South Africa, Mauritius · 24 Days · 51 Moments · January 2018

Lisa's Tour durch Mauritius


29 January 2018

23 Tage später... Eine Insel die den Ruf hat Sie sei teuer nur mit Flitterwochen machbar etc... Ich kann vom Gegenteil reden! Die Insel zeigte mir unfassbar schöne Augenblicke. Sie offenbarte mir Begegnungen die mich geprägt haben! Sie kam mir entgegen mit den kleinen aber feinen familiengeführten Unterkünften. Sie gab mir jederzeit das Gefühl sicher und richtig zu sein! Ich kann Sie jeden ans Herz legen. Danke für die tolle Zeit, den atemberaubenden Momenten und am meisten Danke ich den Menschen!!! Diese Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit!!! Lädt ein zum bleiben und wohlfühlen! Ich würde es mir genau so überall wünschen! Vielleicht bis bald mal wieder...
Am Flughafen angekommen, staunte ich nicht schlecht. Beim Hinföug nahm ich mir nicht die Zeit den Flughafen zu begutachten. Er ist Tip Top. Sogar auf das Personal wird sehr geachtet um Verletzungen zu vermeiden! Mein Rucksack ließ ich einfolieren und da stand ich, am Schalter mit der Frage "Sie steigen in Melbourne um, haben Sie ein Transitvisa?" - Was?- Tyyyypisch, es ist unglaublich! Die Flughäfen haben es mir angetan :D!!! Aber mit meinem charmanten Lächeln wurdedas ganze geklärt und mein Rucsack ging schonmal auf Reisen. Ich genoss meine letzte unglaublich leckere Ananas! Die werdeich definitiv vermissen!! Durch die Kontrolle sah ich lauter ältere Personen oder verliebte Paare. Ja und wer spielt mit mir jetzt Kicker?!? Ein Nachteil wenn man alleine reist ;).
Am letzten Tag hofft doch jeder immer auf die letzte Entspannung. Jo ich auch... Da dachte ich, ich geh mal schnell zur Post... 2 Stunden später verließ ich die Post. Zwischendurch organisierte ich einen Karton der etwas zu groß war und ich höflichst gebeten wurde ihn zu verkleinern. Material wurdemir gestellt und das basteln ging los. Nebenbei noch 4 Formulare für den Zoll ausgefüllt und mich immer wieder brav hinten angestellt. Unglaublich :D. Die Setvicedame war sehr höfflich und geduldig was total auf mich abstrahlte und so verging die Zeit flott. Alles erledigt ab zum Strand! Ich genoss den indischen Ozean bis zum letzten Drücker! Uhh jetzt wird's Zeit ab in die Unterkunft, Duschen. Taxi kam natürlich über pünktlich. Auf das ich angewiesen bin da um 18 Uhr keine Buße mehr fahren. Rein ins Taxi, der Fahrer namens Kevin (total untypisch der Name für eine dunkle Hautfarbe) war toll auch ein kleiner Reisender mit der Vorliebe für Amerika.

28 January 2018

Es gibt Schilder auf Mauritius da haut's Dich weg ;-). Am Weg Richtung Strand kam mir eine Blüte unter, ihr Duft ist Balsam für die Seele! Noch nie war ich so gierig nach einem Duft wie nach diesem! Der Tag verging heut ruck zuck. Beim Kaffeetrinken hielt auf einmal ein Auto und wer stieg aus, Descho. Kurzer Smalltalk und schon war er weiter am Weg Richtung Arbeit. Ist sowas nicht toll? Genau diesen Umgang miteinander schätze ich sehr auf Mauritius!! Den Nachmittag verbrachte ich viel im Wasser und in meiner Hängematte. Zum Abschluss des letzten Tages ein traumhafter Sonnenuntergang!

27 January 2018

Langsam wird's Zeit wieder Sport in mein faulenzer Leben zu bringen! Aber erst auf der nächsten Insel. Jetzt genieße ich meinen morgigen letzten offiziellen Tag auf Mauritius!
Die Nächte sind mittlerweile nicht mehr erholsam. Die schwüle Hitze macht einen auch Nachts zu schaffen. Die Mosquitos geben einen den Rest... Dementsprechend krieche ich jeden Tag aus dem Bett und sitze verschlafen am Frühstückstisch. Heute gibt es Sonne pur! Ich organisierte die Feinheiten meiner weiter Reise und dann ging's ab zum Strand. Hängematte gespannt und die Neider waren groß :). Der Strand ist heute voll. Wie jedes Wochenende bei schönem Wetter. Die Einheimischen wissen wie man das Leben genießt! Viele Trommeln, Gitarren, Sänger. Alle in kleinen Gruppen versammelt und machten gemeinsam Musik. Spielten Fussball am Strand oder machten ein großes Barbecue! Die Harmonie mit 70% Insulaner 20% Touristen und 10 % Hunde war toll! Nachmittags gönnte ich mir einen Kaffee und schaukelte gefühlt Stunden mit meiner Hängematte vor zurück vor zurück. Ich liebe Es! Einige Triathleten sind unterwegs. Da juckte es mich auch wieder in den Fingern.

