Germany, Italy · 6 Days · 11 Moments · March 2018

Piemont und Ligurien März 2018


18 March 2018

Nach drei Stunden im Outlet und einigen Schnäppchen (leider scheint es in Italien weder Schuhe👠👞 noch Handtaschen 👜👛 zu geben 😜) haben wir genug und starten im strömenden Regen Richtung Lago Maggiore. In Verbania finden wir einen ruhigen Stellplatz für 12€/24h und machen erstmal Kaffee ☕️. Es regnet noch immer, aber zuhause schneit es. Und morgen soll das Wetter besser werden!

17 March 2018

Noch vor dem Frühstück gehen wir zur Therme, um uns anzumelden, denn das ist hier Pflicht. Man macht im da eine Art Parcours über 12 Stationen, so dass einmal morgens und einmal nachmittags Einlass ist. Doch das Bad ist verschlossen - kein Mensch da. Wieso, finden wir nicht heraus, zumal die Dame bei der TouriInfo davon nichts gesagt hat. Inzwischen haben wir gemerkt, dass die Steckdosen im Womo nicht mehr funktionieren. Wir hatten gleich den Heizlüfter in Verdacht und überprüfen alle Sicherungen, do die scheinen alle in Ordnung. Nun muss ein Fachmann ran. Wir finden einen Camperservice, dessen Chef uns demonstriert, dass im Womo alles ok ist. Nach seiner Meinung muss es an der Säule auf dem Stellplatz liegen. Und tatsächlich ist an der Säule die Sicherung rausgesprungen, vermutlich ist die Leistung begrenzt und wurde durch den Lüfte überstrapaziert. Man lernt doch immer dazu!

16 March 2018

Dr Tag weckt uns mit Sonnenschein! Wir schlendern nach dem Frühstück durch Final Ligure, shoppen ein wenig, trinken guten italienischen Cappucino und finden einen Briefkasten für unsere Postkarten. Da die Wetterprognose für den kommenden Tag wieder schlechter ist, beschließen wir, nach Acqui Terme zu fahren und dort ins Thermalbad zu gehen. Wir nehmen nicht die Autobahn, sondern fahren über einen Pass, wo noch reichlich Schnee liegt. In Acqui Terme finden wir einen Stellplatz gegenüber der Therme, nähe der Altstadt. In der Touri-Info bekommen wir einen Gutschein für eine Weinprobe, den wir gleich einlösen. Später finden wir eine Bar, deren Wirt uns außer dem Aperol Sprizz gleich noch 2 Teller Antipasti serviert! Da wir gratis Strom beziehen, wollen wir den Heizlüfter ausprobieren, doch der funktioniert nur kurz. Warum, soll sich uns erst am kommenden Tag erschließen 🤓
Da sich unsere Idee mit dem Thermalbad nicht umsetzen lässt, beschließen wir, weiterzufahren. Unser Ziel ist Novara, in dessen Nähe es ein Outlet-Center gibt. Dort ist auch am morgigen Sonntag geöffnet, denn es soll - mal wieder- regnen. Während das Parken bisher überhaupt kein Problem und sogar überwiegend kostenlos bzw. sehr günstig war, ist es in Novara nahezu unmöglich. Auch die PKW haben ihre liebe Not, in der überfüllten und engen Stadt einen Parkplatz zu finden. Wir finden einen Womo-Stellplatz bei einem Camper-Service, der liegt jedoch weit abseits in einem häßlichen Industriegebiet. Geparkt wird am Straßenrand, kassiert wird trotzdem. Da fahren wir doch lieber gleich zum Outletcenter, wo Camper auf dem Parkplatz auch über Nacht kostenlos stehen dürfen. Und wir sind ja autark 👍 Wir verbringen einen ruhigen Abend in unserem Schneckenhäusle 🐌und schlafen gut 😴😴

