Europe · 29 Days · 45 Moments · August 2017

Lisa's Abenteuer in Schweiz


21 September 2017

Das Foto von der Fahrradreally...

10 September 2017

Immer am Wasser entlang sah ich auf einmal das Wahrzeichen von Genf. Die Fontäne!!! Wow und das sogar mit dem Regenbogen! Sofort musste ich an das Mädchen denken mit dem Freiheitsfrau-Traum. Genf ist eine unglaublich schöne Stadt und nach Zürich die größte in der Schweiz. Ich steuerte zur Kathedrale hin, Sie hat nebenan eine kleine Kapelle die wunderschön und farbenfroh war! Die Kathedrale selbst war lieblos und grau... So liebe Schweiz, es waren unglaublich tolle 16 Tage! Ich kann wirklich nichts negatives über das Land, die Menschen und deren Mentalität sagen. Ich bin sehr begeistert über die Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit. Geschweige von der unglaublich schönen Natur. Ich bin sehr dankbar für diese tolle Erfahrung! Ich hoffe ich komme wieder!! Vielleicht sogar zufuß. Wer weiß...
Als es vorbei war packte ich mein Fahrrad und wollte mich aus dem Staub machen. Was eine Dame natürlich nicht zu ließ und mich bittet hier zu bleiben da es schön wäre Junge Menschen um sich zu haben vorallem mit einer Lebensgeschichte und blickte auf mein Fahrrad. Dann kam ich wohl nicht mehr aus und blieb beim Essen. Viele konnten deutsch und wollten die Geschichte über das Fahrrad hören. Beim Essen saß ich bei gleichaltrigen und Sie erzählten mir Sie sind öfter in der Nähe von Kufstein. Ich wollte es genauer wissen und Sie meinten Sie hätten einen Onkel der hat ein Bauernhaus in Rettenschöss genauer gesagt in Feistenau. Ich konnte meinen Ohren nicht glauben!!!! Ahhh mit einem lauten Gelächter Erzählte ich Ihnen das ich vor kurzem noch in Rettenschöss wohnte. Sie konnten es selbst nicht glauben!! Ija so klein ist die Welt! Es waren unglaublich tolle Stunden! Eine sehr herzliche Gemeinde. Doch leider musste ich weiter nach Genf...
Der Pfarrer ging durch den Gang und drückte jedem einzelnen die Hand, fand es eine sehr schöne Geste. Als er vor mir stand schaute er mich genauso verdutzt an wie ich ihn. Dann kam ein freundliches Bonjour, ça va? Ich wusste zwar das er fragt wie es mir geht, aber mit dem Antworten war ich etwas schüchtern. Als wir klar stellten das ich aus Bayern kam freute er sich und holte gleich jemanden der Deutsch sprach. Er erklärte mir das Sie heute ein Familienfest feiern und ich herzlich eingeladen bin nach der Messe zu bleiben und zusammen zu Essen. Ich willigte ein. Vor mir sass eine Alte Dame 84 Jahre, sie drehte sich um und quatschte mich auf französisch voll. Nach einem Atemzug von ihr fragte ich Sie auf französisch ob Sie englisch spricht. Yes yes und Sie erzählte alles von vorn. Eine nette Italienerin sehr aufgeschlossen was mich erfreute. Ich genoss die Messe, Sie war etwas aufgeschlossener wie bei uns, das fand ich recht schön. Auch wenn ich kein Wort verstanden habe.
Dann viel mir ein der Energie Run ist ja heute... Dafür haben Sie am Freitag noch alle hintrainiert wie die Verrückten! Ich dachte mir nichts und fuhr sozusagen auf der Rennstrecke weiter. Das Aufsichtspersonal grüßte immer freundlich, dann war es wohl nicht so schlimm. Als ich durch einen kleinen Ort fuhr, saß ein Fotograf am Seitenrand, ich habe es erst kapiert als er mich schon abknippste auf der Rennstrecke. Gott habe ich gelacht, natürlich zog ich gleich die Bremse und habe mit dem Herrn die Kontaktdaten ausgetauscht, in der Hoffnung das ich zu meinem Bild komme. Mal schauen... Es ging weiter am See entlang. In einem Ort sah ich eine Schweinchenrosa Kirche. Ziemlich klein. Da dachte ich, Hmm vielleicht hat Sie etwas besonderes... Ich parkte mein Fahrrad und ging hinein. Einige Menschen waren fleißig am Singen, andere saßen und hörten zu. Es kamen immer mehr Menschen. Bis mir klar wurde das gleich ein Gottesdienst war. Ich beschloss zu bleiben und setzte mich in die letzte Reihe.
Nach dem Verregneten Tag von Gestern und einem Tag Pause ging es heute früh mit Sonnenschein wieder weiter. Es war kurze Hose und Top Wetter. Der Genfersee, er ist größer als der Bodensee, zeigte sich heute von seiner schönsten Seite. Den Mont Blanc konnte ich heute kurz sehen und dann war er wieder von den Wolken bedeckt. Es waren Sekunden und die ließen mich total erstaunen da es ein reiner Zufall war das ich ihn sah. So ein "Wow wie geil" und schon-war-er-wieder-weg-Moment. Ich radelte von Gland raus Richtung Genf und dachte mir schon wieso die Straßen gesperrt sind und an jeder Kreuzung Aufsichtspersonal stand...

