flughafen aussieht! Jedes einzelne Gepäck wird wirklich genauest kontrolliert. Es war schön beeindruckend das zu sehen! Ein Take care und dann schlenderte ich allein wieder über den Flugplatz. Verrückt sind Sie schon ;). Ein anderer Aufseher wollte schon loslegen und mixh belehren wieso ich hier draußen rumlaufe aber meine Belehrung an ihn war schneller und er zeigte mir natürlich sofort den Weg und öffnete mir die Tür für's Gebäude. Lobenswert;). Ija wie soll es auch anders sein. Bis jetzt war ich an noch keinen Flughafen verschont ;). Wär ja auch langweilig verkürzt wenigstens die Wartezeit...
Sooo ich würde sagen, Namibia du hast mich viel sehen lassen!! Knapp 7000 Kilometer... Der Vormittag verging mit Pizza vorbereiten, gemütlich frühstücken, packen und viel zu spät dran! Zum Flughafen brauche ich ca 1 Stunde, tanken muss ich noch. Sachen ins Auto Lulu mit rein und der Landi muss heut alles geben. Bin 30 Minuten zu spät! Man glaubt es kaum aber das Buschauto kannte heute wirklich nur ein Gas!! Und wie es sein soll, die Family hatte Verspätung und ich war pünktlich ;). Die Verabschiedung verlief kurz und knackig. Julia lud mich im März zu ihren Geburtstag ein und Sie hoffen mich nach meinen kurzen Abstecher ans Meer mich wieder zu sehen. So durchden Zoll sitze ich und lese. Wow soll es anders sein. Stehen zweo Securitys vor mir und fragen ob ich Frau Hauer bin? Yes i'm! Ich soll doch bitte mitkommen zur Polizei, in meinen Rucksack wäre was gefunden worden.

4 January 2018

Und das meint Christiane ernst ;)! Schön wie willkommen man auf dieser Welt ist wenn man ihr mit herzlichkeit entgegen geht! Mittlerweile ist es Nachmittag und Wir machen uns auf den Weg zum Haus. Kuchen backen, Wäsche waschen... Ein Gewitter zieht auf und es Regnet. Wie toll ein warmer Sommerregen sein kann! Lulu und ich genießen meinen letzten Sundowner in Namibia. Ja es kullern Tränen. Tränen vor Freude für diese unglaubliche Gastfreundschaft! Tränen von Glücksgefühlen für die tollen Erlebnisse! Tränen für die Dankbarkeit derjenigen die mir mit soviel Vertrauen entgegen gegangen sind! Und ja Lulu für Dich wird's schwer, für mich aber auch. Warst eine tolle Begleitung!
Nach Amadeos war Clara dran. Ija es wird wirklich Zeit das vernünftige Therapeuten nach Namibia kommen bzw Windhoek!! Einen Kaffee gab's danach und ich blickte von der Terasse aus über die Farm. 'Wie schön es hier ist!" -ja aus diesem Land kann man wirklich etwas machen sagt Christiane zu mir. ' Wieso nutzt du es nicht als Therapiemittel? Ein kleines Therapiezentrum für Psychosomatische Patienten?" Christiane schaut mich mit Leuchtenden Augen an, - ja sowas schwebt mir vor! Und es geht los mit wieviel Patienten haben Platz und wo und wie... Yoga, Ayurveda, Biogemüse... ja da träumten wir beide :). "Amadeos wird in meinen Augen unbereitbar für einen Erwachsenen sein auf Dauer aber mit seinem Charakter wäre er perfekt für die Kinderreittherapie!" Oh ihr hättet die Gesichter sehen müssen! Clara und vorallem Christiane waren hin und weg...Christianes Antwort war nur - mit deinem Können und Wissen und perfekt dazu ein Mann mit Landwirtschaftserfahrung, einen Ton und wir ziehen das Ding auf!
Der Vorletzte Tag in Namibia. Heute geht's um halb7 schon aus den Federn. Die letzten Tage gönnte ich mir einen längeren Schlaf da die Nächte sehr unruhig waren. Frisch gemacht schnell ein Brot gegessen und ab geht's nach Krumhuk zur Clara. Clara ist 25 Medizinstudentin in Pause wegen ihrer kleinen Tochter und hat mit ihrer Mama Christiane eine Farm mit Gästehaus, Schwimmbad und öfters größere Feiern. Habe ich davon erzählt wie Wir für die First Lady Dekoriert und Tische gedeckt haben? Das war auch auf Krumhuk. Eine ganz tolle Gegend! Dort ist einfach Nichts!! Dort war auch Lulu als ich in den Dünen war. Clara hat ein Problempferd Amadeos. Ein 5 jähriger großer Fuchsbrauner Kerl. Mit unglaublichen Charakter! Mit Herzblut arbeiteten wir zusammen, ganze 2 Stunden. Ich war fix und fertig! Physiotherapie für Human und Tier ist hier wirklich sehr rar! Und ich bin dankbar ihr Vertrauen zu bekommen. Meine Arbeit vermisse ich wirklich vorallem wenn ich gerade mitten drin bin!

3 January 2018

Kurz angehalten am Krankenhaus und weiter geht es bei mir. Die Strecke zieht sich ganz schön. Zwischendurch ein Schnappschuss mit einem Oryxkopf gemacht und da war er endlich Boshua - Pass! Die Aussicht ist mehr als grandios! Leider ist es schon nach 16 Uhr und viel zeit zum genießen war leider nicht drin. Also ab zurück Richtung Windhoek. Am Weg dorthin komme ich wieder vom Krankenhaus (letztes Bild) vorbei und siehe da ich werde mit 'Hi Liss my Friend' begrüßt. Das Mädel von vorher und ihr Bruder wollen mit. Na dann rein und ab! Ihren Bruder lasse ich auf einer Farm aussteigen und Sie (ich habe ihren Namen vergessen) will mit Richtung Windhoek. Bis Sie sagt das ich rechts abbiegen soll. Oh och war erstaunt, Sie wohnt bei den Blechhütten! Dieses Mädel war wirklich schick gekleidet. Total offen und herzlich und glücklich! Gut ein schlechtes englisch hat Sie, was ich ihr nicht übel nahm mein Hochdeutsch ist auch zu belächeln. Ich war wirklich überrascht! Ija wer hätte es gedacht.
Die Namib's lassen sich wirklich immer was einfallen mit ihren Straßenbeschilderungen. Die Weite war unglaublich! Unter einem großen Baum kam ein Mädel hervor. Etwas älter als ich. Sie will ins nächste Dorf. Wachhund Lulu ist nicht abgeneigt also kommt sie mit. Lulu sitzt auf ihrem Schoss und hat ihre Hände durch streichen fest in Beschlag genommen. Es war ein deutsches Krankenhaus mit einer Kirche. Anscheinend besucht Sie dort jemanden. Die Trampers in Namibia sind wirklich immer höfflich und nett!! Von armen Ländern könnten wir Deutschen wirklich viel lernen!
Die Landschaft ist sehr felsig dagür wachsen aber wirklich viele Bäume! Kühe, Pferde, Ziegen, Oryx, Enlands...vieles ist unterwegs trotz der Mittagshitze. Die Weite war toll und zwischendurch die Felsschluchten, traumhaft!!! Gedankenlos immer gerade aus...
Heute Morgen ist der Drang zu groß um endlich meinen letzten Pass zu fahren!! Mein Co - Pilot Lulu hielt vorne alles im Griff und als Sie mit meinen Fahrstil zufrieden war verzog Sie sich, wie es sich gehört, nach hinten in den Kindersitz:). Mit Landkarte und die nicht richtig begutachtet war es etwas mühsam aus Windhoek zu kommen aber wenn man sich treiben lässt, kommt man immer dahin, wo es das Leben gerade am besten mit einem meint. Diese riesigen Blechhüttendörfer habe och zuvor in dem Ausmaß noch nicht gesehen! Ich wollte nicht stehen bleiben... nicht wegen der Angst sondern wegen des Respektes! Normalerweise Frage och ja vorher immer wenn och von irgendwen ein Bild machen möchte. Aber hier wollt och dann doch nicht abbiegen. Wahnsinn wie nah hier die Armut beim Reichtum ist. Einen Hügel zuvor entstanden neue Häuser aus Beton und schick und 2 km weiter hinter dem Hügel das. Zu gern hätte ich mal in so eine Hütte rein geschaut. Meine Aussicht wird flach und die Weite liegt vor mir

1 January 2018

Mein erstes Silvester in Africa, Lulu, tausende von Grillen, schreiende Affen die etwas furchteinflösend waren, Schakale die heulten und ich. Es war anders, nicht besser nicht schlechter nur anders :). Heute morgen gönnte ich mir ein ausreichendes Frühstück. Die Nachrichten von Glück, Liebe, Gesundheit trudeln langsam herein. Jeder wirft zu gern mit den 3 Worten... Aber was ist Glück? Liebe? Gesundheit? Das einzige was ich Euch wirklich wünsche ist Zufriedenheit - Sie prägt den Ausgleich des Geistes. Ein Ruhiger Geist dankt oft mit einem gesunden Körper. Keine Ängste - nur durch Risiko kann man auch Glück erhalten Herzlichkeit und Toleranz - mit offenen Armen kann man Liebe empfangen. Positive Gedanken... das ist für mich der Schlüssel zum Leben. Denkt weniger lebt mehr!! Auf ein aufregendes und spannendes 2018 🎢☄

31 December 2017

Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu. Vieles ist passiert. Prägende Momente. Entscheidungen sind gefallen. Freude und Enttäuschung wurden gelebt. Wie schnelllebig doch das Leben ist... Kaum einer nimmt sich Zeit für das hier und jetzt. Die Gedanken sind bei gestern oder morgen. Schade das man sein Leben so verlebt... Die Frage ist, wieso tut man das? Geschehnisse können nicht mehr geändert werden... Und wie sollen sich neue Türen bemerkbar machen wenn die Gedanken schon 3,4,5 Schritte voraus sind?! Genießt jeden Tag aufs neue. Jeden Tag etwas neues entdecken, sich über Kleinigkeiten freuen und vertraut dem Leben es möchte uns soviel gutes geben. Wenn wir es sehen würden...

