1 Days · 4 Moments · January 2018

Let's go for a surf


18 January 2018

Schon von Deutschland aus haben Mimmi und ich einen Surfkurs gebucht. Wir beide wollten unbedingt Wellenreiten lernen! Daher waren wir vom 18. Januar bis zum 22. Januar in Raglan. Raglan ist die Surfer-Hochburg von Neuseeland und du siehst zu jeder Tageszeit Surfer auf dem Wasser. Wir haben uns schon riesig darauf gefreut! Zusammen mit Fenke und Paul (kennengelernt in Opotiki) und Zoey hatten wir unsere erste Surfstunde. Erstmal trocken im Shed. Eine kurze Lehrstunde über die Boards an sich und Trockenübungen, wie man auf dem Board aufstehen soll. Vier Schritte bis zum Erfolg: 1. Brust auf Höhe der Mitte des Boards. Hände flach auf dem Board ebenfalls auf Brusthöhe. 2. Oberkörper hoch heben mit den Armen. 3. Hinteres Bein anwinkeln. Knie in die Mitte (der Breite) des Boards aufsetzen (bei mir rechts). 4. Das vordere Bein zwischen den Händen aufstellen. Nach oben stemmen und stehen. Dann die Welle professionell surfen. 😎😁
Ich war wirklich überrascht, wie schnell man es tatsächlich schaffen kann, kontrolliert zu surfen. Am ersten Tag nach der Einweisung hab ich natürlich noch viel Wasser geschluckt. Doch mit Unterstützung der Instructor (Schwung oder Stabilität geben) stand ich schon am ersten Tag ein paar Mal auf dem Board. Das war natürlich noch ein sehr anstrengender Kampf, aber es hat sich gelohnt! Schon seit diesem ersten Tag war ich absolut Surf addicted! 😇 Am zweiten Tag lief es noch deutlich besser. Auch ohne die Hilfe der Instructor hab ich es oft aufs Board geschafft und bin Wellen bis an den Strand gesurft. Am dritten Tag lief es sogar noch besser und ich bin fast jede Welle geritten. Tag vier und fünf haben auch einfach nur Spaß gemacht! Uns allen hat es super gut gefallen und wir haben sehr viel Spaß am Surfen. Wir haben es auch alle erstaunlich schnell geschafft gut zu surfen.
Übernachtet haben Mimmi und ich in einem Hostel bzw. in der Kariori Lodge. Das war genial. Die Leute waren bunt durchmischt. Dort haben Amerikaner, Italiener, Niederländer, Mexikaner, Deutsche, Franzosen, Neuseeländer und noch mehr Nationalitäten gewohnt. Auch wenn sich zwei Deutsche unterhalten haben, war die Unterhaltung auf englisch, falls jemand anderes zum Gespräch dazustoßen möchte. Alle waren sehr sympathisch und lustig drauf. Es lief immer irgendwo Musik und die Stimmung war immer gut. Im Gemeinschaftsraum gab es sogar einen Billiardtisch, weshalb wir auch öfters Billiard gespielt haben. 😊 Abends sind Mimmi und ich durch Zufall an Glowworms vorbei gekommen. Es ist mir sogar gelungen ein Foto zu machen, auf dem man sie gut erkennen kann. ☺️
Glück muss man haben! In Raglan bei der Bücherei steht ein Klavier, worauf jeder spielen darf. Ich habe insgesamt zwei mal darauf gespielt. Meiner Meinung nach ist es eine großartige Idee, ein öffentliches Klavier bereit zu stellen. Ein paar Tasten klemmen und es war auf extra Rädern, weshalb die Pedale zu hoch waren. Aber wenn man will, bekommt man alles hin und es war einfach ein tolles Gefühl endlich wieder Klavier spielen zu können! Ich habe es so vermisst und ich freue mich schon sehr auf mein Klavier daheim!