25 January 2018

Neues zu lernen, neue Leute kennen zu lernen, Erfahrungen und Erinnerungen zu sammeln, die Komfortzone zu verlassen. Ich könnte ewig so weiter schreiben. Doch eins wird mir jetzt schon klar... all die Dinge die jetzt für mich Luxus bedeuten sind kostenlos, for free. Viele Verbinden Luxus mit Geld. Ich verbinde Luxus mit LEBEN.
Luxus. Was ist Luxus? Was soll die blöde Frage, ist doch klar. Haufen Kohle, fette Autos, dicke Bude, und Klamotten wo die Geldscheine nur so dran hängen. Ist doch geil vor Anderen zu zeigen was man hat. Da ist man doch wer. Man merkt scho beim lesen wie lächerlich das ist oder? Aber selbst hier muss ich sagen, wer sein Leben genau so leben will und mit Oberflächlichkeit glücklich ist, macht alles richtig. Ich durfte für mich das Wort Luxus auf meiner Reise als Radler/Backpacker, neu definieren. Was heißt für mich Luxus? Wofür steht das Wort Luxus heute für mich? Luxus hat für mich rein gar nix mehr mit materiellen Dingen zutun. Es bedeutet eher, Einfachheit, keinem vorgeschriebenem System folgen zu müssen, Zeit zu haben, Ruhe zu finden, gemeinsam zu lachen, nicht zu wissen was am nächsten Tag passiert, Freiheit, die Natur zu erleben und zu genießen, miteinander endlos zu reden, mit Freude früh morgens aufzustehen.
Und auf die Frage was ich alles in meinen Rucksack habe lachte Attila als er meine Antwort hörte und mein Luxus meine Hängematte ist. Und darauf habe ich mir Gedanken gemacht. Um unseren Luxus im Leben...
Eine turbulente Nacht mit deftigen Gewitter ließ mich nicht gut schlafen. Total verkatert setzte ich mich an den Frühstückstisch. Anne ein Mädel in meinen Alter die heute Geburtstag hat sass mit am Tisch und für Sie viel heute ein toller Trip aus, weil das Wasser wohl zu schroff ist. Sie tat mir wirklich leid das ihr Geburtstagsgeschenk platzte. Ich fragte Sie ob wir zumindest zusammen an Strand wollen. Attila ein 30 Jähriger Schweizer hing sich auch mit ran. Und meine Reisepläne ging natürlich auch schon durch die Unterkunft. Die Zwei quetschten mich bis ins kleinste Detail aus. Vorallem Geld und Rente... Wer blickt schon gern im Alter zurück mit "ach frühers da hätte ich es doch tun sollen" wieso soll ich jetzt voraus blicken mit "wie manage ich das nur". Die Vergangenheit sowie die Zukunft in weiter Ferne kann ich nicht beeinflussen. Wieso dann daran Gedanken verschwenden? Die Zwei verstanden meine Sichtweise natürlich nicht.

24 January 2018

Aber der ober Knaller kam erst noch. "Du musst deine Augen schließen" sagte Descho. Wir parkten und er öffnete die Tür. Mit geschlossenen Augen stieg ich aus und vertraute ihm mal. Ich stand ziemlich eben und der Wind wehte leicht durch die Haare. Alleine waren wir auch nicht. "Jetzt darfst du Sie öffenen" Die Kinnlacke viel mir runter und meine Augen fielen mir fast raus. "Was sagst du?" Yeeeeaaaaaahhhhh ein kräftiger Schrei musste einfach aus mir raus ;). Descho lachte und ich weinte vor Tränen! Gott ist das nicht ein wahres Paradies!? Was für ein Tag! Am Strand ließ ich es etwas Review passieren... Bis mich ein Mann auf französisch anspricht. Elli der kurz vor seinen 60ten steht und vor 5 Jahren von Zürich nach Mauritius auswanderte. Lustige Gespräche über Gesellschaft, Körperliche Leiden und Luxusprobleme. Als er wusste was ich beruflich machte, steckte er mir seine Visitenkarte zu mit dem Satz "kennst einen kennst alle". Wer weiß ob und was für eine Tür sich öffnet :).
Als Descho erfuhr das ich Wasser Liebe, kam der nächste Wasserfall gleich hinter her. Mit einem kleinen Regenbogen. Sofort musste ich an meinen ersten Tag meiner Radreise denken. Mit dem braunhaarigen kleinen Mädchen... In Gedanken verschweift kam Descho und will mir etwas zeigen. Eine rote Ananas! Wie cool die ist! Und nein Lisa die kann man nicht essen :). Der Weg führt weiter zur 7 farbigen Erde... Was so eine kleine Insel alles zu bieten hat! Es ist unglaublich da es wirklich reine Natur ist!!
Eine Energie machte sich in meinen Körper breit! Ich hatte das Gefühl wir standen dort ewig. Als er mir ein Zeichen des Schutzes und des offenen Geistes auf die Stirn malte sprach er etwas vor sich hin. Was ich leider nicht verstand. Zur Verabschiedung wollte ich ihm die Hand reichen, was er ablehnte. Wieso konnte er mich nicht berühren? Raus zu Descho war ich wie in einem kurzen Film. Auf meine Frage ob die Mönche keine Frauen berühren dürfen meinte er nur "Nein er hat sich auch gewundert" Hmm... Am Rückweg kamen uns die Affen über den Weg. Descho hatte Brot dabei und es war köstlich wie er es mir aus der Hand nahm :). Weiter Richtung Berge baht ich Descho noch einmal mich ein Stück laufen zu lassen. Irgendwie brauchte ich Bewegung. Mein Fahrrad geht mir ab!!!! Er wartete schon oben auf mich und die Aussicht war traumhaft! Langsam gefällt mir die Insel immer mehr...
Erstmal raus aus meiner klitsch nassen Jeans und rein in die luftige Short. Descho fragte mich allen ernstes"so willst du gehen?" - Die Wahl zwischen etwas abgefuckt oder klebrig, obwohl du könntest mir eigentlich deine Hose geben ;) - Ein "you're crazy" kam zurück und los gehts ausgerechnet in einen Hinduistischen Tempel. Da komm ich wirklich gut an mit meiner Short :D. Der Ort war ergreifend. Viele hielten gewisse Rituale ab. Ein Mönch beobachtete mich eine zeitlang. Was mir dann schon unangenehm war, da ich es doch auf meine Beinfreiheit bezog. Er kam zu mir und fragte wie ich heiße, wo ich her komme, wann ich geboren wurde und das alles mit tiefen Blicken ohne mit der Wimper zu zucken. Er riss mich total in seinen Bahn! Auf seine Frage ob er mir einen Segen geben darf stimmte ich zu. Seine Worte verstand ich nicht aber als er seine Hände auf meinen Kopf legen wollte zuckte er kurz. Und er bewegte Sie auch nicht weiter. Ich schloss meine Augen und es war unbeschreiblich!
Mit der Bitte um etwas Bewegung schaute mich Descho entsetzt an. "Den Berg kann man hochfahren!" -Jep, musst du nicht verstehend, tun die wenigsten, aber der Schnaps muss verbrannt werden ;) lass mich einfach laufen. Er setzte mich ab und erklärte mir sporadisch den Weg. Mit einem -Ja ja alles klar- und dem Gedanken das ich eh sicherlich nicht am Weg bleiben werde so wie ich mich kenn, ging ich los. Den einzigen Vulkan der erloschen ist auf der unfassbar tollen Insel! Wie gedacht war es auch so und ich kam voll vom Weg ab. Immer nach oben dachte ich mir. Mitten durch's Gebüsch. Ich war klitsch nass aber es war genau das, was mir seit langem fehlte. Und die Aussicht war traumhaft!! An einem See ging es vorbei der größte See auf der Insel der für die Wasserversorgung zuständig ist wenn's mal knapp wird. Doscha sammelte mich am Grater des Vulkans wieder ein. Da so gut wie jeder die Aussicht mit dem Auto erklimmt.
Heute Früh noch mit der Hausherrin Nela (endlich kann ich mir ihren Namen merken) diskutiert ob oder ob nicht... Ich hatte aber echt Bock darauf, deswegen ging's los eine kleine Rundfahrt in den Süden mit eigenen Chauffeur ;). Descho heißt er, ein junger 25 Jähriger Mann der den gleichen Humor verstand wie ich - perfekt! Zuerst steuerten wir ein Souvenirgeschäft an. Viele Menschen tolle Sachen nichts für mich. Er wunderte sich schon das ich so flott war. Das zweite Geschäft war interessanter. Sie verkauften viel selbst gemachtes. Vorallem Rum. Dem ich nicht auskam. Nach dem 4 Stamperl winkte ich ab und kam wieder zu Descho. Er lachte "was ist denn mit dir?" -ich bin total beschwipst- und mein Lachflash fing an. In einer Werkstatt die Holzschiffe herstellen war unser nächster Stopp. Descho drehte vorher noch eine extra Runde bis ich mich endlich beruhigt habe. Ich staunte nicht schlecht als ich das Handwerk sah! So eine ruhige Hand und diese Geduld! Ich würde wahnsinnig werden :D.