30 December 2017

Sundownerfeeling...
Lulu's Auge geht es etwas besser, anscheinend fängt es jetzt sehr zu jucken an. Den Pass lasse ich heute auch nochmal aus! Lulu gepackt und wir sind auf den Weg nach Windhoek. Kamillentee kaufen! Da wir wieder mit dem Landrover unterwegs sind und die Fenster offen, zumindest meins. Verzieht sich Lulu schon nach hinten uns nimmt brav auf der Rücksitzbank platz. Ohne Probleme durch die Polizeikontrolle - Sie kontrollieren auf Alkohol und Anschnallpflicht! Die größte Todesrate findet hier in Namibia im Straßenverkehr statt!! Was mich nicht wundert bei den Schotterpisten und dann überholen mich (immer einen Allradjeep unterm Arsch) teilweise Autos die kleiner sind als mein Golf :-/. Oder total überladen! In Windhoek haben wir alles bekommen was wir wollten und Lulu hat jetzt ihren ausgekochten kühlen Teebeutel auf dem Auge. Ich bereite mich derweil auf meine nächste Reise vor :)

28 December 2017

Heute Morgen voller Elan auf den nächsten Pass sehe ich Lulu in die Augen... oh oh!! Ihr linkes Auge schaut alles andere als gut aus. Gestern Abend sah och noch einen Schwarz/Weißen großen Käfer im Haus - Spritzkäfer nennen Sie ihn. Der spritzt eine sehr brennende Säuere, zu ich hoffe Lulu hat sich nicht mit dem Käfer angelegt! Erstmal Arnicaglobuli... Und Kamillenteebeutel... Tja da ist man im Haus von zwei Tierärzten und man findet jegliche Art von Tabletten, Pillen, Spritzen nur kein Kamillentee!!!! Dann eben ohne, sorry Lulu. Ich nutze den Tag um mich über meine weiteren Beruflichen Möglichkeiten zu informieren und auch gleich einige abzuschließen. Lulu schläft viel und braucht ab und an ihre Kuscheleinheiten. Etwas Regen kommt heute auch vom Himmel. Abends der Sonnenuntergang...

27 December 2017

Der Blick zieht sich übers Land... Einen richtigen Aussichtspunkt gibt es selten bzw habe och bis jetzt erst einmal gesehen. Die meisten Autos bleiben eh nicht stehen. Lulu und ich sind heute alleine auf den Straßen unterwegs. Ein perfektes Plätzchen haben wir gefunden. Rauf auf den höchsten Punkt und die Aussicht genossen. Der Wind der angenehm kühlte macht die Stimmung perfekt. Wasser für Lulu und für mich kalten Tee und gekühlte Wassermelone! Richtung Windhoek zogen sich die Wolken schon zusammen. In Namibia ist es wirklich schwierig die Wolken zu lesen! Meist schaut es nach üblen Regen aus und runter kommt nichts... Es schüttet aus Eimern!! Wir sind zum Glück schon wieder im Haus und öffnen erstmal die ganzen Fenstern und Türen. Lulu begreift garnicht was los ist und kommt apathisch ins Haus gerannt mit Fragenden Augen "etwas Nasses von oben?!? Hilfe!!! :D. Da Sie erst ein Jahr alt ist kann ich es mir vorstellen das Sie Regen nicjt gewohnt ist. Dafür war der Sundowner umso schöner.
Auf auf geht es heute zu den US Hoogte Pass! Die Bergpässe sind hier sehr aufregend da man nie weiß was einem erwartet. Und da nur noch zwei ausgehen die ich noch nicht abgefahren bin, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht alle Bergpässe in Namibia abzuhaken ;). Der erste Teil der Strecke war mir bekannt bis wir abzweigten. Mit Wir meine ich Lulu und ich. Sie fährt begeistert Auto! Es ist heute wieder heiß, der Landrover hat keine Klima also sind wir viel mir offenen Fenstern unterwegs. Viel Wasser eingepackt und kleine Snacks für zwischen durch. Der Pass ist der zweit näheste von allen 10. Es sind trotz allem doch 250 Kilometer zu fahren... Erst mal geht es Richtung Windhoek. Durch zwei Polizeikontrollen durch, die sind immer ganz begeistert von Lulu. Hunde sind hier in Namibia selten. Lulu ist aber auch göttlich! Nach der Stadt geht es raus in die Natur. Unter uns viel Schotter, von oben die heiße Sonne aber wir haben definitiv mit Guter Musik unseren Spass!!

26 December 2017

Früh morgens bin ich erstaunt, keine Lulu die mich weckt?! Philipp und Tino sind schon auf und ich mache mich kurz im Badezimmer frisch. Nebenbei erzählt mir Philipp wie toll seine Nacht war. 4/8 der Decke hatte Tino, 3/8 Lulu und ich den Rest!!! Ich konnte mir das Lachen nicht verkneifen! Vorallem Philipp ist ungefähr 190 cm groß und die Vorstellung war zu geil :D Mittlerweile stehe ich in der Küche und backe Apfelkuchen. Die Jungs turnten auf der Terrasse herum. Ihre Sporteinheit habe ich noch nicht ganz verstanden wie so etwas effizient sein konnte, da es keine 15 Minuten dauerte und Sie wieder bei mir waren. Aber Erfolg ist mehr als ersichtlich! Gut gefrühstückt mit Eier, Avocado, Mango, Cornflakes Toast und Apfelkuchen starten die Berliner weiter zu einem Camp 300 km entfernt. Lulu und ich sollten mitkommen aber ich winkte ab. Organisatorisch klärte ich einiges ab und abends war er wieder da, der unglaublich tolle Sonnenuntergang!

25 December 2017

Lulu weckte mich heute morgen mal wieder sehr früh, ich öffnete ihr die Terassentür und legte mich nochmals für 2 Stunden hin. Als ich Aufstand sah ich Tino schon auf der Terrasse lesen. Ich mache mir jetzt erstmal einen Kaffee! Mit Buch in der Hand gehe ich auch auf die Terrasse und genieße noch die kühleren Temperaturen bevor die Hitze wieder kam. Viel zum Lesen kam ich nicht, da Tino selbst schon in einigen Ecken der Welt war und wir uns gegenseitig austauschten. Eine Stunde später steht auch Philipp vor uns. Na dann Frühstücken! Wir lassen es uns wirklich gut gehen. Die Jungs genossen das abwechslungsreiche Essen... Ich schnappte mir mein Buch und die Jungs machten sich nach Windhoek. Lulu und ich genossen die Stille. Das ließen sich die Jungs natürlich nicht nehmen und leisteten mir nach der Rückkehr von Windhoek Gesellschaft. Eine neue Art den Sundowner zu genießen:). Danach gab es Squashis Folienkartoffeln und Steak. Ein langer Abend am warmen Feuer und tiefgründige Gespräche

24 December 2017

Pünktlich zum Weihnachtsessen kommen Philipp und Tino zum Haus gefahren. Die zwei Berliner mit ihrem Abgeschlossenen Bachelorstudium sind seit 3 Wochen mit dem Auto unterwegs. Geplant haben Sie 10 Monate... Der Abend war lang, die Spaghetti mit Shrimps-Sahne-Soße köstlich. Und der gekühlte Weißwein dazu perfekt. Wir holten ein paar bereits erlebte Geschichten auf den Tisch und redeten viel über Wünsche, Hoffnungen, Veränderungen Und die Liebe Gesellschaft. Einen Vorteil hatte ich den Jungs gegenüber. Ich weiß in welcher beruflichen Richtung mein Herz schlägt. Obwohl das auch noch sehr Ausbaufähig ist! Geschafft von den mal wieder sehr heißen Tag fielen wir alle ins Bett.
Ich wünsche Euch eine ruhige Zeit, besinnliche Tage und ein lachendes frohes Fest, Leckeres Essen und ein volles Glas Wein. Genießt das beisammen sein! Mich freut es sehr Euch auf diesen Weg bei meinen Reisen und Verrücktheiten Teilhaben lassen zu können. Wer mir gerne etwas Gutes tun möchte, darf es natürlich gerne tun. DE93 2004 1133 0168 5411 00 Comdirect Bank Damit meine Reisen weiter so unbeschwert verlaufen und ich Euch neue Abenteuer und Sichtweisen der Welt zeigen kann... Jeder einzelne von Euch ist besonders, vergisst das nicht 💓 Danke an Euch und der Welt das ich diesen Weg gehen darf ☄ Euere Lisa

23 December 2017

Rein ins Auto und meine Tour wähle ich wieder durch einen Pass! Remhoogte Pass! Landschaftlich bleibt er sehr ähnlich aber ein Oryx nach dem anderen steht auf der Schotterpiste! Viele Pumbas (Warzenschweine) und diese Erdmännchen. Überhaupt auf der Strecke sind unglaublich viele Eichhörnchen unterwegs! In Rehoboth mache ich nochmal den Tank voll und dann geht's ab zu Lulu. Ich fuhr auf die Farm und Lulu jagt die Kühe. Ein Pfiff von mir und Lulu traute ihren Augen nicht. Sie rannte wie eine bekloppte auf mich zu! Ja Lulu ich habe dich auch vermisst! Heute Abend weiß ich was ansteht - ganz viel kuscheln!! Bei Clara und ihrer Mutter bedankte ich mich und den Abend verbrachte Lulu auf meinen Schoss und ich mit einem Sundowner in der Hand auf der Terrasse.