8 September 2017

Meine Pilgerkameraden aus Paraguay. Anfangs erkannte ich Sie nicht aber dann war das Geschrei groß. Ich habe mit Ihnen drei Nächte in einer Unterkunft verbracht. Dann kurz aus den Augen verloren obwohl wir unsere Adressen austauschen wollten. Das Schicksal meinte es gut mit uns und 2018 geht's nach Paraguay zur Joanita und Joan!!! Ich freue mich drauf! Nach einer letzten Verabschiedung (Sie Reisen wieder zurück) ging es für mich weiter zur Herberge. Als ich Sie endlich fand staunte ich nicht schlecht. Ich genieße das ganze reich für mich! Reiberdatschi mit Apfelmus und Souercream gab's. Dazu einen lieblichen Ròse. Gut gehen lasse ich's mir ja schon! Auf der Karte sieht man die ganze Strecke von Rorschach bis Genf. Ca 670 Kilometer und knapp 10 000 höhenmeter. Da war ich doch stolz auf mich :). Und jetzt wird erstmal tief und fest geschlafen.
Die Dame erklärte mir das dieses Schiff aus Holz von Arbeitslosen gebaut wurde. Damit Sie weiterhin im Berufsleben bleiben und schneller wieder zu einer Anstellung kommen. Jetzt wird das Schiff für besondere Fahrten vermietet. Fand ich super! Der Genfersee ist ein Stück größer als der Bodensee und die Ländergrenze zwischen Schweiz und Frankreich teilt sich ziemlich längs durch den See. Ich kam durch viele schöne Dörfer, Sie schmücken manchmal den Weg nach Santiago. Ich atmete auf das die zwei vorne schon weg ist ;). Die Weinberge nahmen zu und die Trauben sahen so verführerisch aus. Doch ich wurde gewarnt ja nirgends etwas zu zupfen (das ich ja am liebsten mache). Was ich aber gut verstehen kann. Der Weg ging immer weiter und wen traff ich?
Morgens halb 10, Sachen gepackt, Luftmatratze entsorgt und erstmal gemütlich gefrühstückt. Die Nacht war hart, aber dafür ruhig, beim wach werden fühlte ich mich wie am Meer. Als würde ich die Wellen rauschen hören... Ich genoss das Frühstück und machte mich auf den Weg. Der diesesmal ganz anders war. Direkt am Ufer entlang, mit wenig Menschen und ab und zu ein Wäldchen. Es war toll dort entlang zu gehen! Ab und an kam eine kleine Brücke, ich entdeckte kleine Strände und ließ mich selbst am Ufer etwas nieder um das Panorama zu genießen. Meist bin ich nicht lang alleine... Eine Dame ungefähr 45 Jahre alt sprach mich an ob ich den Weg wüsste... Wir kamen durch meine Muschel am Radelkorb ins Gespräch. Sie pilgerte selbst schon ein Stück durch Frankreich. Sie gab mir den ein und anderen Tip. Ach ja und Sie dachte ich wäre eine deutsch-Schweizerin. Unglaublich wo mich die Leute überall hinstecken. Aber ich bin froh darum, es machts doch etwas leichter wie mich gleich als Deutsche zu outen.

7 September 2017

So jetzt musste eine Unterkunft her. Vergebens probierte ich zwei drei Telefonate aber niemand hob ab. Dann ging's zu ner Jugendherberge - ausgebucht. Na toll und nirgends ein Fleckchen Wiese ohne ein camping verboten Schild. Super und jetzt? Halb verzweifelt kam der Campingplatz um die Ecke. Gott war ich froh! Zelt aufgeschlagen und erstmal zum See. Langsam fehlt mir der Ausgleichssport und ich genoss das Schwimmen in vollen Zügen. Danach duschen, Gaskocher anschmeißen und endlich Essen! Jetzt sitze ich im offenen Zelt, als ich die Zeilen schrieb dachte ich mir schon was läuft da an meinen Füßen rum. Ha da quetschte sich glatt die Nase einer Spitzmaus durch. Sie war so weich! Sie schaute mich genauso blöd an wie ich und dann ging Sie wieder. Jetzt genieß ich noch die Rockmusik die eine Band in der Nähe spielt mit an Glasl Wein auf a Prösterchen auf Fischi!
Weiter ging es nach Lausanne... hinter einer Kuppe sah ich ihn! Den Genfersee...so riesig!! In Lausanne angekommen verblüfften mich erstmal die Kathedrale, diese unglaublich vielen Menschen und Autos. Und der Blick über den Dächern von Lausanne, dort hätte ich noch Stunden verweilen können... Nach einer Zeit wurde mir der Trubel viel zu viel! Ich versuchte über GPS irgendwie zurecht zu kommen. Was nicht wirklich funktionierte... "Scheis drauf" Handy verpackt und ab in den Verkehr. Intuitiv Denken dann komm ich schon schnellstmöglich raus und zum See. Die Autofahrer waren sehr rücksichtsvoll. Ein Landrover begleitete mich ziemlich durch die ganze Stadt. Was gut war, da er mir ziemlich dicht auffuhr und somit nahm mir keiner die Vorfahrt und ich konnte es richtig laufen lassen bis runter zum See. Als ich abbog kam ein kurzes Hupen und der gute Herr verabschiedete sich mit einem Wink aus dem Fenster. Wie ein eingespieltes Team der Landi und meine ktmi ;)
Ein wundervolles Frühstück hat mich heute erwartet. Ich packte mir etwas für später ein, verabschiedete mich von Marianne und Ihrer Katze dann ging's los. 35 km 500 hm vor mir... Ich kam von wunderbaren Dörfern vorbei und die Aussicht war sehr weitsichtig. In der Schweiz gibt's unglaublich große Bäume! Die Berner Alpen ließen sich auch nochmal blicken. Die Katzentreppe fand ich total genial! Sowas habe ich vorher auch noch nie gesehen. Ich bog ab in ein kleines ruhiges Waldstück und machte erstmal eine kleine Pause. Ich aß mein belegtes Brot und genoss die Ruhe. Es ist einfach toll hier!