23 January 2018

Es gibt ja wohl wirklich nichts tolleres als von allen Seiten Wasser abzubekommen :). Eine Ananas zum Abschluss des wundervollen Tages.
Mein Streetfood!!! Boah wie geil ist das denn bitte!!! Sofort 5 Stück gekauft und abgebissen. Uhhh scharf scharf scharf!!! Immer wieder anders aber genauso lecker! Mit einem deutschen Paar kam ich ins Gespräch wegen den Streetfood. Meine Aussage ich finde es wirklich billig, das hier kostet etwas über 50 Cent. Er korrigierte mich natürlich sofort. "Nein es sind genau... 75 Cent!" Typisch, dachte ich mir und überhaupt sind es genau 60 Cent. :D Aber ich nickte nur und sagte nichts dazu. Ein paar Tipps wollten Sie wissen und dann zog ich los. Die Herbergsdame deren Namen ich vergessen habe sah mich am Tor stehen und ich hörte nur " Oh Lisa mit deinem Lockenkopf erkennt man dich sofort" ich lachte, als Sie näher kam schmunzelte Sie " Ohja und dein Lachen ist auch unverwechselbar". Was ist heute auf dieser Insel los :) ;) Sie umarmte mich und wir redeten kurz. Ab aufs Zimmer, es fängt gerade zum regnen an. Mein Stichwort für Bikini und Richtung Meer maschieren.
Aber gut zu wissen das ich in Mauritius unter kommen würde :D. Von Baie de Cup geht es gleich weiter nach Carnavelle. Die Fahrt dauert lang und der Bus war voll!! Mir kam mein Lieblingsstreetfood in den Kopf. Oh man wie gern ich das mal wieder Essen würde. Muss ich doch nochmal nach Grand Baie! In Carnavell brauchte ich erstmal einen Kaffee. Mit Rucksack stand ich an der Theke und bestellte Croissant mit Kaffee. " Geht auf mich" hörte ich neben mir. Ein Mann im Anzug zwinkerte mir aufdringlich zu. Er bekam ein Lächeln von mir und die Servicekraft ein "Nein danke das habe ich mir gerade mit viel Fleiß erbettelt". Die Thekenkraft wusste genau was ich dachte und schmunzelte. Und den Herren wollte ich schon Fragen ob er was im Auge hatte, hab's mir aber verkniffen und bin gegangen. Heute ist wohl Torschlusspanik- Tag :D. Als ich in Flic en Flac war und ein Stück zur gleichen Unterkunft wie vor ein paar Tagen laufen musste, traute ich meinen Augen nicht!
Nach einer Mückenzerstechenden Nacht habe ich frühs natürlich voll verpennt. Mit Freude im Kopf auf ein leckeres Frühstück stand ich vor verschlossener Tür... neuer Blick auf die Uhr - komisch gestern um die Zeit sass ich schon am Tisch. Nun ja wieder hoch und Sachen gepackt. Gleich mit dem Rucksack runter startete ich um 10 Uhr einen neuen Versuch. Wieder zu! Habe ich mein Frühstück eigentlich am Anfang mit bezahlt? Ne gewiss nicht. Ok irgendwo Geld hinlegen? Ach scheis drauf geh einfach! Und so tat ich es. Am Busbahnhof angelangt waren die Menschen unglaublich höfflich und schwups war ich schneller als gedacht in einem Sammeltaxi. Der Fahrer hieß Lovin war 26 Jahre und wollte wissen was ich beruflich mache. Anfangs gab David mir den Rat nicht Physiotherapist zu sagen da es wohl im Creoler Sprache mit Prostituierte ähnelt ;). Na dann bin ich Ärztin! Als die Ausfragerei weiter ging und das Wort verheiratet viel, war's soweit! bereit machen zum Aussteigen ;).