22 December 2017

So war es auch, der Wecker klingelte und der Rest schlief noch tief und fest. Meine Sachen gepackt und los ging es. Mein Handy liegt gerade schön am Beifahrersitz und ich merkte es ca 3 Kilometer später. Jetzt noch umdrehen? Ne, dann gehört das Naukluftgebirge wohl mir :). Der steinige weg zog sich hoch. Die Sonne kommt langsam raus aber es dauert zum Glück noch bis Sie mich erwischt. An einem Bach entlang Folge ich dem Weg. Diese Ruhe ist so angenehm. Die Vögel sind auch schon erwacht... Langsam kommt die Hitze. Wie spät es jetzt wohl ist?! Oh wow in Gedanken laufe ich direkt auf eine größeren Wasserstelle zu. Aus den Klamotten raus und rein ins kalte nass. Boah ja ich bin definitiv aufgewärmt oder der Bach echt A....kalt! Die Abkühlung tut gut. Verträumt und erstaunt in jede Himmelsrichtung ging es weiter zum Auto. Das frühe Aufstehen lohnte sich! Wie die Natur aus dem Schlaf erwacht ist immer wieder schön zu bestaunen:)
Ausgeschlafen und total verschlafen flog ich erstmal aus der Hängematte. Ja jetzt bin ich wach! Vom Boden hochgekraxelt wäre jetzt mal wieder ein Kaffee angebracht. In Solitaire soll es den besten Apfelkuchen auf der Welt geben. Ja dann auf auf. 60 km weiter sass ich vor dem Kuchen und Kaffee! Oh er war nicht der beste er war göttlich! So saftig!! Ein Stück zum mitnehmen packte ich ein und dann wieder ins Auto. Temperaturanzeige 37 Grad. Ein Stück zurück und dann rein ins Gebirge. Die Naukluftberge warten auf mich. Die Umgebung war traumhaft. Ganz ruhig und lebendig. Am Campingplatz begrüßte mich sogar ein kleines Bächlein. Toller Platz! Jetzt sitze ich am Bach meine Füße im Wasser und genoss einfach das hier und jetzt. Morgens geht's los zu einer kleinen Wanderung. Allein laufen ist nicht wirklich gesehen weil es so heiß war. Aber wenn ich mich so umschaute, die anderen Camper sahen nicht so aus als würden sie u 5 Uhr aufstehen und mit mir wandern gehen. Mal schauen.

21 December 2017

Diese Pflanze beeindruckte mich ungemein! Wir jammern weil unsere Träume Wünsche Erfüllungen soooo unerreichbar sind. Und immer wieder neue Ausreden finden um Sie nicht zu erreichen. Dieses Pflänzchen wollte Leben und kämpft sich durch den Teer... Willenstärke und positive Gedanken ist der Schlüssel zum Glück :) Weniger haben wollen, mehr Genießen 💖
Der Regen hinterlässt ziemlich tiefe Wasserlöcher! Wovor ich mich hütete ;). Die Landschaft geht viel auf und ab. Die Berge ziehen vor mir hoch und kurzerhand entscheide ich mich um und stehe wieder vor Edith :). Hallo Lisa schön dich zu sehen" kommt es aus dem Hof. Ich schwärmte Edith vor wie unglaublich toll es ist und vorallem wie beruhigend nicht erreichbar zu sein. Sie lächelte "ich weiß". Selber Platz mit Feuerholz? Sehr gern Edith und grinse über beide Ohren. Holz eingeladen und ich biege wieder in den Campingplatz Hauchabfontein ein. Es ist mittlerweile schon 18 Uhr. Die Fahrt war unglaublich lang! Ab ins Wasser!!! Oh wie ich es vermisst habe! An meinen Platz angekommen, gab es wieder Squashis, käseknacker und viel Ruhe.
Um 5 Uhr geht's wieder raus aus den Federn. Zähne geputzt, Sachen gepackt und ab zum Canyon. Diesesmal bin ich wirklich die erste. Die Sonne geht hinter mir auf und die Stille war noch grandioser als Gestern! Was die Natur nicht alles schafft, unglaublich! Eineinhalb Stunden später sitze ich wieder im Auto. Bei dem Weinanbaugebiet geht es wieder vorbei und auch bei dem Staudamm der mir bei der herfahrt vor lauter "oh Wasser und Schilff" garnicht aufgefallen ist. Auch die Köcherbäume haben stolz ihren Platz auf dem Hügel. Und mein erstes Elektrizitätswerk. An einer Gabelung entscheide ich mich gegen Lüderitz der Goldgräberstadt. Mich zieht es wieder hoch wieso auch immer. Heute ist es sehr bewölkt und es riecht nach Regen! In Namibia lernt man diesen Geruch zu lieben! Und zack ein paar Kilometer war es auch soweit. Alle Fenster runter, die Hände aus dem Fenster und genießen! Er hielt leider nicht lange an.

20 December 2017

Den Sonnenuntergang genossen und dann zum Camp. Mittlerweile bin ich ziemlich kaputt! Die Mädels kochen fleißig, die Jungs pumpten Ihre Muskeln etwas auf und ich geh duschen! Frisch und nicht wirklich fitter hole ich meinen Stuhl und Marie eine der Mädels streckte mir schon einen Teller voller Nudeln zu. Wir quatschen viel und genossen den Abend. Handynummern ausgetauscht und dann ab ins Bett.
Mittlerweile zieht sich die Strecke ganz schön. Teer wechselt wieder auf Schotter. Und oh hinter einer Kurve war es so grün! Ein Weinanbaugebiet! Das verblüffte mich gerade doch etwas! Nach weiteren 80 Kilometer von ich endlich am Camp. Die Augsburger sind auch wieder da. Camp bezahlt, Erlaubnis für den Park geholt und jetzt ein Plätzchen suchen. Als mir auffällt das ich fast keine Namibischen Dollar mehr habe, mach ich mich los und komm mit zwei Berliner Jungs ins Gespräch, Sie konnten leider nicht Euros wechseln selbst zu wenig Dollar dabei. Aber die Mädels neben an. Perfekt! Die Mädels sind cool drauf und wir quatschen eine Weile. Tino und Phillip stoßen auch dazu und Abends verabreden wir uns auf ein Bier. Derweil fuhr ich zum Fish River! Namibia du hast es drauf - Faszination pur!!! Etwas kleiner als der Grand Canyon... An dem Ort war eine Stille vorhanden das war ungalublich!! Schauen und Staunen mehr war nicht möglich!
Ein aufgeschlossener Kerl, er lacht und redet viel. Die Zeot vergeht wie im Flug. Unsere Wege trennten sich. Und ich komme wieder an einem Pass. Für Pässe habe ich wirklich eine Leidenschaft entdeckt. Man weiß das es toll wird aber nie was auf einen zu kommt :). Eine unglaubliche Weite ist es diesesmal!! Hätte mir vorher jemand erzählt wie Facettenreich Namibia ist, ich hätte es nicht geglaubt! An einer Farm mache ich den Tank wieder voll und gönne mir leckeren Apfelkuchen und eine Tasse Kaffee. Die Pause hielt ich kurz habe noch einige Kilometer vor mir. Am nächsten Ort glaubte ich meinen Augen nicht. Die erste Kirche! Das Gefühl von Spanien kam hoch. Jetzt war ich gerade voll in Buenos Dias Stimmung! Wie witzig:) Leider ist Sie nicht offen also setze ich meine Reise fort. Über die Schnepfen (so geil ich musste glatt umdrehen und ein Bild machen!!) geht es weiter Richtung Fish River.
Ich wusste es!! Es hatte einen Grund! Von weitem sah ich einen riesigen Köcherbaum! Und die Spuren führen genau dort hin!! Er war wirklich sehr groß gegenüber den anderen Bäumen. Ich ließ es mir natürlich nicht nehmen den heiligen Baum anzufassen. Oh war ich stolz! Die Sonne drückt schon wieder ganz schön und ich mach mich auf den Rückweg. Der Trail war toll!! 9 Uhr und jetzt noch knapp 600 Kilometer vor mir. Hilft nix. Türen zu Musik an und los geht's. Die Landschaft lenkt mich gut ab mit Ihrer Schönheit. Auf den Weg Richtung Fish River Canyon nahm ich ein nettes Mädel mit. Sie trampt jeden Tag 140 km. Ich komm mit Ihr ins Gespräch und es ist interessant zu hören wie das Leben außerhalb abläuft. Auch Sie war verdutzt das ein Touri anhält. Normalerweise sind es doch immer wieder die gleichen Fahrer von den jeweiligen Farmen die dieselbe Strecke jeden Tag bewältigen. Kaum ist Sie aus dem Auto stand der nächste schon da. Er erinnerte mich an einen Schauspieler in einem Film.
Die Nacht war kurz, auch heute klingelt der Wecker um 5 Uhr. Der Drang nach Bewegung schreit in mir. Die Köcherbäume will ich unbedingt sehen! Sie stehen unter strengen Naturschutz, ihr Saft ist giftig und es gibt nur mehr sehr wenige auf der Welt. Sie wachsen anscheinend sehr sehr langsam. Die Sonne kommt auch allmählich raus und ich laufe durch ein traumhaftes Tal! Da war er mein erster Köcherbaum!! Mein Weg führt weiter und irgendwann checkte ich es. Ich Lauf hier keinen Trampelpfad von Menschen gemacht hinterher sondern von Zebras! Kurzer Check für die Orientierung und weiter geht es auf den Spuren der Zebras, wer weiß wo er mich wunderbares hin führt...