6 September 2017

Na toll dachte ich mir... Der gute Herr zückte aber gleich sein Handy und telefonierte auf Französisch. Nach seinem Gespräch meinte er "ich hätte eine Unterkunft für Sie, nicht weit von hier" perfekt dachte ich mir! Ich folgte dem Mann ins Sekritariat und er erklärte mir per Google Maps den Weg. Wirklich ein freundlicher Mensch! Danach ging's wieder aufs Fahrrad und ich ließ mich überraschen was mich erwartete. 7 Kilometer später fuhr ich durch einen Bauernhof und läutete bei einem Haus. Marianne machte mir mit einem herzlichen Grüß Gott die Tür auf. Eine sehr herzliche Dame die vor 4 Jahren ihren Mann verlor und mich sehr bemutterte. Lasagne mit Salat und Schwarztee mit einem Schuss Apfelsaft - sehr lecker!! Danach eine Melone und darauf einen Kaffee mit Kuchen. Ich platze gleich. Jetzt bin ich im Bett und erfreue mich über einen wundervollen Tag.
Ich kam von einer kleinen Kirche vorbei und irgendwie musste ich anhalten und hinein gehen. Die Türschlößer stachen mir sofort ins Auge, mit Zahlen... Ich fand's genial! Die Kirche an sich war ungewöhnlich schlicht. Ich saß mich auf die Treppe und kam mit einer sehr guten Freundin in Kontakt. Es waren tolle Minuten mit Ihr die Zeit zu verbringen. Ich schmunzelte sehr viel und war gerade sehr glücklich. Weiter ging's, am Wegesrand streckte sich eine Rose zu mir hin, eigentlich finde ich Rosen unsympathisch aber an dieser musste ich riechen. Wow ich hatte noch nie so einen tollen intensiven Geruch von einer Blume in meiner Nase. Der Tag gefiel mir heute! Als ich in Moundon war, kaufte ich mir endlich wieder ein Eis, sehr zu empfehlen! Danach ging's kurz in die Kirche den Pilgerstempel zu erledigen und weiter zur geplanten Unterkunft in einer Landwirtschaftlichen Schule... Dort angekommen erklärte mir ein Lehrer das Sie seit Jahren keine Pilger mehr aufnehmen.
Meine Gedanken schweiften umher... Und plötzlich blieb ich an einem Gedanken fest und traf eine Entscheidung. Ich wusste nicht ob Sie Richtig oder Falsch war, in dem Moment war es mir eh relativ egal. Aber ich war felsenfest davon überzeugt. Als ich mich wieder aufs Fahrrad schwang und vor mich hin trottete kam ich zu diesem Ausblick... Mir kamen sofort die Tränen in die Augen. Zugleich hatte ich ein breites grinsen im Gesicht. Zuerst wusste ich nicht wieso aber dann merkte ich wie sich etwas Ballast von mir entfernte und ich dachte an meine Entscheidung zurück. Ohja es war die Richtige!!!! Die Abfahrt war rasant und ich fühlte mich unglaublich frei, wie die Vögel in der Luft. Ich schwebte über den Asphalt und fühlte mich auf den richtigen Weg!
Ein sehr gutes Frühstück gab es heute morgen im Kloster der Vitnamesen. Christine meine Zimmerkollegin schrieb mir noch ein paar nützliche Sätze für Frankreich auf, da doch einiges übers Telefon läuft. Und dann ging's los Richtung Romont... die Wolkenstimmung war heute beeindruckend. Aber doch leider etwas schade, da die Berner Alpen ziemlich verdeckt waren. In Romont angekommen begutachtete ich die Burg und die tolle Aussicht von oben. Die Kirche war mit ungewöhnlichen Lichtern dekoriert. Das machte es etwas gemütlicher als die schlichten Lampen. Esszimmerfeeling ;). Danach ging es weiter Richtung Moudon. Auf dem Weg sprang mir die Kette raus. Das zweite mal auf meiner Reise. Nach 50 km und jetzt nach ca 550 km... Das war wohl wieder das Zeichen eine Rast einzulegen. Die Kette spannte ich schnell wieder ein und ich machte es mir auf dem warmen Asphalt gemütlich mit meiner Semmel und etwas zu trinken.