22 January 2018

Klopfte mir sachte auf die Schulter und ging. Wir Drei schmunzelten und wollten uns verabreden bis Willi sagte das wir uns eh wieder über den Weg laufen. Mein Taxi wartete schon und ich fuhr wieder zurück. Rein in den Bus und Souillac hat mich wieder. Den Eiswagen hörte ich schon von weiten und der Eisverkäufer sah es wohl in meinen Augen... die Liebe zum Eis. An einem traumhaften Platz verweilte ich... Die Ruhe mit dem Meeresrauschen, eine kleine Brise durchs Haar... Darf man hier eigentlich Zelten? Der Gedanke holte mich wieder zurück und als ich sah das es eh nur schwierig eine Möglichkeit für meine Hängematte gab verflog der Gedanke wieder und ich schlenderte zurück zur Unterkunft.
Nochmal bei den Krokodilen vorbei geschaut rief ich meinen Taxler an und ging zum Ausgang. Siehe da Karin und Willi laufen mir über den Weg. Lautes Gelächter und schon schnattert Willi los auf sein Oberösterreicherisch. Es ist toll einfach mal wieder Richtig Dialekt reden zu können. Was die anderen Gäste wohl auch amüsierte. Eine Frau, aus dem Hochdeutschen Raum, sprach mich an (Ich hatte mich vorher kurz mit Ihr unterhalten) "das Sie aus Bayern kommen hört man schnell aber was sprechen Sie den jetzt bitte für eine Sprache?" Ich schaute Karin und Willi an, die zwei erwiderten meinen Blick und wir konnten das Lachen nicht halten! "Bayerisch also genau genommen Oberpfälzerisch mit einem Hauch Tirolerisch" verdutzt sagte Sie 'Ja aber die Zwei sprechen ja ganz anders?' Ich klärte Sie auf über Dialekte und das sich vorallem mein Wirrwarr Dialekt sehr mit dem Oberösterreichischen ähnelt. "Ein junges verrücktes Mädchen... recht haben Sie! Lassen Sie sich nicht von ihrem Weg abbringen"
Boah und dann sah ich Sie die Schildkröten! Ich musste sofort an Namibia denken. An die Schildkröte die ich von der Straße holte und Sie lächelnd hoch hob. Zum Glück war es nicht so ein Monstrum :D. Es war gerade Mittagszeit und viele mammpften vor sich hin. Außer ein etwas kleinerer Außenseiter. Er schaute etwas grummelig. Na vielleicht braucht er ja Gesellschaft. Er blieb entspannt liegen und ich nutze die Chance für ein Küsschen - vielleicht ist es ja mein Schildkrötenkönig ;);)... Ein Stück weiter kam mir eine wirklich riesige Schildkröte unter! Wahnsinn!!!
Viel Natur, tolle Urwaldstimmung und ich bereute es meine Hängematte nicht dabei zu haben!! Gedankenlos lief ich weiter ohne jeglichen Plan. Bis ich einen Pfiff realisierte. Ich drehte mich um und ein Securityman lief auf mich zu mit einer fiesen Miene. Typisch Lisa!!!! Er grüßte und fragte mich "ob ich öfters so planlos umher irrte?" -Öfters? Mein ganzes Leben schon sonst wäre ich ja nicht hier!- Und das brach das Eis. Mit einem Schmunzeln im Gesicht zwinkerte er mir zu ich darf weiter gehen aber ich solle mich nicht erwischen lassen und Foto Verbot! Ohh cool danke war meine Antwort und das was ich sah war eine unglaublich unberührte Natur wo Sie den Park wohl weiter ausbauen wollen. Geschwind war ich aber dann wieder auf dem richtigen Weg und lief weiter gedankenverloren umher.
Auf tolle Ideen kommt dieses Volk aber auch immer wieder! Kaum war ich drin hing ein Mann an mir und zog mich zur Krokodilfütterung was gleich vorbei ist und ich nicht verpassen sollte! Na dann schnellen Schrittes dorthin und.... verpasst:D. Aber ich war extrem erstaunt! Ich weiß garnicht ob ich überhaupt schonmal Krokodile gesehen habe. Wie riesig die sind! Und der eine ganz schön fett ;). Im Wasser sieht man Sie wirklich kaum und ihre Laute haben sich auch in mein Hirn eingebrannt, was ich zumindest hoffe!!! So unbedacht wie ich immer in Gewässer rum springe! Sie sind wirklich schöne Tiere! Mich erstaunten ihre Hände. Mit den einzelnen Fingern/Krallen. Wirklich eine Ähnlichkeit mit Menschenhände.
Direkt an meiner Unterkunft fließt ein kleines Bächlein wo ich Platz nehmen darf und ein leckeres Frühstück auf mich wartet. In die Ananas habe ich mich hier verliebt!!! Heute möchte ich mal touristische Hotspots abklappern. Mein Weg ging ein Stück am Fluss entlang und in Souillac wo ich abseits etwas wohne war ich in DER Kirche! Die ist doch mal schön!! Rein in den Bus und es ging ins nächst größere Dorf. Die Mentalität genieße ich nach wie vor und auch in diesem Ort ist Sie unverändert! Dafür sind Sie wirklich zu beneiden!! Mein Weg sollte eigentlich in einen Krokodilpark gehen, auf der Straße sprach ich einen Mann an, er tat sich schwer es mir zu erklären obwohl er sich sichtlich die größte Mühe gab, sofort schaltete sich eine Frau mit ein die gerade in ein Auto steigen wollte und erklärte mir den Weg. Ist sowas nicht einfach Toll? Ok also am besten in ein Taxi. Was schnell gefunden wurde und schon stand ich am Eingang. Bin gespannt was mich erwartet.