15 March 2018

Schon in der Nacht hat es angefangen zu regnen. Und so beschließen wir, nach dem Frühstück zunächst ein Weingut zu besuchen, um Barolo mitzunehmen. Anschließend wollen wir nach Ligurien ans Meer fahren, denn am Freitag soll es wieder trocken und schöner sein. In der Kellerei Osbaldo Viberti in La Morra, dem Zentrum des Barolo, verkosten wir drei Sorten Barolo und kaufen ein. nach gut 100 km im Nebel und Regen kommen wir in Finale Ligure an, eine hübsche Kleinstadt an der italienischen Riviera zwischen Genua und San Remo. Der Stellplatz ist direkt am Meer, dicken Wellen prallen an die befestigte Küste, und dazu regnet es in Strömen. Aber wir sind bestens versorgt und genießen einen ruhigen Nachmittag und Abend . Für 12 Stunden zahlen wir 10 €, 0,80€ für jede weitere Stunde, und das, obwohl es keinerlei Service gibt, denn die versprochene Ver/Entsorgung ist verschlossen.

14 March 2018

Schließlich landen wir in Cherasco. Der kleine Ort ist berühmt für seine Schnecken, die hier gezüchtet werden und natürlich auch in jedem Restaurant in allen Varianten zu haben sind. Da es einen Stellplatz mit Strom und Wasser gibt, beschließen wir zu bleiben und abends essen zu gehen. Der Stellplatz liegt auf einem ruhigen Parkplatz am Rande der Stadt. Es gibt 8 Plätze mit Strom sowie Ver- und Entsorgung. Wir bleiben und machen einen Spaziergang durch den sehr ruhigen, aber sehenswerten Ort. Am Abend gehen wir essen in der Osteria Rosa Rossa, natürlich gibt es Schnecken 🐌 und eine gute Flasche Barolo.
Nach dem Frühstück besichtigen wir Alba bei Tageslicht und kaufen verschiedene Produkte mit den berühmten Alba-Trüffeln. Gegen Mittag fahren wir ins Weindorf Barolo. Unterwegs besichtigen wir einen möglichen Stellplatz für die Nacht in Castiglione Falletto, einem hochgelegenen Dorf. Der Platz bietet Wasser, Abwasser und WC-Entleerung und liegt sehr schön. Aber nun wollen wir zunächst nach Barolo. Der kleine Ort liegt sehr schön auf einem Hügel. Zur Zeit ist jedoch keine Saison und die Enotheken, Gastronomie und Geschäfte haben geschlossen. Überall wird fleißig gewerkelt und renoviert. Nur ein Friseur hat geöffnet und Rudi lässt sich sogleich die Haare schneiden. Nach einem Rundgang durchs Dorf fahren wir weiter, auf der Suche nach einem geöffneten Weingut.

13 March 2018

Inzwischen ist es gleich 17 Uhr und wir fahren bei 20 Grad und strahlendem Sonnenschein unserem Ziel entgegen - einem WomoStellplatz an einem Weingut bei Alba. Doch leider: Das Weingut in Alba- Scaparone gibt es offenbar nicht mehr, wir haben es jedenfalls nicht gefunden. Aus dem Restaurant ist ein Club geworden. Auch Einheimische konnten uns nicht weiterhelfen, was aber auch wegen unserer nicht vorhandenen Italienischen Sprachkenntnisse kein Wunder ist- zumal der, den wir fragten, mindestens 90 und ohne Zähne und daher kaum zu verstehen war 😊 Wir fahren also nach Alba hinein, wo es einen ganzjährig geöffneten Campingplatz „Alba Village“ geben soll. Leider stimmt auch das nicht! Der Platz öffnet erst Ostern... Schließlich stellen wir uns auf einen kommunalen Parkplatz nähe der Altstadt. Hier gibt es zwar keine Infrastruktur, außer einem öffentlichen WC, aber der Platz ist groß, asphaltiert und kostenlos. Abends schlendern wir durch Alba und essen in der Osteria VinColetto
Los geht’s! Dienstag, 13. März, 10 Uhr 05, leichter Regen, 7 Grad. Wir fahren auf der A5 Richtung Süden und werden durch den Gotthard-Tunnel an Milano vorbei ins Piemont fahren, erstes Ziel Asti, wo der Sekt herkommt. 13 Uhr 40 Der Gotthard ist durchquert, wir sind kurz vor Lugano bei Sonnenschein 🌞 und 15 Grad!