19 December 2017

Die Kerzen brannten wie versprochen und ich genieße den Abend mit einem Buch unter den grandiosen Sternenhimmel! Ohne jegliche künstliche Lichtquelle. Wo findet man das heutzutage noch?! Traumhaft!!
Meinen Platz am Camp zu finden ist garnicht so leicht. Ist man schon vorbei gefahren? Oder kommt er noch? Warscheinlich liegt es daran, meine Unkonzentriertheit, weil Edith ebend noch erzählte das es am Camp keinen Strom gibt. Heißes Wasser kommt aus den Feuerofen und den Weg zu die Toiletten erleuchten Kerzen. Uuuunnndddd es gibt eine Hauseigene Quelle!!! Ah ich glaube ich bin im Paradies?!?!? Auto abgestellt und los zur Quelle. Ich wäre ja mit einem Pool zufrieden gewesen aber was da meine Augen sehen war der absolute Hammer. Meine Eigene Gumpe und das für mich allein!! Klamotten aus und ab ins Wasser! Ohja ich war definitiv im Paradies! Der Platz ist einzigartig und ich liebe ihn jetzt schon! Der Magen knurrt und ich gehe mit einen breiten Grinsen zum Camp. Hängematte gespannt und die Toiletten begutachtet. Es ist alles so unglaublich herzlich gemacht! Meine Squashis und Kartoffeln kochen, derweil schmiss ich das Lagerfeuer an und gönnte mir einen Sundowner.
Die Uhr zeigte 10e an... Die Hitze stand wirklich schon wieder in der Luft. Heute mal einen Campingplatz mit Pool, das wärs!! Ich fahre Richtung Naukluftgebirge. Am Straßenrand steht eine Maschine die zum Glück die Schotterpisten etwas glatt schrubbt! Das Teil erinnert mich jedesmal an einen Schneeräumer;). Die Berge formen sich vor mir auf, es war toll! Ein Campingplatz namens Hauchabfontein kommt mir unter die Augen. Na zum Glück plane ich nichts! Und schmiss meinen Plan komplett um! Da will ich vorbei schauen. Ich biege in die Farm ein und eine ca 58 jährige Frau begrüßt mich sehr freundlich. Auch Sie war verdutzt das ich alleine unterwegs war. Auf Ihre Frage ob ich keine Angst hätte antwortete ich mit "vor was denn?" Diese Fragen immer... Sie meint darauf 'Stimmt, so wie du strahlst bist du von guten Gedanken umgeben' Endlich eine die es mal erkannte worauf es ankommt ;). Edith schmeißt mir noch Feuerholz ins Auto und ich mach mich los Richtung Campingplatz.
Und auch endlich mal mein erstes Wüstentierchen! Zurück zum Auto war der Parkplatz schon befüllter. Oh und ich sah mit einem Reifen habe ich es wohl sehr gut gemeint mit dem Luft ablassen... Nun ja für den Sand geht's danach finde ich schon wen der mir den Reifen aufpumpt. Als das blonde lockige junge Mädel mit ihrer weißen Lady wieder fährt waren die Blicke wieder groß. Woran ich mich mittlerweile gewöhnt habe und es als Ehre sehe. Obwohl ich mir diesesmal nicht sicher war ob es nicht doch am Reifen lag :D. Langsam geht es durch den Sand. Wieder auf der Teerstraße sehe ich einen Landcruiser mit Augsburger Nummer. Den Typen Schnapp ich mir! Die Familie war mir sehr behilflich und pumpte mir meine Reifen mit ihren Kompressor auf. Sie schifften das Auto für ihren Sohn nach Kapstadt da er nach dem Abi eine Rundreise in Afrika macht. Die Eltern besuchten ihn zurzeit für 3 Wochen. Auch eine coole Sache! Ab wieder ins Auto und los geht es auf die Piste.
Die Weite ist so gewaltig obwohl doch überall Dünen sind. Auch der Kontrast von Weiß Orange ist toll!! Oh und was sehen meine Augen. Zwei Bäume die perfekt für meine Matte wären! Einmal wenn man seine Hängematte nicht dabei hat.. Obwohl es wohl besser ist, die Bäume würden es glaube ich eh nicht stand halten. Ich genieße die Atmosphäre von Stille...
Deadvlei ist schon zu sehen. Die Wärme war nicht mehr warm sondern schon leicht heiß! Schuhe aus und den noch kühlen Sand genießen, die Blicke schweifen lassen. Gedanken weiter ziehen lassen. Wie schön das Leben doch ist! Der Reiz sich Hals über Kopf die Düne runter zu stürzen war zu groß! Alles fest geschnürt, Schuhe am Rucksack verstaut und ab die Post!! Haha man sieht es mir ziemlich gut an wie sowas Reizt ;). Die Düne ist höher als ich dachte. So da stand ich nun. Berühmtes Deadvlei. Der Ort der Toten. Irgendwie schon gruselig aber doch hat der Ort etwas unglaublich tolles! Der Boden war total hart aber noch angenehm zu laufen.
Der Weg ist anstrengend. Langsam kommt die wärme! Jeder Schritt macht den Kopf freier! Was mir gerade unglaublich gut tut! Der Sand die Dünen ich und die große Weite Welt. Ich genieße es...
Das Namibische Paar hat den Vorteil ein Luftdruckmessgerät per Hand zu haben. Ich machte das ganze einfach nach Gefühl! Sand vor den Reifen etwas wegschaufeln... Hinter uns kommt ein älteres deutsches Paar. Jeder blieb stecken... Die Tourguides helfen den deutschen Paar und fahren den Jeep wieder zurück. Als Sie neben mir standen winkte ich ab " aber Hallo ich werde wohl zur Düne kommen" denke ich mir. Umsonst hatte mein Papa keinen 4x4! Das Paar fährt vorn weg und ich zieh hinter her. Und wie es ging!! Meine alte weiße Lady gräbt sich hervorragend durch den Sand! Einige Autos stehen schon am Parkplatz. Die Sonne ist jetzt auch schon aufgegangen. Na dann Lieschen, Wasserflaschen und Aufe aufm Berg! Die Umgebung beeindruckt mich unglaublich. Gefühlt bleib ich alle 10 Meter stehen und staune...
Ich höre alle anderen schon packen und die ersten Motoren starten. Was mich aus die Federn springen lässt! Zähne putzen geht auch später! Ab durchs Tor und 64 km der Teerstraße entlang. Erlaubt sind 60! Ich seh Kilometer weit vor mir die Rückleuchten. Mit 80 peitschte ich dahin. Es wird langsam heller und heller!! Mittlerweile stehen 100 auf den Tacho und man glaubt es kaum mich überholen welche. Ich lache nur und denke, auf der Düne mache ich euch alle platt!! Das Rennen geht los der erste auf der Düne zu sein! Die berühmte Düne 45 er total überlaufen. Och zieh weiter zum Deadvlei. Das berühmte tote Tal. Um dort hinzukommen braucht man einen 4x4 und Erfahrung im Fahren! 4x4 habe ich und die Erfahrung hole ich mir eben währenddessen ich mitten drin stecke - denke ich mir :). Irgendwer zieht mich schon raus! 350 Meter später zack war es so weit. Ein Paar neben mir lässt schon Luft aus den Reifen. Nun dann werde ich das jetzt wohl auch tun.

18 December 2017

Hu jetzt muss ich mich sputen! Rauf auf den Sandigen Berg! Es war ein Gefühl wie 2014 auf Borkum. Man macht einen Schritt nach vorn und der Sand schiebt dich zwei zurück. Wie ich es vermisst hatte ;). Natürlich bin ich nicht allein... Aber die Stimmung ist trotz allem toll! Der Sand schön warm eine Brise zieht übers Land und meine Augen wurden mittlerweile schwer... Das Autofahren strengt hier wirklich an. Zurück zum Camp ziehen 4 Büffel vorbei. Sie sehen auch sehr mitgenommen aus... Am Camp ist es mir zu windig für die Hängematte. Also Ladefläche etwas räumen und rein mit mir. Halb5 klingelt der Wecker!
Kraxel kraxel stehe ich an einem tollen Ort. Der Perfekte Platz für mein Horn. Es hallte Ahhh geil! Die Vögel erfreuen sich nicht sehr deswegen packe ich es wieder weg und zog weiter. Eine Familie spricht mich auf mein Horn an. Ich habe ihre Namen vergessen. Sie sind anscheinend meine Nachbarn auf dem Camp. Sie stellten sich vor und Charly. Der Typ mit der Sonnenbrille. Ah das war ja meine!! Die hat die Gruppe der Jungs oben ohne gefunden und wir haben Sie platziert erzählte mir der Vater. Tolle Familie. Die Mutter fragte mich wo meine Gruppe wäre und mit welcher och unterwegs sei. - Eben ganz untypisch hier allein zu Reisen. Sie konnten von meinen Aussteigergeschichten nicht wirklich genug bekommen. Wir verabredeten uns später auf ein Bier da wir ja jetzt Nachbarn sind. Ich gehe noch ein Stück und drehte bald um. Der Sonnenuntergang auf einer Düne darf nicht verpasst werden!
So der Platz T4 gehört mir! Meinen Luxus ausgepackt und hui erstmal chillen und die Hitze etwas vergehen lassen. Eine Stunde später pack ich zusammen und fahre zum "Canyon" er ähnelte mehr als hätte sich ein riesen Wurm durch den Boden gegraben... Bis ich unten stehe. Wow da fühle ich mich jetzt echt mal klein! Ich schlendere durch die Felsen durch und hörte die Vögel beim Singen zu...
Die Straßen sind super und ich komm sehr gut voran. Der Tank neigt sich auch langsam den Ende zu. Die Kiste säuft das es nicht feierlich ist. Die Temperaturen steigen und die Landschaft wird zu einer Sandigen Angelegenheit. Soweit kann es wohl nicht mehr sein?!! Sossusvlei, geschafft! Temperaturanzeige 43 Grad um 16 Uhr... An der Tankstelle füll ich den Wagen nochmal auf. Die Blicke der Touris ist immer göttlich!! Allein als Frau zu Reisen ist hier in Namibia ungewöhnlich, ja das fiel mir auch schon auf ;). Was Sie aber noch mehr verdutzt ist das nicht gefundene Logo der Autovermietung am Auto. Auch die Wächter am Tor... dort Fülle ich jetzt auch meine Angaben von Autonummer, Herkunft, wieviel Nächte usw aus. Das passiert alles währenddessen ich im Auto bleibe. Und die Wächter suchen das Logo :D. Tja, deswegen seit freundlich zu eueren Mitmenschen. Man weiß nie wo man Sie wieder sieht ;).
Spreetshoogte Pass Yes!! Genau den wollte ich mitnehmen! Ich komm um die Kurve und mir fällt die Kinnlade herunter!! Waaaaasssss geht ab!?!?!? Die Aussicht ist ja mal der absolute Supergau! Einen kräftigen Jodler ließ ich raus! So fühlt es sich also an wenn einem die ganze Welt zu Füßen liegt - davon will ich mehr! Viel mehr!! Ich kann mich kaum satt sehen. Die Abfahrt passte wie die Faust aufs Auge dazu. Steil teilweise eng und ein Ausblick!
Lulu konnte ich zum Glück bei Clara unterbringen. Da in den Nationalparks und sämtlichen Parks die vom Staat geführt werden keine Tiere erlaubt sind. Lulu war durch die anderen Hunde gleich abgelenkt und ich startete meine Tour. Es geht nach Sossusvlei... Es ist mal wieder ein heißer Tag. Meine Route legte ich auf, für mich noch nicht, bekannte Straßen. Die Landschaft besteht aus grün aber trotzdem karg... Die Windräder finde ich jedesmal aufs neue Klasse!!!
Auf auf ins nächste Abenteuer...!!!