5 September 2017

Da ich eh schon wieder stand, bereitete ich gleich mein Mittagessen zu. Es gab noch Spaghetti mit Soße vom Vorabend. Danach packte ich meine Sachen zusammen und machte mich weiter auf den Weg zur Unterkunft. Als ich dort an kam, musste ich schmunzeln. Ich traff auf einige Pilger die auch gestern mit mir zusammen in einer Unterkunft waren. Mit Christine, die ich gestern durch ihre Fußschmerzen behandelt habe teilte ich ein Zimmer. Wie als hätte Sie es gewusst das wir uns wieder sehen... Sie machte mir ein liebevolles Geschenk das mich sehr berührte! Die Herzlichkeit der Menschen auf diesem Stück Jakobsweg ist wirklich wundervoll!! Nach dem sehr leckeren Abendessen genoss ich noch etwas die weite Sicht meines Fensters... Es waren wirklich wundervolle Tage in der Schweiz!!! Langsam geht's zum Endspurt... Am Wochenende werde ich wohl schon Genf erreichen...
Er lachte Laut kletterte wieder aus meiner Matte sprach irgendwas auf Französisch und verabschiedete sich mit einem Handschlag... Ich staunte noch kurz hinter her, was es für verrückte Menschen gibt :)!
An einem kleinen Waldstück nahe der Straße packte ich meine Hängematte aus. An den Bäumen fest gezurrt. Kurzer Blick ob es auch wirklich hält und zack drin lag ich... Eine unglaubliche Entspannung!! Von weiter weg hörte ich einen Bulldog. Der Bauer kam näher, staunte nicht schlecht als er mich sah. Ich grüßte Ihn und das nutze er um von seiner Maschine zu steigen und her zu kommen. Ein großer kräftiger Mann Mitte 40 mit dunklen Haaren und Schweizer Dialekt konnte garnicht glauben das ich mit diesem aufgepackten Fahrrad auch noch eine Hängematte dabei hatte. Er war sichtlich neidisch!!! Nach einem kurzen plausch wollte er die Matte doch ausprobieren. Etwas bedenken hatte ich ja schon. Der Kerl wog gewiss 90 Kilo!!! Aber was soll's, weit fällt er ja dann nicht. Die Karabiner hielten den Bauern ohne Zweifel und er deutete auf seinen Traktor "Schlüssel steckt, dort oben die Wiese müsste gemäht werden" "Probier's aus, viel kannst du nicht kaputt machen" ich grinste und lehnte dankend ab.
Heute Morgen hat es erstmal ein typisches französisches Frühstück. Die Französische Schweiz unterscheidet sich doch in ein paar Punkten. Die schönen Holzhäußer werden ziemlich rar... Dafür genieße ich unglaubliche Weitsicht durch die Hügelige Landschaft. Die Berge lassen sich von weiten hin und wieder blicken. Ein Sonniger Tag mit warmen Temperaturen ließ mich heute doch wieder ganz schön Schwitzen. Aber ich genoss die Sonne, morgen soll es eh wieder etwas Regnen. Durch kleine schön geschmückte Dörfer kam ich vorbei. Vor lauter staunen und schauen zog ich einen Kilometer nach dem anderen und beschloss mir eine ausgiebige Pause zu gönnen...

4 September 2017

Montag früh gab es ein vorzügliches Frühstück. Chaka die Hündin der Unterkunft war so ein Goldstück!! Als ich mich auf den Weg machte kam ich in St. Antoni an einer Kirche vorbei in die es mich Regelrecht hineinzog. Ein Orgelspieler übte Fleißig und ich genoss die Regenbogenfarben von dem Fenster durch das die Sonne schien. Musste sofort an das kleine Braunhaarige Mädchen denken das ich im Zug traff. Es ging weiter bis nach Fribourg. Der Weg führte durch viel Wald und die Berge verabschiedeten sich auch langsam. Es ging hügelig dahin. Als ich in Fribourg an kam erblickte ich sofort die Chadedrale. Über die Steinerne Brücke ging es zu meiner Herberge. Die Aussicht auf die Brücke war großartig.