21 January 2018

Ein komplett anderes Feeling auf der Südseite Mauritius. Tropisch, alles ist mega groß und der Tourismus absolut nicht zu spüren. Junaid fühlt sich nicht sichtlich wohl was mich anbelangt. "Hier läuft kein einziger Weißer herum" "Stört es Dich eigentlich nicht wie Sie dich anschauen?" -Nö, es ist keine Fleischbeschauung weil ich eine weiße Frau bin. Es ist ein neugieriges, oh Hallo schön das Du da bist. So würde ich es mir auf der ganzen Welt wünschen!!- Wir erkundeten die neue Gegend. Heute war es extrem heiß. Und es gab unglaubliche Aussichtspunkte! Der Zyklon hinterließ immer noch seine Spuren... In das gestrige Lokal gingen wir heute noch einmal. Leckerer Cocktail ohne Alkohol und ich gönnte mir den leckersten Oktopus. Es war ein toller Genießertag. Und am Weg zu meiner Unterkunft kam mir ein Bauer unter die Augen der sein Feld noch ohne Maschinen betreibt... Mauritius lädt zum lehren ein...

20 January 2018

Und auf einmal war er da! Ich war sprachlos! Ich freute mich wie ein Schnitzel und könnte gerade die ganze Welt umarmen!!! Das ist mit Abstand einer der bombastischten Sonnenuntergänge!! Ich kann es grad kaum glauben. Wie versteinert kam ich von dem Platz nicht mehr weg!! Danke Mauritius das du deine Schönheit trotz des Zyklon nicht verloren hast! Das war einfach am richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort... Glaubt an Euch und die Welt auch wenn's mal nicht so prickelnd läuft. Man sieht, die Welt will einen nichts böses. Nur manchmal etwas wach rütteln ;).
Weiter weiter geht die Reise... Ab Richtung Süden! Oh die Landschaft änderte sich total! Grün grün ach ja Grün! Voll das Dschungelfeeling! Nun ja am südlichsten Punkt. Ich merke hier ist Tourismus gleich null!!! Ein sehr kleines Dorf ca 15 Häuser da muss wohl irgendwo mein Bettchen sein... Und es war eine ziemlich große Wohnung und das alles für mich, ohhh! Junaid kommt mich Besuchen und der gute Herr liebt leckeres Essen. Na dann Mojito ohne Alkohol (der Fairness Junaid -Moslem- gegenüber) Scampis mit Knoblauch und Reis. Fraget nicht ich habe noch nie so riesige Scampis gesehen! Nachtisch darf bei mir natürlich auch nicht fehlen. Der Tag verfliegt nur so dahin! Mit Junaid habe ich mittlerweile eine gute Freundschaft aufgebaut und es ist schön ernste und intensive Themen von Face to Face zu reden. Vorallem aus einer Sicht von einer komplett anderen Mentalität! Mit einen kleinen Spaziergang sah ich doch glatt ein Zeichen vom Jakobsweg! Ich werde die Tage wohl mal folgen... Haha:D

19 January 2018

Mitternacht war alles rum und in der Früh war das Wetter so als wäre nie was gewesen. Die Landschaft sah leider anders aus. Das ganze Schwemmholz was im Süden ab brach lag am Strand. Unmengen an Holz unglaublich! Aber die Insel lebt wieder. Ich genoss das Feeling am Strand mit einer mega leckeren Ananas! Mittlerweile verteufle ich die importierten Früchte wenn man die Chance hat frisches Obst zu probieren. Es sind Welten!!! Der Tag verging im Flug. Abends traff ich mich mit den Oberösterreicher und einem Mädl aus London und Dachau. Wir gingen zum Inder. Ohhh ich freue mich auf Indien! Der Abend war sehr informativ und es wurden nette Bekanntschaften geschlossen. Reisende sind doch eine große Familie.