16 December 2017

Mittlerweile Verstehe ich wieso hier soviel Wert auf den Sundowner gelegt wird! Ein leckeres Getränk - meist Bier Oder Wein - kleiner Snack und den Sonnenuntergang genießen! Immer wieder faszinierend welches Farbspiel und immer wieder anders! Ich freue mich jeden Tag aufs neue!

14 December 2017

Endlich geht's los!!! Ortwin packte mich frühs ein und wir fuhren zum fliegenden Zebra. Ah wie geil auf das freute ich mich schon seit Tagen!! Wir machten das Leichtgewichtig startklar und los ging's. Bist du mit sowas schonmal geflogen? - Mit einem Hubschrauber ja aber mit sowas noch nicht. Ok, einen robusten Magen wirst du haben Oder? - haha das kann ich dir sagen wenn es soweit ist ;) ansonsten Fenster auf und raus damit :D Das wichtigste war geklärt ;). Langsam führen wir zur Startbahn. Boah ich war voller Adrenalin! Wir bekamen das ok vom Tower und ab gings! Über Windhoek, Ortwins Haus, den Auerbergen, Stausee... Giraffen und Wasserbüffel... Ich war sprachlos! Ich klebte an der Fensterscheibe!!! Wir flogen weiter und weiter und weiter. Die Weite Namibia' s zu sehen war gigantisch! Ich bekam garnicht genug von den unglaublichen Sichtweisen! Ortwin merkte es und es gab viele extra Runden :). Die Landung war gekonnt und ein dickes Grinsen schmückte mein Gesicht!

12 December 2017

Die Tage darauf ging es mit der Family zum Weihnachtsmarkt. Bei 36 Grad... Es ist unvorstellbar! Es war sehr nett gemacht mit vielen Ständen die selbstgemachtes Verkauften. In Namibia handeln die meisten mit Holz, Stoffen und Leder. Es gab einen sehr leckeres Oryx Steak mit Gemüse. Am Nachmittag führen wir weiter zu Ortwins Tante. Sie macht die beste Melonenmarmelade die ich je gegessen habe!!! Sie wohnt ziemlich außerhalb auf einer großen Farm. Ihr Gemüsegarten war der Hammer!! Als Sie erfuhr das ich im Haus bleibe wenn Julia mit ihrer Family nach Südafrika fliegt Zwang Sie mich Gemüse zu ernten damit ich nicht verhungere! Sie hatte ALLES! Und das meiste überdimensional groß;) Die Kartoffelkistenburg fand ich eine geniale Idee. So packte ich Karotten, Zwiebeln, Zucchini, Bohnen, Feldsalat, Indiviensalat, Tomaten, Rote Rüben, Kohlrabi, Erdbeeren, Squashis, ja glaub das war's:D. Und nochmal extra Melonenmarmelade für mich! Ich liebe diese Frau :)

11 December 2017

Hyänen Büffel Schakal Zebras Nagegetier Affen
Ein paar Bilder vom Strauß Oryx und Antilopen
3 der BIG FIVE Elephant Leopard Nashorn

10 December 2017

So Okakarara lag hinter mir und weiter ging's Richtung Windhoek. Eland kam mir unter die Augen. Sie sprangen wie verrückt regelrecht über die Straße. Sie waren riesig! Bei denen hätte ich sogar in meinem Jeep schlechte Chancen. Sie sind die größten unter den Antilopen. Pünktlich zum Abendessen traf ich bei Julia Ortwin und den Kindern ein.

9 December 2017

Eine Zeit verweilte ich dort, bis ich mich wieder auf dem Weg zum Auto machte. Am Wegesrand kamen mir weiße Kühe unter, die leider nicht viel Schönheit an sich hatten. Viele Wasser und Schlammlöcher befanden sich am Weg. Oh ich konnte nicht widerstehen und nahm dann doch zwei Stück mit!! Da war der weiße Panda etwas mit Schlamm bedeckt ;). Als ich wieder auf der Hauptstraße war schlug ich den Weg nach Okakarara ein. Es war ein kleines winziges Städchen. Die Menschen kochten an der Straße und verkauften es. Auch Milipap, das Gericht für die Armen. Das ist Maisbrei. Ich wollte es unbedingt probieren. Aber die Gegend lud nicht wirklich zum aussteigen ein. Ich fühlte mich nicht wirklich sicher und auch unwohl. Ich beschloss umzudrehen und wieder zu fahren. Später wusste ich auch warum... Dieses Städtchen würde von den Hereros geführt. Sie hassen regelrecht die Weiße Haut. Ortwin meinte später, "gut das du noch bei uns bist"... Fazit - Bauchgefühl lügt nie ;):)
Es war ein Vogelgezwitscher! Unvorstellbar!! Viele Tausenfüssler kamen mir unter. Immer am Waterberg entlang sah och die unmöglichsten Bäume! Diese Wurzeln waren so lang-schmall komplett anders als ich Sie jemals schon gesehen hätte. Es wurde immer grüner und ich hörte die Quelle schon leise plätschern:)
In der Nacht kam ein unglaublich starkes Gewitter! Unausgeschlafen ging es morgen ins innere des Waterbergs. Eine Wanderung steht auf meinem Plan! Der Weg dort hin war schon faszinierend genug! Soviele Mistkäfer auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Ein Wildpferd kreuzte mir auch den Weg. Und am Parkplatz werde ich von einer Blumenpracht überrascht. Rucksack angeschnallt und los ging's. Der Weg war zum Glück viel im Schatten und ein Hauch von Wind zog auch durch die Äste. Die Hitze ließ nicht nach aber so war es gut auszuhalten. Wasser war genug eingepackt! Ich wollte zu einer natürlichen Quelle die den Waterberg so grün erstrahlen lässt. Die Aussicht war toll und ein Flair von Bergsteigen war auch dabei.
Ganz klein und leise war Sie, die Quelle die den Waterberg in ein grün strahlen lässt! Ich genoss die Stille und verweilte eine Zeitlang... Auf dem Rückweg war es grüner, die Mistkäfer und Schmetterlinge hatten ihren Spass. Mehrere Gräber kamen zum Vorschein... Ich machte mich zurück zum Camp. Gönnte mir einen Kaffee und genoss die Aussicht.