3 September 2017

Villa Kunterbunt habe ich auch entdeckt! Dort rastete ich eine Weile und kümmerte mich um meine Unterkunft für heute Nacht. Auf den Weg nach Heitenried wo meine Herberge war, zog sich ein ziemlich langes Berglein hoch. Für die Pausen zum verschnaufen nahm ich mir Zeit, für die Salamander, unglaublich wie viele auf so ein kurzes Stück zu sehen waren!! Es war ein unglaublich toller Tag!! Ich wurde in der Herberge sehr offenherzig Empfangen und meine Mitpilger sind total nett. Abends gab's eine Flasche Wein zum Essen, gute Tips vom Hausherren wegen Frankreich und jetzt ein gemütliches Bett.
An einer Kuhweide vorbei bemerkte ich die unglaublich großen Glocken an manchen Kühen. Mich würde es ja mal interessieren wie schwer diese Glocken sind! Und wie laut unglaublich! Ich zog die Straße immer weiter. Die Landschaft war traumhaft!! Mamishaus fand ich auch total toll, obwohl ich eher heute das Bedürfnis nach einem saftigen Mamas Schweinebraten mit Kloß hatte!!! Das letzte Bild erinnerte mich total an Tirol. Das Panorama war fast so ähnlich wie aus meinem Wohnzimmerfenster zum Brünnstein! Genau so sah er auch aus, leider weiß ich nicht wie der Berg heißt.
Aufgestanden und die Sonne scheint mir ins Gesicht. Ein wundervoller Tag!!! Gleich nach Blumenstein ging es in ein Naturschutzgebiet. Die großen Berge liegen hinter mir und es ging hügelig voran. Traumhafte Aussichten. Prachtvolle Häuser aber auch wirklich in jeden noch so kleinen Ort!! Ich radelte und radelte wie als hätte ich von den letzten Tagen etwas nachzuholen. Es war ein unglaublich tolles Gefühl!! Die Sonne brannte ziemlich stark herunter. Danach wurde es doch wieder sehr frisch. Ich war doch immer wieder am ausziehen und anziehen.

2 September 2017

Auf einen Campingplatz erwartete mich ein altes Gemäuer was sich als gemütliches kleines Häuschen entpuppte. Es war sehr gemütlich und liebevoll eingerichtet. Die Aussicht war auch super und siehe da, die Sonne ließ sich nochmal blicken.
Um Halb 8 stand das Frühstück auf den Tisch und nach eingepackter Brotzeit ging's wieder ab Richtung Thuner See. Endlich ließen sich zumindest etwas die Berge blicken. Heute war es wirklich kalt. Der Regen ließ zumindest hin und wieder mal nach. Ansonsten gab's ne Pause an einer trockenen Bank. Mir wurde sogar Kaffee oder Tee angeboten von einem Familienvater der es nicht glauben könnte das ich einmal längs durch die Schweiz bin. Ab 13 Uhr beruhigte sich das Wetter etwas und es ging Richtung Herberge. Vorbei an einem liebevoll geschmückten Hofladen. Am Himmel kreisten einige Steinadler. Soviele auf einmal sah ich noch nie!! In Blumenstein angekommen kam der Regen zurück und ich machte mein Essen von gestern warm. Um mich doch etwas zu wärmen. Nach dem Regen ging es noch 10 Minuten zur Herberge.

1 September 2017

Und Sie gab mir gute Tips für Thun mein heutiges Ziel. Nach knapp eineinhalb Stunden saß ich wieder auf meinem Rad und es ging Schnur stracks nach Thun zum Schloss Schadau. Dort schlenderte ich etwas herum bis mich ein junger Kerl ansprach und meine Geschichte mit dem vollgepackten Fahrrad wissen wollte. Er erzählte mir von seiner Tour durch Frankreich und Spanien. Er steckte mich etwas mit der Euphorie an und mittlerweile bin ich schon ganz gespannt auf Frankreich... Die Altstadt ist mal wieder sehr sehenswert und die 'Staudammholzbrücke' so wie die ältere Dame sie mir beschrieb war wirklich toll anzuschauen vorallem mit den tosendem Fluss! Danach ging ich zum Pfarrheim wo ich heute untergekommen bin. Hab mein eigenes kleines Reich mit Kochnische. Kartoffeln mit Ei und Wiener gab's heute. Morgen soll der große Regenschauer kommen. Mal schauen wie weit ich plane zu fahren oder einfach eine Nacht länger in Thun verbringe.
Heute Früh nach dem sporadischen Frühstück packte ich meine Sachen von der Backpacker Villa und stürzte mich raus in den Regen. Mittlerweile hat es auch ziemlich abgekühlt. Der Wind wehte ziemlich kräftig und der Regen ließ sich auch nicht abhalten. Vor mir lagen 30 Kilometer... Der Thuner See war fast wie ein Meer. Ich fuhr ziemlich nah am Ufer und die Wellen schlugen gegen die Steine. Wie ein kleines tosendes Meer. Die Farben der Seen faszinieren mich. Dieses türkis blaue Wasser! Aber wirklich jedes Gewässer. In der Schweiz sind Sie ziemlich rar die lieben Sonnenblumen. Als ich das kleine Feld sah war der Regen garnicht mehr so schlimm. Als ich in Spiez ankam entdeckte ich eine unglaublich tolle Aussicht. Die Burg mit den kleinen Hafen lud auf eine Pause ein. Der Regen ließ zum Glück etwas nach. Ich zog alles an was ich hatte!! Und setzte mich mit einem Buch auf die Bank. Eine ältere Dame ca 70 Jahre alt, ging vorbei und bestaunte mein Fahrrad. Wir kamen kurz ins Gespräch...