18 January 2018

Die Nacht war turbulent und die Warnung wird mittlerweile auch in Flic en Flac ausgerufen. Trotz allem wollte ich zum Meer. Mit Regenjacke bewaffnet und Überredungskünsten gegenüber meiner Hausherrin wagte ich mich raus. Der Wind war saftig! Das Meer relativ ruhig nur weiter draußen an Riff schlugen die Wellen Meterhoch!! Die Tiere verkrochen sich in den letzten Löcher. Bäume lagen überall. Die Natur hat die Macht! Als es schlimmer wurde machte ich mich auf den Weg zum einzigen offenen Cafe. Dort traff ich die Oberösterreicher. Was für ein Zufall! Mit Bestechungsgeld kamen Sie auch vom Osten in den Westen. Wir unterhielten uns lange bis die Polizei kam. Ein Aufruf - Ausgangverbot! Jetzt geht's wohl richtig rund! Mit den Böen hatte ich zu kämpfen gegen an zu kommen und meine Hausherrin wartete schon mit festgehaltener offenen Tür. Ja die Natur schlägt zurück!

17 January 2018

Der nächste Tag war verregnet und der Wind nimmt ziemlich zu. Heute ist sogar Warnstufe 3 ausgerufen worden. Die Geschäfte sind geschlossen, keine offiziellen Verkehrsmittel fahren, selbst Autofahren wird untersagt. Ich habe mittlerweile kein gutes Gefühl mehr. Der Zyklon ist der stärkste und größte seit 23 Jahren. Und er kommt direkt auf die Insel zu! Ich muss weg von der Ostküste! Viel diskutiert mit Romeo und seiner Schwester das es zu gefährlich wäre jetzt wo anders hinzugehen. Mir egal, ich hör auf mein Gefühl! Einen Taxifahrer bekam ich ans Telefon und ich bestach ihn mit Geld. Er ging den Deal Gott sei dank ein! Der Weg zur Westküste zurück zu Flic en Flac dauerte lang. Nichts war auf der Straße, es war eine Geisterinsel! Heil angekommen war ich froh im Westen zu sein. Hier war es etwas ruhiger.

15 January 2018

Romeo führte mich heut zu einer Bootstour zur winzig kleinen Nachbarinsel. Die Fahrt war genau meins! Und die Überraschung war sehr gelungen. Die Strände waren ja mal der Oberhammer!! Mit Sonnenbrand ging ich natürlich nicht ins Wasser so brav wie ich bin und so verdammt ich innerlich geflucht habe!!!! Die Zeit rast und schon waren wir wieder im Boot und fuhren zum Mittagessen. Ich fühlte mich jetzt wirklich im Paradies. Auf der Tour lernte ich Karin und Willi aus Oberösterreich kennen. Nach dem leckeren und fleischlastigen Essen ging es wieder zurück. Ein grandioser Tag!

14 January 2018

Gemästet werde ich hier schon sehr! Die Geschwister legen viel Wert darauf das ich auch JEDES einheimische Essen probiere. Boah ich Rolle die nächsten Tage über die Insel!
Nach einem leckeren Abschlussessen geht es bei mir weiter zu meinem nächsten Couchsurfing. Romeo und Farri begrüßten mich und ich war von der Westküste jetzt an der Ostküste. Als ich den Strand sah schaute ich nicht schlecht! Ich dachte schon Flic en Flac wär geil! Die Geschwister führten mich viel rum und ich merkte meinen Sonnenbrand! Das Meer genossen Wir Gott sei Dank im Schatten:D. Meine Unterkunft habe ich in einer Hotelanlage von ihren Opa. Dank Papas Messer gab es heute Abend Apfel mit Gauda. Den Teller gab mir mit einem Lächeln der österreichische Nachbar ;)
Sonne begrüßt uns am Morgen. Ab zum Strand! Nicht nur in Kroatien findet man die tollen Igel. Auch auf Maritius gibt es nicht wenige davon in ihren strahlenden Violett! Das Wasser war heut etwas wellig. Und Junaid schrie mir von außen zu " wo ist deine unsichtbare Luftmatratze?" Haha wenn er wüsste. Als ich aufblickte sah ich das nicht nur Junaid die Frage gern beantwortet hätte ;). Ich weihte Junaid in die geheime Kunst des schwebens ein. Er machte sich Gut! Ihm waren die Wellen nur zu hoch. Was ich verstehen kann als noch nicht Schwimmer. Er wartete am Strand auf mich. Ich tollte weiter rum. Bis mich Gelächter irritierte. Ich sah zu Junaid und er war von 4 bis 5 Personen umgeben. Ich hatte nur "She is a fish in a human body" - Sie ist ein Fisch in einem menschlichen Körper" Und lachten. Ahhh ich schmunzelte auch etwas als ich auf meine verschrumpelten Hände sah. Wie die Zeit aber auch immer im Wasser vergeht. Das waren doch jetzt keine 2 Stunden?! Ohhh doch;)

13 January 2018

Der Regen hat aufgehört und die Berge lassen sich langsam auch wieder Blicken. Lecker gegessen und viel gequatscht war das Meer trotz allem noch sehr in meinem Kopf! Deswegen machten wir uns wieder los. Kurz vor der Bushaltestelle fühlte ich nur einen Windstoß und einen lauten Aufprall. Boah, das Blatt wenn dich trifft liegt man erstmal! Hättest ja wenigstens eine Kokusnuss mit runter bringen können;). Im Hotel schnappte ich meinen Bikini und war im Wasser. Junaid traute sich auch hinein und übte fleißig. War ganz stolz auf ihn! Aber wenn er bei mir im Wasser nicht sicher ist bei wem dann ;)
Früh am Morgen gönnte ich für mich das beste Streetfood! Den Namen konnte ich mir nicht merken aber es ist aus weißen Bohnen und Gemüse. Mega lecker! Mein absoluter Favorit!!! Der Weg geht nach Flic en Flac. Angekommen erwartete mich ein weißer langer Strand! Ein offenes Meer! Ich bin im Paradies! Junaid besuchte mich und wir gingen sehr lecker essen. An das Essen könnte ich mich wirklich gewöhnen. Der nächste morgen ist begleitet von Regen. In meinen Kopf war nur Meer Meer Meer Meer. Junaid war nicht begeistert. Ok dann zumindest Pool! Es gibt ja wohl nichts genialeres als bei Regen im Wasser zu sein!!! Mit Anlauf sprang ich in den Pool. Junaid war sehr zurückhaltend, bis ich wusste wieso. Heutzutage nimmt man es als verständlich das jeder Schwimmen kann. So ist es leider nicht. Mit viel Mühe und Geduld schulte ich Junaid. Was garnicht so einfach war, da Brustschwimmen keine Alltägliche Bewegung ist! Nach einer Stunde war er platt und wir beschlossen zur Einkaufsmall zu fahren.