8 December 2017

An einer riesigen Termitenburg ging es vorbei und die Landschaft würde kurzzeitig etwas karger. Irgendwie fühlte ich mich beobachtet. Ich ging noch drei Schritte und mein Beobachter wohl auch. Huch da stand er. Ein Oryx! Der schaute mich genauso blöd an wie ich ihn! Es war ein traumhaft hübscher Kerl! Es kam mir vor wie Stunden die wir uns anschauten und begutachteten! Ich Griff zu meiner Hosentasche und zack ging's los! Rein ins Gebüsch und ab die Post... weg war er. Ich ging weiter und blickte doch immer wieder zurück. Seine Hörner waren riesig lang! Wie der überhaupt durch dieses Gebüsch kam?! Bei mir wurdees wieder grüner und ich kam zum Camp zurück. Lagerfeuer an und rein mit dem Würstchen. Es war ein leckeres Abendessen. Den Abend genoss ich unterm Sternenhimmel ein Glas Wein und einigen Sternschnuppen
Wieder Fit, setzte ich schonmal das Essen an für heute Abend. Squashis kochte ich. Die sind mega lecker mit Feta!! Lernte ich durch Ortwin (Julias Mann) kennen. So rein in die festen Schuhe und ich machte etwas die Gegend unsicher. Hier darf man sich frei bewegen und es gibt kleine Wanderwege. Mich zieht es zu dem Platz, Wo frühers 1904 die Hereros (Ein großer Stamm) gegen die deutsche Schutztruppe kämpfte und verlor. Irgendwie unvorstellbar mit dem ganzen Grün in der Kalahari-Wüste das dort vor 113 Jahren geschlachtet wurde. Der Weg toll! Grandiose Aussichten, ein roter Termitenhügel. Viel Grün und die Aussicht lud zum bleiben ein...
Nach der Schakal - Hyänen Aktion kam mir noch ein Leopard unter die Augen. Sie sind keine Aßfresser somit kommen Sie gut weg, da viel totes Tier mit Gift versehen wird und somit rottet man Hyänen, Schakale, Löwen etc... aus. Leopaden können nur 5 mal am Tag eine Jagd starten. Weil Sie nach jedem Angriff 3 Stunden Pause brauchen um Ihre Kräfte wieder zu sammeln... So aber nun liegt der Etosha Nationalpark hinter mir, es geht weiter Richtung Waterberg. Die Landschaft veränderte sich wieder komplett. Roter Flair zieht sich übers Land. Etliche Tore durfte ich öffnen und schließen. Ich kam mir vor wie im Wilden Westen... Den Campingplatz angesteuert packte ich erstmal wieder meinen Luxus aus und verpennte die Mittagshitze... Das Autofahren in Namibia ist nicht zu unterschätzen. Es sind wahnsinnige Strecken zu bewältigen! Und da ich mich abseits der 'Hauptstraße' aufhalte sind es 80 % nur Schotterpisten! Aber genau das macht es ja auch aus :)
Früh wieder aus dem Bett ging es gleich zu einem Wasserloch. Dort packte ich meine Cornflakes aus und stand eineinhalb Stunden. Eine Hyäne nahm ihren morgendlichen Schluck und ansonsten genoss ich die Vögel die zwitscherten... Ich fuhr gemütlich weiter Uuuuuunnnnddddd da war es!!! Endlich mein Zweiter von den Big 5's! Nashorn! Es mampfte vor sich hin...bewegte sich ein paar Meter und Plumps lag es. Kein Wunder das man es so schlecht sieht! Wenn es lag sah es von hinten aus wie ein riesiger Stein ;). Keine 50 Meter weiter entdeckte ich das wahre Leben übers Überleben... Aßgeier hofften darauf das der Schakal etwas übrig lässt, obwohl das an der zerlegten Antilope eh nicht mehr dran war! Aber es kommt immer anders wie man denkt... Eine Hyäne schnappte sich das Skelett und verschwand damit... Hyänen haben das schärfste Gebiss! Wären Sie von ihrem Hinterlauf beweglicher dann würden Sie den Löwen harte Konkurenz machen! Sie wären größer und hätten das bessere Beißwerkzeug wie der "König".

7 December 2017

Späten Nachmittag machte ich mich nochmal los. Ich folgte einer Guidetruppe. Vielleicht wissen Sie ja wo die Löwen liegen ;);). Leider war kein neues Tier dabei. Aber die Fahrt war erstaunlich wenn man den Block Rixhtung Himmel bewegte. Zu da kommt eine Richtige Regenfront an! Ich begab mich wieder Richtung Camp mit der Hoffnung mein Zelt noch im trockenen Aufzubauen. Yes!! Zelt ist fertig, Essen auch, sogar ein Bild vom Sonnenuntergang war drin. Dann kam er aber der Platzregen! Und Regen kommt selten allein in Namibia. Die Gewitter hier sind wirklich furchteinflösend... Ohrstöpsel rein Wecker gestellt und mich auf morgen gefreut.
Die Fahrt ging weiter... der Tag heute war sehr heiß! Die Zebras suchten Schatten und die Büffel genossen die Hitze beim Mittagsschmauß. Ich kam an einem unglaublich tollen Wasserloch vorbei. Leider war gerade tote Hose aber als ich mich wieder auf den Hauptweg mache zwinkte mir doch glatt eine Giraffe zu :) Gott über das Bild schmiss ich mich weg!!! Auf dem Weg zum nächsten Wasserloch gab es Antilopen und Zebras... Eine kleine Elephantenherde mit Mutter und Kind. Dort hielt ich mich nicht lange auf, da sich die Mutter doch gestört fühlte... Ich beschloss Richtung Campingplatz zu fahren. Von der Salzpfanne vorbei... Meine Hängematte aufgespannt und die Mittagshitze im Schatten verbracht.
Um 5e klingelte der Wecker. Raus aus den Federn, Zelt zusammen geklappt, kurz gefrühstückt. Und nein der Skorpion war nicht mehr da. Zum Glück so wie ich aus dem Zelt sprang vor lauter Euphorie auf die Big 5. Um 06:09 öffneten die Toren und hui weg war ich... Viele Antilopen waren umterwegs. Der Himmel zeigte ein tolles Farbenbild. Richtung Wasserloch kamen mir Giraffen unter. Sie graßten Seelenruhig vor sich hin. Irgendwie kann ich es noch garnicht glauben das ich mitten im Nationalpark bin! Ich tuckerte weiter und sah Elephantenspuren... oh wie ich hoffte meinen ersten Big 5 zu sehen!!!! Ein kurzer Blick nach links und da wedelte er mit seinen Ohren! Ganz einsam und allein... AAAAAHHHHH wie geil!!!! Namibia Ich danke Dir!!! Es war eine Euphorie am liebsten wäre ich geplatzt ;). In den Dornen stand er drin und genoss noch die kühle Stimmung bevor die Hitze kam. Ich machte mich weiter. Strauße so nah am Oryx und dahinter die Salzpfanne Etosha' s... ich bin gerade einfach glücklich

6 December 2017

Büffel grasten kurz vorm Camp... leider hing mir die Zeit etwas im Nacken und ich steuerte direkt auf das Camp zu. Um 19:21 (Sundowner) schließen die Tore... Der Campingplatz war sehr einfach gehalten und Sie ließen sich den Platz auch gut bezahlen. Zelt aufgeschlagen und den Sonnenuntergang genossen. Den Sundowner kann man wirklich nicht mit dem "Europäischen Sundowner" vergleichen! Der ist in Namibia gigantisch! Ein Farbenspiel unbeschreiblich! Als ich vom Autodach runter kletterte saß er da, mein liebes Sternzeichen... Genau vor meiner Leiter. Er wollte nicht wirklich gehen. Ich hoffte nur das ich frühs an den kleinen Kerl denke sonst wird's unangenehm.... Ich nahm in meinen Campingstuhl platz und eine Gottesanbeterin sagte 'Servus' wusste garnicht das Sie so groß sind. Als ich zum Himmel blickte sah ich den Mondaufgang. Ich war sprachlos! Rosarot in voller Pracht kam er hinter den Bäumen u Wolken hervor! Der Himmel Namibia' s ist gewaltig! Sowas habe ich noch nie gesehen!!!
Endlich geht's Richtung Etosha!! Der Tag war heiß, sehr heiß! Die Landschaft trocken und der Sand brannte beim aussteigen unter meine Fußsohlen! Der Weg war lang... 700 Kilometer und 8 Stunden Autofahrt. Die Schotterpiste würde zur Blechdachwelle... Auf dem Weg zum Nationalpark lag die Fingerklippe es ist ein durch Erosion aus 30 Millionen Jahre alten Kalksteinschichten entstandene Felsnadel. Fasziniert von der Naturgewalt kam ich von einen unglaublich großen Termitenhügel vorbei! Der war riesig!!! Wie solch kleine Tierchen sowas mächtiges zusammen bringen fasziniert mich immer wieder! So aber jetzt Enspurt 200 Kilometer... Am Tor von Etosha angelangt regelte ich die ganzen Unterlagen, Genehmigungen usw... Rein ins Abenteuer! Gleich am Anfang begrüßte mich die erste Herde von Zebras. Es sind meine Persönlichen Favoriten!! Wie schön Sie waren mit ihren Streifen. Gegenüber standen Antilopen ( welche es genau waren weiß ich nicht mehr) klein zierlich wundervoll...

5 December 2017

Es waren tolle Häuser am Weg Richtung Hostel. Ich kam an einem Import Laden vorbei, Sie lassen alles von Deutschland importieren. Der Besitzer nahm mich an die Hand und erklärte mir wirklich alles. Den Laden gibt es seit 1902. Seitdem ist er in Familienbesitz. Und es war erstaunlich zu sehen was er alles hatte. Von Kneipp, Pferdebalsam, duschdas, wirklich alles. Lebensmittel, Haushaltswaren, Kosmetik, Süßes, ich fühlte mich wie bei Real nur viel viel kleiner - Tante Emma Laden groß. Abends ging's zu Jetty, die Aussicht war unglaublich! Ein sehr vornehmes Restaurant! Thunfisch mit Sesamkruste, Kartoffelpüree und eine Soße ähnlich wie süß-sauer. Der fruchtig liebliche Rose machte es perfekt! Die Rechnung war sehr human, umgerechnet ca 23 Euro... Am Heimweg rollten die Wellen vom Meer als ich über den Steg ging. Die Möwen warteten wohl auf sämtliche Reste... Die Straßen waren leer aber durch die Weihnachtsdeko angenehm harmonisch. Trotz allem freue ich mich wieder auf 30 Grad :)
Nachmittags ging es zu einem Aquarium. Klein aber fein. An sich war es eigentlich schlimm zu sehen in welchen verhältnismäßig kleinen Becken die Fische gehalten wurden... Andererseits staunte ich nicht schlecht als ein Hai vor mir vorbei schwamm. Die Augen ähnelten einer Katze. Er hatte unglaublich viele Zähne, ich glaube drei oder vier Reihen hintereinander, ganz kleine spitze Reißer... Er bewegte sich unglaublich souverän durchs Wasser. Tolle Tiere!
Ich habe lang schon nicht mehr soviel zum Frühstück gegessen!! Es war mega lecker!!! Danach rollte ich mich in die Stadt. Vormittags war es bewölkt, wofür Swakopmund bekannt war. Wegen der Hitze vom Land und der kühle bin Meer gab's viel Hochnebel. Ich verbrachte den meisten Tag am Meer... Und Wasser ging ich nicht, dafür war es mir heute definitiv zu windig und 17 Grad fühlte sich dann doch frisch an. Am Steg entlang führte es zu einem Restaurant- Jetty das es seit 1905 besteht. Swakopmund ist wirklich sehr deutsch. Die Geschichte davon erzähle ich Euch gern persönlich. Die Farben am Strand waren von Beige bis weiß und zu einem dunklen violett vorhanden. Am meisten erstaunte mich der Krebs. Leider war er schon tot. Aber seine Farbe war toll! Es war ein hübscher Kerl.