31 August 2017

Nach einem wundervollem Frühstück packte ich meine Sachen und machte mich und mein Fahrrad Regensicher. Der Duft der regnerischen Luft war toll, die Berge in Wolken gehüllt und die Aussicht trotzdem bewundernswert! Als der Regen immer stärker wurde entschied ich mich für den nächsten Bahnhof und mit den Zug nach Interlaken zu fahren. Es war eine gute Entscheidung. Regen aus Eimern... In Interlaken angekommen begrüßte mich eine Gruppe mit Alphörner. Fand ich klasse! Durch Interlaken durch bin ich ziemlich schnell am Hostel angekommen. Heute war Entspannung angesagt. Bis Samstag soll der Regen leider nicht besser werden... Mal schauen wo es mich hin verschlägt...

30 August 2017

In Beckenried stieg ich aus und es ging bei gefühlten 35 Grad weiter Richtung Gisigen. Ein kleiner Ort vor Kerns. Die Höhenmeter ließen sich heute nur schleppend überwinden. Es war einfach zu schwül! Aber umso größer war die Überraschung als ich die Herberge entdeckte. Mit soviel Liebe und Herzblut. Die Aussicht war Traumhaft! Ein Paradies hier zu wohnen. Nach einer ausgiebigen Dusche zündete ich meinen Gaskocher an und schnippsle Paprika und Zwiebeln. Meine Reispfanne war perfekt. Abends verweilte ich auf der Bank und genoss die tolle Aussicht...
Die Nacht war klar ohne Regen, aber leider sehr unruhig und unbequem. Um Halb 9 schwang ich mich wieder auf mein treues Gefährt und genoss die Talabfahrt weiter bis zum Vierwaldstättersee. Wenn ich euch bis jetzt etwas in der Schweiz empfehlen kann. Dann ist er Definitiv unter den Top3!!! Ein Türkisblauer großer See umgeben von 2000er und sogar 3000er Berge. Ich holte mir ein Ticket und die Fahrt ging los. Ich staunte nur noch... und war in dem Moment unglaublich euphorisch. Viele kleine Dörfer, Kirchen und sogar die Bundeswehr bekam ich zu Gesicht. Das letzte Bild zeigt die Teufelswand 400Meter hoch und es gibt Menschen die Springen dort runter...

29 August 2017

Die Kühe mit ihren Hörnern und den riesigen Glocken waren zum Glück sehr brav und prachtvolle Tiere! Und da war er, der grandiose Ausblick bis zum Gletscher!! Mir kamen die Freudentränen, geschafft!! Auf der Alm gönnte ich mir eine Traubensaftschorle 0,5 Liter. Als die Rechnung kam staunte ich nicht schlecht, über 6€ ... Ein älteres Schweizer Ehepaar legte mir eine Schifffahrt am Vierstättersee ans Herz. Daraufhin plante ich um und suchte für mein Lager ein passendes Plätzchen. Aber erstmal die Abfahrt, nicht sehr Bremsenfreundlich aber die Aussicht bombastisch! Von den Bauern vorbei bog ich in ein Feldweg und da war mein Plätzchen. Mit kleinem Bach hinter verstecktem Gebüsch. Lager aufbauen und den Tag Revue passieren lassen...
Nach einem guten Anstieg nach Brunni ging es los zu den Mythen mitten ins Skigebiet. Die Sonne brannte herunter und als die Teerstraße aufhörte und es mit Schotter weiterging erlöste mich ein Bach den ich freudig entgegen ging und mich erstmal wieder kühlte. Durch den Wald mit Tollen Ausblicken zu den Felsmassiven schob ich weiter und immer weiter... Als ich aus dem Waldstück kam begrüßten mich die ersten Kühe und blaue Blumen die ich öfters sah aber leider nicht kannte... finde Sie sehr schön :)
Heute Früh ging's nach dem Aufstehen erstmal zum Sihlsee. Ein unglaublich schöner See. Nach etwas planschen beschloss ich meinen Körper etwas gutes zutun. Ich fing endlich mal an von dem "Höher Weiter Schneller" Denken weg zu kommen und konzentrierte mich auf eine Sanfte Muskeldehnungstechnik. Dabei bemerkte ich seit langem mal wieder wie sehr wir unseren Körper trimmen! Schlanker, Schneller, Kräftiger und das am besten sofort. Aber wann geben wir unseren Körper die Erholungs - und Lobesphase? Damit meine ich nicht faul auf der Couch zu liegen! Sondern an der Entspannung durch Sanftes Yoga (kein Schwitzen und ich muss jetzt durchhalten Yoga). Dehnungsübungen... Mein Körper dankte es mir heute sehr das ich mir die Zeit nahm. Es tat auch unglaublich gut! Danach startete ich meinen Weg Richtung Berge. Heute geht's auf 1400 Meter.