10 January 2018

Weiter geht's für mich zur berühmten Katholischen Kirche, die Aussicht soll dort so toll sein. Ich Dort werden jedes Jahr unzählige Paare getraut aus aller Welt. Kann ich gut verstehen es ist ein schöner Ort direkt am Meer. Ein paar Fischer fischten die Straßenhunde spielten wild in der Wiese. Es ist toll wie die Tiere akzeptiert werden! Eine kleine Dame begleitete mich eine Weile. Sie war ein Goldstück! Eine Zeitlang verweilte ich dort und ließ meine Gedanken schweifen. Zurück in Grand Bay gab es bei Jucie-Oma einen der leckersten Säfte! Passionsfrucht mit Ananas... Ich liebe es!
Sie zündete Räucherstäbchen an und sang ein sehr schön klingendes Lied. War interessant zu beobachten welche Rituale die Hindus haben. Sie vollzieht genauso ungestört wie ich meine "Rituale" und ich genoss die Stimmung. Als ich meine Sachen wieder packte sah ich Ihren Fragenden Blick. Ich sagte nichts dazu und verließ mit einem dankenden Blick den Tempel. Ja es wird wohl nicht oft vor kommen einen Touristen mit keiner Ahnung vom Hinduismus im Tempel am Boden rumturnen zu sehen. Mit einem Lächeln verabschiedete sich die Frau von mir und ich hatte eine Bomben Energie in Mir!
Rein in den Bus und mal abwarten wohin er mich bringt... Am nördlichsten Punkt stieg ich aus und erblickte einen wirklich riesigen Baum! Kopflos ging ich dort hin und stand mitten am Friedhof. Der Baum war wirklich gigantisch! Und der Ort irgendwie magisch, was für mich ungewöhnlich ist auf einen Friedhof... die Aussicht war toll und ein Grab lebte wieder auf durch diesen Busch der tatkräftig in alle Seiten wächst! Als ich weiter schlenderte blieb ich an einem Hindu Tempel stehen. Oh wie gern würde ich hinein. Nach links und rechts geschaut und schon war das Tor offen. Jetzt aber schnell! Schuhe aus und mit offenen Mund stand ich da. Ein lieblicher Geruch kam mir entgegen und ich war erstaunt über die Farbenpracht! Zuerst setzte ich mich auf eine kleine Bank aber da hielt es mein Körper nicht lange aus. Eine kleine Yogasession... Eine Frau kam herein und staunte nicht schlecht als Sie mich sah. Ich ließ mich nicht aus den Konzept bringen grüßte Sie und ging meiner Dehnung nach.

9 January 2018

Mein erster Tag auf der Insel ohne irgendwelche Besorgungen zu machen. Echt angenehm! Endlich ankommen!! Auf der Insel gibt es weit über 60 000 Straßenhunde. Die sehr freundlich sind und absolut nicht aufdringlich! Nur mit meinem Herz nicht immer leicht mit anzuschauen. Sie wirken trotzdem glücklich auch wen Sie total unterernährt sind und viele irgendeine Hautkrankheit haben. Den Tag habe ich heute nur am Strand verbracht. Leckeres Curry mit frisch gepressten Saft getrunken. Viel gelesen und geplanscht geplanscht geplanscht. Das die Leute den Strand als toll bezeichnen kann ich von der Atmosphäre sehr gut nachvollziehen. Aber ich freue mich auf ein Wasser ohne Boote vor meinen Augen ;). Die Menschen hier sind unglaublich hilfsbereit und bemühen sich um ihr englisch auch wenn Sie manchmal keines sprechen! Ich fühle mich wirklich sehr wohl!

8 January 2018

Die Nacht war warm, im Norden ist das Klima doch etwas schwüler wie bei David der ziemlich in der Mitte wohnt. Frühs aufgewacht und ich wollte mein Zimmer um ein Paar Nächte verlängern, was leider nicht ging und somit machte ich mich auf die Suche auf eine neue günstige bleibe. Schnell gefunden was sogar noch zentraler zum Strand ist und ich mich durch Junaid schon etwas auskenne. Mittags gab es mein Frühstück und es war definitiv das zweit beste Croissant was Ich je gegessen habe! Das erste war in Spanien ;) Nach einem tollen Aufenthalt mit Kaffee checkte ich in meiner Unterkunft ein und machte mich los um Lebensmittel zu kaufen und eine Simkarte zu besorgen. Die Lebensmittel sind wirklich teuer! Trotz eigener Küche war mein Einkaufskorb spärlich! Das Straßenessen ist extrem lecker und günstig damit schlage ich mich gern durch! Einen frisch gepressten Saft beim Sonnenuntergang und ich war glücklich.