4 December 2017

Endlich war es da!! Der Wind kam mir auch sehr bekannt vor! Wie auf Borkum ;). Das Wasser war etwas frisch aber morgen definitiv ein muss!!! Da Julia mittlerweile mitbekommen hat wie ich zu Wasser stehe, riet Sie mir schon ab blind ins Meer zu gehen, da anscheinend doch heuer einige Haie gesichtet wurden... Nun kann ich's mir wohl aussuchen, ins Meer zu die Haie oder ins Süßwasser zu die Krokodile ;);). Am Strand kochte ich mir Spaghetti und aß das restliche Pesto von gestern dazu. Danach ging's nach Swakopmund - das ist DIE deutsche Stadt in Namibia. Ja, kann ich so bestätigen! Am Guesthouse angekommen legte ich mich erstmal hin. Klimaanlage und Wind war für meinen Kopf zuviel. Nach einer kleinen Pause war ich wieder fit und ich erkundete die Gegend. Eine tolle Stadt! Morgen gibt's mehr dazu :).
Hinunter zum Pass ging es über eine Brücke. Interessant wäre es, das ganze mit Wasser zu erleben! Wer weiß vielleicht erlebe ich etwas Regenzeit :). Die Felsen sind aufs neue immer wieder erstaunlich. Nach dem Pass ging es 100 Kilometer auf, gott sei Dank, wirklich guter Schotterpiste Richtung Swakopmund. Vor mir lag weit und breit einfach... Nichts... Die Autos wurden etwas mehr, die Wolken nahmen zu und die Temperatur war draußen mittlerweile gut angenehm. Neben mir türmten sich riesige Dünen auf. Mittlerweile hatte ich auch wieder Teer unter meinen Reifen und ich freute mich bald am Meer zu sein!
Die Nacht war etwas frisch und der Wind legte sich zum Glück gegen Mitternacht. Alles eingepackt, mich frisch gemacht und weiter geht's zum nächsten Abenteuer! Es ging wieder durch den Gaubpass danach war die Schotterpiste wirklich Katastrophe. Sehr Wellblechartig! Teilweise tuckerte ich nur mehr mit 40 darüber. Hatte ja schließlich auch nur noch einen Reservereifen;);). Es hielt aber nicht lang an und die Straße würde wieder besser.Die Landschaft änderte sich wieder komplett! Rechts von mit gab's viel Gestein und links Sand! Der Weg führte durch die nächsten Berge... Und die Aussicht war... ja... man muss es erlebt haben :).

3 December 2017

Zelt aufgebaut, Nudeln gekocht und ab in die Hängematte... So lässt es sich aushalten :) Der Sonnenuntergang war toll! Zu gleich wie der Vollmond aufging! Die Stimmung war überwältigend! Vor mir die letzten Strahlen der Sonne und hinter mir...bam der Vollmond! Zeit schlafen zu gehen...
Durch die Lehrstunde von Papa war der Reifen schnell herunten und der neue Ruckzuck wieder drauf geschraubt! War Schweißtreibend aber mittlerweile weiß ich wieso mich Sport mein Leben lang begleitet, damit ich gewappnet bin das ich mitten in der "Wüste" Reifen rumschleppen kann :D Und das 6 km vorm Camp... Dort angekommen war der Besitzer so nett und empfohl mir eine Runde im Pool planschen zu gehen. Das war wirklich eine tolle Belohnung!! Die Aussicht war gigantisch! Ich genoss die Zeit... Eineinhalb Stunden später packte ich mich wieder ins Auto und fuhr zum eigentlichen Campingplatz der etwas abseits lag. Ganz allein im Nichts... Diese Stille war unbeschreiblich!
Es war sehr interessant zu sehen wie sich die Sandfarbe veränderte. Von beige zu orange. Unten im Tal was wie eine große Schlucht aussah zog sich der Weg sehr lang. Viele Paviane sprangen rum. Antilopen und Oryx. Tierbilder folgen alle später. Da die meisten für die Handykamera zu weit weg waren! Es waren sehr wenige Autos unterwegs... Am Straßenrand unter einem Baum standen 5 Pferde zum Schutz der Sonne. Kilometer später lief ein Mann, ich dachte schon ob er spinnt in der Hitze hier zu sein. Wo wirklich kein Mensch war! Ich hielt an und fragte, ups da waren die Pferde wohl ausgebrochen... Ich füllte ihm seine halbleere Wasserflasche wieder auf und verabschiedete mich mit einem Take care of you. Langsam verwandelte sich die Landschaft in eine Wüste... Sehr trocken und kaum noch Gebüsch. Kurz vorm Camp schenkte mir ein Oryx ein Bild von sich. Und mein Auto wollte wohl auch nicht mehr. Reifen platt! Half nix, Wagenheber raus und Kurbeln!
Ein Stück weiter kam der erste Pass - Gamsbergpass. Wow!!! Ich fühlte mich wie in den Bergen Tirols! Ich hatte mit viel gerechnet, aber nicht mit so einer Aussicht! Ich beschloss eine Pause einzulegen und es gab schnelle Cornflakes. Die Aussicht genoss ich zu gern! Wäre es nicht so heiß hätte ich glatt Lust den ein oder anderen Gipfel zu besteigen, aber bei 36 Grad ist es doch etwas warm ;). Ab ging's wieder ins kühle Auto und die Fahrt ging los. Wenig Tiere dafür tolles Gestein und Pflanzen!
Morgens mach dem Frühstück ging es los. Durch Windhock durch bis nach Rostock Ritz. Dazwischen liegen viele Schotterpisten und zwei Bergpässe! Wundervolle Landschaften und viele Tiere! Die Schotterpisten sind garnicht so ohne... Vorallem wenn der Sand dazu kommt aber das blieb mir anfangs noch erspart :). Die Landschaft durch die Berge war gigantisch! Viele Oryx, Gnus und Antilopen habe ich gesehen. Um die Kurve rum rannte mir auch Pumba das Warzenschein über die Straße. Ich hätte es so gern fotografiert!!! Ein Stück weiter dachte ich mir, was bewegt sich denn fort auf der anderen Straßenseite?! Stehen geblieben, nachgeschaut - Schildkröte :) Als Sie mich sah änderte Sie die Richtung und lief entlang der Fahrstrecke. Da auf Ihrer Seite ein Auto kam beschloss ich die Dame zu packen, was Sie anfangs mit einem Fauchen kommentierte. Aber dann merkte das ich Ihr nur helfen wollte und ihr Köpfchen kam wieder aus Ihrem Panzer heraus. Als Dankbarkeit pinkelte Sie mir auf die Füße ;).

2 December 2017

Heute Früh haben wir meinen weißen rießen Panda geholt. Da passt mein Golf ja zweimal neben hin :)! Aber er lässt sich super fahren!!! Was ich in Windhoek beweisen musste. Wir waren auf einem Markt und ich habe das leckerste Fleischsalatbrot gegessen was ich je zwischen meinen Zähnen hatte!! Danach ging es wieder zurück. Heute war es drückend heiß. Nach dem Abendessen schickte ich dir Adchenborns (Julia und ihr Mann mit Kinder) aus dem Haus. Lulu und ich genossen mit einem Tafel (beliebtes Bier in Namibia) den Sundowner. Dazwischen packte ich für morgen. Endlich geht's los!!! Ich freue mich auf aufregende Abenteuer!

1 December 2017

Sundowner...
Gestern waren wir bei Anneliese zu Besuch. Ein älteres Ehepaar die um tausend Ecken mit Julia Mann verwandt sind. Sie wohnen auch so unglaublich toll!! Die Häuser sind ganz anders gebaut wie bei uns im Deutschland. Sehr offen und auf kleinstem Raum. Also kein Zimmer zuviel und Rumpelkammer gibt es nicht. Dafür haben die meisten einen unglaublich tollen Vorbau! Mia die Hündin war ein Boxerwelpe 12 Wochen alt. Quirlig und wild. Toll! Anneliese selbst ist Profi im Pendeln und alles drum herum. Als Sie merkte das ich Interesse an sowas isometrischem habe war ich gleich unter ihren Fitichen! Pendeln geübt u geübt... Interessante Art und Weise muss ich zugeben. Mal schauen wie weit es mich noch führt :).

29 November 2017

Dafür Traum Sonnenuntergänge. Julia war mit ihrem Tierphysio im Einsatz was ziemlich lange ging. War aber interessant wie Sie als "Tierarzt" therapiert. Danach ging es wieder zurück. Der Mond strahlte beim Sonnenuntergang vom Himmel. Und der letzte Weg Richtung Haustür ist herrlich! Schotterpiste Berge und weit und breit nichts!!
Guten Morgen liebes Namibia!!! Der Tag heute war erfolgreich. Mit Anton Weihnachtsdeko gebastelt und Plätzchen gebacken. Paulina und ich übten fleißig am gehen. Vielleicht erlebe ich es die Tage noch das Sie frei geht :). Wieder einige Tiere am Wasserloch gesehen. Die Big Five waren leider noch nicht dabei. Die konmen nächste Woche! Heute war es ein relativ ruhiger Tag. Später ging es mit Julia zu zwei Pferdehöfe. Interessant zu sehen das Reiten anscheinend den Weißen gehört. Riesige Ställe, zu 80% deutsche und kein farbiger Reiter...