28 August 2017

Durch Rapperswil bin ich flott durch und gleich an den Zürichsee. Er ist so riesig!! Nach einer kleinen Pause mit eingepackten Brot vom Frühstück, ging es an der Seepromenade weiter... Ich schlenderte durch tolle Gassen. Ich finde es beeindruckend wie die Schweizer auf Ihre Altstadt soviel wert legen. Die alten Gemäuer sind einfach Traumhaft! Nach dem Staunen kaufte ich mir ein Eis. Frage nicht... dort wurde nicht nach Kugeln bezahlt sondern nach Bechergröße. 3,50 Franken (4,02€) für eine wirklich sehr leckere Schokoladenkugel!!! Bin ja schließlich doch im Urlaub ;). Am Züricher Hafen vorbei wollte ich über die längste Holzbrücke der Schweiz (841 Meter). Sie "trennt" sozusagen die zwei Seen, was eigentlich ein Seedamm tut. Ab dem 7 Bild ist der Obersee zu sehen. Umgeben von einer unglaublich tollen Bergkulisse. Danach ging's weitere 550 Höhenmeter hoch nach Einsiedeln und gönn mir jetzt in einer Herberge eine Dusche und ein bequemes Bett.
Die Aussicht war gigantisch obwohl ich nur auf knapp 1000 Höhenmeter oben war. Die Schweiz hat unglaublich tolle Häuser. Das gefiel mir mit Abstand am Besten! Links ist der Obersee und rechts gleich der Zürichsee. Ich habe die Abfahrt wirklich sehr genossen! Was ich auch noch erwähnen möchte, ein großes Lob an die Schweiz! Sie sind wirklich sehr gut auf Fahrradfahrer und Skater! ausgerichtet!!!!
Heute Früh um 8 Uhr ging es nach einem reichhaltigem Frühstück und einer herzlichen Verabschiedung Richtung Ricken. Knapp 400 Höhenmeter und 3 Kilometer. Und das gleich am Anfang. Sowas nenn ich Frühsport. Nach viel Schweiß und einem Battle mit einer Schulklasse die auch Richtung Zürichsee am Weg waren (die nur einen kleinen Rucksack hatten, wohl gemerkt!) Fühlte ich mich garnicht so schlecht, ich war nicht die erste, die ihr Fahrrad schob ;). Es war eine sehr nette Unterhaltung mit den Lehrern und quetschten mich ziemlich aus über meine Tour, wieso? Weshalb? Warum?... Sie luden mich indirekt ein mit Ihnen eine Pause zu machen, ich schlug aber aus. Hatte heute ja noch einige Kilometer vor mir. Als die ersten Höhenmeter endlich zu Ende waren, könnt Ihr euch garnicht vorstellen wie toll die Abfahrt war!!!

27 August 2017

Die Nacht im Wald kann ich jedem ans Herz legen!!! Diese Ruhe war Traumhaft. Leider plagte mich mein Magen etwas. Deswegen entschied ich mich heute in einem Bett zu schlafen. Heute früh als ich losfuhr und mein Akku leer war, das Handykabel auch noch verloren hatte, konnte ich von der Bilderbuch Landschaft leider nichts in Erinnerung behalten, sorry. In Wattwil angekommen entschied ich mich in einem ehemaligen Kloster zu übernachten. Heutzutage ist es eine Gemeinschaft von Menschen die eine 'neue Familie' suchten wegen ihrer Abhängikeit (meist Alkohol und Drogen). Sie haben mich mit offenen Armen empfangen. Es war alles sehr gepflegt obwohl das Gemäuer über 400 Jahre alt ist und die Gemeinschaft am Essenstisch heut Abend war wundervoll. 15 Menschen und jeder hatte seine eigene Vergangenheit. Der Zusammenhalt und das Miteinander war sehr mitreißend. Jetzt Fall ich ins Bett nach einem leckeren Abendessen. Morgen früh um halb7 steht das Frühstück auf den Tisch.

26 August 2017

Die Nacht von gestern auf heute Morgen war leider nicht sehr prickelnd. Unruhiger Schlaf kleines Gewitter (ich auf einer Anhöhe unter einem Baum, da kommt Freude auf!). Aber es verflog sich schnell und bin letztendlich um halb9 wieder auf mein Drahtesel Richtung St. Gallen unterwegs. Eine sehr schöne Stadt. Vorallem Rücksichtsvolle Autofahrer und Busfahrer!!!! Vielleicht lags aber auch an meiner Überbreite und dem abgestrampelten Gesichtsausdruck... Mein erstes Ziel war Gübsensee. Nach mehreren verfahren endlich.. Hängematte gespannt und erstmal Mittagsschlaf. Weiter Richtung Schwellbrunn, mit Karte in der Hand am Richtigen Weg. Die Höhenmeter waren gigantisch! Da ist der Wandberg mit dem Downhill wirklich nix dagegen! Kraftlos und klitschnass sah ich die Appenzeller Alpen. Durch hügelieges Gelände bin ich jetzt im Wald hinter Schwellbrunn. Die zweithöchste Etappe ist erreicht :). Mit einer Nudelsuppe geh ich jetzt ins Bett.