7 January 2018

Der Mann schaute kurz verdutzt, er wollte mir nur den Einblick etwas vergrößern und mich nicht gleich Einladen. Aber mit meinen Tatendrang und leuchtenden Augen schmunzelte er und winkte mich herein. Wow sowas wird also den Menschen geboten die Luxus brauchen. Ja definitiv geil!!! Eine Nacht für 10 000 Rupees - 250€. Nicht lange hielt ich mich auf, will den sehr netten Mann keine Umstände bereiten. Und am Strand traff ich wieder auf Junaid (er ist Pilot, kommt ursprünglich aus Indien und wollte in Namibia sesshaft werden aber als Inder wohl keine Chance ein Visum zu bekommen, somit ist er auf Mauritius gelandet weil Indien für ihn keine Option ist beruflich). Viel geredet, meine erste Kokosnuss am Strand getrunken, frisch gepressten Saft, entspannte lebenslustige Menschen um mich rum. Genial!
Aber keine Sekunde fühlte ich mich unwohl! Die Busfahrten sind extrem billig! Und da quatschte mich auch schon Junaid an, er sass gegenüber von mir, als er hörte das ich englisch sprach mit dem Ticketverkäufer. Ich erzählte ihm von Namibia und wo ich jetzt hinwollte. Er möchte zur gleichen Station. Puh sehr gut, dachte ich mir. An den hefte ich mich unauffällig hin. Junaid war so nett und begleitete mich freiwillig von der einen Busstation zur nächsten. Zum Glück! Die Stationen lagen 600 Meter auseinander aber quer durch die Stadt. Das hätte ich nie gefunden! Junaid stieg am Grand Baie aus. Einer der Top Strände. Meine Fahrt ging 3 Stationen weiter. Rucksack ins Zimmer und wieder zurück endlich ans Meer! Da ich froh war etwas zu laufen ging ich das Stück zurück. An einem nobel Hotel kam ich vorbei und der Ausblick war gigantisch! Der Securitymann merkte meine Begeisterung und öffnete die Tür etwas mehr. Tja und das Lisserl dachte natürlich da geh ich doch mal rein.
Ein neuer Morgen ist angebrochen, mein Schlaf war grandios und David hat mir schon Frühstück hergerichtet. Mit der schwülen Hitze muss mein Körper erst klar kommen und 3 Stunden Zeitumstellung merkt man doch. David ließ mich am Busbahnhof aussteigen. Und los gehts, rein ins Mauritsische Leben und irgendwie einen groben Überblick bekommen. Was mir wohl eine Fleischverkäuferin an sah und Sie begrüßte mich mit einem Fragenden Blick. Kurz erklärt wohin ich wollte in der Hoffnung das Sie nicht nur Creol (Umgangssprache in Mauritius) und Französisch(Landessprache) spricht. Und so war es, gebrochenes Englisch aber ich wusste wohin. Die Kontrolleuere schickten mich dann zu den richtigen Bus und schon saß da mit meinen ca 15 kg Rucksack und wusste absolut nicht was mich erwartet ;). Die Menschen machten große Augen und konnten Sie nur schwer abwenden von mir. Ja definitiv sehr untypisch einen Backpacker auf Mauritius zu sehen. Und als weiße Frau wohl noch dazu.

6 January 2018

Was auch verständlich ist, Inseln bleiben einfach Inseln. Abends wurde ich in die hohe Kunst des Pokerns eingeweiht. Lecker Wein getrunken und Einheimisches Essen verzehrt. David (mein erster Gastgeber beim Couchsurfing) erzählte viel über Mauritius. 2% der Bevölkerung ist weiß und Katholisch. Und dann ist es ziemlich Hälfte Hälfte zu Hindus und Moslems. Meist bleiben die Weißen unter sich, schon allein wegen der Kultur. Ja und das derzeitige Wetter ist....wie soll es anders sein... Regensaison! Um Mitternacht verabschiedete ich mich und fiel ins Bett!
So rein ins Flugzeug und welch ein Glück, ich habe natürlich mal wieder einen Zweiersitz für mich ergattert. Langsam glaube ich, das Glück hängt wie ein zäher Kaugummi am Schuh...und da darf er auch gerne bleiben!!!!!! Der Flug war turbulent durch den Sturm. Der Schlaf kam absolut zu kurz. Ausgestiegen und eine Heiße Schwüle Luft kommt mir entgegen. Bonjour Mauritius! Mit viel Augenzwinkern habe ich ein Visum von 3 Monaten ergattert und jetzt warte ich auf David. Und zack da ist er auch. Küsschen links und rechts, wie man es auch in Frankreich kennt (und ich mich immer sehr bemühe die Sitten und Gebräuche schnellstmöglich anzunehmen und umzusetzen) sitze ich schon im Auto. Auch wieder links Verkehr. David quetscht mich über Gott und die Welt aus da kam mir die Fahrt wirklich kurz vor. Wir frühstücken lecker zusammen und ich viel ins Bett! 3 Stunden Schlaf - ein Traum! Als wir im Supermarkt waren schaute ich mich viel um, ija Lebensmittel sind hier definitiv teuerer wie in D!

5 January 2018

Mauritius du geile Sau ich komme!!!! Im Schlepptau Wein! Viel Wein! Mehr wie drei Flaschen sind nicht erlaubt ;). Meine erste Nacht in Mauritius werde ich morgen mit Couchsurfing ausprobieren. Bei einem netten Paar. Und da bringe ich im Auftrag gerne etwas Wein mit ;);). Sooo die Nacht wird lang. Morgen früh um 8Uhr bin ich Euch drei Stunden voraus und endlich am geliebten Meer.