27 November 2017

Wow you have really crazy Hair! Ich reagierte garnicht bis Nikki stottert neben mir stand. "Das ist...das ist... ist das Jean Reno?! Man Lisa er meint Dich!!" Wer? Keine Ahnung Nikki wer ist bitte Jean Reno? Er stellte sich mit einem Handschlag vor und ließ es sich natürlich nicht nehmen mir in die Haare zu greifen. Dafür handelte ich ein Bier heraus und so standen wir mit Jean Reno lachend und quatschend mitten in Windhoek an einer Bar :) Crazy Guy! Nikki war hin und weg! Und ich wollte dann doch langsam zurück bevor die Dunkelheit einbrach. Er bot uns an zu fahren aber ich schlug aus. Der hatte gewiss schon 3 Bier intus! Am Hostel angekommen tranken wir nochmal ein Bier auf Jean und gönnten uns eine selbst gemachte Pizza... Morgen um 13 Uhr holt mich Julia am Hostel ab...langsam bin ich bereit für die Abenteuer;)

26 November 2017

Die Nächte hier im Hostel sind relativ angenehm. Manchmal etwas laut aber dafür die Betten echt bequem und die Menschen teilweise auch sehr rücksichtsvoll. Frühs gefrühstückt mit Toast Marmelade und Kaffee wie die Tage zuvor auch. Etwas in meinem Buch geschmökert. Heute wurde es extrem heiß! Ich lernte ein Ehepaar aus Stuttgart kennen. Ihre jüngste Tochter (29) wohnt seit zwei Jahren in Windhoek. Wir diskutierten über Namibia, Land und Leute, über die Deutschen und unsere Gesellschaft... Danach verabschiedeten wir uns und ich ging kurz in die Stadt. Als ich wieder kam gönnte ich mir eine Stunde Mittagsschlaf... Die Ruhe tut wirklich gut! Aufgestanden vor lauter Magenknurren und ich machte mir einen leckeren Melonen-Feta Salat. Der Feta hier ist wirklich extrem salzig! Aber lecker wenn man viel Melone dazu aß;). Am Abend kam Nikki wieder ins Hostel und erzählte mir freudig von ihrem Trip. Wir beschlossen eine Runde zu gehen... Und nichts ahnend sprach uns plötzlich ein Mann an...
Heute Sonntag der 26.11.2017 Ach ja ich hoffe Ihr denkt daran, ich bin Euch eine Stunde voraus! Ich las mein Buch als mich ein Kerl mit einem unglaublich krassen schnellen Englisch ansprach. Er und seine Freundin fliegen heute und da Sie Ihre Hinterlassenschaften nicht wegwerfen wollten. Nahm ich Sie natürlich dankbar an! Von Reisende für Reisende... Ich liebe diesen Flair! Die letzten Tage und auch heute genieße ich die Sonne und akklimatisiere mich so gut es geht bei 35 Grad ;) Ach ja mein Handy funktioniert wieder nach tausend guten Gedanken das es sich selbst erst akklimatisieren muss :D Erwartet nicht jeden Tag einen Eintrag von mir, da ich auf wlan angewiesen bin, was ich wohl die nächsten Tage noch gut haben werde. Aber irgendwann schreit die Wildnis nach mir ;). Nicht wundern wenn ich nicht erreichbar bin :) Genießt Eueren Sonntag. Ich tus auch.

25 November 2017

Es war echt heiß aber die Einkaufsmeile nach 15 minuten erreicht. Uh es war Black Friday! Brutal wieviele Menschenmassen!! Simkarte und Handy gekauft, essen gekauft und ab wieder ins Hostel... Dort lernte ich Nikki kennen, irgendwie zieh ich die Österreicher immer an!, aus Kärnten. Sie war ein Jahr älter und auch allein unterwegs. Der Abend verlief mit unzähligen Gesprächen über Famile, die heutige Gesellschaft, Beziehungen(Heirat,Kinder,Arbeit) und der Traum von Reisen und Freiheit. Sie ist noch ziemlich gefangen in Ihrer Welt, Familie und Freunde tragen sehr dazu bei! Das zeigte mir wie froh ich über meine Familie und Freunde bin! Ich Danke Euch sehr vorallem Euch Mama und Papa!! Das Ihr meine Verrückte Art akzeptierts und mich als freien Vogel fliegen lässt!! Ich hab Euch lieb!!!

24 November 2017

Die Dame verlangte mein Visum das ich im Flugzeug ausfüllte und meinen Reisepass. Auf die Frage, wo ist ihr Rückflugticket dachte ich mir "Ach scheise da war ja noch was" Die Salzburger meinten zwar vorher ach Quatsch das geht auch so aber die Dame sah das wohl anders. Viel Überredungskunst musste ich doch noch ein Ausreiseticket kaufen. Nun Namibia, kein Internet, kein Ticket. Ich versuchte und versuchte bis die Dame mich nochmal zu sich winkte (Da ich mittlerweile auch die letzte war). Mit einem strengen Ton wollte Sie wissen wielange ich in Namibia bleibe. Bis Jahresende... Die strenge Frau war ein Traum! Sie gab mir eine Woche länger als ich wollte 7.01.2018! Ich schenkte ihr mein strahlendstes Lächeln und flitzte zum Gepäck. Rucksack gepackt und raus zu meinen Fahrer. Ich fand Ihn gleich und bat ihm das ich noch schnell Geldwechseln möchte. Er war total nett und schickte mich weiter. 16 ND = 1 € Wieder zurück erklärte er mir wir müssten noch kurz warten. Alles klar.
Auf einer Bank nahm ich Platz und dann ging es los. Die Chaffeuere kämpften regelrecht um einen. Aber mein Fahrer wimmelte doch ziemlich viele ab. Oh Handykarte ich ging zu Mtl (einer der größten Handyvertreiber) dort lernte ich eine deutsche kennen die mir erklärte wieso und weshalb es nützlich ist eine namibische Karte zu besitzen. Die Warterei war lang und ich hatte dann doch ein ungutes Gefühl. Also nahm ich wieder Platz und quatschte mit einem netten Chaffeuer der auch gerade die Zeit rum brachte. So die Finnische Familie traf endlich ein und wir kommen los! Die Mutter davon redete ununterbrochen... Ab in einen Van und die Fahrt ging los. Linksverkehr... Gehupt wird immer und überall vorallem die Taxis hupen jedesmal!!falls man doch mitfahren möchte. Angekommen und wohlgefühlt im Cameleon Backpackers. Im WLAN eingewählt und Zack ging garnichts mehr an meinem Handy. Shit, also runter in die Stadt u doch eine namibische SIM-Karte holen.
Danach war ich natürlich hell wach und still sitzen viel mir extrem schwer!! Wolfi aus Salzburg ging's anscheinend genau so und machte einen Abstecher zu mir (ich sass ganz hinten in der letzten Reihe) Als er sah das ich drei Plätze für mich hatte war der Neid groß;). Wolfi ist 51 und eine Witzkanone! Unglaublich wie er die Menschheit auf den Arm nimmt. Mich natürlich mit eingeschlossen ;). Es kam zu kleinen Turbulenzen und Wolfi ging wieder auf seinen Platz. Danach gab's Frühstück und endlich waren wir über Namibia!!! Mittlerweile verstehe ich wieso 4x4 Jeeps angebracht sind. Ich sah nur eine geteerte Straße! Und ein riesiges ausgetrocknetes Flussbeet. Oh ich freu mich auf die Abenteuer! Angekommen liefen wir bei 30 Grad über den Flugplatz. Gentleman like Wolfi und Hubert/Helmut natürlich neben mir. Dann kam die Passkontrolle mit gültigem Visum...
Im Flugzeug war ich eine der jüngsten und viele Deutsche... Das Essen war lecker und bald schloss ich meine Augen. Ohrstöpsel sind seit meiner letzten Reise immer!!! mit dabei worüber ich dankbar war. Die Mädels von der Flugbegleitung waren nicht gerade leise aber dafür sehr höfflich und zuvorkommend. Der Schlaf war sehr spärlich... dafür war ich die einzige die an der Fensterscheibe klebte als endlich die Sonne aufging! Wow Ich weiß nicht wo es besser ist, am Berggipfel oder über den Wolken! Traumhaft schön wie die Helligkeit das Dunkle vertreibt...
Hallo meine Lieben, Nach langem Grübeln wo meine nächste Reise hingehen soll entschied ich mich am Montag früh nach der Frage "Lisa wenn du nächste Woche sterben würdest, was möchtest du auf alle Fälle noch sehen?" Und zack kamen mir die BIG FIVE!! Aufgestanden Flug gebucht :) Nach kurzer Vorbereitung, dankbaren Gesprächen und vielen Tipps von meiner guten Freundin ( ihr Herz schlägt für Afrika!) ging's Donnerstag Abend los. In München eingecheckt und schon war ich in Köln. Dort lernte ich zwei Salzburger kennen in Wolfi und in Helmut/Hubert oder irgendwie so ;). Sie gaben mir tolle Tipps. Natürlich auch Belehrungen was ich definitiv allein als Frau nicht machen darf. War schon süß wie Sie mich in die Obhut nahmen. Die drei Std gingen dadurch schnell vorbei und so saßen wir im Flugzeug und ich ergatterte eine 3er Sitzreihe für mich. Und los ging's...