1 Days · 5 Moments · February 2018

Hello South Island


11 February 2018

Am 11. Februar ging es für uns und James ab auf die Südinsel! Wir bestiegen also in Wellington die Fähre und hatten ca. 3 Stunden Fahrt auf dem Wasser vor uns.
Es hieß, man könnte während der Fährfahrt auf Delfine treffen. Einige haben wohl auch welche gesehen. Wir aber leider nicht. Dennoch gingen die 3 Stunden schnell vorbei und wir haben uns mit einigen Leuten nett unterhalten. 😊
Als die Südinsel in Sicht kam waren wir uns einig. Schon vom ersten Eindruck her unterschied sie sich von der Nordinsel. Die Berge der Nordinsel waren lediglich Hügel der Südinsel. Alles war auch noch grüner, die Natur einfach gewaltiger. Man hörte selbst aus 150m Entfernung auf dem Schiff die Zikaden zieren. Auf den ersten Blick erinnerte mich die Steilküste an Cornwall. Die Fjorde erinnerten mich ein wenig an Norwegen. Zweifelsohne war der erste Blick auf die Südinsel wunderschön!
Nur das Wetter wollte den ersten Eindruck trüben. Es goss aus Eimern! Nach einem kurzen Aufenthalt in Picton beim I-Site um sich ein wenig Infomaterial über die Südinsel zu holen, ging es auf Campgroundsuche. Die gestaltete sich etwas schwieriger, weil so gut wie jeder Campingplatz bei Starkregen nicht so perfekt zu sein schien. Irgendwann fuhren wir einfach los. Über die mindestens genauso kurvigen Straßen der Südinsel, steuerten wir einfach ein paar Plätze an und wollten vor Ort entscheiden. Wir fanden einen an einem Fjord der Marlborough Sounds. Wunderschön gelegen! In einer "Regenpause", was bedeutete, dass der Starkregen einfach kurzzeitig von Nieselregen abgelöst wurde, bauten wir das Zelt auf und eröffneten die Umgebung zum Wasserspielplatz. Jeder durfte mal ran und eine Wasserrinne oder einen Wasserdamm um das Zelt herum bauen. 😁 Man darf nur nicht die gute Laune verlieren. 😉
Letztendlich hat jedoch keiner im Zelt geschlafen. Es schüttete so sehr, dass wir uns lieber alle in die Autos gequetscht haben. Deshalb schliefen Zoey Mimmi und ich in James und Nico, Kassi und Kiki in Edward (Nicos und Kikis neues Auto). Dies stellte sich als sehr weise heraus, denn als wir am nächsten Morgen ins Zelt schauten, stand darin das Wasser. Das Wetter an diesem Tag war deutlich einladender und wir waren im Fjord baden... Der war allerdings ziemlich kalt. 😂