25 August 2017

Frisch aus dem Bodensee und einen Abschiedslächeln nach Deutschland geht's weiter nach Österreich - Bregenz. Der Pfänder (1064m) steht heut an. Fahrrad abgestellt und der Aufstieg geht los. Tolle Aussichten, unglaublich schöne Tiere. Und die Belohnung war Traumhaft - Bodensee von oben! Jetzt geht's Richtung Rorschach in die Schweiz. Ab Rorschach bis Genf liegen 668 km und 9982 hm mit dem Fahrrad vor mir. Gerade bin ich zwischen Rorschach und St. Gallen. Habe mein Zeltlager aufgeschlagen. Die Menschen sind hier sehr nett. Der Bauer stimmte ohne zu zucken zu, kam nach der Acker Arbeit nochmals vorbei ob ich genug zu essen und trinken hätte. Ein sehr netter Mensch!

24 August 2017

Angekommen in Lindau auf der Insel. Sehr aufgeschlossene freundliche Menschen. Nach kurzer Orientierung gab's erstmal EIS!!!! Neja war nicht der Burner... Die Gebäude sind unglaublich und es war eine super Trommelgruppe in der Altstadt, das Feeling war gigantisch! Trotz allem musste ein Buchladen her, Spanisch steht für die Nachtlektüre an. Und da war er MEIN Buchladen! Dieses organisierte Chaos mit dem Hauch von Verrücktheit, darin fühlte ich mich wohl!! So und jetzt sitz ich am Bodensee, musste ihn natürlich auch auf seine Temperatur testen. Garnicht mal so kalt. Jetzt geht's mit Algen im Haar zur Herberge und freue mich jetzt doch auf eine Dusche.
Kurze Zeit darauf stieg das kleine braunhaarige Mädchen mit Ihrer Mutter aus, als Sie bei mir vorbei gingen klopfte das Mädchen auf meinen Sattel und schreite schon fast durch das Abteil 'wenn ich groß bin, möchte ich auch so eine Mutige Freiheitsfrau sein' und grinste über beide Ohren. Kann eine Reise schöner beginnen :)
Sagte Sie mit gehobener Stimme großen Augen und einem verwirrten Gesichtsausdruck. 'Ja die Farben eines Regenbogens' gab ich Ihr mit einem zwinkerten Auge zur Antwort. Die Kleine ging wieder zu Ihrer Mama die selbst nur schmunzelte und mir einen dankenden Blick zu warf. Das Mädchen beschäftigte sich sehr mit der Frage bis Sie mit schnellem Schritt wieder zu mir kam. 'Wieso'. Ich wusste es das die Frage kam und machte mir natürlich Gedanken. Aber was ich Ihr genau sagen sollte wusste ich selbst nicht... 'Nun ja, der Regenbogen hat alle Farben die es gibt. Er ist jedesmal anders, mal heller, dunkler, kräftiger...' 'Ja weiß ich' sagte die 10 Jährige. 'Aber wieso ein Regenbogen?' 'Weißt Du, ein Regenbogen ist etwas besonderes. Wenn man sich den Moment nimmt und Ihn genau betrachtet, verbringt man gerade die Zeit mit etwas was dich glücklich macht und erstaunen lässt' Das Mädchen lächelte und lief ganz aufgeregt zu Ihrer Mutter zurück und erzählte es mit Euphorie.
Ab geht's Richtung Lindau... Ich saß mit meinem Fahrrad im Abteil und blickte verträumt aus dem Fenster. Ein kleines Mädchen ca 10 Jahre alt kam zu mir und fragte mich 'Was kostet die Welt?' Ohne zu überlegen sagte ich 'Mut'. Der kleine Braunschopf mit dem grünen Kleid schaute mich verdutzt an und blieb neben mir sitzen, bis die Frage kam 'Was meinst du mit Mut?' Ich schmunzelte und versuchte die richtigen Worte zu finden für eine 10 Jährige... (ich habe es Ihr natürlich ausführlicher erklärt) 'das Leben mit offenen Armen entgegen gehen, Neugierig sein, seinen innersten Wünschen folgen, neues zu entdecken und vorallem den Mut zu haben, sich selbst zu vertrauen!' Das Mädchen lächelte und ging zurück zu Ihrer Mama. Sie saß ganz still und blickte aus dem Fenster, so wie ich es auch wieder tat. Kurze Zeit darauf kam Sie wieder. 'Welche Farbe hat die Freiheit?' Ijaaa eine gute Frage... nach kurzem Überlegen sagte ich Ihr, 'die Farben eines Regenbogens' 'Ein Regenbogen?'